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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.412 Aufrufe

  1. #5081
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Die Strategie wird wohl sein, das man hofft, dass die Russen sich Putins entledigen sobald sie nicht mehr reisen und keine BMWs mehr kaufen können.

    Aber was danach kommen könnte, darum macht man sich genauso wenig Gedanken wie in Lybien, Irak, Afghanistan etc..

    Ein Ultranationalist mit Atomwaffen? Oder ein verträumter Dichter, der die Atomwaffen Russlands von einem "internationalen Team" unter viel Beifall entsorgen lässt?

    Vielleicht haben wir dann irgendeine Welt, wo nur noch die Amerikaner Atomwaffen haben. Da sind wir dann von deren Gnade abhängig. Bestimmt teilen die die dann knappen Ressourcen gerne mit dem Rest der Welt. Sollen ja dufte Typen sein, hab ich gehört.

    - - - Aktualisiert - - -



    Tja, die Lachnummer Jelzin und sein Vorgänger kamen halt besser an bei der Weltgemeinschaft. Am besten ihr privatisiert sofort eueren Rohstoffsektor - wenn ihr zu 90% amerikanischen Firmen gehört, dann lässt man von euch ab und ihr habt Ruhe.
    Clinton hat sogar mal selbst gesagt, dass er die russische Abhängigkeit von IWF und Weltbank etwa dazu benutzt hat, von Jelzin Dinge in seinem, amerikanischen Sinne abzupressen. An die Folgen erinnert sich Otto Normalrusse nur zu gut. DAS ist das eigentliche russische Trauma, nicht der Zerfall der SU.
    Tja, und da will man uns wohl wieder hin haben.

    Schaun mer mal, was kommt.

  2. #5082
    Avatar von DarkoRatic

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Die Strategie wird wohl sein, dss man hofft, dass die Russen sich Putins entledigen sobald sie nicht mehr reisen und keine BMWs mehr kaufen können.

    Aber was danach kommen könnte, darum macht man sich genauso wenig Gedanken wie in Lybien, Irak, Afghanistan etc..

    Ein Ultranationalist mit Atomwaffen? Oder ein verträumter Dichter, der die Atomwaffen Russlands von einem "internationalen Team" unter viel Beifall entsorgen lässt?

    Vielleicht haben wir dann irgendeine Welt, wo nur noch die Amerikaner Atomwaffen haben. Da sind wir dann von deren Gnade abhängig. Bestimmt teilen die die dann knappen Ressourcen gerne mit dem Rest der Welt. Sollen ja dufte Typen sein, hab ich gehört.
    Wenn das passiert erkenne ich Serbien und Montenegro als voneinander unabhängige Staaten + die "Unabhängigkeit" des Kosovo + Das Djindjic und die DS-Anhänger und andere Pro-EU Politiker und deren anhänger Serbische-Patrioten sind + Pro-EU und Pro-Auslieferung gut ist ... hoffentlich wird dieser Tag niemals kommen

  3. #5083

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Lilth, ich habe dieses Bild schon oft gesehen. Nur, was bewegt einen wie Jazenjuk dazu diesen Gruß zu zeigen? Es ist kein emotionaler Ausbruch, es steckt mehr dahinter. Ales reine Kalkül. Er steht nicht hinter diesem Gruß, aber er zeigt ihn weil dieser die Menschen emotional trifft und den Hass auf - in diesem Fall die Russen - weckt. Nationalismus (nicht mit einem gesunden Patriotismus zu verwechseln) ist die beste Waffe die es auf der Welt gibt. Hat in Jugoslawien auch wunderbar funktioniert um den Kapitalismus auf dem Balkan zu platzieren. Und nicht nur in Jugoslawien...

    Putin kämpft gegen den Dollar und schon wieder wird dieser als Waffe benutzt. Das Problem dabei ist, die Menschen haben angefangen selber zu denken. Die Menschen tauschen sich - Dank des Internets - weltweit aus. Die Menschen wollen sich nicht länger als Werkzeug benutzen lassen. Davor haben solche wie Jazenjuk Angst. Die versuchen es mit inszenierten Flugzeugabschüssen noch zu retten. Erfolg in der Bevölkerung ist minimal. Das Ende dieser mörderischen Geld und Macht-Politik kommt immer näher... Zum Glück!
    Leute mal im Ernst, war das Bild nicht ein Fake?


  4. #5084
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Leute mal im Ernst, war das Bild nicht ein Fake?
    Nein.

  5. #5085
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Leute mal im Ernst, war das Bild nicht ein Fake?
    Ein Fake in dem Sinne nicht, dass er etwa auf einen anderen retouschiert wurde oder sonst was. Allerdings wurde diskutiert, ob es vielleicht nur eine eigentlich neutrale Handbewegung in einem sehr ungünstigen Moment und Winkel darstellt. In dem Sinne ist es egal, denn mit Tyahnibok ist er tatsächlich eine Koalition eingegangen. Mehr brauchts für mich nicht...

