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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.108 Aufrufe

  1. #3821
    economicos
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen


    Hab nicht alle "Qualitätsmedien" gecheckt, aber z.B. "Zeit Online" schweigt es konsequent tot.
    ü<
    wurden die einfach so getoetet?* was war da vorher los?*

    - - - Aktualisiert - - -

    zum heulen sowas...

  2. #3822

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    ü<
    wurden die einfach so getoetet?* was war da vorher los?*

    - - - Aktualisiert - - -

    zum heulen sowas...
    Ja, zum heulen. Ich poste das, weil die Medien in Dtl. sich weigern, überhaupt darüber zu berichten.

    Los war das hier: http://rt.com/news/163076-ukraine-lugansk-clashes-jet/

  3. #3823
    Avatar von Lilith

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    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von Baba Jula Beitrag anzeigen
    Mit allem Respekt, aber ich verstehe nicht, nach den Ereignissen von Heute, was
    man mit einer solchen Gleichermacherei bezwecken möchte. bin nicht sicher ob das
    der Weg zur "Wahrheit" ist...
    Wie in so vielen Konflikten gibt es kein eindeutiges schwarz und weiss, aber genauso
    wenig passt hier alle sind gleichermassen verantwortlich und schuldig.
    Aber für diese Gewalteskalation in der Ukraine trägt Kiew die alleinige Verantwortung.
    Alleine diesen militärische Exzess als Anti-Terror-kampf zu bezeichnenist an
    Schwachsinn kaum zu überbieten.

    Ob sich Gerichte und Richter finden werden ? bin mir nicht sicher, wenn man sich
    die internationale Lage so anschaut. Anklagepunkte wären genügend vorhanden.
    Nur heute als Beispiel - wir haben einen Piloten und einen Offizier der den Befehl
    gab Kassetenbomben abzuwerfen. Nicht etwa um eine militärische Einheit oder
    Objekt auszuschalten, sondern es wurden bewusst Kassetenbomben verwendet
    um wahllos Menschen in einer
    Innenstadt zu töten. Da liegen nun diese drei ermordeten Frauen (Foto) vor dem
    Gebäude...und redet irgendjemand von einen internationalen Strafgerichtshof ?
    also vom besten Redenhalter der Welt und Friedensnobelpreisträger Obama
    habe ich dazu nix gehört....
    vermutlich sind die Frauen so eine Art Leichen II Klasse.

    Sicherheitskorridore, das klingt gut, aber Kampfzonen sind nicht eingegrenzt,
    bzw. es gibt keine klareFront. Das liegt an der Kriegführung der Kiewer Soldteska.
    Alles irgendwie wahllos. Da wird ein Flughafen angeriffen, dort eine
    Strassensperre beschossen, dann in ein Wohgebiet geballert...und alles an
    verschieden Ortschaften.

    wenn man an einem Ende der Gewalt interessiert ist, dann sollte diese
    hirnlose "Anti-Terror-kampf" gestoppt werden....und den zu stoppen
    schafft man Gleichmacherei siche nicht ^^

    Pozdrav
    Baba
    Zdravo

    Glaub mir, ich vollziehe deinen Post mehr als gut nach: Nur, ja, Tote sind für mich gleich. Es ist egal, ob jemand durch das Gewehr eines Snipers stirbt oder durch eine Bombe.
    Und ja, ich finde es empörend, wenn das etwa in deutschen Medien totgeschiegen wird und wohl auch totgeschwiegen werden soll. Deswegen hoffe ich, dass Russland alle Mittel, ich rede aber außerhalb kriegerischer, nutzt, um den Opfern auch international Gehör zu verschaffen. Ich habe heute gerade in der polnischen Wyborcza etwa einen Kommentar gelesen, die Russen hätten gar nicht das Recht, da so mit dem Finger zu zeigen bei all den Kriegsverbechen, die sie selbst in Tschetschenien etwa begangen haben. Nun ja... Ich frage mich allerdings, wer wird sonst für diese einstehen. Sicher nicht die "eigene" Regierung in Kiew oder die Europäer oder Amerikaner.

