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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.429 Aufrufe

  1. #2491
    Avatar von Damien

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    Lawrow: Ukraine-Krise durch gesamtnationalen Dialog lösen



    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich zur Lösung der schweren Ukraine-Krise für einen gesamtnationalen Dialog in der Ex-Sowjetrepublik ausgesprochen. „Eine rasche Beilegung dieser Krise ist nur durch einen panukrainischen Dialog möglich“, sagte der russische Chefdiplomat am Dienstag in Havanna bei Gesprächen mit seinem kubanischen Kollegen Bruno Rodríguez.

    Der russische Minister dankte dem Gesprächspartner für die „Unterstützung der russischen Position im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise“. Diese Krise habe ein Umsturz in Kiew ausgelöst, der vom Westen unterstützt worden sei, sagte Lawrow.

    Lawrow: Ukraine-Krise durch gesamtnationalen Dialog lösen | Politik | RIA Novosti

  2. #2492

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Lawrow: Ukraine-Krise durch gesamtnationalen Dialog lösen



    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich zur Lösung der schweren Ukraine-Krise für einen gesamtnationalen Dialog in der Ex-Sowjetrepublik ausgesprochen. „Eine rasche Beilegung dieser Krise ist nur durch einen panukrainischen Dialog möglich“, sagte der russische Chefdiplomat am Dienstag in Havanna bei Gesprächen mit seinem kubanischen Kollegen Bruno Rodríguez.

    Der russische Minister dankte dem Gesprächspartner für die „Unterstützung der russischen Position im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise“. Diese Krise habe ein Umsturz in Kiew ausgelöst, der vom Westen unterstützt worden sei, sagte Lawrow.

    Lawrow: Ukraine-Krise durch gesamtnationalen Dialog lösen | Politik | RIA Novosti
    Putins Pressesprecher mal wieder.

  3. #2493
    Avatar von Vasile

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    Wie viele Russen kennst Du persönlich? Ich kenne ein paar und kann nichts negatives über diese berichten.

    Jetzt noch einmal; Putin ist kein Stalin und Russland von heute keine UdSSR.

    Wenn Du mit Herz und Blut in der Vergangenheit hängengeblieben bist, dann möchte ich nicht wissen wie Du über deinen Gastgeber Deutschland denkst...
    Ich habe nicht gesagt dass alle Russen so sind. Es gibt mit Sicherheit auch genug vernünftige Russen, daran zweifle ich gar nicht. Aber die Leiden der Letten kann man nicht mit einem Schwamm wegwischen. Versöhnung braucht Zeit und eine einsichtliche Haltung der Russen in dieser Sache ist unentbehrlich. Eine deutsch-jüdische Versöhnung wäre ohne eine einsichtliche Haltung der Deutschen in den Jahrzehnten nach dem Weltkrieg niemals imstande gekommen. Die Russen verstehen das nicht. Sie denken dass alleine die Tatsache dass sie den Krieg gewonnen haben, zu allem berechtigt. Wenn die Russen statt ihrer sowjetischen Arroganz lieber Reue und Einsicht zeigen würden, dann könnte man auf einer Entspannung der Beziehungen zu Lettland hoffen.

  4. #2494

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    Russische Luftfahrtbehörde warnt vor G.P.S.-Ausfällen über Ukraine




    N.A.T.O.-Grossmanöver im Baltikum trifft mit teilweisen Fehlfunktionen des Global Positioning System (G.P.S.) zusammen