  6. #5086

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    In dem Sinne ist es egal, denn mit Tyahnibok ist er tatsächlich eine Koalition eingegangen. Mehr brauchts für mich nicht...
    Und nicht nur er, sondern auch die ganzen westlichen Politiker - bereit, die Nazis als Schlägertruppe vorzuschicken, um die Drecksarbeit machen zu lassen - um ihre politische Ziele (Stichwort "Orangene Revolution") durchzusetzen. Gleichzeitig der legitimen ukrainischen Regierung unter Androhung von Sanktionen untersagen, gegen die Gewalttäter vorzugehen. Und als dann die gewünschte Regierung an der Macht war, plötzlich auf das staatliche Gewaltmonopol pochen. So ists gelaufen.

    Schauen mer mal, ob sich Russland die Eier abschneiden lässt, oder nicht.

    Ich hoffe, es geht glimpflich aus für alle Beteiligten und den Rest der Welt.

  7. #5087
    Avatar von Damien

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    Interessanter Artikel

    EU gegen Russland: Scharfe Sanktionen



    [Von Christian Wipperfürth] EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy setzt sich dafür ein, weitere Strafmaßnahmen gegen Russland zu verhängen. Dies ist den Staats- und Regierungschefs vorbehalten, Van Rompuy wirbt dafür, sie dieses Mal von den EU-Botschaftern beschließen zu lassen, damit sie rascher in Kraft treten können.

    Die EU stellt fest, die Strafnahmen würden nach ihrem Inkrafttreten auf die Länder der EU nur eine mäßige Wirkung ausüben, Russland jedoch hart treffen. Nach EU-Angaben würde das Wirtschaftswachstum in den Mitgliedsstaaten in diesem Jahr um 0,3 % vermindert werden, falls die Sanktionen in Kraft treten, in Russland jedoch um 1,5 %. Für 2015 werden Zahlen von 0,4 % für die EU und 4,8 % für Russland angegeben.

    Das bedeutet: Die geplanten Maßnahmen würden die Wirtschaftsleistung in den EU-Ländern in den letzten fünf Monaten dieses Jahres um knapp 20 Milliarden Euro vermindern. Im nächsten Jahr würden es etwa 60 Milliarden Euro werden. Die Rechnung für Russland lautet: bis zum Jahresende wird die Wirtschaftsleistung um ca. 10 Milliarden Euro niedriger ausfallen, im kommenden Jahr um über 80 Milliarden Euro.

    Auf Seite der EU werden also Kosten in Höhe von 80 Mrd. Euro in Kauf genommen, um bei Russland Ausfälle in Höhe von 90 Mrd. Euro zu verursachen.

    Wie wäre es mit einer alternativen Maßnahme? Am 2. Juli haben sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine auf eine Waffenruhe geeinigt. Der Kreml war im Gegenzug bereit, dass Vertreter der OSZE und der Ukraine auf russischer Seite diejenigen Grenzübergänge mit kontrollieren, die auf der anderen Seite der Grenze in der Hand der Gegner Kiews sind. Die Ukraine wirft Russland bekanntlich vor, die Separatisten massiv zu unterstützen. Der ukrainische Präsident äußerte sich wenige Stunden nach dieser Einigung. Er erwähnte sie mit keinem Wort und kündigte stattdessen eine Verschärfung des „Anti-Terror-Einsatzes“ an.

    In den nächsten Wochen werde ich zahlreiche Beiträge über die Entwicklungen um die Ukraine veröffentlichen. Dies habe ich lange unterlassen, um ein kleines Buch über die Krise fertig zu stellen.

    EU gegen Russland: Scharfe Sanktionen | russland.RU

  8. #5088
    Avatar von DerBossHier

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    Deutsche als Freiwillige im Dienst der Donezker Volksrepublik. Mehr dazu bei MONITOR am Donnerstag um 21:45 Uhr im Ersten. Hier unsere geplanten Themen:
    1. System Lotto: Selbstbedienungsladen für Politiker?
    2. Krieg in der Ukraine: Deutsche Helfer in Uniform
    3. Todesflug MH17 - Ignorierte Warnungen
    4. Freihandelsabkommen – ein Sieg der Lobbyisten?


    Monitor :
    Krieg in der Ukraine – Europas Verantwortung: Der Kommentar von Monitor-Chef Georg Restle gestern in den Tagesthemen


