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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 470.993 Aufrufe

  1. #6201

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die sind doch nicht wegen der Politik aus Kiew geflohen sondern umsomehr wegen der Hunger Situation im Osten der Ukraine.

    Putin schickt Waffen und Panzer aber keine Hilfsgüter, ohhh doch vor kurzen hat er ja halbleere LKW in den Osten geschickt. Wenn man die LKWs richtig beladen hätte würde es keine 5 LKWs füllen mit den Hilfsgütern.
    Warum fliehen Sie dann nicht in die Ukraine? Wenn Menschen dort Hunger leiden, warum liefert die EU keine Lebensmittel sondern schickt lieber Kampfjets und Soldaten nach Polen und Litauen?

    Eins vergaß' ich noch: die Bundesregierung fliegt verletzte Ukrainische Soldaten nach Deutschland aus. Für verletzte Donezker Zivilisten gibt es so einen Super-Service auf Steuerzahlerkosten natürlich nicht.

  2. #6202

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die sind doch nicht wegen der Politik aus Kiew geflohen sondern umsomehr wegen der Hunger Situation im Osten der Ukraine.

    Putin schickt Waffen und Panzer aber keine Hilfsgüter, ohhh doch vor kurzen hat er ja halbleere LKW in den Osten geschickt. Wenn man die LKWs richtig beladen hätte würde es keine 5 LKWs füllen mit den Hilfsgütern.
    Frag dich doch mal wie denn diese Hungersituation im Osten entstanden ist. Im großen und ganzen ist die Politik von jeglicher Seite nicht gerade zum Vorteil der Bevölkerung im Osten ausgefallen. Damit meine ich die Politik von Kiev, die Politik von der EU, von den USA und von Russland.

    "UNO bestätigt offiziell Massenvertreibungen aus der Ukraine.

    Bisher wurde das als russische Propaganda abgetan, jetzt ist es offiziell:

    814.000 Menschen sind nach Russland ausgewandert.
    260.000 innerhalb der Ukraine."


    Vielleicht ist es dir entgangen , dass die UK Armee Städte und Dörfer beschossen hat und viele Zivilisten dabei umgekommen sind? Der Krieg zerstört nur und nimmt Leben. Die Menschen verfügen nicht mehr über die notwendigsten lebenserhaltenden Dinge, Strom , Wasser, Nahrung, die Regale der Lebensmittelmärkte sind leer. Denkst du das die eigenen Leute, die sogenannten Seperatisten dort auf Städte und Häuser schießen, um es der UK Armee in die Schuhe zu schieben, um das der Weltöffentlichkeit so zu präsentieren? Das Russland einen Hilfskonvoi geschickt hat ist Fakt. Ist es nicht richtig Hilfslieferungen zu schicken, wenn eine Bevölkerung Not leidet? Ist es nicht verständlich, das so viele Menschen vor dem Krieg fliehen?
    Was sollen sie denn tun? Ausharren und abwarten? Viele haben alles verloren, ihre Wohnungen, Häuser und auch Familienangehörige etc. Wenn es denn so ist, das es einen großen Teil in der Bevölkerung gibt, die die Kiever Regierung ablehnen und nicht akzeptieren und sich eher eine Autonomie vorstellen, sich abspalten wollen, separieren, (Separatisten) im politischen Sinne, eine Loslösung anstreben, muss man sie dann mit Panzern, Raketen, Bomben und Grad beschiessen?
    Bewirkt man dann nicht damit, dass sie die Bevölkerung in ihren Bestrebungen und in ihrem Willen, sich abzuspalten, bestärkt. Ich rede jetzt nicht von den Bewaffneten Einheiten, sondern von der Bevölkerung, die nicht am Kriegsgeschehen beteiligt sind.
    Diese Menschen haben aber ein politisches Begehren und Anliegen. Wenn man es genau betrachtet, dann sind sie auch als Separatisten zu bezeichnen. Separatisten werden hier von einigen Usern als Terroristen deklariert. Die ATO hat also nach Logik von so manchem User hier das Recht, die (noch) eigene (innerhalb der Grenzen des Territoriums Ukraine) Bevölkerung zu beschießen und tausende Tote in Kauf zu nehmen? Wie gesagt, die Politik und die Diplomatie haben bisher versagt und die Destruktivität
    der Menschen hat sich wieder einmal durchgesetzt. Ein Trauerspiel! Leider haben es Kriegstreiber verhindert, dass im Osten ein Referendum stattfinden konnte. Die Menschen wollen sich nicht entmündigen lassen, sie wollen ihre Wahl treffen, es ist ihre Entscheidung und diese ist zu respektieren. Wenn es ein großes Referendum gibt, eine Volksabstimmung, dann ist sie auch durch das Völkerrecht gedeckt! Eine Regierung, die demokratischen Prozessen und politischen Herausforderungen anstatt mit Diplomatie, Konversation und Deeskalation, mit offenen Krieg gegen die eigene Bevölkerung begegnet, hat meines Erachtens schon lange ihre Legitimität verloren. Es bekräftigt die Legitimität der Bevölkerung, die sich abspalten möchte nur umso mehr!

