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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.753 Aufrufe

  1. #3841
    Avatar von Allih der Große

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.728
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Genau das meıne ich! Wieder so ein sinnfreier Beitrag.

    böse böse USA, die die Welt destabilisieren um Russland kleinzuhalten. In Griechenland hatte man auch das Patentrezept, wobei dort nur die EU und die Weltbank Schuld war.

    Niemand macht sich die Mühe, um sich mit den internen Problemen dieser besagten Länder zu beschäftigen, stattdessen ist nur der Westen schuldig. Kritik ist auch hier angebracht aber wenn ihr langfristig ein anderes Kräftegleichgewicht haben wollt, ist es unvermeidlich sich mit den wahren Gründen dieser Ohnmacht in Russland zu beschäftigen.

    Und schon wieder liest er Dinge, die ich nicht gesagt habe und die sich auch nicht aus meinen Beitraegen ergeben.
    Weder war in Griechenland ausschliesslich die Weltbank schuld, noch wollen die USA primaer DIE RUSSEN kleinhalten (es geht denen um die Kontrolle der europaeischen und der chinesischen) Energiezufuhr, denn mit uns konkurieren sie.
    Wenn du damit nicht klarkommst, z.B. weil du die Griechenlandkriese/den Syrienkonflikt geil findest und gern haettest dass die 100% made in Greece/made by Assad waer, ist das wirklilch nicht mein Problem.


    "Niemand macht sich die Mühe, um sich mit den internen Problemen dieser besagten Länder zu beschäftigen".
    Doch... ich. Und da faellt mir im Falle der Ukraine spontan auf, dass die Russen schon Jahre zuvor russische Paesse an jeden verteilt haben, der sie haben wollte.
    Oder dass ich seit etwa 10 Jahren glaubte, dass es als Naechstes in Syrien knallen wuerde ...

    Zufaelle gibts...

  2. #3842
    Avatar von Baba Jula

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    5.127
    Hallo ^^


    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zdravo

    Glaub mir, ich vollziehe deinen Post mehr als gut nach: Nur, ja, Tote sind für mich gleich. Es ist egal, ob jemand durch das Gewehr eines Snipers stirbt oder durch eine Bombe.

    Bei den Toten sollte schon unterschieden werden - zwischen Soldaten und Zivilisten.

    Und ja, ich finde es empörend, wenn das etwa in deutschen Medien totgeschiegen wird und wohl auch totgeschwiegen werden soll. Deswegen hoffe ich, dass Russland alle Mittel, ich rede aber außerhalb kriegerischer, nutzt, um den Opfern auch international Gehör zu verschaffen. Ich habe heute gerade in der polnischen Wyborcza etwa einen Kommentar gelesen, die Russen hätten gar nicht das Recht, da so mit dem Finger zu zeigen bei all den Kriegsverbechen, die sie selbst in Tschetschenien etwa begangen haben. Nun ja... Ich frage mich allerdings, wer wird sonst für diese einstehen. Sicher nicht die "eigene" Regierung in Kiew oder die Europäer oder Amerikaner.
    Tja, Pussy Riot und manche Schwulendemo in Moskau hatten mehr Schlagzeilen als die Opfer
    des Clusterbomben Abwurfs in Lugansk.

    etwas genauer betrachtet ist der Sinn und Zweck nicht nur über die Opfer zu schweigen sondern
    noch wichtiger ist, das damit auch keine Täter existieren. Nach dem Motto - wo keine Opfer da
    keine Täter. Es wäre ja ziemlich schwierig der Öffentlichkeit zu verkaufen, das man sich an der
    Seite von Kreigsverbrechern befindet.

    meiner Meinung nach sind die Medien längst fester Bestandteil der Kriegsparteien. Soldaten, im Interesse
    ihrer Konfliktpartei, mit Mikrofon und Kamera bewaffent, nur ohne Uniform. Objektivität ist extrem
    selten zu finden, deshalb sollte man öfters die eigene Birne einschalten und vieles für sich selbst kritisch
    hinterfragen...


