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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.343 Aufrufe

  1. #5691
    Jezersko
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Einiges Ergibt gar keinen Sinn aber egal....

    Wenn man schon nicht mal in der Lage ist etwas selbst zu schreiben solte man es wenigstens richtig machen.
    Ich habe seitenweise selbst geschrieben, auch - und vor Allem - in diesem Thread. Wenn du vor lauter Verblendung als größtes Propagandaopfer nicht in der Lage bist, sinnerfassend zu lesen und Zusammenhänge zu erkennen, gibt man es irgendwann auf. Schade um die Zeit.

    Es reicht auch deine eigenen Worte wieder zu geben und nur zwei Begriffe aus zu tauschen. Du siehst dann, wie sich deine Worte für Leute mit anderer Meinung lesen. Plötzlich ergibt es dann keinen Sinn für dich. Aber egal...

  2. #5692
    Avatar von DerBossHier

    Registriert seit
    29.11.2013
    Beiträge
    5.911
    Ukraine conflict: 'White power' warrior from Sweden

    The appearance of far-right activists, both foreign and home-grown, among the Ukrainian volunteers fighting in east Ukraine is causing unease.

    BBC News - Ukraine conflict: 'White power' warrior from Sweden

  3. #5693

    Registriert seit
    05.06.2013
    Beiträge
    3.478
    Die "Breitseite" sitzt bei wem und wo? Es wird bei den Russen nur ein müdes Lächeln hervorrufen, wie über einen Streich der Pubertierenden Kinder. In der Ukraine wissen manche Leute nicht mehr was sie noch mit den Nationalfarben streicheln können, wie im Rausch werden Zäune, Laternen, Brücken, Bushaltestellen usw in Gelb-Blau gestrichen und? Ihre Energie sollten sie besser woanders verwenden, z.B. gegen den Krieg demonstrieren und arbeiten gehen, das Land steht am Abgrund
    ...................................

    Lugansk - eine Menschenleere Stadt (400 Tausend Einwohner vor dem Krieg)



    Makeewka (donezker Vorort)



    18+
    http://voicesevas.ru/img/254ee914647...15c17fa676.jpg
    http://voicesevas.ru/img/7cfc87e4a27...2c3001c1de.jpg
    http://voicesevas.ru/img/f10c3bd3eea...cf0fefe920.jpg
    ------------------

    Rechter Sektor im Krieg - Promo Video



    Übersetzung:

    Der Rechter Sektor ist kein Mythos
    Der Rechter Sektor ist Realität
    Wir kämpfen in den Reihen der 95-ter, 93-ter, 30-ter, 51-ter Brigaden, 20-ten und 40-ten Territorial-Bataillons, 3-ten Spezial Sonderregiment, Freiwilligenbataillonen "Donbass", "Dnepr", "Asow"
    Zusammen werden wir unser Land von den Terroristen und russischen Eroberern befreien
    Und dann rechnen wir mit den Verräter-Generälen und korrupten Beamten ab
    Ich bin der Bataillonskomandeur den 5-ten Sonderbataillon des ukrainischen Freiwilligen Korps "Rechter Sektor", "Tschorni" (der Schwarze)
    Meine Leute sind mir nicht egal und ich verstecke mein Gesicht nicht
    "Ruhm der Ukraine!" - "Ruhm den Helden!"
    "Ruhm der Nation!" - "Tod den Feinden!"
    "Ukraine!" - "Über alles!"
    "Feinden der Ukraine!" - "Tod! Tod! Tod!"

    Sie wollten uns sehen - sie haben uns gesehen und jetzt werden sie uns hören: ta-ta-ta-ta-...




    ......................

    und wenn sie mit den Separatisten fertig sind gehen sie nach Kiew, der Ukraine steht noch einiges bevor

  4. #5694
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.094
    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Yo klar, Ukrainer wollen zu Russland gehören, ALbaner zu Griechenland, Kroaten zu Serbien und Slowenier zu Ungarn. Kennen wir doch alles.

