BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 38 von 905 ErsteErste ... 283435363738394041424888138538 ... LetzteLetzte
Ergebnis 371 bis 380 von 9046

Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.224 Aufrufe

  1. #371
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.953
    Im Gebäude der Krim-Regierung herrscht Stille – Polizei kontrolliert Regierungsviertel



    Der heutige Freitag ist bereits der zweite Tag, der im Ministerrat der Krim für arbeitsfrei erklärt wurde, verlautete aus dem Pressedienst der Krim-Regierung. Das
    Regierungsgebäude wird weiterhin von den „Selbstverteidigungskräften der russischsprachigen Bevölkerung“ der Halbinsel kontrolliert.

    „Uns wurde gesagt, dass wir eventuell zurück ins Büro gerufen werden können“, teilte die Mitarbeiterin des Pressedienstes Irina Krasnowa RIA Novosti telefonisch mit.
    Am Vortag hatte das Krim-Parlament den bisherigen Premier Anatoli Mogiljow abgesetzt und Sergej Axjonow, Chef der Partei Russische Einheit, zum neuen Ministerpräsidenten der Autonomen Republik Krim ernannt.
    Die Gebäude des Parlaments und des Ministerrates der Krim sind weiterhin von der Polizei abgeriegelt.

    Über den beiden Gebäuden wehen seit Donnerstag die Flaggen der Autonomen Republik der Krim und der russischen Föderation.

    Im Gebäude der Krim-Regierung herrscht Stille


  2. #372
    Avatar von DerBossHier

    Registriert seit
    29.11.2013
    Beiträge
    5.911
    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die Kosovare waren Jahrzehnte lang Unterdrückt worden. Auf der Halbinsel Krim funktionierte das Zusammenleben


    Was denkst du wer waren die Vermummten in Militäranzügen die das Regierungsgebäude und den Flughafen gestürmt haben ??

    Auf der Politbühne kennt Russland keine Diplomatie, nur Panzer, Kalashnikovs, Tot und Verwüstung !! Siehe Georgien, Abchasien, Ossetien und jetzt Ukraine (Krim).
    1903

    23.bis 31. März 1903 Honduras – US Truppen landen bei Puerto Cortez zum Schutz des US-Konsulates und der Schiffswerft während revolutionärer Unruhen.
    3. November 1903 Panama – Um sich die Kontrollrechte über den geplanten Kanalbau zu sichern, unterstützen die Vereinigten Staaten die Abspaltung Panamás von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik, gerät gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Der 1914 fertiggestellte und 1920 offiziell in Betrieb genommene Panama-Kanal wird amerikanisches Hoheitsgebiet, womit die junge Republik in zwei voneinander getrennte Hälften gespalten wird.
    1905

    Militärintervention in der Dominikanischen Republik
    1906

    1906 bis 1909 Militärinterventionen auf Kuba
    1907

    8. Februar 1907 Militärintervention in der Dominikanischen Republik. Die Vereinigten Staaten sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).
    18. März bis 8. Juni 1907 Honduras – Zum Schutz amerikanischer Interessen während eines Krieges zwischen Honduras und Nicaragua werden US-Truppen in Trujillo, Ceiba, Puerto Cortez, San Pedro Sula, Laguna und Choloma stationiert.
    1909

    US-Militärintervention in Nicaragua 1909–1925 – Amerikanische Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen des Landes ein.
    1911

    1911 bis 1925 Honduras – Verschiedene Interventionen sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie. Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten.
    1912

    US-Militärintervention auf Kuba
    1912 bis 1925 Nicaragua wird der amerikanischen Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.
    1914

    1914 bis 1915 Mexiko – Einmischung in innenpolitische Machtkämpfe (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas).
    1915

    1915 bis 1934 Haiti – Besetzung der Karibik-Republik. Verwaltung des Landes wie ein Protektorat. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).
    1916

    18. Februar 1916 Nicaragua – Die Vereinigten Staaten erzwingen das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.
    März 1916/Februar 1917 Amerikanische Strafexpedition in Mexiko
    1916 bis 1924 Besetzung der Dominikanischen Republik
    1917

    1917 bis 1919 Teilnahme der American Expeditionary Forces am Ersten Weltkrieg auf Seiten der Entente gegen die Mittelmächte. Besetzung deutschen Gebiets bis Anfang 1923.
    1917 bis 1919 Militärische Intervention auf Kuba
    1918 bis 1920 im Russischen Bürgerkrieg gemeinsame Intervention mit Briten und Franzosen an der Seite der Weißen Armee im Raum Archangelsk (Polar Bear Expedition) und gemeinsam mit den Japanern im Raum Wladiwostok (American Expeditionary Force Siberia)
    1919

    8. bis 12. September 1919 Honduras Militärische Intervention verhindert eine Revolution.
    1924

