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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.778 Aufrufe

  1. #5211
    Avatar von NovaKula

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    Es ist ja nicht so,als ob man das alles den USA zu verdanken hätte,die neue Regierung.Die Mehrheit auf dem Maidan hat völig legitim protestiert,aber irgendwo ist da immer einer der auch daran beteiligt sein will..

    Sowohl die USA als auch Russland sollten aufhören sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen und ne friedliche Lösung finden.

    Einige haben ja sicher von diesem "geheimen Plan" von Merkel und Putin erfahren,wenn er denn überhaupt existiert,ich finde ihn gut.


    Russland würde die Separatisten nicht mehr unterstützen,der Westen müsse die Annexion der Krim anerkennen,die Ukraine solle nicht der NATO beitreten,jedoch würde sich Russland in Sachen EU und Ukraine raushalten,womit man ja nichts gegen einen EU-Beitritt der Ukraine hätte.

    Russland wird die Krim nicht hergeben,das ist klar.

    - - - Aktualisiert - - -

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  2. #5212

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    In den letzten Tagen flammt der alte Konflikt in Bergkarabach wider auf und in Transnistrien wird es auch unruhiger, ein Zufall oder gibt es da eine unsichtbare Hand?

    In der Ostukraine waren die letzten 2 Tage relativ ruhig, die ukr. Armee zieht das Militärgerät vor Donezk zusammen um die Stadt in den nächsten Tagen zu stürmen.

    Panzerkolonne



    Mehrfachraketenwerfer "Uragan"



    In Donezk werden Bunker vorbereitet


  3. #5213
    Avatar von Damien

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    Volkswehr begrüßt Flucht ukrainischer Soldaten nach Russland



    Die Volkswehr der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine begrüßt die Flucht ukrainischer Soldaten nach Russland. Das sagte Igor Iwanow vom Stab der Volkswehr am Dienstag in Donezk.

    In der Nacht zum Montag waren 438 von der Volkswehr an der russischen Grenze eingekesselte ukrainische Soldaten nach Russland geflüchtet. Sie baten die russischen Grenzer um einen „humanitären Korridor“ und ein Asyl. Auf dem Territorium des Gebiets Rostow wurden die ukrainischen Soldaten in einem Zeltlager untergebracht und mit allem Notwendigem versorgt.

    „Die Jungs ergaben sich, und das war denn auch richtig. Sonst hätten wir sie alle getötet. Aber wir haben kein Ziel, ukrainische Soldaten zu erschießen, die auf unsere Maschinengewehre geworfen werden“, fuhr Iwanow fort. Ihm zufolge vollzieht sich jetzt im Osten der Ukraine ein „extra organisiertes Genozid am slawischen Volk“, für das sich die Kiewer Politiker werden verantworten müssen.

    „Man muss Mut haben, um sich zu ergeben, denn hinter den Soldaten Schläger des Rechten Sektors stehen. Geht rüber! Ergebt euch! Das ist die einzig richtige Entscheidung“, sagte Iwanow. Von den 438 übergelaufenen Soldaten wollten nur 180 zurück in die Ukraine. Derzeit bleiben im Süden des Gebiets Lugansk einige hundert Soldaten der ukrainischen Armee und der Nationalgarde eingekesselt, erfuhr RIA Novosti beim Stab der Volkswehr.

    „Bislang ist es noch nicht gelungen, die Aufgabe aller zu erwirken, Verhandlungen werden fortgesetzt. Wir haben den Ukrainern eine Bedingung gestellt: Sich ergeben, nach Russland gehen und die Kampftechnik unversehrt lassen, sonst werden wir wieder Mehrfachraketenwerfer einsetzen“, hieß es beim Stab.

    Die 72. Brigade der ukrainischen Armee existiert im Grunde genommen nicht mehr. Es gibt keine Munition und Verpflegung, alle Wege zum Nachschub wurden von der Volkswehr abgeschnitten. „Unter jenen, die ihre Waffen nicht gestreckt haben, gibt es polnische Söldner. Eben damit kann der erbitterte Widerstand erklärt werden.“ Ein Stabssprecher sagte dabei, dass es im Fall ihrer Aufgabe zu einem internationalen Skandal kommen könnte.

