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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.927 Aufrufe

  1. #4131

    Registriert seit
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    10.420
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Es war eine Antwort auf YU-Rebell´s Post.
    Ja und ich habe dir eine Antwort auf deine Antwort gegeben. Heul doch!

    und jetzt? willst du wieder Schwafeln? Demokratie und so!

    Die Bombenabwürfe (auch Brandbomben) dazu hast du dich auch nicht geäussert , die zerstörten Dörfer und Städte, die vielen verletzten und getöteten Zivilisten.
    Ist das auch alles Propaganda?

    Komm Jezo, erteile uns eine weitere Lehrstunde!

  2. #4132
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
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    6.953
    "Was rauchen die im Hauptquartier?"
    Nato sieht russische Fracking-Verschwörung


    Nato-Generalsekretär Rasmussen sieht beim Streitthema Fracking eine gezielte russische Kampagne am Werk. Zusammen mit NGOs wie Greenpeace arbeite der Kreml daran, Europas Abhängigkeit von russischem Gas zu sichern.





    Der Nato-Generalsekretär hat Russland vorgeworfen, zusammen mit Umweltschützern heimlich an Kampagnen zur Verhinderung der Gasfördertechnik "Fracking" zu arbeiten. Wie Anders Fogh Rassmussen bei einem Besuch des Think-Tanks Chatham House in London sagte, wolle Moskau so Europas weitere Abhängigkeit von russischem Gas sichern. Durch eine ausgeklügelte Desinformations-Kampagne sollten so Versuche zur umstrittenen Förderung von Schiefergas gezielt unterbunden werden.

    "Ich habe Verbündete getroffen, die bestätigen können, dass Russland als Teil seiner durchgeplanten Informations- und Desinformationstätigkeiten aktiv mit sogenannten Nicht-Regierungsorganisation – also Umweltschutzorganisationen, die gegen Schiefergasförderung vorgehen – zusammenarbeitet, um die europäische Abhängigkeit von russischen Gasimporten aufrechtzuerhalten. Das ist meine Interpretation", zitiert die britische Zeitung "The Telegraph" den ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten.

    Rasmussen führte nicht weiter aus, in welcher Weise Russland angeblich mit Umweltschützern zusammenarbeitet oder ob sich möglicherweise Betroffene bewusst über ihre vermeintliche Kooperation mit dem Kreml sind. Hingegen sagte er, dass eine verbesserte Energiesicherheit von "äußerster Wichtigkeit" sei und die Staaten Europas daher an einer Diversifizierung ihrer Bezugsquellen arbeiten müssten.

    "Dies schließt meiner Meinung nach auch ein besseres Funktionieren des europäischen Energiemarktes mit ein, sodass ein einzelner Anbieter nicht mehr in der Lage ist, ein ganzes Land zu erpressen", sagte Rasmussen.


    "Was rauchen die im Nato-Hauptquartier?"


    Die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" nannte Rasmussens Äußerungen über die Zusammenarbeit mit Russland "absurd". Ein Sprecher sagte "30 Greenpeace-Mitarbeiter saßen vergangenes Jahr in einem russischen Gefängnis und sahen sich einer möglichen Haftstrafe von 15 Jahren ausgesetzt. Die Idee, dass wir Marionetten von Putin seien, ist dermaßen lächerlich, dass man sich fragen muss, was die im Nato-Hauptquartier für ein Zeug rauchen."

    Russland hatte im vergangenen September die aus Journalisten und Umweltschützern bestehende Besatzung des Greenpeace-Schiffes "Arctic Sunrise" festgenommen, nachdem diese gegen eine russische Öl-Plattform in der Arktis demonstriert hatten. "Herr Rasmussen sollte weniger von Verschwörungstheorien fantasieren und sich lieber den Fakten widmen", sagte der Sprecher. "Durch Fracking gewonnenes Gas wird wahrscheinlich mehr kosten als russische Importe. Es besteht wenig Aussicht darauf, dass Fracking mehr als einen Bruchteil von Europas Gasbedarf wird decken können – und das für nicht einmal zehn Jahre".

    "Was rauchen die im Hauptquartier?": Nato sieht russische Fracking-Verschwörung - n-tv.de

    Ja ne ist klar Herr Generalsekretär und weil Russland zusammen mit "Greenpeace" die Fracking-verschwörung plant sollten die Europäer natürlich ganz schnell
    in zukunft ihr gas nur noch aus den USA beziehen oder was wolten sie damit sagen?

    Natürlich wie immer so stichaltige Beweise wie das Russland aktiv in der Ost Ukraine Operiert.
    Aber auf einen nachweis warten wir noch bis heute vergebens.

  3. #4133

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Wenn es Aufgabe eines Forums ist, als Pressespiegel und parallel-you-tube Portal, oder wie der komische Thread mit der Gummirock-Tussi als gratis Werbekanal auf zu treten, dann ist nichts schlimmes daran. Wollen wir das? Ich nicht.

    Im deutschen Sprachraum gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Medien. Seien es Zeitungen, TV, Fachbücher, Vortragsreihen,... usw. Bei weitem nicht Alle kontrolliert ein George Soros oder die Fam. Springer oder einStaat bzw. dessen Regierung.
    Empfiehl uns doch mal was neutrales zur Ukraine. Im deutschsprachigen Raum fällt mir da gerade nur Telepolis ein.

    Wenn ich ein Video poste, dann, weil ich den Inhalt bemerkenswert und diskussionswürdig finde. Ich poste die ganz bestimmt nicht wahllos.

    Apropo Demokratie: ich habe ja auch den Eindruck, dass RU ein immer autoritärerer Laden wird. Aber hier ging's um die Ukraine. Und ich glaube zugesehen zu haben, wie die Leute dort, die nicht für EU sind, einfach mal frech entmündigt werden. Für mich ist das Menschenleben von dem jungen Immobilienmakler-Pärchen aus Kiev mit ihrer Nespresso-Maschine, die hoffen, dass sie in der EU mehr Kohle machen eben genauso viel Wert wie das der Kindergärtnerin in Slaviansk, die in ihrem unverputzen Häuschen am Wochenende ihre Hühner füttert und die sich in der Nähe von Russland wohler fühlt.

    Deswegen rege ich mich ja auch so auf.

  4. #4134
    Jezersko
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ja und ich habe dir eine Antwort auf deine Antwort gegeben. Heul doch!

    und jetzt? willst du wieder Schwafeln? Demokratie und so!

    Die Bombenabwürfe (auch Brandbomben) dazu hast du dich auch nicht geäussert , die zerstörten Dörfer und Städte, die vielen verletzten und getöteten Zivilisten.
    Ist das auch alles Propaganda?

    Komm Jezo, erteile uns eine weitere Lehrstunde!
    Eine WEITERE Lehrstunde? Hast du denn schon manches so empfunden?

    Ja. das sinnlose Geschwafel von Demokratie und so... gibt überhaupt nichts her. RICHTIGE Männer braucht die Welt. Solche mit naktem Oberkörper...

    Bei so langen Threads, wie diesem, ist es oft sehr interessant und lehrreich (wenn wir schon von einer Lehrstunde reden), hin und wieder von ganz vorne zu lesen zu beginnen. Schon interessant, wie sich das Ganze im letzten halben Jahr entwickelt hat. Und wenn du dich auch noch auf MEINE Beiträge/Aussagen konzentrieren würdest, dann könntest du meine Positionen zu dem Thema ganz klar erkennen. DEINE Aussagen mir gegenüber sind geprägt von Unterstellungen, Vorurteilen und Interpretationen. Meine Lust, diese Dinge permanent richtig zu stellen und deine Unterstellungen zu korrigieren, hält sich in sehr engen Grenzen.

    Such dir einfach einen x-beliebigen Beitrag in diesem Thread von mir heraus (das Forum hat ein paar praktische Suchfunktionen) und sag mir, wo ich definitiv was Falsches geschrieben habe, oder Verbrechen, egal welcher Seite bestritten hätte. Habe ich irgendwo geschrieben: Das sind die Guten - das sind die Bösen???

    Ich kann es dir verraten: Du wirst nichts finden! Mach es die einfach zur Gewohnheit, meine Beiträge Wort für Wort und genau zu lesen. Du hättest dir viele Unterstellungen mir gegenüber erspart.

  5. #4135

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Wirklich interessant, noch mal von vorne zu lesen.

    Ein user hatte das hier gepostet:

    https://de.nachrichten.yahoo.com/pol...061505282.html

    Sofort drohte die USA mit Sanktionen Offensichtlich ein abgekartetes und lange geplantes Spiel, dieses Grand Game in der Ukraine.

  6. #4136
    Jezersko
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Empfiehl uns doch mal was neutrales zur Ukraine. Im deutschsprachigen Raum fällt mir da gerade nur Telepolis ein.

    Wenn ich ein Video poste, dann, weil ich den Inhalt bemerkenswert und diskussionswürdig finde. Ich poste die ganz bestimmt nicht wahllos.

