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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.302 Aufrufe

  1. #3891
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Der Krieg in der Ulraine ist in einem Satz beschrieben, da brauch ich nicht wie ihr monate- und seitenlang Hass versprühen.
    Stimmt. Das hebst du dir fuer den Jugoslawienthread auf, gell?

  2. #3892

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    Zitat Zitat von Allih der Große Beitrag anzeigen
    Stimmt. Das hebst du dir fuer den Jugoslawienthread auf, gell?
    Höchstens 4-Zeiler, weil an ALLES ist besser als YU, kann man halt nicht viel mehr diskutieren

  3. #3893

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    wohin steuert der westliche ukrainische teil? gelle

    immer wieder beschämend mitansehen zu müssen wie toll sich neofaschos,neoujos vorkommen mit den schulden kriegstreibern von der nato hinter sich.

    aber das blatt wendet sich langsam.

    washington ist für seine ungerechtfertigte kriegstreiberei vorallem der letzten 30 jahre,mehr als bekannt.
    immer wenniger natomitglieder haben weder lust noch geld für die kostspieligen blutigen und völkerrechtswidrigen abendteuer washingtons.

    nato muss beim militär sparen.
    BRICS rüsten auf.

  4. #3894
    Avatar von Damien

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    Putin: Russland musste Interessen der Krim-Einwohner berücksichtigen



    Russland erkennt zwar die Souveränität der Ukraine an, in Bezug auf die Krim konnte Russland aber laut Präsident Wladimir Putin nicht anders handeln. Moskau konnte es nicht zulassen, dass das historische russische Territorium zu einer internationalen Militärallianz gehören würde, der Kiew beitreten wollte.

    Das Referendum über den Krim-Status >>

    Wenn sich die Ukraine der Nato beitreten würde, würde die militärische Infrastruktur direkt an Russlands Grenzen heranrücken“, betonte Putin in einem Interview für den französischen TV-Sender TF1 und den Radiosender Europe1. „Wir könnten dem nicht unbeteiligt zusehen.“

    Wir haben einen Dialog mit unseren Partnern – Europäern und Amerikanern – mit ausschließlich friedlichen diplomatischen Methoden geführt. Unsere Versuche, den Dialog auf diese Weise zu führen und gegenseitig annehmbare Lösungen zu vereinbaren, wurden mit der Unterstützung eines verfassungswidrigen Staatsstreichs in der Ukraine erwidert. Danach hatten wir keine Garantien mehr dafür, dass die Ukraine nicht schon morgen ein Teil des militärischen Nordatlantikblocks wird.“

    Unter diesen Bedingungen es zuzulassen, dass das historische russische Territorium mit vorwiegend russischer Bevölkerung einer internationalen militärischen Allianz angehört, während die Einwohner der Krim ein Teil Russland sein möchten – entschuldigen Sie, da konnten wir nicht anders handeln“, fügte der russische Präsident hinzu.

    Putin: Russland musste Interessen der Krim-Einwohner berücksichtigen | Politik | RIA Novosti


    Sehe ich genau so

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin fordert Beweise für Russlands militärische Einmischung in Ukraine



    Statt Russland eine Einmischung in die Situation in der Ukraine vorzuwerfen, sollte der Westen reale Beweise dafür vorlegen, dass Moskau Waffen und bewaffnete Formationen in dieses Land geschickt hat, erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview für den Fernsehsender TF1 und den Radiosender Europe1.

    Wir und die ganze Welt haben gesehen, wie der US-Außenamtschef im Uno-Sicherheitsrat ‚Beweise‘ dafür vorgeführt hat, dass es im Irak Massenvernichtungswaffen gebe“, so Putin. „Dabei hatte er ein Reagenzglas mit irgendeinem Waschpulver in der Hand. Im Endeffekt marschierten US-Truppen in den Irak und ließen Saddam Hussein erhängen. Später stellte es sich heraus, dass es im Irak niemals Massenvernichtungswaffen gegeben hat.

