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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.966 Aufrufe

  1. #6631

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Überall Nazis, ihr tickt echt nicht sauber ihr Russenlecker.
    Langweilig!

  2. #6632
    Avatar von Damien

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    locals reporting Donetsk under heavy shelling
    a lot of dead civilians (according to social networks)




    Oktyabrisky



  3. #6633

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Dennoch unblutger als das, was die Russen machen.
    You are wrong!

  4. #6634

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    • EU will russische Journalisten bestrafen
    "Die Europäische Union fährt mit ihrer Politik der Strafmaßnahmen gegen Rußland fort. Mit sofortiger Wirkung wurden am Freitag sechs große russische Energie- und Rüstungsunternehmen mit Sanktionen belegt. Desweiteren sind Einreiseverbote und Kontensperrungen für 24 Politiker und Militärs der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk in der Ostukraine sowie für Moskauer Politiker verfügt worden. Damit sind jetzt 119 Russen und Ukrainer von den EU-Sanktionen direkt betroffen.
    In einer weiteren Strafrunde könnten Journalisten, die quer zum westlichen Mainstream liegen, auf die schwarze Liste genommen werden. Die zuständigen EU-Gremien haben entsprechende Maßnahmen gegen russische Medienschaffende geprüft und für rechtens befunden, wie aus einem jW vorliegenden Geheimprotokoll hervorgeht. Politisch sei die Listung von Journalisten gleichwohl »sensitiv«. Die EU dürfe nicht den Eindruck erwecken, die Meinungsfreiheit einzuschränken, heißt es etwa. Um eben dies zu vermeiden, greift Brüssel zu einem Trick: Mißliebige Journalisten werden einfach zu »Propagandisten« erklärt. Zu den Scharfmachern in dieser Frage gehören die baltischen Staaten, Polen und Rumänien. Die Propaganda aus Rußland sei »unerträglich«, wetterten deren Vertreter beim EU-Rat, und funktioniere besser als zu Sowjetzeiten. ..." (junge Welt, 13.9.14)
    "Der Ausschuß der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der EU hat sich auf seiner Sitzung am 10. September 2014 mit der Bestrafung von russischen Journalisten befaßt. Das geht aus dem jW vorliegenden Protokoll (»Verschlußsache – Nur für den Dienstgebrauch«) des deutschen Vertreters hervor. Dort heißt es unter dem Punkt »Listung von Journalisten/Propagandisten«:
    Zur möglichen Listung von Journalisten unterstrich EAD/GS (Europäischer Auswärtiger Dienst/Generalsekretär, jW) Vimont (V.), daß diese bereits nach den bestehenden Rechtsgrundlagen möglich sei, soweit die einschlägigen Kriterien erfüllt seien. Für die Listung von Journalisten gebe es Präzedenzfälle in den Sanktionsregimen zu Syrien und Belarus.
    Auch nach den Ukraine/Rußland-Sanktionen sei bereits am 21.3. der Chef von Russia Today (Kiseljow) als zentraler Akteur der Rußland-Propaganda gelistet worden. Politisch sei die Listung von Journalisten allerdings sensitiv.
    Die EU dürfe nicht den Anschein erwecken, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Wenn eine Person allerdings an Propaganda beteiligt sei oder zu Gewalt aufrufe, könne eine Listung geprüft werden. Ggf. sollten auch eher Nachrichtenagenturen ins Visier genommen werden und weniger Individuen. ...
    Wir, unterstützt von Luxemburg und Belgien, zeigten uns zurückhaltend zu einer Listung von Journalisten, da schwer zwischen Journalismus und Propaganda differenziert werden könne. Listungen müßten stets gerichtsfest sei, und es müsse eine Einzelfallbetrachtung erfolgen. ..." (junge Welt, 13.9.14)
    Sehr interessant und absolut entlarvent. Die Werte, die man vorgibt, zu verteidigen sind nur das Feigenblatt vor den geopolitischen Interessen.

    Staatsräson vor Meinungsfreiheit, so war das schon immer in Deutschland. Und genau deswegen lasse ich mich nicht darauf ein, die autoritären Strukturen in Russland zu verurteilen. Die EU agiert genauso autoritär, sobald Kerninteressen im Spiel sind.

    Ich weiss auch schon, wie man zwischen Journalisten und Propagandisten unterscheiden will: die einen haben einfach die falsche Meinung. Ganz easy.

  5. #6635

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    10.420
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Sehr interessant und absolut entlarvent. Die Werte, die man vorgibt, zu verteidigen sind nur das Feigenblatt vor den geopolitischen Interessen.

    Staatsräson vor Meinungsfreiheit, so war das schon immer in Deutschland. Und genau deswegen lasse ich mich nicht darauf ein, die autoritären Strukturen in Russland zu verurteilen. Die EU agiert genauso autoritär, sobald Kerninteressen im Spiel sind.
    So ist es. Du hast es (wahrscheinlich schon länger) verstanden. Find ich gut.

  6. #6636
    Avatar von Damien

    Registriert seit
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    6.953
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Sehr interessant und absolut entlarvent. Die Werte, die man vorgibt, zu verteidigen sind nur das Feigenblatt vor den geopolitischen Interessen.

