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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.080 Aufrufe

  1. #5741
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von DarkoRatic Beitrag anzeigen
    Was lernen wir daraus "Was die USA kann, Kann Russland schonlange"

    aber viel Besser.Kampf gegen den Terror......USA u.NATO:Irak,Afghanistan,Lybien....Chaos,Armut und Krieg.
    Russland bzw unter Putin Kampf gegen den Terror.Chechenien...befriedet,wohlhabend und stabil.Sind so dankbar,dass sie für Russen freiwillig in den Krieg ziehen.

    Bagdad
    bagdad_726_epa.jpg

    Kabul

    news_Darul-Aman-Palace_Raskin.jpg

    Grosny im Jahr 2000

    grozny%u002525252B%u0025252525281%u002525252529.jpg

    Grosny heute

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    Wenn man die Iraker oder Afghanen fragen würde,würden sie wohl lieber von Russen geleckt werden,als von den Amis!

  2. #5742
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Russland scheißt auf alles und jeden. Sie dringen mal wieder in ein fremdes Land ein ohne Genehmigungen.

    So viele Verletzungen seitns Russland, aber sie werden geleckt bis die Zungen nicht mehr können.
    Russland ist das erste Land auf dieser Welt, das eine "Invasion" mit Hilfsgütern durchführt. Das wird in die Geschichtsbücher eingehen, davon bin ich fest überzeugt.

    Wir werden überwacht ohne Genehmigungen.

    Drohnen fliegen Angriffe ohne Genehmigungen.

    Endlich macht ein Land etwas gutes ohne Genehmigung, Hilfsgüter an die vom Hunger geplagte Menschen liefern. Bravo Russland!

  3. #5743

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Russland scheißt auf alles und jeden. Sie dringen mal wieder in ein fremdes Land ein ohne Genehmigungen.

    So viele Verletzungen seitns Russland, aber sie werden geleckt bis die Zungen nicht mehr können.
    Du hast es irgendwie mit dem lecken. Meinst Du Du könntest einen weniger sexualisierten Ausdruck finden, um Deine Abneigung ggü. Russland zum Ausdruck zu bringen?

  4. #5744
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Russland scheißt auf alles und jeden. Sie dringen mal wieder in ein fremdes Land ein ohne Genehmigungen.

    So viele Verletzungen seitns Russland, aber sie werden geleckt bis die Zungen nicht mehr können.

    Josip,verletzen tut nur die Ukraine und das schon seit beginn an und genaus so wurde die Genfer Konvention verletzt.Ursprünglich war die Genfer Konvention verabschiedet worden, um Kriegsverletzten eine Versorgung zu ermöglichen. Das Rote Kreuz galt als neutral und durfte von den Kriegsparteien nicht angegriffen werden. Heute erstreckt sich die Neutralität auch auf Zivilisten. Die Kriegsparteien sind bedingungslos verpflichtet, das Rote Kreuz passieren zu lassen. Die ukrainische Regierung stellte aber Bedingungen,verzögerte sogar ständig die Abfahrt. Allein dadurch erfolgte eine Rechtsverletzung. Dass die Ukraine als Staat eine Fürsorgepflicht für seine Bürger hat, also allen Zivilisten gegenüber sollte in Europa auch selbstverständlich sein. Jetzt versorgt eben Russland und die Ukraine schießt weiter.

  5. #5745

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    Lugansk nach dem Beschuss



    Ukrainische Stellung nach dem Beschuss



    Am Sonntag 24 August zum Tag der Unabhängigkeit wird es in Kiew eine Militärparade geben, die Generalprobe am 20 August



    Heute protestierten
    in Kiew ca 1000 menschen gegen die Militärparade



    Graffiti in Kiew: "Helden", gibt uns das heisse Wasser zurück

    In Kiew gibt es bereits seit Wochen kein heisses Wasser in den Häusern



    Jazenjuk: Der Umtauschkurs wird nicht höher als 12 Hriwna/US Dollar sein

    ...wenn sich die Situation im Osten Stabilisieren wird.
    Die Hriwna hat heute ein neues Allzeittief 13,8 pro 1 US Dollar erreicht, vor der Maidan waren es 8 Hriwna
    http://censor.net.ua/news/299244/kur...llar_yatsenyuk

