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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.074 Aufrufe

  1. #5141

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    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Wie jetzt? Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass russische Medien Quellen genau so ​unseriös sind wie die Westlichen Medien.
    Wie kann man dich vom Gegenteil überzeugen wenn du den rus. und westlichen Medien nicht traust? Dann lerne doch Russisch und suche nach Informationen bei verschiedenen Blogs und Nachrichtenportalen in Runet und Ukrnet, und dann entscheide dich wem du mehr Vertrauen schenken möchtest

  2. #5142
    Avatar von Damien

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    Das problem ist auch das die Westlichen medien manche nachrichten nicht bringen die aber dann in den Russischen erscheinen.
    Weil sie nicht ins bild passen oder eben weil sie auch durch den sprachen unterschied nichts davon mitbekommen.
    Und umgekehrt natürlich auch.

    Was ein überprüfen der nachrichten schwer macht.

    z.b haben die Russischen medien schon seit monaten von dem Beschuss der Ukrainischen Armee auf Zivilisten berichtet.
    Die Westlichen medien fangen erst jetzt langsam damit an.

  3. #5143
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Bei Platte muss ich an DDR denken und da fällt mir ein: ist eigentlich allen klar, dass Russland bzw. die SU das Gebiet der DDR freiwillig rausgerückt haben? War schliesslich legitim besetzt nach dem WKII. Sollte sich Deutschland mal dran erinnern, bevor man der russischen Nation Geisteskrankheit attestiert.
    Du gestehst den DDR-Bewohnern, nach dem sie 45 Jahre Reparationen gezahlt haben, kein Recht auf Unabhängigkeit/freie Entscheidung zu!?!? Lächerlich...

    Glaube kaum, dass eine Mehrheit in Deutschland der russischen Nation Geisteskrankheit unterstellt. Genau so, wie die Kritik an der israelischen Regierung nicht automatisch Antisemitismus ist, so können die meisten hier noch zwischen Bevölkerung und Regierung in RUS differenzieren.
    Anders als in RUS, wo über das monopolistische Staats-TV nur noch abstruse Meinungen/Meldungen über den "bösen Westen" verbreitet werden, können wir uns hier noch aus verschiedenen Medien unterrichten. Ausreißer wird es auch hier immer geben, das ist der Preis der Pressefreiheit...

  4. #5144
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Du gestehst den DDR-Bewohnern, nach dem sie 45 Jahre Reparationen gezahlt haben, kein Recht auf Unabhängigkeit/freie Entscheidung zu!?!? Lächerlich...

    Glaube kaum, dass eine Mehrheit in Deutschland der russischen Nation Geisteskrankheit unterstellt. Genau so, wie die Kritik an der israelischen Regierung nicht automatisch Antisemitismus ist, so können die meisten hier noch zwischen Bevölkerung und Regierung in RUS differenzieren.
    Anders als in RUS, wo über das monopolistische Staats-TV nur noch abstruse Meinungen/Meldungen über den "bösen Westen" verbreitet werden, können wir uns hier noch aus verschiedenen Medien unterrichten. Ausreißer wird es auch hier immer geben, das ist der Preis der Pressefreiheit...
    Also, ich würde die ehemalige DDR ohne mit der Wimper zu zucken den Russen schenken, nur unter der Voraussetzung, dass sie die Menschen mit aufnehmen.

  5. #5145
    Avatar von papodidi

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    Bist Du eigentlich schon wieder zurück im Erdowahn-Kalifat!?!? Ansonsten...

  6. #5146
    Avatar von Lilith

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    Das Problem didi, die Mainstreammedien tönen alle jeweils auf ihrer Seite in dasselbe Horn. Ob jetzt nun offiziell "staatlich gelenkt" oder von privaten oder öffentlich rechtlichen, die trotzdem der Regierung hinterher tröten. Ist doch so. "Alternative" hüben wie drüben bekommst du in kleineren Medien etwa oder v.a. in den social networks, Foren usw. Und da wirst du hüben wie drüben breitgefächerteren, auch differenzierteren Austausch finden, zumal da auch Ukrainer ihre Stimme erheben, als in den Mainstreammedien, die aber eben leider für die Masse der Menschen jeweils meinungsprägend ist.

    Gute Nacht.

  7. #5147

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Du gestehst den DDR-Bewohnern, nach dem sie 45 Jahre Reparationen gezahlt haben, kein Recht auf Unabhängigkeit/freie Entscheidung zu!?!? Lächerlich...
    Doch, selbstverständlich! Ich wollte nur mal daran erinnern, wie die Ostzone unter die Besatzung der Russen gekommen ist: in dem Deutschland einen Vernichtungskrieg begonnen und verloren hat. Das vergisst Deutschland gerne, wenn es heute vom sich alles einverleibenden Russen fabuliert.