    Das Problem Baba Jula sehe ich in der Doppelzüngigkeit und der Doppelmoral beider Seiten. Jetzt betrauert man auf russischer Seite einerseits die Opfer. Es ist einerseits völlig nachvollziehbar und in Ordnung. Da müssen ziemliche Schweinereien ablaufen. Bedenke aber auch: Nicht die Kiewer Seite und all jene, die ihr v.a. auch aktiv zur Seite stehen. Aber auch nicht die russische (!) haben wirklich etwas zur Deeskalation beigetragen als es noch möglich war. Weder wurde Regierung Jazenjuk "zurück gepfiffen", als sie Swoboda und Rechten Sektor in den politischen und militärischen Prozess integrierte. Genauso wie umgekehrt nicht zurück gepfiffen wurde, als "Antimaidan"Demonstrationen in gewalttätigen Besetzungen von ukrainischen Administationsgebäuden usw. ausarteten und zugesehen wurde, dass "Waffen" das Zepter übernehmen. Hüben wie drüben. Dieses Übergehen zu Gewalt hat ja auch dazu geführt, dass "Nationalgarde" aufgestellt wurde und Vorwand hatte, dort einzugreifen, Vorwand für Militäroperationen etc. Es war klar, dass das zu Krieg führen kann und ja auch geführt hat. Der russische Staat hätte so anders auch nicht reagiert.

    Wie auch immer jgegenwärtig wirklich die russische Einflussnahme aussieht. Ich glaube, sie waren nicht ehrlich an einer Deeskalation interessiert, weil die Wahlen am 25.05. hatten so weit wie möglich torpediert werden sollen. Das glaube ich. Und dann hat man auch die vergewaltigte Frau am Straßenrand in Kauf genommen, den Teenager, dem in den Rücken geschossen wurde usw. Einerseits sehe ich auch niemand anderen, der auch auf der internationalen Bühne für diese Menschen einstehen und ukrainische Kriegsverbrechen zum Thema machen soll. Andererseits lässt sich russische Schuld an einer solchen Deeskalation der Spirale der Gewalt, an dem Krieg nicht leugnen, mit allem was dieser schon immer mit sich brachte. Es gibt keine sauberen Kriege.

    Viele Grüße


    P.S. Boss, werde bei Interesse gern später antworten zu den Tschetschenen. Wird nicht vergessen.

  4. #3824
    Avatar von Damien

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    6.948








    Slavyansk:

    Hubschrauber abschuss





    Verwundete Ukrainische Soldaten


  5. #3825
    Avatar von Triglav

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    AMBUSH. BTR-80 APCs IN ACTION.


  6. #3826
    Avatar von Damien

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    Nach Luftangriffen: Russland erwägt Flugverbot über Ostukraine



    Russland könnte die Sperrung des Luftraums der Südostukraine vorschlagen, um endlich das Töten von friedlichen Zivilisten zu stoppen. Die von RIA Novosti befragten Experten halten diese Maßnahme für möglich.
    Laut neuesten Medienberichten bombardiert die ukrainische Luftwaffe die friedlichen Einwohner von Lugansk. Am Montag wurde beispielsweise bekannt, dass acht Menschen beim Beschuss eines Verwaltungsgebäudes ums Leben gekommen sind. Laut neusten Angaben wurden dabei etwa 20 unlenkbare 80-Millimeter-Raketen abgefeuert. Vertreter der Volkswehr sprechen von möglichen neuen Angriffen. Kiew bestreitet jedoch die Behauptungen von den Luftattacken und führt den Vorfall um die Lugansker Gebietsverwaltung auf die Explosion einer Flugabwehrkanone zurück. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft führte an, dass bei den Gefechten im Südosten des Landes bereits 181 Menschen ums Leben gekommen seien.

