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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.182 Aufrufe

  1. #4161
    Jezersko
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Erklär doch noch mal bitte warum die Sicherheitsorgane der Regierung Janukowitsch und die Separatisten auf keinen Fall Gewalt anwenden dürfen, die Maidanisten, der Rechte Sektor und die Übergangsregierung aber das Gewaltmonopol haben. Danke.
    Warum soll ich das erklären? Habe ich jemals gesagt/geschrieben, daß ich das gut heiße?

    Freund, du musst schon LESEN, was ich schreibe, bevor du mir irgendwas unterstellst!

  2. #4162

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Warum soll ich das erklären? Habe ich jemals gesagt/geschrieben, daß ich das gut heiße?

    Freund, du musst schon LESEN, was ich schreibe, bevor du mir irgendwas unterstellst!
    Das habe ich daraus abgeleitet, dass Du sagst, die Separatisten sind an den toten Zivilisten Schuld.

    Wenn Du also nicht glaubst, dass die Separatisten nicht für ihre Sache mit Gewalt kämpfen dürfen, warum glaubst Du dann, die Separatisten sind an den Toten schuld?

  3. #4163
    Jezersko
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Das habe ich daraus abgeleitet, dass Du sagst, die Separatisten sind an den toten Zivilisten Schuld.

    Wenn Du also nicht glaubst, dass die Separatisten nicht für ihre Sache mit Gewalt kämpfen dürfen, warum glaubst Du dann, die Separatisten sind an den Toten schuld?
    Nach meinen Informationen ging die Gewalt zuerst von den "Separatisten" aus. Somit sind sie für mich die Schuldigen an der Eskalation der Entwicklungen in der Ostukraine. Ich habe nicht gesagt, dass sie für ihre Sache nicht kämpfen dürfen. Das schließt jedoch nicht automatisch Gewalt ein! Willst du das nicht kapieren, oder bist du tatsächlich zu dumm um den Unterschied zu kennen???

  4. #4164

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Nach meinen Informationen ging die Gewalt zuerst von den "Separatisten" aus. Somit sind sie für mich die Schuldigen an der Eskalation der Entwicklungen in der Ostukraine. Ich habe nicht gesagt, dass sie für ihre Sache nicht kämpfen dürfen. Das schließt jedoch nicht automatisch Gewalt ein! Willst du das nicht kapieren, oder bist du tatsächlich zu dumm um den Unterschied zu kennen???
    Ich hoffe nicht, dass ich dumm bin.

    Die Separatisten hatten, wenn ich mich recht erinnere, zuerst Gebäude in Donetsk etc. besetzt und Wahlen veranstaltet. Zu Gewalt kam es, als die Nationalgarde anrückte. Mir ist also nicht ganz klar, was Du meinst mit "die Gewalt ging zuerst von den Separatisten aus". Wenn man die Leute im Osten hätte ihr Ding machen lassen, hätte es doch keine Gewalt gegeben, oder?

  5. #4165
    GLOBAL-NETWORK
    Er hat schon recht damit denn leute ich bitte euch,was zum Teufel haben Schwerbewaffnete Russische Terroristen auf Ukrainischen Territorium zu suchen? Es versteht sich doch von selbst das die Ukraine diesen Kriminellen Banden auf jede erdenkliche Art einhalt gebieten muss!

  6. #4166
    Avatar von Damien

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    Beiträge
    6.948
    Militär: Ukraine will Kampfhandlungen näher zu russischer Grenze verlegen



    Kiew versucht, die Kampfhandlungen im Osten der Ukraine näher zur russischen Grenze zu verlegen. Diese Ansicht vertrat Waleri Schnjakin, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates.

    „Ich denke, dass dahinter der Westen steckt. Falls es nicht gelingt, eine Einigung mit der ukrainischen Führung zu erzielen, sollte mit deren Gönnern in Washington verhandelt werden“, sagte der Militär am späten Freitagabend in einem RIA-Novosti-Gespräch. Er äußerte die Hoffnung, dass russische Diplomaten weise und mutig genug bleiben, um die Entwicklung in friedliche Bahnen zu lenken.

    Den jüngsten Beschuss eines russischen Grenzübergangspunktes im Gebiet Rostow bezeichnete Schnjakin als eine Provokation, schloss zugleich das fehlende Können der ukrainischen Militärs nicht aus. Er erinnerte daran, dass Oberbefehlshaber Wladimir Putin bereits befohlen hatte, die Staatsgrenze Russlands verstärkt zu bewachen.

    Am vergangenen Freitag war der russische Grenz-Checkpoint Nowoschachtinsk durch Granatfeuer vom ukrainischen Territorium aus getroffen. Zerstört wurden einige Gebäude und Grenzanlagen, ingenieurstechnische Kommunikationen wurden beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Toten.

