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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.770 Aufrufe

  1. #2471
    Avatar von Damien

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    Putin warnt ukrainische Rüstungsindustrie vor Katastrophe



    Ein Bruch mit den russischen Partnern würde für die ukrainische Rüstungsindustrie katastrophale Folgen nach sich ziehen, warnt der russische Präsident Wladimir Putin. Nach seinen Worten ist Russland für die ukrainischen Waffenbauer der einzige Absatzmarkt.

    „Für die ukrainische Rüstungsindustrie würde ein Abbruch der Beziehungen mit den russischen Partnern sehr wahrscheinlich zu einer Katastrophe führen. Warum? Weil sie keinen anderen Absatzmarkt haben. Die russischen Streitkräfte sind der einzige Verbraucher“, äußerte Putin am Montag in Petrosawodsk bei einem Treffen mit den Vorsitzenden der Föderalversammlung und regionaler Parlamente.

    Putin konstatierte, dass die Ukraine ihre Rüstungslieferungen nach Russland beschränkt habe. Er hoffe jedoch, dass es nicht zu einem völligen Stopp der Kooperation kommen werde. Wenn die Kooperation doch abgebrochen würde, bräuchte die russische Rüstungsindustrie 1,5 bis 2,5 Jahre, um den Importausfall aus der Ukraine durch Eigenproduktion zu ersetzen, so Putin weiter. Das sei sowohl technisch als auch finanziell möglich und der Kostenaufwand wäre „nicht sehr groß und durchaus annehmbar für den Haushalt“.

    Laut Putin ist die russische Regierung bereit, qualifizierte Fachkräfte aus der ukrainischen Rüstungsindustrie mit Arbeit und Wohnraum zu versorgen, wenn sie nach Russland umziehen sollten. „In der Ukraine gibt es sehr gute Spezialisten. Herzlich willkommen. Wir werden sie gerne (bei uns) sehen.“

    Nach dem Beitritt der Krim zu Russland hatte die ukrainische Regierung Waffenlieferungen nach Russland verboten. Laut dem ukrainischen Vizepremier Vitali Jarema sind Dual-Use-Güter wie Triebwerke von dem Verbot ausgenommen.

    Putin warnt ukrainische Rüstungsindustrie vor Katastrophe | Politik | RIA Novosti

  2. #2472
    Avatar von Damien

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    Parlamentarier: „Papiertiger Obama“ bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen



    Mit seinen Sanktionen gegen Russland bringt US-Präsident Barack Obama die Welt immer mehr zum Lachen, erklärte der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Andrej Klimow.

    „‘Papiertiger Obama‘ weiß nicht mehr, was er noch tun sollte, um sein Gesicht nicht zu verlieren“, sagte der Experte am Montag in einer Stellungnahme zu den jüngsten Sanktionen Washingtons gegen sieben ranghohe Amtsträger und 17 Unternehmen Russlands. „Obamas Schritte gegen Russland werden von europäischen Partnern der USA ohne Enthusiasmus erörtert, weil gerade die USA der größte ökonomische Konkurrent der Europäer sind, während die EU und Russland durch zahlreiche Wirtschaftsprojekte verbunden sind“, sagte Klimow.

    „Früher oder später wird das Vertrauen zu Obama in Satellitenländern schwinden. Europäische Politiker werden von Unternehmern bereits jetzt schon unter massiven Druck gesetzt. Alle sind sich längst über alles im Klaren… Die Europäer sind ohnehin schon mit eigenen ökonomischen Problemen konfrontiert, anders als die USA, die keine so enge Partnerschaft mit Russland haben.“ Die EU werde sich zu einer Reaktion gezwungen sehen, denn diese Situation sei für sie alles andere als günstig.