    Die staatliche russische Luftfahrtbehörde Federal Air Transport Agency (Rosaviatsia) gab am heutigen Dienstag, den 29.April 2014, eine Warnung für den allgemeinen zivilen Flugverkehr über ukrainischem Territorium heraus.
    Laut ITAR-TASS fielen bei dem Überflug eines russischen Passagier-Flugzeuges die G.P.S.-Signale teilweise aus. Entsprechende Hinweise zu Interferenzen mit dem Betrieb der G.P.S.-Empfänger an Bord des Flugzeuges wurden an die Luftfahrtunternehmen gesendet. Beim Flug über die Ukraine sollten Luftfahrtunternehmen sich darauf einstellen, keine Navigationssysteme auf G.P.S.-Basis zu verwenden sondern auf alternative Navigation zurückgreifen, hiess es.
    Beamte von Rosaviatsia betonten, dass “Vorfälle, an denen wiederkehrende Störungen beteiligt sind, von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (International Civil Aviation Organization I.C.A.O.) als Bedrohung der Flugsicherheit eingestuft werden, die bei Ausfällen des G.N.S.S. (Global Navigation Satellite Systems) zu Unfällen führen können”.
    Zur Zeit wurden an der Grenze zur Ukraine zahlreiche N.A.T.O.-Verbände zusammengezogen, darunter vor allem auch Jagdbomber. Zu den Übungen, die dort auch nicht zuletzt wegen der “spannungsgeladenen Atmosphäre” in der Ukraine zelebriert werden, gehört das Stören der Signale von “feindlichen Flugobjekten” oder das Herbeiführen von Ausfällen seit vielen Jahren zum Standard-Programm.
    Am Montag, den 28.April, trafen einhundertfünzig Soldaten und Fallschirmjäger des U.S. 173rd Airborne Brigade Combat Team auf dem Luftwaffenstützpunkt Estonian Amari in Estland ein, die an dem jährlichen grossen Frühlingsmanöver im Baltikum teilnehmen. Einige U.S.-Luftwaffensoldaten wurden auf Luftwaffenstützpunkten in Polen, Lettland und Litauen verteilt. Vier Eurofighter des Typs Thyphoons der British Royal Air Force aus Lincolnshire landeten ebenfalls gestern auf dem Luftwaffenstützpunkt Siauliai in Litauen. Heute trafen dort vier Mig-29 der polnischen Armee ein. Ab 1.Mai werden vier F-16-Kampfjets der Dänen vom estnischen Luftwaffenstützpunkt Amari zu den Verbänden stossen.
    Im Interesse der Passagiere von zivilen Fluggesellschaften, die sich gutgläubig im Vertrauen auf die Technik auf die Reise begeben, ist zu hoffen, dass die gemeldeten Ausfälle technischer Natur sind, die nichts mit den derzeitigen grossangelegten militärischen Aktionen zu tun haben. Es wäre nicht das erste Mal, dass G.P.S.-Ausfälle durch N.A.T.O.-Manöver eintraten, so wie hier im Oktober 2011 in der Nordsee: NATO-Grossmanöver legte mit Jamming GPS, Internet, Handy und Sat-TV bei Schottland lahm
    Ansonsten wäre das nichts anderes als versuchter Mord, wenn beim Testen der Technik dieses Risiko wissentlich von den Militärs in Kauf genommen würde.
    https://www.radio-utopie.de/2014/04/...ueber-ukraine/

  5. #2495
    Avatar von Damien

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    Peking: Sanktionen gegen Russland widersprechen Interessen aller Seiten



    Sanktionen gegen Russland lassen Chinas Außenministerium zufolge den Ukraine-Konflikt eskalieren und laufen den Interessen der Seiten zuwider.

    „Die Verhängung von Sanktionen trägt nicht zur Lösung des Problems bei. Das wird die Spannungen nur noch verschärfen“, zitiert die Agentur Xinhua am Dienstag den Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Quin Gan.
    „Wir rufen alle Seiten auf, den Dialog fortzusetzen und zur politischen Regelung beizutragen. Das Beschließen von Sanktionen widerspricht den Interessen aller Seiten.“

    Am Montag hatten die USA bekannt gegeben, ihre Sanktionsliste mit sieben weiteren ranghohen russischen Funktionsträgern und 17 Unternehmen erweitert zu haben. Am Dienstag fügte auch die EU wegen der Vorgänge in der Ukraine ihrer Liste 15 weitere Personen hinzu.

    Peking: Sanktionen gegen Russland widersprechen Interessen aller Seiten | Politik | RIA Novosti

  6. #2496
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Deine Argumentation ist peinlich.

  7. #2497
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Warum diskutierst du mit Leuten die Hitler mit Putin vergleichen? Spätestens da hättest du aufhören sollen. Hallary Clinton und Sarah Palin machen es vor und ihre Affen nach..

    Du postest doch auch unermüdlich deine Videos und Bilder, obwohl Du es weißt, dass Du mit diesen bei manchen von "uns" nichts bewegen kannst... Ach, übrigens: danke dafür!

  8. #2498
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Du postest doch auch unermüdlich deine Videos und Bilder, obwohl Du es weißt, dass Du mit diesen bei manchen von "uns" nichts bewegen kannst... Ach, übrigens: danke dafür!
    Ja aber das hier ist ein noch speziellerer Fall: " Russland will dritten Weltkrieg starten " ...

