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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.101 Aufrufe

  1. #271
    Avatar von Yu-Rebell

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    Habt ihr das Parlament in der Ukraine gesehen? Die fällen Entscheidungen und haben sogar den neuen Präsidenten gewählt, dabei sind Zweidrittel der Plätze im Parlament leer. Ähm, ob so was auch hier in D legitim wäre?...

  2. #272
    Avatar von Damien

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    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten



    Mit Sorge betrachten die Einwohner der russischsprachigen Süd und Ostukraine den Umsturz in Kiew. Ein Sprachengesetz, nachdem ihre Muttersprache in ihren Heimatregionen einen offiziellen Status hatte, wurde bereits unmittelbar nach dem Machtwechsel gekippt und voller Sorge fragt eine Onlinezeitung auf der Krim “Werden wir jetzt gezwungen, Ukrainisch zu sprechen?”

    Für den vertriebenen Janukowitsch steigt dabei kaum jemand in den Ring, als Verräter wegen seiner Flucht gilt er den einen, andere – wie Charkows Bürgermeister – distanzieren sich von ihm aufgrund seiner schlechten Amtsführung der letzten Monate. Zu Freunden des Euromaidans ist die Bevölkerung des Ostens dadurch jedoch nicht geworden. Seperatistische Tendenzen sind dabei vor allem auf der Krim feststellbar, einem fast geschlossenen russischen Sprachgebiet. Hier musste der Bürgermeister von Kertsch persönlich gemeinsam mit der Polizei aufgebrachte Bürger daran hindern, die ukrainische Fahne einzuholen und stattdessen die russische zu hissen. Sie wurde dann aus Sicherheitsgründen vor dem Rathaus ganz entfernt, damit sie nicht von den Bürgern zerstört werden kann. Dort hängt jetzt nur noch die offizielle Fahne der Krim. Bereits zuvor war eine kleine Kundgebung von Maidan-Anhängern in der Stadt in einem Hagel aus Eiern und Steinen aufgebrachter Bewohner zu Ende gegangen (russland.TV berichtete).

    Eine wesentlich größere Kundgebung gab es heute in Sewastopol durch Seperatisten unter dem Motto “verteidigt die Heimat”. Deutlich sichtbar sind dabei zahlreiche russische und auch sowjetische Fahnen




    Gegen wen sie verteidigt werden soll, ist im Aufruf zu lesen: Vor allem die westukrainischen Nationalisten, denen die begrenzte Autonomie der Krim schon lange in Dorn im Auge ist und die hier offen als “Faschisten” bezeichnet werden. Währenddessen streitet die Mehrheit der offiziellen Vertreter seperatistische Gedanken ab – wie bei einer Konferenz russischsprachiger Offizieller in der Ostukrainischen Stadt Charkow. Dort herrscht gespannte Ruhe. Es gab vor Ort bereits ohnehin Streit um den geplanten Abriss eines Lenin-Denkmals, den kommunistische Aktivisten vor Ort notfalls gewaltsam verhindern wollen.

    Durch das Sprachengesetz bekamen übrigens auch Ungarisch- und Rumänisch-sprechende Minderheitenregionen Sonderrechte, die seit gestern Geschichte sind. Diese Begleiterscheinung des Umsturzes in Kiew wird von westlichen Journalisten beflissentlich übersehen – nichts soll den Jubel über den Sieg der eigenen Favoriten trüben. Nur die russische Regierung hat die Aufhebung dieser sinnvollen Regelung verurteilt – ansonsten Schweigen. Da nimmt man es notfalls einmal nicht so genau mit dem Minderheitenschutze oder gar Menschenrechten, wenn sie einem nicht so gut ins Konzept passen. Ukrainischen Nationalismus gepaart mit einseitiger Blindheit der westlichen Beobachter wird die Ukraine so schnell nicht in ruhigere Gewässer bringen.

    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten [mit Video] | russland.RU

  3. #273

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    Dieser Idiot Janukowitsch hat sich so leicht flaxen lassen von denen.Anstatt härte zu zeigen, flieht er

  4. #274
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Habt ihr das Parlament in der Ukraine gesehen? Die fällen Entscheidungen und haben sogar den neuen Präsidenten gewählt, dabei sind Zweidrittel der Plätze im Parlament leer. Ähm, ob so was auch hier in D legitim wäre?...

    nun ja im allgemeinen gilt das keine bestimmte anzahl parlamentarier anwesend sein muss um ein gesetz durchzubringen !!!

  5. #275
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten



    Mit Sorge betrachten die Einwohner der russischsprachigen Süd und Ostukraine den Umsturz in Kiew. Ein Sprachengesetz, nachdem ihre Muttersprache in ihren Heimatregionen einen offiziellen Status hatte, wurde bereits unmittelbar nach dem Machtwechsel gekippt und voller Sorge fragt eine Onlinezeitung auf der Krim “Werden wir jetzt gezwungen, Ukrainisch zu sprechen?”

