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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.168 Aufrufe

  1. #2261
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Vasile und Horstwart, ihr meint also, der Westen darf Söldner in die Ukraine schicken, das ist dann ok?
    Welche? Wo?
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    vvv
    Seid ihr auch der Meinung, dass Russland seine Truppen im eigenen Land nicht bewegen darf? Und schon gar nicht 40km vor den Grenzen der Ukraine stationieren darf?
    Für euch dürfte es warscheinlich auch kein Problem sein, das weitere Truppen aus dem Westen in Polen stationiert werden und das Russland weiter und weiter von der Nato eingekreist wird, nicht wahr?
    Kannst du bitte sagen wieso Russland gegen dem Schutzschild und US-Militärbasen in Polen und Rumänien protestiert? Die beiden Staaten sind doch souverän und können tun was sie wollen auf ihr Territorium. Wieso protiestiert Russland dagegen? Und wieso protestiert Russland wenn ein amerikanisches Kreigsschiff in den rumänischen Gewässern des Schwarzen Meeres stationiert ist? Was juckt Russland wen Rumänien in seinen Gewässern zulässt?
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Euch dürfte aber auch nicht entgangen sein, dass es sehr viele Stimmen in der Ost-Ukraine und Süd-Ukraine gibt, die nach einem Referendum für eine Föderation rufen. Also keine Teilung der Ukraine, sondern
    eine Föderation. Was sagt ihr dazu? Es sind ukrainische Staatsbürger die das Referendum und eine Föderation befürworten!
    Ja, es gibt solche Stimmen, aber aller Umfragen zufolge sind sie höchstens ein Drittel der Bevölkerung - eine Minderheit also. Die meisten Menschen im Osten und Süden der Ukraine sprechen sich für die Einheit der Ukraine aus und für eine europäische Integration, selbst wenn deren Anteil nicht so hoch wie in der Westukraine ist. Es ist aber trotzdem eine Mehrheit. Nicht einmal alle ethnischen Russen aus der Ostukraine unterstützen das was die bazahlten Killer aus Russland da anstellen. Der Zweck dieser moskautreuen Killer ist einfach nur einer: die Wahlen im kommenden Monat zu boykottieren, denn diese Wahlen würden die wahre Option der Menschen in der Ostukraine zeigen. Moskau will nicht dass das ans Licht kommt, denn die Realität begünstigt Moskau nicht. Deswegen glaube ich dass es in den kommenden Wochen zu noch größeren Eskalationen im Osten der Ukraine kommen wird so dass die freie Meinungsäußerung (also die demokratische Wahl) gar nicht ausgedrückt werden kann.

  2. #2262

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    Lubenica, Russland hat keine Truppen in der Ukraine, das weiß doch jeder.

  3. #2263

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    Finnische Militäraufklärung weist Behauptungen über russische Intervention zurück

    Die finnische Militäraufklärung weist unterdessen die Behauptungen ukrainischer und westlicher Politiker über russisches Militär in der Ost-Ukraine zurück. In der Region gebe es weder aktive Kampfhandlungen noch russische Präsenz, sagte Admiral Georgij Alafuzoff, Chef des militärischen Nachrichtendienstes Finnlands, in einem Interview der Fernseh- und Radiogesellschaft Yle. „Meines Erachtens sind das hauptsächlich Einwohner der Region, die mit dem jetzigen Stand der Dinge unzufrieden sind.“
    DTJ - Deutsch-Türkisches Journal Ukraine | An der Schwelle zum Bürgerkrieg | DTJ ONLINE



    Admiral Georgij Alafuzoff ist der Chef der EU-Militäraufklärung (bis 2013 Chef des finnischen militärischen Nachrichtendienstes)

  4. #2264
    Avatar von Lilith

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    19.294
    Zum Raketenabwehrschild, das sich ja angeblich nicht gegen Russland richtet, sondern gegen Iran und Nordkorea und genau deshalb eine Raketenbasis keine 100 km von russischen Grenzen installiert wurde
    Weil es Russlands Zweitschlagkraft aushebelt. Und das elementare russische Sicherheitsinteressen betrifft. Deswegen reden die Russen da mit. Aber egal, Vasile und Co. würden das Land wahrscheinlich eh am liebsten dem Erdboden
    gleich sehen

  5. #2265
    Avatar von Vasile

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zum Raketenabwehrschild, das sich ja angeblich nicht gegen Russland richtet, sondern gegen Iran und Nordkorea und genau deshalb eine Raketenbasis keine 100 km von russischen Grenzen installiert wurde
    Weil es Russlands Zweitschlagkraft aushebelt. Und das elementare russische Sicherheitsinteressen betrifft. Deswegen reden die Russen da mit. Aber egal, Vasile und Co. würden das Land wahrscheinlich eh am liebsten dem Erdboden
    gleich sehen
    Russland hat ja auch Raketen auf der Krim und die Krim liegt auf dem Wasserweg ca. 300 Kilometer entfernt. Dei Raketen auf der Krim könne ja auch Rumänien treffen. Warum sollte Rumänien nicht das gleiche dürfen? und von Polen dass sogar eine Landgrenze mit Russland ganz zu schweigen. Raketen sind ja nicht für den Frieden gedacht, sondern als Vorsorgemaßnahme für Kriegsfälle. Und sowohl Polen als auch Rumänien haben historisch gar keine gute Erfahrungen mit Russland gemacht.