    28. Februar bis 31. März und 10. bis 15. September 1924 Honduras – US-Truppen intervenieren zum Schutz amerikanischer Bürger und Interessen während der Unruhen im Vorfeld der Wahlen.
    September China – US-Marines landen zum Schutz von Amerikanern und anderen Ausländern in Shanghai bei Unruhen.
    1925

    15. Januar bis 29. August 1925, China – Kämpfe zwischen chinesischen Gruppierungen führen wiederum zur Landung von US-Truppen in Shanghai.
    19. - 21. April 1925, Honduras – US-Truppen landen bei La Ceiba während politischer Unruhen.
    1926

    US-Militärintervention in Nicaragua 1926–1933, Besetzung Nicaraguas. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino in einem Guerillakrieg.
    1930

    In der Dominikanischen Republik verhelfen die Vereinigten Staaten Rafael Leónidas Trujillo Molina an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regimes in der Geschichte Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.
    1940

    In Kuba verhelfen die Vereinigten Staaten dem Oberbefehlshaber der Armee, General Fulgencio Batista Zaldívar (1901–1973) an die Macht, der das Land vollständig den amerikanischen Interessen preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Revolution Fidel Castros (*1926).
    1941

    1941 bis 1945 Zweiter Weltkrieg – Die Vereinigten Staaten engagieren sich auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan.
    1947

    Griechenland – Die Vereinigten Staaten leisten, um eine kommunistische Machtübernahme zu verhindern, logistische, technische und finanzielle Unterstützung.
    1948/1949

    Hauptartikel: Berliner Luftbrücke In West-Berlin errichten die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten während der Berlin-Blockade durch die Sowjetunion eine Luftbrücke zur Versorgung der Stadt.
    1950

    Hauptartikel: Koreakrieg 1950 bis 1953 Korea – Die Vereinigten Staaten kommen, legitimiert durch die in sowjetischer Abwesenheit erfolgte Resolution 85 des UN-Sicherheitsrates, dem prowestlichen Regime in Südkorea zu Hilfe, das durch einen Überraschungsangriff des kommunistischen Nordens in schwere Bedrängnis geraten ist.
    1956

    Ägypten – Anlässlich der Sueskrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.
    1958

    Juli bis Oktober 1958 Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen auf Ersuchen des christlichen Staatspräsidenten Camille Chamoun in Auseinandersetzungen im Libanon ein.
    Volksrepublik China – In der Konfrontation zwischen der Volksrepublik China und Taiwan um die zu Taiwan gehörenden, China vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu entsenden die Vereinigten Staaten zur Unterstützung Taiwans Marineeinheiten ins Krisengebiet.
    1959

    Kuba – Die Vereinigten Staaten finanzieren und unterstützen von ihrem Territorium aus operierende Guerillabewegungen zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Fidel Castro in Kuba.
    1961

    17. April 1961 Kuba – Eine von den Vereinigten Staaten ausgebildete und ausgerüstete Guerillagruppe aus Exilkubanern scheitert bei der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet.
    1962

    Während der sogenannten Kubakrise (Oktober/November) wird die Insel mit einer totalen Blockade belegt.
    1964

    Mai 1964 Laos – Flugzeuge und Bodentruppen (etwa 10.000 Mann) starten Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao. Nach jahrelangen Kämpfen zeichnet sich jedoch keine militärische Lösung ab und die amerikanischen Interventionstruppen verlassen das Land im März 1970.
    31. März 1964 Brasilien – Mit logistischer Unterstützung durch die CIA wird der linksgerichtete Präsident João Goulart gestürzt. Es erfolgt die Errichtung einer von den Vereinigten Staaten favorisierten Militärdiktatur, die bis 1982 das Land beherrscht.
    1964 bis 1975 Vietnam – Die Vereinigten Staaten engagieren sich massiv im Vietnamkrieg. Auf dem Höhepunkt des Krieges sind rund 550.000 amerikanische Soldaten im Einsatz.
    1964 bis 1982 Bolivien – Die Vereinigten Staaten sind in eine Vielzahl von militärischen Staatsstreichen und Gegenrevolten verwickelt.
    1965

    April bis September 1965 Dominikanische Republik – Nach dem Sturz des linksgerichteten Präsidenten Juan Bosch und der Installation einer mit amerikanischer Hilfe eingesetzten Militärjunta entbrennt ein Bürgerkrieg. Die Vereinigten Staaten intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen Neuwahlen, aus denen Joaquín Balaguer – der zuvor 30 Jahre in Diensten der Trujillo-Diktatur (vgl. Rafael Trujillo) gestanden hat – als Sieger hervorgeht. Balaguer bestimmt in enger Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten für die folgenden 35 Jahre die Dominikanische Politik.
    Mai 1965 Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.
    1967

    ab 1967 Nach dem Sechstagekrieg verstärken die Vereinigten Staaten die finanzielle und militärische Hilfe für Israel in der Auseinandersetzung mit den arabischen Nachbarn. Israel wird zum wichtigsten amerikanischen Verbündeten in Nahost.
    Bolivien – Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet. Mit Hilfe des CIA wird der kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara in Bolivien aufgespürt und am 9. Oktober erschossen.
    1970