    Jazenuk: Ukraine muss noch 5 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland importieren

    ganz ohne den russischen Gas kann Ukraine nicht auskommen, sagte Jazenjuk auf einer Presse-Konferenz heute
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    Stellvertretender Energieminister Walida: Dieses Jahr
    wird Ukraine das erste Mal Kohle importieren müssen

    weil wegen des Krieges ist die Kohleforderung im Osten des Landes stark zurück gegangen

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    Gas über die Grenze




    ein Artikel von russischen Journalisten El Murid
    (Google Übersetzer mit Korrekturen)

    Das Minimalziel des Krieges in der Ukraine muss erreicht werden. Verräter, die den Mord an ihrem eigenen Land veübt haben, haben noch nicht das abgeschlossen, wofür sie eingestellt wurden. Das Gas Problem, das im Herzen der ukrainischen Ereignisse liegt, hat seine Geschichte in der Sowjetzeit. Alptraum für die Vereinigten Staaten und Großbritannien ist die beidseitige Abhängigkeit von der UdSSR / Russland und Europa in der Energiebranche. Abhängigkeit ist so stark, dass Europa gezwungen wird sich auch in seinem aktuellen okkupierten Zustand aktiv der amerikanischen Politik der Isolierung Russlands zu widersetzen.

    Die Hauptaufgabe, wo auch ein Krieg in Kauf genommen wird und, falls erforderlich - auch ein großen Krieg - ist die Liquidation der Monopolstellung von Russland und Gazprom auf dem europäischen Gasmarkt - sowohl als Verkäufer und als Gastransiteur. Nord-und Süd-Streams stärken Position von Gazprom in der Transport von Gas. Darüber hinaus, ist der Transport von Gas ein separates und sehr profitables Geschäft, so dass der Gasriese nicht nur an der Gasproduktion verdienen kann. Transport von Erdgas - ist ein Hebel Russlands, ihre eigene Politik durchzuführen.

    Eigentlich genau deswegen wurde der dritte Energiepaket verabschiedet, initiiert von Großbritannien. Am Ende scheiterten die im Dezember 2012 geführten Verhandlungen zwischen Europa und Russland, deren Zweck es war Russland zu dem Dritten Energiepaket zu zwingen, eine Schlappe für die EU (oder eher - für Großbritannien und den USA). Von diesem Moment an ist der Krieg in der Ukraine Realität geworden. Die Frage war nur wann.

    Das Scheitern des Westens in Syrien und die Erkenntnis bis Mitte 2013 diesen Krieg nicht zu gewinnen, hat die Prozesse eingeleitet, die erst in 2015 initiiert werden sollten. Kein Wunder, dass Putin sagte, dass wir einen Staatsstreich in Kiew erst in 2015 erwartet haben. Ende des 2013 war er völlig unvorbereitet, daher der hektischen Reflex in den ukrainischen Winter-Events 2013-2014.

    Putsch in Kiew, neben einer Masse von anderer aktuellen Probleme, war und ist Russland den Einfluss auf den Gastransit durch ukrainisches Gebiet zu entzihen. Ukraine selbst hat dafür mit dem Energiekollaps zu zahlen, der schreckliche Winter 2014/15 wird nach Schätzungen bis zu etwa 100 Tausend Toten führen (durchaus vergleichbar mit den Verlusten in Donbass und Luhansk durch Bomben und Raketen in der jetzt laufenden Bestrafungsaktion und den Folgen). Allerdings ist die Junta darüber nicht besorgt - die Leute sind so billig, dass sie nicht einmal in dem Posten "Sonstige" wegen der Lächerlichkeit der Summe enthalten sind.

