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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.332 Aufrufe

  1. #6981
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Bundeswehr bereitet Kampf-Truppen auf Einsatz in der Ukraine vor



    Die Bundeswehr will angeblich 200 Soldaten in die Ost-Ukraine entsenden, darunter Fallschirmjäger. Außerdem ist die Überwachung des Waffenstillstands mit Drohnen in Vorbereitung., Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen informierte am Freitagabend die Fraktionschefs der Parteien im Deutschen Bundestag.
    Klingt sehr unwahrscheinlich, wie sollen 200 Fallschirmjäger einen Einsatz von Beobachtungsdrohnen für die OSZE schützen, es liegt doch auf der Hand, dass es zu Schießereien kommen würde bei einem sowieso brüchigen Frieden. Ich halte das für eine Ente, die die Bildzeitung ausgesetzt hat.
    Nach BILD-Informationen bereiten sich deutsche Fallschirmjäger in Seedorf (Niedersachsen) darauf vor, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei der Überwachung des Waffenstillstands im Krisengebiet abzusichern.


    Nach internen Plänen des Verteidigungsministeriums sind 200 Soldaten für den Einsatz eingeplant. 150 sollen das Krisengebiet mit Drohnen überwachen. 50 sind für den Schutz vorgesehen.

  2. #6982
    Avatar von -Troy-

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    Ich war gestern in Seedorf um zu schauen. Aber da gibts keine Kampftruppen. Höchstens Kampfenten.

  3. #6983
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Bundeswehr bereitet Kampf-Truppen auf Einsatz in der Ukraine vor



    Die Bundeswehr will angeblich 200 Soldaten in die Ost-Ukraine entsenden, darunter Fallschirmjäger. Außerdem ist die Überwachung des Waffenstillstands mit Drohnen in Vorbereitung., Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen informierte am Freitagabend die Fraktionschefs der Parteien im Deutschen Bundestag.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Poroschenko: Befestigungsanlagen an Grenze zu Russland zu 80 Prozent fertig



    Die Ukraine hat den Bau der Befestigungsanlagen an der Ost-Grenze laut Präsident Pjotr Poroschenko weitgehend abgeschlossen. Die erste und zweite Verteidigungslinie seien zu 80 Prozent fertig, sagte Poroschenko am Samstag in Schitomir nach Angaben seines Presseamtes.
    Poroschenko hatte sich Anfang September für mächtige Befestigungsanlagen nach dem Vorbild der Mannerheim-Linie an der Grenze zu Russland eingesetzt. Regierungschef Arsenij Jazenjuk kündigte an, dass die Ukraine sich mit einer „Mauer“ von Russland abschirmen werde. Laut Medien sollen Gräben, Unterstände und unsprengbare Sperren entlang der Grenze zu Russland entstehen. Experten schätzen den Kostenaufwand auf vier Milliarden US-Dollar. Poroschenko: Befestigungsanlagen an Grenze zu Russland zu 80 Prozent fertig | Politik | RIA Novosti


    280 Millionen Euro vom Steuerzahler: Deutsche Welle will Medien-Kampf gegen Putin führen



    Die Deutsche Welle ist zur Darstellung Deutschlands im Ausland überflüssig geworden. Denn fast alle deutschen Medien sind heute über das Internet erreichbar. Doch nun hat DW-Intendant Limbourg offenbar eine neue Aufgabe für den Staatsfunk gefunden: Er will einen englischen TV-Kanal gegen „Putins Propaganda“ in Stellung bringen. Dazu fordert er zusätzliche Finanzmittel. Schon jetzt erhält die DW jährlich 280 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt.