    März 1970 Kambodscha – Mit amerikanischer Unterstützung putscht sich der General Lon Nol an die Macht. Ausweitung des Vietnam-Krieges auch auf Kambodscha.
    September 1970 Jordanien – Im jordanischen Bürgerkrieg ergreifen die Vereinigten Staaten Partei für das Königshaus und entsenden Flugzeugträger und Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer.
    1971

    Indien/Pakistan – Im indisch-pakistanischen Konflikt um die Unabhängigkeit Bangladeschs entsenden die Vereinigten Staaten Flottenverbände in den Golf von Bengalen.
    1976

    Angola – Die Vereinigten Staaten unterstützen die UNITA-Rebellen in ihrem Kampf gegen die marxistisch-leninistische MPLA-Regierung.
    1977

    1977 bis 1992 El Salvador – Die Vereinigten Staaten unterstützen die von ihnen eingesetzten oder gebilligten Regierungen im Kampf gegen die marxistisch-leninistische Opposition. In der Folge zerfällt das Land in einem zehnjährigen Bürgerkrieg.
    1980

    25. April 1980 Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.
    1981

    ab 1981 Nicaragua – Die Vereinigten Staaten setzen nach der erfolgreichen sandinistischen Revolution von 1979 die finanzielle, militärische und logistische Unterstützung der Anhänger der davongejagten Diktatur von Anastasio Somoza Debayle fort und bekämpfen die Sandinisten, nachdem diese auf einen marxistisch-leninistischen Kurs umschwenken.
    ab 1981 Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahidin und anderen afghanischen Widerstandskämpfern massive finanzielle, militärische und logistische Hilfe in ihrem Kampf gegen die sowjetische Besetzung des Landes.
    1982

    ab 1982: Contras, von Honduras aus operierende Gegner der Sandinisten in Nicaragua, erhalten militärische und logistische Hilfe seitens der USA.
    April 1982, Argentinien: Die Vereinigten Staaten leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien (Falkland-Krieg) mit ihrer Militärbasis auf der Atlantik-Insel Ascension logistische Unterstützung und Aufklärung durch ihre Spionagesatelliten.
    1983

    Der Iran erhält Waffenhilfe zur Abwehr der zuvor von den USA unterstützten irakischen Regierung im Austausch gegen die amerikanischen Geiseln in der besetzten Botschaft in Teheran.
    September 1983 Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen Bürgerkrieg ein, der darauf – aber nicht deswegen – in seine blutigste Phase eintritt. Die Intervention scheitert nach mehreren blutigen Selbstmordanschlägen und die multinationale Streitmacht verlässt den Libanon (Februar/März 1984).
    25. Oktober 1983 Grenada. – Der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop wird von Putschisten exekutiert. Die Annäherung der neuen Regierung an die Sowjetunion führt zu einer militärischen Intervention.
    1985

    1. Mai 1985 Nicaragua – Nach dem Wahlsieg der linksgerichteten Sandinisten vom 4. November 1984 verhängen die Vereinigten Staaten ein vollständiges Handelsembargo gegen Nicaragua, weil sich bei den Sandinisten sehr schnell die marxistisch-leninistischen Kräfte durchsetzen. Fortführung der Unterstützung der Opposition (Contras) zum Sturz des seit 1979 regierenden sandinistischen Regimes.
    1986

    Februar 1986, Haiti: Die Vereinigten Staaten wenden sich unter massivem Druck aus der Bevölkerung von der seit 1957 herrschenden und von ihr protegierten Duvalier-Familiendiktatur ab. Diktator Jean-Claude Duvalier, genannt Baby Doc, flieht ins Ausland.
    14. April 1986 Libyen: Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).
    1988

    3. Juli 1988 Iran – Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air wird über der Straße von Hormus vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. 290 Menschen sterben. Nach amerikanischen Angaben war es der Besatzung nicht möglich, den zivilen Airbus von einem iranischen Kampfflugzeug zu unterscheiden oder mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen. Die USS Vincennes hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Operation Earnest Will in iranischen Hoheitsgewässern auf. Der Kapitän der USS Vincennes erhielt eine Auszeichnung. Die Vereinigten Staaten entschädigten später die Angehörigen der Opfer.
    1989

    20. Dezember 1989 Panama wird besetzt (Operation Just Cause). Der verhaftete panamaische Machthaber, General Manuel Noriega, wird in die Vereinigten Staaten überführt, wegen Drogenhandels und Geldwäsche angeklagt und am 10. Juli 1992 zu 40 Jahren Haft verurteilt.
    1990