  6. #2266
    Jezersko
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zum Raketenabwehrschild, das sich ja angeblich nicht gegen Russland richtet, sondern gegen Iran und Nordkorea und genau deshalb eine Raketenbasis keine 100 km von russischen Grenzen installiert wurde
    Weil es Russlands Zweitschlagkraft aushebelt. Und das elementare russische Sicherheitsinteressen betrifft. Deswegen reden die Russen da mit. Aber egal, Vasile und Co. würden das Land wahrscheinlich eh am liebsten dem Erdboden
    gleich sehen
    Russland braucht keine Zweitschlagkraft! Auch keine Erstschlagkraft.

  7. #2267
    Avatar von Vasile

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Finnische Militäraufklärung weist Behauptungen über russische Intervention zurück

    Die finnische Militäraufklärung weist unterdessen die Behauptungen ukrainischer und westlicher Politiker über russisches Militär in der Ost-Ukraine zurück. In der Region gebe es weder aktive Kampfhandlungen noch russische Präsenz, sagte Admiral Georgij Alafuzoff, Chef des militärischen Nachrichtendienstes Finnlands, in einem Interview der Fernseh- und Radiogesellschaft Yle. „Meines Erachtens sind das hauptsächlich Einwohner der Region, die mit dem jetzigen Stand der Dinge unzufrieden sind.“
    DTJ - Deutsch-Türkisches Journal Ukraine | An der Schwelle zum Bürgerkrieg | DTJ ONLINE



    Admiral Georgij Alafuzoff ist der Chef der EU-Militäraufklärung (bis 2013 Chef des finnischen militärischen Nachrichtendienstes)
    "Seines Erachtens" , wie der Typ ja schon sagt.
    Hast du schon mal von dem Begriff "Finlandisierung" gehört?

  8. #2268
    economicos
    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Ein Foto dass beweisst dass die sogenannten "russophonen Freiheistkämpfer" aus der Ostukraine nichts anderes als eingeschleuste russische Kämpfer sind. Es sind die gleichen Russen die 2008 Georgien angegriffen haben.
    Von wegen hat Russland damit nichts zu tun. Von wegen ist das eine spontane Aktion der Einheimischen. Lügen haben kurze Beine und lange Bärte. Russland, du bist entlarvt!

    http://a57.foxnews.com/global.fncsta....jpg?ve=1&tl=1

    Anhang 57525

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland hat in der Ukraine professionelle Killer eingeschleust.
    Schau dir die Doku vom ZDF an. Georgien hat mit amerikanischen Gelder den Krieg provoziert.


  9. #2269

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    3.478
    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    "Seines Erachtens" , wie der Typ ja schon sagt.
    Hast du schon mal von dem Begriff "Finlandisierung" gehört?
    du hast wohl nichts verstanden, "der Typ" ist der Chef der EU-Militäraufklärung

  10. #2270
    Jezersko
    Putin verspielt die friedenspolitischen Erfolge von Jahrzehnten

    Die Wirtschaftskrise Russlands ist offensichtlich. Noch vor zwei Jahren, im Wahlkampf, versprach Wladimir Putin ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent. Bereits 2013 wies die Wirtschaft nur eine Steigerung von 1,3 Prozent auf, im ersten und zweiten Quartal 2014 erwartet man sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung; der Kapitalabfluss im ersten Quartal war so viel wie im ganzen Jahr 2013. Das entspricht drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Seit Anfang des Jahres haben an der Moskauer Börse die wichtigsten Aktien 19 Prozent verloren. Der bedeutende russische Ökonom Sergej Gurijew - bis 2013 war er Rektor der Moskauer Hochschule für Wirtschaft und lehrt jetzt in Paris - sieht die Furcht vor den Auswirkungen auf die Popularität Putins als einen der Hauptgründe für "das irrational erscheinende Handeln der russischen Führung"



    Fünfundzwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch des Sowjetblocks und dem Ende des Kalten Krieges droht eine neue Eiszeit im Verhältnis zu Russland. Mit der Annexion der Krim und der Stiftung der Unruhe in der Ukraine gilt das Russland Putins wieder als ein Land, von dem Gefahr ausgeht. Am Rande des von Botschafter Emil Brix organisierten internationalen Symposiums in London zum 25-Jahr-Jubiläum der Zentraleuropäischen Initiative und des Falls des Eisernen Vorhangs ebenso wie bei der von Professor Jan-Werner Müller an der Princeton-Universität geleiteten wissenschaftlichen Konferenz über die Bilanz der zehn Jahre seit dem Eintritt der postkommunistischen Reformstaaten in die EU konnte man sozusagen hautnah die Furcht der osteuropäischen Wissenschafter und Politiker vor den Folgen des von nationalbolschewistischen Fantasien inspirierten Machtrauschs des russischen Staatschefs spüren.

    Russlands Außenpolitik ist unberechenbar geworden. Dass Putin vor aller Welt zeigt, er könne hinter einem kunstvollen Lügenvorhang schalten und walten, wie er will, während ein gespaltener Westen zuschaut und zaudert, ist die Hauptbotschaft der Medien. Putin verspielt die friedenspolitischen Erfolge von Jahrzehnten. Aber die Tragweite der Rückkehr zu einer brutalen Machtpolitik wird noch immer nicht überall begriffen.



    Der ganze Bericht von Paul Lendvai: Das Ende der Wende - Paul Lendvai - derStandard.at ? Meinung

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