    Mitte Juli hatte die Volkswehr im Gebiet Lugansk die 79., 72. und 24. Brigade der ukrainischen Armee sowie die Bataillone „Asow“ und „Schachtjorsk“ der Nationalgarde eingekesselt und unmittelbar an die Grenze zu Russland zurückgedrängt.

    Volkswehr begrüßt Flucht ukrainischer Soldaten nach Russland | Sicherheit und Militär | RIA Novosti

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    OSZE bestätigt Einschlag zweier ukrainischer Geschosse auf russischem Gebiet



    Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben den Einschlag von zwei ukrainischen Geschossen auf dem Territorium Russlands bestätigt. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Erklärung der OSZE hervor.

    „Um 13.55 Uhr explodierte ein Geschoss auf dem Gelände des russischen Grenzübergangspunktes Gukowo zwischen zwei Gebäuden. Das Personal musste in Sicherheit gebracht werden. Um 15.00 Uhr detonierte ein zweites Geschoss auf selbem Gelände. Allem Anschein nach explodierte es noch in der Luft und beschädigte die Gebäudemauern. Ein Fenster wurde eingedrückt“, hieß es in der Erklärung.

    Die Ukrainer nehmen russisches Territorium regelmäßig unter Beschuss. Bislang kam ein Ortseinwohner ums Leben, mehrere Gebäude wurden stark beschädigt.

    http://de.ria.ru/security_and_milita...269196873.html

  4. #5214

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    2010 - wie das Verhältnis zu RU vor 4 Jahren war.

    Von Lissabon bis Wladiwostok: Schröder wirbt für Putins Freihandelszone - SPIEGEL ONLINE
    Russland: Putin wirbt für Freihandelszone mit EU | ZEIT ONLINE

    "Berlin - In die wirtschaftliche Annäherung von Europa und Russland kommt Bewegung: Nachdem Russlands Premierminister Wladimir Putin eine Freihandelszone mit der EU vorgeschlagen hat, bekommt er jetzt Unterstützung vom früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder. "Wir brauchen eine EU-Assoziierung Russlands mit einer Freihandelszone, gemeinsamen Infrastrukturprojekten, Visafreiheit und einer sicherheitspolitischen Kooperation"

    "Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in ihrer Bundestagsrede am Mittwoch betont, Russland habe sich längst vom Gegner zu einem Partner Deutschlands und der EU entwickelt."

    "Die Visafreiheit sollte nicht das Ende, sondern den Anfang einer echten Integration von Russland und der EU manifestieren, schrieb Putin."

    DAS hätte allen Beteiligten mehr gebracht als der aktuelle Handelskrieg, der droht, in einem militärischen Konflikt aufzugehen. Der europäischen und der russischen Wirtschaft - aber auch die russische Zivilgesellschaft wäre dadurch sicher mehr vorangebracht worden als durch Sanktionen und NATO-Drohungen.

    Schade - jetzt verlieren wir alle.

    Wer das wohl sabotiert hat?

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    Und hier noch etwas Interessantes zur deutschen Russland-Berichterstattung aus dem Jahre 2008 von M. Gorbatschow.

    http://www.petersburger-dialog.de/offener-brief-von-michail-grobatschow-die-deutschen-medien

    Könnte ein Indiz für den Ursprung der Krise sein - das tief verwurzelte Russland-Feindbild bei den Deutschen.

  5. #5215
    Avatar von NovaKula

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    IN einem Interview mit Lenta.ru erklärte der Sprecher Dmitrij Jarosch (Rechter Sektor) die Hälfte der Mitglieder des Rechten Sektors spreche Russisch und stamme aus dem Osten der Ukraine,auch russische Staatsbürger hätten " zusammen mit uns an den Barrikaden gekämpft".Die Verbreitung dieser Aussage kostete in Russland die Chefredakteurin und 39 weiteren Journalisten und Bildreakteuren von Lenta.ru den Job.




