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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.162 Aufrufe

  1. #6571
    Avatar von kewell

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    8.224
    EU-Sanktionen
    Türkische Unternehmen bereit für den russischen Markt

    In der Türkei gehen die Vorbereitungen für die Belieferung des russischen Marktes in die Endphase. Die türkischen Exporteure stehen im großen Umfang schon fest.
    11.09.2014 , von DEUTSCH TÜRKISCHE ZEITUNG

    - See more at: Türkische Unternehmen bereit für den russischen Markt | Deutsch Türkische Zeitung

  2. #6572
    Avatar von Hundz Gemajni

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    Beiträge
    13.015
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Weil eine unabhängige Ostukraine vom ersten Tag des Bestehens auf Dauer ein wirtschaftliches, politisches und soziales Entwicklungsland wäre, welches permanent irgendwem am Tropf hängen würde und dadurch ein dauerhafter Krisenherd wäre.

    Von Beginn an ausgestattet mit Verbrechern (Söldner) als "Politiker" deren einzig erkennbare Handlung Korruption wäre. Eine "Industrie" auf technischem Stand der zwanziger-Jahre des vorigen Jahrhundert,welche Schrott produziert, der sich nur in Russland verklopfen lässt, weil es dem russischen Schrott annähernd ebenbürtig ist. Eine durch eigene Schuld zerstörte Infrastruktur. Flächendeckend zerstörte Wohnbauten. Arbeitslosigkeit vermutlich > 50%. Ein "Reichtum" an Rohstoffen, die in wenigen Jahren schon niemand mehr braucht, internationale Isolation weil es für Investoren aufgrund der Rahmenbedingungen und der Kleinheit des Marktes völlig uninteressant ist. Ein Land, welches zur Hälfte durch den Krieg entvölkert wurde und in dem sich die Jugend so schnell wie nur irgendwie möglich aus dem Staub macht.

    Noch mehr?
    Bis auf die Kriegsgeschichten lässt sich der ganze Text auf die Ukraine selbst zurückzuführen, obwohl der Osten war vor dem Krieg noch die wirtschaftlich stärkste Seite der Ukraine...

    Darum wohl das Assozierungsabkommen mit Russland.

    Zitat Jezersko: "Eine "Industrie" auf technischem Stand der zwanziger-Jahre des vorigen Jahrhundert,welche Schrott produziert, der sich nur in Russland verklopfen lässt, weil es dem russischen Schrott annähernd ebenbürtig ist.
    "

    Wenn der Ukrainische Markt mit europäischen Qualitätsprodukten überschwemmt wird, dann wird ja nix mehr produziert, weil die Leute keine ukrainische/russischen Waren mehr kaufen. Andersrum sieht es sicherlich ganz düster aus, das ukrainische Waren für EU-Bürger interessant werden, außer der gute Wodka Nemiroff kommt da wohl nicht viel

  3. #6573
    Jezersko
    Zitat Zitat von Hundz Gemajni Beitrag anzeigen
    Bis auf die Kriegsgeschichten lässt sich der ganze Text auf die Ukraine selbst zurückzuführen, obwohl der Osten war vor dem Krieg noch die wirtschaftlich stärkste Seite der Ukraine...

    Darum wohl das Assozierungsabkommen mit Russland.

    Zitat Jezersko: "Eine "Industrie" auf technischem Stand der zwanziger-Jahre des vorigen Jahrhundert,welche Schrott produziert, der sich nur in Russland verklopfen lässt, weil es dem russischen Schrott annähernd ebenbürtig ist.
    "

    Wenn der Ukrainische Markt mit europäischen Qualitätsprodukten überschwemmt wird, dann wird ja nix mehr produziert, weil die Leute keine ukrainische/russischen Waren mehr kaufen. Andersrum sieht es sicherlich ganz düster aus, das ukrainische Waren für EU-Bürger interessant werden, außer der gute Wodka Nemiroff kommt da wohl nicht viel
    Sorry, aber dieser Unsinn wird doch durch wiederholen nicht richtiger!

    Welcher Markt weltweit wurde mit Qualitätsprodukten überschwemmt?

    Wenn, dann wird irgend ein Markt mit minderwertigen, aber billigen Produkten (aus China?) überschwemmt. Das Wesen von Qualitätsprodukten ist, dass sie praktisch NIE billig sind und in Ländern mit generell geringer Kaufkraft nur von einer verschwindenden Minderheit gekauft wird. Diese Minderheiten sind überall korrupte Politiker und ein paar "Oligarchen". Die kaufen aber auch so westliche Produkte.

