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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.417 Aufrufe

  1. #6281
    Avatar von -Troy-

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    Nicht einer postet hier einen vernünftigen Beitrag in dem er mal ganz simpel erklärt wieso es richtig sein soll in sein Nachbarland einzumarschieren und dort Menschen zu töten.

    Es werden nur seltsame Artikel aus den lächerlichsten Internetseiten gepostet, oder billige Propaganda und Verschwörungstheorien wiederholt.

    Die in der Ukraine sind alles Nazis, der Westen hat seine Finger im Spiel und bla bla bla.

    Die einfachen Fakten sind, dass Russland einfach so einen Krieg führt und der Rest der Welt im Moment zuschaut. Selbst wenn die Ukrainer sich vorgestern in Nazis verwandelt haben ist Russland der Aggressor. Selbst wenn der Westen irgendwas gemacht hat ist Russland der Aggressor. So einfach ist es.

    Man muss wirklich nur Dünnschiss im Kopf haben, wenn man wegen dieser dummen russischen Propaganda meint Russlands Angriff irgendwie nachvollziehen zu können und auch noch hier verteidigen zu müssen. Die Russen selbst sind solch extreme Nationalisten und dieser Nationalismus wird so von der Regierung geputscht, dass die alle als Nazis durchgehen müssten, wenn es die Ukrainer sein sollen. Nach dieser Logik hätte man aus russischer Sicht Russland schon längst wegbomben sollen.
    Und dann fühlt sich Russland umzingelt. Die NATO hat in den letzten Jahren immer weiter abgerüstet während Russland seinen Militärapparat immer weiter vergrößert und sogar gegen Abrüstungsverträge mit den USA verstoßen hat. Demnach hätte sich nach russischer Logik die NATO bedroht fühlen müssen und in sämtliche Nachbarstaaten einfallen sollen noch bevor die auf die Idee kommen sich in Nazis zu verwandeln und sich Russland anzuschließen.

  2. #6282

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Nicht einer postet hier einen vernünftigen Beitrag in dem er mal ganz simpel erklärt wieso es richtig sein soll in sein Nachbarland einzumarschieren und dort Menschen zu töten.

    Es werden nur seltsame Artikel aus den lächerlichsten Internetseiten gepostet, oder billige Propaganda und Verschwörungstheorien wiederholt.

    Die in der Ukraine sind alles Nazis, der Westen hat seine Finger im Spiel und bla bla bla.

    Die einfachen Fakten sind, dass Russland einfach so einen Krieg führt und der Rest der Welt im Moment zuschaut. Selbst wenn die Ukrainer sich vorgestern in Nazis verwandelt haben ist Russland der Aggressor. Selbst wenn der Westen irgendwas gemacht hat ist Russland der Aggressor. So einfach ist es.

    Man muss wirklich nur Dünnschiss im Kopf haben, wenn man wegen dieser dummen russischen Propaganda meint Russlands Angriff irgendwie nachvollziehen zu können und auch noch hier verteidigen zu müssen. Die Russen selbst sind solch extreme Nationalisten und dieser Nationalismus wird so von der Regierung geputscht, dass die alle als Nazis durchgehen müssten, wenn es die Ukrainer sein sollen. Nach dieser Logik hätte man aus russischer Sicht Russland schon längst wegbomben sollen.
    Und dann fühlt sich Russland umzingelt. Die NATO hat in den letzten Jahren immer weiter abgerüstet während Russland seinen Militärapparat immer weiter vergrößert und sogar gegen Abrüstungsverträge mit den USA verstoßen hat. Demnach hätte sich nach russischer Logik die NATO bedroht fühlen müssen und in sämtliche Nachbarstaaten einfallen sollen noch bevor die auf die Idee kommen sich in Nazis zu verwandeln und sich Russland anzuschließen.

    Ach so, so einfach ist das? Ne, is klar!
    Gute Nacht!