    Es ist egal, wie es dem Land ging. Es wurde von Russen auseinandergerissen und sie sind immer noch nicht gesättigt. Das gilt es zu verhindern.

    Es wurden gezielt Ukrainer von ukrainischen Soldaten getötet und angegriffen?



    Die können wegen Russland standhalten. Wer glaubt Russland misch nicht mit, leckt ganz schön an der Wahrheit herum.
    was sollen diese vergleiche?

  5. #5695
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.953
    Vor Treffen Putin-Poroschenko
    Dutzende Zivilisten bei Kämpfen getötet



    Ukrainische Armee feuert mit Artillerie

    Kann ein Treffen der Präsidenten Putin und Poroschenko Entspannung im Ukraine-Konflikt bringen? Russische Experten halten einen Durchbruch für unrealistisch. Zu verhärtet sind die Fronten, zu erbittert wird im Konfliktgebiet gekämpft.

    Die überraschende Einigung auf ein Krisentreffen der Präsidenten Russlands und der Ukraine hat zu keiner Entspannung im Kriegsgebiet bei Donezk geführt. Ukrainische Behörden berichteten allein am Mittwoch von mindestens 34 getöteten Zivilisten und rund 30 Verletzten innerhalb weniger Stunden. Die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, kommen am Dienstag in Minsk bei einem Gipfel der von Moskau dominierten Zollunion zusammen. Kurz zuvor besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel Poroschenko an diesem Samstag in Kiew.

    Große Hoffnungen auf ein Ende der Krise haben russische Experten nicht. "Dass alle Fragen, vom Gas bis zur Krim, geklärt werden, ist nicht realistisch", sagte der Moskauer Politologe Fjodr Lukjanow der Zeitung "Kommersant". Er halte eine rasche Einigung auf eine Waffenruhe für unwahrscheinlich.

    Das Treffen Putins und Poroschenkos gilt dennoch als Schlüssel für einen Ausweg aus der Krise. Bei dem Gipfel der Zollunion in der weißrussischen Hauptstadt werden auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sowie Energiekommissar Günther Oettinger und Handelskommissar Karel De Gucht erwartet. Die EU will in Minsk Bewegung in den brisanten Gasstreit zwischen Moskau und Kiew bringen. Russland hatte Mitte Juni die Gaslieferungen an die Ukraine eingestellt, weil diese ihre Rechnungen nicht beglich. Kiew droht seinerseits mit einem Transitstopp für russisches Öl und Gas nach Europa.


    "Die Welt ist anders als, als wie sie uns wünschen"


    Merkel will am Samstag in Kiew bei Krisengesprächen mit Poroschenko und Ministerpräsident Arseni Jazenjuk über Unterstützung sprechen. Die Ukraine hatte zuletzt um Waffenhilfe gebeten; dies lehnt der Westen aber ab. Ein Außenministertreffen unter Beteiligung Russlands, der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands in Berlin am vergangenen Sonntag brachte bisher keine Ergebnisse. Die Hoffnung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, bereits an diesem Dienstag Fortschritte verkünden zu können, habe sich leider nicht erfüllt, erklärte der Sprecher des Außenministeriums, Martin Schäfer, später in Berlin. Er sagte: "Die real existierende Welt ist anders, als wir sie uns gewünscht hätten." Der Minister werde seine Bemühungen trotzdem fortsetzen.

    In Minsk dürfte es vor allem auch um eine Beilegung der erbitterten Kämpfe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten in der Ostukraine gehen. Das Militär brachte nach eigenen Angaben am Mittwoch den für den Bahnverkehr wichtigen Ort Ilowaisk unter seine Kontrolle. Neun Soldaten seien dabei getötet worden, sagte Anton Geraschtschenko vom Innenministerium. Die prorussischen Aufständischen berichteten von harten Kämpfen an mehreren Orten. Die Separatistenhochburg Donezk stand nach Angaben des Stadtrats unter ständigem Artilleriebeschuss. Das Militär stellt sich nach einer Phase von Luft- und Artillerieangriffen inzwischen vor allem auf Straßen- und Häuserkämpfe mit den Aufständischen ein.

