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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.028 Aufrufe

  1. #4901
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    https://www.facebook.com/photo.php?v=742751405771322

    kann jemand bitte übersetzen was die Frau sagt?

    - - - Aktualisiert - - -

    Ost-Ukraine:

    ORF-Interview über die Lüge der angeblich "würdelos" behandelten Leichen

    Ihr habt ja sicherlich auch davon gehört, dass die Leichen der Opfer angeblich so unglaublich würdelos von den aufständischen Bürgern in der Ost-Ukraine behandelt wurden, nicht wahr..? Das hat ja auch der US-Außenminister Kerry gesagt, nicht wahr?
    Nun hat der ORF mal seine eigenen Korrespondenten in der Region angerufen und mal nachgefragt, wie würdelos das denn alles so von statten ging...
    Das Interview lief dann aber nicht ganz so, wie sich das die ORF-Redakteure vorher vorgestellt hatten...
    >>>> <<<<
    http://apasfftp1.apa.at/oe1/news/00022F5E.MP3
    Die Frau sagt geht weg von uns. Last uns in ruhe.
    Last mich und meine Kinder in frieden.

    Das ist jedenfalls alles was ich verstehe kann. Etwas schwer weil da der Propaganda Journalist dazwischen quatscht.
    Muste es mehrmals anhören. Aber das hat 100% nichts mit dem zu tun was da vom ZDF übersetzt wurde. Kein Wort von töten Poroschenko oder so was in der art.

    Aber erlich das überrascht mich jetzt auch nicht besonders. Gibt viele solcher fälle.

  2. #4902
    Avatar von DerBossHier

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    Die Typen von Malaysia Airlines sind doch echt am arsch

    MH17-Absturz

    Malaysia Airlines wählt Syrien als Alternativroute



    Die Ukraine-Route wird seit dem Absturz des Malaysia-Airlines-Passagierflugzeugs gemieden. Nun stellt sich heraus: Die Fluglinie flog als Ausweichstrecke über Syrien.


    Im Fall von Syrien warnt die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA bereits seit Längerem vor Überflügen. Sie rate Fluglinien strikt davon ab, den Luftraum zu nutzen, hieß es in einer Mitteilung vom vergangenen Jahr.

    MH17-Absturz: Malaysia Airlines wählt Syrien als Alternativroute | ZEIT ONLINE

  3. #4903
    Avatar von Arbeiter

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  4. #4904
    Avatar von Cobra

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    Den Worten sollen Taten folgen: Nachdem erst die Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin seit dem Flugzeugabsturz von Flug MH17 über der Ostukraine immer schärfer wurde, bereitet die Europäische Union (EU) jetzt eine Reihe weiterer möglicher Sanktionsmaßnahmen gegen Russland vor.
    „Die EU-Kommission wird beauftragt, zielgerichtete Maßnahmen vorzubereiten in den Bereichen Schlüsseltechnologien und Militär“, sagte Österreichs Außenminister Sebastian Kurz nach einem EU-Krisen-Treffen mit seinen Kollegen.
    Auch der niederländische Außenministers Frans Timmermans sagte, die Sanktionen könnten Finanz-, Rüstungs- und Energieunternehmen betreffen.
    Mögliche Sanktionen im Rüstungsbereich würden allerdings wohl nur künftige Verträge betreffen, sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Die geplanten Lieferungen Frankreichs von zwei Hubschrauberträgern an Russland hätten bei den Diskussionen der Außenminister eine Rolle gespielt, sagte Steinmeier.



    Die EU-Staaten hatten 2012 die Ausfuhr von Waffen im Wert von 193 Millionen Euro nach Russland genehmigt. Davon entfallen alleine 118 Millionen Euro auf Frankreich. Deutschland liegt mit 40 Millionen Euro auf Platz Zwei der Waffenlieferanten.
    Zudem soll die Liste der Personen, die Einreiseverboten und Kontensperrungen unterliegen, solle in den nächsten Tagen erweitert werden, sagte er. Bisher sind 72 Russen und pro-russische Ukrainer davon betroffen.