    Ab März 1990 fand in Reaktion auf den liberianischen Bürgerkrieg die Operation Sharp Edge statt. Im August 1990 wurden 1648 Ausländer und Flüchtlinge aus der Hauptstadt Monrovia und anderen Sammelpunkten im Hinterland gerettet. Im Anschluss sorgte die Militärpräsenz für eine zeitweilige Beruhigung der Lage.
    Ab 1990 Im Drogenkrieg in Kolumbien unterstützen die Vereinigten Staaten paramilitärische Einheiten zur Bekämpfung kommunistischer Rebellen.
    8. August 1990 Saudi-Arabien – Nach dem irakischen Überfall auf Kuwait am 2. August 1990 entsenden die Vereinigten Staaten Streitkräfte nach Saudi-Arabien zur Stützung des dortigen Regimes und zur Vorbereitung eines Angriffs auf den Irak.
    1991

    Januar/Februar 1991 US-geführte Koalitionstruppen, legitimiert durch einen Beschluss des Weltsicherheitsrats der Vereinten Nationen, marschieren in Kuwait ein und beenden mit der Operation Wüstensturm die irakische Besetzung des Landes.
    1992

    Ab 1992 Februar/März Jugoslawien – Die NATO führt, mit Legitimation des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, unter dem Oberbefehl der Vereinten Nationen mehrere Militäreinsätze zu Gunsten der von Serben in der Hauptstadt Sarajevo belagerten Kroaten und Bosnier in Jugoslawien nach dem Massaker von Srebrenica durch [1].
    27. August 1992 Irak – Die Vereinigten Staaten errichten im Irak eine Flugverbotszone für irakische Flugzeuge nördlich des Breitengrades von 36°N und südlich von 33°N. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen, vorgeblich um Saddam Hussein von Luftangriffen auf die irakischen Kurden im Norden und die Schiiten im Süden des Landes abzuhalten und einen erneuten Überfall auf Kuwait zu verhindern.
    9. Dezember 1992 Somalia – Die Vereinigten Staaten entsenden auf Aufforderung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Beschluss des Sicherheitsrats 28.000 Soldaten nach Somalia, um den Bürgerkrieg zu beenden (Rückzug 1994 nach blutig gescheitertem Versuch der Festnahme von General Mohammed Farah Aidid).
    1993

    27. Juni 1993 Irak – Kriegsschiffe unternehmen einen Einsatz gegen den Irak und feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.
    1994

    August/September 1994 Haiti – Amerikanische Truppen setzen auf Druck des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die Reinstallation des 1991 durch einen Militärputsch gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide durch.
    1998

    20. August 1998 Sudan – Als Vergeltung auf die Terroranschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania führen die Vereinigten Staaten einen Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik durch, die sich später als die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik herausstellte.
    1999

    März bis Juni 1999 Kosovokrieg – Ohne Mandat der Vereinten Nationen führt die NATO unter dem Kommando der Vereinigten Staaten umfangreiche Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien durch, um einen Abzug serbischer Truppen und Polizei aus dem Kosovo zu erzwingen. Nach Abschluss eines Waffenstillstands wird die Provinz Kosovo von NATO-Truppen besetzt und ein Protektorat unter Verwaltung der Vereinten Nationen errichtet.
    21. Jahrhundert

    2001

    November 2001 Afghanistan – In der Folge der Terrorattacken islamistischer Fundamentalisten in New York und Washington vom 11. September 2001 greifen die Vereinigten Staaten Afghanistan an. Das dortige Taliban-Regime wird zerschlagen und eine Übergangsregierung eingesetzt.
    2003

    20. März 2003 Irak – Eine insgesamt 48 Nationen umfassende Koalition (u. a. das Vereinigte Königreich, Italien, Australien und Spanien) greift im Dritten Golfkrieg den Irak an und beseitigt das Regime von Saddam Hussein. Der Irak wurde übergangsweise als Protektorat verwaltet, im Sommer 2005 wurden Wahlen abgehalten und offiziell die Regierungsgeschäfte an die gewählte Regierung übergeben. Die amerikanischen Truppen verließen das Land 2011.
    2004

    März 2004 Haiti – Nach dem Sturz von Präsident Jean-Bertrand Aristide entsenden die Vereinigten Staaten im Rahmen einer multinationalen Übergangstruppe des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen Truppen nach Haiti.
    2011

    Frühjahr 2011 – Militärische Luftschläge sowie Marineeinsätze mit Marschflugkörpern gegen Libyen um eine Flugverbotszone durchzusetzen und Militärschläge des Machthabers Muammar al-Gaddafi gegen Zivilisten und Aufständische im Land zu verhindern.

    Die geheimen CIA Operationen brauche ich nicht zu erwähnen oder?