  3. #6283

    Registriert seit
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    39
    Troy, dem Aggressionspotential deines Beitrags nach zu urteilen glaube ich zwar nicht, dass mein Beitrag etwas bewirken kann, aber ich versuche es trotzdem.

    Frage: Ist Russland in der Ukraine militärisch aktiv?
    Antwort: Es kann sein. Dafür sprechen die neun im Grenzgebiet gefangenen Soldaten, dagegen jebedoch, dass die OSZE, die sich weitestgehend frei bewegen kann, noch nichts festgestellt hat.

    Zum Glück ist es der Volkswehr geglückt, die Armee etwas zurückzudrängen, sodass die schweren Artilleriebeschüsse von Donezk zb. stark nachlassen.
    Da ich in der schwersten Zeit jedoch ein glühender Verfechter des russischen Einmarsches war, möchte ich dir meine Position schildern.
    Wir gehen also in unserem Denkspiel davon aus, dass Russlands Einmarsch stattgefunden hat und ich erkläre es dir.

    Dein Denkfehler ist, ich zitiere: "einfach so einen Krieg führt"
    Es gibt eine 80% Unterstützung durch das Volk für die Volkswehr, die die Spitze einer Protestbewegung bildet. Auf Grund dieser Unterstützung kann die Armee auch nur sehr schwer Städte einnehmen und muss deshalb alles plattbomben.
    Es sterben Tausende Unschuldige und es gibt über eine Million vertriebene.

    Du würdest jetzt erwidern: Aber sie können doch nicht einfach Waffen nehmen und einen eigenen Staat ausrufen.
    Ich würde erwidern (bezüglich Maidan): Aber sie können doch nicht einfach Waffen nehmen und einen gewählten Präsidenten stürzen.

    Actio führt zu Reaction und der Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Hurrican auslösen

    Du würdest sagen: Jaa aber der Maidan... das fing doch bloß mit Protesten für Europa an und schaukelte sich dann hoch.
    Ich würde sagen: Auch hier hat sich alles hochgeschaukelt. Der "Startpunkt" war jedoch auf Grund des vorausgegangenen russophoben Putsches ein anderer.

    Du kannst jetzt zwei Sachen anzweifeln: Die russophobe Stimmung des Maidans und dass die Bewegung aus der Ostukraine aus dem Volk kam. Für Beides habe ich eindeutige Videobeweise. Bei Interesse einfach fragen.

    So du bist deutscher? Dann stell dir folgendes vor:
    Stell dir vor hierzulande bestünde ein großer Teil aus mutigen Männern. Es gäbe Wahlen in der Schweiz und ein deutschsprachiger Kandidat hätte gewonnen. Er will sich nach Deutschland hin orientieren.

    Es gäbe jedoch in den frankophonen Gebieten eine sehr radikale Strömung, die sich nach Frankreich hin orientieren möchte und schließlich bewaffnet den Präsidenten stürzen.
    Als erste Amtshandlung würde Deutsch als zweite Amtssprache abgeschafft.

    Daraufhin käme es in den deutschsprachigen Gebieten zu Unruhen und Separatistischen Tendenzen.
    Die frankophonen würden Panzer schicken.

    Dann kämen auch tausende Deutsche freiwillige. Berechtigterweise. Und weiterhin würde herauskommen, dass für die frankophone Seite hunderte amerikanische Söldner kämpfen, weil Amerika Deutschland schwächen will.

    Selbst wenn dann Deutschland den deutschsprachigen Separatisten unter der Hand Waffen liefern würde um internationale Skandale zu umgehen - ich hätte vollstes Verständnis.

  4. #6284
    Avatar von Albokings24

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    Die Volkswehr oder auch Separatisten genannt kann man auch Terroristen nennen denn das sind sie auch !!!