    Apropo Demokratie: ich habe ja auch den Eindruck, dass RU ein immer autoritärerer Laden wird. Aber hier ging's um die Ukraine. Und ich glaube zugesehen zu haben, wie die Leute dort, die nicht für EU sind, einfach mal frech entmündigt werden. Für mich ist das Menschenleben von dem jungen Immobilienmakler-Pärchen aus Kiev mit ihrer Nespresso-Maschine, die hoffen, dass sie in der EU mehr Kohle machen eben genauso viel Wert wie das der Kindergärtnerin in Slaviansk, die in ihrem unverputzen Häuschen am Wochenende ihre Hühner füttert und die sich in der Nähe von Russland wohler fühlt.

    Deswegen rege ich mich ja auch so auf.
    Sehr gerne:

    Ganz oben die „Salzburger Nachrichten“ einfach im Suchfeld rechts oben "Ukraine" eingeben, und Du erhälst aktuell knapp 1.000 Beiträge zum Thema nach Datum sortiert. Die SN beschäftigt nicht einige der besten Journalisten Österreichs, sondern gilt auch als Kaderschmiede für Diese.

    Dann wäre da noch z. B. die „Wiener Zeitung“ Ähnliche Suchfunktion, aber noch besser zu filtern. Bei der Wiener Zeitung (die älteste Zeitung in Österreich) geht es wirklich in die Tiefe und ins Detail! Für die ganzen "Heute" und "Österreich"-Leser um Welten zu hoch. Ein wenig "trocken und staubig" vom Stil, aber Qualitativ in der obersten Liga. Auch international!

    Schicksale wie sie in den Videos zu sehen sind, oder auch in Büchern, Magazinen und Zeitungen beschrieben werden, gab es immer und wird es immer geben, solange es jemanden mit der Waffe in der Hand gibt. Aufregen bringt einen nicht weiter. Wir können auch nicht die Welt verbessern. Wir haben es aber in unserem unmittelbaren Umfeld in der Hand, ob wir in Frieden leben können, oder nicht.

    "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."
    Friedrich Schiller (Wilhelm Tell IV, 3.)

  7. #4137

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Sehr gerne:

    Ganz oben die „Salzburger Nachrichten“ einfach im Suchfeld rechts oben "Ukraine" eingeben, und Du erhälst aktuell knapp 1.000 Beiträge zum Thema nach Datum sortiert. Die SN beschäftigt nicht einige der besten Journalisten Österreichs, sondern gilt auch als Kaderschmiede für Diese.
    Hmm. Jetzt können wir gerne diskutieren, wie neutral dieser Artikel ist. Stichwort "Erpressung". Aber nur, wenn Du es ernst meinst.

    "Erpressung" wird hier ja offensichtlich nicht im juristischen Sinne benutzt, sondern in einer Art moralischen. Bezweifelt ja niemand, dass Russland die Gaslieferungen als Hebel einsetzt.

    In diesem Sinne sind aber auch die Sanktionen, die die USA Janukowitsch angedroht haben, wenn er nicht vom Maidan seine Gebäude überrennen lässt, nichts weiter als Erpressung: wenn Du nicht machst, was wir wollen, nämlich Platz für eine Pro-Eu Pro-Nato Regierung, dann stürzen wir Dich.

    So, und wenn die "Salzburger Nachrichten" in diesem Fall auch kein Blatt vor den Mund nehmen und von Erpressung sprechen, ja, dann erkenne ich sie als neutral an.

  8. #4138
    Avatar von Arbeiter

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    Mal was zu Bandera, der in Kreisen im Westen der Ukraine als "Held" verehrt wird:

    Die faschistische Tradition des ukrainischen Nationalismus (1)

    Von Konrad Kreft und Clara Weiss
    23. Mai 2014


    Die westlichen Medien sind bemüht, die prominente Rolle von Faschisten in der neuen ukrainischen Regierung herunterzuspielen. Die rechtsextreme Partei Swoboda ist darin mit mehreren Ministern vertreten, während die Milizen des Rechten Sektors den Widerstand im Osten des Landes gewaltsam unterdrücken. Beide, Swoboda und Rechter Sektor, hatten bei dem von Berlin und Washington unterstützten Putsch vom 22. Februar in Kiew eine entscheidende Rolle gespielt. Das ist kein Zufall. Die enge Zusammenarbeit Deutschlands und der USA mit ukrainischen Faschisten hat eine lange Geschichte, die hundert Jahre zurückreicht.

    Die Wurzeln des ukrainischen Nationalismus

    Anders als in vielen andern europäischen Ländern gab es in der Ukraine nie eine starke bürgerliche Nationalbewegung. Die heutige Ukraine war seit dem ausgehenden Mittelalter zwischen Polen und Russland aufgeteilt. Nach der Spaltung Polens Ende des 18. Jahrhunderts war sie Bestandteil des russischen Zarenreichs. Lediglich ein Teil der heutigen Westukraine gehörte zum Habsburger Reich.

    Die Schwäche der ukrainischen Nationalbewegung war zum einen auf die ökonomische Rückständigkeit und das Fehlen eines starken Bürgertums zurückzuführen, eine größere Industrialisierung fand erst im Rahmen der Sowjetunion statt. Zum andern bestand ein großer Teil der Stadtbevölkerung aus Russen, Deutschen und Juden, während vor allem die Landbevölkerung ukrainisch war.

    Als schließlich 1917 nach dem Sturz des Zaren durch die Februarrevolution bürgerliche Kräfte einen ukrainischen Nationalstaat errichteten, waren sie sofort mit der revolutionären Arbeiterklasse konfrontiert. Die Bolschewiki, die im Oktober in Russland die Macht eroberten, hatten auch in der Ukraine große Unterstützung. Seither zeichnet sich der bürgerliche Nationalismus in der Ukraine durch virulenten Antikommunismus, Pogrome an revolutionären Arbeitern und Juden und das Bemühen aus, Unterstützung von imperialistischen Mächten zu bekommen.
    Die sozialdemokratisch dominierte Rada, die im Januar 1918 die Selbständigkeit der Ukraine verkündete, bemühte sich um ein Übereinkommen mit Deutschland. Doch als nach dem Frieden von Brest-Litowsk, der die Sowjetregierung zur Abtretung der Ukraine zwang, deutsche Truppen einmarschierten, schoben sie die Rada beiseite und errichteten eine Diktatur unter dem „Hetman“ Pawlo Skoropadskyj, einem Großgrundbesitzer und ehemaligen zaristischen General. Er machte Kiew zum Sammelpunkt für rechtsradikale und antisemitische Politiker und Militärs aus ganz Russland. (siehe auch: „Antisemitismus und Russische Revolution“)

    Nach dem durch die Kriegsniederlage erzwungenen deutschen Rückzug wurde die Ukraine zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen im Bürgerkrieg. Die Freiwilligenarmee unter General Denikin, die mit Unterstützung der Westmächte auf ukrainischem Boden gegen die Sowjetregierung kämpfte, verübte bestialische Verbrechen und grausame antijüdische Pogrome. Allein in der zweiten Hälfte 1919 ermordeten die Weißen schätzungsweise 50.000 Juden.

    In Kiew übernahm ein Direktorium unter Symon Petliura, eines zum Nationalisten gewandelten Sozialdemokraten, die Macht. Es bemühte sich ebenfalls um die Unterstützung der Westmächte, bekämpfte die Sowjetregierung und war für die Ermordung von mehr als 30.000 Juden verantwortlich. Petliura zählt, neben Stepan Bandera, zu den Vorbildern der heutigen ukrainischen Nationalisten.

    Lenin verteidigte das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine, und diese demokratische Forderung spielte eine entscheidende Rolle dabei, die unterdrückten ukrainischen Arbeiter und Bauern auf die Seite der Bolschewiki zu gewinnen, die im Bürgerkrieg 1921 schließlich siegten. 1922 wurde die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik offiziell Teil der neu gegründeten Sowjetunion. Die Westukraine blieb allerdings unter polnischer Herrschaft.

    Eine wirkliche Unabhängigkeit vom Imperialismus und eine Entwicklung der nationalen Kultur war in der Ukraine erst in der frühen Sowjetunion möglich. Grundlage hierfür war Lenins und Trotzkis Nationalitätenpolitik, die den Nationen innerhalb des sowjetischen Staatenbundes ein umfassendes Recht auf Selbstbestimmung zugestand. Die Unterdrückung der Nationalitäten, wie sie im Zarenreich üblich war, lehnten die Bolschewiki entschieden ab.

    Die 1920er Jahre bedeuteten für die ukrainischen Massen eine gewaltige Hebung der Kultur und des Lebensstandards. Die Analphabeten-Rate sank massiv, im ganzen Land wurden Bildungseinrichtungen und Universitäten eingerichtet. Ukrainische Sprache und Kultur fanden umfassende Förderung und belebten das intellektuelle Leben. Wie Leo Trotzki 1939 schrieb, übte die Sowjetukraine dank dieser Politik eine enorme Anziehungskraft auf die Arbeiter, Bauern und revolutionäre Intelligenz der von Polen versklavten Westukraine aus.
    Doch der Aufstieg der stalinistischen Bürokratie machte dieser Nationalitätenpolitik ein Ende. Bereits Lenin hatte Stalin wegen seiner zentralistischen und bürokratischen Tendenzen in der georgischen und ukrainischen Frage angegriffen. Nach Lenins Tod ging Stalin dann immer rücksichtsloser gegen nicht-russische Nationalitäten vor.