    - - - Aktualisiert - - -

    neonazis-ukraine-400x265.jpg

    2.jpg

    vk_b.jpg

    2ez1m3k.jpg

    nuland-in-ukraine.jpg

    Was ist an diesem Bild komisch?

    die " Fuck the EU " Jüdin Nuland steht neben einem Neonazi Zeiten ändern sich


    Natürlich.. Alles Propaganda

  3. #373
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.953
    Gruppe ukrainischer Abgeordneter ruft zu Nicht-Anerkennung neuer Regierungsmacht auf



    Eine Gruppe von Abgeordneten des ukrainischen Parlaments hat an die Mitbürger, die Weltgemeinschaft und die Politiker appelliert, mit den „Verbrechern“, die durch einen Staatsstreich die Macht im Land ergriffen hätten, nicht zusammenzuarbeiten, ihre Macht nicht anzuerkennen und den „außer Rand und Band geratenen Extremisten“ Einhalt zu gebieten.

    „Wir Gruppe von Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine wenden uns an Sie im Zusammenhang mit den tragischen Ereignissen in unserem Land. Wir haben keine Zweifel daran, dass die paramilitärischen Nazi-Formationen in der Hauptstadt unseres Heimatlandes, Kiew, mit uneingeschränkter Unterstützung der so genannten demokratischen Opposition und bei totaler Passivität des Präsidenten der Ukraine faktisch einen Staatstreich vollzogen haben“, hießt es in dem Dokument, das RIA Novosti zugegangen ist.

    Die Autoren, darunter Igor Kaletnik und Wladimir Olejnik, heben hervor, dass „die Verfassung der Ukraine mit den Füßen zertrampelt worden“ sei. Das Land sei von einer Welle von Gewalt, Pogromen, Morden und Brandstiftungen erschüttert worden. Die Ukraine versinke langsam in Chaos, Gesetzlosigkeit und Gewalt.

    „Die Oberste Rada, die die Verfassung in grober Weise verletzt, ist zu einem völlig illegitimen Machtorgan geworden und widerspiegelt die Meinung des Volks der Ukraine nicht“, wird unterstrichen.

    „Diejenigen, die heute mit den Banditen kollaborieren und verfassungswidrige Gesetze in der Obersten Rada automatenhaft stempeln, tun dies entweder aus Angst und unter Druck oder begreifen im Grunde nicht, dass die Faschisten die Macht in der Ukraine an sich reißen wollen“, so die Abgeordneten. Sie äußern Bedauern darüber, dass „die so genannten demokratischen Länder mittels verschiedener Sanktionen ebenfalls zu Erpressung und Druck greifen, und zwar nicht nur gegen die Politiker, die sich der Gesetzlosigkeit widersetzen, sondern auch gegen ihre Familienangehörigen“.

    Die Autoren fordern ihre Parlamentskollegen auf, „mit der verbrecherischen Macht nicht zusammenzuarbeiten und sie nicht anzuerkennen“, „allerorts Freiwilligen-Abteilungen zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu bilden“, „Verbindungen untereinander herzustellen und den außer Rand und Band geratenen faschistischen Extremisten organisiert Einhalt zu gebieten“. Die Verfasser bringen die Überzeugung zum Ausdruck, dass das Chaos und die Gesetzlosigkeit bald der Vergangenheit angehören werden. „Wir erlauben es nicht, die Verfassung des Landes, die legitimen Rechte, die demokratischen Freiheiten und die Sicherheitsgarantien der Bürger mit Füßen zu treten“, wird unterstrichen.

    Die Verfasser sind überzeugt, dass „eine unabwendbare Strafe die Verbrecher und ihre Handlanger für den von ihnen vollzogenen Staatstreich erwartet“.

    Gruppe ukrainischer Abgeordneter ruft zu Nicht-Anerkennung neuer Regierungsmacht auf | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Kiew will bei Russland Auslieferung von Janukowitsch beantragen



    Die ukrainische Staatsanwaltschaft will die Abschiebung des abgesetzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch in die Ukraine fordern, wenn die Informationen über seinen Aufenthalt in Russland offiziell bestätigt werden, teilte die Behörde am Freitag auf ihrer Internetseite mit.

    Der Haftbefehl gegen Janukowitsch sei von einem Kiewer Gericht bereits erlassen worden.

    Zuvor hatte die Ermittlungsverwaltung bei der ukrainischen Staatsanwaltschaft mitgeteilt, Janukowitsch werde auf vorsätzliche Tötung und Amtsmissbrauch verdächtigt.
    In der andauernden politischen Krise hatte die Oberste Rada am Wochenende Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt und Alexander Turtschinow, Parlamentschef und Oppositionspolitiker von der Vaterlandspartei der Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko, zum Übergangspräsidenten bestimmt. Auch setzte die Rada für den 25. Mai Präsidentenwahlen an und ernannte neue Minister. Am Donnerstag wurde die neue Regierung per Abstimmung im Parlament bestätigt.