  8. #5148
    Avatar von Cobra

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    Kiew: Separatisten verminen Wege

    Experten müssen Fahrt zum MH17-Absturzort wegen Sicherheitsbedenken abbrechen


    Donezk. Knapp zwei Wochen nach dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Passagiermaschine über der Ostukraine haben internationale Beobachter einen weiteren Versuch abgebrochen, zur Absturzstelle zu gelangen. Grund waren Sicherheitsbedenken in der heftig umkämpften Region. Die Sorgen wurden durch die Aussage eines ukrainischen Regierungssprechers noch verstärkt. Demnach haben die prorussischen Separatisten Zugangswege zur Absturzstelle vermint. "Das macht die Arbeit für internationale Experten unmöglich", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Andrej Lysenko. Die ukrainische Armee operiere in der Nähe der Absturzstelle nicht gegen die Rebellen, versuche vielmehr, ihre Versorgungswege abzuschneiden, ergänzte er.

    Nach Angaben der örtlichen Behörden kamen bei Kämpfen zwischen Soldaten der ukrainischen Regierung und Separatisten in den vergangenen 24 Stunden 19 Menschen ums Leben. Regierungstruppen eroberten unterdessen die Stadt Awdeewka nördlich der Rebellenhochburg Donezk.
    Die Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hatten sich am Mittwoch ohne Ermittler aus den Niederlanden auf den Weg gemacht, die seit mehreren Tagen versuchen, das Absturzgebiet zu erreichen. Nach Gesprächen mit Rebellen kehrten die OSZE-Beobachter jedoch in die Stadt Donezk zurück. Wegen Sicherheitsbedenken und Behinderung durch die prorussischen Separatisten, die die Kontrolle über die Gegend haben, hat das Ermittlerteam die Absturzstelle noch nicht erreicht.
    Bei dem mutmaßlichen Abschuss am 17. Juli waren alle 298 Insassen der Malaysia-Airlines-Maschine ums Leben gekommen. Die Regierungen von Ländern, aus denen die Opfer stammten, haben sich darüber beschwert, dass das Absturzgebiet nicht gesichert sei und einige sterbliche Überreste noch nicht geborgen worden seien.
    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Verhandlungen mit der russischen Seite im autoritär geführten Weißrussland vorgeschlagen. Poroschenko habe den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko kontaktiert und "angeboten, an der Organisation eines Treffens in Minsk mitzuwirken", teilte die Regierung in Kiew mit. Demnach könnte das Treffen am heutigen Donnerstag stattfinden. Gemäß dem Vorschlag könnten der frühere ukrainische Präsident Leonid Kutschma, der russische Botschafter in der Ukraine und ein OSZE-Vertreter verhandeln. Ziel solle sein, dass Experten Zugang zur Absturzstelle erhalten. Zudem solle über die "Freilassung aller Geiseln" in der Gewalt der Separatisten gesprochen werden.

  9. #5149
    Avatar von Cobra

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    Land for gas: Merkel and Putin discussed secret deal could end Ukraine crisis







    Merkel and Putin negotiate to trade Crimea’s sovereignty for guarantees on energy security and trade



    Germany and Russia have been working on a secret plan to broker a peaceful solution to end international tensions over the Ukraine.The Independent can reveal that the peace plan, being worked on by both Angela Merkel and Vladimir Putin, hinges on two main ambitions: stabilising the borders of Ukraine and providing the financially troubled country with a strong economic boost, particularly a new energy agreement ensuring security of gas supplies.
    More controversially, if Ms Merkel’s deal were to be acceptable to the Russians, the international community would need to recognise Crimea’s independence and its annexation by Russia, a move that some members of the United Nations might find difficult to stomach.
    Sources close to the secret negotiations claim that the first part of the stabilisation plan requires Russia to withdraw its financial and military support for the various pro-separatist groups operating in eastern Ukraine. As part of any such agreement, the region would be allowed some devolved powers.
    At the same time, the Ukrainian President would agree not to apply to join Nato. In return, President Putin would not seek to block or interfere with the Ukraine’s new trade relations with the European Union under a pact signed a few weeks ago.
    Second, the Ukraine would be offered a new long-term agreement with Russia’s Gazprom, the giant gas supplier, for future gas supplies and pricing. At present, there is no gas deal in place; Ukraine’s gas supplies are running low and are likely to run out before this winter, which would spell economic and social ruin for the country.