    Danach gefragt, ob die Amerikaner lügen, antwortete der russische Staatschef: „Selbst im Südosten der Ukraine gab es und gibt es keine russischen Streitkräfte und keine Militärinstrukteure.“

    http://de.ria.ru/politics/20140605/268684032.html




    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Westen hat Konflikt in der Ukraine provoziert



    In der Ukraine ist es laut Präsident Wladimir Putin zu einem verfassungswidrigen Staatsstreich gekommen, der von Europa und den USA unterstützt wurde, während Moskau gegen eine solche Entwicklung war.
    „Nicht wir haben diese Krise geschaffen, wir waren gegen eine solche Entwicklung“, betonte Putin in einem Interview für den französischen Fernsehsender TV1 und den Radiosender Europe1.

    Wie der russische Staatschef sagte, war der Konflikt ausgebrochen, weil sich der damalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch „weigerte, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen“.

    „Russland hat eine ganz bestimmte Position dazu gezogen. Wir waren der Ansicht, dass es in der Tat nicht zweckmäßig ist, das Dokument in der vorgelegten Form zu unterzeichnen. Dies würde unter anderem Russland bestimmten wirtschaftlichen Schaden zufügen. Ich meine damit die 390 Wirtschaftsabkommen mit der Ukraine und die Tatsache, dass die Ukraine Mitglied der Freihandelszone im Rahmen der GUS ist.“

    Russland habe diese Frage mit europäischen Partnern diskutiert. „Statt diesen Streit mit uns mit legitimen und diplomatischen Mitteln fortzusetzen, haben unsere europäischen Freunde und unsere Freunde in den Vereinigten Staaten die verfassungswidrige bewaffnete Machteroberung unterstützt.

    http://de.ria.ru/politics/20140605/268684969.html

  5. #3895
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Offenbar werden hunderttausende Menschen nicht nur beschossen, sondern auch bewusst von der Wasserversorgung abgeschnitten:



    Ostukraine: Offenbar Hunderttausende ohne Wasser | tagesschau.de

    So schafft man kein geeintes Volk und Staat....
    Worau schließt Du, das es bewusst geschehen ist, weder in der Meldung der Tagesschau noch in der folgenden steht das so:

    Auch Zivilisten in der Ost-Ukraine sind zunehmend betroffen, Nahrungsmittel und Medikamente fehlen. Zudem seien Hunderttausende Menschen im Raum Donezk von der Wasser-Versorgung abgeschnitten, teilte der ukrainische Zivilschutz mit, weil Separatisten eine Leitung beschädigt hätten. Tausende versuchen offenbar, die großen Städte gen Westen zu verlassen. Im Fernsehen waren in Bahnhöfen lange Warteschlangen vor Fahrkartenschaltern zu sehen. Vor dem Parlament in Kiew demonstrierten Flüchtlinge aus Donezk und forderten einen offiziellen Flüchtlingsstatus, wie ihn die Flüchtlinge von der Krim haben.

    Kämpfe im Osten: Ukraine verschärft Anti-Terror-Einsatz - Politik - Süddeutsche.de

    Gut, wer nun dafür verantwortlich ist, können wir nicht feststellen, aber das bei schweren Kämpfen auch mal eine Wasserleitung beschädigt werden kann, ist wohl jedem klar...

    PS: Da ist Damien aber ein schwerer Patzer unterlaufen: Drei Meldungen über Putin, aber nur zwei Bilder von ihm!!! Wenn das mal gut geht, es gab Zeiten in dieser Region, da ist man(n) schon für viel weniger ins GULAG gewandert...