    „Die Bürokratie unterdrückte und plünderte das Volk auch in Großrussland aus“, schrieb Trotzki 1939. „Aber in der Ukraine komplizierte sich die Angelegenheit durch die Zerstörung nationaler Hoffnungen. Nirgendwo haben Unterdrückung, Säuberungen, Repressalien und überhaupt alle Formen des bürokratischen Rowdytums derart mörderische Ausmaße angenommen wie im Kampf gegen das machtvolle, tief verwurzelte Streben der ukrainischen Massen nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit.“ (1)

    Von der Zwangskollektivierung der späten 1920er und frühen 1930er waren die ukrainischen Bauern in besonders hohem Maße betroffen. Rund 3,3 Millionen Menschen fielen dieser Politik zum Opfer.

    Die verheerenden Folgen der nationalistischen Politik der stalinistischen Bürokratie stärkten „nationalistische Untergrundgruppen (…), die von fanatischen Antikommunisten, Nachfolgern der Petljura-Anhänger und Vorgängern der Bandera-Leute geleitet wurden“, schreibt Wadim Rogowin im Buch Stalins Kriegskommunismus. (2) Stalins mörderische Repressionspolitik spielte den ukrainischen Nationalisten und Faschisten in die Hände, die in den westlichen Teilen der geteilten Ukraine agitierten und mit Hitler kollaborierten, als dieser 1941 die Sowjetunion überfiel. Trotz der Verbrechen des Stalinismus verteidigte jedoch der Großteil der Ukrainer in der Roten Armee die Sowjetunion.

    Die Verbrechen der ukrainischen Faschisten im Zweiten Weltkrieg

    Zu den wichtigsten Organisationen, die mit den Nazis kollaborierten, gehörte die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). Sie rekrutierte sich vor allem aus Veteranen des Bürgerkrieges, die auf der Seite Petljuras gegen die Bolschewiki gekämpft hatten.

    Während der 1930er Jahre verübte die OUN zahlreiche Terroranschläge in der Ukraine, Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei. Ihr ideologischer Kopf war Dmitro Donzow (1883-1973), der aufgrund seiner publizistischen Aktivitäten, zu denen auch eine Übersetzung von MussolinisDottrina del Fascismo (Die Doktrin des Faschismus) und von Auszügen aus Adolf HitlersMein Kampf ins Ukrainische gehörten, zu den entscheidenden Ideengebern der radikalen ukrainischen Rechten zählt.

    Donzow hatte die These der „Amoralität“ entwickelt. Sie forderte, so der Historiker Frank Golczewski, „mit jedem Feind Großrusslands ungeachtet dessen eigener politischer Zielsetzung zusammenzuarbeiten“. Sie „schuf eine ideologische Rechtfertigung für die spätere Kollaboration mit den Deutschen“ und für den Übergang der ukrainischen Nationalisten auf die Seite der Amerikaner im Kalten Krieg. (3)

    1940 spaltete sich die OUN in eine Bandera (B)- und eine Melnyk (M)-Fraktion, die sich erbittert bekämpften. Banderas radikalere Gruppe konnte mehr Anhänger auf ihre Seite ziehen. Sie begann auf dem von Deutschland besetzten Territorium Polens mit dem Aufbau ukrainischer Milizen (der Legionen „Roland“ und „Nachtigall“), die im Juni 1941 an der Seite der Wehrmacht die Sowjetunion überfielen.

    Die als Hilfstruppen eingesetzten Legionen und spezielle Milizen verübten in den eroberten Gebieten nach Abzug der Roten Armee zahllose Massaker an Juden. Nach dem Einzug der OUN-B in Lwiw am 29. Juni 1941 führten die Bandera-Milizen (Nachtigall-Legion) tagelang Judenpogrome durch. Ukrainische Milizen setzten die Judenmassaker in Ternopil, Stanislau und weiteren Orten fort. Etwa 140 Pogrome in der Westukraine sind für die ersten Tage belegt, bei denen 13.000 bis 35.000 Juden ermordet wurden. (4)

    Am 30. Juni 1941 riefen Bandera und sein Stellvertreter an der Spitze der OUN-B, Jaroslaw Stezko, in Lwiw eine unabhängige Ukraine aus. Der Propagandachef der OUN-B-Regierung, Stepan Lenkawski, trat offen für die physische Vernichtung des ukrainischen Judentums ein.
    Die Nazis setzten die ukrainischen Kollaborateure für Morde und Brutalitäten ein, für die sich selbst die SS-Einsatzkommandos zu schade waren. In der Ukraine beschränkte sich das Einsatzkommando 4a zum Beispiel „auf das Erschießen von Erwachsenen, während es den ukrainischen Helfern befahl, [die] Kinder zu erschießen“. (5)

    Der Umgang mit den ukrainischen und anderen Kollaborateuren in der Sowjetunion war in der Nazi-Führung umstritten. Während Alfred Rosenberg, einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust, für eine stärkere Einbindung der lokalen faschistischen Kräfte eintrat, stellte sich Hitler gegen die sogenannten Unabhängigkeitsprojekte der Nationalisten. Auf Hitlers Anweisung wurden die OUN-B-Führer schließlich verhaftet und die ukrainischen Legionen verlegt sowie entwaffnet.

    Ab 1942 dienten die ukrainischen Milizen dem Dritten Reich bei der „Partisanenbekämpfung“ in Weißrussland, im „Sicherheitsdienst“ und als bewaffnetes Personal in Konzentrationslagern. Bandera und Stezko blieben bis September 1944 im Konzentrationslager Sachsenhausen in Haft.

    Als Hitlers Armeen nach der Niederlage in Stalingrad den Rückzug antraten, bildeten in die Ukraine zurückgekehrte Mitglieder der OUN-Legionen 1943 die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA). Bandera reiste umgehend nach seiner Entlassung in die Ukraine zurück, um die UPA zu führen.


    Die UPA wurde mit deutschen Waffen versorgt und bemühte sich, durch umfangreiche ethnische Säuberungen die Voraussetzungen für einen ethnisch reinen ukrainischen Staat zu schaffen. Den zwischen 1943 und 1944 von der UPA verübten Massakern fielen 90.000 Polen und tausende Juden zum Opfer. Auch gegen ukrainische Bauern und Arbeiter, die der Sowjetunion beitreten wollten, ging sie brutal mit Folterungen, Terroranschlägen und Hinrichtungen vor. Bis die Aufstandsbewegung im Jahr 1953 vollständig niedergeschlagen wurde, tötete die UPA rund 20.000 Ukrainer.


    Wird fortgesetzt


    Anmerkungen


    1) Leo Trotzki, Die ukrainische Frage, in Trotzki Schriften 1.2, Hamburg 1988, S. 1173


    2) Wadim Rogowin: Stalins Kriegskommunismus, Essen 2006, S. 377


    3) Frank Golczewski: Die ukrainische Emigration, in: Ders. (Hrsg.):Geschichte der Ukraine, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1993, S. 236.


    4) Per Anders Rudling: The Return of the Ukrainian Far Right. The Case of VO Svoboda, in: Ruth Wodak, John E. Richardson (Hrsg.): Analyzing Fascist Discourse: European Fascism in Talk and Text, London 2013, S. 228-255. Der Artikel ist online zugänglich.


    5) Zitiert nach Christopher Simpson:
    Blowback. America’s Recruitment of Nazis and Its Effects on the Cold War, London 1988, S. 25.
    https://www.wsws.org/de/articles/201.../swo1-m23.html

    Die faschistische Tradition des ukrainischen Nationalismus (2)

    Von Konrad Kreft und Clara Weiss

    24. Mai 2014


    Die ukrainischen Faschisten im Kalten Krieg

    Amerikanische Geheimdienste und das Militär begannen unmittelbar nach Kriegsende, hochrangige Nazis und Nazi-Kollaborateure für den ideologischen, politischen und militärischen Kampf gegen die Sowjetunion zu rekrutieren. Alte Faschisten und Kriegsverbrecher aus Deutschland und Osteuropa, die unmittelbar am Holocaust und der Ermordung von Millionen sowjetischen Zivilisten beteiligt gewesen waren, kamen in verdeckten Aktionen der US-Geheimdienste oder in Propagandasendern wie Radio Free Europe zum Einsatz.
    Laut Harry Rositzke, bei der CIA für Geheimoperationen innerhalb der Sowjetunion zuständig, war „jeder Hurensohn“ dafür gut, „solange er nur Antikommunist ist“. (6) Das Netzwerk, das die CIA in den späten 40er und den 50er Jahren in Osteuropa und der Sowjetunion aufbaute, beruhte zu einem bedeutenden Teil auf den Kollaborationsnetzwerken der Nazis.