    Dieser Auftrag gehört zu mehreren Maßnahmen, mit denen die EU auf den Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH17 durch pro-russische Rebellen über der Ostukraine reagiert.
    Russland könne dies durch konkrete Schritte zur Deeskalation verhindern.
    Damit hatte Putin noch während des Krisen-Treffens der Außenminister in Brüssel begonnen. Der russische Präsident hat signalisiert, teilweise auf die Forderungen des Westens einzugehen.
    Zu Beginn eines Treffens des nationalen Sicherheitsrates kündigte er an, Russland werde seinen Einfluss auf die Separatisten in der Ostukraine nutzen, um eine umfassende Untersuchung der Ursachen des Flugzeugabsturzes zu gewährleisten. „Wir werden natürlich alles in unserer Macht stehende tun, aber das ist nicht annähernd genug“, sagte Putin.



    Der Westen seinerseits müsse Druck auf die Regierung in Kiew ausüben, damit die Kämpfe in der Ostukraine aufhörten.
    Zugleich warnte Putin den Westen jedoch davor, sich in die inneren Angelegenheiten seines Landes einzumischen. Angesichts der Aktivitäten der Nato in Osteuropa seien Maßnahmen zur Stärkung der militärischen Kapazitäten Russlands erforderlich, sagte er bei dem Treffen mit den Chefs der Sicherheitskräfte und Geheimdienste.




  5. #4905
    Avatar von DerBossHier

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    Was hat die IDF ( Israel Defence Force ) mit der rechtsradikalen ukrainischen Nationalgarde gemeinsam?

    Beide führen eine " Antiterroroperation " durch. Bloß das die Leute in der Ostukraine von Glück sprechen können, dass sie nicht im Freiluftgefängnis leben und flüchten können.

  6. #4906
    Avatar von Damien

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    Einige Westliche Medien Verbreiteten dieses Foto wie ein Rebell ein Ring vom Absturzort stiehlt.

    Angeblich direckt vom Finger eines Toten abgezogen! Und dann eingesteckt.



    Die Westlichen medien übernahmen dabei eine behauptung die zuerst von der Ukraine aufgestellt wurde.
    Ohne diese selbst auf richtigkeit zu überprüfen.

    Schauen wir uns an wie es wirklich war.

    Der Man stiehlt nicht den Ring sondern es werden zusammen mit helfern Gegenstände gesammelt die dann alle auf einen Lastwagen aufgeladen werden.



    Ein Weiteres Foto das von Westlichen Medien übernommen wurde.

    Das angeblich beweisen soll. Wie die Seperatisten vom absturzort dinge stehlen. Sie pracktisch als Souvenir behalten.
    Und selbst vor Spielzeug eines kleinen Kindes nicht halt machen. Diese schuften....

    Auch das ein fake.


  7. #4907
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Was hat die IDF ( Israel Defence Force ) mit der rechtsradikalen ukrainischen Nationalgarde gemeinsam?

    Beide führen eine " Antiterroroperation " durch. Bloß das die Leute in der Ostukraine von Glück sprechen können, dass sie nicht im Freiluftgefängnis leben und flüchten können.
    In seiner heutigen Rede nennt Putin das Kind beim Namen. Und bevor hier alle Putin/Russland Kritiker und manch ein Realitätsverweigerer aufschreien: ach die "Ria Novosti" sind staatlichgesteuertes Medium - habe seine Rede mit der Übersetzung in HR Info um 17:08 Uhr gehört (ein hessischer Radiosender der des öfteren objektiv berichtet).

    Putin: Russland gegen Ultimaten und für Dialog | Politik | RIA Novosti

    Respekt Herr Putin!

  8. #4908

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Du hast Recht. Ich habe ein "und" überlesen. "...Unterstützung durch Artillerie UND aus der Luft..."
    Nein. Fachmann im Miltärbereich bin ich nicht. Zumindest sehe ich mich nach nur 5 Jahren Ausbildung an verschiedenen Waffensystemen nicht als Fachmann. Da gibts Andere, die haben meterhohe Stöße an Militärzeitschriften zu Hause und kennen einschlägige Internetseiten in und auswendig... Vermutlich würde ihnen aber beim ersten abfeuern einer Noricum GHN 45 das Trommelfell platzen und gleichzeitig Mittag- und Abendessen des Vortages in die Unterhose drücken. Daher - als Nichtfachmann poste ich keine weiteren Kommentare zu militärischen Beträgen mehr.
    Nein ich habe noch nie eine 155mm Noricum GHN 45 beim abfeuern gehöhrt, wahrscheinlich es ist sehr laut und die Mannschaftsmitglieder müssen wohl speziellen Anforderungen entsprechen wie Trommelfell und Schließmuskel aus Stahl haben. Nee auf solche Mutproben verzichte ich lieber.
    Ein Bekannter von mir hat 1,5 Jahre in Afganistan an einer 122mm D-30 Haubitze gedient, er ist dann halbtaub nach hause zurückgekehrt, nach einigen Monaten hat sich sein Hörvermögen dann ein weig verbessert aber ganz erholt hat es sich nicht mehr.