    Indessen erklärte Janukowitsch, er bleibe das legitim gewählte Staatsoberhaupt, während in der Ukraine alle Anzeichen eines Staatsstreiches zu beobachten seien. Moskau zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Beschlüsse des ukrainischen Parlaments.

    http://de.ria.ru/politics/20140228/267944788.html

  4. #374
    Avatar von Arbeiter

    Registriert seit
    26.08.2013
    Beiträge
    4.142
    Demonstration in Berlin gegen die Faschisten in der Ukraine:


  5. #375
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.953
    Es gibt wohl erste deserteure beim Ukrainischen Militär











    Sewastopol: Flughafen-Falschmeldung der “Tagesschau”




    Man war wieder einmal schnell bei der Hand in der ARD-Redaktion, als es darum ging, eine von der ukrainischen Regierung verbreitete Meldung über die Besetzung des Flughafens von Sewastopol auf der Krim durch russische Truppen zu vermelden. Sie käme im Zuge der dortigen antirussischen Kampagne natürlich den offenen Propagandisten des Euromaidan in Deutschland (auch genannt gebührenfinanziertes Fernsehen) gelegen, ist aber zum Glück einfach nur falsch.




    (O-Ton Falschmeldung der Tagesschau)
    Denn wie andernorts, wo man besser informiert wird (jedenfalls über die Ukraine, z.B. Online-Zeitungen in Sewastopol) schon von Anfang an zu lesen ist, haben sogenannte Selbstverteidigungskräfte von der Krim selbst den Flughafen besetzt, wie zuvor das Parlament in Simferopol. Diese sind natürlich militärisch gekleidet und führen auch russische und Krim-Fahnen mit sich, denn es geht ihnen ja darum, sich von der ungeliebten Ukraine zu lösen.

    Zu regulärem russischen Militär werden sie damit jedoch nicht. Die in Sewastopol stationierte russische Schwarzmeeflotte hat von Anfang an jede Beteiligung an der Flughafenbesetzung dementiert – und sie stellt vor Ort die einzige russische Militäreinheit dar. Auch die örtlichen Medien meldeten keinen Einsatz regulärer russischer Soldaten. “Sewastopol.su” sprache schon am Morgen (ca. 9 Uhr Ortszeit, 8 Uhr MEZ) von “unbekannten Bewaffneten”, “0692.ua” ebenfalls. Die Herkunft der von der Tagesschau so willig vebreitete Falschmeldung konnten wir auch rekonstruieren. Denn der Leiter des Flughafens hielt gemäß einer weiteren Sewastopoler Onlinezeitung “sevnews.info” die Paramilitärs zunächst (3 Uhr Ortszeit) fälschlicherweise für reguläre russische Soldaten. Dieselbe Zeitung berichtet auch von einer Blockade der Einrichtungen der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol durch ukrainische Militärs. Davon ist natürlich bei der ARD nichts zu lesen, aber es fragt sich schon, ob sich die angeblichen Schwarzmeersoldaten durch diese Blockade hindurchgemogelt haben sollen. Oder liest die ARD vor Verbreitung ihrer Meldungen die Angaben ihrer Kollegen vor Ort nicht?

    Schon zuvor haben sich vor allem die Redaktionen von ARD und ZDF mit der einseitigen Verschweigung von Tatsachen, die die ablehnende Haltung der Krim-Bevölkerung zum Euromaidan-Umsturz erläutern, mehrfach hervorgetan. Wurde zunächst die Unzufriedenheit des Ostens und Südens der Ukraine mit dem Euromaidan-Umschwung in Kiews tot geschwiegen (als russland.RU und andere darüber bereits seit Tagen berichteten), wird aktuell, wo das nicht mehr geht, hauptsächlich die sachliche Grundlage der Unzufriedenheit bei den Berichten weg gelassen. So fehlen Berichte über das auch von anderen EU-Staaten schon kritisierte sofortige Kippen des Sprachgesetzes durch die neue ukrainische Regierung, die damit die Sonderstellung der Muttersprache eines großen Teils ihrer Bevölkerung aus nationalistischen Motiven beseitigt. Auf der Krim sind etwa 60 % der Bevölkerung russische Muttersprachler. Dass da Angst um andere Autonomierechte besteht, die am Umsturz beteiligten westukrainischen Nationalisten schon lange ein Dorn im Auge sind, ist sehr verständlich.

    Gefährliche Luftfracht aus Russland ist aber in der Tat nach Sewastopol unterwegs. Denn der Rechtspopulist Wladimir Schirinowski hat laut “sewnews.info” sein Kommen auf die Krim angekündigt. Dann hoffen wir doch mal, dass das auch eine Ente ist.