    Eine Schlüsselrolle spielte in dieser Strategie Reinhard Gehlen, der Hitlers Militärgeheimdienst an der Ostfront geleitet hatte und später erster Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) wurde. Er arbeitete ab 1946 für Washington und knüpfte dabei an seine alten Kontakte unter ukrainischen Kollaborateuren, in der antisowjetischen Armee des russischen Generals Wlassow und in anderen Nazi-Netzwerken an.

    Zu den ersten großen Projekten der CIA zur Destabilisierung der Sowjetunion gehörte der Eingriff in den ukrainischen Bürgerkrieg. Die CIA-Vorgängerin OSS und der britische SIS hatten den Untergrundkrieg der UPA und der OUN-B bereits vor Kriegsende materiell und logistisch unterstützt. Dazu gehörten neben militärischer Ausbildung auch Fallschirmabwürfe von Agenten über sowjetischem bzw. polnischem Gebiet. (7) Der Guerilla-Krieg in der Ukraine sollte zum „Prototyp“ für ähnliche Operationen der CIA in der ganzen Welt während des Kalten Krieges werden.

    Der wichtigste UPA-Verbindungsmann der CIA war Mykola Lebed, den der amerikanische Militärgeheimdienst 1946 noch als „bekannten Sadisten und Kollaborateur der Deutschen“ bezeichnet hatte. (8) Die CIA sponserte 1949 seine Einreise in die Vereinigten Staaten und deckte seine zahlreichen Kriegsverbrechen. In der Emigration führte er die OUN-Z, einen von Bandera abgespaltenen Arm der OUN, der von den USA finanziert wurde. Er stellte Kontakt zwischen den USA und den UPA-Kämpfern her.

    Nach 1953 war Lebed in die Leitung des von der CIA finanzierten Emigrantenverlags Prolog involviert, der nationalistische, antikommunistische und geschichtsrevisionistische Literatur verbreitete. Von 1945 bis 1975 gab Prolog auch in München Literatur heraus, die ukrainische Faschisten als Freiheitskämpfer gegen den Kommunismus darstellte und ihre Beteiligung an Kriegsverbrechen beschönigte oder leugnete.

    Am Mythos der „demokratischen Freiheitskämpfer“ hatte die UPA selbst seit 1943 gearbeitet, um sich für ein Bündnis mit dem amerikanischen Imperialismus präsentabel zu machen. Die Standardlüge lautete, die OUN/UPA habe sowohl gegen die Nazis als auch gegen den Kommunismus für Demokratie gekämpft.

    Der schwedische Historiker Per Anders Rudling schreibt über die Propaganda der faschistischen ukrainischen Diaspora: „Die Grenze zwischen Forschung und Diaspora-Politik wurde oft verwischt, wenn nationalistische Akademiker Propaganda und Aktivismus mit wissenschaftlicher Arbeit verbanden. Der Kreis um Lebed hat die Verbrechen oder Massenmorde der OUN nie verurteilt, geschweige denn zugestanden, dass diese überhaupt stattgefunden haben. Im Gegenteil, er hat Leugnung, Vertuschung und die Beschönigung der Aktivitäten der OUN und UPA während des Krieges zu einem zentralen Aspekt seiner intellektuellen Tätigkeiten gemacht.“ (9)
    Die von den westlichen Geheimdiensten produzierte Literatur wurde jahrzehntelang „über das westukrainische Lwiw, Polen und die Tschechoslowakei in die Sowjetukraine geschmuggelt“. (10)
    Als der aus Polen stammende Zbigniew Brzezinski 1977 Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter wurde, stockten die USA die Gelder für die antisowjetische ukrainische Propaganda weiter auf. Neben Literatur und Radiosendungen wurden nun auch Videokassetten hergestellt.
    Unter Präsident Reagan wurde die Strategie, die Sowjetunion durch das Schüren der Nationalitätenfrage zu destabilisieren, weiter zugespitzt. Die CIA produzierte Material, das sich an verschiedene ethnische Gruppen in der Sowjetunion richtete und separatistisch-nationalistische Tendenzen schürte. Im Jahr 1983 empfing US-Präsident Ronald Reagan sogar den OUN-B-Führer und Kriegsverbrecher Jaroslaw Stezko im Weißen Haus und versicherte ihm: „Ihr Kampf ist unser Kampf. Ihr Traum ist unser Traum.“ (11)
    Laut dem ukrainischen nationalistischen Historiker Taras Kuzio konnte Prolog dank der finanziellen Unterstützung der USA 3,5 Millionen US-Dollar in die Propaganda in der Sowjetukraine stecken. Damit wurden Publikationen und der Einsatz neuer Technologien bezahlt, die laut Kuzio „einen großen Einfluss auf die unaufhörlichen und zunehmenden regierungsfeindlichen Aktivitäten und die Oppositionsgruppen in den späten 1980er Jahren während des endgültigen Vorstoßes zur Unabhängigkeit der Ukraine hatten.“ (12)
    In Deutschland unterstützte der Bundesnachrichtendienst, in dem zahllose ehemalige Nazis aktiv waren, die im Exil lebenden Nationalisten bei ihren antisowjetischen Aktionen. In München, dem Sitz des BND, entstand nach dem Krieg ein ukrainisches Emigrationszentrum, das Propagandaliteratur verbreitete. Auch Bandera und Stezko, die beiden wichtigsten OUN-B-Führer, lebten dort unter falschem Namen. Im Oktober 1959 wurde Bandera vom sowjetischen Geheimdienst KGB in München aufgespürt und ermordet. Stezko lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1986 als Exilführer der OUN-B in der süddeutschen Stadt.
    Viele Akademiker deckten die Zusammenarbeit mit ukrainischen Faschisten ab. Während der 1950er Jahre erschienen mehrere Bücher über den Zweiten Weltkrieg, die die Rolle der Kollaborateure in der Ukraine und Osteuropa verschwiegen oder verherrlichten. Auch die Medien hielten weitgehend still.
    Der amerikanische Journalist Christopher Simpson, der 1988 im BuchBlowback. America‘s Recruitment of Nazis and Its Effects on the Cold Wardas komplexe Netzwerk von alten Nazis im Dienst der CIA aufdeckte, stellte fest: „Bis vor kurzem konnte man sich für gewöhnlich darauf verlassen, dass die US-Medien ein diskretes Schweigen über Exil-Führer mit Nazi-Hintergrund wahrten, die der Zusammenarbeit mit der CIA beschuldigt wurden. Aus Berichten, die aufgrund des Freedom of Information Act freigegeben wurden, geht hervor, dass mehrere Massenmedien-Organisationen in diesem Land, die sich teilweise direkt mit der CIA abstimmten, eine Schlüsselrolle dabei spielten, die Mythen des Kalten Krieges zu verbreiten, die exilierte Nazi-Kollaborateure aus dem Zweiten Weltkrieg in ‚Freiheitskämpfer‘ und Helden des wiederaufgenommenen Kampfs gegen den Kommunismus verwandelt haben.“ (13)

    Die heutige Kriegspropaganda, die die Faschisten in der Ukraine als Vorzeigedemokraten und Freiheitskämpfer glorifiziert, steht in dieser Tradition.

    Der Aufstieg Swobodas nach 1991

    Nach der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 schossen in dem Land – wie auch in der restlichen ehemaligen Sowjetunion – rechtsradikale Organisationen wie Pilze aus dem Boden. Gefördert wurden die ultra-rechten Kräfte in erster Linie durch die imperialistischen Mächte und den ukrainischen Staat.

    Bereits in den 1990er Jahren begann eine systematische Rehabilitierung der OUN und der UPA. Unter dem zweiten ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma wurde 1997 eine Regierungskommission zur OUN und UPA gegründet, an der sich bekannte Historiker beteiligten. Die beiden Ergebnisberichte der Kommission 2000 und 2005 beschönigten beide Male die Rolle der Faschisten, insbesondere der OUN (B). Ziel der Kommission war die ideologische Vorbereitung eines Gesetzes, das Veteranen der Roten Armee und der OUN/UPA gleichen Status einräumt. Der Durchbruch bei der Rehabilitierung dieser Kräfte erfolgte dann unter Präsident Wiktor Juschtschenko, der 2004 durch die vom Westen unterstützte „Orangene Revolution“ an die Macht gelangte. Unter ihm wurde das Gesetz schließlich erlassen.

    Swoboda hatte Juschtschenko bei der „Orangenen Revolution“ unterstützt. Ihr Vorsitzender Oleg Tjagnibok war bereits 2002 als unabhängiger Parlamentsabgeordneter Viktor Juschtschenkos BlockNascha Ukraina (Unsere Ukraine)beigetreten und Mitglied des parlamentarischen Haushaltsausschusses geworden.

    Tjagnibok hatte damals vor UPA/OUN-B-Veteranen erklärt: „Ihr habt gegen Moskali [verächtliche Form für Russen], Deutsche, Zhydy [verächtliche Form für Juden] und anderen Abschaum gekämpft (…) Euch fürchtet die Mafia der Moskali-Zhydy in der Ukraine am meisten.“ Die Szene ist auf __Youtube festgehalten. Infolge des öffentlichen Drucks konnte Juschtschenkos Block Tjagnibok danach nicht mehr halten und schloss ihn im selben Jahr aus. Ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung wurde aber abgewiesen.