    Vor Treffen Putin-Poroschenko: Dutzende Zivilisten bei Kämpfen getötet - n-tv.de

    Die Separatistenhochburg Donezk stand nach Angaben des Stadtrats unter ständigem Artilleriebeschuss. Das Militär stellt sich nach einer Phase von Luft- und Artillerieangriffen inzwischen vor allem auf Straßen- und Häuserkämpfe mit den Aufständischen ein.

    so,so

  6. #5696
    Avatar von blacksea

    Registriert seit
    04.01.2014
    Beiträge
    7.837
    Die Furcht der Krimtataren

    Weil die Krimtataren unter Stalin verschleppt wurden, lehnen die meisten heute die russische Annexion der Halbinsel ab. Sie haben Angst vor neuen Repressionen. Der Kreml fürchtet, dass auf der Krim islamistische Untergrundkämpfer Fuß fassen.

    Auf einem Foto, das seine Witwe auf ihrem Computer zeigt, trägt Reschat Ametow seinen weißen Lieblingspullover. Er sitzt auf der Marmorbrüstung eines Brunnens in Simferopol, der Hauptstadt der Krim. Seine Tochter Chatidsche hält er auf dem linken Arm, den rechten Arm hat er um seinen fünfjährigen Sohn Ali gelegt. Es ist der 4. September 2013. "Wenig später ist unser drittes Kind zur Welt gekommen, unsere Tochter Usnije", sagt Sarina Ametowa. "Wie soll ich sie nun alle durchbringen, wo mein geliebter Mann tot ist?"

    krim7-1.jpg

    Zwei Wochen später fanden Bauern seinen Leichnam auf einem Feld unweit des Dorfs Semljanitschne, 60 Kilometer östlich von Simferopol. "Sein Körper war entsetzlich verstümmelt2, berichtet seine Witwe. "Überall Messerstiche und blaue Flecken auf seinem Körper. Ein Auge fehlte. Über den Kopf hatte man ihm eine Plastiktüte gezogen."

    Ihr Mann hatte sich mit Gelegenheitsjobs auf Baustellen durchgeschlagen, war aber auch in der Tatarengemeinde am Stadtrand von Simferopol aktiv, wo die Familie wohnt. "Als die Russen kamen, war er plötzlich total nervös", erinnert sich Sarina Ametowa. "Er schaute ständig Nachrichten, traf Leute, surfte im Internet." Die Nachbarn denken, dass ihn prorussische Freischärler oder Männer des russischen Geheimdienstes auf dem Gewissen haben.

    Zu seiner Beerdigung kamen mehr als tausend Krimtataren. Es war eine Demonstration gegen die Russen, die neuen alten Herren der Krim, die viele Krimtataren als Besatzer empfinden.

    Die Krimtataren leben seit dem Mongolensturm im 13. Jahrhundert auf der Halbinsel. Nachdem Katharina die Große die Krim durch ihren Geliebten, den Großfürsten Grigorij Potjomkin "für alle Zeiten" Russland einverleibt hatte, flüchteten Hunderttausende Tataren zu ihren muslimischen Glaubensbrüdern ins Osmanische Reich.

    Der zweite große Exodus war die Deportation von 191.014 Krimtataren im Mai 1944 nach Usbekistan. Diese Zahl zitiert die russische staatliche Nachrichtenagentur Itar-Tass aus sowjetischen Akten. Den Befehl hatte Stalin gegeben, weil Tausende Krimtataren mit den deutschen Besatzern kollaboriert hatten.

    20 Kilometer von dem Dorf entfernt, in dem Ametows Leichnam gefunden wurde, lebt eine Greisin, die so detailliert wie wenige andere vom Leid der Deportation berichten kann.