    Was es in Sewastopol wirklich gibt, sind Straßensperren der Aufständischen. Sie haben mehrere weitere strategische Punkte besetzt, nicht nur den Flughafen. Grund ist die Angst vor einer militärischen Besetzung auf Befehl der neuen ukrainischen Regierung. Hierzu haben wir ein Video:



    Update 12:16: Die ARD hat die Überschrift und den Text ihrer Meldung heimlich geändert. Aus den russischen Soldaten wurden nun bewaffnete Unbekannte. Schade, gell? Aber schön, dass die Unbekannten von der Sewastopoler Presse schon vor der Falschmeldung identifiziert wurden.

    Sewastopol: Flughafen-Falschmeldung der “Tagesschau” [mit Video] | russland.RU

  6. #376
    Avatar von Andelko

    Registriert seit
    09.09.2012
    Beiträge
    1.196
    Also wie einige hier alle Demonstranten über einen Kamm scheren macht mich sprachlos. Klar gab es auch Übergriffe von Rechten Demonstranten auf Polizisten.

    Und schön auch das hier nur die Anzahl toter Polizisten genannt wird aber bei den Demonstranten keiner genauer hinschaut. Unter den Toten waren junge Menschen die gerade erst 20 waren. Oder noch jünger. Aber das sind ja Terroristen. Was hat Janukowitsch denn erwartet nach der Eskalation?

    Hätte er seinen Kopf aus Putins Arsch gezogen hätte er gemerkt das seine Zeit um ist.

    Klitschko wird mit den Rechten genug zu tun haben.

    Das gerade die Russen von Nazis faseln ist eh ein Treppenwitz. Die haben genug eigene Probleme mit ihren "Nazis"

  7. #377
    Avatar von Arbeiter

    Registriert seit
    26.08.2013
    Beiträge
    4.142
    Wer hätte das gedacht, der Spiegel hat einen Artikel veröffentlicht wie "ukrainische" Rechtsradikale die Krimtataren benutzen um Gewalt gegen die Russen anzustiften:

    Krim-Krise: Nationalisten stiften Tataren zu Anschlägen an

    Von Uwe Klußmann

    AP

    Die Tataren könnten im Machtkampf auf der Krim eine wichtige Rolle übernehmen: Ukrainische Nationalisten fordern sie zur Vorbereitung von Anschlägen gegen Russen auf. Denn die muslimische Minderheit lehnt einen Anschluss der Halbinsel an die verhassten Nachbarn ab.

    Auf der Krim drohen neue blutige Zusammenstöße zwischen Russen und Krimtataren. Am Mittwoch waren bei einer Massenschlägerei vor dem Parlament der Schwarzmeerhalbinsel bereits rund 30 Menschen verletzt worden. Das Präsidium des Krim-Parlaments wandte sich daraufhin mit einem Aufruf an die Bevölkerung, Blutvergießen zu verhindern.

    Doch von russischen Hackern geknackte E-Mails des Vize der Krimtataren-Vertretung "Medschlis", Aslan Omer Kirimli, zeigen offenbar, dass führende Funktionäre des rechtsextremen "Rechten Sektors" die Krimtataren zur Unterstützung bei Terrorakten gegen Russen auf der Krim anstiften wollen.In einer Mail fordert Andrej Tarassenko, einer der Anführer des "Rechten Sektors" von Kirimli, seinen Kameraden "Instrumente" und die Koordinaten versteckter Waffenlager zu geben. Der Rechtsextremist schreibt: "Wild gibt's viel, wir brauchen mehr Jagdausrüstung, Helme und Knüppel." Aus dem Kontext ergibt sich eindeutig, dass mit "Wild" politische Gegner gemeint sind, aktive Mitglieder der russischen Gemeinschaft. Nationalistische Krimtataren und der "Rechte Sektor" haben sich bei den Kundgebungen auf dem Maidan in Kiew angenähert.


    Die meisten Einwohner auf der Krim sind Russen. Die Volksvertretung der Halbinsel ruft für den 25. Mai zu einem Referendum über erweiterte Rechte für das autonome Gebiet auf. Das Parlamentspräsidium verkündete, es ginge um eine "Vervollkommnung des Status der Autonomie". Nur so könnten die Krim-Bewohner "ohne äußeren Druck und Diktat die Zukunft der Autonomie bestimmen". Doch ein großer Teil der Krimtataren ist gegen eine solche Erweiterung der Autonomie: Viele von ihnen fürchten, russische Kräfte wollten die Halbinsel an Russland anschließen.