    Wenn es stabile politische Verhältnisse gibt, dann besteht zumindest die Chance, dass sich ausländische (egal ob westl. od. östl.) Investoren niederlassen und das eine oder andere moderne Produktionswerk auf die Wiese stellen. Solange es ungelöste Konflikte gibt, dann machen die Unternehmen einen weiten Bogen ums Land. Sieh einfach nach Bosnien u. Herzegowina, und Du weißt, was ich meine.
    Sehr deutlich kommt das hier zum Ausdruck: http://wiiw.ac.at/files/press/fdi-2014-pressenotiz.pdf

  4. #6574
    Avatar von DerBossHier

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    Beiträge
    5.911
    im Interview:

    Jack Matlock

    84, ist Diplomat, Historiker und Linguist. Von 1987 bis 1991 war er Botschafter der USA in Moskau. Er war dort während dem Mauerfall, der 2+4-Verhandlungen und dem beginnenden Umbruchprozess in Ost- und Mitteleuropa. Er publizierte mehrere Bücher, u.a. „Superpower Illusions“, das sich mit dem US-amerikanischen Mythos eines vermeintlichen Sieges im Kalten Krieg befasst sowie ein Doppelportrait von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow.



    Ex-US-Botschafter über Ukraine-Krise


    „Das ist ein Familienstreit“

    Putins aktuelle Politik ist die Folge von Provokationen des Westens, sagt Jack Matlock, ehemaliger US-Botschafter in Moskau.

    taz: Herr Matlock, zur Zeit Gorbatschows waren Sie US-Botschafter in Moskau. Wo haben Sie damals Russlands künftigen Platz gesehen?



    Jack Matlock: Als wir den Kalten Krieg beendet und politisch dabei geholfen haben, Osteuropa zu befreien, war klar, dass wir Russland für ein freies und vereintes Europa einbeziehen müssen. Wir wussten auch, wenn man ein Instrument des Kalten Krieges – die Nato – in dem Moment vor bewegt, wo die Barrieren fallen, schafft man neue Barrieren in Europa. Und genau das ist jetzt geschehen. Wenn wir Frieden wollen, dann sollten Russland, die Ukraine und die Länder Ost- und Westeuropas in einer einzigen Sicherheitsgemeinschaft sein.

    Wäre es besser gewesen, die Nato nach Ende des Kalten Krieges aufzulösen?



    Die Osteuropäer brauchten eine gewisse Rückversicherung und Schutz. Aber es war ein Fehler, die Nato in den Osten auszudehnen – und die Art und Weise, wie das geschehen ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Ende des Kalten Kriegs kein westlicher Sieg war. Wir haben das Ende des Kalten Kriegs verhandelt und es zu Bedingungen getan, die auch vorteilhaft für die Sowjetunion waren. Wir haben alle gewonnen.

    Das Ende des Kalten Krieges war kein Sieg des Westens?



    Das ist eines der Probleme, dass heute viele Leute die Sache als einen westlichen Sieg betrachten. In Wirklichkeit war es Gorbatschow, der den Kommunismus und die kommunistische Kontrolle der Sowjetunion zerstört hat. Nicht westlicher Druck. Wir haben den Kalten Krieg zwei oder drei Jahre vor dem Kollaps der Sowjetunion beendet.

    Wie viel Nato-Osterweiterung war denn Ihres Erachtens vertretbar?



    Wir, also jene, die das Ende des Kalten Krieges verhandelt haben, haben immer gewarnt: Macht keine Sicherheitsangelegenheit daraus. Benutzt keine Kalter-Krieg-Allianz. Mitte der 1990er Jahre haben wir mit der „Partnership for Peace“ bei der Reformierung des Militärs in Osteuropa geholfen. Aber der Umbau der Wirtschaft war viel wichtiger. Wäre das getrennt von der Sicherheitsseite und von der Nato geschehen, wäre es akzeptabel gewesen. Und wäre es bei Polen, Tschechien und Ungarn geblieben, auch. Es war auch vertretbar in die drei baltischen Länder zu expandieren. Aber Rumänien und Bulgarien waren es nicht mehr. Keines dieser Länder war von Russland bedroht. Und dann begann die Eröffnung von Militärbasen, unter anderem in Polen – gegen nicht existierende Raketen aus Iran – Für die Russen war das eine Provokation. 2008 entschied die Nato, die Ukraine auf eine Spur zur Mitgliedschaft zu setzen. Ein in seinem Inneren tief gespaltenes Land, direkt vor Russlands Türe. Das alles waren sehr dumme Schachzüge des Westens. Heute haben wir die Reaktion darauf.