    Turchinow's Vorschlag geht Hand in Hand mit der Verabschiedung des Gesetzes, mit dem die ukrainische GTS (Gas Transport System) an die ausländischen Investoren verkauft werden soll - außer den Russischen. Offensichtlich ist die Tatsache, dass das GTS kostenlos erworben wird - im Gegenzug werden einfach die Schulden abschreiben. Die werden sowieso nie zurückgezahlt. Reparieren das GTS werden die neuen Besitzer wahrscheinlich nicht, und wenn - dann nur um den Mindestbetriebszustand zu halten. Der Wert des GTS ist in der Tat allein seine Existenz und dazu die unterirdische Gasspeicheranlagen die ein Bestandteil des Systems sind.

    Für den Fall, dass es Europa gelungen wird, die Revision der Verträge für den Gastransit durch zu drücken und es wird für das Gas an der russisch-ukrainischen Grenze gezahlt, wird es die Position Russland erheblich schwächen. Sowohl im kommerziellen als auch im politischen Sinne. Der Druck auf die Nord-und South Stream wird bleiben, sie werden irgendwann gebaut, aber mit dem Betrieb wird es Probleme geben. Die Gleichen wie heute mit dem Nord-Stream. Es wird einfach nicht erlaubt die Pipelines mit voller Kapazität zu nutzen, es wird versucht einen signifikanten Anteil durch die ukrainische Pipelines zu pumpen, und gerade das wollte Russland mit dem Bau von Nord-und South Stream
    zu umgehen.

    Als Resultat wird Europa ihre Diversifizierung der Gasversorgung durch drei Routen doch bekommen - Ukraine, Nord-und Südstream, aber jetzt wird sie diktieren wieviel Gas durch jede Pipeline gepumpt wird. Und auch ihre Position in Preisverhandlungen werden gestärkt

    USA und Großbritannien werden schwere Spannungen in den Beziehungen zwischen Europa und Russland schaffen, weil die Gastransit Konflikte in Zukunft chronisch werden - Europäer werden auf den nicht ausgelasteten Kapazität der Pipeline spielen, um zu versuchen dem Gazprom die Hände zu binden. In diesem Sinne, besteht kein Zweifel, dass für den Bau der South Stream wird schließlich grünes Licht gegeben werden, nein - für die Europäer ist es sehr vorteilhaft solche nicht ausgelastete Übertragungskapazität zu haben. Der russische Projekt ukrainische Route zu umgehen wird realisiert - aber nicht so, wie es ursprünglich gedacht war. Statt Ukraine die Bedingungen zu diktieren, wird Europa die Bedingungen diktieren.

    Und weil Europäer das alles wissen Unterstützen sie Entwicklungen in der Ukraine - trotz aller Unkosten ist ihr Vorteil nicht zu leugnen. Der lange Kampf für die Diversifizierung und de-Monopolisierung des europäischen Gasmarkt wird mit besseren europäischen Positionen beendet, als sie sogar noch vor 5 Jahren waren. USA gewinnen in dem sie einen immer wieder aufflammenden Konflikt schaffen, wo Europa immer wieder versuchen wird dem Gazprom die Bedingungen zu diktieren. Russland verliert in dieser Konstellation am meisten - den ukrainischen Gasmarkt und die beträchtlichen Einnahmen aus Transit sie bekommt auch die politischen Kosten der Verringerung ihrer Machthebel. Der ukrainische Gasmarkt, kehrt natürlich zu Gazprom zurück- vielleicht sogar sehr schnell, aber den Preis und die Bedingungen wird nicht der Gasprom diktieren.

    Eigentlich ist dies die Antwort ob die ukrainische Politik Russlands erfolgreich war oder nicht. Die Antwort auf den schlauen Plan (Putin's) - genauer gesagt, auf dessen Existenz. Das ehrgeizige Projekt für den Aufbau einer Energie-Supermacht könnte Russland den Test auf die erste große Krise nicht bestehen.