    Die Deutsche Welle ging 1953 erstmals auf Sendung, um Deutschland im Ausland darzustellen. Doch in Zeiten des Internets ist dies nicht mehr nötig. Denn heute kann man weltweit fast jeden deutschen Radiosender und eine große Anzahl von TV-Sendern online hören und sehen. Daher sind die Gelder des Bundes für den weltweiten deutschen Staatsfunk eine massive Steuerverschwendung.
    Der Jahresetat der DW für 2014 beträgt nach eigenen Angaben rund 280 Millionen Euro. Doch kürzlich sagte DW-Intendant Peter Limbourg, dass die Deutsche Welle zusätzliche finanzielle Mittel brauche. Denn Limbourg will die Deutsche Welle zu einem internationalen Informationssender ausbauen und einen neuen englischsprachigen TV-Kanal schaffen.
    Dieser neue Fernsehkanal soll als Alternative zum englischsprachigen russischen Staatssender Russia Today dienen. Der DW-Intendant will „Putins Propaganda endlich Paroli bieten“, sagte er der Wochenzeitung Die Zeit. Der russische Präsident Wladimir Putin versuche, die Weltöffentlichkeit mit Russia Today zu beeinflussen und für sich zu gewinnen, so Limbourg. Es herrsche „eine Auseinandersetzung der Werte“ auf allen Ebenen.
    „Ich möchte, dass die Deutsche Welle erfolgreich für unsere Werte eintreten kann, und das kann sie nur, wenn sie möglichst weit verbreitet ist“, sagte der DW-Intendant. Er hoffe auf die Unterstützung der Bundesregierung. „Unsere Werte in der Welt zu vertreten, ist eine nationale Aufgabe.“ Dies müsse auch auf Englisch geschehen.
    Auch DW-Chefredakteur Alexander Kudascheff hält das aktuelle Budget für zu gering. Die Erhöhung in diesem Jahr von 270 auf 280 Millionen Euro sei zwar ein „schönes Signal“, zitiert ihn DWDL. Kudascheff hofft, im kommenden Jahr erneut noch mehr Steuergelder zu erhalten. „Ich vertrete seit Langem die Auffassung, dass wir mindestens 30 Millionen Euro mehr bräuchten, vielleicht sogar 50.“
    Ursache für den zusätzlichen Finanzbedarf ist laut Kudascheff die intensive Nachrichtenrecherche der Deutschen Welle. „Unsere Berichterstattung aus der Ukraine zum Beispiel, in die wir journalistisch und finanziell viel investieren, oder unsere Präsenz in Afrika.“
    Seit 20 Jahren gibt es Diskussionen, dass die Deutsche Welle (DW) abgeschafft gehört. Denn im Gegensatz zu den Öffentlich-Rechtlichen wird der staatliche Auslandsrundfunk nicht über Gebühren finanziert, sondern direkt über den Bundeshaushalt. Zuständig für die DW ist Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
    Nachdem der Bundesrechnungshof im Jahr 1999 massive Steuerverschwendung bei der Deutschen Welle festgestellt hatte, forderte der damalige stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der Deutschen Welle Erik Bettermann die Beseitigung alter Seilschaften. „Dann können wir in 10-15 Jahren mit zwei Dritteln des Etats auskommen“, sagte er damals.
    Unter der letzten rot-grünen Regierung ging der Etat der Deutschen Welle tatsächlich um 17 Prozent zurück. Doch seitdem ist wieder er gewachsen und liegt nun etwa auf demselben Stand wie vor den Kürzungen. Und jetzt fordert der DW-Intendant für den neuen englischsprachigen TV-Kanal weitere Finanzmittel.
    Die Deutsche Welle hat zwei Standorte: Die Bonner Zentrale betreut vor allem der Internetauftritt, den es seit 1994 gibt. Der Berliner Standort hingegen hat den Schwerpunkt Fernsehen.
    Die DW hat rund 3.000 Mitarbeiter aus 60 Ländern. Via Satellit bietet sie ein weltweites ganztägiges Fernsehprogramm auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Arabisch – über sechs Kanäle. Nach Angaben der DW gibt es weltweit rund 100 Millionen Menschen, die das Programm mindestens einmal pro Woche nutzen.
    Die DW ist heute eine massive Steuerverschwendung. Denn für ihren eigentlichen Auftrag, die Präsentation Deutschlands im Ausland, ist sie nicht mehr notwendig. Über das Internet hat man heute weltweit Zugang zu fast allen deutschen Medien: Rundfunk, Fernsehen und Webseiten. Ein zusätzliches staatliches Angebot hat keine Berechtigung mehr.
    In der vergangenen Woche kritisierten die Reporter ohne Grenzen den Kurs der Deutschen Welle in China. Denn die DW startet eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Staatsfernsehen CCTV. Sie will mit CCTV gemeinsam Inhalte zu Musik und Wirtschaft produzieren. Zudem soll CCTV das DW-Lifestyle-Magazin Euromaxx für das chinesische TV anpassen.
    Das chinesische Staatsfernsehen CCTV ist der größte Fernsehsender des Landes. Er spielt eine entscheidende Rolle für Chinas Propaganda. So müssen die 19-Uhr-Hauptnachrichten von CCTV auch von allen anderen chinesischen Fernsehstationen gesendet werden.
    In den vergangenen Monaten strahlte CCTV mehrmals „öffentliche Geständnisse“ aus. Kritische Journalisten mussten vor laufender Kamera ihr eigenes Verhalten kritisieren – darunter auch die Chinesin Gao Yu, eine freie Mitarbeiterin der DW.
    „Wir verurteilen die vereinbarte Kooperation zwischen der Deutschen Welle und dem chinesischen Staatsfernsehen CCTV aufs Schärfste“, sagte Christian Mihr, Geschäftsführer der Reporter ohne Grenzen. Denn CCTV sei „ein Teil des staatlichen Repressionsapparats gegen chinesische Journalisten“
    .Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    "Gegen Putin". Is klar. Eher Verstärken der seit Jahren geführten Kampfes für das Aufrechterhalten und Verstärken eines Feindbildes Russland und Russen. Und das richtig Bittere ist, dass all die Menschen in Deutschland mit Wurzeln und sonstigen v.a. auch privaten Bindungen zu Russland das noch mitfinanzieren müssen. Nun ja....:-(

  4. #6984
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    "Gegen Putin". Is klar. Eher Verstärken der seit Jahren geführten Kampfes für das Aufrechterhalten und Verstärken eines Feindbildes Russland und Russen. Und das richtig Bittere ist, dass all die Menschen in Deutschland mit Wurzeln und sonstigen v.a. auch privaten Bindungen zu Russland das noch mitfinanzieren müssen. Nun ja....:-(
    Mich wurmt die Frage, was man davon hätte Russland wieder als Feind zu haben. Es ist doch tatsächlich so, dass u.a. Deutsche von Russland enorm profitieren. Mit der Haltung auf der Krim haben sich der Kreml und damit Russland selbst in Abseits gestellt.

