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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.428 Aufrufe

  1. #3661

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Willst du sagen dass die Holomodor-Opfer wertlos sind und dass sie keine Erwähung verdienen? Mir ist es gar nicht peinlich diesen Menschen zu gedenken, zumal ich sowieso weder Bolschewist, noch Faschist bin.
    Ich habe das gesagt was ich gesagt habe. Nicht mehr und nicht weniger. Deine Interpretations-Kunststücke kannst du dir sparen.
    Es ist heuchlerisch und zynisch, hier jetzt einen auf "Menschen-Gedenken" zu machen und mir nix dir nix in die Geschichts-Kiste zu greifen, um Opfer gegeneinander abzuwägen.
    Das ist es was du gerade tust und das ist es auch was dich hier in dem Thread und den Diskussionen unglaubwürdig macht. Darin offenbarst du dich und dein Unverstämdnis und deinen Hass!

  2. #3662
    Avatar von DerBossHier

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    Wenn wir schon dabei sind.. Bilder +18

    Scheiß Bandera Faschisten ! Vor einem Jahr noch gegen Juden gehetzt und heute sind die angeblich Jundenfreundlich.

  3. #3663
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ich habe das gesagt was ich gesagt habe. Nicht mehr und nicht weniger. Deine Interpretations-Kunststücke kannst du dir sparen.
    Es ist heuchlerisch und zynisch, hier jetzt einen auf "Menschen-Gedenken" zu machen und mir nix dir nix in die Geschichts-Kiste zu greifen, um Opfer gegeneinander abzuwägen.
    Das ist es was du gerade tust und das ist es auch was dich hier in dem Thread und den Diskussionen unglaubwürdig macht. Darin offenbarst du dich und dein Unverstämdnis und deinen Hass!
    Sag mal Junge, mit welchem Zweck hast du denn eigentlich das Bild von dem verstorbenen Teenager gezeigt?

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Wenn wir schon dabei sind.. Bilder +18

    Scheiß Bandera Faschisten ! Vor einem Jahr noch gegen Juden gehetzt und heute sind die angeblich Jundenfreundlich.
    Vielelicht haben sie sich versöhnt. Versöhnung ist immer gut.

    - - - Aktualisiert - - -

    __________________________________________________ __________________________________________________ _
    EU-Nachbarn kehren Russland den Rücken

    Seit dem Beginn der Ukraine-Krise ist die EU für die östlichen Nachbarländer attraktiv wie nie zuvor. Georgien, Moldau und die Ukraine sind klar auf Europa-Kurs, wie ihre Regierungschefs in Berlin betonten.

    Welch starken Auftrieb die Präsidentschaftswahl der Ukraine gegeben hat, zeigte sich beim Berlin-Besuch von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk (im Artikelbild ganz rechts): Diesmal kam er als selbstbewusster Gesandter des gewählten Präsidenten Petro Poroschenko in die deutsche Hauptstadt. Bei seinem letzten Besuch war Jazenjuk noch als Anführer der Proteste vom Maidan aufgetreten, nun beschrieb er im Kanzleramt den angestrebten proeuropäischen Kurs der Ukraine als alternativlos.
    "Unser Ziel ist es, dass die Ukraine mit dem neuen Präsidenten ein europäisches Land wird", sagte Jazenjuk während der gemeinsamen Pressebegegnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend. Das ukrainische Volk erwarte Veränderungen, deshalb habe es schon im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag eine eindeutige Entscheidung getroffen. "Eine neue Berliner Mauer wird es nie in Europa geben", betonte der 40-jährige Ministerpräsident, der sich bereits am Nachmittag zu einem informellen Gespräch mit der Bundeskanzlerin getroffen hatte. Jazenjuk würdigte ausdrücklich die deutsche Unterstützung bei der Stabilisierung der Ukraine.
    Die Ukraine, Moldau und Georgien auf EU-Kurs
    Die Ukraine hat den politischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der EU bereits unterzeichnet. Noch weiter sind Georgien und die Republik Moldau, deren Regierungschefs die Bundeskanzlerin ebenfalls zum Abendessen ins Kanzleramt geladen hatte - beide Länder werden am 27. Juni das Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen. Alle drei Ministerpräsidenten sind anlässlich der Verleihung des renommierten Aachener Karlpreises an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Deutschland, dessen Verdienste um die europäische Integration sie beim Festakt am Donnerstag (29.05.2014) würdigen werden.