    Ukraine bleibt ein Schlüsselland für Russland das diese Niederlage in die entgegengesetzte Richtung umkehren könnte. Mit Beseitigung der Nazi-Regime in Kiew, kann Moskau nicht nur Hunderttausende von Menschenleben retten die bereits von den neuen Übermenshen abgeschrieben worden sind, aber auch, seine Positionen, die jetzt klar zurückgeworfen werden, wieder herzustellen. Aber dafür muss endlich eine Entscheidung getroffen werden - ob die aktuelle russische Regierung das überhaupt braucht. Oder sie akzeptiert Niederlage und so tut, als ob es von Anfang an so vorgesehen war.
    ??? ????? - ??? ?? ???????

  6. #5746
    Avatar von papodidi

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    22. August 2014 19:18

    Konflikt zwischen Kiew und Moskau

    Litauischer Diplomat in Ostukraine getötet


    +++ "Terroristen" haben nach Angaben der Regierung Litauens einen ihrer diplomatischen Vertreter "gekidnappt und brutal getötet" +++ Hilfskonvoi auf ukrainischem Gebiet: Kiew spricht von einer "Invasion" Russlands +++ USA verlangen unverzüglichen Abzug der Lastwagen +++ Erste Lkw erreichen nach Angaben von Separatisten Lugansk +++


    • "Terroristen" sollen einen diplomatischen Vertreter Litauens in der Ostukraine getötet haben, meldet der Außenminister des baltischen Staates.
    • Nach Tagen des Wartens rollt ein russischer Hilfskonvoi ohne Erlaubnis über die Grenze zur Ukraine. Deren Präsident Petro Poroschenko sieht darin einen Bruch des Völkerrechts.
    • USA fordern Russland zum sofortigen Abzug der Lastwagen von ukrainischem Gebiet auf.
    • Russlands Präsident Wladimir Putin verteidigt den Grenzübertritt in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel und warnt: Kiew nehme mit seinem Beschuss auf die Städte Lugansk und Donezk zivile Opfer in Kauf.
    • Separatisten melden Ankunft von Lastwagen in Lugansk.


    Litauischer Konsul in Lugansk entführt und erschossen


    In der ostukrainischen Krisenregion um die Großstadt Lugansk haben Unbekannte einen litauischen Diplomaten entführt und ermordet. Der Honorarkonsul sei erschossen gefunden worden, teilte das litauische Außenministerium in Vilnius mit. "Bewaffnete Terroristen" hätten den Mann vor wenigen Tagen an einen unbekannten Ort verschleppt und getötet. "Wir verurteilen dieses Verbrechen und hoffen, es wird untersucht und die dafür Verantwortlichen werden ermittelt und bestraft", hieß es in der Mitteilung des baltischen EU- und Nato-Mitglieds. Lugansk gilt als Hochburg prorussischer Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee.

    With deep sorrow just learned about Lithuania's honorary consul in Lugansk Mr Mykola Zelenec kidnapped &brutaly killed by terrorists there.
    — Linas Linkevicius (@LinkeviciusL) August 22, 2014


    Kiew spricht von "Invasion" Russlands


    Nach dem Grenzübertritt des Hilfskonvois wirft die Ukrainewirft Russland eine "direkte Invasion" auf ukrainisches Territorium vor. Dies sagte der Chef des Inlandsgeheimdiensts SBU, Valentin Nalywajtschenko. "Es handelt sich um Militärfahrzeuge unter dem zynischen Deckmantel des Roten Kreuzes." Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warf der Regierung in Moskau eine Verletzung des Völkerrechts vor.
    ...
    US-Regierung fordert "unverzüglichen Abzug" des Konvois

    Das Vorgehen Russlands löste international Empörung aus. Die Regierung der USA forderte Russland auf, den Konvoi "unverzüglichvom Gebiet der Ukraine" abzuziehen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte. Man sei sehr besorgt über die Lage.
    Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilte das Agieren Russlands.Moskau habe damit eine Grenzverletzung begangen und müsse die Entscheidung zurücknehmen, sagte ihr Sprecher.
    Auch die Nato kritisierte Russland scharf. Der Staat verstoße gegen seine internationalen Verpflichtungen und verschärfe die Krise nur noch, sagt Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Es sei alarmierend, dass Russland nahe der ukrainischen Grenze Einheiten der Bodenstreitkräfte und der Luftwaffe zusammenziehe.
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berief eilig für den Freitag eine Sondersitzung einberufen. Dabei soll das Politische Amt der UN die Mitglieder über die Situation informieren.
    ...
    Nato erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland - Politik - Süddeutsche.de

    Man denkt/hofft immer, dass es schlimmer nicht kommen kann...