    Die Absturzstelle aus der Luft


    .............................................

    Deutsche Firmen leiden unter Sanktionen gegen Putin




    Die EU-Sanktionen gegen Moskau zeigen dem DIHK zufolge Wirkung, Russlands Wirtschaft leide. Der Nachteil daran: Für deutsche Unternehmen fallen im Russland-Geschäft vier Milliarden Euro weg.


    Die EU-Sanktionen gegen Russland treffen schon jetzt viele deutsche Exporteure. "Wir erwarten für dieses Jahr einen Rückgang des Exports nach Russland um zehn Prozent", sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Damit fallen vier Milliarden Euro weg. Dieser Verlust trifft uns schon", ergänzte er. "Etwa 300.000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen am Russland-Geschäft." Wegen der Ukraine-Krise senkte der DIHK die Export-Wachstumsprognose für 2014 insgesamt von 4,5 auf 4,0 Prozent. Eine nochmalige Korrektur sei nicht ausgeschlossen. Zu den Unternehmen mit umfangreicheren Geschäftsbeziehungen nach Russland gehören große deutsche Energiekonzerne wie E.on und Wintershall, aber auch Mittelständler aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik.
    Gut 50 Prozent der deutschen Exportfirmen haben nach Angaben Treiers geschäftliche Kontakte mit Russland. Mit den USA seien es mehr als 70 Prozent. In beide Staaten exportierten etwa 25 Prozent der deutschen Firmen mit Außenhandel.
    Diese Gruppe von Unternehmen müsse jetzt genau prüfen, ob die Sanktionen der USA weiter gehen als die der Europäischen Union. Bei Missachtung der US-Vorschriften drohten ihnen sonst möglicherweise Geldbußen aus den Vereinigten Staaten, warnte der Ökonom.....
    Außenhandel : Deutsche Firmen leiden unter Sanktionen gegen Putin - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT


    Abschuss MH17: Allianz, Münchener- und Hannover Rück betroffen



    Die Allianz ist der Haupt-Versicherer der Passagiermaschine von Malaysia Airlines, die in der Ukraine abgeschossen wurde. Der Finanzdienstleister muss nun für den Versicherungs-Schutz und Personen-Schäden aufkommen. Doch auch die deutschen Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück sind betroffen.