  6. #3896
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Worau schließt Du, das es bewusst geschehen ist, weder in der Meldung der Tagesschau noch in der folgenden steht das so:

    Auch Zivilisten in der Ost-Ukraine sind zunehmend betroffen, Nahrungsmittel und Medikamente fehlen. Zudem seien Hunderttausende Menschen im Raum Donezk von der Wasser-Versorgung abgeschnitten, teilte der ukrainische Zivilschutz mit, weil Separatisten eine Leitung beschädigt hätten. Tausende versuchen offenbar, die großen Städte gen Westen zu verlassen. Im Fernsehen waren in Bahnhöfen lange Warteschlangen vor Fahrkartenschaltern zu sehen. Vor dem Parlament in Kiew demonstrierten Flüchtlinge aus Donezk und forderten einen offiziellen Flüchtlingsstatus, wie ihn die Flüchtlinge von der Krim haben.

    Kämpfe im Osten: Ukraine verschärft Anti-Terror-Einsatz - Politik - Süddeutsche.de

    Gut, wer nun dafür verantwortlich ist, können wir nicht feststellen, aber das bei schweren Kämpfen auch mal eine Wasserleitung beschädigt werden kann, ist wohl jedem klar...

    PS: Da ist Damien aber ein schwerer Patzer unterlaufen: Drei Meldungen über Putin, aber nur zwei Bilder von ihm!!! Wenn das mal gut geht, es gab Zeiten in dieser Region, da ist man(n) schon für viel weniger ins GULAG gewandert...
    Ach hat die ganze Region Donezk nur 1 Wasser Rohr für 4 Mio Einwohner oder wie?
    Und wie war das mit der Krim? Ist da aus versehen ein Lastwagen mit sandsäcken in den Wasser Kanal gefallen und hat ihn verstopft?

    Russland bittet Kiew die Humainitäre versorgung der Ostukraine mit Medikamenten an aber Kiew lehnt das ab.
    Und blöckiert den nachschub an medikamenten richtung Osten.

    Durch die grenze von Russland aus werden die bewohner jetzt mit Medikamenten versorgt. Das ist die einzige lieferquelle.

    Empty Ukrainian border station


    Da wird das erwähnt ab 0.54

    Ps. Ach so welche Region meinst du den genau? Es gab ja auch so bestimmte zeiten bei euch falls du das schon vergessen hast.
    Aber echt rührend wie du dich sorgen um mich machst

  7. #3897
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Worau schließt Du, das es bewusst geschehen ist, weder in der Meldung der Tagesschau noch in der folgenden steht das so:

    Auch Zivilisten in der Ost-Ukraine sind zunehmend betroffen, Nahrungsmittel und Medikamente fehlen. Zudem seien Hunderttausende Menschen im Raum Donezk von der Wasser-Versorgung abgeschnitten, teilte der ukrainische Zivilschutz mit, weil Separatisten eine Leitung beschädigt hätten. Tausende versuchen offenbar, die großen Städte gen Westen zu verlassen. Im Fernsehen waren in Bahnhöfen lange Warteschlangen vor Fahrkartenschaltern zu sehen. Vor dem Parlament in Kiew demonstrierten Flüchtlinge aus Donezk und forderten einen offiziellen Flüchtlingsstatus, wie ihn die Flüchtlinge von der Krim haben.

    Kämpfe im Osten: Ukraine verschärft Anti-Terror-Einsatz - Politik - Süddeutsche.de

    Gut, wer nun dafür verantwortlich ist, können wir nicht feststellen, aber das bei schweren Kämpfen auch mal eine Wasserleitung beschädigt werden kann, ist wohl jedem klar...

    PS: Da ist Damien aber ein schwerer Patzer unterlaufen: Drei Meldungen über Putin, aber nur zwei Bilder von ihm!!! Wenn das mal gut geht, es gab Zeiten in dieser Region, da ist man(n) schon für viel weniger ins GULAG gewandert...
    Aus dem, was ich heraus kopiert habe. Nicht nur in Slawjansk wurde und wird gekämpft. Aber nur nach Slawjansk wurde kein Wasser gebracht.