    Wie würden die USA reagieren, wenn sich vor ihrer Türe ein vergleichbares Szenario entfaltete?



    Wenn China anfangen würde, eine Militärallianz mit Kanada und Mexiko zu organisieren, würden die USA das nicht tolerieren. Wir würden uns auch nicht auf abstrakte Prinzipien von internationalem Recht beschränken lassen. Wir würden das verhindern. Mit jedem Mittel, das wir haben. Jedes Land, das die Macht dazu hat, würde das tun.


    Bedeutet dies, dass Sie Putin nicht als Aggressor betrachten?


    Ich entschuldige nicht, was er tut. Und ich billige es auch nicht. Aber ich sage, es war komplett vorhersehbar. Putin handelt so, wie jeder russische politische Verantwortliche unter diesen Umständen handeln würde. Der Umsturz in Kiew im vergangenen Februar hat Leute in den Sicherheitsapparat gebracht, die vehement antirussisch sind und die politisch so weit rechts stehen, dass man sie ohne Übertreibung Neonazis nennen kann. Die gewaltsame Übernahme von Regierungsgebäuden hat im Westen der Ukraine begonnen. Nicht im Osten.


    Ist das, was wir in der Ostukraine sehen, eine Intervention?

    Ich glaube nicht, aber das hängt von der Definition ab. Putin hat gesagt, er könnte Kiew in zwei Wochen einnehmen. Die Russen wollen diese Region nicht wirklich. Das sind wirtschaftliche Katastrophengebiete. Sie wären eine enorme Last.


    Wollen Sie sagen, dass Putin die Krim ohne die Ereignisse vom 22. Februar – die Absetzung von Expräsident Wiktor Janukowitsch – nicht annektiert hätte?

    Ich glaube nicht, dass er es ohne den Umsturz getan hätte. Auch nicht ohne die Frage der Nato-Mitgliedschaft. Und auch nicht, wenn er nicht sicher gewesen wäre, dass die Mehrheit der Leute dort von ihm genau das erwartete. Es geschah friedlich und nicht gegen den Willen der Bewohner. Es gab eine Abstimmung. Die Krim hat drei Jahrhunderte lang zu Russland gehört. Man kann argumentieren, dass es ein großer Fehler von Chruschtschow war, sie der Ukraine abzutreten. Aber es ist passiert. Ich sage nicht, dass es richtig war, die Krim einzunehmen. Aber es war vorhersehbar, dass Russland es tun würde, wenn es um seinen Flottenstützpunkt in Sewastopol geht.


    Wie definieren Sie das, was jetzt in der Ukraine passiert?


    Das ist im Wesentlichen ein Familienstreit. Außenseiter sollten sich da raus halten. Die gegenwärtige Situation ist von vitaler Bedeutung für Russland und die Ukraine, für niemanden sonst. Es war ein Fehler des Westens, sich da einzumischen.


    Wollen Sie bestreiten, dass Russland internationale Regeln verletzt?

    Natürlich nicht. Aber es war der Westen, der damit begonnen hat, dieselben internationalen Regeln zu brechen, als die Nato wegen Kosovo Serbien bombardiert hat. Unsere zweite Verletzung der Schlussakte von Helsinki – wonach Grenzen nur veränderbar sind, wenn beide Seiten zustimmen – war, als wir die Unabhängigkeit von Kosovo akzeptiert haben. Putin sagt: Ihr habt den Präzedenzfall geschaffen. Jetzt verletze ich die Regeln. Das müssen wir berücksichtigen, wenn wir über Legalität reden. So zu tun, als ob Russland etwas Einzigartiges täte und Russland zu einem besonderen Ausgestoßenen zu machen, ist unfair.


    Für die Ukraine bedeutet das jedoch, dass sie wenig Optionen hat.