    "Wir sind an einem Wendepunkt, der sehr kritisch ist in unserer Geschichte", sagte Iurie Leanca, der Ministerpräsident Moldaus. 20 Jahre lang habe sein Land Niedergang, Stagnation und Isolierung erlebt, aber das sei nun vorbei: "Moldau wird fest bleiben bei seiner Wahl für Europa", betonte Leanca. Diese Wahl bedeute für ganz Europa einen Zuwachs an Stabilität. Auch Georgien sieht sich als europäisches Land, dem die engere Anbindung an die EU einen Reformschub bescheren werde. "Das Assoziierungsabkommen ist für uns ein Aktionsplan für die Modernisierung des Landes", sagte Ministerpräsident Irakli Garibaschwili.
    Klartext reden mit Russland
    Deutsche Unterstützung: Angela Merkel und Arseni Jazenjuk

    Bundeskanzlerin Merkel sprach von "starken Destabilisierungstendenzen", vor allem in der Ukraine und in Moldau. "Deshalb fühlten sich Deutschland und die EU verantwortlich, "mit Russland Gespräche zu führen und dort die Dinge beim Namen zu nennen, wo sie beim Namen genannt werden müssen", so Merkel. Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin hatte der ukrainische Ministerpräsident auf einer Tagung in Berlin die russische Regierung scharf angegriffen. In den letzten Tagen seien von Russland aus Lastwagen mit Munition und "Guerilla-Kämpfern" in die Ostukraine gefahren, die von Russland ausgebildet und finanziert würden, so Jazenjuk. Trotz des Appells der Regierung in Kiew, die betroffenen Grenzabschnitte dicht zu machen, habe Moskau nichts unternommen.
    Das Ziel Russlands sei es, "den ukrainischen Staat zu eliminieren", sagte Jazenjuk. "Wenn Russland sich da rauszieht, können wir diese Krise in ein oder zwei Wochen lösen." Er ließ keinen Zweifel daran, dass die ukrainische Regierung Abspaltungsbestrebungen im Osten des Landes ebenso wenig dulden werde wie "politische", also überhöhte Preise für russische Gaslieferungen. Aus einer Position der Schwäche heraus mit Moskau zu verhandeln, machte Jazenjuk klar, komme nach der Präsidentschaftswahl für sein Land nicht mehr in Frage.

  4. #3664

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Sag mal Junge, mit welchem Zweck hast du denn eigentlich das Bild von dem verstorbenen Teenager gezeigt?

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    Um solche Leute wie dich zu entlarven!

    Wohin steuert die Ukraine?

    Du schwafelst dann auch noch von Bolschewismus aber da machen sich einfach nur deine Reflexe bemerkbar.
    Mit Faschos scheinst du kein Problem zu haben. Dann fragst du mich noch zu welchem Zweck ich das Foto von dem Jungen gepostet habe!
    Letztendlich zeigt es immer deutlicher wessen geistes Kinde du bist!

  5. #3665
    Avatar von Arbeiter

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Und diese Ukrainer wurden von den Bolschewisten während des Holomodor getötet. Kampf dem Bolschewismus!
    Anhang 58488

    Anhang 58489

    Anhang 58490

    Verhungertes totes Kind:
    Anhang 58491

    Diese Ukrainer sind gestorben weil ihre Nahrung von Russland geklaut wurde. Damit die Russen mit Brot ernährt wurden, wofür sie nicht gearbeitet haben, mussten Millionen von Ukrainer in den 30-er Jahren verhungern.
    Nachdem der Genozid an Millionen Ukrainer vollendet wurde, wurden Millionen von Russen in die Ukraine kolonisiert. Diese Russen demonstrieren nun für einen Anschluß and Russland und manche greifen sogar zu den Waffen und terrorisieren die Ukrainer die sich keine Landesspaltung wünschen und in Frieden leben möchten.
    Du bist so ein

