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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.214 Aufrufe

  1. #5811
    Avatar von Josip Frank

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  2. #5812

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    "das ist der Kremel".

    Da braucht man nicht mehr nachfragen, da wird einem sofort alles klar.

    Ja, "das ist der Kremel".

    An sich ist einem nie klar, wer sich hinter welchem Namen versteckt, es könnte sich auch um ein 10-jähriges Kind handeln, oder um einen Schulabbrecher, der, gleich Pflastersteinwerfer Joschka Fischer einst in der Politik, am Ende sagen könnte: "Man, habe ich die alle verarscht!"

  3. #5813
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    "das ist der Kremel".

    Da braucht man nicht mehr nachfragen, da wird einem sofort alles klar.

    Ja, "das ist der Kremel".

    An sich ist einem nie klar, wer sich hinter welchem Namen versteckt, es könnte sich auch um ein 10-jähriges Kind handeln, oder um einen Schulabbrecher, der, gleich Pflastersteinwerfer Joschka Fischer einst in der Politik, am Ende sagen könnte: "Man, habe ich die alle verarscht!"

    Redest von Dir....Schulabrecher....Pflastersteinwerfer....... ...der hier für Russland Krieg führt.

    es ist immer das Gleiche ....das westliche System kritisieren,aber als Made in dem System leben........man habe ich die alle verarscht

  4. #5814
    Avatar von DerBossHier

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    Russland fordert Aufklärung des Absturzes von Flug MH17

    Deutsche Mittelstands Nachrichten | 26.08.14, 10:05
    Der russische Außenminister Lawrow zeigte sich in Moskau verärgert, weil die internationale Gemeinschaft offenbar jedes Interesse an der Aufklärung des Absturzes von Flug MH17 über der Ost-Ukraine verloren habe. Er forderte die Veröffentlichung des Funkverkehrs zwischen der Flugleitung und den Piloten. Die Gespräche werden von der Regierung in Kiew unter Verschluss gehalten.

    Russland fordert Aufklärung des Absturzes von Flug MH17 | DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN
    Kommt mir bekannt vor. Die rechtsradikale Regierung hatte auch kein Interesse den schuldigen auf den Maidan zu finden.


  5. #5815

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    Why the Ukraine Crisis Is the West’s Fault

    www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault


    Guter Artikel, fasst ganz gut meine Ansichten zusammen.

  6. #5816
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Klar war der Krieg nicht unabdingbar aber statt mit den Menschen dort das Gespräch zu suchen hat Junta nach Donbass einfach Panzer geschickt und jetzt ist Krieg in der Ukraine den sie am ende verlieren wird und das nicht nur weil Russland den Aufständischen mit Waffen hilft. Unter der Oberfläche hat es lange gegährt, ganze 24 Jahre, jetzt platzt es gerade und die Menschen in der Ukraine werden unter sich klären müssen zu wem sie sich mehr angezogen fühlen zu Russland oder zu Ukraine und ob sie sich als Russen oder als Ukrainer fühlen/verstehen. Es wird seine Zeit brauchen und so wie es aussieht warscheinlich auch viel Blut vordern.
    Hallo

    Weißt du, ich bin zu sehr Russin, um nicht zu sehen, was da gegen "unsere" läuft. Aber sieh, ich habe schon bei den Demonstrationen nach der Krim in Donezk und Lugansk geschrieben, das riecht nach Krieg. Warum die Gewalt dort, warum die Waffen, die Erstürmungen, das Ausrufen der Republiken? Es war doch klar und von ukrainischer Seite auch verständlich, wie zumal nach dem Verlust der Krim "scharf", "hysterisch", wie auch immer ihre Reaktion ausfallen wird, wenn auch noch Donbass zu entgleiten droht. Die Menschen hatten und haben jedes Recht, auf die Straßen zu gehen, wenn etwas nicht passt. Aber friedlich. Sie hätten im Mai oder selbst jetzt im kommenden Herbst die Möglichkeit, dem Maidan die Stimme zu geben oder nicht. Und was sollten dann die Neocons, enthusiastischen Polen usw. schon sagen? Aber so wird nur Hass und Misstrauen regieren und es im Endeffekt am meisten dazu führen, wenn in der Ukraine russisches Leben physisch wie kulturell verschwinden wird.