    Für den vertriebenen Janukowitsch steigt dabei kaum jemand in den Ring, als Verräter wegen seiner Flucht gilt er den einen, andere – wie Charkows Bürgermeister – distanzieren sich von ihm aufgrund seiner schlechten Amtsführung der letzten Monate. Zu Freunden des Euromaidans ist die Bevölkerung des Ostens dadurch jedoch nicht geworden. Seperatistische Tendenzen sind dabei vor allem auf der Krim feststellbar, einem fast geschlossenen russischen Sprachgebiet. Hier musste der Bürgermeister von Kertsch persönlich gemeinsam mit der Polizei aufgebrachte Bürger daran hindern, die ukrainische Fahne einzuholen und stattdessen die russische zu hissen. Sie wurde dann aus Sicherheitsgründen vor dem Rathaus ganz entfernt, damit sie nicht von den Bürgern zerstört werden kann. Dort hängt jetzt nur noch die offizielle Fahne der Krim. Bereits zuvor war eine kleine Kundgebung von Maidan-Anhängern in der Stadt in einem Hagel aus Eiern und Steinen aufgebrachter Bewohner zu Ende gegangen (russland.TV berichtete).

    Eine wesentlich größere Kundgebung gab es heute in Sewastopol durch Seperatisten unter dem Motto “verteidigt die Heimat”. Deutlich sichtbar sind dabei zahlreiche russische und auch sowjetische Fahnen




    Gegen wen sie verteidigt werden soll, ist im Aufruf zu lesen: Vor allem die westukrainischen Nationalisten, denen die begrenzte Autonomie der Krim schon lange in Dorn im Auge ist und die hier offen als “Faschisten” bezeichnet werden. Währenddessen streitet die Mehrheit der offiziellen Vertreter seperatistische Gedanken ab – wie bei einer Konferenz russischsprachiger Offizieller in der Ostukrainischen Stadt Charkow. Dort herrscht gespannte Ruhe. Es gab vor Ort bereits ohnehin Streit um den geplanten Abriss eines Lenin-Denkmals, den kommunistische Aktivisten vor Ort notfalls gewaltsam verhindern wollen.

    Durch das Sprachengesetz bekamen übrigens auch Ungarisch- und Rumänisch-sprechende Minderheitenregionen Sonderrechte, die seit gestern Geschichte sind. Diese Begleiterscheinung des Umsturzes in Kiew wird von westlichen Journalisten beflissentlich übersehen – nichts soll den Jubel über den Sieg der eigenen Favoriten trüben. Nur die russische Regierung hat die Aufhebung dieser sinnvollen Regelung verurteilt – ansonsten Schweigen. Da nimmt man es notfalls einmal nicht so genau mit dem Minderheitenschutze oder gar Menschenrechten, wenn sie einem nicht so gut ins Konzept passen. Ukrainischen Nationalismus gepaart mit einseitiger Blindheit der westlichen Beobachter wird die Ukraine so schnell nicht in ruhigere Gewässer bringen.

    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten [mit Video] | russland.RU
    Tja, das ist die einzige logische Konsequenz wenn man nur die eine Seite unterstützt. Ob das die Blindheit der Beobachter aus EU und der EU selbst als einer der mit Akteure war? Na ja... In Jugoslawien habe ich damals das forcieren der Nationalisten u. A. durch den Genscher, ein wenig als Blindheit gesehen, aber jetzt nach dieser Erfahrung mussten es unsere Spitzenpolitiker wissen wie blutig so etwas auch mitten in Europa endet, ist es keine Blindheit mehr sondern reiner Vorsatz!

  6. #276
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten



    Mit Sorge betrachten die Einwohner der russischsprachigen Süd und Ostukraine den Umsturz in Kiew. Ein Sprachengesetz, nachdem ihre Muttersprache in ihren Heimatregionen einen offiziellen Status hatte, wurde bereits unmittelbar nach dem Machtwechsel gekippt und voller Sorge fragt eine Onlinezeitung auf der Krim “Werden wir jetzt gezwungen, Ukrainisch zu sprechen?”

    Für den vertriebenen Janukowitsch steigt dabei kaum jemand in den Ring, als Verräter wegen seiner Flucht gilt er den einen, andere – wie Charkows Bürgermeister – distanzieren sich von ihm aufgrund seiner schlechten Amtsführung der letzten Monate. Zu Freunden des Euromaidans ist die Bevölkerung des Ostens dadurch jedoch nicht geworden. Seperatistische Tendenzen sind dabei vor allem auf der Krim feststellbar, einem fast geschlossenen russischen Sprachgebiet. Hier musste der Bürgermeister von Kertsch persönlich gemeinsam mit der Polizei aufgebrachte Bürger daran hindern, die ukrainische Fahne einzuholen und stattdessen die russische zu hissen. Sie wurde dann aus Sicherheitsgründen vor dem Rathaus ganz entfernt, damit sie nicht von den Bürgern zerstört werden kann. Dort hängt jetzt nur noch die offizielle Fahne der Krim. Bereits zuvor war eine kleine Kundgebung von Maidan-Anhängern in der Stadt in einem Hagel aus Eiern und Steinen aufgebrachter Bewohner zu Ende gegangen (russland.TV berichtete).