    Militär: Ukraine will Kampfhandlungen näher zu russischer Grenze verlegen | Sicherheit und Militär | RIA Novosti




    Nach Poroschenkos Waffenpause: Artillerie nimmt Slawjansk wieder unter Beschuss



    Ungeachtet der von Präsident Pjotr Poroschenko per Erlass angeordneten einwöchigen Waffenruhe hat die ukrainische Artillerie die belagerte Stadt Slawjansk im Osten des Landes in der Nacht zum Samstag wieder unter Beschuss genommen. Das teilte ein Sprecher des Exekutivkomitees von Slawjansk RIA Novosti mit.

    „Etwa um Mitternacht wurde der Vorort Artjom beschossen. Ortsbewohner berichteten auch über den Einsatz von Brandbomben im Vorort Semjonowka, was das Exekutivkomitee weder bestätigen noch dementieren kann“, hieß es.
    Zudem berichteten Ortsansässige über schwere Kämpfe im Raum des Grenzübergangspunktes Uspenka im Gebiet Donezk. Details lagen zunächst nicht vor. Beschossen wurden auch ein Checkpoint im Raum der Siedlung Dolschanski und der Grenzübergangspunkt Iswarino im benachbarten Gebiet Lugansk.

    Am Freitagabend hatte Poroschenko eine siebentägige einseitige Feuerpause angeordnet. Oligarch Igor Kolomojski kündigte darauf an, er werde Poroschenkos Befehlen nicht folgen und die „Separatisten“ mit seiner Privatarmee bis zum Ende bekämpfen.

    Zwei Wochen nach der Amtseinführung von Präsident Pjotr Poroschenko wurden die Kampfhandlungen auf das beinahe gesamte Gebiet Donezk ausgedehnt. Wenn bislang die Stadt Slawjansk als Krisengebiet galt, laufen jetzt „Frontberichte“ von allen Teilen der selbsternannten Volksrepublik Donezk ein, darunter aus Mariupol, Kramatorsk, Gorlowka und mehreren anderen Städten. Nach Angaben des ukrainischen Gesundheitsministeriums kamen bei den Kämpfen mehr als 200 Zivilisten ums Leben, darunter Frauen und Kinder.

    Moskau bezeichnet den Einsatz als eine Strafoperation und fordert Kiew auf, sie unverzüglich einzustellen.

    Nach Poroschenkos Waffenpause: Artillerie nimmt Slawjansk wieder unter Beschuss | Sicherheit und Militär | RIA Novosti

  7. #4167
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Ich hoffe nicht, dass ich dumm bin.

    Die Separatisten hatten, wenn ich mich recht erinnere, zuerst Gebäude in Donetsk etc. besetzt und Wahlen veranstaltet. Zu Gewalt kam es, als die Nationalgarde anrückte. Mir ist also nicht ganz klar, was Du meinst mit "die Gewalt ging zuerst von den Separatisten aus". Wenn man die Leute im Osten hätte ihr Ding machen lassen, hätte es doch keine Gewalt gegeben, oder?
    Wir werden uns über das, was man EU, USA etc. da vorwerfen kann, wahrscheinlich im Großen und Ganzen einig sein.

    In dem Punkt hat Jezersko aber nicht Unrecht. Es fing an mit Kundgebungen und Demonstrationen wie in Donetsk, Lugansk... Aber wenn das dann weiter geht, dass Leute sich bewaffnen, Verwaltungsgebäude erstürmen usw. Dass der ukrainische Staat darauf reagiert generell, auch mit Polizei, Spezialeinheiten, Armee, ist nichts Ungewöhnliches. In Russland würde das nicht anders, sogar einen Zahn schärfer laufen. Und da kamen auch keine irgendwie Zeichen, deeskalierend darauf einzuwirken. Und ich denke schon, dass entsprechende Signale aus der russischen Politik gewisse Wirkung hätten zeigen können. Mein Eindruck ist, dass
    man die Wahlen am 25.05. hatte torpedieren wollen und dass man auch an keiner stabilen Ukraine interessiert ist. Lug und Heuchelei und Missbrauch der Ukraine als geopolitische Spielwiese gibt es beiderseits.

  8. #4168
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von GLOBAL-NETWORK Beitrag anzeigen
    Er hat schon recht damit denn leute ich bitte euch,was zum Teufel haben Schwerbewaffnete Russische Terroristen auf Ukrainischen Territorium zu suchen? Es versteht sich doch von selbst das die Ukraine diesen Kriminellen Banden auf jede erdenkliche Art einhalt gebieten muss!
    Die Waffen in die Hand genommen haben zuallererst mal Leute aus der Ukraine selbst. Es ist zu einfach, alles auf Kämpfer aus der RF zu schieben. Die es zweifelsohne dort gibt. Ebensowenig wie den Maidan auf die Faschisten etc.