  5. #6285

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    Der Axel-Springer Verlag war erfolgreich bei Troy.Das ist sehr schade

  6. #6286
    Jezersko
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    Das Ukarine sich vernünftig entwickeln sollte, denke ich ist hier jeder der Meinung.Aber eine vernünftige Entwicklung ist es nicht wenn sich EU,NATO und die USA da einmischen, ihre Basen bauen und an Russlands Haustür Klopfen
    Die NATO und die USA haben auch in Deutschland seit Jahrzehnten ihre Basen. Und wenn sich Deutschland nicht nicht vernünftig entwickelt hat, dann weiß ich auch nicht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Jetzt unabhängig von allen Verschwörungstheorien, dass die Amerikaner Donbass gern zum Frackinggebiet machen würden. Auf ihre Weise sowohl und allererstes die Menschen im Osten. Dort ist die Industrie, die in "Europa" kein Mensch braucht. Frag mal Menschen aus Ostdeutschland nach der kompletten Deindustrialisierung im Grunde gesamt Ostdeutschlands innerhalb nur weniger Jahre mit allen Folgen bis heute. Wenn die Menschen "Glück" haben, wird das eine oder andere aufgekauft und sie werden dann die nächste Billigwerkbank, die nächsten Lohnsklaven Europas. Ein wenig übertrieben, aber im Kern durchaus sehr wahr und solche Analysen kommen nicht nur von Russen.

    Russland hätte ebenso wirtschaftlich zu verlieren, weil durch diverse Freihandelsgeschichten auf diesem Wege europäische Produkte relativ ungehindert auf den russischen Markt ohne Möglichkeit großartiger Zoll- und Einfuhrbeschränkungen hatten. Das spielte und spielt definitiv in russischen Kalkülen eine Rolle.
    Das Thema Wirtschaft wurde hier schon längere Zeit ausgeblendet, obwohl es meiner Meinung nach die gleiche Rolle spielt, wie militärische Macht.

    Nathan Rothschild wird die Investmentregel "Kaufen Sie, wenn die Kanonen donnern und verkaufen Sie beim Klang der Trompeten." zugeschrieben. Der Ausspruch bedeutet, dass der Anfang eines Krieges eine gute Zeit ist, um Aktien zu kaufen - da es um diese Zeit gewöhnlich eine gute Menge Panik im Vorfeld des Krieges gibt. Ich denke, dass es einige Leute gibt, denen die Wirkung von Artillerietreffern völlig egal ist, sondern nur die Kurven von ganz bestimmten Titeln an den internationalen Börsen im Blickfeld haben. Das war schon immer so, warum sollte es hier anders sein?

    Es wurde ja schon oft erwähnt, jedoch zumeist "in der Hitze des Gefechts" überlesen. Die Industrie der (Ost-)Ukraine braucht den russischen Markt, weil ihre Produkte am "Weltmarkt" unverkäuflich, weil nicht konkurrenzfähig, sind.

    Jetzt frage ich: Warum sollte sich ausgerecht Russland mit dem ganzen Schrott eindecken? Wenn die "unverkäuflichen" Produkte so mies sind, dass sie nur mehr in Russland Abnehmer finden - kauf man sie dort, weil das russische Klumpert noch schlechter ist??? Skoda in Tschechien war vor dem Kauf durch VW eine Industrieruine. VW hat sich zum Schnäppchenpreis ein riesiges Gelände, vor allem aber hochmotivierte Arbeiter gekauft. Wir wissen, was aus Skoda in wenigen Jahren geworden ist. Hätte Russland das Potential, um die Schwerindustrie der Ukraine auf ähnliche Weise zu modernisieren? Wohl kaum. Hätte es das, wer würde es daran hindern, auf diese Art seinen Einfluss auf die Ukraine zu verstärken? Die NATO, die USA und die EU sicher nicht.