    Das Hauptproblem in der Ukraine ist, dass es keine ukrainische Einheit gibt. Ihr größter – der östliche – Teil war drei Jahrhunderte lang integraler Bestandteil von Russland. Der westliche Teil, wo heute die Nationalisten sind, ist erst durch den Hitler-Stalin-Pakt dazugekommen. Wenn wir über Geschichte und Emotionen sprechen, müssen wir einfach verstehen, dass dies kein Land mit traditionellen Grenzen und einer vereinten Bevölkerung ist. Die gegenwärtige ukrainische Regierung repräsentiert nicht das ganze Land. Auch wenn das nicht ihr Fehler sein mag. Die Sicherheitsorgane befinden sich in den Händen von extremen Rechten – was auch Westeuropa beunruhigen. sollte. Und in Luhansk und Donezk beschießen Ukrainer ihre eigenen Leute. Dabei sind die meisten Opfer der ukrainischen Armee ukrainische Zivilisten. Und ein Teil der Kämpfe im Osten wird von Leuten geführt, die enge Verbindungen zu anderen Ländern haben. Darunter Polen und die Slowakei. Aber das nennen wir nicht „Invasion“. Russland hat immer klar gemacht, dass es keine Ukraine akzeptiert, die eine Allianz mit Ländern eingeht, die zeigen, dass sie Russland gegenüber feindselig sind. In dieser Hinsicht ist Russland nicht anders, als jedes beliebige andere Land.


    Ihr Präsident Barack Obama sagt, Russland müsse einen Preis zahlen. Wie bewerten Sie seine Russlandpolitik?

    Der Präsident ist in den letzten zwei Wochen in seiner Rhetorik gedämpfter geworden. Er hat sehr klar gemacht, dass es keinen militärischen Eingriff in der Ukraine geben wird. Und was den Preis angeht, den Russland zahlen soll: Es sieht aus, als ob Obama den russischen Präsidenten vor sich her treibt. Und der muss dann zeigen, dass er der Boss in der Gegend ist und in der Lage, sein Volk zu schützen. Das führt für keine Seite zu einem guten Ergebnis.


    Sind Sanktionen gegen Russland effizient?

    Keine einzige ökonomische Sanktion wird Putin davon abhalten, das zu tun, wovon er überzeugt ist, dass er es tun muss. Erstens für die Sicherheit seines Landes und zweitens, um sich selbst im Amt zu halten. Er hat seine eigene Popularität von unter 50 Prozent auf über 85 Prozent gebracht. Die ersten Sanktionen waren gegen bestimmte Individuen und Unternehmen gerichtet. Aber wenn man breitere Sanktionen macht, die das Volk treffen, dann wird es noch feindseliger und gute Nachbarschaft wird unwahrscheinlicher.


    Was sollte die US-Regierung stattdessen gegenüber Russland tun?



    Stille Diplomatie. Putin die Nachteile für sein Land aufzeigen. Und ihm versichern, dass wir uns militärisch nicht einmischen werden. Und dass wir keine Absicht haben, die Ukraine jemals zu einem Nato-Mitglied zu machen. Wenn Putin diese Zusagen hätte, könnte er viel entspannter sein. Auch gegenüber wirtschaftlichen Vorschlägen der EU.


    Sie haben den Kalten Krieg erlebt. Haben Sie jetzt Sorge, dass sich in der Ukraine ein heißer Krieg entwickelt?

    Ich glaube nicht, dass es ein Krieg wird. Einige von unseren politischen Verantwortlichen mögen mittelmäßig sein. Ihnen fehlen die Vision und der Sinn für die Realität der späten 1980er Jahre. Aber sie sind nicht verrückt.

    Ex-US-Botschafter über Ukraine-Krise: ?Das ist ein Familienstreit? - taz.de

  5. #6575
    Avatar von Hundz Gemajni

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    Das Problem dabei ist, dass, wenn EU-Unternehmen aufgrund eines Freihandelsabkommens mehr in die Ukraine exportieren und ukrainische Unternehmen im Gegenzug nicht in der Lage sind, gleichzeitig mehr in die EU zu exportieren, das der Ukraine zwangsläufig wirtschaftliche Probleme bereiten würde. Verschärft würden diese wirtschaftlichen Probleme dann noch dadurch, dass der ukrainische Handel mit Russland Schaden nimmt. Angesichts dessen, dass das ukrainische Jahres-BIP ohnehin nicht einmal 4.000 Dollar beträgt, müsste die EU der Ukraine dann mit großzügigen Finanzspritzen aushelfen, um zu verhindern, dass die Ukraine wirtschaftlich nicht völlig kollabiert, was die eigentlich jetzt schon ist. Mit anderen Worten: was die EU-Assoziierung der Ukraine europäischen Unternehmen bezüglich einer verbesserten Position auf dem Absatzmarkt Ukraine nutzen würde, würde von der EU dadurch erkauft werden müssen, dass sie viel Steuergeld für langwierige und kostspielige Anpassungsprozesse bereitstellt. Wirtschaftlich ist also die Assoziierung der Ukraine vermutlich kein Gewinn, sondern eine Belastung, und zwar sowohl für die Ukraine als auch für die EU.