    Tjagniboks Partei war 1991 unter dem Namen Sozial-Nationale Partei der Ukraine (SNPU) durch den Zusammenschluss verschiedener rechtsradikaler Gruppen und Studentenschaften gegründet worden und hatte sich erst kurz vor der Orangenen Revolution in Swoboda (Freiheit) umbenannt.

    Juschtschenko begann unmittelbar nach seinem Amtsantritt eine breitangelegte Kampagne zur Rehabilitierung der ukrainischen Faschisten und ihrer Kollaboration mit den Nazis. Im Juli 2005 gründete er ein „Institut der Nationalen Erinnerung“, verpflichtete das Archiv des ukrainischen Geheimdienstes SBU (des ehemaligen KGB) zu Propagandadiensten und unterstützte die Schaffung eines „Museums der ehemaligen Sowjetokkupation“. Zum Direktor des Instituts ernannte er Wolodimir Wjatrowitsch, der als ultranationalistischer Aktivist zugleich Direktor des „Zentrums für die Erforschung der Befreiungsbewegung“ war, einer Institution von OUN-B-Nachfolgern. (14)

    Mehrere OUN- und UPA-Kämpfer und Nationalistenführer wie Symon Petljura wurden offiziell geehrt, indem der Staat Sonderbriefmarken und Gedenkmünzen mit ihren Porträts herausgab.
    In seinem letzten Regierungsjahr sorgte Juschtschenko dafür, dass Massenmedien wie TV Kanal 5 Swoboda überproportional Aufmerksamkeit schenkten. Tjagnibok und Parteiideologe Michaltschischin traten in populären Talkshows wie Velyka polityka (Große Politik) und Schuster Live auf. Insbesondere nach den Wahlerfolgen der Swoboda in der Westukraine im Jahr 2009 fand die Partei ein breites Medienecho. (15)

    Juschtschenko ließ in Lwiw und Ternopil monumentale Denkmäler für den Kriegsverbrecher Stepan Bandera errichten, den er 2010 wenige Tage vor dem Ende seiner Präsidentschaft zum Helden der Ukraine ernannte. Nach Protesten aus Polen und der Europäischen Union machte der neue Präsident Wiktor Janukowitsch diese Ehrung sowie diejenige des Faschisten Roman Schuchewitsch wieder rückgängig.

    Der schwedische Historiker Per Anders Rudling beschrieb das ideologische Klima 2013 mit den Worten: „Das vorherrschende nationalistische Narrativ widerspiegelt sich auch in Akademiker-Kreisen, wo die Grenze zwischen ‚legitimer‘ Forschung und ultra-nationalistischer Propaganda oft verwischt wird. Große Buchläden verkaufen oft antisemitische Literatur, die den Holocaust leugnet, von der auch einiges seinen Weg in die Mainstream-Forschung findet.“ (16)

    Die Zusammenarbeit des Juschtschenko-Regimes mit den Faschisten beschränkte sich nicht auf Swoboda. Auch der offen antisemitische Kongress Ukrainischer Nationalisten (KUN), der 1992 als Nachfolgeorganisation der OUN unter Beteiligung von Stezkos Witwe Slawa gegründet wurde, schloss sich 2002 Juschtschenkos Block„Unsere Ukraine“ an und blieb bis zu den Wahlen 2012 im Parlament vertreten. Sein Vorsitzender Swarytsch war 2005 in der ersten Timoschenko-Regierung und 2006 in der Anti-Krisen-Allianz Janukowitschs Justizminister.

    Unter diesen Bedingungen konnte Swoboda ihre Mitgliederzahl zwischen 2004 und 2010 nach eigenen Angaben verdreifachen. Dennoch schnitt die Partei bei Wahlen nur bescheiden ab: bei den Parlamentswahlen 2007 gewann Swoboda 0,78 Prozent der Stimmen und 2008 bei den Präsidentschaftswahlen 1,43 Prozent. Bei Regionalwahlen in der Westukraine war ihr Stimmenanteil hingegen deutlich höher. Bei den Kommunalwahlen 2010 erreichte sie zwischen 20 und 30 Prozent der Stimmen in Ostgalizien und kam landesweit auf 5,2 Prozent. Die Hochburg von Swoboda ist seitdem die Stadt Lwiw, wo die OUN-B im Jahr 1941 die kurzlebige unabhängige Ukraine ausgerufen hatte.

    Bei den Parlamentswahlen im Oktober 2012, die mit knapp 58 Prozent die niedrigste Wahlbeteiligung seit der Unabhängigkeit 1991 aufwies, zog Swoboda als viertstärkste Kraft (10,45 Prozent) in die Werchowna Rada ein. Den größten Stimmenanteil lieferte die Westukraine mit Ergebnissen von 30 bis 40 Prozent in drei Verwaltungsgebieten. In der Ostukraine errang die Partei dagegen nur knapp ein Prozent. In der Stadt Lwiw kam Swoboda auf über fünfzig Prozent, in Kiew wurde sie zweitstärkste Partei.

    An ihrer faschistischen Orientierung und Verehrung für die Nazis lässt Swoboda selbst keinen Zweifel. So organisierte die Partei am 29. Januar 2011 anlässlich einer Gedenkveranstaltung zur Schlacht von Kruty im Jahr 1918 gemeinsam mit autonomen Rechten einen großen Fackelumzug mit Nazisymbolik.

    Am 28. April 2011 feierte sie den 68. Jahrestag der Aufstellung der Waffen-SS-Galizien. Entlang der Route des Umzugs priesen Plakate „den Stolz unserer Nation“. Die Teilnehmer mit Parteiideologe Michaltschischin an der Spitze skandierten: „Eine Rasse, eine Nation, ein Vaterland!“ und verherrlichten Bandera, Melnyk und Schuchewitsch als „Helden der Ukraine“.

    Am 30. Juni 2011 gedachte Swoboda in Lwiw des 70. Jahrestags der deutschen Invasion sowie Stezkos „Erneuerung des ukrainischen Staates“ mit einem Volksfest, bei dem Schaukämpfer in SS-Uniformen auftraten. Swoboda eröffnete in der Stadt außerdem mehrere Restaurants. In einem von ihnen hängen in den Speiseräumen überlebensgroße Bandera-Porträts und auf den Toiletten Polen- und Judenwitze. Angebotene Gerichte heißen unter anderem „Hände Hoch“ (auf Deutsch) und „Kampfserenade“. Rechtsradikale Fans des örtlichen Fußballklubs bezeichnen Lwiw auf ihren Transparenten als „Banderstadt“. Straßen in Lwiw wurden von Swoboda-Stadtratsabgeordneten nach Nazi-Kollaborateuren benannt.

    Der junge Parteiideologen Juri Michaltschischin (Jahrgang 1982) aus Lwiw gründete 2005 einen rechten Thinktank, den er erst nach Joseph Goebbels, später nach Ernst Jünger benannte. In seinen Schriften knüpft er offen an das „heldenhafte“ Erbe von Faschisten wie Ewgen Konowalez, Stepan Bandera und Horst Wessel an. Den Holocaust bezeichnete er als „lichte Episode der europäischen Zivilisation“.

    Im Großteil der Bevölkerung stößt die Verherrlichung des Faschismus, dem in der Ukraine Abermillionen zum Opfer gefallen sind, durch Regierung und Medien auf Abscheu und Ablehnung. Die westlichen Medien haben das Juschtschenko-Regime, das diese ideologische und politische Rehabilitierung des Faschismus vorantrieb, dagegen als demokratisches Vorbild dargestellt. Gleichzeitig erhalten Swoboda und der paramilitärische Rechte Sektor Unterstützung von westlichen Geheimdiensten und Parteien.

    So unterhält Swoboda enge Verbindungen zur deutschen NPD, die 2003 von Verfassungsrichtern als „Veranstaltung des Staates“ bezeichnet wurde, weil ihre Führungsgremien von V-Leuten des Verfassungsschutzes durchsetzt sind. Im Mai 2013 empfing die sächsische NPD eine Delegation von Swoboda zu einem Freundschaftsbesuch im Dresdener Landtag. Auch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung hat Swoboda eine Plattform zur Verfügung gestellt. So lud sie Swoboda-Mitglieder 2012 zu Konferenzen und Seminaren zu den „Lehren aus den Wahlen 2012“ ein. Damals war Janukowitsch wiedergewählt worden.

    Auch die amerikanische Republikanische Partei unterhält seit Jahrzehnten enge Verbindungen zu den ukrainischen Faschisten. Die US-Regierung hat zudem große Summen in die Vorbereitung des Putsches gegen Janukowitsch gesteckt. Victoria Nuland, stellvertretende US-Außenministerin, hat öffentlich erklärt die USA hätten in den vergangenen zwei Jahrzehnten rund fünf Milliarden US-Dollar in politische Projekte in der Ukraine „investiert“.

    Am 9. Mai berichtete die regierungsnahe russische Zeitung Iswestija, ein Vertreter des Rechten Sektors sei Ende April zu Verhandlungen mit der US-Regierung nach Washington geflogen. Nuland habe dem rechten Sektor 5 bis 10 Millionen US-Dollar angeboten, wenn er die Waffen abgebe und sich in eine Partei umwandle. Dmitrij Jarosch, der Vorsitzende des Rechten Sektors, habe das Angebot jedoch abgelehnt.