    Aber nein. Einen Abzug zu betätigen oder einen Auslöser zu drücken ist deutlich einfacher... Es hat sich immer schon bewährt, mit Kriegen in der Peripherie von den schweren Problemen im eigenen Haus ab zu lenken.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Balta Beitrag anzeigen
    Der Weste provoziert mit den Sanktionen nur.
    Sollte er militärisch in den Krieg eingreifen? Bist du eigentlich im wehrfähigen Alter? Gäbe es eine "EU-Armee", würdest du eingezogen und noch in diesem Winter in den Ukrainischen Schlamm geschickt!

  7. #6287

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen

    Jetzt frage ich: Warum sollte sich ausgerecht Russland mit dem ganzen Schrott eindecken? Wenn die "unverkäuflichen" Produkte so mies sind, dass sie nur mehr in Russland Abnehmer finden - kauf man sie dort, weil das russische Klumpert noch schlechter ist??? Skoda in Tschechien war vor dem Kauf durch VW eine Industrieruine. VW hat sich zum Schnäppchenpreis ein riesiges Gelände, vor allem aber hochmotivierte Arbeiter gekauft. Wir wissen, was aus Skoda in wenigen Jahren geworden ist. Hätte Russland das Potential, um die Schwerindustrie der Ukraine auf ähnliche Weise zu modernisieren? Wohl kaum. Hätte es das, wer würde es daran hindern, auf diese Art seinen Einfluss auf die Ukraine zu verstärken? Die NATO, die USA und die EU sicher nicht.
    Naja, das machen sie, damit die Ukraine umgekehrt den Schrott aus Russland kaufen muss. Wird z.B. auch mit Weissrussland gemacht - und ist der Preis für die Zollunion mit Russland. Hohe Importzölle auf westliche Autos, damit die Leute ein Incentive haben, vaterländische Autos zu kaufen. So will man die eigene Industrie protektionieren. Ob das funktioniert, bezweifle ich. Ohne Wettbewerbsdruck werden die halt nicht konkurrenzfähig. Schlauer sind die Chinesen: die holen sich die Deutschen rein und lernen, wie man Autos und Flugzeuge baut, und machens dann irgendwann selber. OK, russische Kampfflug sind gut, bei Passierjets haperts aber noch.

  8. #6288

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    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Nicht einer postet hier einen vernünftigen Beitrag in dem er mal ganz simpel erklärt wieso es richtig sein soll in sein Nachbarland einzumarschieren und dort Menschen zu töten.

    Es werden nur seltsame Artikel aus den lächerlichsten Internetseiten gepostet, oder billige Propaganda und Verschwörungstheorien wiederholt.

    Die in der Ukraine sind alles Nazis, der Westen hat seine Finger im Spiel und bla bla bla.

    Die einfachen Fakten sind, dass Russland einfach so einen Krieg führt und der Rest der Welt im Moment zuschaut. Selbst wenn die Ukrainer sich vorgestern in Nazis verwandelt haben ist Russland der Aggressor. Selbst wenn der Westen irgendwas gemacht hat ist Russland der Aggressor. So einfach ist es.

    Man muss wirklich nur Dünnschiss im Kopf haben, wenn man wegen dieser dummen russischen Propaganda meint Russlands Angriff irgendwie nachvollziehen zu können und auch noch hier verteidigen zu müssen. Die Russen selbst sind solch extreme Nationalisten und dieser Nationalismus wird so von der Regierung geputscht, dass die alle als Nazis durchgehen müssten, wenn es die Ukrainer sein sollen. Nach dieser Logik hätte man aus russischer Sicht Russland schon längst wegbomben sollen.
    Und dann fühlt sich Russland umzingelt. Die NATO hat in den letzten Jahren immer weiter abgerüstet während Russland seinen Militärapparat immer weiter vergrößert und sogar gegen Abrüstungsverträge mit den USA verstoßen hat. Demnach hätte sich nach russischer Logik die NATO bedroht fühlen müssen und in sämtliche Nachbarstaaten einfallen sollen noch bevor die auf die Idee kommen sich in Nazis zu verwandeln und sich Russland anzuschließen.
    Absoult richtiger Beitrag, jedoch werden die Russenlecker hier alles sauber lecken, sei es angefangen von den Zombie-Vampir-Nazis-Ukrainer, bis hin, dass es gar keinen russischen Einmarsch in die Ukraine gibt, etc. Die denken sogar, dass sich Ukrainer gegen die ganzen Nazis im Westen auflehnen und nur für die antifaschistische Demokratie der russischen Brüder kämpfen. So verstrahlt sind diese Propaganda-Opfer.