    Vladimir Putin at a natural gas pipeline in Vladivostok in Russia’s far east in 2011 (Getty)

    As part of the deal, Russia would compensate Ukraine with a billion-dollar financial package for the loss of the rent it used to pay for stationing its fleets in the Crimea and at the port of Sevastopol on the Black Sea until Crimea voted for independence in March.
    However, these attempts by Ms Merkel to act as a broker between President Putin and the Ukraine’s President, Petro Poroshenko, were put on the back-burner following the shooting down of the MH17 plane in eastern Ukraine.
    But insiders who are party to the discussions said yesterday that the “German peace plan is still on the table and the only deal around. Negotiations have stalled because of the MH17 disaster but they are expected to restart once the investigation has taken place.”



    “It is in everyone’s interests to do a deal. Hopefully, talks will be revived if a satisfactory outcome can be reached to investigations now taking place as to the causes of the MH17 catastrophe.”
    Closer trading ties with the EU have been one of the big ambitions of Mr Poroshenko’s presidency. He has been a staunch supporter of the country’s pro-European movement even though he is unaffiliated to any political party. He was one of the backers of the 2004 Orange Revolution and served as Foreign Minister under Yulia Tymoshenko.



    Pro-Kremlin activists in Crimea's capital Simferopol (Getty)
    A spokesman for the Foreign and Commonwealth Office said they had no knowledge of such negotiations taking place. However, the spokesman said he thought it highly unlikely that either the US or UK would agree to recognising Russian control over Crimea. There was no one available at the German embassy’s press office yesterday.
    Reaching a solution to the ongoing dispute is pertinent for the Germans as Russia is their single biggest trading partner. Under Ms Merkel, the Russo-German axis has strengthened significantly and, until the plane shooting, her government had been staunchly against punitive sanctions for commercial but also diplomatic reasons.
    Such strong trade ties between the two countries have also served to strengthen Ms Merkel’s hand and the Russian speaker has emerged as the leading advocate of closer relations between the EU and Russia. “This is Merkel’s deal. She has been dealing direct with President Putin on this. She needs to solve the dispute because it’s in no one’s interest to have tension in the Ukraine or to have Russia out in the cold. No one wants another Cold War,” said one insider close to the negotiations.
    Some of Germany’s biggest companies have big operations in Russia, which is now one of Europe’s biggest car markets, while many of its small to medium companies are also expanding into the country. Although Russia now provides EU countries with a third of their gas supplies through pipelines crossing the Ukraine, Germany has its own bilateral gas pipeline direct to Russia making it less vulnerable than other European countries.



    Ukrainian troops take up a position near the eastern city of Debaltceve, in the region of Donetsk (Getty)
    However, Russia is still the EU’s third-biggest trading partner with cross-border trade of $460bn (£272bn) last year, and the latest sanctions being introduced by the EU towards Russian individuals and banks will hurt European countries more than any other – particularly Germany, but also the City of London.
    Central to the negotiations over any new gas deal with Gazprom is understood to be one of Ukraine’s wealthiest businessmen, the gas broker, Dmitry Firtash. Mr Firtash – who negotiated the first big gas deal between the Ukraine and Russia between 2006 and 2009 – is now living in Vienna fighting extradition charges from the Americans. But he has close relations with the Russian and Ukrainian leaders – he supported Mr Poroschenko – and has been acting as a go-between behind the scenes at the highest levels.




  10. #5150
    Jezersko
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Bei Platte muss ich an DDR denken und da fällt mir ein: ist eigentlich allen klar, dass Russland bzw. die SU das Gebiet der DDR freiwillig rausgerückt haben? War schliesslich legitim besetzt nach dem WKII. Sollte sich Deutschland mal dran erinnern, bevor man der russischen Nation Geisteskrankheit attestiert.
    Naja, "freiwillig rausgerückt"... das Gebiet der DDR war besetzt aber nicht "Eigentum" der Sowjetunion. "Rausrücken" kann man etwas, was man zuvor gestohlen hat. Ich würde da eine andere Diktion verwenden. Sagen wir: "In die Freiheit entlassen".

    Und da gab es noch etwas Anderes. Dieses Andere hat einen Namen: Michail Gorbatschow! Ein Politiker mit Realitätssinn, Visionen und Weitblick wie es ihn vor und nach ihm in Russland nie gegeben hat. Aber wie die ihm folgenden "Persönlichkeiten" Jelzin, Putin, Medwedew, Putin deutlich gezeigt haben, hat sich Russland einen Präsidenten vom Schlage eines Gorbatschow gar nicht verdient.

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