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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.028 Aufrufe

  1. #3501
    Avatar von Damien

    Registriert seit
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    6.953
    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen

    Durchsichtige Wahlurnen sind in der Ukraine ganz üblich. Das war schon immer so. Das ist auch gut so denn dann kann man ja besser sehen dass nicht vorher schon etwas reingeworfen wurde.
    Übrigens: die Bildern mit den Stapeln Papier in der Urne sind gefälscht.
    Nur der witz an der sache ist das es die wesltiche propaganda presse immer beantstandet hat das sie Durchsichtig sind

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Sorry, aber die Menschen die sowas tun haben es nicht verdient in einer Demokratie zu leben. Der Stalinismus würde zu derem Gemüt ja viel besser passen. Dann hätten sie ja nichts zu zerstören, weil da keine demokratische Wahlen stattfinden. Diese Verachtung gegenüber dem demokratischen Vorgang ist schon kriminell.
    Ab nach Nordkorea mit diesem Pack!
    Wenn du die freie meinung anderer nicht aktzeptierst soltest du lieber nach Nordkorea ziehen.



    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich sind das die Stimmzettel die die russischen Terroristen in Lugansk erbeutet und vandalisiert haben. Schade eigentlich. Etliche Bürgern wurde dadurch das Wahlrecht verweigert. Keiner hat sie gefragt ob sie das möchten oder nicht. Die separatistischen Killer haben diese Situation erzwungen.
    Ja oder Warscheinlich auch nicht! Es gibt eindeutige Bilder mit voll geschriebenen wahlzettel die zeigen das sie in den Kabinen aufgenommen wurden.
    Oder kannst auch das beweisen was du sagst?

    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Richtig! Im übrigen sind ja auch in dne Waldgebieten Nordamerikas (Alaska, sowie Mittel- und Nordkanada) auch keine Massaker und Vertreibungen verübt worden. Die Europäer haben eher in den gemäßigten und wärmeren Gegenden sowas gemacht. Im Falle Russlands waren das die europäische Steppe (wo früher diverse Turkvölker gelebt haben), die Krim (Vertreibung und Tötung der Krimtataren in der Zarenzeit und der Sowjetzeit) und der Kaukasus (Turkvölker, Tscherkessen etc).
    Und weil das die Europäer in den Wärmeren gegenden gemacht haben. In denen übrigends die meisten menschen von ihnen abgeschlachtet wurden. Willst du was damit sagen?
    Die europäer frieren nicht gerne?

    Unter Putin wurden die Krim Tataren übrigends reabilitiert. Und es wird erwartet das sie auf die Krim zurückkeren.


    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Die Stimmzetteln passen gar nicht rein in der Urne wenn man sie nicht knickt. Der Schlitz der Wahlurne ist enger als die Breite des Papierstücks.
    Und übrigens: es wäre doch zu blöd dass man die stapeln so schön reinstellt. Wenn man überhaupt gefälscht hätte, dann doch nicht auf dieser Weise. Irgendwie kinderleicht zu kapieren, oder?
    Und das ist deine Beweis?
    Wer sagt den das die stimmzetell auf dem stapel nicht gefaltet sind. Sie liegen unten können deshalb auch am anfang rein gelegt worden sein die Urnen kann man Öffnen.

    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Es ist eine übliche Haltung der Bolschewisten alle politische Gegner pauschal als "Faschisten" zu verunglimpfen.
    Ja es ist auch eine übliche haltung der "Faschisten" alle politischen gegner als Bolschewisten zu verunglimpfen.

  2. #3502

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    1.218
    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Wenn du schon mal behauptest, dass die Bilder gefälscht sind, dann will ich konkret Beweise diesbezüglich haben bzw. wissen - woher du deine Behauptungen beziehst und nicht irgendwelche leere Behauptungen deinerseits!



    Schon geil wie in der deutschen Mainstreampresse a la Zeit die EU Jubelperser jetzt die Wahl bejubeln. Die besten Wahlen aller Zeiten! Sieh da, es wurde ein neuer Oligarch gewählt! Aber dieser, ja, der hat seine Milliarden ehrlich mit Schokolade verdient! Ein guter Oligarch. Ein EU Oligarch.

    "Ich habe noch nie so tolle Wahlen erlebt" freut sich der russische Wahlbeobachter von der NGO Golos. Sollte es zur Stichwahl kommen, will er in drei Wochen wieder hier sein.