  3. #6203
    Avatar von DerBossHier

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    seit 2006 ...
    ...bekommt "Soldiers' Mothers of St. Petersburg" richtig gutes Geld von National Endowment for Democracy (NED) aka. C.I.A.

    2006 US$ 50,000
    2007 US$ 68,000
    2008 US$ 60,000
    2009 US$ 94,160
    2010 US$ 85,000
    2011 US$ 84,966

    Total: US$ 374,194

    http://www.ned.org/publicati... nts/russia


    ^^

  4. #6204

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    10.420
    Zitat Zitat von DerBossHier Beitrag anzeigen


    seit 2006 ...
    ...bekommt "Soldiers' Mothers of St. Petersburg" richtig gutes Geld von National Endowment for Democracy (NED) aka. C.I.A.

    2006 US$ 50,000
    2007 US$ 68,000
    2008 US$ 60,000
    2009 US$ 94,160
    2010 US$ 85,000
    2011 US$ 84,966

    Total: US$ 374,194

    http://www.ned.org/publicati... nts/russia




    ^^
    Dann ist das ja schon mal geklärt!

  5. #6205

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    Die OSZE hat keine Hinweise auf russische Truppen in der Ukraine:

    OSZE stellt kein russisches Militär in der Ukraine fest | Telepolis

    - - - Aktualisiert - - -

    Informationen zum Absturz der MH-17 werden weiterhin unter Verschluss gehalten.

    http://www.heise.de/tp/news/MH17-Noc...t-2307104.html

    Man beachte, dass sowohl die angebliche Unterstützung Russland's beim Abschuss MH17 also auch die angebliche Invasion in der Ukraine als Begründung für weitere Sanktion und Eskalation verwendet werden, ohne das man auch nur einen einzigen Beweis vorlegen konnte.

  6. #6206

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Die OSZE hat keine Hinweise auf russische Truppen in der Ukraine:

    OSZE stellt kein russisches Militär in der Ukraine fest | Telepolis

    - - - Aktualisiert - - -

    Informationen zum Absturz der MH-17 werden weiterhin unter Verschluss gehalten.

    www.heise.de/tp/news/MH17-Noch-immer-kein-Untersuchungsbericht-2307104.html

    Man beachte, dass sowohl die angebliche Unterstützung Russland's beim Abschuss MH17 also auch die angebliche Invasion in der Ukraine als Begründung für weitere Sanktion und Eskalation verwendet werden, ohne das man auch nur einen einzigen Beweis vorlegen konnte.
    Dann ist das also auch schon geklärt. Klärungsbedarf gibt es immer noch im Fall der MH-17!

  7. #6207
    Avatar von Damien

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    Human Rights Watch: Ukrainische Armee für Massentod von Zivilisten in Lugansk verantwortlich



    Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft den ukrainischen Militärkräften einen wahllosen Einsatz von Artillerie und Raketen innerhalb der ukrainischen Stadt Lugansk und der Volkswehr den Einsatz von schweren Waffen außerhalb der Stadt vor.

    Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht dieser Organisation hervorgeht, liegen indirekte Beweise dafür vor, dass die Regierungstruppen für viele Angriffe innerhalb der Stadt und die Volksmilizen für mehrere Angriffe in Außenbezirken der Stadt verantwortlich seien.
    Dem HRW-Forscher Ole Solvang zufolge, der sich in Lugansk aufhält, sind derartige Handlungen unannehmbar. „Der Einsatz brisanter Waffen mit einer so umfassenden Reichweite in einer von Zivilisten bewohnten Stadt ist völlig unannehmbar und führt unvermeidlich zu Opfern unter der Zivilbevölkerung“, so Solvang.

    Nach Angaben der Menschenrechtler sind seit Mai in Lugansk etwa 300 Zivilbürger, vorwiegend durch Artillerie-, Granatwerfer- und Raketenbeschuss, getötet worden. „Die beiden Konfliktseiten haben Raketen der Typen Grad und Smertsch sowie Kassetten-Geschosse Uragan eingesetzt“, so HRW. Beim Einsatz von großkalibrigen, nicht präzisionsgelenkten Waffen sei es schwer, zwischen militärischen und zivilen Zielen zu unterscheiden, wird unterstrichen.Im April hatten die Kiewer Behörden eine bewaffnete Operation im Osten der Ukraine begonnen, um die dortigen Proteste gegen den Staatsstreich vom Februar niederzuschlagen. Laut UN-Angaben wurden im Zeitraum von Mitte April bis 27. August fast 2600 Menschen getötet und rund 6000 verletzt.

    Human Rights Watch: Ukrainische Armee für Massentod von Zivilisten in Lugansk verantwortlich | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Kreml: Putins Zitat über „Einnahme Kiews“ aus dem Zusammenhang gerissen



    Die Äußerung Wladimir Putins über eine „Einnahme“ der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zitiert wurde, ist aus dem Zusammenhang gerissen worden und hat einen ganz anderen Sinn gehabt, wie Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten, am Dienstag sagte.