    Zugleich gab Klimow zu, dass auch Moskau durch die Sanktionen betroffen werden könnte. Aber Russland dürfte wohl einen glimpflichen Ausgang aus dieser Situation finden, weil das Land alle Schwachstellen analysieren und effektiver arbeiten werde. „Mit seinen neuen Sanktionen sagt der Westen uns nichts Neues. Dabei haben russische Fachleute bereits die möglichen Folgen der Sanktionen eingeschätzt und mit kalkuliert.“

    Zudem erinnerte der Politiker daran, dass derartige Sanktionen gesetzwidrig sind, weil einschränkende Maßnahmen gegen einen Staat, welcher Art auch immer, nur unter der Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrates möglich seien.

    Zusammenfassend charakterisierte Klimow die Position des Westens mit Worten aus Iwan Krylows (1769-1844) Fabel: „Deine Schuld besteht nur darin, dass ich essen will.“

    „Der Westen versucht, uns für das Chaos in der Ukraine verantwortlich zu machen, das aber infolge der Handlungen der Administration Obamas und einiger europäischer Politiker entstand, die sich mit ihm solidarisiert hatten. Der Schaden wird immens groß sein und in finanzielle Hilfen für die Ukraine ummünzen.“

    Der Parlamentarier machte ferner darauf aufmerksam, dass neben der ukrainischen Präsidentenwahl am 25. Mai auch die Wahl ins Europaparlament ausgetragen wird. „Mehrere Europolitiker wie Jose Manuel Barroso oder Catherine Ashton werden gehen und andere werden kommen. Im neuen Europaparlament wird es auch Nationalisten – in akademischen, konservativen Sinne des Wortes – geben. Und die europäische Struktur selbst wird unter neuen politischen Umständen leben müssen. Manche Parlamentarier werden die Position der USA, andere aber die Position Russlands unterstützen“, sagte Klimow.

    Parlamentarier: ?Papiertiger Obama? bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen | Politik | RIA Novosti

  3. #2473
    Avatar von Shelby

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Parlamentarier: „Papiertiger Obama“ bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen



    Mit seinen Sanktionen gegen Russland bringt US-Präsident Barack Obama die Welt immer mehr zum Lachen, erklärte der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Andrej Klimow.

    „‘Papiertiger Obama‘ weiß nicht mehr, was er noch tun sollte, um sein Gesicht nicht zu verlieren“, sagte der Experte am Montag in einer Stellungnahme zu den jüngsten Sanktionen Washingtons gegen sieben ranghohe Amtsträger und 17 Unternehmen Russlands. „Obamas Schritte gegen Russland werden von europäischen Partnern der USA ohne Enthusiasmus erörtert, weil gerade die USA der größte ökonomische Konkurrent der Europäer sind, während die EU und Russland durch zahlreiche Wirtschaftsprojekte verbunden sind“, sagte Klimow.

    „Früher oder später wird das Vertrauen zu Obama in Satellitenländern schwinden. Europäische Politiker werden von Unternehmern bereits jetzt schon unter massiven Druck gesetzt. Alle sind sich längst über alles im Klaren… Die Europäer sind ohnehin schon mit eigenen ökonomischen Problemen konfrontiert, anders als die USA, die keine so enge Partnerschaft mit Russland haben.“ Die EU werde sich zu einer Reaktion gezwungen sehen, denn diese Situation sei für sie alles andere als günstig.

    Zugleich gab Klimow zu, dass auch Moskau durch die Sanktionen betroffen werden könnte. Aber Russland dürfte wohl einen glimpflichen Ausgang aus dieser Situation finden, weil das Land alle Schwachstellen analysieren und effektiver arbeiten werde. „Mit seinen neuen Sanktionen sagt der Westen uns nichts Neues. Dabei haben russische Fachleute bereits die möglichen Folgen der Sanktionen eingeschätzt und mit kalkuliert.“

    Zudem erinnerte der Politiker daran, dass derartige Sanktionen gesetzwidrig sind, weil einschränkende Maßnahmen gegen einen Staat, welcher Art auch immer, nur unter der Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrates möglich seien.