    Putin schein an einer Deeskalation überhaupt kein Interesse zu haben...

  7. #5747
    Avatar von Lilith

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    19.302
    Zitat Zitat von Yashar Beitrag anzeigen
    Erstmal danke für die vielen Infos.

    Zu den Tschetschenienkriegen hab' ich auch extrem viel gelesen und auch einige Dokus geschaut. Ich muss ganz klar sagen: Dieser Shamil Bassajew war nichts weiter als ein Unmensch und ich hoffe für ihn und für alle die ihn bei seinen grausamen Taten unterstützten, dass sie allesamt in der Hölle schmoren aber ich muss auch ganz klar sagen, dass die Tschetschenen meiner Meinung nach (wie auch andere Völker) einen unabhängigen Staat verdienen und Russland nicht nach dem Motto: "Wir haben dieses Gebiet irgendwann unter unsere Kontrolle gebracht, weswegen es auch für immer in der Russischen Föderation bleibt!" gehen soll.
    Auch die Regierung von Russland hat sehr viel "unsaubere" Dinge getan und ich bin ganz klar auch heute noch der Meinung: Wenn die Mehrheit der Tschetschenen unabhängig sein will, dann sollte man das anerkennen und akzeptieren. Deswegen finde ich es persönlich auch so extrem heuchlerisch wenn ein Putin Dinge sagt wie: "Die Menschen einer Region müssen entscheiden zu welchem Staat sie gehören wollen etc.", Kosovë sei das "beste Beispiel" dafür aber nicht mal die Unabhängigkeit akzeptiert und mit seinem Veto blockiert, dass die Republik in die UNO aufgenommen wird. Er braucht Kosovë um seine Taten zu rechtfertigen aber kann es nicht ein mal akzeptieren weil dann Russlands beste Freunde sauer werden. In Krieg waren sogar russische Soldaten dabei, die auf der Seite der Serb. Armee kämpften... Ich bin grundsätzlich dafür, dass die Krim an Russland angeschlossen wird. Auch bin ich dafür, dass das selbe mit der Ostukraine geschieht, wenn die Mehrheit der Bevölkerung das auch so will aber wenn er das alles macht, dann soll er verflucht nochmal auch uns Albanern, die 1912 einfach geteilt wurden (Nicht mal die Hälfte der Albaner lebt heute in Albanien) die Chance geben unseren Staat, wie wir es verdient haben zu gründen!
    Und nur so, falls du denkst, dass ich voll der Nationalist sei oder so. Ich kann dir versichern, dass wenn du dich richtig mit der Materie Kosovë auseinandersetzt und wirklich unparteiisch nachforschst, dann wirst du (vorausgesetzt du hast einen Sinn für Fairness) auch sehen, dass Kosovë den Albanern gehört und die Menschen dort auch das Recht haben sich mit Albanien zu vereinigen!

    Und es ist doch idiotisch wenn die Russen dann einfach denken: Serben = Brüder. Man muss darüber nach denken was fair und Recht ist.


    P.S Ein Thread über die Skinheadszene, etc. wäre auch von mir gern gesehen.

    - - - Aktualisiert - - -



    Ist schon älter und haben die meisten sicher schon gesehen.

    Finde es einfach nur krank, was die Frau da sagt....
    Yashar, Guten Abend.

