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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.108 Aufrufe

  1. #1751
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Vollkornbrot Beitrag anzeigen
    nerden bulursun böyle resimleri?

  2. #1752
    Avatar von papodidi

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    Nun muss eventuell der Balkan unter dem Konflikt leiden:

    Gasleitung Russland-Europa

    South-Stream «eingefroren»

    Andreas Ernst, Belgrad Heute, 14. April 2014, 18:51


    Die Pipeline South-Stream, durch die russisches Gas über den Balkan nach Österreich und Italien fliessen soll, droht ein Opfer des Ukraine-Konflikts zu werden. Betroffen sind vor allem die Balkanstaaten.

    Die Nachricht, dass EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso das South-Stream-Projekt bei seinem kürzlichen Besuch in Sofia als «eingefroren» bezeichnet hat, beunruhigt die Öffentlichkeit auf dem westlichen Balkan. Die zum Gazprom-Konzern gehörende Leitung soll Gas aus Russland durchs Schwarze Meer nach Bulgarien bringen und von dort über Serbien, Ungarn und Slowenien nach Italien und Österreich leiten. Abzweigungen sind nach Griechenland, Mazedonien, Bosnien und Kroatien geplant. Wichtigster Partner von Gazprom ist der italienische ENI-Konzern.



    Folgen des Ukraine-Konflikts


    Zu Wochenbeginn versuchte ein hoher Gazprom-Vertreter die Gemüter in Belgrad zu beruhigen. Die Vorbereitungsarbeiten verliefen nach Plan. Man werde noch vor Juli mit voller Kraft die Bauarbeiten beginnen. Daran bestehen allerdings erhebliche Zweifel. Der künftige Ministerpräsident Serbiens, Aleksandar Vucic räumte ein, dass Serbien in diesem «Spiel der Grossen» keine Rolle spiele. Er hoffe, dass Russland und die EU zu einer Einigung fänden, denn von South-Stream würden alle profitieren. Für Serbien handle es sich um das grösste Infrastrukturprojekt seit dem Ende der Kriege. Die EU hatte allerdings lange das Konkurrenzprojekt Nabucco favorisiert, das kaspisches Erdgas nach Europa gebracht hätte. Im Juni 2013 wurde es aber aufgegeben.
    ...
    Gasleitung Russland-Europa: South-Stream «eingefroren» - Auslandnachrichten Nachrichten - NZZ.ch


  3. #1753
    Avatar von Vasile

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    Die Russifizierung und Assimilierung der Ukrainer:

    Unknown Eastern Ukraine - History - The Ukrainian Week

  4. #1754
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Shelby Beitrag anzeigen















  5. #1755
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nun muss eventuell der Balkan unter dem Konflikt leiden:

    Gasleitung Russland-Europa

    South-Stream «eingefroren»

    Andreas Ernst, Belgrad Heute, 14. April 2014, 18:51


    Die Pipeline South-Stream, durch die russisches Gas über den Balkan nach Österreich und Italien fliessen soll, droht ein Opfer des Ukraine-Konflikts zu werden. Betroffen sind vor allem die Balkanstaaten.

    Die Nachricht, dass EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso das South-Stream-Projekt bei seinem kürzlichen Besuch in Sofia als «eingefroren» bezeichnet hat, beunruhigt die Öffentlichkeit auf dem westlichen Balkan. Die zum Gazprom-Konzern gehörende Leitung soll Gas aus Russland durchs Schwarze Meer nach Bulgarien bringen und von dort über Serbien, Ungarn und Slowenien nach Italien und Österreich leiten. Abzweigungen sind nach Griechenland, Mazedonien, Bosnien und Kroatien geplant. Wichtigster Partner von Gazprom ist der italienische ENI-Konzern.



    Folgen des Ukraine-Konflikts


    Zu Wochenbeginn versuchte ein hoher Gazprom-Vertreter die Gemüter in Belgrad zu beruhigen. Die Vorbereitungsarbeiten verliefen nach Plan. Man werde noch vor Juli mit voller Kraft die Bauarbeiten beginnen. Daran bestehen allerdings erhebliche Zweifel. Der künftige Ministerpräsident Serbiens, Aleksandar Vucic räumte ein, dass Serbien in diesem «Spiel der Grossen» keine Rolle spiele. Er hoffe, dass Russland und die EU zu einer Einigung fänden, denn von South-Stream würden alle profitieren. Für Serbien handle es sich um das grösste Infrastrukturprojekt seit dem Ende der Kriege. Die EU hatte allerdings lange das Konkurrenzprojekt Nabucco favorisiert, das kaspisches Erdgas nach Europa gebracht hätte. Im Juni 2013 wurde es aber aufgegeben.
    ...
    Gasleitung Russland-Europa: South-Stream «eingefroren» - Auslandnachrichten Nachrichten - NZZ.ch

    Die Selbstsanktionierung ist schon im vollen Gange. Investitionskapital wurde in den letzten Tagen schlagartig abgezogen und neue Investitionen werden unter diesen Umständen auch nicht mehr folgen.

    Diese Selbstsanktionierung ist schlimmer als jede Strafe, die in internationalen Gremien beschlossen werden könnte.

  6. #1756
    Avatar von papodidi

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    Militärische Schwanzvergleiche sind nicht "zielführend", einzig die Wirtschaftsdaten zählen:

    BIP: EU und USA jeweils über 16 Billionen Dollar, RUS knapp 2,6. Militärtechnisch sind die USA wahrscheinlich überlegen und beide haben atomares Potential, um die Welt in den atomaren Untergang zu schicken. Also ist dem Konflikt militärisch nicht beizukommen, aber wirtschaftlich wird RUS bluten, wenn sie nicht bald einlenken...