    - - - Aktualisiert - - -

    China soll Russland retten

    Ulrich Heyden 29.04.2014
    Kreml-Berater schlägt Swap-Kredit-Geschäfte mit China über "kritischen Import" vor. Russen glauben, dass der Geschäftssinn westlicher Unternehmen größer ist als die Bereitschaft zum militärischen Konflikt. Ukraine stellt der Krim das Wasser ab

    Fragt man die Moskauer, was sie von den Sanktionen des Westens halten, so hört man immer wieder die Antwort: "So schlimm wird es schon nicht kommen." Gewinne zu machen, sei den westlichen Unternehmen wichtiger, als politische Streitigkeiten auszutragen. Besorgt gucken die Russen hinüber in die Ukraine, aber eine richtige Kriegsangst kommt nicht auf. Das russische Fernsehen berichtet zwar alle paar Stunden mit Live-Berichten aus den ostukrainischen Städten. Aber die russischen Medien behandeln den Konflikt in der Ukraine als Regionalkonflikt. Dass daraus mehr werden kann als beim Jugoslawien- oder Georgien-Krieg, halten die russischen Kommentatoren für unwahrscheinlich.

    In der Bevölkerung gibt es ein Unwohlsein angesichts der Nachrichten aus der Ostukraine aber von Hysterie oder Kriegsangst ist nichts zu spüren. Dies hängt wohl auch mit dem Selbstbild Russlands zusammen. Mit der Krim habe man sich ja nur das zurückgeholt, was einem sowieso gehört, so die landläufige Meinung. Dass in westlichen Medien schon Vergleiche zum Kriegs-Beginn 1914 gezogen werden, verstehen die Russen einfach nicht.
    Rettungsplan: Handel in Rubel und Yuan statt in Dollar

    Was die russische Regierung im Fall von harten Wirtschaftssanktionen zu tun gedenkt, ist geheim. Die Regierung habe Krisenpläne, berichtete die Wirtschaftszeitung Vedomosti . Die Pläne würden aber geheim gehalten, damit die USA und die EU "nichts davon erfahren". Es gäbe Pläne für verschiedene Situationen, auch für den völligen Stillstand des Handels zwischen Russland und der EU, schreibt das Blatt.
    Kreml-Chef Wladimir Putin und der für Rüstung zuständige Vize-Premier Dmitri Rogosin machten in den letzten Tagen Andeutungen, dass China Russland bei der Abmilderung von Sanktionen hilft. Bei seiner im Fernsehen ausgestrahlten Bürgersprechstunde Mittel April erklärte der russische Präsident, dass sich zwischen Russland und China "partnerschaftliche Beziehungen" entwickeln. Die russisch-chinesischen Beziehungen würden "ein wichtiger Faktor in der Weltpolitik", meinte der Kreml-Chef, der im Mai Shanghai und Peking besuchen wird. Dmitri Rogosin dankte China bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizepremier Van Jan, für die Bereitschaft bei den Sanktionen des Westens gegen Russland "die Hauptlast zu tragen".
    Der russische Ökonom Sergej Glasew, der seit 2012 zu den Wirtschaftsberatern des russischen Präsidenten gehört, für Wirtschaftsintegration Russlands mit seinen Nachbarstaaten zuständig ist und einer der stärksten Befürworter der Vereinigung der Krim mit Russland gewesen sein soll, hat vor kurzem einen aufsehenerregenden Plan vorgelegt, der China bei der Abmilderung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland eine Schlüsselrolle zuschreibt und die Bedeutung des Dollars vermindern soll. Der Plan hat folgende Eckpunkte:
    Überführung der staatlichen Aktiva und Konten in Dollar und Euro aus den Nato-Mitgliedsländern in neutrale Staaten.

    Verkauf der Wertpapiere, die Russland in den Nato-Mitgliedsländern angelegt hat, vor Verhängung der Sanktionen.

    Swap-Kredit-Geschäfte mit China zur Finanzierung des "kritischen Imports" und Abrechnung in Rubel und Yuan. Zum "kritischen Import" gehören die Waren, Dienstleistungen und Rohstoffe über die ein Land nicht in ausreichendem Maß verfügt.

    Schaffung eines neuen Kreditkarten-Systems "Euras-Wirtschaftsgemeinschaft".

    Neue Verträge über den Export von Öl und Gas sollen nur noch in Rubel abgerechnet werden.

    Als Antwort auf ein Handelsembargo sollen besonders wichtige Geschäfte über Unternehmen in Weißrussland und Kasachstan abgewickelt werden. Russland, Weißrussland und Kasachstan bilden seit 2011 eine Zollunion.