    Ich bin in vielem, was du aufzählst, bei dir. Ich habe auch hier schon geschrieben. Im postsowjetischen Raum zumal scheint russische Politik ohnehin noch von genug imperialistischer Denkweise geprägt. Leider. Wie wird wohl Russland reagieren, wenn Demonstranten anfangen, sich zu bewaffnen, Verwaltungsgebäude zu stürmen, Unabhängigkeit auszurufen... ? Jetzt weint man um all die auch tatsächlich zahlreichen Opfer des Krieges, prangert ukrainische Kriegsverbrechen an. Einerseits, ja auch nicht zu Unrecht. Aber ich gehe davon auf und halte auch anderes für sehr unrealistisch, dass man seinerseits all das sehendes Auges doch auch in Kauf genommen hat und "mitmischt". Anfänglich, um die Wahlen zu torpedieren, um die ganze Situation so hinzubiegen, dass man zu Gesprächen zwingen kann, auch seinen Willen russischerseits dort massiv geltend machen zu können. Keinen Plan, wie man da jetzt heraus kommen will mit dem Krieg, nach all den Toten, dem Hass und der Gewalt. Allein schon deswegen, jetzt mal unabhängig vom Agieren "des Westens" dort, braucht man russische Heuchelei sicher nicht in Abrede stellen. Die Menschenleben, den ein Krieg mit sich brint, wurden für geostrategische Interessen in Kauf genommen. Meine Meinung.

    Kosovofrage ist ein schwieriges Thema. Hm. Zum einen aus verschiedenen Gründen. Prinzipiell hatte Russland, als Kosovo den Weg in die Eigenständigkeit anfing zu nehmen, selbst mit aus russischer Sicht sezessionistischen Bestrebungen der Tschetschenen zu tun. Zum zweiten bin ich nicht sicher, inwiefern russische Menschen und Politiker überhaupt groß die albanische Sichtweise auf die Dinge sehen, kennen.... Die meisten Russen wird interessieren, was ist mit den Serben in Kosovo, was ist mit den serbischen, orthodoxen Kulturgütern. (Jetzt bitte nicht, ob da etwas aus anderen hervorging usw.^^). Das sollte man bitte auch nachvollziehen können. Aber ja, es sollte natürlich nicht den Blick verstellen, wenigstens zu versuchen, alle Aspekte zu sehen und in die Bewertung auch durch die Politik einfließen zu lassen.

  8. #5748

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    ...
    Nato erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland - Politik - Süddeutsche.de

    Man denkt/hofft immer, dass es schlimmer nicht kommen kann...

    Putin schein an einer Deeskalation überhaupt kein Interesse zu haben...
    ja der Diktator setzt noch einen drauf und lässt humanitäre Hilfe an die hungernde Bevölkerung schicken und nicht nur die...


  9. #5749
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    ja der Diktator setzt noch einen drauf und lässt humanitäre Hilfe an die hungernde Bevölkerung schicken und nicht nur die...

    Nun stelle Dir mal vor, wenn D so etwas machen würde, ohne Genehmigung der betreffenden Regierung??? Und natürlich kein Wort zu der Ermordung des litauischen Honorarkonsuls, wahrscheinlich alles nur westliche Propaganda...

  10. #5750
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    22. August 2014 19:18

    Konflikt zwischen Kiew und Moskau

    Litauischer Diplomat in Ostukraine getötet


    +++ "Terroristen" haben nach Angaben der Regierung Litauens einen ihrer diplomatischen Vertreter "gekidnappt und brutal getötet" +++ Hilfskonvoi auf ukrainischem Gebiet: Kiew spricht von einer "Invasion" Russlands +++ USA verlangen unverzüglichen Abzug der Lastwagen +++ Erste Lkw erreichen nach Angaben von Separatisten Lugansk +++


    • "Terroristen" sollen einen diplomatischen Vertreter Litauens in der Ostukraine getötet haben, meldet der Außenminister des baltischen Staates.
    • Nach Tagen des Wartens rollt ein russischer Hilfskonvoi ohne Erlaubnis über die Grenze zur Ukraine. Deren Präsident Petro Poroschenko sieht darin einen Bruch des Völkerrechts.
    • USA fordern Russland zum sofortigen Abzug der Lastwagen von ukrainischem Gebiet auf.
    • Russlands Präsident Wladimir Putin verteidigt den Grenzübertritt in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Merkel und warnt: Kiew nehme mit seinem Beschuss auf die Städte Lugansk und Donezk zivile Opfer in Kauf.
    • Separatisten melden Ankunft von Lastwagen in Lugansk.