    Am 1.April beschloss die Werchowna Rada in iner Resolution die Entwafnung aller paramilitärischen Gruppen im Land,die sich im Zuge der Proteste gebildet hatten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Am 20.März forderte die Übergangsregierung unter Arsenij Jazenjuk die Mitglieder der sogenannten "Selbstverteidigungskräfte" des Kiewer Unabhängigkeitsplatzes zur Abgabe aller illegaler Waffen bis zum Folgetag auf.Am 22.März 2014 forderte der deutsche Aussenminister Frank -Walter Steinmeier von der Übergangsregierung abermals die Entwaffnung der Milizen.Bei einem Treffen der drei Aussenminister (Polens,Deutschlands,Frankreichs) am 31.März 2014 in Weimar,wurde die Forderung nach Entwaffnung und die Wiederherstellung des staatlichen Gewaltmonopols bekräftigt.Am selben Tag erklärte das ukranische Innenministerium,dass die Frist,bis zu der illegale Waffen straflos abgegeben werden können,bis zum 30.April verlängert wird.

  6. #5216
    Avatar von Arbeiter

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    !


  7. #5217

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    2010 - wie das Verhältnis zu RU vor 4 Jahren war.

    Von Lissabon bis Wladiwostok: Schröder wirbt für Putins Freihandelszone - SPIEGEL ONLINE
    Russland: Putin wirbt für Freihandelszone mit EU | ZEIT ONLINE

    "Berlin - In die wirtschaftliche Annäherung von Europa und Russland kommt Bewegung: Nachdem Russlands Premierminister Wladimir Putin eine Freihandelszone mit der EU vorgeschlagen hat, bekommt er jetzt Unterstützung vom früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder. "Wir brauchen eine EU-Assoziierung Russlands mit einer Freihandelszone, gemeinsamen Infrastrukturprojekten, Visafreiheit und einer sicherheitspolitischen Kooperation"

    "Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in ihrer Bundestagsrede am Mittwoch betont, Russland habe sich längst vom Gegner zu einem Partner Deutschlands und der EU entwickelt."

    "Die Visafreiheit sollte nicht das Ende, sondern den Anfang einer echten Integration von Russland und der EU manifestieren, schrieb Putin."
    Nur ein kurzer Einwurf, Danke:

    Einst hatte ich zu diesem Punkt (rote Farbe im Zitat) gelesen, daß gerade Bundeskanzler Merkel sich dagegen ausgesprochen hatte (und NUR Merkel!), Russland auch nur irgendwie in solche Pläne einzubinden. Selbst die USA (ein General im deutschen TV) gestand ein, daß nur Merkel sich verweigerte, daß es zwischen der NATO und Russland zu einer engeren Zusammenarbeit kommen sollte.


    Merkel wußte genau, was sie tat: so hat sie einen lästigen Konkurrenten los, DE bleibt auf jeden Fall die Nr. 1 der EU.

  8. #5218
    Avatar von NovaKula

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    die separatisten könnten solche Waffen aus Russland bekommen haben,und solche die sie bedienen können.Auf facebook posten einige Soldaten Bilder von sich,und auf ein paar von denen gibt es "Beweise" dass diese aus Russland kommen.

    Aber wer auch immer diese Tat begangen hat,soll bestraft werden.

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    In Medien kursierten Bilder über den Transport von BUK-Teilen nach Russland

  9. #5219

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    Die Flugschreiber sind ja jetzt schon eine Weile in Grossbritannien zur Auswertung. Warum gibt es denn keine neuen Informationen? Kann mir nicht vorstellen, das es so lange dauert, die Bänder abzuhören.

    Immerhin entscheidet sich daran der 3. Weltkrieg.

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    Ausserdem in der Ukraine:


  10. #5220
    Avatar von Damien

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    Finnlands Premier befürchtet Wirtschaftskrise als Folge der Sanktionen gegen Russland



    Der finnische Premier Alexander Stubb befürchtet eine Wirtschaftskrise in Finnland als Folge der EU-Sanktionen gegen Russland.

