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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.887 Aufrufe

  1. #6301
    Avatar von Bosjan

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Seltsam, dass man mit dem unparteiischen Putin verhandeln muss.
    Ich glaube alle Parteien werden nichts von diesen Konflikt bekommen, nur viel verlieren

  2. #6302

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    Zitat Zitat von Bosjan Beitrag anzeigen
    Ich glaube alle Parteien werden nichts von diesen Konflikt bekommen, nur viel verlieren
    Am meisten die Ukrainer. Ihr Land, ihre Landsleute, den Glauben an ihre Armee, den Glauben, dass man jemals neben Russland in Frieden leben kann.

  3. #6303
    Avatar von Aviator

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Es geht in diesem Thread aber um das aktuelle Geschehen in der Ukraine, und nicht um die ganze Weltpolitik. Keine Sorge, ich habe den Überblick nicht verloren.
    Wenn du den Überblick nicht verloren hast , ist es doch sehr seltsam warum du dann nicht sachlich auf die Ukraine blicken kannst.

    Die Sache mit der Krim genauso wie mit der Konflikt in der östlichen Region kam keineswegs überraschend oder aus imperialistischen Gründen, daher mein Verweis auf deinen Weitblick

  4. #6304
    Avatar von Bosjan

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Am meisten die Ukrainer. Ihr Land, ihre Landsleute, den Glauben an ihre Armee, den Glauben, dass man jemals neben Russland in Frieden leben kann.
    Ich meine eher die Großmächte. Die Ukraine ist sowieso für die nächsten 100 Jahre am arsch

  5. #6305
    Jezersko
    Zitat Zitat von Aviator Beitrag anzeigen
    Wenn du den Überblick nicht verloren hast , ist es doch sehr seltsam warum du dann nicht sachlich auf die Ukraine blicken kannst.

    Die Sache mit der Krim genauso wie mit der Konflikt in der östlichen Region kam keineswegs überraschend oder aus imperialistischen Gründen, daher mein Verweis auf deinen Weitblick
    Wie sieht denn ein "sachlicher Blick" auf die Ukraine aus Deiner Sicht aus?

    In über 6.000 Beiträgen wurde hier wohl schon jede Gehirnwindung aller Weltpolitiker von der ersten bis zur letzten Reihe, inkl. dem Mauseloch aus dem sie hervor gekrochen sind, analysiert. Zurzeit sind die You-tube und RIA-novosti-Kopierer gerade etwas ruhiger und es kann seit ein paar Tagen tatsächlich vernünftig diskutiert werden. Wenn Du alle meine Beiträge in diesem Thread gelesen hättest, würdest Du mir wohl kaum unsachlichkeit unterstellen. Wer von uns im Forum bei diesem Thema wirklich Recht hat, lässt sich ohnehin zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen. Wer weiß, ob überhaupt jemals. Somit kann man die Beiträge in Wahrheit auch nicht als "sachlich" oder "falsch/richtig" klassifizieren. Sehr wohl aber als propagandistisch. Man erkennt dies daran, wenn irgend ein Beitrag, der einem gerade passt - und oft genug aus dem Zusammenhang gerissen - kommentarlos hier reinkopiert wird. Dagegen wehre ich mich.

    Die Sache mit der Krim genauso wie mit der Konflikt in der östlichen Region kam keineswegs überraschend - das stimmt. Das Ausmaß der Eskalation und die offensichtliche Rolle Russlands dabei schon. Das was in der Ukraine passiert, ist nicht der Beginn eines neuen, kalten Krieges, sondern längst ein heißer Krieg nach russischem Zuschnitt. Und ja - natürlich aus imperialistischen Gründen. Was denn sonst? Oder wie würdest Du es bezeichnen, wenn man auf Menschen schießen lässt, die man wenige Monate zuvor noch als "Brudervolk" bezeichnet hat?

  6. #6306

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Absoult richtiger Beitrag, jedoch werden die Russenlecker hier alles sauber lecken, sei es angefangen von den Zombie-Vampir-Nazis-Ukrainer, bis hin, dass es gar keinen russischen Einmarsch in die Ukraine gibt, etc. Die denken sogar, dass sich Ukrainer gegen die ganzen Nazis im Westen auflehnen und nur für die antifaschistische Demokratie der russischen Brüder kämpfen. So verstrahlt sind diese Propaganda-Opfer.