    Zusammenfassend charakterisierte Klimow die Position des Westens mit Worten aus Iwan Krylows (1769-1844) Fabel: „Deine Schuld besteht nur darin, dass ich essen will.“

    „Der Westen versucht, uns für das Chaos in der Ukraine verantwortlich zu machen, das aber infolge der Handlungen der Administration Obamas und einiger europäischer Politiker entstand, die sich mit ihm solidarisiert hatten. Der Schaden wird immens groß sein und in finanzielle Hilfen für die Ukraine ummünzen.“

    Der Parlamentarier machte ferner darauf aufmerksam, dass neben der ukrainischen Präsidentenwahl am 25. Mai auch die Wahl ins Europaparlament ausgetragen wird. „Mehrere Europolitiker wie Jose Manuel Barroso oder Catherine Ashton werden gehen und andere werden kommen. Im neuen Europaparlament wird es auch Nationalisten – in akademischen, konservativen Sinne des Wortes – geben. Und die europäische Struktur selbst wird unter neuen politischen Umständen leben müssen. Manche Parlamentarier werden die Position der USA, andere aber die Position Russlands unterstützen“, sagte Klimow.

    Parlamentarier: ?Papiertiger Obama? bringt die Welt mit seinen Sanktionen zum Lachen | Politik | RIA Novosti
    Hahhahahahaha, wie der Typ versucht die EU und die USA gegeneinander aufzuhetzen.

  4. #2474
    Avatar von Damien

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    Um auch mal etwas die andere Seite zu zeigen.

    Interview mit einem mitglied vom Rechten Sektor.




    - - - Aktualisiert - - -

    Und andere Videos




  5. #2475
    Avatar von Lilith

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    Ein Gespräch mit Prof. Jörg Baberowski, Osteuropawissenschaftler, Historiker, Spezialist für Stalin. Geht ca. 45 min. Und wer ehrlich Interesse hat an dem ganzen Konflikt, Ukraine, Russland hat, es lohnt sich wirklich

    3sat.online - Mediathek: Peter Voß fragt Jörg Baberowski

  6. #2476

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    Uuiuiui, das sollte man mit Argusaugen beobachten, wenn Lilith was von lohnenswert, ehrlich, Spezialist, etc. bezeichnet.

  7. #2477
    Avatar von Vasile

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    Die Sanktionen gegen Russland fangen an Wirkung zu zeigen:

    Russland verkündet Rückzug von ukrainischer Grenze | Aktuell Europa | DW.DE | 29.04.2014

    - - - Aktualisiert - - -

    Auch lesenswert:

    Warum der Ukraine nur freie Wahlen helfen

    - - - Aktualisiert - - -

    In Donezk wurden bei Zusammenstößen zwischen prorussischen Aktivisten und Anhängern der Regierung in Kiew mindestens 14 Menschen verletzt. Einige der mit Schlagstöcken und Messern bewaffneten prorussischen Angreifer warfen bei der Demonstration am Montag Steine und Blendgranaten auf die Demonstranten in der Regionalhauptstadt, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Polizei versuchte demnach vergeblich, die Gruppen auseinanderzuhalten.
    Den rund 1000 Kiew-treuen Demonstranten standen etwa 500 prorussische gegenüber. Steinwürfe hätten auch einen Journalisten verletzt, teilten die Behörden mit. Ein Demonstrant sprach von einem regelrechten "Hagel von Ziegel- und Pflastersteinen". Die Lage im Osten der Ukraine ist seit Wochen stark angespannt. In rund einem Dutzend Städten der Region halten prorussische Milizen Polizeiwachen und Verwaltungsgebäude besetzt.