    Die massive Unterstützung der westlichen Regierungen für die ukrainischen Faschisten richtet sich nicht nur gegen Arbeiter in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt. Berlin und Washington haben in der Ukraine gezielt faschistische Kräfte aufgebaut und setzen sie nun zur Durchsetzung massiver sozialer Angriffe auf die Arbeiterklasse und zur Vorbereitung eines größeren Krieges gegen Russland ein.

    Ende

    Anmerkungen

    6) Zitiert nach Christopher Simpson: Blowback. America’s Recruitment of Nazis and Its Effects on the Cold War, London 1988, S. 159.

    7) Taras Kuzio: U.S. Support for Ukraine’s liberation during the Cold War: A study of Prolog Research and Publishing Corporation, in: Communist and Post-Communist Studies, Nr. 45, (2012), S 53.
    8) Simpson 1988, S. 166.

    9) Per Anders Rudling: The OUN, the UPA and the Holocaust: A Study in the Manufacturing of Historical Myths, in: The Carl Beck Papers in Russian & East European Studies, Nr. 2107 (2011), S. 19. Der Artikel ist __onlinezugänglich.

    10) Kuzio 2012, S. 56.

    11) Russ Bellant: Old Nazis, the New Right, and the Republican Party, Boston 1991, S. 72.

    12) Kuzio 2012, S. 61.

    13) Simpson 1988, S. 5.

    14) Ebd., S. 230f.

    15) Ebd., S.244.

    16) Rudling 2013, S. 231.
    https://www.wsws.org/de/articles/201.../swo2-m24.html

    Eine ARD Reportage über ihn:



    Nichts macht das deutlicher als das große Vorbild im Westen: Stepan Bandera. Sein Bild prangt nahe der großen Bühne auf dem Maidan. Immer wieder einte die Protestierer eine Parole aus der Bandera-Zeit: "Ehre der Ukraine - Ehre den Helden!" Doch Stepan Bandera war ein radikaler Nationalist.Sein Kampf für eine unabhängige Ukraine war auch ein Kampf gegen Juden, Polen und Russen. Dafür verbündete er sich mit Hitler.

    Der schwedische Historiker Dr. Per Anders Rudling hat sich ausführlich mit der Geschichte Osteuropas während des Zweiten Weltkriegs beschäftigt. Für ihn ist das Bandera-Bild in der Ukraine verklärt: "Nach meiner Bewertung und der von den meisten Forschern kann man Bandera und seine Bewegung durchaus als eine faschistische bezeichnen, die stark am Holocaust beteiligt war", so Rudling. Im Osten hassen Bandera daher viele als Nazi-Kollaborateur. Im westukrainischen Lemberg dagegen erinnert man lieber seinen Kampf für die ukrainische Unabhängigkeit. Hier hat man Bandera sogar Denkmäler gebaut, Bandera ist Teil der Popkultur: auf Bierkrügen, Bildern und T-Shirts prangt sein Konterfei in der "Banderastadt" - so wirbt man hier.

    Kritik am Nationalhelden - auch in der neuen Regierung gilt das als russische Propaganda.

    ...

    Stepan Bandera war Anführer der Ukrainischen Nationalisten.Im Juni 1941 wurden Hitlers Soldaten in Lemberg von Banderas Truppen freudig empfangen. Ukrainer und Deutsche stürzten sich gemeinsam auf die Juden - am Ende ermorden sie in mehreren Pogromen Tausende Menschen: "Sie haben sich der Vernichtung von nationalen Minderheiten verschrieben. Die Organisation hat im April einen Plan geschrieben. Das war quasi eine Blaupause für den Massenmord an den Juden. Die Idee: Je mehr Juden beim Einmarsch der Deutschen getötet werden, desto besser", berichtet der Historiker Rudling.
    Hitlers Helfer: wie Nationalisten die Ukraine weiter spalten | Das Erste - Panorama - Sendungen - 2014

    Und eine Dokumentation vom russischen Staatsfernsehen (ist natürlich Propaganda):



    Soviel zum Thema "Helden"...

    Sein Grab liegt übrigens in München, wo er von einigen Mitglieder der Westukrainischen Diaspora gehegt und gepflegt wird:







    Grab von Stefan Bandera (Waldfriedhof - Alter Teil)
    http://www.welt.de/print/welt_kompak...-Ukrainer.html

    Irgendwie ist es eine Schande, dass gerade so einer in Deutschland begraben ist. (Hoffentlich ändert sich das Bald...)

    Im Westen der Ukraine findet man auch Denkmäler von ihm, wie in Lemberg:



    Doch aber will ich fairerweise nicht unerwähnt lassen, dass man im Gegensatz dazu viele Lenin und Stalin Denkmäler im Osten der Ukraine findet.


    Lenin Denkmal, Donezk.

  9. #4139

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Eine WEITERE Lehrstunde? Hast du denn schon manches so empfunden?

    Ja. das sinnlose Geschwafel von Demokratie und so... gibt überhaupt nichts her. RICHTIGE Männer braucht die Welt. Solche mit naktem Oberkörper...

    Bei so langen Threads, wie diesem, ist es oft sehr interessant und lehrreich (wenn wir schon von einer Lehrstunde reden), hin und wieder von ganz vorne zu lesen zu beginnen. Schon interessant, wie sich das Ganze im letzten halben Jahr entwickelt hat. Und wenn du dich auch noch auf MEINE Beiträge/Aussagen konzentrieren würdest, dann könntest du meine Positionen zu dem Thema ganz klar erkennen. DEINE Aussagen mir gegenüber sind geprägt von Unterstellungen, Vorurteilen und Interpretationen. Meine Lust, diese Dinge permanent richtig zu stellen und deine Unterstellungen zu korrigieren, hält sich in sehr engen Grenzen.

    Such dir einfach einen x-beliebigen Beitrag in diesem Thread von mir heraus (das Forum hat ein paar praktische Suchfunktionen) und sag mir, wo ich definitiv was Falsches geschrieben habe, oder Verbrechen, egal welcher Seite bestritten hätte. Habe ich irgendwo geschrieben: Das sind die Guten - das sind die Bösen???

    Ich kann es dir verraten: Du wirst nichts finden! Mach es die einfach zur Gewohnheit, meine Beiträge Wort für Wort und genau zu lesen. Du hättest dir viele Unterstellungen mir gegenüber erspart.
    Anstatt, dass du auf diesen Post Wohin steuert die Ukraine? eingehst und zu meiner Kritik bezügl. deiner Unterstellungen, deiner Vorurteile und deiner Projektionen,
    ausführlich antwortest, drehst du jetzt den Spieß um und stellst es so dar, dass du derjenige seist, der mit Unterstellungen und Vorurteilen von anderen Usern beworfen wird.
    Hier geht es nicht darum, ob du etwas "falsches" geschrieben hast, hier geht es auch nicht um Gut und Böse und hier geht es auch nicht darum genau Wort für Wort zu lesen.
    Es geht darum, nicht WORT FÜR WORT um den heißen Brei herum zu reden, sondern die Dinge beim Namen zu nennen! Das ist meine Kritik an dich. Ja, ich habe viele Posts von dir zum Thema gelesen.
    Du schlängelst dich wie ein schleimiger Aal um das Thema herum und es gibt keine eindeutige Haltung von dir bezügl. der offensichtlichen Verbrechen, die von der faschistischen Regierung, an den Menschen im Osten begangen werden.
    Die Charakterisierung deiner Posts, das Bild, welches du für mich in diesem Thread zu diesem Thema hergibst, ist, dass du über diese Verbrechen schweigst, gleichzeitig reflexhaft andere User als Propagandaopfer oder Putinverehrer diffamierst etc.
    Du unterstellst den Usern hier, sie hätten kein Demokratieverständnis. Du meinst, die User hier hätten nur ein unkritisches gutes Bild von Russland. Und sowieso fällst du ständig damit auf, (auch hier wieder) dass es dir anscheinend immer wieder auf
    eine Reduzierung und Vereinfachung der gesamten Thematik Russland/Ukraine gut kommt, wenn du Putin als Russland personifizierst und Russland als Sündenbock immer wieder in den Vordergrund schieben musst!
    Du scheinst auch die einfachen Fragen die man dir gestellt hat nicht beantworten zu können! Stichwort; Brandbomben, tote Zivilisten, zerstörte Dörfer und Städte, Beschuss auf zivile Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen,
    Beschuss auf Städte und Ortschaften in denen weit und breit keine Verteidigungseinheiten stationiert sind. Keine Aussage von dir, bezügl. der von der Kiever Junta angeordneten militärischen Befehle gegen die Bevölkerung im Osten.
    Keine Aussage von dir über die Vernichtungsrethorik von Turtschinow, Jazenjuk, Poroschenko und Co.
    Ich denke den Usern hier ist es klar das Russland kein "Engel-Land" ist aber wer wie du , sich wie eine Schlange windet , über Verbrechen schweigt und den anderen die ganze Zeit von seinem erhobenen Haupte erklären muss, dass sie keine
    Ahnung hätten, das sie auf die Propaganda reinfallen würden, der ist in meinen Augen genauso verlogen wie die üblen Politiker, Neocons und Kriegstreiber und genauso schlimm wie die Faschisten, die die Leute in Mariupol und Odessa umgebracht haben! Das ist keine Unterstellung! Das ist meine Meinung!