    Und wie gesagt, RF, russische Soldaten und Freiwillige dort, das ist nicht ihr Gebiet. Welchen Weg die Ukraine nimmt, muss im Volk von Donezk bis Kiew ausgemacht werden. Und wenn die RF ihre Interessen wahrnehmen möchte, dann ist der Weg über (militärische) Destabilisierung nicht der wahre Weg imo. Genau das ist der Grund, warum so einfach unser Land eingekreist werden kann. Wenn die Nachbarn sich durch Russland bedroht fühlen und bereitwillig sich für NATO-Basen etc. zur Verfügung stellen.

  7. #5817
    Avatar von Damien

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    Poroschenko: Hoffe auf Einigung über Frieden in Ukraine



    Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hofft, dass die Verhandlungen am Dienstag in Minsk zu einer Einigung führen werden, die Frieden auf den ukrainischen Boden bringen wird.

    „Ich hoffe aufrichtig, dass ein Resultat des heutigen Treffens, das hoffentlich nicht das letzte sein wird, in der Durchsetzung einer Einigung bestehen wird, die Frieden auf den ukrainischen Boden bringen wird“, sagte Poroschenko am Dienstag bei seinem Treffen mit dem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko.

    Die Schlüsselposition, die heute bei den Verhandlungen mit den Präsidenten der Mitgliedsländer der Zollunion und EU-Spitzenvertretern artikuliert wird, sei der Wunsch nach Frieden in der Ukraine. „Neben der Erörterung der Beziehungen in Handel, Wirtschaft und Energie wird das Problem des Friedens beim Treffen in Minsk prioritär sein“, so Poroschenko.

    Erstmals habe sich die Möglichkeit ergeben, Verhandlungen in einem Format abzuhalten, bei dem Schlüsselfiguren der EU und Staatschefs der Mitgliedsländer der Zollunion vertreten sein werden, betonte er. „Wir werden die Vorteile unserer Zusammenarbeit in praktischer Hinsicht erörtern“, fügte Poroschenko hinzu.

    Poroschenko: Hoffe auf Einigung über Frieden in Ukraine | Im postsowjetischen Raum | RIA Novosti


    Gipfel in Minsk: Putin und Poroschenko reden unter vier Augen




    In Minsk hat ein bilaterales Treffen von Russlands Präsident Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Pjotr Poroschenko begonnen.

    „Das zweiseitige Treffen findet jetzt statt“, teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Dienstagabend RIA Novosti mit. Die Ukraine-Krise stehe im Mittelpunkt. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko teilte seinerseits mit, dass Putin und Poroschenko nach ihrem bilateralen Gespräch vor die Presse treten würden. Zuvor hatten Putin und Poroschenko an den Gesprächen unter Beteiligung der Staatschefs von Weißrussland und Kasachstan, Alexander Lukaschenko und Nursultan Nasarbajew, und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton teilgenommen.

    Putin und Poroschenko hatten sich zum ersten Mal Anfang Juni am Rand der 70-Jahr-Feier der Landung der Alliierten in der Normandie getroffen. Bei einer kurzen Unterredung hatten sie sich damals für eine Beendigung der blutigen Kämpfe in der Ost-Ukraine ausgesprochen.

    Die Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern in der Ost-Ukraine dauern seit April an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte im April Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat nach UN-Angaben bereits mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet.

    Gipfel in Minsk: Putin und Poroschenko reden unter vier Augen | Politik | RIA Novosti



    Vier ukrainische Brigaden vor Donezk eingekesselt: Volkswehr fordert Kapitulation



    Die Volkswehr der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) im Osten der Ukraine hat bei einer groß angelegten Offensive südöstlich von Donezk laut übereinstimmenden Angaben von beiden Konfliktparteien eine große Truppengruppe der Regierungsarmee in einen Kessel getrieben. Die DVR-Führung forderte die eingeschlossenen Einheiten zur Kapitulation und Waffenabgabe auf und bot ihnen im Gegenzug Sicherheitsgarantien an.

    Nach Angaben der Volksmilizen sind der Stab des 8. ukrainischen Armeekorpses, drei mechanisierte Brigaden, eine luftbewegliche Brigade sowie die Freiwilligenbataillone Ajdar, Donbass, Schachtjorsk, Asow und Dnjepr in einen Kessel geraten.

    „Wir garantieren allen Offizieren und Mannschaften, die den Widerstand aufgeben, Leben und Sicherheit“, erklärte der Regierungschef der „Donezker Volksrepublik“, Alexander Sachartschenko, am Dienstag. „Jene Armeeangehörigen, die freiwillig aufgeben und versprechen, weder gegen die Donezker Volksrepublik noch die Lugansker Volksrepublik mehr zu kämpfen, werden dem ukrainischen Komitee der Soldatenmütter, oder ihren Angehörigen übergeben werden und nach Hause zurückkehren können.“ Wenn die Kapitulation verweigert werden sollte, würde die Armee der DVR die Kamphandlungen gegen die eingeschlossenen Einheiten fortsetzen, drohte Sachartschenko. Die Verantwortung für die Opfer würde dann bei den ukrainischen Generalen liegen.