    Dinarski-Vuk hatte es dir schon erklärt:

    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Woher hast du dass, dass die Serben (pauschal) gegen die Ukrainer (pauschal) als Volk etwas haben? Andere Frage, wieso sollten die Ukrainer etwas gegen die Russen haben? Wieso werden bps. die Russen für die Hungersnot in den 30er Jahren beschuldigt, obwohl die Kommunisten aller Nationalitäten dafür verantwortlich sind (an erster Stelle der georgische Psychopat und der Jude Kaganovich)? Soll man auf dieses geschichtliche Ereignis die angebliche Feindschaft zwischen diesen beiden Nationen begründen und künstlich aufbauen? Hätten die Russen wirklich die Absicht gehabt die Ukrainer als ganzes "auszulöschen", hätten sie das Gewiss in der Zeit des Zarentum Russlands getan, aber die Ukrainer waren dem Zaren loyal und dienten in der Weissen Garde, und deswegen haben die Kommunisten sie 10 Jahre später mit der Hungersnot bestraft, damit sie alle anti-kommunistischen Elemente loswerden.

    Geschichtlich und kulturell sind diese beiden Völker miteinander verbunden.
    Für Holodomor waren weder Russland, noch die damalige Russische SSR als auch das Russische Volk verantwortlich:

    Über die Ursachen des Holodomor gibt es höchst unterschiedliche Auffassungen. Insbesondere ukrainische Geschichtswissenschaftler betonen, dass es sich um eine systematische und vom Regime Stalins organisierte Hungersnot gehandelt hätte. Der ungarische Historiker Miklós Kun meint: „Es war eine bewusste und systematische Ermordung von Millionen Menschen. (...) Während in ukrainischen Dörfern die verzweifelten, vor Hunger irre gewordenen Menschen die grünen Zweige der Bäume aßen, wurden ukrainische Lebensmittel auf Stalins Befehl in anderen sowjetischen Republiken im Rahmen des sogenannten „sowjetischen Dumpings“ zu günstigen Preisen verkauft ...“Demgegenüber argumentieren vor allem russische Historiker, dass die Hungersnot die Folge einer schlechten Ernte gewesen sei, die durch die Kollektivierung der Landwirtschaft und den damit verbundenen Widerstand der ukrainischen Bauern verschlimmert worden sei. Dies allerdings hat die Sowjetunion nicht davon abgehalten, größere Mengen Getreide zu exportieren. Gunnar Heinsohn stellte fest, dass in der Ukraine, in Kasachstan und einigen Kaukasusgebieten, in denen starker Widerstand gegen die Enteignungen im Rahmen der Zwangskollektivierung vorhanden war, dieser mit dem Mittel einer absichtlich herbeigeführten und durch Zwangsrequirierungenverschlimmerten Hungersnot gebrochen werden sollte. Auch die Unabhängigkeitsbewegungen dieser Völker sollten auf diese Weise getroffen werden. So unterband diekommunistische Partei auch die Versorgung der Hungernden und die Ausreise aus den Hungergebieten. Dieses gesamte Vorgehen wird von Heinsohn als Mischung vonPolitizid und Genozid bezeichnet, deren wahrheitsgemäße Darstellung oft aus politischen Gründen als „böswilliger Antikommunismus“ diffamiert werde.[5]

    Andere kritisieren den Begriff Holodomor, weil er von einigen Ukrainern verwendet werde, um die tragischen Folgen der über die Ukraine hinausgehenden Kollektivierung für nationalistische Zwecke politisch zu instrumentalisieren. Weiterhin wird darauf verwiesen, dass die Hungersnot dieser Zeit keinesfalls nur die Ukraine, sondern auch andere Gebiete der Sowjetunion betraf, sie also nicht gezielt gegen die Bevölkerung der Ukraine „organisiert“ wurde.[6]