    "Einfach wird das nicht" sekundiert die kluge Journalistin von der Zeit, denn: "gerade hat der russische Fernsehsender NTW die russischen Beobachter in der Ukraine als "ausländische Agenten" verunglimpft."

    Als ausländische Angenten verunglimpft? Pöse Russen! Vielleicht, weil diese NGO von der amerikanischen Regierung finanziert wird? Muss der deutsche Durchschnitts-Depp ja nicht wissen. Hauptsache EU, hauptsache Rechtstaat, alles Pfannkuchen! Andersdenkende vor den Bus werfen. Scheissegal. Ich könnte kotzen!

    Ukraine: "Ich habe noch nie so tolle Wahlen erlebt" | ZEIT ONLINE
    Golos ? Wikipedia

  3. #3503
    Avatar von Vasile

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    4.031
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Nur der witz an der sache ist das es die wesltiche propaganda presse immer beantstandet hat das sie Durchsichtig sind
    Schon möglich. Ich habe sowas noch nie gelesen.
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Wenn du die freie meinung anderer nicht aktzeptierst soltest du lieber nach Nordkorea ziehen.
    Welche freie Meinung anderer? Die meinung anderer dass es in Ordnung ist anderen Menschen das Wahlrecht zu klauen???
    Sag mal, hast du ein Dachschaden??
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Ja oder Warscheinlich auch nicht! Es gibt eindeutige Bilder mit voll geschriebenen wahlzettel die zeigen das sie in den Kabinen aufgenommen wurden.
    Oder kannst auch das beweisen was du sagst?
    Wenn du meinst.
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Und weil das die Europäer in den Wärmeren gegenden gemacht haben. In denen übrigends die meisten menschen von ihnen abgeschlachtet wurden. Willst du was damit sagen?
    Die europäer frieren nicht gerne?
    Das meine ich:
    linguistic map north america.jpg
    In den kälteren Gebieten waren die Europäer nicht besonders motiviert hinzuziehen, deswegen ist dort die Urbevölkerung Nordamerikas gut erhalten. Genau aus diesem Grund ist auch die Urbevölkerung Sibiriens relativ erhalten geblieben. Die Europäer haben sich generell dort niedergelassen wo die klimatischen Bedingungen angenehmer waren.


    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Unter Putin wurden die Krim Tataren übrigends reabilitiert. Und es wird erwartet das sie auf die Krim zurückkeren.
    Ja und? Russland ist der Nachfolger der Sowjetunion, also warum sollte es dann die Ukraine tun? Außerdem war die Krim ein Teil der russischen Sowjetrepublik als die Krimataren deportiert wurden.
    Nichtdestotrotz ist die Ukraine der Staat unter dem die meisten Krimtataren zurückgekehrt sind.
    Im übrigen kann nict jedre Krimtatare zurück. Die politischen Gegner Putins werden nicht akzeptiert. Von Meinungsfreiheit unter Putin kann keine Rede sein.

  4. #3504
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Nichtdestotrotz ist die Ukraine der Staat unter dem die meisten Krimtataren zurückgekehrt sind.
    Die meisten Krimtataren kehrten 1985 - 1989, unter Gorbatschow, auf der Krim zurück - als sich die Ukraine noch nicht von der Sowjetunion losgesagt hat und noch kein Staat war.

  5. #3505
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Die meisten Krimtataren kehrten 1985 - 1989, unter Gorbatschow, auf der Krim zurück - als sich die Ukraine noch nicht von der Sowjetunion losgesagt hat und noch kein Staat war.
    Stimmt gar nicht. Bei der Volkszählung aus 1989 wurden auf der Krim nur etwa 20.000 Krimtataren gezählt, während 200.000 nach 1989 zurückgekehrt sind.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Unter Putin wurden die Krim Tataren übrigends reabilitiert. Und es wird erwartet das sie auf die Krim zurückkeren.
    Die Tataren wurden bereits 1967 rehabilitiert, doch sie durften nicht zurücklehren. Erst nach der Unabhängigkeit der Ukraine kehrten sie in Massen zurück.
    Bezüglich der aktuellen Rückkehr von der du sprichst:


    04.05.14 Ukraine

    Krimtataren durchbrechen russischen Kontrollposten

    Spektakulärer Zwischenfall an der russisch-ukrainischen Grenze: Quasi als menschlicher Schutzwall haben Tausende Krimtataren die Einreise ihres verbannten Anführers auf die Halbinsel erzwungen.