    Litauischer Konsul in Lugansk entführt und erschossen


    In der ostukrainischen Krisenregion um die Großstadt Lugansk haben Unbekannte einen litauischen Diplomaten entführt und ermordet. Der Honorarkonsul sei erschossen gefunden worden, teilte das litauische Außenministerium in Vilnius mit. "Bewaffnete Terroristen" hätten den Mann vor wenigen Tagen an einen unbekannten Ort verschleppt und getötet. "Wir verurteilen dieses Verbrechen und hoffen, es wird untersucht und die dafür Verantwortlichen werden ermittelt und bestraft", hieß es in der Mitteilung des baltischen EU- und Nato-Mitglieds. Lugansk gilt als Hochburg prorussischer Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee.

    With deep sorrow just learned about Lithuania's honorary consul in Lugansk Mr Mykola Zelenec kidnapped &brutaly killed by terrorists there.
    — Linas Linkevicius (@LinkeviciusL) August 22, 2014


    Kiew spricht von "Invasion" Russlands


    Nach dem Grenzübertritt des Hilfskonvois wirft die Ukrainewirft Russland eine "direkte Invasion" auf ukrainisches Territorium vor. Dies sagte der Chef des Inlandsgeheimdiensts SBU, Valentin Nalywajtschenko. "Es handelt sich um Militärfahrzeuge unter dem zynischen Deckmantel des Roten Kreuzes." Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warf der Regierung in Moskau eine Verletzung des Völkerrechts vor.
    ...
    US-Regierung fordert "unverzüglichen Abzug" des Konvois

    Das Vorgehen Russlands löste international Empörung aus. Die Regierung der USA forderte Russland auf, den Konvoi "unverzüglichvom Gebiet der Ukraine" abzuziehen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte. Man sei sehr besorgt über die Lage.
    Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilte das Agieren Russlands.Moskau habe damit eine Grenzverletzung begangen und müsse die Entscheidung zurücknehmen, sagte ihr Sprecher.
    Auch die Nato kritisierte Russland scharf. Der Staat verstoße gegen seine internationalen Verpflichtungen und verschärfe die Krise nur noch, sagt Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Es sei alarmierend, dass Russland nahe der ukrainischen Grenze Einheiten der Bodenstreitkräfte und der Luftwaffe zusammenziehe.
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berief eilig für den Freitag eine Sondersitzung einberufen. Dabei soll das Politische Amt der UN die Mitglieder über die Situation informieren.
    ...
    Nato erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland - Politik - Süddeutsche.de

    Man denkt/hofft immer, dass es schlimmer nicht kommen kann...

    Putin schein an einer Deeskalation überhaupt kein Interesse zu haben...
    Wenn Deeskalation bedeutet, Menschen in Not im Stich zu lassen, dann hat Putin tatsächlich kein Interesse an dieser. Er schickt eiskalt Hilfsgüter an die Notleidende Menschen in der Ostukraine, obwohl die ganze westliche Welt schreit: STOP Wladimir, lass sie doch einfach verhungern, im Namen der Demokratie!

    P.S.: der Westen hat auch nach der Absetzung von Assad in Syrien geschrieen, Putin hat sich dieser widersetzt. Wurde deswegen - wie eben auch - als Böse beschimpft und schau mal da: jetzt bekämpfen wir die Assad Gegner im Irak...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Nun stelle Dir mal vor, wenn D so etwas machen würde, ohne Genehmigung der betreffenden Regierung??? Und natürlich kein Wort zu der Ermordung des litauischen Honorarkonsuls, wahrscheinlich alles nur westliche Propaganda...
    Papodidi, Deutschland will (und wird auch) gegen den Willen der irakischen Regierung Waffen an die Kurden liefern. Noch Fragen?

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