  9. #4169
    Avatar von Damien

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    6.948
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wir werden uns über das, was man EU, USA etc. da vorwerfen kann, wahrscheinlich im Großen und Ganzen einig sein.

    In dem Punkt hat Jezersko aber nicht Unrecht. Es fing an mit Kundgebungen und Demonstrationen wie in Donetsk, Lugansk... Aber wenn das dann weiter geht, dass Leute sich bewaffnen, Verwaltungsgebäude erstürmen usw. Dass der ukrainische Staat darauf reagiert generell, auch mit Polizei, Spezialeinheiten, Armee, ist nichts Ungewöhnliches. In Russland würde das nicht anders, sogar einen Zahn schärfer laufen. Und da kamen auch keine irgendwie Zeichen, deeskalierend darauf einzuwirken. Und ich denke schon, dass entsprechende Signale aus der russischen Politik gewisse Wirkung hätten zeigen können. Mein Eindruck ist, dass
    man die Wahlen am 25.05. hatte torpedieren wollen und dass man auch an keiner stabilen Ukraine interessiert ist. Lug und Heuchelei und Missbrauch der Ukraine als geopolitische Spielwiese gibt es beiderseits.
    Das die Ukraine gegen die bewaffneten Seperatisten kämpft ist auch ihr gutes recht.
    Nur die art wie sie es machen. Mit schwerer Artillerie wahllos in Städte zu feuern. Und dabei bewust auch den tot von der Zivilbevölkerung in kauf zu nehmen.

    Damit stellt sich Kiew auf gleicher stelle mit den Bewaffneten Seperatisten.

    Nicht zu vergessen was in Odessa passiert ist.

  10. #4170

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wir werden uns über das, was man EU, USA etc. da vorwerfen kann, wahrscheinlich im Großen und Ganzen einig sein.

    In dem Punkt hat Jezersko aber nicht Unrecht. Es fing an mit Kundgebungen und Demonstrationen wie in Donetsk, Lugansk... Aber wenn das dann weiter geht, dass Leute sich bewaffnen, Verwaltungsgebäude erstürmen usw. Dass der ukrainische Staat darauf reagiert generell, auch mit Polizei, Spezialeinheiten, Armee, ist nichts Ungewöhnliches. In Russland würde das nicht anders, sogar einen Zahn schärfer laufen. Und da kamen auch keine irgendwie Zeichen, deeskalierend darauf einzuwirken. Und ich denke schon, dass entsprechende Signale aus der russischen Politik gewisse Wirkung hätten zeigen können. Mein Eindruck ist, dass
    man die Wahlen am 25.05. hatte torpedieren wollen und dass man auch an keiner stabilen Ukraine interessiert ist. Lug und Heuchelei und Missbrauch der Ukraine als geopolitische Spielwiese gibt es beiderseits.
    Das man die Wahlen am 25.5. torpedieren wollte glaube ich auch. Auch das RF nichts dagegen hatte und das sie ebenfalls hart gegen Separatisten vorgehen würden.

    "Es fing an mit Kundgebungen und Demonstrationen wie in Donetsk, Lugansk... Aber wenn das dann weiter geht, dass Leute sich bewaffnen, Verwaltungsgebäude erstürmen usw."

    So fing es aber auf dem Maidan auch an, bereits im November wurden Verwaltungsgebäude erstürmt. Damals durfte der ukrainische Staat nicht dagegen vorgehen.

    Und das meinte ich ursprünglich mit meiner Frage.

    Ich gehe auch davon aus, das im Osten die Bevölkerung zum großen Teil hinter den Separatisten und ihren Forderungen steht und das sie in den Wahlen am 25.5. sowieso keine Chance hatten, ihrem politischen Willen Ausdruck zu verleihen. Kann natürlich sein, dass ich mich da irre.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Das die Ukraine gegen die bewaffneten Seperatisten kämpft ist auch ihr gutes recht.
    Nur die art wie sie es machen. Mit schwerer Artillerie wahllos in Städte zu feuern. Und dabei bewust auch den tot von der Zivilbevölkerung in kauf zu nehmen.

    Damit stellt sich Kiew auf gleicher stelle mit den Bewaffneten Seperatisten.

    Nicht zu vergessen was in Odessa passiert ist.
    Also wenn Du den Separatisten schon die Legitimation für den bewaffneten Kampf absprichst, dann wird es schwierig, den AT-Einsatz zu verurteilen - außer punktuell (z.B. Odessa). Kann ja gut sein, die Artillerie schiesst auf Gebäude, von wo aus vorher Separatisten geschossen haben. So genau sind da die Berichte nicht. Ähnlich auch der Luftangriff am 2. Juni in Lugansk: schliesslich war das Gebäude von Bewaffneten besetzt. Da dann zum Zeitpunkt des Luftangriffs Zivilisten davor stehen, ist ein Kollateralschaden. Den will man immer vermeiden, klappt aber in keinem Krieg.

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