    Foto: REUTERS Konfrontation: Krimtataren erzwingen ein Treffen mit ihrem Anführer

    Gegen den Widerstand russischer Sicherheitskräfte: Mehrere Tausend Krimtataren haben am Samstag ein Treffen mit ihrem Anführer Mustafa Dschemilew erzwungen. Zwischen den Muslimen und der Polizei kam es zu einem Handgemenge an einem Kontrollposten in Armjansk an der Demarkationslinie zur Ukraine, auf deren gegenüber liegenden Seite Dschemilew auf sie wartete.
    Die mit Autos angereisten Tataren durchbrachen schließlich trotz Warnschüssen der rund 50 Sicherheitskräfte die Absperrungen und begrüßten ihren Anführer mit ukrainischen Flaggen.
    Am Freitag war Dschemilew, dem das Betreten russischen Bodens für fünf Jahre untersagt ist, am Besteigen eines Flugzeug gehindert worden, das ihn über Moskau auf die Krim bringen sollte. Nachdem er unverrichteter Dinge nach Kiew zurückkehren musste, wollte ihn die Medschlis genannte Versammlung der Tataren am Samstagmorgen in Armjansk empfangen.
    Dschemilew reiste auf dem Landweg dorthin, durfte die Demarkationslinie aber ebenso wenig passieren wie seine Anhänger, woraufhin diese randalierten. Der prorussische selbsternannte Krim-Gouverneur Sergej Aksjonow bezeichnete dies später als bewusste "Provokation" Dschemilews.
    Von den rund zwei Millionen Bewohnern der Schwarzmeer-Halbinsel, die mehrheitlich russische Wurzeln haben, gehören schätzungsweise 300.000 dem muslimischen Turkvolk der Tataren an. Unter Diktator Josef Stalin wurden sie einst als "Nazi-Kollaborateure" verfolgt und zwangsumgesiedelt.
    Erst zum Ende der Sowjetunion durften sie in ihre Heimat zurückkehren. Die Angliederung der Krim an Russland hatten die Tataren aufgrund ihrer historischen Erfahrung vehement abgelehnt. Das Referendum über die Loslösung der Halbinsel von der Ukraine Mitte März boykottierten die meisten von ihnen.
    In Moskau werden die Krimtataren als Risikopotenzial gesehen. Mit muslimischen Ethnien führt Russland schon in den Teilrepubliken Tschetschenien und Dagestan einen jahrelangen Krieg, der auch zu Terroranschlägen in Moskau und anderen russischen Metropolen führte.

    AFP/dpa/omi

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    __________________________________________________ __________________________________________________ __

    Dschemilew: "Krimtataren fühlen sich wie zu Breschnews Zeiten"

    Bild: (c) REUTERS (STRINGER)
    Der Führer der Krimtataren, Mustafa Dschemilew, will trotz Einreiseverbots auf die Krim reisen. Er befürchtet große Ausschreitungen nächste Woche.
    08.05.2014 | 18:27 | DUYGU ÖZKAN (Die Presse)
    Wien. Mustafa Dschemilew ist fest entschlossen: Nächsten Sonntag, am 18. Mai, will er auf der Krim sein. Seit der Alt-Präsident der Krimtataren Mitte April aus der Halbinsel ausgereist ist – und seit der Annexion durch Russland –, darf er seine Heimat nicht mehr betreten. Nächsten Sonntag aber findet auf der Krim eine Gedenkveranstaltung statt, die ohne ihn kaum stattfinden könne: An diesem Tag vor genau 70 Jahren ließ Stalin die Krimtataren nach Sibirien deportieren. „Hat man so eine Dummheit schon erlebt?“, fragt Dschemilew mit Blick auf sein Einreiseverbot. „So lange haben wir gekämpft, damit wir wieder auf die Krim dürfen, und nun das.“

    Dass Dschemilew in die Krim einreisen darf, glaubt er indessen selbst nicht – er wolle allerdings nichts unversucht lassen. Notfalls werde er eine Gedenkfeier an der Grenze abhalten. Unabhängig davon werden mehrere zehntausend Menschen auf der Krim der Deportation gedenken, so Dschemilew. Er fürchte großflächige Ausschreitungen zwischen den Tataren und russischen Krim-Bewohnern. Beide Seiten könnten provozieren, sagt der 70-Jährige zur „Presse“.