    Papodidi, ich versuche alle Seiten zu sehen und zu verstehen. Ich höre mir heute wieder das unsägliche Gebrabbel der Marie Harf (Sprecherin US-State-Department) an und all der "großen" Politiker. Von heute. Man sei gegen eine Untersuchung möglicher ukrainischer Kriegsverbrechen. Krieg sei nun mal Krieg und nicht sauber, es wären nur die Russen dort "messing around", man könne das auch nicht gleich setzen mit den Separatisten.
    Es kursierte ja auch mal das Gerücht der Aussage des amerikanischen Botschafters in der Ukraine nach dem Motto: "Bis 2000 Tote sind ok, alles darüber wird klein geredet". Und selbst wenn das nicht stimmt, aber den Eindruck hat man tatsächlich. Und dann denke ich mir eins: Es ist Bullshit, daraus einen alleinigen Konflikt Russland vs. Ukraine zu machen und alles allein auf die Russen zu schieben. Man hat schon bei Odessa sehr, sagen wir, merkwürdig reagiert auch auf ukrainische Reaktionen offizieller Vertretet. ABER: Die Menschen vor Ort wurden und werden beschossen, gebombt. Sie werden wissen und erinnern. Und sie werden auch erinnern, ob und wer ihnen Gerechtigkeit und Gehör verschafft oder nicht. Man kann aus geopolitischem und wirtschaftlichen Opportunismus blind Partei ergreifen und da auch den entsprechenden Infokrieg führen um "die Weltmeinung zu prägen" (War doch etwa so Obamas außenpolitische Rede letzter Woche). Aber weder wird das dazu beitragen, DIE Ukraine zu einen noch sie quasi auf seine Richtung zu zerren. Weder die Russen in Bezug auf den westlichen Landesteil noch umgekehrt!

    Man kann und soll Putin dazu bringen, mit Poroschenko zu reden, usw. Aber Putin hat auch Recht, dass auch Poroschenko bewegt werden sollte in Bezug auf die "Antiterroreinsätze". Wie gesagt, die "Weltmeinung" kann das unter den Teppich kehren, was da für Schweinereien sogar sehr sicher ablaufen. Aber spätestens als man auch im Westen nicht auf die ukrainische Regierung nach den Toten in Odessa eingewirkt hat und diese "Regierung" selbst nicht gebochen hat mit Rechten Sektor usw., hat man das Land als solches verloren. Meine Meinung.

  8. #3898
    Avatar von Damien

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    Flüchtlingsströme aus dem Donbass



    Flüchtlinge im Donbass gibt es nach vielen übereinstimmenden Berichten eine Menge. Laut Westmedien und Kiewer Regierung geht es “häufig” in die Westukraine, laut russischen Medien nach Russland. Zahlen gibt es selten, aber wagen wir mal eine Übersicht, hin sich die flüchtenden Ostukrainer wirklich wenden.

    Herkunft und Größe der Flüchtlingswelle

    Wie so oft, finden sich konkrete Zahlen am besten vor Ort. Die Onlinepresse in Donezk berichtet über augestorbene Geschäftstraßen und viele geschlossene Läden.Die Slawjansker Zeitung Slavgorod meldet gestern, dass etwa 40 % der Bewohner der Stadt diese verlassen hätten, das wären über 40.000. Weitere große Flüchtlingsmengen gibt es aus den umkämpften Städten Donezk, Kramatorsk oder Lugansk. Vor allem ein Angriff auf die Trinkwasserversorgung hat zu einem Flüchtlingsschub geführt. Mit einer insgesamten Flüchtlingsmenge durch die Ukraine-Krise von 100.000 Menschen greift man momentan wohl leider nicht mehr zu hoch.