    Das Handelsvolumen zwischen Russland und China ist noch stark ausbaufähig, meint man im Kreml. Zur Zeit liegt es bei bescheidenen 60 Milliarden Dollar, ist im letzten Jahr aber um 1,1 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Das Handelsvolumen zwischen Russland und Deutschland sackte 2013 um fünf Prozent ab, liegt aber mit 76 Milliarden Euro deutlich höher.
    Die geplante enge Zusammenarbeit mit China bei der Abmilderung von Sanktionen, stößt bei den liberalen Zeitungen in Moskau auf Skepsis und Kritik. Die Nowaya Gazeta schreibt, Russlands Souveränität sei bedroht, weil China Russland mit seinen unbegrenzten Krediten "schlucken" könne. Der Plan von Kreml-Berater Glasew, Staatsgelder in neutralen Staaten anzulegen, sei unrealistisch, weil auch neutrale Länder sich irgendwann den Beschlüssen der Nato-Länder anschließen werden.
    Ukraine stoppt Lieferungen für russische Rüstungsindustrie

    Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine erfassen immer stärker auch den Wirtschaftsbereich. Wladimir Putin drohte in seiner Bürger-Sprechstunde Mitte April, die säumige Ukraine werde russisches Gas in einem Monat nur noch gegen Vorkasse bekommen.
    Nun holte der ukrainische Vizepremier Vitali Jarema zum Gegenschlag aus, indem er ankündigte, die Lieferung von Militärtechnik für Russland aus ukrainischen Unternehmen werde eingestellt. Ausgenommen sei nur Technik, die auch im zivilen Bereich Anwendung findet.
    Zahlreiche Betriebe in der Ost-Ukraine liefern Motoren und andere Einzelteile für die russische Rüstungsindustrie. Russland könne den Ausfall der Lieferungen aus der Ukraine durch Umrüstungen in der russischen Rüstungsindustrie in einem Zeitraum von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren ausgleichen, meinte Wladimir Putin am Montag vor russischen Parlamentariern. Die dafür nötigen Finanzreserven seien vorhanden. Einige Projekte müssten wegen dem Ausbleiben der Einzelteile aus der Ukraine allerdings zeitlich geschoben werden, so der Kreml-Chef.
    Putin lud ukrainische Experten aus der Rüstungsindustrie ein, nach Russland überzusiedeln. "Wenn es Interessenten gibt, werden wir ihnen helfen. Sie bekommen ein anständiges Gehalt und eine Wohnung", versprach der russische Präsident. Und er warnte die Ukraine vor einer Katastrophe: "Für die ukrainische Rüstungsindustrie würde ein Abbruch der Beziehungen mit den russischen Partnern sehr wahrscheinlich zu einer Katastrophe führen. Warum? Weil sie keinen anderen Absatzmarkt haben. Die russischen Streitkräfte sind der einzige Verbraucher."
    Kiew kappt Wasserleitung zur Krim

    Nicht nur Rüstungsgüter, auch Wasser will die Ukraine nicht mehr liefern. Die Wasserzufuhr für die Landwirtschaft im Nordteil der Krim auf ein Minimum gesenkt.
    Das Wasser für den Nord-Teil der Krim kam bisher vom Dnjepr über den 1971 fertiggestellten, 400 Kilometer langen Nord-Krim-Kanal. Das sieben Meter tiefe, betonierte Kanalbett ist bereits seit Tagen ausgetrocknet und die Felder im flachen Nordteil der Krim knochentrocken.
    Im flachen Nord-Teil der Krim wird schon seit vielen Jahren Reis angebaut. Die Ernte deckt einen großen Teil des Reisbedarfs in der Ukraine. Doch dieses Jahr rechnen die Bauern im Norden der Krim mit großen Verlusten. Die russische Regierung hat versprochen, die Verluste zu kompensieren. Im bergigen Süden der Krim gibt es keine Wassernot. Dort versorgen sich die Menschen mit Wasser aus den kristallklaren Bergflüssen.
    Kiew verliert mit dem Wasserstopp die Möglichkeit, Geld zu verdienen und die leere Staatskasse zu füllen. Doch Russland wegen der Krim zu bestrafen, ist offenbar wichtiger.

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41619/1.html

  9. #2499
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Ja aber das hier ist ein noch speziellerer Fall: " Russland will dritten Weltkrieg starten " ...
    Diese Behauptung ist sowas von haltlos und wirkt auf mich wenig bis gar nicht beeindruckend. Wobei das Letztere ganz deutlich überwiegt...

