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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 470.978 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Damien

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    Ukrainische Partei der Regionen spricht von „schicksalsträchtigen“ Abkommen mit Moskau



    Die ukrainische regierende Partei der Regionen hat die in Moskau erzielten Abkommen als „schicksalsträchtig“ bezeichnet.

    „Wir versichern der Opposition, dass die Unterzeichnung dieser Abkommen mit Russland den nationalen Interessen der Ukraine nicht zuwiderläuft“, hieß es in einer am Dienstag in Kiew veröffentlichten Erklärung der Partei. Am gleichen Tag hatten sich Präsident Viktor Janukowitsch und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin in Moskau darauf geeinigt, den Gaspreis für die Ukraine um etwa 33 Prozent auf 268,5 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter zu senken. Zudem wird Russland ukrainische Eurobonds im Gesamtwert von 15 Milliarden Dollar kaufen.

    „Vorauszusehen sind weitere Anfälle von populistischer und pseudopatriotischer Hysterie unserer Opponenten. Deshalb wollen wir ein weiteres Mal verantwortungsbewusst und deutlich erklären: Bei der Unterzeichnung der Abkommen mit der Russischen Föderation hat die ukrainische Seite die nationalen Interessen nicht verraten, auf das nationale Gastransportsystem nicht verzichtet und hat auch keine Pläne, der Zollunion beizutreten. Die Ukraine bleibt ihrem strategischen Kurs auf die europäische Integration treu und unternimmt alle notwendigen Anstrengungen für den schrittweisen und für die heimischen Warenproduzenten schmerzlosen Beitritt zum gesamteuropäischen Handels- und Wirtschaftsraum“, hieß es in dem Papier.

    „Das beharrliche und zielgerichtete Bestreben von Präsident Viktor Janukowitsch und der Regierung der Ukraine wurde mit Erfolg gekrönt: Die Ukraine konnte die von Julia Timoschenko mit Russland unterzeichneten sklavischen Gasverträge, die die Staatskasse geleert haben, nun endlich loswerden.“ Die Partei der Regionen bezeichnete die am Dienstag geschlossenen Verträge als eine „wichtige Etappe bei der Wiederherstellung und der weiteren Entwicklung der gegenseitig vorteilhaften Freundschaftsbeziehungen zwischen der Ukraine und Russland“. Das sei ohne Zweifel ein Erfolg der ukrainischen Diplomatie, ein gesetzmäßiges Resultat einer ausgewogenen und pragmatischen Außenpolitik des ukrainischen Präsidenten, betonte die Partei.

    Ukrainische Partei der Regionen spricht von

  2. #62
    Avatar von BlackJack

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    Julia Timoschenko ... war das nicht die Tante, die im Knast sitzt?

  3. #63

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Julia Timoschenko ... war das nicht die Tante, die im Knast sitzt?
    Und das zurecht

  4. #64
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    Und das zurecht
    War auch nur eine Feststellung, keine Kritik

  5. #65
    Avatar von Damien

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    Ukrainischer Premier: Abmachungen mit Moskau retten Ukraine vor Bankrott und Kollaps



    Ohne die am Dienstag erzielten Vereinbarungen mit Moskau hätte die Ukraine einen Staatsbankrott und einen sozialen Kollaps erlebt, so der ukrainische Premier Nikolai Asarow am Mittwoch.

    „Staatsbankrott und sozialer Kollaps – dies wäre in dem Fall die Bescherung für das ukrainische Volk zum Jahreswechsel gewesen“, meinte er.

    Beim Moskau-Besuch des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und dessen Verhandlungen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin war am Dienstag beschlossen worden, dass der Tarif für die russischen Gaslieferungen an die Ukraine um ein Drittel herabgesetzt wird. Außerdem soll Russland ukrainische Eurobonds im Wert von 15 Mrd. Dollar kaufen.

    Ukrainischer Premier: Abmachungen mit Moskau retten Ukraine vor Bankrott und Kollaps | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Ukraine spart jährlich sieben Milliarden Dollar durch russischen Gasrabatt ein



    Durch den Rabatt für russisches Gas wird die Ukraine ab 2014 mehr als sieben Milliarden US-Dollar jährlich einsparen, wie der ukrainische Energieminister Eduard Stawizki am Mittwoch mitteilte.

    „Im kommenden Jahr wird der Bedarf der ukrainischen Wirtschaft an Gaskäufen im Ausland bei 30 bis 33 Milliarden Kubikmeter liegen“, so Stawizki. „Multipliziert man diese Zahl mit 240 Dollar, so sehen sie, dass mindestens sieben Milliarden Dollar für die Wirtschaft bzw. für den Staatshaushalt eingespart werden“. Somit bekomme die Wirtschaft derUkraine zusätzlich sieben Milliarden Dollar jährlich.