    Flüchtlinge auf die Krim und innerhalb der Ostukraine

    Aber wo sind die Leute hin? Eine Zahl nennt die regierungsunabhängige Onlinezeitung Politnavigator aus Kiew: 2.000 Menschen seien aus dem Donbass auf die Krim geflohen, die bekanntesten darunter sind die mit dem Zug evakuierten Kinder. Von 200 aus Slawjansk selbst und insgesamt 830 aus dem Donbass ist zu lesen. Eine andere Fluchtrichtung zeigt Nahnews aus Charkow. Diese Zeitung berichtet von der Ankunft von 320 Flüchtlingen aus dem Donbass in der eigenen Stadt. Man bereite sich insgesamt auf die Aufnahmen von etwa 1.000 Vertriebenen des Bürgerkriegs vor. Auch eine Nachricht der Onlinezeitung Slavgorod aus Slawjansk deutet auf wesentlich kürzere Fluchtwege. Dort wird von einem Erlass der Regierung der “Volksrepublik” berichtet, der es Bürgern des Donbass untersagt, von Flüchtlingen mehr als einen bestimmten täglichen Betrag für Unterkunft zu kassieren. So muss es auch ausgesprochene kurze Fluchtwege geben – wie etwa aus einer umkämpften Stadt in umliegende Dörfer.

    Flüchtlinge nach Russland

    Wie viele Flüchtlinge nach Russland unterwegs sind, hier gehen die Zahlen weit auseinander. Von bis zu 7.000 am Tag schreibt RIA Nowosti, eine russische Nachrichtenagentur, von 3.000 am Tag bis zu 4.000 insgesamt nach Russland westliche Zeitungen.Tatsache ist, dass bis in den Mai hinein die Anzahl der Flüchtlinge Richtung Russland kaum eine Rolle spielte. Das hat sich jetzt nicht nur wegen dem größeren Druck auf die Zivilbevölkerung geändert. Nach einem Sieg der Separatisten bei einem Angriff auf die Ukrainischen Grenztruppen gilt die Grenze nach Russland gemäß der Onlinezeitung Mariupol Schisn auf einer Länge von 130 Kilometer, nach anderen Quellen sogar von bis zu 250 Kilometer als offen. Wer in diese Richtung strebt, wird von niemandem mehr aufgehalten, der ukrainische Grenzschutz ist vom Donbass abgerückt. Dieser hatte zuvor auch Flüchtende blockiert.

    Flüchtlinge in die Westukraine

    Die Anzahl der neuen Flüchtlinge diese Tage in Richtung Westukraine wurde von dortigen Medien bisher offenbar nicht gezählt. Die Uno berichtete Ende Mai von 10.000 Flüchtlingen insgesamt, aber angesichts der aktuelleren Zahlen aus Slawjansk alleine ist diese Zahl schon lange überholt. Flüchtlinge in Ukraines Westens dürfte es jedoch in den letzten Wochen kaum verstärkt geben, denn das ist die Fluchtrichtung von Euromaidanern oder Krim-Tataren. Wer von diesen die Region verlassen wollte, hat dies schon getan und beide stellen im umkämpften Donbass keinen erheblichen Bevölkerungsanteil. Die Sympathien vieler Donbass-Bewohner für die Separatisten ist bekannt und so würde einem Flüchtling vor der Nationalgarde in der Westukraine, wenn er kein flammender Euromaidaner wäre, wohl eher Feindseeligkeit entgegen schlagen.

    Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich (noch) die Mehrzahl der Flüchtlinge nicht aus der Heimatregion in Ukraines Osten heraus bewegt hat. Wohin der größte Flüchtlingsstrom in Zukunft zieht, dürfte auch von der militärischen Entwicklung abhängen. Obsiegen ukrainisches Militär und Nationalgarde mit ihrer Offensive, dürften sich noch viele Separatisten und ihre Sympathisanten auf die Krim oder nach Russland absetzen – im umgekehrten Fall wird wohl so mancher Euromaidaner nach Westen umziehen. Angesichts der schlechten Versorgungslage dürften aber unabhängig von der politischen Gesinnung bald noch eine größere Anzahl von Leuten den Donbass verlassen – aus purer wirtschaftlicher Not.

    Flüchtlingsströme aus dem Donbass | russland.RU

  9. #3899

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Aus dem, was ich heraus kopiert habe. Nicht nur in Slawjansk wurde und wird gekämpft. Aber nur nach Slawjansk wurde kein Wasser gebracht.