    Das schlimme an diesen Ostmedien-Opfern ist, dass sie jeden, der nicht für diese Terrorrussen ist, ist direkt ein Axel-Springer-Opfer, westliches Medienschosshund, etc. Dabei ballern diese Deppen einfach hier mit blinden Kommentaren von irgendwelches Westenhassern um sich und picken sich jeden Beitrag raus, der der EU und der NATO die Schuld gibt, obwohl nur Russen das Land stabilisieren, mit Hilfe von paar Söldnern.

    Was wäre das Geheule los, wenn die NATO mal wirklich angreift.

    Das ist einfach nur richtig ekelhaftes Lügen hier und Verdreherei.

    Und jetzt werden eh wieder die selben wirren Leute, die sich immer wiederholenden wirren Antworten geben.

  9. #6289
    Jezersko
    Putin und Poroschenko vereinbaren Waffenruhe
    03.09.2014 | 10:45 | (DiePresse.com)

    Das Präsidialamt in Kiew spricht von einer vereinbarten Waffenruhe. In Moskau hieß es, die beiden Staatspräsidenten seien sich einig über Wege aus der Ukraine-Krise.

    Russland und die Ukraine haben sich nach Angaben des Präsidialamtes in Kiew auf eine permanente Waffenruhe für den Osten des Landes geeinigt. Eine entsprechende Vereinbarung hätten die Präsidenten Wladimir Putin und Petro Poroschenko in einem Telefonat erzielt, hieß es am Mittwoch. Poroschenko ließ die Nachricht auch auf seinem Twitter-Account verbreiten.

    "Der ukrainische Präsident hat mit dem russischen Präsidenten über einen vollständigen Waffenstillstand gesprochen (...) Sie haben sich auf einen Waffenstillstand in Donbass geeinigt", hieß es wörtlich in der Erklärung. "Es konnte ein gegenseitiges Einverständnis bezüglich der notwendigen weiteren Schritte erzielt werden, um Frieden zu erreichen." Auf welche konkreten Schritte sich Putin und Poroschenko verständigten, blieb zunächst offen.

    … schreibt die westliche Presse. Bei RIA-novosti liest sich das ähnlich:

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti).

    Kreml: Putin und Poroschenko weitgehend einig über Wege aus der Krise

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko haben bei einem Telefonat Schritte zur Beendigung der blutigen Kämpfe in der Ost-Ukraine besprochen. Ihre Standpunkte über mögliche Wege aus der andauernden Krise stimmten weitgehend überein, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch mitteilte.

    Putin und Poroschenko besprachen die militärische und humanitäre Krise in der Ukraine und tauschten ihre Meinungen darüber aus, was in erster Linie zu tun sei, um das Blutvergießen im Südosten der Ukraine schnellstens zu beenden, so Peskow. „Die Standpunkte der beiden Präsidenten über mögliche Wege aus der schweren Krise stimmen weitgehend überein.“
    … Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes…

    Dazu eine Frage:

    Warum verhandeln Poroschenko und Putin eine Waffenruhe, wenn Russland ja gar nicht in den Ukraine-Konflikt verwickelt ist?
    Ich hätte gerne eine Antwort darauf von den „Russland-Freunden“ hier.

  10. #6290

    Registriert seit
    09.05.2014
    Beiträge
    1.218
    Kleiner Übersetzungsfehler, kann ja mal passieren, nicht wahr?