    Im April 2010 hatte Russland der Ukraine einen Preisnachlass von 100 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas gewährt. Am Dienstag wurde der Gaspreis von 400 Dollar auf 268,5 Dollar pro 1000 Kubikmeter gesenkt. Somit beträgt der Rabatt insgesamt rund 240 Dollar je 1000 Kubikmeter Erdgas.

    Ukraine spart jährlich sieben Milliarden Dollar durch russischen Gasrabatt ein | Wirtschaft | RIA Novosti

  6. #66
    Avatar von Damien

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    Lawrow: Druck der EU auf die Ukraine inakzeptabel



    Versuche der EU, der Ukraine die Wahl zugunsten der Assoziierung aufzuzwingen, sind laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow ein „Diktat“ und daher inakzeptabel.

    „Wir sprechen immer davon, dass die Ukraine ihre Wahl selber treffen sollte. Wir werden ihre beliebige Wahl akzeptieren, ob Kiew (das Assoziierungsabkommen) unterzeichnet oder nicht“, erklärte Lawrow am Donnerstag nach Verhandlungen mit seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski. „Aus Brüssel waren aber andere Töne laut: Man rief die Ukraine auf, eine freie Wahl zugunsten der Unterzeichnung des Abkommens mit der EU zu treffen.“

    Lawrow zufolge sollten Politiker innenpolitische Prozesse in anderen Ländern achten. „Das auf jeden Fall, da Politiker an Demonstrationen gegen die legitime Macht teilnehmen.“

    Zuvor hatten Vertreter der polnischen Regierungspartei Bürgerliche Plattform (PO) sowie der Chef der oppositionellen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczyński, an Protestaktionen in Kiew teilgenommen. „Ich möchte an die öffentlich abgegebene Erklärung von Radoslaw Sikorski erinnern, dass wir mit der legitim gewählten Macht in der Ukraine zu tun haben. Und wenn Politiker gegen die legitime Macht demonstrieren, ist das zumindest unhöflich“, sagte der russische Außenminister.

    Lawrow: Druck der EU auf die Ukraine inakzeptabel | Politik | RIA Novosti

  7. #67
    Avatar von papodidi

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    19. Januar 2014 16:50

    Ukraine
    Proteste in Kiew eskalieren

    Obwohl ihnen lange Haftstrafen drohen, gehen 200.000 Regierungsgegner in Kiew auf die Straße. Dabei kommt es zu Zusammenstößen, ein Polizeibus steht in Flammen. Vitali Klitschko scheitert mit dem Versuch, die Lage zu beruhigen. Die Opposition spricht von "Provokateuren".

    Alles beginnt friedlich: Bis zu 200.000 Menschen sind am Sonntag ins Zentrum Kiews gekommen, um gegen das jüngst verhängte Demonstrationsverbot zu protestieren. Auf den Köpfen tragen sie Kochtöpfe, aber auch mal ein Nudelsieb - damit machen sie über die verschärften Sanktionen für vermummte Demonstranten lustig.



    Doch an diesem Sonntag kippt in Kiew die Stimmung, der friedliche Protest schlägt in Gewalt um. Hunderte mit Holzknüppeln ausgerüstete und mit Masken Vermummte wollen eine Polizeiabsperrung durchbrechen und das Parlamentsgebäude stürmen. Dabei zerstören sie auch diesen Bus...


    ...und zünden ihn an. Die Opposition spricht Berichten zufolge von "Provokateuren", deren Ziel die Eskalation der Lage sei. Die Polizei setzt Blendgranaten und Tränengas ein.
    ...

    • Hintergrund: Vergangene Woche unterzeichnete Präsident Viktor Janukowitsch ein Gesetz, dass das Demonstrationsrecht einschränkt. Außerdem hatte ein Gericht am Mittwoch ohne Angabe von Gründen entschieden, dass im Zentrum von Kiew bis zum 8. März nicht mehr demonstriert werden dürfe. Dies hatte die Opposition als Signal gewertet, dass die Sicherheitskräfte das besetzte Rathaus und das Aktivisten-Camp auf dem Maidan bald räumen könnten.


    Ukraine - Proteste in Kiew eskalieren - Politik - Süddeutsche.de





  8. #68
    Avatar von Damien

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    Maidan: Klitschko´s Bekanntschaft mit einem Feuerlöscher


    Die Meldung ging heute durch die Welt: Vitali Klitschko wurde von gewaltbereiten, oppositionellen Demonstranten attakiert, als er bei Krawallen mäßigend eingegreifen wollte.