    Beraje Raschidowa ist 79 Jahre alt, zum Treffen in der 10.000-Einwohner-Stadt Stary Krim bringt sie einen alten Koran mit. Sie setzt sich auf einen Leiterwagen im Garten des kleinen Museums für tatarische Kultur, das ihre Tochter gegründet hat. Mit leiser Stimme erzählt Raschidowa vom Mai 1944: Wie ein sowjetischer Soldat ihnen nur zehn Minuten gab, ihre Sachen zu packen und er sich die guten Stiefel ihres Vaters anzog. Wie der Hund der Familie bis zum Bahnhof hinter dem Lastwagen herlief und herzzerreißend bellte. Wie man sie zusammen mit anderen Familien in einen Güterwaggon pferchte. Diejenigen, die an Hunger oder Typhus starben, warf das Wachpersonal nachts in die sibirische Steppe. Raschidowas Familie wurde nach Usbekistan verschleppt und kehrte erst auf die Krim zurück, nachdem Michail Gorbatschow ab 1988 den Krimtataren die Rückkehr ermöglichte.

    Auch Wladimir Putin hat bei mehreren Auftritten die Rechte der Tataren bestätigt und ihre Sprache neben Russisch und Ukrainisch zur dritten Amtssprache auf der Krim garantiert. Es gibt Freundschaften zwischen Russen und Krimtataren und gelegentlich auch Mischehen.

    Dennoch ist der Hass zwischen den beiden Völkern bei unserer Reise überall zu spüren. Viele Russen halten die Krimtataren für Menschen zweiter Klasse, es gibt Hunderte von Grundstücksstreitigkeiten, weil Krimtataren nach ihrer Rückkehr auf die Krim nicht in ihre alten Häuser zurückkehren konnten und oft einfach brach liegendes Land für ihre Neubauten nutzten.

    "Wir schreien nicht Hurra, dass die Russen die Krim jetzt wieder übernommen haben", sagt Beraje Raschidowa.

    Krim: Multimedia-Reportage über Putins Schicksalsinsel - SPIEGEL ONLINE

  7. #5697

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    23.630
    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Auf einem Foto, das seine Witwe auf ihrem Computer zeigt, trägt Reschat Ametow seinen weißen Lieblingspullover. Er sitzt auf der Marmorbrüstung eines Brunnens in Simferopol, der Hauptstadt der Krim.
    Simferopol klingt nicht gerade taratisch.

    Zu seiner Beerdigung kamen mehr als tausend Krimtataren.
    Es war eine Demonstration gegen die Russen, die neuen alten Herren der Krim, die viele Krimtataren als
    Besatzer empfinden.
    Die Taraten waren doch einst auch Besatzer, oder?
    Ich bitte um sachliche Belehrung.

  8. #5698
    Avatar von blacksea

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    04.01.2014
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    7.837
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Simferopol klingt nicht gerade taratisch.


    Von mir aus Akmescid, nenne es wie du willst.

    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Die Taraten waren doch einst auch Besatzer, oder?
    Ich bitte um sachliche Belehrung.
    Die Krimtataren leben seit dem Mongolensturm im 13. Jahrhundert auf der Halbinsel.
    Die Leben seit 800 Jahre dort.

    Verstehe gerade dein Problem nicht.

  9. #5699
    Avatar von Maniker

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    10.01.2014
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    19.035
    Kara Deniz, du wirst ihn nie verstehen. Nie.

  10. #5700

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen


    Von mir aus Akmescid, nenne es wie du willst.

    Zitat von Amphion
    Die Taraten waren doch einst auch Besatzer, oder?
    Ich bitte um sachliche Belehrung.
    Die Leben seit 800 Jahre dort.

    Verstehe gerade dein Problem nicht.
    Hast Du die Frage verstanden?
    Dann bitte beantworten, sonstige Nebenleistungen (fragenfremde Zusatzkommentare) waren nicht erwünscht.

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