    Das Problem Baba Jula sehe ich in der Doppelzüngigkeit und der Doppelmoral beider Seiten. Jetzt betrauert man auf russischer Seite einerseits die Opfer. Es ist einerseits völlig nachvollziehbar und in Ordnung. Da müssen ziemliche Schweinereien ablaufen. Bedenke aber auch: Nicht die Kiewer Seite und all jene, die ihr v.a. auch aktiv zur Seite stehen. Aber auch nicht die russische (!) haben wirklich etwas zur Deeskalation beigetragen als es noch möglich war. Weder wurde Regierung Jazenjuk "zurück gepfiffen", als sie Swoboda und Rechten Sektor in den politischen und militärischen Prozess integrierte. Genauso wie umgekehrt nicht zurück gepfiffen wurde, als "Antimaidan"Demonstrationen in gewalttätigen Besetzungen von ukrainischen Administationsgebäuden usw. ausarteten und zugesehen wurde, dass "Waffen" das Zepter übernehmen. Hüben wie drüben. Dieses Übergehen zu Gewalt hat ja auch dazu geführt, dass "Nationalgarde" aufgestellt wurde und Vorwand hatte, dort einzugreifen, Vorwand für Militäroperationen etc. Es war klar, dass das zu Krieg führen kann und ja auch geführt hat. Der russische Staat hätte so anders auch nicht reagiert.
    Wie auch immer jgegenwärtig wirklich die russische Einflussnahme aussieht. Ich glaube, sie waren nicht ehrlich an einer Deeskalation interessiert, weil die Wahlen am 25.05. hatten so weit wie möglich torpediert werden sollen. Das glaube ich. Und dann hat man auch die vergewaltigte Frau am Straßenrand in Kauf genommen, den Teenager, dem in den Rücken geschossen wurde usw.
    Ich muss dir leider widersprechen. Wenn man sich die Frage nach der Verantwortung für diesen Konflikt
    stellt, dann ist solch eine Gleichsetzung irreführend. Ursache ist nicht gleich Wirkung. Ganz klar festzuhalten
    ist, das der gewaltsamen Umsturz und die darauf folgende Regierungsbeteiligung der Neonazis den Beginn
    des Konfliktes darstellt. Nicht nur das, damit wurde auch der Charakter der Entwicklung verändert,
    aus einer politischen wurde eine ethnische Konfronation. Nicht vergessen, der Maidan richtete sich
    in den Anfängen lediglich gegen Misswirtschaft und Korruption....
    Genau hier war der Point of no return überschritten. Das Ziel der Kiewer Machthaber war / ist die
    schnellstmögliche Anbindung an EU und NATO und sich somit dem Einfluss Russland zu entziehen.
    Mit der Bewaffnung des faschistoiden Sektors war die Weg zu erkennen mit welchen Mitteln
    dieses Ziel erreicht werden sollte.

    Und jeder kann sich die Frage stellen, wie bitte schön wehrt und verteidigt man sich gegen
    gewaltbereite, bewaffnete Rechtsradikale ?...sicher nicht mit Blümchen und rosa Fähnchen.
    Geradezu logisch ist es aus Kiewer Sicht, das Ziel vor Augen, den Konflikt militärisch
    eskalieren zu lassen. Siehe "Anti-Terror-Einsatz". An einer politischen Lösung hatte Kiew in
    der Anfangsphase ohnehin nicht ernsthaft gearbeitet. Und nun darf man sich fragen, wie kann
    ein Konflikt deeskaliert werden, wenn eine Seite kein Interesse daran hat.

    Jetzt ist ein offener Krieg ausgebrochen. Das solch ein Ereignis irgendwelche Spinner und Psychopathen
    anlockt ist wahrlich nichts neues, das rechtfertigt deine Gleichsetzung jedoch nicht. Berachtet man sich die
    Ausrichtung der beiden Seiten, so muss ich zugeben, das ich vollstes Verständnis habe für die russisch
    stämmige Bevölkerung, die sich dieser Kiewer Machtclique nicht unterordnen möchte.


    Einerseits sehe ich auch niemand anderen, der auch auf der internationalen Bühne für diese Menschen einstehen und ukrainische Kriegsverbrechen zum Thema machen soll. Andererseits lässt sich russische Schuld an einer solchen Deeskalation der Spirale der Gewalt, an dem Krieg nicht leugnen, mit allem was dieser schon immer mit sich brachte. Es gibt keine sauberen Kriege.

    Viele Grüße
    ich denke du machst es dir zu einfach, du erklärst den Krieg an Sich für das Böse, jede Seite trägt
    irgendeine Schuld....hört sich nett und human an, aber mit dieser neutralen Sichtweise erkennt man die
    tatsächliche Verantwortung und Ursachen nicht


    Pozdrav
    Baba

  3. #3843
    Avatar von Damien

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    Hilfe für Volkswehr: In Ostukraine kommen Freiwillige aus dem Ausland



    Antifaschisten aus aller Welt kommen in den Südosten der Ukraine, um auf der Seite der Volkswehr zu kämpfen, wie der Vorsitzende des Obersten Rates der „Volksrepublik Donezk“ (VRD), Denis Puschilin, am Mittwoch in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

    Laut früheren Medienberichten waren Freiwillige aus Polen in Donezk eingetroffen.