    „Wir sprechen von einer potentiellen Wirtschaftskrise, denn die Folgen der Sanktionen könnten bedeutend sein“, wird Stubb vom finnischen TV- und Radiosender Yle zitiert.

    Wie der Premier betonte, lassen sich die Auswirkungen der Sanktionen vorerst schwer abschätzen. Laut Prognosen der finnischen Zentralbank würde Finnlands Wirtschaft einen 0,5-prozentigen Rückgang aufweisen, wenn das russische BIP um mehr als drei Prozent zurückgeht. „In langfristiger Perspektive sprechen wir von neun-, vielleicht von zehnstelligen Summen“, sagte Stubb.

    Der Premier versicherte, er wolle im Europarat darauf hinwirken, dass die Sanktionen gleichmäßig unter den EU-Ländern verteilt werden.

    Finnlands Premier befürchtet Wirtschaftskrise als Folge der Sanktionen gegen Russland | Politik | RIA Novosti

    Auch andere Länder haben sich besorgt gezeigt.

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    Lawrow weist Überflugverbotsmeldungen als Gerüchte zurück



    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat Medienberichte über einen möglichen Entzug der Überflugsrechte über Sibirien für westliche Fluglinien als Gerüchte zurückgewiesen. „Ich möchte keine Gerüchte kommentieren“, erklärte der russische Chefdiplomat am Mittwoch in der ostkasachischen Stadt Ust-Kamenogorsk.

    „Ich bin kein Anhänger von Verboten. Ich bin gegen die Schaffung realer Probleme für Passagiere, für einfache Bürger, die überhaupt nichts damit zu tun haben, was jene in der Ukraine treiben, die diesen Krieg entfesselt hatten“, sagte Lawrow.

    Am Dienstag hatte die Moskauer Tageszeitung „Wedomosti“ berichtet, dass russische Amtsträger die Möglichkeit prüfen, Transitflüge europäischer Unternehmen von Europa nach Asien über dem Territorium Russlands zu verbieten oder einzuschränken.

    Russische Experten meinen, dass Moskau diesbezüglich keine Einschränkungen als Reaktion auf Sanktionen der EU gegen den russischen Billigflieger Dobroljot einführen wird, wenngleich eine solche Möglichkeit geprüft wurde. Solche Einschränkungen würden sich auch auf russische Flugunternehmen auswirken, erfuhr RIA Novosti am Mittwoch aus russischen Branchenkreisen.

    Russische Fluggesellschaften wie Aeroflot, Transaero und Wolga-Dnepr kassieren jährlich zwischen 500 Millionen und 700 Millionen US-Dollar Überflugsgebühren. Die größten Zahler sind Lufthansa, British Airways und Air France.

    http://de.ria.ru/politics/20140806/269217875.html

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    EU kritisiert Putins Lebensmittelimportverbot als kontraproduktiv



    Die EU hat den von Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch beschlossenen einjährigen Einfuhrstopp für Lebensmittel aus Ländern kritisiert, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt hatten. Putins Entscheidung sei kontraproduktiv und nicht gerechtfertigt, sagte ein EU-Diplomat am gleichen Tag in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    „Die EU wird ihre offizielle Position formulieren, nachdem alle Details des Dekrets bekannt geworden sind und eine Liste von Waren vorliegt, die unter das Verbot fallen“, sagte er.

    Laut Putins Ukas tritt das Verbot am Tag der Unterzeichnung in Kraft und gilt im Laufe eines Jahres. „Die Entscheidung hat zum Ziel, die nationalen Interessen Russlands zu schützen. Unter das Verbot fallen Länder, die Sanktionen gegen juristische und/oder natürliche Personen Russlands verhängt, aber auch Länder, die sich diesen Sanktionen angeschlossen hatten“, hieß es in dem Papier.

    http://de.ria.ru/politics/20140806/269217330.html

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