    Neuere westliche Forschungen gehen inzwischen – nicht zuletzt nach der Öffnung vieler Archive in den 1990er Jahren – davon aus, dass der Holodomor als eine Verkettung von Folgen und Nebenfolgen äußerst rücksichtsloser und brutaler Politik der Zwangskollektivierung, Herrschaftskonsolidierung und Widerstandsunterdrückung sowie zusätzlich hinzukommender wetterbedingter Ernteausfälle erklärt werden kann.[7]
    Holodomor ? Wikipedia

    Bislang warst du der aller Erste und der Einzige den ich hier im Balkanforum erlebt habe, der (indirekt) die Russen für Stalins Größenwahn verantwortlich macht, dabei starben doch selber unter seiner Terrorherrschaft Millionen von Russen und anderer Nationalitäten - er selber hat auch niemals im Namen des Russischen Volkes gehandelt.

    Übrigens, Stalin selber war unter dem Sinne von Lenin's Bolschewiki keiner (ein Grund weshalb Lenin in seinem Testament vor ihm gewarnt hat).

  6. #3666
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ich habe das gesagt was ich gesagt habe. Nicht mehr und nicht weniger. Deine Interpretations-Kunststücke kannst du dir sparen.
    Es ist heuchlerisch und zynisch, hier jetzt einen auf "Menschen-Gedenken" zu machen und mir nix dir nix in die Geschichts-Kiste zu greifen, um Opfer gegeneinander abzuwägen.
    Das ist es was du gerade tust und das ist es auch was dich hier in dem Thread und den Diskussionen unglaubwürdig macht. Darin offenbarst du dich und dein Unverstämdnis und deinen Hass!
    Rache fuer die Opfer des Slaweneinfalls - Kampf den Russen (die Schuld sind) - Tod dem falschem Imper... sry, falsches Universum.

  7. #3667

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Rache fuer die Opfer des Slaweneinfalls - Kampf den Russen (die Schuld sind) - Tod dem falschem Imper... sry, falsche Universum.
    Allih alter, ich glaube du reitest schon die ganze Zeit mit den Rittern der Kokusnuss durch das Imperium!

    Eins sag ich dir aber! Geh nicht in die Höhle vom Hasen!

  8. #3668
    Avatar von DerBossHier

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    4 x 9P140 Uragan sollen nahe Slowjansk stationiert werden.



    https://www.facebook.com/bochkala/posts/744281838957541

    Aus Wiki:
    Ein Raketenwerfer ist in der Lage, alle 16 Raketen innerhalb 8,8 Sekunden abzufeuern. In der Regel wird eine Salve aber innerhalb 20 Sekunden abgefeuert. Eine Batterie von vier BM-22-Systemen deckt mit insgesamt 64 Raketen eine Zielfläche von 650 × 650 m ein. Die Sprengköpfe der 280,4 kg schweren Raketen werden mit einem Aufschlagzünder oder einem elektrischen Zeitzünder ausgelöst.

    Das Nachladen eines leergefeuerten Werfers dauert 15 bis 20 Minuten. Dazu wird ein LKW mit Kran benötigt.

    Die maximale Reichweite der Raketen beträgt 35 Kilometer. Mit dem BM-22 lassen sich in kürzester Zeit Minensperren erstellen. So kann eine Batterie mit vier 9P140-Systemen innerhalb von 20 Sekunden eine Fläche von 650 × 650 m mit 19.968 Stück PFM-1S-Antipersonenminen eindecken