    „Der einzige Weg“

    Der Chefredakteur der russischen Zeitschrift „Nazionalnaja Oborona“ („Nationale Verteidigung“), Igor Korotschenko, zeigte sich überzeugt, dass das Flugverbot über der Ostukraine „der einzige Weg wäre, die Angriffe der ukrainischen Luftwaffe gegen die Gebiete Lugansk und Donezk zu stoppen“. Am besten sollte der UN-Sicherheitsrat eine diesbezügliche Resolution verabschieden. Der Experte zweifelte jedoch daran, dass der Westen diese Initiative unterstützt. Im Falle eines Flugverbots würde Russland jedoch garantiert auf einen Truppeneinmarsch in die Ukraine verzichten und das Flugverbot mit seinen im russisch-ukrainischen Grenzgebiet stationierten Luftabwehrkräften unterstützen, warnte Korotschenko. „Die modernen russischen Luftabwehrkomplexe könnten jegliche Ziele in jeglicher Höhe über dem Donezk-Becken abschießen“, erläuterte der Experte. „Nach einer offiziellen Benachrichtigung der Behörden in Kiew würden die Kampfjets und Hubschrauber der ukrainischen Luftwaffe über dem Donezk-Becken abgeschossen.“

    Man muss sich vergewissern

    Ähnlich äußerte sich auch der Direktor des Instituts für politische und militärische Analysen, Alexander Scharawin. Nach seinen Worten sollten jedoch zunächst mehrere Beobachtungsflüge über den Gebieten Lugansk und Donezk stattfinden, damit die Behauptungen von den Luftangriffen bestätigt würden. „Diese Informationen müssen mehrmals geprüft werden. Falls unabhängige Beobachter sie bestätigen, sollte das Flugverbot verhängt werden“, so der Experte. Er sprach sich ebenfalls für die Beteiligung des UN-Sicherheitsrats an der Regelung dieser Angelegenheit aus: „Es ist inakzeptabel, die Luftwaffe gegen friedliche Zivilisten einzusetzen. Nicht nur Russland, sondern auch der UN-Sicherheitsrat sollte das begreifen und eine entsprechende Entscheidung treffen.“ Auch der Leiter des Zentrums für militärische Prognostizierung, Anatoli Zyganok, zeigte sich überzeugt, dass sich der Weltsicherheitsrat an der Lösung dieser Frage beteiligen sollte. „Russland könnte solche Maßnahmen ergreifen. Man sollte aber nicht vergessen, dass Entscheidungen über Flugverbote üblicherweise der UN-Sicherheitsrat trifft. Die Vereinten Nationen wollen sich aber nicht mit der Situation in der Ukraine befassen“, bedauerte er.

    Flugverbot über Libyen

    2011 hatte der Weltsicherheitsrat ein Flugverbot über Libyen verhängt, nachdem dort ein Konflikt zwischen den Regierungstruppen und den Oppositionskräften ausgebrochen war. Damals wurde das Flugverbot damit begründet, dass die Bombenangriffe gegen die von der Opposition besetzten Städte gestoppt werden müssten, um die friedliche Bevölkerung zu retten. Am Ende aber startete die internationale Koalition, der vor allem die Nato-Länder angehörten, selbst Bombenangriffe gegen Libyen. Das Regime von Muammar al-Gaddafi wurde gestürzt. Der Diktator selbst wurde von seinen Gegnern ohne einen Strafprozess getötet. Seit dem Sturz Gaddafis sind schon mehrere Jahre vergangen, aber die Situation in Libyen ist und bleibt angespannt. Dort agieren zahlreiche bewaffnete Formationen, die nach dem territorialen oder dem Stammesprinzip entstanden sind.

    Nach Luftangriffen: Russland erwägt Flugverbot über Ostukraine | Meinungen | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Ostukraine: OSZE bestätigt Luftangriff auf Gebietsverwaltung in Lugansk



    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat anerkannt, dass das Gebäude der Gebietsverwaltung Lugansk im Osten der Ukraine am vergangenen Montag aus der Luft angegriffen worden war. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Organisation hervor.

    „Die Situation in Lugansk ändert sich rasant. Am 2. Juni, etwa um 15.00 Uhr, wurde das besetzte Gebäude der örtlichen Verwaltung von einer Rakete getroffen. Aufgrund von Beobachtungen einer Sondermission handelt es sich um ein von einem Flugzeug abgefeuertes Raketengeschoss. Die Zahl der Betroffenen ist nicht bekannt“, hieß es in dem Bericht, in dem Angaben nach dem Stand von 17.00 Uhr MESZ (Montag) erfasst sind.