    Das schlimme an diesen Ostmedien-Opfern ist, dass sie jeden, der nicht für diese Terrorrussen ist, ist direkt ein Axel-Springer-Opfer, westliches Medienschosshund, etc. Dabei ballern diese Deppen einfach hier mit blinden Kommentaren von irgendwelches Westenhassern um sich und picken sich jeden Beitrag raus, der der EU und der NATO die Schuld gibt, obwohl nur Russen das Land stabilisieren, mit Hilfe von paar Söldnern.

    Was wäre das Geheule los, wenn die NATO mal wirklich angreift.

    Das ist einfach nur richtig ekelhaftes Lügen hier und Verdreherei.

    Und jetzt werden eh wieder die selben wirren Leute, die sich immer wiederholenden wirren Antworten geben.
    Lies dir doch einfach mal diesen Artikel durch. Vorsicht West-Medien!

    https://www.freitag.de/autoren/moppe...sa-sind-schuld

    und die Zusammenfassung: Ups, kommt ja aus den USA


    Besten Dank an Wahrheitssuchender, der eine deutsche Punkteliste erstellt hat. Es ist mein Versäumnis, Entsprechendes nicht selber angeboten zu haben.
    Auf deutsch also deren Kernaussagen:
    1. Die im Westen weit verbreitete Behauptung, dass es sich bei der Ukraine-Krise um eine russiche Aggression, ist falsch.
    2. Die Hauptverantwortung tragen die USA, die NATO und die EU.
    3. Der demokratisch gewählte Präsident Janukowitsch wurde durch einen Putsch gestürzt.
    4. Mitglieder des Putschregimes müssen mit Fug und Recht als Neofaschisten bezeichnet werden.
    5. Drahtzieher im Hintergrund dieses Putsches ist Washington. Stellvertretend seien die Namen Nuland, McCain und Pyatt genannt.
    6. Jatzeniuk ist die von Washington die für die Putschregierung ausgewählte Marionette.
    7. Putin tut wegen der Westausbreitung der NATO nichts anderes als wie jeder russische Präsident an seiner Stelle angesichts dreimaligem Überfalls aus dem Westen (Napoleon, WW1 und WW2) tun muss.
    8. USA würde sich genauso wehren, wenn z.B. China eine militärische Allianz mit Partnern an seinen Grenzen, z.B. mit Mexiko und Kanada.
    9. Es gab vor der Provokation des 22. Februar absolut keine Anzeichen für die Behauptung, dass Russland sich durch Annexion auf irgendwelchen westlichen Gebiete ausdehnen wolle, weder auf die Krim noch auf die gesamte Ukraine.
    10. Der Westen muss mit seiner Politik sofort umkehren im Interesse der Ukraine und im Interesse der Reparatur der durch den Westen zerstörten Beziehungen zu Russland.
    Und das schreibt die Zeitung eines der größten und bedeutendsten internationalen Think-Tanks der USA ...


  7. #6307
    Avatar von NovaKula

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  8. #6308

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Wie sieht denn ein "sachlicher Blick" auf die Ukraine aus Deiner Sicht aus?

    In über 6.000 Beiträgen wurde hier wohl schon jede Gehirnwindung aller Weltpolitiker von der ersten bis zur letzten Reihe, inkl. dem Mauseloch aus dem sie hervor gekrochen sind, analysiert. Zurzeit sind die You-tube und RIA-novosti-Kopierer gerade etwas ruhiger und es kann seit ein paar Tagen tatsächlich vernünftig diskutiert werden. Wenn Du alle meine Beiträge in diesem Thread gelesen hättest, würdest Du mir wohl kaum unsachlichkeit unterstellen. Wer von uns im Forum bei diesem Thema wirklich Recht hat, lässt sich ohnehin zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen. Wer weiß, ob überhaupt jemals. Somit kann man die Beiträge in Wahrheit auch nicht als "sachlich" oder "falsch/richtig" klassifizieren. Sehr wohl aber als propagandistisch. Man erkennt dies daran, wenn irgend ein Beitrag, der einem gerade passt - und oft genug aus dem Zusammenhang gerissen - kommentarlos hier reinkopiert wird. Dagegen wehre ich mich.