    Auch zum Thema:
    Donezk: Schlägertrupps verprügeln Pro-Ukraine-Demonstranten


  8. #2478

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Jezo, ich finde es merkwürdig, dass du nicht darauf eingehst, dass der Faschismus offensichtlich in einigen Teilen der Ukraine erstarkt ist und das sehr viele Junge Menschen dort augenscheinlich indoktriniert sind und
    diese Ideologie auf ihren Fahnen durch die Strassen tragen…

    Auch Dir sei gesagt, dass ich keine Lust habe ein neues Geschichtsbuch zu schreiben und jegliche Eskalationsstufe dieser ukrainischen Scheiße im Detail zu dokumentieren. Es ging mir den ganzen gestrigen Tag (und auch zukünftig) darum dar zu stellen, dass ich als Hauptauslöser der Krise in der Ukraine das Verhalten und die Rolle Russlands darin sehe. Ich habe auch keinerlei Ambitionen die politischen Entscheidungen und Vorgänge zu beurteilen. Auch nicht im Wissen, dass diese sehr eng verflochten sind.

    Wirtschaftlich war und ist die Ukraine eng an Russland gebunden und Russland an die Ukraine. Zusätzlich ist Russland über die Ukraine, über ander Länder und über die eigenen Grenzen wirtschaftlich an den Rest von Europa und an Asien gebunden.
    Die Handelsrouten wurden 2 Jahrzehnte weiter und weiter ausgebaut, Verträge wurden geschlossen, gleichzeitig wurde der Friede in Europa nach dem Fall der Blöcke gewahrt und gefestigt.
    Warum jetzt diese politische und wirtschaftliche Destruktivität? Warum dieses diplomatische Ungeschick?


    Die Frage muss lauten: Warum setzt Putin dies Alles aufs Spiel – und nimmt die ganze russische Bevölkerung dadurch in Geißelhaft?

    Noch etwas. Der Osten und der Süden der Ukraine sind von großer Bedeutung , da sich dort meines Wissens, die Großindustrie der Ukraine befindet. Die Menschen im Osten und im Süden haben mit recht Befürchtungen, wenn sie sich Gedanken um ihre Zukunft machen. Es geht um ihre Arbeitsplätze. Sie sind es, die die Öfen dort am brennen halten, es sind ihre Hände die dort arbeiten.

    Und genau darum will Putin sie haben.

    Es ist ihre Wertschöpfung und ihr Zuhause! Sie haben ein Mitspracherecht und sie haben ein Recht auf Selbstgestaltung ihrer Arbeit, ihres Lebens, sie haben ein Selbstbestimmungsrecht. Das Selbstbestimmungsrecht hat sich durch direkte Demokratie auf der Krim offenbart und durchgesetzt. Dies verlief friedlich und in Einigkeit.

    Ich war da nicht dabei. Aber wenn Du es sagst, wird es schon stimmen.

    Sie haben nicht ihre Zeit damit verbracht und daran gearbeitet, wie man die Ukraine am besten und schnellsten auseinanderbrechen kann!

    Nein, das haben tatsächlich nicht die Bewohner der Krim gemacht. Aber glaub mir eins: Ich war einige Jahre im Militärdienst und bekleide (heute noch in Reserve) den Rang eines Unteroffiziers und war eine Zeitlang zuständig für politische Bildung. Ich weiß, wie man ein Land destabilisiert! Du verstehst, dass ich mich dazu in einem Internetforum nicht weiter äußere.


    Die Kriegstreiber-Rethorik, die von einigen deutschen Politikern seit geraumer Zeit praktiziert wird sollte gerade deine Aufmerksamkeit erregt haben.

    Hat sie! Bei genauer Betrachtung ist allerdings auch klar zu erkennen, dass diese Herren auch sonst nicht gerade durch besondere Intelligenz aufgefallen sind.

    Der österreichische Bundeskanzler zieht da übrigens auch ganz gut mit.

    Faymann ist ein ehem. Wohnbau-Stadtrat und Studienabbrecher. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Einer der derzeit beeindruckendsten Politiker Österreichs ist der Außenminister Sebastian Kurz. Ein 27-Jähriger! Definitiv einer der kommenden Männer. Hoffentlich.