    Übrigens bringt auch die Diskussion über die ethnische Zusammensetzung nichts, Ukrainer sprechen russisch und Russen ukrainisch, das beweist überhaupt nichts. Wichtig wäre zu wissen, was die Menschen dort wollen, und das können wir erst nach Wahlen, aber ohne bewaffnete Besetzer, wo immer sie auch herkommen mögen. Der geflüchtete Präsident, der seine politisch Basis im Donbass hatte, hat wohl auch nicht viel dazu beigetragen, die wirtschaftliche Situation dort zu verbessern:

    Ostukraine - das geplünderte Land

  7. #1757
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Die Selbstsanktionierung ist schon im vollen Gange. Investitionskapital wurde in den letzten Tagen schlagartig abgezogen und neue Investitionen werden unter diesen Umständen auch nicht mehr folgen.

    Diese Selbstsanktionierung ist schlimmer als jede Strafe, die in internationalen Gremien beschlossen werden könnte.
    Man wird stattdessen eine Gas- und Ölpipeline bauen die von Aserbaidschan über Georgien, Schwarzes Meer, Rumänien nach Mitteleuropa. Eventuell wird man den Abschnitt über dem Schwarzen Meer nicht bauen, sondern per Tanker von Batumi (Georgien) nach Constanta (Rumänien) transportieren.

  8. #1758
    Avatar von Damien

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    Zeuge: Provokantes Video mit „russischem Oberstleutnant“ von Maidan-Aktivist gedreht



    Anhänger der Föderalisierung der Ukraine suchen nach Autoren eines in der Stadt Gorlowka bei Donezk im Osten des Landes gedrehten provokanten Videos. Das teilte der Koordinator der Bewegung Russischer Sektor-Ukraine, Wladimir Karassjow, am Montag RIA Novosti mit.

    „Auf dem Video spricht ein Mann, der sich als ‚Oberstleutnant der russischen Armee‘ vorgestellt hat, vor Angehörigen der örtlichen Polizei in Gorlowka nach der Besetzung des Polizeireviers durch die Kräfte der Selbstverteidigung. Der Abgeordnete des Stadtrates von Odessa und Mitglied der Partei UDAR Alexej Gontscharenko, der sich vor Ort befand, gab zu, dass das Video vom Maidan-Aktivisten Alexej Krawzow gedreht wurde“, fuhr Karassjow fort.

    Dieses provokante Video sei gemacht worden, damit die Junta in Kiew es der EU und den NATO-Partnern als Beweis dafür präsentieren könnte, dass die Russische Föderation derzeit in der Ukraine interveniere. „Dieses Video soll eine mögliche Aggression der ukrainischen Armee gegen das eigene Volk rechtfertigen“, sagte Karassjow.

    Auf dem Video ist zu sehen, wie der „Oberstleutnant der russischen Armee“ in Tarnuniform Polizisten von Gorlowka Befehle erteilt und sie von der Ernennung einer neuen Polizeiführung in Kenntnis setzt. Das Video erschien im Internetportal dumskaya.net, mit dem Krawzow kooperiert. Das Portal gehört dem oben genannten Gontscharenko, der in der Ukraine als Autor mehrerer politischer Provokationen bekannt ist.

    Gontscharenko bestätigte RIA Novosti in einem Telefongespräch, dass das Video von Krawzow gedreht wurde. „Ich stand daneben und sah mit eigenen Augen, wie die Anhänger der Föderation die Polizeizentrale von Gorlowka unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Ich war dort“, versicherte Gontscharenko.

    Karassjow wies ein weiteres Mal darauf hin, dass es sich um eine Provokation handelt. „Im Südosten der Ukraine gibt es keine russischen Truppen, keinen einzigen russischen Soldaten. Alle Demonstranten sind Bürger der Ukraine mit ukrainischem Pass, ebenso wie die Protestierer mit Schusswaffen. In den südöstlichen Gebieten der Ukraine gibt es keine Sturmeinheiten der russischen Armee“, sagte der Koordinator.

    Zuvor hatte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU ein Video verbreitet, auf dem vermeintliche Mitarbeiter der russischen Militäraufklärung GRU die Ergebnisse einer Operation bei der Stadt Slawjansk erörtern sowie von der nötigen Personalstärke und vom Munitionsnachschub sprechen. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete das Video als eine Fälschung.

    Zeuge: Provokantes Video mit ?russischem Oberstleutnant? von Maidan-Aktivist gedreht | Politik | RIA Novosti

  9. #1759
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Man wird stattdessen eine Gas- und Ölpipeline bauen die von Aserbaidschan über Georgien, Schwarzes Meer, Rumänien nach Mitteleuropa. Eventuell wird man den Abschnitt über dem Schwarzen Meer nicht bauen, sondern per Tanker von Batumi (Georgien) nach Constanta (Rumänien) transportieren.
    Die BTC-Pipeline existiert ja bereits. Nur ist Aserbaidschan keine dauerhafte Lösung, da das Land nur 0,5% der weltweit bekannten Gasreserven besitzt. Ein Projekt, ohne eine Eingliederung der Turkstaaten plus Iran rentiert sich eine Pipeline einfach nicht.

    So könnte man sich völlig von der russischen Hegamonie befreien und den russischen Einfluss auf die GUS-Staaten minimieren.

  10. #1760
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Man wird stattdessen eine Gas- und Ölpipeline bauen die von Aserbaidschan über Georgien, Schwarzes Meer, Rumänien nach Mitteleuropa. Eventuell wird man den Abschnitt über dem Schwarzen Meer nicht bauen, sondern per Tanker von Batumi (Georgien) nach Constanta (Rumänien) transportieren.
    Dann werden die Pläne für "Nabucco" wahrscheinlich wieder aufleben, mit Abzweigungen nach GR, MK, SRB etc.:


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