    Staatsräson vor Meinungsfreiheit, so war das schon immer in Deutschland. Und genau deswegen lasse ich mich nicht darauf ein, die autoritären Strukturen in Russland zu verurteilen. Die EU agiert genauso autoritär, sobald Kerninteressen im Spiel sind.
    Meines Wissens hat die EU schon einen Reporter auf die Sanktionsliste gesetzt den Chef der staatlichen nachrichtenagentur Russia Today

    So viel zur meinungsfreiheit

  7. #6637
    Avatar von DZEKO

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    Könnte man Hrvat mal hier bannen. Ist doch echt nicht mehr zu ertragen.

  8. #6638

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    15.315
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Dann waren deiner Logik nach die Kriegsverbrechen an Tschetschenen auch gerechtfertigt bzw. die Tschetschenen auch selbst schuld daran? Russland hat ja auch nichts weiter getan als um jeden Preis seine territoriale Integrität verteidigt.....

    Wundert mich nicht, dass du Rechter Sektor und Swoboda verharmlost. Und ja, das sind Nazis.
    Haha wie du immer nur unterstellst ohne irgendwas davon beweisen zu können

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Könnte man Hrvat mal hier bannen. Ist doch echt nicht mehr zu ertragen.
    Weshalb? Weil ich Russen nicht lecke? Bzw. nicht mehr. Muss man ja nicht.

  9. #6639
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Sehr interessant und absolut entlarvent. Die Werte, die man vorgibt, zu verteidigen sind nur das Feigenblatt vor den geopolitischen Interessen.

    Staatsräson vor Meinungsfreiheit, so war das schon immer in Deutschland. Und genau deswegen lasse ich mich nicht darauf ein, die autoritären Strukturen in Russland zu verurteilen. Die EU agiert genauso autoritär, sobald Kerninteressen im Spiel sind.

    Ich weiss auch schon, wie man zwischen Journalisten und Propagandisten unterscheiden will: die einen haben einfach die falsche Meinung. Ganz easy.
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    So ist es. Du hast es (wahrscheinlich schon länger) verstanden. Find ich gut.
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Meines Wissens hat die EU schon einen Reporter auf die Sanktionsliste gesetzt den Chef der staatlichen nachrichtenagentur Russia Today

    So viel zur meinungsfreiheit
    ja, jetzt habt ihr euch ja schön ausgeheult ... aber ist da auch was in der Richtung konkret passiert oder bleibt es bei "könnten" und "würden" und "vielleicht"?
    In einer weiteren Strafrunde könnten Journalisten, die quer zum westlichen Mainstream liegen, auf die schwarze Liste genommen werden. Die zuständigen EU-Gremien haben entsprechende Maßnahmen gegen russische Medienschaffende geprüft und für rechtens befunden, wie aus einem jW vorliegenden Geheimprotokoll hervorgeht. Politisch sei die Listung von Journalisten gleichwohl »sensitiv«. Die EU dürfe nicht den Eindruck erwecken, die Meinungsfreiheit einzuschränken, heißt es etwa. Um eben dies zu vermeiden, greift Brüssel zu einem Trick: Mißliebige Journalisten werden einfach zu »Propagandisten« erklärt. Zu den Scharfmachern in dieser Frage gehören die baltischen Staaten, Polen und Rumänien. Die Propaganda aus Rußland sei »unerträglich«, wetterten deren Vertreter beim EU-Rat, und funktioniere besser als zu Sowjetzeiten. ..." (junge Welt, 13.9.14)
    "Der Ausschuß der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der EU hat sich auf seiner Sitzung am 10. September 2014 mit der Bestrafung von russischen Journalisten befaßt. Das geht aus dem jW vorliegenden Protokoll (»Verschlußsache – Nur für den Dienstgebrauch«) des deutschen Vertreters hervor. Dort heißt es unter dem Punkt »Listung von Journalisten/Propagandisten«:
    Zur möglichen Listung von Journalisten unterstrich EAD/GS (Europäischer Auswärtiger Dienst/Generalsekretär, jW) Vimont (V.), daß diese bereits nach den bestehenden Rechtsgrundlagen möglich sei, soweit die einschlägigen Kriterien erfüllt seien. Für die Listung von Journalisten gebe es Präzedenzfälle in den Sanktionsregimen zu Syrien und Belarus.
    Auch nach den Ukraine/Rußland-Sanktionen sei bereits am 21.3. der Chef von Russia Today (Kiseljow) als zentraler Akteur der Rußland-Propaganda gelistet worden. Politisch sei die Listung von Journalisten allerdings sensitiv.

  10. #6640
    Avatar von Damien

    Registriert seit
    22.02.2013
    Beiträge
    6.953
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ja, jetzt habt ihr euch ja schön ausgeheult ... aber ist da auch was in der Richtung konkret passiert oder bleibt es bei "könnten" und "würden" und "vielleicht"?
    Meines Wissens hat die EU schon einen Reporter auf die Sanktionsliste gesetzt den Chef der staatlichen nachrichtenagentur Russia Today

    So viel zur meinungsfreiheit

    Wer lesen kann braucht danach keine fragen mehr stellen....

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