  6. #6576

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Weil eine unabhängige Ostukraine vom ersten Tag des Bestehens auf Dauer ein wirtschaftliches, politisches und soziales Entwicklungsland wäre, welches permanent irgendwem am Tropf hängen würde und dadurch ein dauerhafter Krisenherd wäre.

    Von Beginn an ausgestattet mit Verbrechern (Söldner) als "Politiker" deren einzig erkennbare Handlung Korruption wäre. Eine "Industrie" auf technischem Stand der zwanziger-Jahre des vorigen Jahrhundert,welche Schrott produziert, der sich nur in Russland verklopfen lässt, weil es dem russischen Schrott annähernd ebenbürtig ist. Eine durch eigene Schuld zerstörte Infrastruktur. Flächendeckend zerstörte Wohnbauten. Arbeitslosigkeit vermutlich > 50%. Ein "Reichtum" an Rohstoffen, die in wenigen Jahren schon niemand mehr braucht, internationale Isolation weil es für Investoren aufgrund der Rahmenbedingungen und der Kleinheit des Marktes völlig uninteressant ist. Ein Land, welches zur Hälfte durch den Krieg entvölkert wurde und in dem sich die Jugend so schnell wie nur irgendwie möglich aus dem Staub macht.

    Noch mehr?
    Das ist doch kein Argument. Das ist wie wenn du deiner Frau sagst: "schatz, wenn du dich scheiden lässt, weißt du schon, dass du für dich selbst sorgen musst." Sie sagt aber "Mag sein, aber trotzdem will ich weg"


    Alles folgende sind keine Argumente meinerseits, denn das Argument steht oben. Es sind nur Randbemerkungen, weil du falsches von dir gibst:

    -Deine Aussage stimmt einfach nicht, siehe folgendes Bild. Vielmehr ist es sogar so, dass der Osten sein erwirtschaftetes Geld nach Kiew überweist
    c9nz8xh6ifmi.jpg
    -Dadurch, dass die Südostukrainische Wirtschaft nach Russland ausgerichtet ist, würde gerade ein Verbleib in der Ukraine und der damit zusammenhängende Einbruch des Handels zu Russland total auf die Wirtschaft der Ostukraine einschlagen. In Europa braucht wirklich niemand deren Produkte.

    -Kohle ist so ein wichtiger Rohstoff, dass ich dir für deine Bemerkung: " die in ein paar Jahren eh niemand braucht" fast schon ins Gesicht schlagen will. Entschuldige.

    -Auch das mit der Größe ist Schwachsinn. Die Regionen Donezk und Lugansk sind zusammen größer als Belgien oder die Niederlande oder die Slowakei oder auch Slowenien und Mazedonien zusammen oder auch Bosnien und Herzigowina

  7. #6577
    Jezersko
    Zitat Zitat von Menschh Beitrag anzeigen
    Das ist doch kein Argument. Das ist wie wenn du deiner Frau sagst: "schatz, wenn du dich scheiden lässt, weißt du schon, dass du für dich selbst sorgen musst." Sie sagt aber "Mag sein, aber trotzdem will ich weg"


    Alles folgende sind keine Argumente meinerseits, denn das Argument steht oben. Es sind nur Randbemerkungen, weil du falsches von dir gibst:

    -Deine Aussage stimmt einfach nicht, siehe folgendes Bild. Vielmehr ist es sogar so, dass der Osten sein erwirtschaftetes Geld nach Kiew überweist
    c9nz8xh6ifmi.jpg
    -Dadurch, dass die Südostukrainische Wirtschaft nach Russland ausgerichtet ist, würde gerade ein Verbleib in der Ukraine und der damit zusammenhängende Einbruch des Handels zu Russland total auf die Wirtschaft der Ostukraine einschlagen. In Europa braucht wirklich niemand deren Produkte.

    -Kohle ist so ein wichtiger Rohstoff, dass ich dir für deine Bemerkung: " die in ein paar Jahren eh niemand braucht" fast schon ins Gesicht schlagen will. Entschuldige.