    Nach Angaben der italienischen Zeitung „La Repubblica“ soll Putin in einem Gespräch mit Barroso gesagt haben: "Wenn ich wollte, könnte ich in zwei Wochen Kiew einnehmen". Barroso habe beim EU-Gipfel über das Gespräch berichtet. Nach der Einschätzung des scheidenden Kommissionspräsidenten wollte der russische Staatschef mit dieser Aussage davor warnen, Russland mit neuen Sanktionen zu provozieren.

    „Das ist unkorrekt und geht über den Rahmen der diplomatischen Praxis hinaus. Das ist unwürdig für einen seriösen Politiker", kommentierte Kreml-Berater Uschakow Barrosos Worte. „Das Zitat wurde aus dem Zusammenhang gerissen und hatte einen ganz anderen Sinn gehabt.“

    In der Ost-Ukraine dauern seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Kiew aber auch die USA und EU-Staaten werfen Moskau vor, die Regimegegner in den Protestregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen beziehungsweise nicht genug für eine Deeskalation zu tun. Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes, der nach UN-Angaben vom Angang August mehr als 2000 Zivilisten das Leben gekostet hat.

    http://de.ria.ru/politics/20140902/269448478.html

  8. #6208
    Avatar von Lilith

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    Zum Thema Soldaten in der Ukraine, Angaben des Komitees der Soldatenmütter auch mal ein ganz interessanter Artikel. Im Übrigen findet man in russischen Medien und v.a. auch nicht zu unterschätzenden social networks tatsächlich auch Berichte dazu, die auch etwas mehren.

    Sterben in der Ukraine russische Soldaten? | Russia Beyond the Headlines

    Ansonsten sind wohl im Rahmen neuer Sanktionen, die am 05.06. veröffentlicht werden sollen, auch vermehrt von Ausschlüssen Russlands aus internationalen Sport-, Kultur- und Wirtschaftsveranstaltungen die Rede. Egal was der Bericht zum Abschuss geben wird oder wie zweifelhaft die Beweise über russische Einheiten sind, ich denke, es wird auf jeden Fall eine Ausladung vom G20-Gipfel in Australien geben. Halte ich persönlich für sehr wenig zielführend, Isolation selbst von Kultur- oder Sportveranstaltungen eh. Schaun mer mal.

  9. #6209

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Zum Thema Soldaten in der Ukraine, Angaben des Komitees der Soldatenmütter auch mal ein ganz interessanter Artikel. Im Übrigen findet man in russischen Medien und v.a. auch nicht zu unterschätzenden social networks tatsächlich auch Berichte dazu, die auch etwas mehren.

    Sterben in der Ukraine russische Soldaten? | Russia Beyond the Headlines

    Ansonsten sind wohl im Rahmen neuer Sanktionen, die am 05.06. veröffentlicht werden sollen, auch vermehrt von Ausschlüssen Russlands aus internationalen Sport-, Kultur- und Wirtschaftsveranstaltungen die Rede. Egal was der Bericht zum Abschuss geben wird oder wie zweifelhaft die Beweise über russische Einheiten sind, ich denke, es wird auf jeden Fall eine Ausladung vom G20-Gipfel in Australien geben. Halte ich persönlich für sehr wenig zielführend, Isolation selbst von Kultur- oder Sportveranstaltungen eh. Schaun mer mal.
    Die Berichte mehren sich, ok, das sind schon Indizien. Was mich wundert, ist, das es doch ein bischen dünn klingt:

    "Am 25. August twitterte einer der Herausgeber der Zeitschrift „Look at me“, er sei einem Mann begegnet, der auf dem Weg zur Beerdigung seines Sohnes gewesen sei. Der Sohn, ein Fallschirmjäger, sei bei Donezk gefallen."

    Woher weiss der anonyme Mann, das sein Sohn bei Donezk gefallen ist, wenn es die Armeeführung geheim hält? Das erfahren wir hier nicht.

    Social Network Seiten werden nicht aktualisiert - kann mehrere Gründe haben und muss nicht heissen, der Eigentümer ist tot. Vielleicht hat die Armee Angst, das die Fallschirmspringer Nack-Selfies wie die Stars aus Hollywood posten.

    Dieser Mensch hier soll auch in der Ukraine gefallen sein:

    http://riavrn.ru/news/v-voronezhskoy...vskoy-divizii-


    Aber ich bin mir recht sicher, das RU sich für das offene Eingreifen in der Ostukraine vorbereitet. Viel an Ruf zu verlieren haben sie ja nicht mehr.

  10. #6210
    Avatar von DerBossHier

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    Poroschenko CIA Mann - Our Ukraine (OU) Insider
    http://scgnews.com/leaked-do... department

    https://wikileaks.org/plusd/cab... 706_a.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Vor ein paar Wochen
    wurden Berichte von mehreren hundert Tausend Flüchtlingen als "übertriebene russische Behauptungen" dargestellt, die Putins Propaganda stützen sollen.

    jetzt auf einmal doch die Wahrheit

    UNHCR: Mehr als eine Million Ukrainer auf der Flucht

    Mehr als 800.000 sind laut Flüchtlingshilfswerk nach Russland geflohen, 260.000 im Land vertrieben

    http://derstandard.at/2000005061592/...e=2#forumstart

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