    Die Allianz muss womöglich für die abgestürzte Passagiermaschine der Malaysia Airlines haften. Der Münchner Dax-Konzern teilte am Freitag mit, der Hauptversicherer des Jets zu sein. Es sei zwar noch zu früh für konkrete Aussagen. Die Allianz wolle ihrem Kunden aber so umfangreich und so schnell wie möglich helfen.
    Die genaue Absturzursache von Flug MH-17 über der Ostukraine ist noch unklar. Es wird vermutet, dass die Maschine abgeschossen wurde. Die politischen Schuldzuweisungen werden den Versicherungen indes nicht ausreichen. In der Regel brauchen Versicherer und Rückversicherer eine offizielle Erklärung für die Ursache, um Zahlungen an die Angehörigen auslösen zu können.
    In dem Gebiet toben Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und pro-russischen Separatisten. Knapp 300 Menschen kamen bei dem Absturz ums Leben. Die Maschine vom Typ Boeing 777 befand sich am Donnerstagnachmittag auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur.
    Nach Angaben des Versicherungsbrokers Aon geht es in dem Fall um einen Kaskoschutz von 97 Millionen Dollar für das Flugzeug. Die Analysten der Großbank Barclays betonten in einer Kurzanalyse allerdings, sollte es sich bewahrheiten, dass die Maschine abgeschossen worden sei, würde der Fall anders bewertet. Dann wäre ein auf Kriegshandlungen spezialisierter Anbieter in der Pflicht. Laut Aon wäre davon vor allem die Atrium Underwriting Group betroffen, ein Spezialversicherer, der am traditionsreichen britischen Versicherungsmarkt Lloyds of London Policen anbietet. Atrium lehnte eine Stellungnahme ab.
    Neben dem Versicherungsschutz für das Flugzeug könnten aber weitere Haftungen greifen, vor allem für sogenannte Personenschäden. Hier könnte es Analysten zufolge um 300 Millionen Dollar oder mehr gehen. Auch bei der im März mysteriös verschollenen Malaysia-Airlines-Maschine MH-370 summierte sich der versicherte Schaden letztlich auf rund 400 Millionen Dollar. Rund 100 Millionen Dollar davon entfielen auf den Kaskoschutz für den Jet.
    In diesem Fall war die Allianz ebenfalls maßgeblich betroffen. Auch die beiden Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück mussten einen Teil übernehmen. Die Norddeutschen sind nach eigenen Angaben auch dieses Mal wieder betroffen, ohne jedoch Details zu nennen. Abschuss MH17: Allianz, Münchener- und Hannover Rück betroffen | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

  9. #4909

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    Abschuss MH17: USA zögern mit Veröffentlichung von Satelliten-Bildern

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 22.07.14, 13:36 | 135 Kommentare
    Die für das Wochenende angekündigte Veröffentlichung der Satellitenbilder vom Abschuss von MH17 ist einem US-Medienbericht zufolge bisher unterblieben, weil die Amerikaner festgestellt haben sollen: An der Buk-Raketenbasis hantierten möglicherweise betrunkene Soldaten in ukrainischen Uniformen, und nicht Rebellen.







    Themen: ARD, BUK, CIA, Geheimdienste, Malaysia Airlines, Obama, Ost-Ukraine, Putin, Rebellen, Robert Parry, Russland, Ukraine
    Die CIA ist sich unsicher: Möglicherweise zeigen ihre eigenen Satellitenbilder, dass die Buk-Raketen von betrunkenen ukrainischen Soldaten abgefeuert wurden. (Foto: dpa)