    Kein fruchtbares Gespräch mit Putin

    Dschemilew – seine Familie wurde ebenfalls deportiert – wuchs in der usbekischen Verbannung auf. Er trat gegen das Sowjetregime auf und verbrachte dafür 15 Jahre in Haft. Er war es auch, der die Rückkehr der Krimtataren auf die Halbinsel federführend organisierte. „Heute fühlen sich die Krimtataren wie zu Breschnews Zeiten“, sagt der Aktivist. Wie zu Sowjetzeiten unter Führung Leonid Breschnews würde auch heute auf der annektierten Krim die Selbstorganisation der Tataren nicht anerkannt. Erst kürzlich drohte Russland damit, ihre Nationalversammlung (Medschlis) schließen zu wollen. Dschemilew stand lange Jahre der Medschlis vor.
    Von seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, könne Dschemilew indessen nichts Greifbares berichten. Putin habe seine bereits bekannten Positionen dargelegt: Zum einen, dass in der Ukraine Faschisten am Werk, zum anderen, dass die ethnischen Russen in Gefahr seien. Beide Behauptungen seien Lügen. Putin habe ihm zwar versichert, dass den Krimtataren unter russischer Führung in allen Belangen geholfen werde, er selbst habe ihm aber geantwortet, dass die einzige Hilfe „der Rückzug seiner Soldaten von der Krim“ sei.
    Für Dschemilew ist die derzeitige Kiewer Regierung die demokratischste seit Erlangen der Unabhängigkeit. Das Krim-Referendum erkenne er, wie auch die internationale Staatengemeinschaft, nicht an – zumal 99 Prozent der Krimtataren die Teilnahme boykottiert hätten.

    Gegen Auswanderung in die Türkei

    Auch den russischen Pass würden die Krimtataren ablehnen. Dabei lautet die Moskauer Lesart, dass von den rund 280.000 Krimtataren lediglich 3000 den russischen Pass abgelehnt hätten. „Diejenigen, die den russischen Pass angenommen haben, kann man an einer Hand abzählen“, sagt Dschemilew dazu. Und weiter: „Wir haben uns so gewöhnt an die Lügen der Russen, dass wir nichts mehr ernst nehmen können.“ Die doppelte Staatsbürgerschaft würden beide Länder nicht erlauben.
    Seit der Annexion dürften rund 8000 Bewohner die Halbinsel verlassen haben, die meisten davon Krimtataren. Während viele in den Westen der Ukraine geflüchtet sind, hat Ankara der turksprachigen Ethnie ebenfalls „die Türen geöffnet“, wie Dschemilew sagt. Er sei aber gegen eine Auswanderung in die Türkei. Man könne sich viel zu schnell an das Leben dort gewöhnen und nicht mehr auf die Krim zurückkehren. „Unser Ziel ist es, auf eigenem Boden zu bleiben.“ Von der Kiewer Regierung werde er zwar unterstützt, aber deren Möglichkeiten seien auch beschränkt.
    Ob nun gegen Dschemilew tatsächlich ein fünfjähriges Einreiseverbot besteht, wie ihm an der Grenze mitgeteilt wurde, wisse er selbst nicht. Ein anderes Mal habe man ihm gesagt, dass er bis Ende dieses Jahres nicht einreisen dürfe. Offiziell dementiert Russland ein Einreiseverbot.
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2014)

  6. #3506
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Stimmt gar nicht. Bei der Volkszählung aus 1989 wurden auf der Krim nur etwa 20.000 Krimtataren gezählt, während 200.000 nach 1989 zurückgekehrt sind.
    Siehe selbst:

    Seit Ende der 1980er Jahre sind (Stand: ca. 2008) etwa 266.000 aus der Deportation zurückgekehrt.[15][16]
    Krimtataren ? Wikipedia

    Übrigens, deine 2 Artikel sind über 2 Wochen alt.

  7. #3507
    Avatar von Vasile

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    4.031
    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Ja. Die Rückkehr hat Ende der 1980-er angefangen, aber 90% von ihnen sind nach 1989 zurückgekehrt. Du hattest behauptet dass die meisten Krimtataren in der Zeit 1985-1989 zurückgekehrt sind und das stimmt überhaupt nicht weil die Volkszählung von 1989 nur 20.000 Krimtataren aufgezeichnet hat, während bei der Volkszählung 2001 schon 245.000 Krimtataren gezählt wurden.