    Papodidi, ich versuche alle Seiten zu sehen und zu verstehen. Ich höre mir heute wieder das unsägliche Gebrabbel der Marie Harf (Sprecherin US-State-Department) an und all der "großen" Politiker. Von heute. Man sei gegen eine Untersuchung möglicher ukrainischer Kriegsverbrechen. Krieg sei nun mal Krieg und nicht sauber, es wären nur die Russen dort "messing around", man könne das auch nicht gleich setzen mit den Separatisten.
    Es kursierte ja auch mal das Gerücht der Aussage des amerikanischen Botschafters in der Ukraine nach dem Motto: "Bis 2000 Tote sind ok, alles darüber wird klein geredet". Und selbst wenn das nicht stimmt, aber den Eindruck hat man tatsächlich. Und dann denke ich mir eins: Es ist Bullshit, daraus einen alleinigen Konflikt Russland vs. Ukraine zu machen und alles allein auf die Russen zu schieben. Man hat schon bei Odessa sehr, sagen wir, merkwürdig reagiert auch auf ukrainische Reaktionen offizieller Vertretet. ABER: Die Menschen vor Ort wurden und werden beschossen, gebombt. Sie werden wissen und erinnern. Und sie werden auch erinnern, ob und wer ihnen Gerechtigkeit und Gehör verschafft oder nicht. Man kann aus geopolitischem und wirtschaftlichen Opportunismus blind Partei ergreifen und da auch den entsprechenden Infokrieg führen um "die Weltmeinung zu prägen" (War doch etwa so Obamas außenpolitische Rede letzter Woche). Aber weder wird das dazu beitragen, DIE Ukraine zu einen noch sie quasi auf seine Richtung zu zerren. Weder die Russen in Bezug auf den westlichen Landesteil noch umgekehrt!

    Man kann und soll Putin dazu bringen, mit Poroschenko zu reden, usw. Aber Putin hat auch Recht, dass auch Poroschenko bewegt werden sollte in Bezug auf die "Antiterroreinsätze". Wie gesagt, die "Weltmeinung" kann das unter den Teppich kehren, was da für Schweinereien sogar sehr sicher ablaufen. Aber spätestens als man auch im Westen nicht auf die ukrainische Regierung nach den Toten in Odessa eingewirkt hat und diese "Regierung" selbst nicht gebochen hat mit Rechten Sektor usw., hat man das Land als solches verloren. Meine Meinung.
    Das ist genau, was ich meine, und was mich so aufregt. Menschenrechte sind unteilbar, d.h. wenn man sich denen angeblich verpflichtet, dann kann da nicht mal aus politischen Erwägung eine Ausnahme machen, so in der Art "2000 Tote sind ok". Die Bilder von den Luftangriffen am 2. Juni waren eindeutig. Trotzdem wurde am nächsten Tag Kiev von den "G7" gelobt, wie "besonnen und zurückhaltend" sie den Anti-Terror-Einsatz führen. Außerdem wird immer wieder darauf verwiesen, dass die Separatisten ja angeblich keine Legitimität hätten und man somit die Situation nicht vergleichen kann - das vorher mit Gewalt ein legitim gewählter Präsident gestürzt und der Anti-Terror-Einsatz von einer nicht gewählten "Übergangsregierung" begonnen wurde, wird einfach mal ignoriert.

  10. #3900
    Jezersko
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Meinst Du das ernst?

    Keine Ahnung ob hier Leute fürs posten bezahlt werden (warum sollte eigentlich jemand Geld dafür ausgeben wollen, dass dieses spezielle Klientel, das sich hier in diesen Foren tümmelt, irgendwie in seiner Meinung beeinflusst wird - die interessiert doch eh keinen).

    Aber die Zeitungsschreiberlinge, die jeden Tag NICHT über den Luftangriff am 2.Juni berichten und die aus der Pressekonferenz mit Putin heute nichts weiter erwähnenswert fanden, als das er Hillary verhöhnt hat - die bekommen sehr wohl Kohle für ihre einseitige Berichterstattung.

    - - - Aktualisiert - - -



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