    Die amerikanische Investigativ-Website Consortiumnews.com berichtet, dass die Auswertung der US-Satellitenbilder vom Tag des Abschusses von Flug MH17 über der Ostukraine offenbar zu einem für die Amerikaner überraschenden Ergebnis geführt hat. Demnach zeigen die Satelliten-Bilder der CIA, dass die Buk-Raketenbatterien in der Ostukraine von Männern in Uniformen der ukrainischen Armee bedient worden sein sollen. Der Reporter Robert Parry, der die Seite betreibt und seit seiner Enthüllung des Iran-Contra-Skandals für die Associated Press und Newsweek sowie den einen erstklassigen Ruf als investigativer Reporter genießt, beruft sich auf Informationen aus US-Regierungskreisen. Parry schreibt:
    „Meine Quelle, die mir in der Vergangenheit bereits zutreffende Informationen in ähnlichen Fällen geliefert hat, sagte mir: Die US-Geheimdienste verfügen über detaillierte Satellitenbilder von der verdächtigen Raketenabschuss-Batterie, von welcher die verhängnisvolle Rakete abgefeuert wurde. Doch die Batterie scheint unter der Kontrolle von Soldaten der ukrainischen Regierungs-Armee gewesen zu sein. Ihre Bekleidung sieht aus, als wären es ukrainische Uniformen.
    Die Quelle sagte, dass die CIA-Analysten noch nicht ausschließen wollten, dass es sich um Rebellen aus der Ostukraine handelt, die ähnliche Uniformen tragen. Doch die ursprüngliche Einschätzung war, dass es sich um ukrainische Soldaten handelt. Es gab auch die Vermutung, dass die die betreffenden Soldaten undiszipliniert und möglicherweise betrunken waren. Die Satellitenbilder zeigten am Boden verstreute Bierflaschen auf dem Gebiet, sagte die Quelle.“
    Die Russen hatten bereits am Montag die Veröffentlichung der Satellitenbilder gefordert und bestätigt, dass sich US-Spionagesatelliten über der Region befinden (mehr hier).
    Parry stellt sich die Frage, warum die Spionagesatelliten der Amerikaner nicht längst vorher Alarm geschlagen haben – wenn sie den Aufmarsch von Boden-Luft-Raketen durch die Rebellen beobachtet haben. Parry zeigt sich verwundert, dass die US-Regierung trotz der Satellitenaufklärung nicht in der Lage war, ihre Behauptung zu belegen, die Russen hätten die Raketen in die Ukraine gebracht. Statt eines Beweisfotos habe die US-Regierung nur davon gesprochen, dass sie „vermuten“, dass die Russen eine Buk-Batterie aus der Ukraine geschafft hätten und dass die Amerikaner „beginnen, Indizien zu erhalten“, dass die Russen das Gerät eine Woche zuvor in das Gebiet transportiert hätten.
    Das Interessante an dem Bericht von Parry ist, dass er nicht reißerisch aufgemacht ist. Parry gibt die Informationen seiner Quelle wieder und hält verschiedene Optionen für möglich. Auch der Bericht der Quelle scheint, anders als die russischen Verdächtigungen, frei von propagandistischer Absicht zu sein. So titelt die russische RIA Novosti über den Bericht von Parry: „Journalist: USA haben Belege für Boeing-Abschuss durch ukrainisches Militär“ – eine Behauptung, die Parry an keiner Stelle aufstellt.
    Parrys Vorteil: Er ist ein altgedienter Reporter in Washington und hat eine jahrzehntelange, belastbare Beziehung zu Regierungbeamten und Geheimdienst-Mitarbeitern. Seine Kontakte sind wiederum schon lange im Dienst der US-Regierung und gehören daher nicht zum Propagandastab der jeweiligen Administration.
    Ausländische Medien sind dagegen in Washington stärker von den offiziellen Informationen abhängig und daher auch anfällig für Desinformationen und vergessen mitunter, die entscheidenden, kritischen Fragen zu stellen. Die ARD hatte einen Tag nach dem Anschlag berichtet, dass die Amerikaner die Szenerie am Grund faktisch unter Zoom-Beobachtung gehabt hätten So meldete die Korrespondentin aus Washington:
    „Es scheint so zu sein, dass nur die USA über derart ausgetüftelte Satelliten verfügen, dass in der Höhe von 35.000 Kilometern jeden Ort dieser Welt im Grunde ausspionieren und beobachten könnte.“ In Kombination mit den US-Spionagesatelliten sei man innerhalb weniger Tage in der Lage, exakt auszuwerten, was beim Abschuss wirklich geschehen sei. Diese Satelliten seien in der Lage, sogar „das Kennzeichen eines Autos auf der Straße“ genau zu bestimmen. Die Amerikaner hatten der ARD erklärt „dass diese Daten relativ schnell ausgewertet werden könnten und dass man bereits am Wochenende sehr viel mehr und sehr viel Genaueres weiß“.
    Bisher halten die Amerikaner die Veröffentlichung der Satellitenfotos zurück. Die Black Box ist von den Rebellen an die malaysischen Behörden übergeben worden (hier). Sie muss nun von der internationalen Luftfahrtbehörde ausgewertet werden.
    Die Russen haben am Montag wie auch die Amerikaner im UN-Sicherheitsrat einer internationalen Untersuchung zugestimmt. Russen und Amerikaner verlangen voneinander, dass die jeweils andere Seite alles unternehmen müsse, um den Abschuss des Passagierflugzeugs der Malasyia Airlines aufzuklären.


    Abschuss MH17: USA zögern mit Veröffentlichung von Satelliten-Bildern | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

  10. #4910
    Avatar von Albokings24

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    Wenn man sich die Bilder der wrackteile richtig ansieht, sieht man das da was nicht stimmen kann.

    Bei den meisten Bildern sind die Löcher von innen nach aussen, wenn es aber eine Rakete gewesen wäre würden die Löcher im Flugzeug von aussen nach innen sein.

    War es eine Bombe im Flugzeug inneren ??

    Ich bin absolut kein Russen Freund aber irgend etwas stimmt bei dieser Geschichte nicht.

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