    „Hier versammeln sich Menschen aus anderen Ländern, für die eine faschistische Einstellung unzulässig ist“, so Puschilin. Ihm zufolge soll es auch Einwohner Lettlands unter den Volkswehrangehörigen geben.

    Die neuen Machthaber in Kiew hatten im April Truppen in die östlichen Gebiete Donezk und Lugansk geschickt, die den Februar-Umsturz und die neue, nationalistisch geprägte Regierung nicht anerkannt haben. Bei den andauernden Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Volkswehr gibt es auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte.

    Der Milliardär Poroschenko, der am 25. Mai die vorgezogene Präsidentenwahl gewonnen hatte, forderte die Armee und die Sicherheitsbehörden ultimativ auf, die Protestgebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner Amtseinführung am 7. Juni zu „säubern“. In den vergangenen Tagen setzte die ukrainische Armee Wohnviertel unter Artilleriebeschuss, die Luftwaffe flog Bombenangriffe.

    Hilfe für Volkswehr: In Ostukraine kommen Freiwillige aus dem Ausland | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -



    Hat aber einen Russischen Akzent

    - - - Aktualisiert - - -


    Splitter der Raketen des Angriffs auf Lugansk

  4. #3844

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Hilfe für Volkswehr: In Ostukraine kommen Freiwillige aus dem Ausland

    Antifaschisten aus aller Welt kommen in den Südosten der Ukraine, um auf der Seite der Volkswehr zu kämpfen, wie der Vorsitzende des Obersten Rates der „Volksrepublik Donezk“ (VRD), Denis Puschilin, am Mittwoch in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

    Laut früheren Medienberichten waren Freiwillige aus Polen in Donezk eingetroffen.

    „Hier versammeln sich Menschen aus anderen Ländern, für die eine faschistische Einstellung unzulässig ist“, so Puschilin. Ihm zufolge soll es auch Einwohner Lettlands unter den Volkswehrangehörigen geben.

    Die neuen Machthaber in Kiew hatten im April Truppen in die östlichen Gebiete Donezk und Lugansk geschickt, die den Februar-Umsturz und die neue, nationalistisch geprägte Regierung nicht anerkannt haben. Bei den andauernden Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Volkswehr gibt es auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte.

    Der Milliardär Poroschenko, der am 25. Mai die vorgezogene Präsidentenwahl gewonnen hatte, forderte die Armee und die Sicherheitsbehörden ultimativ auf, die Protestgebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner Amtseinführung am 7. Juni zu „säubern“. In den vergangenen Tagen setzte die ukrainische Armee Wohnviertel unter Artilleriebeschuss, die Luftwaffe flog Bombenangriffe.

    Hilfe für Volkswehr: In Ostukraine kommen Freiwillige aus dem Ausland | Politik | RIA Novosti
    Weiter muss man nicht mehr lesen. Hammer Berichterstattung

  5. #3845

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    10.420
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Deine Worte den kriegsgeilen Usern hier - allen voran Damien - ins Stammbuch geschrieben!

    Ich habe mir gestern Abend den "Spaß" gemacht, und die ersten 500 (von mittlerweile fast 4.000!) Beiträge gelesen. Im Grunde hat sich die Diskussion gefühlte 200 Mal im Kreis gedreht. Im Zentrum steht immer die Sicht: Ukraine=Westen=böse - Russland=Russland=gut. Kein Wunder, dass bei dieser "schwarz/weiß-Sichtweise" oft haarsträubender Schwachsinn von sich gegeben wurde.