    - - - Aktualisiert - - -

    Finnlands Außenminister kritisiert Ukraine-Strategie der EU


    http://derstandard.at/2000001599224/...rategie-der-EU

    - - - Aktualisiert - - -

    Schöne Zusammenfassung des zeitlichen Geschehens in der Ukraine von einem Kommentator bei Zeit-Online.
    - friedliche Proteste gegen die Oligarchie auf dem Maidan
    - zunehmende Radikalisierung durch bestimmte Gruppierungen, Gewaltbereitschaft, Besetzung von Gebäuden
    - Scharfschützen noch unbekannter Herkunft beschießen unbewaffnete Demonstranten
    - Janukowytsch flieht nach Russland
    - Übergangsregierung mit einem von Nuland gewünschten Vorsitzenden (Jazenjuk)
    - Jazenjuk nimmt sich verfassungswidrig Befugnisse des Ministerpräsidenten an
    - bei der Besetzung der Minister auch Mitglieder einer rechtsextremen Partei mit Posten
    - (Svoboda-)Justizminister entlässt verfassungswidrig alle ihm unliebsame Richter und setzt neue ein
    - Telefonat von Nuland (über 5 Mrd. in die Veränderung der Machtverhältnisse in der Ukraine gesteckt)
    - Krim führt ein Referendum zum Anschluss an Russland durch, russische Soldaten sperren Wege, damit das Referendum ohne den Eingriff des Kiewer Militärs durchgeführt werden kann
    - Referendum mit überwältigender Mehrheit erfolgreich, noch unklar ob es sich aufgrund des Selbstbestimmungsrechts der Bürger der Krim um eine Sezession oder Annexion handelt (evtl. Präzedenzfall)
    - Demonstrationen in der Ostukraine gegen die Übergangsregierung
    - prorussische Separatisten besetzen Verwaltungsgebäude/riegeln ganze Städte ab
    - Militäreinsätze gegen ostukrainische Städte, Gefechte mit Toten auf beiden Seiten (Sloviansk)
    - Militärbeobachter, die nicht in einer OSZE-Mission unterwegs sind gefangen genommen, später freigelassen (Spionage seitens des deutschen Militärs)
    - unbewaffnete Demonstration in Odessa, später dann Kämpfe zwischen Extremisten beider Seiten, vereinzelt Schüsse auf beiden Seiten
    - rechtsextreme Gruppierung brennt Zeltlager nieder, prorussische fliehen ins Verwaltungsgebäude, Molotovcocktails werden ins Gebäude geworfen, Innenraum fängt Feuer, teilweise Schüsse in die Fenster, einige Menschen die sich durch einen Sprung retteten wurden (zu Tode) geprügelt
    - gefälschte Berichte von angeblichen russischen Truppen an der ukrainischen Grenze und/oder in der Ukraine
    - Schüsse auf unbewaffnete Demonstranten/Zivilisten an mindestens 3 verschiedenen Orten in Mariupol durch die Nationalgarde
    - Zivilisten werden vor einem besetzten Wahllokal in Krasnoarmejsk von der Nationalgarde erschossen
    - Referendum zur Abspaltung vieler ostukrainischer Bereiche soll mit wiederrum überwältigender Mehrheit und Beteiligung erfolgreich gewesen sein
    - keine Anerkennung des Referendums von anderen Staaten
    - Verstrickungen des Oligarchen Kolomoisky in die Vorfälle in Odessa tauchen auf
    - Kiew und die NATO sperren sich gegen jegliche Teilnahme der Separatisten und großer Teile der Ostukraine an Gesprächen, weiterer Sanktionswahnsinn trotz Russlands Drängen auf Gespräche unter Teilnahme aller Beteiligten
    - Biden’s Sohn steigt in der ukrainischen Gaswirtschaft ein
    - Abstimmung über einen neuen Präsidenten (Kabinett bleibt zunächst weiter bestehen) unter Ausschluss großer ostukrainischer Gebiete
    - Oligarch Poroschenko kommt an die Macht
    - Militär und Polizei haben verstärkt Auflösungserscheinungen, Mitglieder sperren sich gegen Einsätze in der Ostukraine, zunehmend auch Überläufer zu ostukrainischen Demonstranten und Separatisten (während des gesamten Konflikts lokal schon immer wieder vereinzelte Vorfälle dieser Art)
    - Gefechte in der Ostukraine unter Einsatz schwerer Waffen gehen weiter (Donezk etc.)
    - augenscheinlich zunehmender Einfluss und Einmischung Russlands in der Ostukraine, Einsatz russischer Militärpersonen in der Ukraine jedoch selbst schon von US-Medien widerlegt (hier fehlen mir noch klare Belege, ich nehme dies hauptsächlich an)
    - enge Zusammenarbeit der NATO und Poroschenko
    - Militär/Nationalgarde setzen mitunter schon auf Luftangriffe und Bombardierungen in Donezk (früher vereinzelt Artillerie in Sloviansk)
    - OSZE-Mitarbeiter verschwunden, Kiew beschuldigt die Separatisten der Geiselnahme, eventuell Opfer der Bombardierungen in Donezk
    - Poroschenko nennt den andauernden Konflikt mittlerweile Krieg, Pressestimmen nach Befriedung werden lauter
    - laut Regierungsangaben Tschetschenen in den Kampfzonen