    Die Sache mit der Krim genauso wie mit der Konflikt in der östlichen Region kam keineswegs überraschend - das stimmt. Das Ausmaß der Eskalation und die offensichtliche Rolle Russlands dabei schon. Das was in der Ukraine passiert, ist nicht der Beginn eines neuen, kalten Krieges, sondern längst ein heißer Krieg nach russischem Zuschnitt. Und ja - natürlich aus imperialistischen Gründen. Was denn sonst? Oder wie würdest Du es bezeichnen, wenn man auf Menschen schießen lässt, die man wenige Monate zuvor noch als "Brudervolk" bezeichnet hat?
    Und das ist passiert als sich Einheiten (Nationalgarde) der UK-Armee in Städten im Osten der Ukraine tummelten und mit Maschinengewehren auf die Zivilbevölkerung schoß und tötete. Das passierte vor der großen Eskalation!
    Nachdem das passierte gab es im Osten erst recht separatistische Tendenzen in der Ost-Bevölkerung. Wenn ca. 80% der Bevölkerung oder mehr, eine Autonomie anstreben oder sich abspalten wollen, auf politischem Wege, durch Wahlen (Referendum),
    sind sie dann Terroristen? Richtet sich die ATO auch gegen sie? Es sieht ganz danach aus. Die zerstörten Städte und die vielen Toten sprechen eine deutliche Sprache. Wenn die Kiever Regierung nicht davor zurückschreckt die Bevölkerung im Osten mit Kampflugzeugen und Hubschraubern anzugreifen und mit Grad und Raketen zu beschiessen, dann kann man davon ausgehen, dass diese Regierung ihre eigene Bevölkerung komplett in Geiselhaft nimmt und sie allgemein alle als Terroristen verurteilt werden. Das Urteil wandelt sich in ein Todesurteil. (Analogie dazu; die Drohnenangriffe und Tötungen durch Drohnen in Pakistan ohne Verurteilung, Anhörung und Urteilsverkündung) So sieht also Politik und Konfliktlösung im Jahr 2014 aus! 2000 Tote Zivilisten im Osten, eine Million Flüchtlinge und hier sind einige User sich einig das Russland Schuld hat, das Russland Krieg führt. Ich würde einigen 'Usern eher raten bei der Ice-Bucket-Challenge mitzumachen. Ne kleine Abkühlung für den Kopf täte vielleicht mal ganz gut. P.S; ist lieb gemeint, nicht böse werden.

  9. #6309

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    Die Separatisten sind mehrheitlich Inländer, haben also die ukrainische Staatsbürgerschaft. Zumindest war das am Anfang so. Der Anfang war bevor Poroshenko zum Präsidenten gemacht wurde. Besteht darüber Einigkeit?

    So, wenn Inländer einen Bürgerkrieg anfangen, dann muss man sich zunächst mal fragen, warum es die Zentralregierung so weit hat kommen lassen. Warum sie es nicht geschafft hat, ihr Volk versöhnlich zu einen und dazu zu bringen, ihr zu vertrauen. Denn dieses Argument verwendet man ja auch für den Sturz Janukowitsch': wenn ein gewählter Präsident die Widersprüche in seinem Land so groß werden lässt, das das Volk ihn stürzt - selbst schuld.

    Und wenn nun Poroshenko es nicht schafft, die widersprüchlichen Tendenzen in seinen Land so unter einen Hut zu bringen, das kein Bürgerkrieg entsteht - ja, selbst schuld.

    Wenn die Maidanisten das Recht haben, zu putschen, warum dann nicht die Separatisten? Natürlich gibt es so ein "Recht" nicht, sondern es ist einfach die Normativität des Faktischen.

    Die Russen hatten vor dem Sturz Janukowitsch keinen Masterplan, die Krim zu übernehmen oder in der Ostukraine einzumarschieren. Sie haben reagiert auf Entwicklungen, die sie nicht (alleine) zu verantworten haben.

    Ja, auch im Baltikum leben Russen und ja, die werden dort diskriminiert. Scheint viele jedoch nicht zu stören, deshalb ist es auch kein großes Problem. Doch von Invasionsplänen Russland's zu fabulieren - wie man das schon seit Anfang dieses Jahres tut - das ist m.E. nach Kriegstreiberei. Russland (nicht die SU) hat noch nie Ansprüche auf das Baltikum bzw. Polen erhoben, was die Polen und Balten veranstalten, ist pure Hysterie und hat natürlich politisches Kalkül.

    Man regt sich immer auf das Russland die Separatisten auf die eine oder andere Weise unterstützt, aber EU und NATO unterstützen doch auch Kiev. Der einzige Unterschied ist doch, das die EU auf der anderen Seite steht als Russland.

  10. #6310

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    Nee, das ist krass traurig. Wie ihr versucht aus den Terrorrussen im Osten nun Ukrainer, Brüder und Inländer zu machen ist ekelerregend.

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