    Auch der Westen der Ukraine hat einfach mal viel mehr zu bieten als marodierende Killer-Kommandos, Faschisten und Bandera-Nazis! Aber warum schütteln amerikanische und europäische Politiker ausgerechnet solchen Leuten die Hände?

    Frag sie. Ich weiß es nicht.


    "........Präsident Barack Obama hatte zuvor bereits in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel empfohlen, auf eine weitere Eskalation der Krise mit zusätzlichen Strafmaßnahmen zu reagieren. Falls die Russen in der Ostukraine einmarschieren, dann werde man weitere russischen Banken, Energierunternehmen und Bergbaubetriebe isolieren. Der EUObserver berichtet, dass die Russen vom Handel in den Rohstoffmärkten ausgeschlossen werden könnten, dass die EU-Unternehmen gezwungen werden sollen, den russischen Öl-Firmen die Serviceverträge aufzukündigen. Der Maßnahmenplan wird von der Irin Catherine Day koordiniert. Bei einer Wirtschaftsveranstaltung in Berlin machte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier der deutschen Wirtschaft Vorwürfe, dass sie sich zu gut mit den Russen verstehe. Mit dem anwesenden russischen Vizeaußenminister sprach Steinmeier kein Wort."

    Bundeskanzlerin Merkel ist jene Person, die in Wirklichkeit Europa regiert. Und dann kommt lange nichts. Kein Cameron und kein Hollande. Steinmeier darf hin und wieder ein paar Notizen von Merkel verlesen. Obama kann sich von Merkel wünsche was er will – und Merkel MACHT was SIE will.

    Jezo, ganz ehrlich, dass was du mir hier als Antwort geliefert hast ist wirklich schwach! Ich hätte etwas anderes von dir erwartet.
    Du hast sozusagen an mir vorbeigeantwortet! Trotzdem danke!

  9. #2479
    Avatar von Damien

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    Russlands Vizeaußenminister: US-Sanktionen gegen Moskau sind Wiedergeburt von Kaltem Krieg



    Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hält die von Washington verhängten Sanktionen gegen Moskau im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine für ernsthaft und beunruhigend und bezeichnet das als Wiedergeburt des Kalten Krieges.

    Von US-Sanktionen sind bereits fast 50 russische, Krim- und ukrainische Politiker sowie Unternehmer betroffen.

    „Wir sehen eine Verhärtung der Sanktionspolitik der USA in der russischen Richtung. Das ist beunruhigend. Wir dramatisieren die Situation nicht und wollen die Sache heute nicht so hinstellen, dass die Welt aus den Angeln gehoben worden sei. Aber der Ernst dieser Maßnahmen ist für uns absolut offensichtlich. Insbesondere im Bereich der Einschränkung der High-Tech-Zusammenarbeit, bei den Lieferungen von Erzeugnissen doppelter Bestimmung aus den USA nach Russland, zu Fragen, die mit den Starts von Weltraumapparaten, die aus amerikanischer Produktion stammen oder einen Anteil von amerikanischen Komponenten enthalten, zusammenhängen. All das wirkt sich negativ auf unsere High-Tech-Unternehmen und –Branchen aus“, sagte der Vizeaußenminister zur Internet-Zeitung Gazeta.ru.

    Nach Worten Rjabkows ist das die Wiedergeburt des noch 1949 geschaffenen Cocom-Systems, als die westlichen Länder im Grunde genommen den „Eisernen Vorhang“ für die Lieferung von High-Tech-Erzeugnissen an die UdSSR heruntergelassen hatten.

    Russlands Vizeaußenminister: US-Sanktionen gegen Moskau sind Wiedergeburt von Kaltem Krieg | Politik | RIA Novosti

  10. #2480
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Schau mal rüber nach Lettland. Russisch wird aus dem Schulunterricht gestrichen. Ich frage mich wer wen hier provoziert...