    Kein Wunder auch, dass von ursprünglich ca. 30-40 Teilnehmern im Thread im Grunde nur mehr 5-6 übrig geblieben sind. Für mich war´s das auch schon wieder.l
    Ne Jezo, da liegst du falsch. Es ging und geht darum, die westliche Politik und Medien zu kritisieren. Das ist doch völlig legitim!
    Das heisst nicht , dass die User hier in ein plumpes Schwarz/Weiß-Schema fallen und hier einfach so ; der böse Westen (West-Ukraine, USA EU ec. ) propagieren, sondern eher an einer objektiven
    politischen und ökonomischen Analyse interessert sind. Die Zusammenhänge genauer beleuchtet sehen wollen! Das war und ist immer noch zum großen 'Teil seitens der westlichen Medien nicht gegeben.
    Man hat eher gemerkt, das zB. deutsche Politiker, wie auch Medien sich einer Post-Cold-War Kriegsrethorik bedient haben und das ganz offensichtlich viele Dinge vorenthalten und verheimlicht wurden.
    Es wurde und wird einseitig berichtet und man konnte und kann immernoch beobachten, dass auf Druck einer Gegenöffentlichkeit, die etablierten Medien reagieren und auf Informationen eingehen müssen, weil sie
    sonst gänzlich ihre Glaubwürdigkeit verlieren würden. Von ihrem Ethos ganz zu schweigen. Anti-Russland Reflexe zogen sich schon vor 'Sotchi durch die Politik und Medienlandschaft, das war eindeutig zu verstehen!
    Der Gauck wollte nicht nach Sotchi. Um was ging es ihm nochmal? Um Menschenrechte? Hat er nich so genau gesagt ne?! Mal schauen was er zu Brasilien sagt, wenn er sich dazu überhaupt äussert!
    Jezo, Russland ist ein imperialistisches Land, doch der Imperialismus Russlands ist im Gegensatz zum USA und EU Imperialismus ein kleines Kücken! Willst du das etwa abstreiten?

  6. #3846

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Anti-Russland Reflexe zogen sich schon vor 'Sotchi durch die Politik und Medienlandschaft, das war eindeutig zu verstehen!
    Der Gauck wollte nicht nach Sotchi. Um was ging es ihm nochmal? Um Menschenrechte? Hat er nich so genau gesagt ne?! Mal schauen was er zu Brasilien sagt, wenn er sich dazu überhaupt äussert!
    Mal ein anderes Beispiel: vor 20 Jahren war Homosexualität in Deutschland noch verboten, es wurden haufenweise Leute eingeknastet - rehabilitiert sind die übrigens immer noch nicht. 1994 hat man dann die entsprechenden Paragraphen endgültig abgeschafft. OK, Russland ist da rückschrittlich - und nun? Machen eben nicht alle Ländern die selbe Entwicklung in der gleichen Zeit durch. Aber wie im Zusammenhang mit Sotchi auf Russland eingedroschen wurde, ist vor diesem Hintergrund einfach lächerlich. Da konnten sich die Maulaffen bei Presse und Fernsehen mal so richtig austoben.

    Noch ein anderer Punkt: Russland sieht den Raketenabwehrschirm, den die Nato rundherum aufbaut, als Bedrohung für sein Potential, einen Atomkrieg zu führen. Würden die Amerikaner natürlich geil finden, die einzige Atommacht zu sein. Eine Frage der Zeit, bis Russland deswegen Start 2 kündigt - mit der Begründung, dass die Amis es eh unterlaufen. Dann gibts ein neues Wettrüsten, und tja, dann muss dann eben bei anderen Themen kürzer getreten werden: Atomausstieg, Ökolandbau, alternative Energien. Dafür gibts dann schön umweltfreundliches Schiefergas aus den Staaten. Ob sich das die grünen Menschenrechtsbellizisten gut überlegt haben? Denke nicht, die Rechnung kommt dann später.

    Und warum sollen Russland und China, wenn sie sowieso isoliert werden, sich um irgendwelche Klimaziele kümmern? Sollen doch EU und USA etwas kürzer treten beim Konsum und CO2 einsparen. Klimaziele kann man dann also schon mal knicken.

    Schönen Abend noch allerseits.

  7. #3847
    Avatar von Damien

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    Mal etwas von der Ukrainischen seite


    Fighters of Social Nationalist Assembly (SNA), part of ultra-nationalist Right Sector movement, take part in a ceremony before heading to Eastern Ukraine as part of the battalion "Azov" at their headquarters in Kiev June 3, 2014. (*******/Valentyn Ogirenko)


    Fighters of Social Nationalist Assembly (SNA), part of ultra-nationalist Right Sector movement, take an oath of allegiance to the country before heading to Eastern Ukraine as part of the battalion "Azov" during a ceremony in their headquarters in Kiev June 3, 2014. (*******/Valentyn Ogirenko)


    Volunteers from Social National Assembly take an oath of allegiance to Ukraine before being sent to the eastern part of Ukraine to join the ranks of special battalion "Azov" in Kiev, Ukraine, Tuesday, June 3, 2014. (AP Photo/Sergei Chuzavkov)


    Volunteers from the Social National Assembly display a national flag before being sent to the eastern part of Ukraine to join the ranks of special battalion "Azov" in Kiev, Ukraine, Tuesday, June 3, 2014. The slogan written on the flag is "Freedom or death." (AP Photo/Sergei Chuzavkov)


    0.53

    Ukrainisches battalion Donbas





















    - - - Aktualisiert - - -

    Ukraine-Konflikt: Obama verspricht Kiew Panzerwesten und Nachtsichtgeräte für $5 Mio.