    Der Kommandeur des Kiew-treuen Donbass-Bataillons, Semjon Sementschenko, hat unterdessen via Facebook bestätigt, dass eine große Gruppe der ukrainischen Truppen und Sicherheitskräfte südöstlich von Donezk eingeschlossen worden sei.

    Die Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern der Ost-Ukraine dauern seit April an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat nach UN-Angaben bereits mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet.

    Vier ukrainische Brigaden vor Donezk eingekesselt: Volkswehr fordert Kapitulation | Politik | RIA Novosti

  8. #5818

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Und wie gesagt, RF, russische Soldaten und Freiwillige dort, das ist nicht ihr Gebiet. Welchen Weg die Ukraine nimmt, muss im Volk von Donezk bis Kiew ausgemacht werden. Und wenn die RF ihre Interessen wahrnehmen möchte, dann ist der Weg über (militärische) Destabilisierung nicht der wahre Weg imo. Genau das ist der Grund, warum so einfach unser Land eingekreist werden kann. Wenn die Nachbarn sich durch Russland bedroht fühlen und bereitwillig sich für NATO-Basen etc. zur Verfügung stellen.
    Hat Russland die Ukraine bedroht oder hat Ukraine, oder genau gesagt Junta, erklärt das sie Ukraine in die Nato führen wird? Das dann automatisch bedeuten würde das nach einigen Jahren gegen Russland gerichteten NATO-Basen in der Ukraine stehen werden.
    Gorbatschow und Jelzin dachten auch das wenn sie zu allem "ja" sagen und nett lächeln wird Russland in Frieden gelassen, in Kreis der zivilisierten Länder aufgenommen und darf am Tisch mit den Gentlemen als gleichwertige Partner sitzen.

    Minsk: Poroschenko trifft Putin, Gesichtsausdrücke von den beiden beobachten



    Noworossija Karten zum Vergleich: heute und vor 3 Wochen


  9. #5819

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    edit

  10. #5820
    Jezersko
    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    ...
    Gorbatschow und Jelzin dachten auch das wenn sie zu allem "ja" sagen und nett lächeln wird Russland in Frieden gelassen, in Kreis der zivilisierten Länder aufgenommen und darf am Tisch mit den Gentlemen als gleichwertige Partner sitzen.
    ...

    Du weißt, was Gorbatschow und Jelzin dachten? Sorry – jetzt muss ICH gerade ein wenig lächeln. Insbesondere Gorbatschow ist nun doch eine andere Liga .

    1998 wurde Russland in den „Kreis der zivilisierten Länder aufgenommen und durfte sehr wohl am Tisch mit den Gentlemen als gleichwertiger Partner sitzen.“ Man nannte diesen Kreis „G8“. Nach dem Auszucker des russischen Problembären in der Ukraine nun wieder G7.

    Die „Gruppe der 7“ dient dem Zweck, Fragen der Weltwirtschaft im Konsens zu erörtern und gilt nicht als internationale Organisation, sondern eher als internationales Netzwerk. Ihre Treffen sind informell, um in „entspannter Runde“ globale Themen und Probleme zu beraten. Die Europäische Kommission hat nur einen Beobachterstatus.

    Angesichts der wirtschaftlichen Position Russlands (Da gibt es offenbar einen gravierenden Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Nur zur Erinnerung: Das Bruttonationaleinkommen [ehem. Bruttosozialprodukt] Russlands ist nicht mehr als das Spaniens bzw. nicht einmal die Hälfte Deutschlands) stünde es Russland gut an, am Tisch zu bleiben und sein Benehmen danach aus zu richten. Aber jeder wie er will.

    Klar ist: Die Welt braucht Russland nicht. Auch nicht das russische Öl oder Gas. Fakt ist, dass Heizöl, Benzin, Diesel,… (steuerbereinigt) so billig wie schon lange nicht sind. Ukraine Krieg hin oder her. Auch die „Abhängigkeit“ von russischem Gas kann mittel- z.T. sogar kurzfristig durch Strom aus regenerativer Produktion ersetzt werden. Stichwort „Energiewende und negative Strompreise“.

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