    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Übrigens, deine 2 Artikel sind über 2 Wochen alt.
    Macht nichts. Sie haben Bezug zum Diskussionsthema.

  8. #3508
    Avatar von Baba Jula

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    5.127
    Ein Schoko-König und ein Boxer sollen die Ukraine retten....klingt irgendwie
    märchenhaft ^^

    Pozdrav
    Baba

  9. #3509
    Avatar von Vasile

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    Über Mustafa Dschemilew, aus Wikipedia:
    Mustafa Dschemilew
    Mustafa Abduldschemil Dschemilew (krimtatarisch Mustafa Abdülcemil oğlu Cemilev (Qırımoğlu); ukrainisch Мустафа Джемілєв; russisch Мустафа Абдулджемиль Джемилев; * 13. November 1943 in Mischritschtschja (krimtatarisch Ay Serez) bei Sudak auf der Krim) ist ein ukrainischer Politiker und 1998-2012 Vorsitzender der Nationalen Versammlung der Krimtataren Qırımtatar Milliy Meclisi. Er war zwischen 1943 und 1991 sowjetischer Staatsbürger und Menschenrechtler. Seit 1989 ist er Vorsitzender der Nationalen Bewegung der Krimtataren auf der Krim und seit 1998 Abgeordneter im Ukrainischen Parlament.

    Mustafa Abduldschemil Dschemilew wurde 1943 im Süd-Osten der Krim geboren. Nach Beendigung der deutschen Besetzung der Halbinsel trieben sowjetische Truppen im Mai 1944 die gesamte krimtatarische Bevölkerung der Krim (ca. 250 000 Menschen) zusammen und deportierten sie in den Ural, nach Sibirien und Zentralasien.

    Seine Kindheit verbrachte Dschemilew in einem Dorf in der Oblast Andischan in Usbekistan. 1955 zog die Familie in die Nähe von Taschkent. 1959 wurde Dschemilew die Einschreibung auf der Universität Taschkent verweigert, da die Krimtataren als der Sowjetunion untreues Volk galten und ihnen der Besuch von Hochschulen untersagt war. Dschemilew begann daraufhin eine Fabrikarbeit. 1961 trat Dschemilew der Untergrundorganisation "Union der Krimtataren-Jugend" bei und wurde einer der aktivsten Dissidenten der Sowjetunion und Führer der einzigen dauerhaften Massenbewegung in der Geschichte der Sowjetunion an.

    1966 wurde er zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er sich weigerte, den Wehrdienst in der Roten Armee zu leisten. Im Gefängnis wurde er der anti-sowjetischen Propaganda beschuldigt und ging zum ersten Mal in den Hungerstreik. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis nahm er Kontakt zu anderen Dissidenten in der ganzen Sowjetunion auf. Im Jahr 1969 gründete er mit Andrei Sacharow und anderen die "Initiativgruppe zur Verteidigung der Menschenrechte in der Sowjetunion". Im gleichen Jahr wurde er zusammen mit dem sowjetischen General Pjotr Grigorenko festgenommen und nach Taschkent gebracht. Mustafa Dschemilew wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, Grigorenko landete für fünf Jahre in einer psychiatrischen Anstalt.

    Von 1972 bis 1974 lebte er unter ständiger KGB-Beobachtung in Usbekistan, wo er auf einer Kolchose arbeiten musste. 1974 wurde er erneut festgenommen und zu einem Jahr Zwangsarbeit im Arbeitslager verurteilt, weil er versucht hatte, dem US-Präsidenten Nixon eine Petition für die Belange der Krimtataren zu überreichen. Weil er im Arbeitslager angeblich anti-sowjetische Propaganda unter den Gefangenen verteilte, wurde er in ein Gefängnis verlegt. Hier trat er in den längsten Hungerstreik aller Sowjetdissidenten – 303 Tage. Die Behörden nahmen darauf keine Rücksicht und verurteilten ihn in einem Wiederaufnahmeverfahren in Omsk zu 2,5 Jahren schwerem Arbeitslager.

    Im April 1976 wurde Dschemilew wieder wegen Widerstandsaktivitäten in ein Arbeitslager geschickt und später nach Taschkent deportiert, wo er unter KGB-Beobachtung lebte. Anfang 1979 wurde er erneut verhaftet und zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Im November 1983 wurde er zum sechsten Mal verhaftet und zu 3 Jahren Straflager in Gebiet Magadan verurteilt. Ähnlich wie bei den vorangegangenen Verfahren wurde er beschuldigt, die interne und externe Politik des sowjetischen Staates zu diffamieren und gegen den Staat zu agitieren. Erschwerend kam die mit Sacharow und anderen Intellektuellen abgegebene Erklärung zur Verurteilung der Invasion in Afghanistan dazu, die große Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte.