  9. #3669
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    4 x 9P140 Uragan sollen nahe Slowjansk stationiert werden.



    https://www.facebook.com/bochkala/posts/744281838957541

    Aus Wiki:
    Ein Raketenwerfer ist in der Lage, alle 16 Raketen innerhalb 8,8 Sekunden abzufeuern. In der Regel wird eine Salve aber innerhalb 20 Sekunden abgefeuert. Eine Batterie von vier BM-22-Systemen deckt mit insgesamt 64 Raketen eine Zielfläche von 650 × 650 m ein. Die Sprengköpfe der 280,4 kg schweren Raketen werden mit einem Aufschlagzünder oder einem elektrischen Zeitzünder ausgelöst.

    Das Nachladen eines leergefeuerten Werfers dauert 15 bis 20 Minuten. Dazu wird ein LKW mit Kran benötigt.

    Die maximale Reichweite der Raketen beträgt 35 Kilometer. Mit dem BM-22 lassen sich in kürzester Zeit Minensperren erstellen. So kann eine Batterie mit vier 9P140-Systemen innerhalb von 20 Sekunden eine Fläche von 650 × 650 m mit 19.968 Stück PFM-1S-Antipersonenminen eindecken

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    Finnlands Außenminister kritisiert Ukraine-Strategie der EU


    Finnlands Außenminister kritisiert Ukraine-Strategie der EU - Finnland - derStandard.at ? International

    - - - Aktualisiert - - -

    Schöne Zusammenfassung des zeitlichen Geschehens in der Ukraine von einem Kommentator bei Zeit-Online.

    Was wollen die denn mit der Putinorgel? Ne, ne, ne... Rechnen die damit, dass Don auftaucht?

  10. #3670

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    1.218
    Bringt nicht viel, sich hier gegenseitig Bilder von Toten um die Ohren zu hauen. Das in Odessa ein Verbrechen verübt wurde, egal, wessen Maßstäbe man anlegt, dürfte klar sein. Ich hoffe, die Schuldigen werden bestraft.

    Die Ukrainer müssen sich jetzt einfach mal überlegen, was sie wollen.

    a) weiter das System der Oligarchie und Korruption, ab jetzt unter Poroshenko, mit eigener Schoko-Fabrikation und TV-Sender?
    b) ein von Nationalismus und rechtem Hass irgendwie zusammengehaltener 3. Weltstaat?
    c) ein Land unter IWF-Diktat mit winziger Elite und bettelarmen Proletariat?

    Hmm, mir fällt gerade auf, das ist die Ukraine bereits und wird es auch wohl bleiben.

    Anstatt hier zu posten sollte ich mich wohl lieber bei einem amerikanischen Rohstoffkonzern bewerben. Am Ende werden EU, Putin, USA und ukrainisches Oligarchiat eine einverträgliche marktwirtschaftliche Lösung finden. Die Leute die am Anfang mal legitim auf dem Maidan demonstriert haben, werden auch merken, dass sie nur für die Interessen der Power Player ausgenutzt werden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    4 x 9P140 Uragan sollen nahe Slowjansk stationiert werden.

    Der Einsatz solcher nicht-diskriminierenden Waffen in Wohngebieten etc. ist an sich - glaub ich - schon ein Verstoss gegen das Völkerrecht. Das Poroshenko von Seiten seiner transatlantischen Mentoren dazu geraten wird, zeigt, dass die auf Menschenrechte sch......

    - - - Aktualisiert - - -

    @Vasile

    Schreib doch mal lieber was Dir die "Kommunisten" genau getan haben bzw., was Du Dir eigentlich wünschst?
    Willst Du gerne in die EU und erhoffst Dir dort mehr materielle Freiheiten?

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