    Eine wesentlich größere Kundgebung gab es heute in Sewastopol durch Seperatisten unter dem Motto “verteidigt die Heimat”. Deutlich sichtbar sind dabei zahlreiche russische und auch sowjetische Fahnen




    Gegen wen sie verteidigt werden soll, ist im Aufruf zu lesen: Vor allem die westukrainischen Nationalisten, denen die begrenzte Autonomie der Krim schon lange in Dorn im Auge ist und die hier offen als “Faschisten” bezeichnet werden. Währenddessen streitet die Mehrheit der offiziellen Vertreter seperatistische Gedanken ab – wie bei einer Konferenz russischsprachiger Offizieller in der Ostukrainischen Stadt Charkow. Dort herrscht gespannte Ruhe. Es gab vor Ort bereits ohnehin Streit um den geplanten Abriss eines Lenin-Denkmals, den kommunistische Aktivisten vor Ort notfalls gewaltsam verhindern wollen.

    Durch das Sprachengesetz bekamen übrigens auch Ungarisch- und Rumänisch-sprechende Minderheitenregionen Sonderrechte, die seit gestern Geschichte sind. Diese Begleiterscheinung des Umsturzes in Kiew wird von westlichen Journalisten beflissentlich übersehen – nichts soll den Jubel über den Sieg der eigenen Favoriten trüben. Nur die russische Regierung hat die Aufhebung dieser sinnvollen Regelung verurteilt – ansonsten Schweigen. Da nimmt man es notfalls einmal nicht so genau mit dem Minderheitenschutze oder gar Menschenrechten, wenn sie einem nicht so gut ins Konzept passen. Ukrainischen Nationalismus gepaart mit einseitiger Blindheit der westlichen Beobachter wird die Ukraine so schnell nicht in ruhigere Gewässer bringen.

    Unruhe und Angst vor Zwangs-Ukrainisierung im Osten [mit Video] | russland.RU
    was bist du eigentlich für ein dummes kind....
    zwangs-ukrainisierung ?
    der staat heisst ukraine und nicht ost-ukraine oder sonst was.
    daher kann es keine ukrainisierung geben wenn schon dann ein russierung.

    jetzt kann sein steiniges-lächeln absetzen und sich ukraine widmen....
    habe schon gestern geschrieben;


    oh man für putin ist diese olympiade aber auch zum dümmsten zeitpunkt gekommen....
    schlechter hätte es nimmer kommen können.
    er konnte die russische minderheit gar nicht führen bezw, diese zu gegendemos gross mobilisieren!!!!

    das wurde aber auch eiskalt vom westen genutzt kapital zu schlagen
    die ukraine wird schon nicht bankrott gehen.....
    viel mehr habe ich die befürchtung das putin den gas-hahnen am montag verschliessen wird.
    heisst für die menschen paar kalte tage stehen bevor....

    am montag wird dann eigentlich nicht mehr mit der opposition verhandelt sondern putin.....
    wenn schon eine politische niederlage hinnehmen wird sich putin sagen so will ich trotzdem einen stück von dem ukraine-kuchen haben.

    mal gugge was alles noch passieren wird.

  7. #277

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    was bist du eigentlich für ein dummes kind....
    zwangs-ukrainisierung ?
    der staat heisst ukraine und nicht ost-ukraine oder sonst was.
    daher kann es keine ukrainisierung geben wenn schon dann ein russierung.

    jetzt kann sein steiniges-lächeln absetzen und sich ukraine widmen....
    habe schon gestern geschrieben;


    oh man für putin ist diese olympiade aber auch zum dümmsten zeitpunkt gekommen....
    schlechter hätte es nimmer kommen können.
    er konnte die russische minderheit gar nicht führen bezw, diese zu gegendemos gross mobilisieren!!!!

    das wurde aber auch eiskalt vom westen genutzt kapital zu schlagen
    die ukraine wird schon nicht bankrott gehen.....
    viel mehr habe ich die befürchtung das putin den gas-hahnen am montag verschliessen wird.
    heisst für die menschen paar kalte tage stehen bevor....

    am montag wird dann eigentlich nicht mehr mit der opposition verhandelt sondern putin.....
    wenn schon eine politische niederlage hinnehmen wird sich putin sagen so will ich trotzdem einen stück von dem ukraine-kuchen haben.

    mal gugge was alles noch passieren wird.
    Skänderbuxi, es geht um Minderheitenregionen und deren Sonderrechte. Es sind bestimmte Gebiete in denen nun mal russisch, ungarisch und rumänisch gesprochen wird. razbiras?!

  8. #278
    Avatar von Arbeiter

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    Unser Mainstream Medien können wir komplett vergessen

    Umsturz in der Ukraine: Volk feiert Timoschenko als Heldin | Mein Regionalportal


    Wer es glaubt

  9. #279
    Avatar von amerigo

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    Ich habe das Gefühl, dass die Ausschreitungen auch Serbien erreichen und beeinflussen könnten, sodass sich der Nordteil (Vojvodina) dem zivilisierten Europa nähern will und sich somit von (Rest) Serbien trennt.

  10. #280
    Avatar von Ademus Papa

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    Gibt es schon erste Deportationen von Russen aus der Ukraine?

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