    Russen in Lettland sind durch diesen Schritt der lettischen Regierung mehr als unzufrieden - ganz davon zu schweigen, dass sie seitdem Lettland ein eigenständiger Staat ist - alleine dadurch, dass sie sich als Russen bekennen benachteiligt werden. Was ist wenn auch diese Menschen sagen, wir wollen wieder Russland angehören? Dann sollen sie einfach nach Russland auswandern, werden jetzt Russlands Kritiker schreien. Ok, dann sollen eben auch all die Befürworter der EU einfach nach Deutschland auswandern.

    Gleiches Recht für alle, oder doch nicht?
    Weisst du überhaupt wie sehr die Letten wegen den Russen gelitten haben? Lettland war in der Zwischenkriegszeit unabhängig und wurde 1940 susgelöscht. Viele Letten wurden deportiert oder ermordet. Die Russen wurden nach Lettland gebracht und diw Führungspositionen in Lettland übernommen, sowohl in der Politik, als auch in der Verwaltung und in den Betrieben. 50 Jahre lang waren dort die Russen die Herrenmenschen, während die Einheimischen die Menschen zweiter Klasse waren. Sie waren erniedrigt, marginalisiert, unterdrückt (kulturell und sozial).
    Nachdem Lettland 1990 wieder unabhängig wurde bekamen alle Personen die vor 1940 lettische Stastsbürger waren, ihre lettische Staatsangehörigkeit zurück. Natürlich durfter auch die während der Sowjetzeit kolonisierten Russen eingebürgert werden, aber sie konnten nicht anhand des gleichen Ktiteriums wie der Rest der Bevölkerung eingebürgert werden weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllten. Sie können wie jeder andere Zuwanderer die lettische Staatsangehörigkeit bekommen wenn sie nachweisen dass sie die lettische Sprache kennen und den Einbürgerungstest bestehen. Das ist doch in Deutschland auch so. Und warum sollen sie auf russisch unterrichtet werden? Werden die Türken in Deutschland auf türkisch unterrichtet? Die Russen in Lettland sind Zuwanderer und müssen sich dem Leben in Lettland anpassen wenn sie dort leben möchten.

    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Russlands Vizeaußenminister: US-Sanktionen gegen Moskau sind Wiedergeburt von Kaltem Krieg



    Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow hält die von Washington verhängten Sanktionen gegen Moskau im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine für ernsthaft und beunruhigend und bezeichnet das als Wiedergeburt des Kalten Krieges.

    Von US-Sanktionen sind bereits fast 50 russische, Krim- und ukrainische Politiker sowie Unternehmer betroffen.

    „Wir sehen eine Verhärtung der Sanktionspolitik der USA in der russischen Richtung. Das ist beunruhigend. Wir dramatisieren die Situation nicht und wollen die Sache heute nicht so hinstellen, dass die Welt aus den Angeln gehoben worden sei. Aber der Ernst dieser Maßnahmen ist für uns absolut offensichtlich. Insbesondere im Bereich der Einschränkung der High-Tech-Zusammenarbeit, bei den Lieferungen von Erzeugnissen doppelter Bestimmung aus den USA nach Russland, zu Fragen, die mit den Starts von Weltraumapparaten, die aus amerikanischer Produktion stammen oder einen Anteil von amerikanischen Komponenten enthalten, zusammenhängen. All das wirkt sich negativ auf unsere High-Tech-Unternehmen und –Branchen aus“, sagte der Vizeaußenminister zur Internet-Zeitung Gazeta.ru.

    Nach Worten Rjabkows ist das die Wiedergeburt des noch 1949 geschaffenen Cocom-Systems, als die westlichen Länder im Grunde genommen den „Eisernen Vorhang“ für die Lieferung von High-Tech-Erzeugnissen an die UdSSR heruntergelassen hatten.

    Russlands Vizeaußenminister: US-Sanktionen gegen Moskau sind Wiedergeburt von Kaltem Krieg | Politik | RIA Novosti
    Tja, immer sind die anderen schuld.

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