    Der OSZE zufolge versuchen viele Bewohner des Gebiets Lugansk, die Zone der Kampfhandlungen zu verlassen.Bei dem Raketenangriff waren am vergangenen Montag nach Angaben der Volkswehr von Lugansk acht Zivilisten ums Leben gekommen. Es habe auch mehrere Verletzte gegeben. Kiew dementiert Meldungen über einen Luftangriff und behauptet, dass die „Terroristen“ die Explosion selbst verursacht hatten.

    http://de.ria.ru/security_and_milita...268670298.html

  7. #3827
    Avatar von Toruko-jin

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    22.04.2012
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    21.045
    Meines Erachtens ist die Welt nicht mehr an flächendeckende Konflikte interessiert. Stattdessen werden lokale Konflikte artifiziell hochgeschraubt, um einerseits Einfluss zu gewinnen und andererseits vermute ich die Waffenlobby hinter solchen lokalen Auseinandersetzungen. Die Menschenrechtskeule dient dann wie immer als Beschuldigungsmöglichkeit. Niemand interessiert sich für ein paar Tausend Tote in der Ukraine oder auch anderswo.

  8. #3828
    GLOBAL-NETWORK
    Moin Damien,kurze frage.Slawen ermorden Slawen und du scheinst anscheinend Stolz darauf zu sein erkenne ich das Richtig? Vieleicht irre ich mich aber irgendwie kommt es mir so vor als ob du zb diesen Hubschrauber Abschuss und die Toten bzw verwundeten Ukrainischen Soldaten feierst?! Leute ihr fickt euch ins eigene Knie und habt noch Spass daran während sich die Großmächte und die jenigen die an den Stricken ziehen über das Elend amüsieren.Russland und die Ukraine sind längst zum Spielball Amerikas und Europas geworden,wann merkt ihr das? Wenn eure Wirtschafft im Keller ist werdet ihr alle die folgen des Fernen Krieges und in folge die Auswirkungen der Sanktionen zu spüren bekommen,darauf könnt ihr Gift nehmen!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens ist die Welt nicht mehr an fläcnächsternde Konflikte interessiert. Stattdessen werden lokale Konflikte artifiziell hochgeschraubt, um einerseits Einfluss zu gewinnen und andererseits vermute ich die Waffenlobby hinter solchen lokalen Auseinandersetzungen. Die Menschenrechtskeule dient dann wie immer als Beschuldigungsmöglichkeit. Niemand interessiert sich für ein paar Tausend Tote in der Ukraine oder auch anderswo.
    Das ist deine Illusionaere Traumvorstellung.Fakt ist Die Rohstoffe werden knapp.In kommenden Jahren wird das Interesse für Konflikte steigen.Denn sie sind der Schlüssel zur Einflussnahme! Asien allen voran China und Nordkorea Russland Indien usw. China hat längst in Afrika Fuß gefasst! Ich hätte dich für Intelligenter gehalten.Der Eindruck täuscht! Die Waffenlobby hat nichts mit der Entstehung dieser Konflikte zu tuen,schreib der mal nicht zu Große Bedeutung zu.Klar verdienen die dran aber die sache sieht anders aus.Es geht immer NUR um Rohstoffe und Geostrategische Ziele/Machtausdehnung.

  9. #3829

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Ja, zum heulen. Ich poste das, weil die Medien in Dtl. sich weigern, überhaupt darüber zu berichten.

    Los war das hier: 8 killed in admin HQ blast as fighter jets deployed to Lugansk, Ukraine (VIDEO) ? RT News
    Die OSZE bestätigt inwzischen, dass es ein Angriff der ukrainischen Luftwaffe war:

    Latest news from the OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM), based on information received until 18:00 hrs, 2 June (Kyiv time) | OSCE

    Kiev hat also bewusst gelogen, als sie behauptet haben, dass waren die Separatisten selbst.