    "Über tausend Tote, dreieinhalbtausend Verletzte, hunderttausend auf der Flucht: Wer die Zahlen der Vereinten Nationen von heute ernst nimmt, der sollte aufhören in der Ukraine von einem Konflikt oder Aufstand zu sprechen. Nein: Dies ist Krieg. Mitten in Europa. Und es ist einer der schmutzigsten, den dieser Kontinent in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Was die Menschen in Donezk oder Lugansk in diesen Tagen erleben, ist ein Albtraum, den die meisten von uns nur noch von den Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern kennen: Kein Strom und kein Wasser, kaum noch Brot zum Essen und die tägliche Angst, schon morgen unter den Trümmern des eigenen Hauses begraben zu werden.
    Ja, diese Krieg muss aufhören. Aber mit wohlfeilen Appellen ist es längst nicht mehr getan. Schon gar nicht mit einseitigen. Wenn westliche Politiker Vladimir Putin zurecht auffordern, Russlands Unterstützung für die prorussischen Terrormilizen zu beenden, dann müssen sie jetzt auch der ukrainischen Regierung in den Arm fallen.
    Denn der Bericht der UN ist unmissverständlich. Auch das ukrainische Militär terrorisiert die Zivilbevölkerung. Es trägt den Krieg mit Artilleriefeuer in Wohn- und Schlafzimmer. Es nimmt kaum Rücksicht auf die Not der Menschen, und auf deren Leben offenbar noch weniger. Dies kann und darf Europa nicht dulden.
    So wie Moskau mitverantwortlich ist für eine Soldateska, die Unschuldige entführt, foltert und mordet, so tragen Europas Regierungen Mitverantwortung für das rücksichtslose Töten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben. Deshalb braucht es jetzt eine klare Botschaft an die Machthaber in Kiew. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung muss beendet, der Artilleriebeschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden. Wenn nicht, macht sich Europa mitschuldig: Dann sind die getöteten Zivilisten im Häuserkampf von Donezk oder Lugansk auch unsere Toten."


    - - - Aktualisiert - - -

    Nato-Experte: USA wollen militärische Kontrolle der Ukraine

    In der Ukraine geht es nach Ansicht des Nato-Experten Daniele Ganser um den nächsten Schritt der Nato-Erweiterung. Deutschland müsse mitziehen, weil die Amerikaner den Oberbefehl haben und verhindern wollen, dass eine neue Achse Moskau-Berlin entsteht. Die USA spielen zu diesem Zweck die EU-Staaten gegeneinander aus - um sie weiter kontrollieren zu können.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/14/nato-experte-aus-sicht-der-usa-ist-deutschland-ein-besetztes-land/

  9. #5089

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    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen
    Deutsche als Freiwillige im Dienst der Donezker Volksrepublik. Mehr dazu bei MONITOR am Donnerstag um 21:45 Uhr im Ersten. Hier unsere geplanten Themen:
    1. System Lotto: Selbstbedienungsladen für Politiker?
    2. Krieg in der Ukraine: Deutsche Helfer in Uniform
    3. Todesflug MH17 - Ignorierte Warnungen
    4. Freihandelsabkommen – ein Sieg der Lobbyisten?

    Monitor :
    Krieg in der Ukraine – Europas Verantwortung: Der Kommentar von Monitor-Chef Georg Restle gestern in den Tagesthemen


    "Über tausend Tote, dreieinhalbtausend Verletzte, hunderttausend auf der Flucht: Wer die Zahlen der Vereinten Nationen von heute ernst nimmt, der sollte aufhören in der Ukraine von einem Konflikt oder Aufstand zu sprechen. Nein: Dies ist Krieg. Mitten in Europa. Und es ist einer der schmutzigsten, den dieser Kontinent in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Was die Menschen in Donezk oder Lugansk in diesen Tagen erleben, ist ein Albtraum, den die meisten von uns nur noch von den Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern kennen: Kein Strom und kein Wasser, kaum noch Brot zum Essen und die tägliche Angst, schon morgen unter den Trümmern des eigenen Hauses begraben zu werden.
    Ja, diese Krieg muss aufhören. Aber mit wohlfeilen Appellen ist es längst nicht mehr getan. Schon gar nicht mit einseitigen. Wenn westliche Politiker Vladimir Putin zurecht auffordern, Russlands Unterstützung für die prorussischen Terrormilizen zu beenden, dann müssen sie jetzt auch der ukrainischen Regierung in den Arm fallen.
    Denn der Bericht der UN ist unmissverständlich. Auch das ukrainische Militär terrorisiert die Zivilbevölkerung. Es trägt den Krieg mit Artilleriefeuer in Wohn- und Schlafzimmer. Es nimmt kaum Rücksicht auf die Not der Menschen, und auf deren Leben offenbar noch weniger. Dies kann und darf Europa nicht dulden.
    So wie Moskau mitverantwortlich ist für eine Soldateska, die Unschuldige entführt, foltert und mordet, so tragen Europas Regierungen Mitverantwortung für das rücksichtslose Töten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben. Deshalb braucht es jetzt eine klare Botschaft an die Machthaber in Kiew. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung muss beendet, der Artilleriebeschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden. Wenn nicht, macht sich Europa mitschuldig: Dann sind die getöteten Zivilisten im Häuserkampf von Donezk oder Lugansk auch unsere Toten."
    Ein Wunder ist geschehen, plötzlich können Blinde wieder sehen - erst Human Right Watch und jetzt "Monitor", wer ist der Zauberer der sie geheilt hat?

    Interessant welche Freiwillige in Uniform gibt es dort, bis jetzt wurde nur von Margarete Seidler berichtet


  10. #5090
    Avatar von DerBossHier

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Ein Wunder ist geschehen, plötzlich können Blinde wieder sehen - erst Human Right Watch und jetzt "Monitor", wer ist der Zauberer der sie geheilt hat?

    Interessant welche Freiwillige in Uniform gibt es dort, bis jetzt wurde nur von Margarete Seidler berichtet

    Monitor und Panorama waren meistens neutral..

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