  5. #6985
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    "Gegen Putin". Is klar. Eher Verstärken der seit Jahren geführten Kampfes für das Aufrechterhalten und Verstärken eines Feindbildes Russland und Russen. Und das richtig Bittere ist, dass all die Menschen in Deutschland mit Wurzeln und sonstigen v.a. auch privaten Bindungen zu Russland das noch mitfinanzieren müssen. Nun ja....:-(
    Und dabei hat der Putin mit seinen Aussagen sowas von Recht:

    Ganz ehrlich, ich könnte - als Selbstständiger - nur noch heulen wenn ich daran denke wofür meine Steuergelder verschwendet werden... Echt toll diese Demokratie

  6. #6986
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Und dabei hat der Putin mit seinen Aussagen sowas von Recht:

    Ganz ehrlich, ich könnte - als Selbstständiger - nur noch heulen wenn ich daran denke wofür meine Steuergelder verschwendet werden... Echt toll diese Demokratie
    Er weicht den Fragen weicht den Fragen nicht einmal geschickt aus. "Guckt da, das sind die Bösen, die haben das und das gemacht." Ja, richtig, haben sie. Das beantwortet die Frage immer noch nicht, warum es der Majorität in Russland bei all den Ressourcen schlecht geht.

    - Warum ist die medizinische Versorgung vergleichsweise schlechter.
    - Warum wird nichts gegen die Korruption unternommen....

  7. #6987

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Er weicht den Fragen weicht den Fragen nicht einmal geschickt aus. "Guckt da, das sind die Bösen, die haben das und das gemacht." Ja, richtig, haben sie. Das beantwortet die Frage immer noch nicht, warum es der Majorität in Russland bei all den Ressourcen schlecht geht.

    - Warum ist die medizinische Versorgung vergleichsweise schlechter.
    - Warum wird nichts gegen die Korruption unternommen....
    Er weicht nicht wirklich aus, sondern sagt ihnen ganz klar: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

  8. #6988
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Mich wurmt die Frage, was man davon hätte Russland wieder als Feind zu haben. Es ist doch tatsächlich so, dass u.a. Deutsche von Russland enorm profitieren. Mit der Haltung auf der Krim haben sich der Kreml und damit Russland selbst in Abseits gestellt.
    Die hetz kampangne gegen Russland gab es auch schon vor der Krim übernahme. Das ist nichts neues.

    Und hat mit der Krim übernahme nur recht wenig zu tun. Viel mehr war das für sie wie ein gefundenes fressen.
    Wodurch sie ihre propaganda intensivieren konnten.
    Russland soll als feindbild weiter erhalten werden.

    Der eigetnliche grund ist das Russland sich den USA nicht unterordnen möchte so wie es die EU getan hat. Im UN rat gegen die kriege der USA stimmt. Den Imperialistischen zielen der EU und USA in der Ukraine sich in den weg gestellt hat.

    Und jetzt dafür Sanktionen spüren muss.

  9. #6989
    Avatar von Yu-Rebell

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    [QUOTE=Toruko-jin;4148104]Er weicht den Fragen weicht den Fragen nicht einmal geschickt aus. "Guckt da, das sind die Bösen, die haben das und das gemacht." Ja, richtig, haben sie. Das beantwortet die Frage immer noch nicht, warum es der Majorität in Russland bei all den Ressourcen schlecht geht.

    - Warum ist die medizinische Versorgung vergleichsweise schlechter.
    - Warum wird nichts gegen die Korruption unternommen....[
    /QUOTE]

    Weil der Dollar die Welt immer noch - trotz der fehlender Ressourcen - regieren möchte.

    Deine zweite Frage hast Du wohl; "Warum ist die medizinische Versorgung vergleichsweise schlechter." an die USA und nicht an Herrn Putin stellen wollen, oder?

    Und die Antwort auf Deine Frage Nr.:3 lautet: Er hat, im Gegensatz zu uns, seine Oligarchen in die Ecke gestellt. Was soll er Deiner Meinung nach noch tun um glaubwürdig zu wirken?

  10. #6990
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    Er weicht nicht wirklich aus, sondern sagt ihnen ganz klar: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
    Trotzdem geht es den Menschen in den USA vergleichsweise deutlich besser.

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