  10. #3830
    Jezersko
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zdravo

    Glaub mir, ich vollziehe deinen Post mehr als gut nach: Nur, ja, Tote sind für mich gleich. Es ist egal, ob jemand durch das Gewehr eines Snipers stirbt oder durch eine Bombe.
    Und ja, ich finde es empörend, wenn das etwa in deutschen Medien totgeschiegen wird und wohl auch totgeschwiegen werden soll. Deswegen hoffe ich, dass Russland alle Mittel, ich rede aber außerhalb kriegerischer, nutzt, um den Opfern auch international Gehör zu verschaffen. Ich habe heute gerade in der polnischen Wyborcza etwa einen Kommentar gelesen, die Russen hätten gar nicht das Recht, da so mit dem Finger zu zeigen bei all den Kriegsverbechen, die sie selbst in Tschetschenien etwa begangen haben. Nun ja... Ich frage mich allerdings, wer wird sonst für diese einstehen. Sicher nicht die "eigene" Regierung in Kiew oder die Europäer oder Amerikaner.

    Das Problem Baba Jula sehe ich in der Doppelzüngigkeit und der Doppelmoral beider Seiten. Jetzt betrauert man auf russischer Seite einerseits die Opfer. Es ist einerseits völlig nachvollziehbar und in Ordnung. Da müssen ziemliche Schweinereien ablaufen. Bedenke aber auch: Nicht die Kiewer Seite und all jene, die ihr v.a. auch aktiv zur Seite stehen. Aber auch nicht die russische (!) haben wirklich etwas zur Deeskalation beigetragen als es noch möglich war. Weder wurde Regierung Jazenjuk "zurück gepfiffen", als sie Swoboda und Rechten Sektor in den politischen und militärischen Prozess integrierte. Genauso wie umgekehrt nicht zurück gepfiffen wurde, als "Antimaidan"Demonstrationen in gewalttätigen Besetzungen von ukrainischen Administationsgebäuden usw. ausarteten und zugesehen wurde, dass "Waffen" das Zepter übernehmen. Hüben wie drüben. Dieses Übergehen zu Gewalt hat ja auch dazu geführt, dass "Nationalgarde" aufgestellt wurde und Vorwand hatte, dort einzugreifen, Vorwand für Militäroperationen etc. Es war klar, dass das zu Krieg führen kann und ja auch geführt hat. Der russische Staat hätte so anders auch nicht reagiert.

    Wie auch immer jgegenwärtig wirklich die russische Einflussnahme aussieht. Ich glaube, sie waren nicht ehrlich an einer Deeskalation interessiert, weil die Wahlen am 25.05. hatten so weit wie möglich torpediert werden sollen. Das glaube ich. Und dann hat man auch die vergewaltigte Frau am Straßenrand in Kauf genommen, den Teenager, dem in den Rücken geschossen wurde usw. Einerseits sehe ich auch niemand anderen, der auch auf der internationalen Bühne für diese Menschen einstehen und ukrainische Kriegsverbrechen zum Thema machen soll. Andererseits lässt sich russische Schuld an einer solchen Deeskalation der Spirale der Gewalt, an dem Krieg nicht leugnen, mit allem was dieser schon immer mit sich brachte. Es gibt keine sauberen Kriege.

    Viele Grüße


    P.S. Boss, werde bei Interesse gern später antworten zu den Tschetschenen. Wird nicht vergessen.
    Deine Worte den kriegsgeilen Usern hier - allen voran Damien - ins Stammbuch geschrieben!

    Ich habe mir gestern Abend den "Spaß" gemacht, und die ersten 500 (von mittlerweile fast 4.000!) Beiträge gelesen. Im Grunde hat sich die Diskussion gefühlte 200 Mal im Kreis gedreht. Im Zentrum steht immer die Sicht: Ukraine=Westen=böse - Russland=Russland=gut. Kein Wunder, dass bei dieser "schwarz/weiß-Sichtweise" oft haarsträubender Schwachsinn von sich gegeben wurde.

    Kein Wunder auch, dass von ursprünglich ca. 30-40 Teilnehmern im Thread im Grunde nur mehr 5-6 übrig geblieben sind. Für mich war´s das auch schon wieder.l

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