    Die USA stellen der ukrainischen Armee für ihren Einsatz gegen Regimegegner im Osten des Landes weitere Hilfe in Aussicht. Präsident Barack Obama hat die Lieferung von Panzerwesten sowie Nachtsicht- und Funkgeräten im Wert von fünf Millionen Dollar angekündigt.

    Bei einem Treffen mit dem designierten ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko schloss Obama zudem Ausbildungshilfe für ukrainische Soldaten und Sicherheitskräfte nicht aus, wie die Agentur AP meldet. Zudem erörterten beide Politiker einen Plan, um die Abhängigkeit der Ukraine von russischen Energielieferungen zu verringern.

    Im März hatte das Weiße Haus 23 Millionen Dollar Hilfe für ukrainische Armee- und Sicherheitsstrukturen bewilligt. Auch andere westliche Staaten unterstützen die ukrainische Armee bei ihrer Operation gegen die Protestierenden im Osten des Landes. Deutschland stattete die ukrainischen Sondereinheiten mit Uniformen aus.

    Die ukrainische Übergangsregierung, die nach dem Februar-Umsturz an die Macht gekommen war, schickte im April Truppen in die östlichen Regionen Donezk und Lugansk, die den Machtwechsel und die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt haben. Bei den noch immer andauernden Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Volkswehr gibt es auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte. Die Regierung setzt Panzer, Hubschrauber und Flugzeuge ein.

    http://de.ria.ru/politics/20140604/268681924.html

  8. #3848
    Avatar von skenderbegi

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    Ukraine-Krise Das russische Schweigen über die russischen Toten Die Separatisten in der Ostukraine wollen Helden aus dem Mutterland feiern – aber Moskaus Medien berichten nicht. Erweist sich die Blut-und-Boden-Rhetorik der vergangenen Monate als Bumerang für Putin?
    04.06.2014, von Friedrich Schmidt, Moskau

    Ukraine-Krise: Das russische Schweigen über die russischen Toten - Europa - FAZ

    etwas seltsames oder...
    wo die ganze zeit von russischer seite gesagt wird es seien keine russische bürger am kämpfen in der ukraine`?

  9. #3849
    Avatar von DerBossHier

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    Die Seperatisten berichten über mehrere hundert Tote Soldaten und die Ukrainische Armee behauptet täglich mehrere hundert Seperatisten getötet zu haben...

  10. #3850
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Die Seperatisten berichten über mehrere hundert Tote Soldaten und die Ukrainische Armee behauptet täglich mehrere hundert Seperatisten getötet zu haben...
    wär natürlich von Vorteil könntest du eine quelle dafür liefern .......
    In der kremlkritischen Zeitung „Nowaja Gaseta“ erschien am Mittwoch der Bericht einer Journalistin, die dabei war, als Särge mit den Leichnamen von Russen aus Donezk an die russische Grenze transportiert wurden. Die Männer waren beim Kampf um den Flughafen von Donezk am Montag voriger Woche getötet worden. Die „Nowaja Gaseta“ schrieb von 31 Särgen, in ukrainischen Medien war zuvor von 34 getöteten Russen die Rede. Die Journalistin gab an, sie sei mit einigen Kollegen von jemandem aus dem „Umfeld“ Alexander Borodajs, der als Regierungschef der selbstausgerufenen „Volksrepublik Donezk“ auftritt, eingeladen worden, den Leichentransport zu „begleiten“. Borodaj ist ein Russe aus Moskau, wo er in ultranationalistischen Kreisen aktiv gewesen sein soll. Er selbst unterrichtete Medienvertreter über den Tod der Russen am Flughafen. Womöglich schwebte ihm vor, mit einer Berichterstattung auch über den Leichentransport „nach Hause“ Druck auf Putin aufzubauen, einem der Appelle aus der Südostukraine zu folgen, den Kämpfern dort Hilfe zu leisten. Freilich bislang ohne sichtbaren Erfolg. Wie die „Nowaja Gaseta“ weiter berichtete, seien am Morgen nach der Einladung an der Leichenhalle von Donezk auch Reporter des russischen Staatsfernsehens gewesen, vom „Perwij Kanal“ und von „Rossija 24“, die freilich nichts berichtet hätten – wie überhaupt kein Staatssender berichtet habe, dass am Flughafen 31 russische Staatsbürger umgekommen seien.

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