    Selbstverständlich wurde die Szene auf Video gebannt und selbstverständlich gibt es sie in Russland bereits online im Netz, wieder einmal beim Enthüllungs-Spezialisten LiveNews.RU. Zu sehen ist, wie zunächst gewalttätige Demonstranten einen Bus zerlegen. Es trifft der Pulk der Demonstrationsleitung mit Klitschko ein. Dann kommt aus der Menge der Demonstranten der Feuerlöscherstrahl mitten auf den Ex-Boxchampion, der zumindest für diese Demonstranten wohl kein Oppositionsheld mehr ist. Von Seiten der radikaleren Opposition wird Klitschko Untätigkeit vorgeworfen und heute war die Stunde der Radikalen auf dem Maidan.

    Nach dem Anschlag reinigte sich Klitschko mit einem Handtuch und sprach zur Menge über einen Lautsprecher. Hierbei waren laut Augenzeugen aus der Reihe der Demonstranten Pfiffe und Rücktrittsforderungen gegenüber Klitschko aus der Oppositionsführung zu hören. Danach wurde auch einer der Busse vor Ort in Brand gesetzt.



    http://www.russland.ru/maidan-klitsc...o-aus-youtube/

  9. #69
    Avatar von BlackJack

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    Man, wozu tut er sich das an ... wie ähnlich sind ukrainisch und russisch eigentlich, kamm man sich untereinander verstehen?

  10. #70
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Man, wozu tut er sich das an ... wie ähnlich sind ukrainisch und russisch eigentlich, kamm man sich untereinander verstehen?
    Das ist eben seine überzeugung für die er Kämpft und das solte man auch respektieren.

    Die sprache ist doch dem Russischen ähnlich. Manche Wörter werden genau so ausgesprochen wie im Russischen. Andere aber nur ähnlich oder anders.
    Immer wenn ich einen Ukrainer reden höre glaube ich erst ihn zu verstehen das er auf Russisch spricht aber dann kommen wörter die wie soll ich sagen nicht verstehe.
    Ich habe selber einige Ukrainische Wurzeln.

    Ukrainisch und Russisch ist so ungefähr wie Deutsch und Schweizerisch oder Deutsch und Holländisch so zwischen drin etwa.

    - - - Aktualisiert - - -

    Experte: Ukrainische Sicherheitskräfte dürfen bei Krawallen Schusswaffen einsetzen



    Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben während der Massenkrawalle am 19. Januar in Kiew Schusswaffen einsetzen dürfen. Das sagte der Abteilungsleiter im Departement Öffentliche Sicherheit beim Innenministerium der Ukraine, Oleg Matwejzow, am Montag in Kiew.

    „Am Sonntag hatte die Miliz nicht so hart gehandelt wie vom Gesetz vorgesehen ist. Gegen jene, die aktiv angriffen, setzten die Sicherheitskräfte nur Spezialmittel aktiver Verteidigung ein wie Tränengas, Gummigeschosse sowie Blend- und Lärmgranaten“, sagte der Experte. Laut Artikel 12 des ukrainischen Gesetzes „Über die Miliz“ dürfen die Sicherheitskräfte Schusswaffen anwenden, falls mehrere Angreifer Mitarbeiter überfallen sowie ihr Leben und Gesundheit bedrohen.

    Nach den Zusammenstößen zwischen den Oppositionellen und den Sicherheitskräften in Kiew am vergangenen Sonntag hatten sich 103 Bürger an Ärzte gewandt. Das Innenministerium sprach von 61 Verletzten unter den Milizangehörigen.

    http://de.ria.ru/society/20140120/267674102.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Innenministerium in Kiew: Oppositionsabgeordnete bewaffnen Demonstranten mit Lanzen



    Vor dem Hintergrund des Dauerprotestes in Kiew rüstet die Opposition ihre Demonstranten nach Angaben des Innenministeriums mit zwei Meter langen Holzstangen mit Metallspitzen aus.

    „Diese Stangen sind nichts weiter als blanke Waffen, mit denen sie die Ordnungshüter verletzen wollen“, so das Innenministerium in Kiew. „Volksabgeordnete, die selbst Immunität genießen, wiegeln die Menschen faktisch zu Verbrechen auf.“ Die Behörde rief die Demonstranten auf, „den Widerstand zu beenden, keine Verbrechen zu begehen und die öffentliche Ordnung zu beachten“.

    Die seit zwei Monaten andauernden Anti-Regierungs-Proteste in Kiew sind am Sonntag in heftige Zusammenstöße ausgeartet. Dutzende Menschen wurden verletzt. Der Auslöser der Proteste, die am 21. November begonnen haben, war die Entscheidung des Kabinetts, den Assoziierungsprozess mit der Europäischen Union auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen.

    http://de.ria.ru/politics/20140120/267672827.html

    - - - Aktualisiert - - -


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