    Die Invasions-Ente | Telepolis

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Putin und Poroschenko vereinbaren Waffenruhe
    03.09.2014 | 10:45 | (DiePresse.com)

    Das Präsidialamt in Kiew spricht von einer vereinbarten Waffenruhe. In Moskau hieß es, die beiden Staatspräsidenten seien sich einig über Wege aus der Ukraine-Krise.

    Russland und die Ukraine haben sich nach Angaben des Präsidialamtes in Kiew auf eine permanente Waffenruhe für den Osten des Landes geeinigt. Eine entsprechende Vereinbarung hätten die Präsidenten Wladimir Putin und Petro Poroschenko in einem Telefonat erzielt, hieß es am Mittwoch. Poroschenko ließ die Nachricht auch auf seinem Twitter-Account verbreiten.

    "Der ukrainische Präsident hat mit dem russischen Präsidenten über einen vollständigen Waffenstillstand gesprochen (...) Sie haben sich auf einen Waffenstillstand in Donbass geeinigt", hieß es wörtlich in der Erklärung. "Es konnte ein gegenseitiges Einverständnis bezüglich der notwendigen weiteren Schritte erzielt werden, um Frieden zu erreichen." Auf welche konkreten Schritte sich Putin und Poroschenko verständigten, blieb zunächst offen.

    … schreibt die westliche Presse. Bei RIA-novosti liest sich das ähnlich:

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti).

    Kreml: Putin und Poroschenko weitgehend einig über Wege aus der Krise

    Russlands Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko haben bei einem Telefonat Schritte zur Beendigung der blutigen Kämpfe in der Ost-Ukraine besprochen. Ihre Standpunkte über mögliche Wege aus der andauernden Krise stimmten weitgehend überein, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch mitteilte.

    Putin und Poroschenko besprachen die militärische und humanitäre Krise in der Ukraine und tauschten ihre Meinungen darüber aus, was in erster Linie zu tun sei, um das Blutvergießen im Südosten der Ukraine schnellstens zu beenden, so Peskow. „Die Standpunkte der beiden Präsidenten über mögliche Wege aus der schweren Krise stimmen weitgehend überein.“
    … Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes…

    Dazu eine Frage:

    Warum verhandeln Poroschenko und Putin eine Waffenruhe, wenn Russland ja gar nicht in den Ukraine-Konflikt verwickelt ist?
    Ich hätte gerne eine Antwort darauf von den „Russland-Freunden“ hier.
    Nun, Russland hat die angeblich vereinbarte Waffenruhe dementiert, kam gerade per "Eilmeldung".

    Vielleicht sollte alles, was Kiev so meldet, nicht immer gleich unhinterfragt gepublished werden.

    Glaube auch nicht, das die Separatisten Befehlen aus Moskau gehorchen, bzw. das Moskau so blöd ist, sich darauf zu verlassen, das sie das tun.

    Bei all den Spekulationen darüber wie genau das Engagement von RU in der Ostukraine aussieht, wollen wir mal nicht vergessen, das der Westen* den ATO in der Ukraine per Militärberater, Geld, Warenlieferungen, Sanktionen, NATO-Säbelgerassel unterstützt, sich mithin auch einmischt.

    Der Konflikt betrifft ja RU auch in sofern, das sie bisher 816.000 Menschen aus der Ukraine aufnehmen mussten.

    Merkel kann diesen Menschen ja gerne Asyl in Deutschland anbieten, mit beschleunigter Einbürgerung. Na, wie wäre denn das? Mal beweisen, das es wirklich um die Menschen geht und nicht um Geopolitik.

    Das wäre doch mal eine Großtat, vor der auch Putin Respekt hätte.

    Der Westen tritt hier nicht als Vermittler auf, sondern ist ganz klar auf Kiewer Seite. Von Anfang an.

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