    Noch im Exil wurde Dschemilew 1987 in die "Zentrale Initiativgruppe der Krimtataren" gewählt. Zwei Jahre später zog er mit seiner Familie nach Bachtschyssaraj, Krim, und leitete eine Bewegung namens „Milli Hareket“, die dazu führte, dass ca. 280.000 Krim-Tataren in ihre Heimat zurückkehren konnten. Die Krimtataren beriefen 1991 eine Nationalversammlung Meclis ein und wählten ihn zu ihrem ersten Vorsitzenden.

    Für seinen Einsatz für die Rückkehr der von Stalin zwangsdeportierten Krimtataren erhielt er den Namen “Qırımoğlu“ (Sohn der Krim).

    Mustafa Abduldschemil Dschemilew wurde im Oktober 1998 mit dem Nansen-Preis der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Damit wurden sein friedlicher Einsatz für die Rechte der Krimtataren gewürdigt. Er ist Vater von drei Kindern; er lebt in Bachtschyssaraj.

    Von 1998 bis 2007 war Dschemilew Abgeordneter im ukrainischen Parlament.

    Nach der von den Krimtataren boykottierten Abstimmung vom 16. März 2014 war Dschemilew auf der Krim unerwünschte Person. Am 3. Mai 2014 erzwang eine grosse Menge Tataren gegen den Widerstand der russischen Sicherheitskräfte ein Treffen an der Grenze bei Armjansk.

    Am 3. Juni 2014 wird Mustafa Dschemilew mit dem polnischen „Solidarność”-Preis ausgezeichnet, dem eine Summe von 1 Million Euro beiliegt. Davon erhält 250,000 € persönlich der Preisträger, 700.000 € sind für die vom Preisträger genannten Entwicklungshilfeprogramme, und 50.000 € für eine Studienreise des Preisträgers durch Polen bestimmt.
    - - - Aktualisiert - - -

    Hut ab vor Dschemilew! Dieser Mensch ist genau das Gegenteil von Vladimir Putin. Während Dschemilew ein Mensch war der sich sein ganzes Leben für die Menschenrechte eingesetzt hat und deswegen zahlreiche Unterdrückungen erleiden musste, war Vladimir Putin ein KGB-Offizier, also ein Teil des Unterdrückungsapparates der Sowjetunion. Mehr sogar, er war sogar sein Wunsch gewesen ein KGB-ist zu sein. Noch Jahre bevor er von der KGB aufgenommen wurde hatte er sich selbst dort beworben.
    Während Dschemilew ein Opfer von Gewalt war, war Putin von Gewalt fasziniert.
    Während Dschemilew sich für Demokratie einsetzt, setzt sich Putin für die "Einlenkung" der Demokratie ein.
    Dschemilew gehört dem Volk der Krimtataren, das während der Sowjetzeit diskriminiert und stark unterdrückt wurde, während Putin, als Russe, dem privilegierten Volk der Sowjetunion gehörte. Während Putin sich nostalgisch an die Sowjetunion erinnert, ist Dschemilew glücklich dass es sie nicht mehr gibt.

  10. #3510
    Avatar von Damien

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    Ukraine-Krise: Volkswehr stellt Kontrolle über Flughafen in Donezk wieder her



    Die Volksarmee der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine hat die Kontrolle über den Flughafen von Donezk nach eigenen Angaben wiederhergestellt. „Das Gelände wird derzeit durchkämmt, die Luftangriffe hörten auf“, schrieb ein Vertreter der Armee bei Twitter.

    Zuvor hatte die Volksarmee mitgeteilt, dass die ukrainische Luftwaffe Angriffe auf den Flughafen von Donezk geflogen hatte. Im Einsatz waren sieben Hubschrauber und vier Flugzeuge. Medienberichten zufolge wurden zwei Menschen verletzt. Augenzeugen berichteten von zwei gewaltigen Explosionen auf dem Gelände des Flughafens. Angaben zu Zerstörungen lagen zunächst nicht vor.

    Ukraine-Krise: Volkswehr stellt Kontrolle über Flughafen in Donezk wieder her | Sicherheit und Militär | RIA Novosti

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