    -Auch das mit der Größe ist Schwachsinn. Die Regionen Donezk und Lugansk sind zusammen größer als Belgien oder die Niederlande oder die Slowakei oder auch Slowenien und Mazedonien zusammen oder auch Bosnien und Herzigowina
    Jede Statistik ist immer eine Frage der Skalierung.

    Stimmt, es war nicht EIN Argument meinerseits. Es war eine ganze Reihe... Aber du musst sie nicht unbedingt zur Kenntnis nehmen, wenn du nicht willst.

  8. #6578

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    39
    Wie gesagt, dass es Menschen wirtschaftlich schlechter gehen würde, ist eine Vermutung deinerseits. Dies ist für diese Menschen jedoch keine Entscheidungsgrundlage, sondern die Frage der Identität.
    Was ich genau meine, lässt sich somit auf folgende Frage reduzieren.

    Wenn diese Menschen also nach dem Abwägen der von dir und mir vermuteten Vor- und Nachteile immernoch der Meinung sind, Unabhängig sein zu wollen, was genau ist das Argument, mit dem man es ihnen verwehren sollte?

  9. #6579

  10. #6580

    Registriert seit
    05.06.2013
    Beiträge
    3.478
    President Putin spielt das jugoslawische Szenario in der Ukraine, meint US General a.D. Wesley Clark


    Putin soll sich an den Schicksal Slobodan Milosevic erinnern
    , sagte Wesley Clark auf der 10. Yalta-Konferenz YES in Kiew... "In den Neunzigern sagte man den US-Diplomaten: Mischt euch in den Balkankonflikt nicht ein. Europa sagte das es ihre Angelegenheit ist den Balkankonflikt zu lösen, schliesslich mussten wir die UN- und NATO-Stretkräfte dorthin schicken" ...
    ...
    "Viele sagen das es keine militärische Lösung des Konflikts gibt. Ich erinnere sie daran das wir zwei Atombomben auf Japan abgeworfen haben. Aber nachher haben wir den Friedensvertrag unterzeichnet. Also am Ende stand eine politische Lösung. Wir wollen einfach keine militärische Gewalt zurzeit anwenden."... ??????? ??? ???????? ?????? ? ?????? ??????????, ???????? ?? ???????? - ??????? ????. ????????? ??????? ??????, ??????? ???, ??????? ??????. - zn.ua

    EU-Abgeordneten schlagen vor zwei Hubschraubenträger "Mistral" die von Frankreich für Russland gebaut werden sollen aufzukaufen um sie später bei der zukunftiger EU Marine Schnelleingreiftruppe (EU Maritime Rapid Reaction Force) einzusetzen


    http://www.ukrinform.ua/rus/news/str...antsii_1665591

    Julia Timoschenko rief die demokratische Welt Ukraine in die NATO aufzunehmen



    Heute müssen wir unser Weg zur NATO beginnen aber ihn schnell durchgehen. Wenn demokratische Länder die Ukraine angesicht der russischer Agression wirklich unterstützen wollen dann sollen sie unser Land in das System der kollektiwer Sicherheit - NATO aufnehmen
    ??????? ?????? ??: ????????? ???????? ??????????????? ??? ??????? ??????? ? ???? - ????, ??????, ???????, ???, ?????????, ???????, ????????, ???????? ?????? ?????? ???????, ??????? ?????? ??????, ??????? ?????? ?? (12.09.14 16:44) « ???????? ???????

    Timoschenko will von Europa äußerst starke Sanktionen gegen Kreml




    Sanktionen des Westens gegen Russland müssen kurzfristig und stark sein. Das sagte die Anführerin der Partei „Batkiwschtschyna“ Julia Timoschenko in ihrer Ansprache an dem Forum YES. Darüber informiert ein Ukrinform-Korrespondent.
    „Man muss zu den kurzfristigen, aber äußerst starken Sanktionen übergehen, die innerhalb weniger Wochen ziemlich stark den Aggressor betreffen und ihn aufhalten können, und vor diesem Hintergrund sollte man sachliche Verhandlungen durchführen“, sagte Timoschenko.
    Ihrer Ansicht nach führen die dauernden und schwachen Sanktionen zur wirtschaftlichen und finanziellen Erschöpfung der Großunternehmen in Europa und beeinflussen nicht radikal die Politik von Putin.
    http://www.ukrinform.ua/deu/news/tim...en_kreml_12692

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