  10. #2500
    Avatar von DerBossHier

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    Nur jeder 6. US-Bürger weiß, wo die Ukraine genau liegt

    Florian Rötzer 10.04.2014
    Nach einer Umfrage scheint die Neigung, eine militärische Intervention zu begrüßen, mit wachsender (geografischer) Unkenntnis zuzunehmen

    Die US-Regierung übt wegen der Ukraine enormen Druck auf die EU und Russland aus. Dabei geht es darum, das transatlantische Bündnis wieder zu festigen und Russland zu isolieren und zu schwächen. Auch wenn realpolitisch versucht wird, die Krise diplomatisch zu in den Griff zu kriegen, scheint man medienkonform gerne wieder die alte Auseinandersetzung zwischen Ost und West zu inszenieren, auch wenn sich das Interesse längst auf Asien und Afrika verschoben hat. Aber wie sehen das die Amerikaner?

    Nach Umfragen sagen Zweidrittel der Amerikaner, dass sie die Geschehnisse um die Ukraine verfolgen. Das scheint aber nicht zu bedeuten, dass sie viel darüber wissen, viele sind auch nicht in der Lage zu sagen, wo sich die Geschehnisse abspielen. Aus anderen Umfragen geht hervor, dass mit der Ukraine-Krise das Ansehen von Putin und Russland in den Keller ging. Von 1999 bis Mitte des letzten Jahres betrachtete eine Mehrheit Russland als Alliierten oder Freund. Das machten Ende März nur noch 26 Prozent, während 68 Prozent Russland als Feind ansahen.
    Nach einer von Politologen der Harvard und Princeton University Ende März durchgeführten Umfrage weiß gerade einmal jeder sechste Amerikaner (16%), wo die Ukraine ist, kann also das Land auf einer Landkarte identifizieren. Die Wissenschaftler baten, die Lage auf einer hoch aufgelösten Karte anzuklicken.


    Interessant ist der Umstand, dass der Wunsch, die USA möge in den Konflikt militärisch intervenieren, offenbar desto stärker ist, je weiter die Lokalisierung der Ukraine geografisch verfehlt wird.

    Man kann davon ausgehen, so die Autoren, dass Menschen, die die Ukraine in Osteuropa lokalisieren, besser informiert sind als solche, die das Land in Südamerika oder im Indischen Ozean vermuten. Einige haben die Ukraine sogar in den USA, Kanada oder Alaska angesiedelt. Wer also nicht einmal weiß, wo ungefähr die Ukraine liegt, dürfte auch wenig Kenntnis darüber haben, warum hier jetzt eine militärische Intervention notwendig wäre und was sie bewirken würde.

    Die Meisten lokalisierten die Ukraine zwar irgendwo in Europa oder Asien zwischen Portugal und Kasachstan, Sudan und Finnland, aber durchschnittlich 2.900 km entfernt. Die Jüngeren sind treffsicherer als die Älteren, Männer eher als Frauen, "Unabhängige" eher als Demokraten und Republikaner, die mit einem College-Abschluss besser als die ohne, aber auch von letzteren wussten 77 Prozent nicht dir richtige Lage. Die Wissenschaftler wollten aber eben nicht nur herausfinden, wie gut oder die schlecht die geografischen Kenntnisse sind, sie wollten sehen, ob Informationen, die Menschen haben oder nicht, auch ihre Einstellung beeinflussen, wie die US-Regierung handeln soll.
    Allgemein sind die meisten Amerikaner unentschlossen, wie in der Ukraine-Krise gehandelt werden sollte. Klar ist aber dennoch, dass sie eher für nichtmilitärische Lösungen sind. So sind 45 Prozent zwar für einen Ausschluss Russlands aus dem G8-Gipfel, sprechen sich also für einen G7-Gipfel aus, aber nur 13 Prozent befürworten eine militärische Intervention. Aber je weiter die Befragten die Ukraine von ihrem geografischen Ort weg platzieren, desto eher sind sie für eine militärische Intervention. Und je stärker sie für eine militärische Intervention sind, desto höher schätzen sie die Bedrohung von US-Interessen durch Russland ein und desto sicherer sind sie, dass der Einsatz von Gewalt den nationalen Sicherheitsinteressen dient. Seltsamerweise ist das allgemein so, auch wenn man den Bildungsgrad berücksichtigt. Je ungenauer die Kenntnisse, desto aggressiver wünscht man sich anscheinend den Auftritt der US-Regierung oder glaubt an eine Lösung durch Gewalt.

    Nur jeder 6. US-Bürger weiß, wo die Ukraine genau liegt | Telepolis

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