    Tausende Tote bei Deportation unter Stalin

    Die Krimtataren, etwa 260.000 Menschen von rund 2 Millionen Bewohnern der Krim, sind ein muslimisches Turkvolk mit einer dem Türkischen ähnlichen Sprache. Seit dem achten Jahrhundert lebten sie auf der Halbinsel. Um 1430 schufen sie einen eigenen Staat, das Krim-Khanat. Um die Krim kämpften jahrhundertelang rivalisierende Mächte, Genua, Venedig und Byzanz. Denn wer die Krim beherrschte, kontrollierte das Schwarze Meer und damit den Zugang zum Bosporus und zum Mittelmeer. Die Krimtataren wurden in weniger fruchtbare Gebiete verdrängt.
    Das Verhältnis der Krimtataren zu den Russen ist seit langem gespannt: Unter Josef Stalin zwang das Sowjetregime die Krimtataren wie alle Bauern in Kolchosen, es schloss Moscheen und verfolgte gläubige Muslime. Im Zweiten Weltkrieg unterstützten sie dann die Wehrmacht: Das 1942 geschaffene "Tatarenkomitee" in der Hauptstadt Simferopol schuf eine "Abteilung zum Kampf gegen die sowjetischen Partisanen": Bewaffnete tatarische Nationalisten gingen in Kompaniestärke brutal gegen den russischen Widerstand auf der Krim vor, geführt von deutschen Offizieren.

    Für die blutige Zusammenarbeit eines Teils ihrer Gemeinde mit den Nazis haben auch die Unschuldigen einen hohen Preis gezahlt: Stalin ließ 183.000 Krimtataren nach der Rückeroberung der Krim nach Kasachstan deportieren. Tausende kamen dabei um. Die Erzählungen von diesem grausamen Schicksal sind in den Familien der Krimtataren bis heute sehr lebendig. 1967 wurden die Krimtataren vom Sowjetstaat offiziell rehabilitiert. Doch erst ab 1988 durften sie in ihre Heimat zurückkehren.Zwar haben sich viele Krimtataren im Alltag bislang um ein friedliches Verhältnis zu den russischen und ukrainischen Bewohnern der Halbinsel bemüht. Doch immer wieder gab es Streit und Schlägereien um Landbesetzungen durch die geburtenstarken Tataren.
    Jetzt, wo die russische Mehrheitsbevölkerung der Krim ihre Autonomie gegen angedrohte Gewaltakte ukrainischer Nationalisten verteidigt, schüren Hitzköpfe bei den Tataren alte Ängste vor den Russen. Die Krimtataren laufen dabei Gefahr, zum Instrument fremder Interessen zu werden: Denn die rechtsextremen Nationalisten haben auf der Krim keine Basis - ihre einzige Chance besteht also darin, die Krimtataren als Hilfswillige gegen die Russen zu missbrauchen.
    Krim-Krise: Nationalisten stiften Tataren zu Anschlägen an - SPIEGEL ONLINE

  8. #378
    Avatar von Maniker

    Registriert seit
    10.01.2014
    Beiträge
    19.035
    Vitali Klitschko ist ein Witz. Der wird es bei den Wahlen gar nicht schaffen, Präsident der Ukraine zu werden. Hässlich, wie die Konrad-Adenauer-Stiftung seine Partei zu 100 Prozent finanziert und die Medien ihn als "Oppositionsführer" darstellen. In Ukraine bestimmen die Geschicke andere Politiker, allen voran Timoschenko, aber auch andere.

  9. #379
    Avatar von Andelko

    Registriert seit
    09.09.2012
    Beiträge
    1.196
    Zitat Zitat von Ohrid Beitrag anzeigen
    Vitali Klitschko ist ein Witz. Der wird es bei den Wahlen gar nicht schaffen, Präsident der Ukraine zu werden. Hässlich, wie die Konrad-Adenauer-Stiftung seine Partei zu 100 Prozent finanziert und die Medien ihn als "Oppositionsführer" darstellen. In Ukraine bestimmen die Geschicke andere Politiker, allen voran Timoschenko, aber auch andere.
    Lustiger war nur das die Russen den Valujev auf die Krim geschickt haben

  10. #380
    Avatar von Maniker

    Registriert seit
    10.01.2014
    Beiträge
    19.035
    Zitat Zitat von Andelko Beitrag anzeigen
    Lustiger war nur das die Russen den Valujev auf die Krim geschickt haben
    Das finde ich berechtigt von Russland, denn auch wenn es Russland vielmehr um die strategischen und wirtschaftlichen Gründen geht die Krim kontrolliert zu haben, so sind von den 2 Mio. Krim-Einwohnern knapp 60 % ethnische Russen.

Ähnliche Themen

  1. Wohin steuert der Balkan? - Eindrücke vom Balkan
    Von sambamarco im Forum Balkan-Städte
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 26.12.2014, 22:06
  2. Wohin steuert Europa?
    Von Perun im Forum Wirtschaft
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 17.11.2010, 17:02
  3. Weltweite Jugendarbeitslosigkeit steuert auf Rekord zu
    Von Milo7 im Forum Die Wirtschaftskrise
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 13.08.2010, 02:07
  4. Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 28.02.2010, 20:52