    - - - Aktualisiert - - -







    Wikileak Cables: Ukrainian President Petro Poroshenko in Washington's Pocket Since 2006


    18.Jun.2014 | SCG


    It turns out that Ukraine's new president, Petro Poroshenko, has been working for the U.S. government since at least 2006 and they knew he was corrupt.


    There's not much point in staging a coup if you don't influence who is placed in power in the aftermath. Of course in order for a puppet government to be effective, they can't be perceived as such. You wouldn't want the natives to get restless would you?



    The evidence that the U.S. was behind the toppling of the Ukrainian government early this year is so overwhelming at this point that the subject really isn't up for debate, however initially it was unclear how the election of Petro Poroshenko fit in. The ecstatic response by Washington when he was declared the winner, and their unbending support in spite of his ongoing military assault against civilians in the east, made it clear that he was the chosen one, but the paper trail wasn't immediately obvious.
    As it turns out, the evidence that Poroshenko is in the pocket of the U.S. State Department has been available all this time, you just had to know where to find it. In a classified diplomatic cable from 2006 released by Wikileaks.org, U.S. officials refer to Poroshenko as "Our Ukraine (OU) insider Petro Poroshenko".
    A separate cable also released by Wikileaks makes it clear that the U.S. government was considered Poroshenko corrupt.
    "Poroshenko was tainted by credible corruption allegations, but wielded significant influence within OU; Poroshenko's price had to be paid."
    The U.S. government knew Poroshenko was dirty, but he was influential, and arguably their most dependable mole.
    Perhaps the most interesting revelation comes from a 2009 cable where Poroshenko told then Secretary of State Hillary Clinton he supported "the opening of a U.S. diplomatic presence in Crimea" and "He emphasized the importance of Crimea, and said that having U.S. representation there would be useful for Ukraine." Poroshenko's role as an informant for the U.S. government continued in cables in 2010 as well.



    Reading through the cables, I have to wonder if Poroshenko was actually breaking Ukrainian law by sharing the kind of strategic information that he did. Considering that this information was certainly used when planning the coup against Yanukovich, one could argue that he committed treason.
    Poroshenko, however, isn't the only Ukrainian politician mentioned. For example, the cables mention the scandal surrounding Oleksandr Turchynov's destruction of SBU documents tying Julia Tymoshenko to organized crime, and note that the accusation that Tymoshenko wanted Turchynov get the Interior Minister position so that she could gather damaging information on her enemies. The cable refers to this accusation as "not farfetched". Turchynov went on to be installed as the acting president of Ukraine in the provisional government.
    In order to grasp the extent of the U.S. government's tinkering in Ukraine it is worth reading the documents for yourself.

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Sehr gerne:

    Ganz oben die „Salzburger Nachrichten“ einfach im Suchfeld rechts oben "Ukraine" eingeben, und Du erhälst aktuell knapp 1.000 Beiträge zum Thema nach Datum sortiert. Die SN beschäftigt nicht einige der besten Journalisten Österreichs, sondern gilt auch als Kaderschmiede für Diese.

    Dann wäre da noch z. B. die „Wiener Zeitung“ Ähnliche Suchfunktion, aber noch besser zu filtern. Bei der Wiener Zeitung (die älteste Zeitung in Österreich) geht es wirklich in die Tiefe und ins Detail! Für die ganzen "Heute" und "Österreich"-Leser um Welten zu hoch. Ein wenig "trocken und staubig" vom Stil, aber Qualitativ in der obersten Liga. Auch international!

    Schicksale wie sie in den Videos zu sehen sind, oder auch in Büchern, Magazinen und Zeitungen beschrieben werden, gab es immer und wird es immer geben, solange es jemanden mit der Waffe in der Hand gibt. Aufregen bringt einen nicht weiter. Wir können auch nicht die Welt verbessern. Wir haben es aber in unserem unmittelbaren Umfeld in der Hand, ob wir in Frieden leben können, oder nicht.

    "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."
    Friedrich Schiller (Wilhelm Tell IV, 3.)

    Mit anderen Worten von Jezo! Denn bei Jezo sollte man ganz aufmerksam und konzentriert Wort für Wort auseinanderklamüsern!
    Heißt es; Kriecht solchen, von Psychopathen ernannten, Kriegsgurus in den Arsch!

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    Und alle so; Yeeeaaahhhhh!

    - - - Aktualisiert - - -

    'Wohin steuert die Kiever Metro? In den Faschismus?

    Vielleicht regen sich einige Leute auf, weil der Begriff Faschismus heutzutage so inflationär verwendet wird?
    Ich hab extra Pink gemacht! Damit es etwas freundlicher wirkt. Bitte entschuldigung!



  10. #4140
    Jezersko
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Anstatt, dass du auf diesen Post Wohin steuert die Ukraine? eingehst und zu meiner Kritik bezügl. deiner Unterstellungen, deiner Vorurteile und deiner Projektionen,
    ausführlich antwortest, drehst du jetzt den Spieß um und stellst es so dar, dass du derjenige seist, der mit Unterstellungen und Vorurteilen von anderen Usern beworfen wird.
    Hier geht es nicht darum, ob du etwas "falsches" geschrieben hast, hier geht es auch nicht um Gut und Böse und hier geht es auch nicht darum genau Wort für Wort zu lesen.
    Es geht darum, nicht WORT FÜR WORT um den heißen Brei herum zu reden, sondern die Dinge beim Namen zu nennen! Das ist meine Kritik an dich. Ja, ich habe viele Posts von dir zum Thema gelesen.
    Du schlängelst dich wie ein schleimiger Aal um das Thema herum und es gibt keine eindeutige Haltung von dir bezügl. der offensichtlichen Verbrechen, die von der faschistischen Regierung, an den Menschen im Osten begangen werden.
    Die Charakterisierung deiner Posts, das Bild, welches du für mich in diesem Thread zu diesem Thema hergibst, ist, dass du über diese Verbrechen schweigst, gleichzeitig reflexhaft andere User als Propagandaopfer oder Putinverehrer diffamierst etc.
    Du unterstellst den Usern hier, sie hätten kein Demokratieverständnis. Du meinst, die User hier hätten nur ein unkritisches gutes Bild von Russland. Und sowieso fällst du ständig damit auf, (auch hier wieder) dass es dir anscheinend immer wieder auf
    eine Reduzierung und Vereinfachung der gesamten Thematik Russland/Ukraine gut kommt, wenn du Putin als Russland personifizierst und Russland als Sündenbock immer wieder in den Vordergrund schieben musst!
    Du scheinst auch die einfachen Fragen die man dir gestellt hat nicht beantworten zu können! Stichwort; Brandbomben, tote Zivilisten, zerstörte Dörfer und Städte, Beschuss auf zivile Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen,
    Beschuss auf Städte und Ortschaften in denen weit und breit keine Verteidigungseinheiten stationiert sind. Keine Aussage von dir, bezügl. der von der Kiever Junta angeordneten militärischen Befehle gegen die Bevölkerung im Osten.
    Keine Aussage von dir über die Vernichtungsrethorik von Turtschinow, Jazenjuk, Poroschenko und Co.
    Ich denke den Usern hier ist es klar das Russland kein "Engel-Land" ist aber wer wie du , sich wie eine Schlange windet , über Verbrechen schweigt und den anderen die ganze Zeit von seinem erhobenen Haupte erklären muss, dass sie keine
    Ahnung hätten, das sie auf die Propaganda reinfallen würden, der ist in meinen Augen genauso verlogen wie die üblen Politiker, Neocons und Kriegstreiber und genauso schlimm wie die Faschisten, die die Leute in Mariupol und Odessa umgebracht haben! Das ist keine Unterstellung! Das ist meine Meinung!
    Ich drehe keinen Spieß um, sondern halte nur manchmal einen Spiegel vor. Ich weiß, das kann oft unangenehm sein. Damit musst du leben.

    Wenn ich mich um ein Thema - wie du es nennst - wie ein "Aal herumschlängle", dann deshalb, weill es zu viele Dinge gibt, auf die ich die richtige Antwort nicht kenne. Ja vermutlich NIEMAND kennt, also auch du nicht, obwohl du immer von "Fakten" schreibst und auf deine you-tube-Quellen verweist. Ich war bei den Kampfhandlungen nirgends dabei. Ich nehme an, auch du nicht. Also reden wir beide vom Gleichen. Jeder verwendet eben seine Informationen.

    Kriegerische Auseinandersetzungen und terroristische Aktionen laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Glaub mir - ich weiß wovon ich spreche. Weltweit und tagtäglich - ausgenommen in der EU (!) passieren diese Verbrechen an der Menschlichkeit. Du kannst von jeder einzelnen Person und von jedem persönlichen Schicksal ein you-tube-Video drehen. Jedes für sich eine Tragödie, die einem ob der Machtlosigkeit dies zu verhindern, nahezu verzweifeln lässt. Und dennoch ändert sich NICHTS! Erdogan setzte vor ziemlich genau einem Jahr massiv Wasserwerfer, Gummigeschosse und Gas gegen das eigene Volk ein. Stimmt. Sie waren ideologische Gegner des politischen Kurses von Erdogan. Aber dennoch sein eigenes Volk. Wir haben es genau hier verfolgt. Was ist ein Jahr danach? Jede kleinste Demonstration wird schon im Keim mit Wasserwerfern, Prügeln und Gas erstickt. Es hat sich NICHTS geändert! Wenn das türkische Volk etwas ändern will, dann hat es im August bei den Präsidentschaftswahlen die Möglichkeit dazu. Wenn die Mehrheit des Volkes der Meinung ist, dass das Demokratieverständnis Erdogans in Ordnung ist, dann ist es eben so. Späteres Mitleid ausgeschlossen.

    Was hat das mit der Ukraine zu tun? Nichts und Vieles. Nichts deshalb, weil im Gegensatz zur Türkei in der Ukraine sehr viele Kräfte von außen wirken. Vieles, weil auch in der Ukraine die Lösung dieser enormen Krise von innen, vom ukrainischen Volk ausgehen muss. Wenn das Volk irreguläre Soldaten - woher auch immer sie kommen - die nach den Gesetzen des Faustrechts agieren, toleriert, ja sogar gut heißt, dann wird es mit den Zuständen wie sie heute herrschen, noch viele Jahre leben müssen. Und viele tote Söhne, Töchter und Mütter akzeptieren müssen.

    Wer als Sieger aus diesem Krieg hervorgehen wird ist unklar. Die Verlierer stehen aber schon fest: Die Ukraine als Ganzes, sowie die gesamte ukrainische Bevölkerung. Noch Jahre und Jahrzehnte wird jeder Bürger der Ukraine noch unter der totalen Zerstörung der zuvor schon maroden Wirtschaft leiden. Ganz zu schweigen von den moralischen Schäden, die in den Köpfen der Gesellschaft angerichtet wurde. Dabei ist es unerheblich, ob in 5 oder 10 Jahren Teile der heutigen Ukraine einem anderen Land angehören oder selbständig sind. Der Schaden ist angerichtet. Denk an das Verhältnis zwischen den Serben und Kroaten. Noch heute besteht da bei Vielen noch ein tiefer Graben.

    Du hast bemerkt, dass ich auch jetzt nicht auf deine "konkreten" Aussagen zu Brandbomben, Kiever Junta, Poroschenko usw. eingegangen bin. Ich werde es auch zukünftig nicht tun, weil es sinnlos ist, wenn zwei Außenstehende wie wir es sind, darüber "Schwanzvergleiche" abhalten, wer denn nun das größere Arschloch ist. Meine Sichtweise ist umfassender. Wir können über Alles mögliche diskutieren. Ändern können wir definitiv NICHTS! Wir können jedoch Rückschlüsse auf unser eigenes Verhalten ziehen, sollten vergleichbare Entwicklungen auch in unserer Heimat entstehen. Wie würden wir in Deutschland oder Österreich in dieser Situation reagieren?

    Soweit hergeholt wäre das Alles nicht, gäbe es nicht die EU. Noch einmal muß Erdogan als Beispiel herhalten. Er war gestern in Wien und hat seinen Wahlkampf wie zuvor schon nach Köln, eben auch nach Österreich getragen. Wilkommen war er nur von einer verschwindenden Minderheit. Dennoch ist es ihm schon alleine durch seine Anwesenheit gelungen, einen massiven Keil zwischen alle hier lebenden Menschen zu treiben. Nicht nur bei denen türkischer Abstammung. Die Stimmung war extrem angespannt. ein kleiner Funke hätte genügt... Erdogan kam mit einem Tross von 60 eigenen Sicherheitsleuten. Wien hat rund um die Privateinladung (war kein offizieller Besuch) für einen halben Tag Teile des öffentlichen Verkehr stillegen müssen sowie hunderte Polizisten im Einsatz. Wenn man in Wien unterwegs war, waren die Feindseligkeiten an jeder Ecke richtiggehend spürbar. Es war ein Bärendienst, den Erdogan seinen Unterstützern hier erwiesen hat. Was hat die Regierungsspitze gemacht? Das was sie seit Jahren immer macht, wenns kritisch wird: Sie läuft davon. "Offizielle Auslandstermine, die wegen eines Privatbesuches nicht abgesagt wird..." Auch derartiges Verhalten wird sich eines Tages rächen. Unter Garantie zum ungünstigsten Zeitpunkt.

    Das ist meine Meinung. Auf dieser Basis können wir weiter diskutieren. You-tube-Filmchen und kopierte Meldungen kommentiere ich nicht. Mich interessiert nur die Meinung meines Diskussionspartners.

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen

    ...
    ...
    Mit anderen Worten von Jezo! Denn bei Jezo sollte man ganz aufmerksam und konzentriert Wort für Wort auseinanderklamüsern!
    Heißt es; Kriecht solchen, von Psychopathen ernannten, Kriegsgurus in den Arsch!


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    'Wohin steuert die Kiever Metro? In den Faschismus?


    Vielleicht regen sich einige Leute auf, weil der Begriff Faschismus heutzutage so inflationär verwendet wird?
    Ich hab extra Pink gemacht! Damit es etwas freundlicher wirkt. Bitte entschuldigung!
    Das habe ich geschrieben:

    Schicksale wie sie in den Videos zu sehen sind, oder auch in Büchern, Magazinen und Zeitungen beschrieben werden, gab es immer und wird es immer geben, solange es jemanden mit der Waffe in der Hand gibt. Aufregen bringt einen nicht weiter. Wir können auch nicht die Welt verbessern. Wir haben es aber in unserem unmittelbaren Umfeld in der Hand, ob wir in Frieden leben können, oder nicht.

    "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."
    Friedrich Schiller (Wilhelm Tell IV, 3.)


    Du hast es extra wunderschön rosa eingefärbt und fett gemacht.

    So hast du es interpretiert:

    "Heißt es; Kriecht solchen, von Psychopathen ernannten, Kriegsgurus in den Arsch!"

    Es soll sich jeder seine Meinung bilden. Mit sinnerfassendem lesen hat das jedenfalls nichts zu tun.
    Vielleicht regen sich einige Leute auf, weil der Begriff Faschismus heutzutage so inflationär verwendet wird. Von wem eigentlich? Von mir jedenfalls nicht!

    Nur ein kleiner Vergleich: Bei den Präsidentenwahlen in der Ukraine waren die Kandidaten der rechten und nationalistischen Parteien bedeutungslos. Der Kandidat der rechten Swoboda-Partei, Oleh Tjahnybok kam auf 1,16%, Dmytro Jarosch vom Prawyj Sektor erhielt grandiose 0,7% Zuspruch. Vergleicht man nun die Ergebnisse mit den am selben Tag abgehaltenen Wahlen zum EU Parlament, bei denen die Rechten Parteinen fast durchgehend zweistellig, zumeist über 20 % lagen, stellt sich schon die Frage, wer denn nun ein "Rechts-Problem" hat. Bei diesem Thema sollten wir Wohlstandseuropäer den Ball also sehr flach halten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Hmm. Jetzt können wir gerne diskutieren, wie neutral dieser Artikel ist. Stichwort "Erpressung". Aber nur, wenn Du es ernst meinst.

    "Erpressung" wird hier ja offensichtlich nicht im juristischen Sinne benutzt, sondern in einer Art moralischen. Bezweifelt ja niemand, dass Russland die Gaslieferungen als Hebel einsetzt.

    In diesem Sinne sind aber auch die Sanktionen, die die USA Janukowitsch angedroht haben, wenn er nicht vom Maidan seine Gebäude überrennen lässt, nichts weiter als Erpressung: wenn Du nicht machst, was wir wollen, nämlich Platz für eine Pro-Eu Pro-Nato Regierung, dann stürzen wir Dich.

    So, und wenn die "Salzburger Nachrichten" in diesem Fall auch kein Blatt vor den Mund nehmen und von Erpressung sprechen, ja, dann erkenne ich sie als neutral an.
    Würde jedes Wort in Zeitungen im juristischen Sinn genutzt, gäbe es seit Jahrzehnten keine einzige Zeitung mehr. Alle Totgeklagt...

    In diesem Beitrag in der SN wäre der Begriff "Erpressung" vermutlich sogar haltbar. Ich hätte möglicherweise geschrieben "auf erpresserische Art..." (dafür hätte mich die Melone wieder als Aal bezeichnet ).
    Ich kenne einige Mitarbeiter der SN persönlich. Ich kann Dir garantieren: Wenn DIE nicht neutral sind, dann weiß ich auch nicht. Und sie schreiben Klartext!
    Schau einfach gelegentlich auf der Seite vorbei und bilde Dir Deine eigene Meinung.

    Salzburger Nachrichten

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