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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.753 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Krim-Streit: Ukraine schaltet russisches Fernsehen „aus Sicherheitsgründen“ ab



    Vor dem Hintergrund des Krim-Konfliktes lässt die neue Regierung in Kiew russische Fernsehsender blockieren.

    Nach Angaben des ukrainischen Nationalrates für Fernsehen und Rundfunk hat bereits rund die Hälfte der Kabelanbieter landesweit die Übertragung von fünf zentralen russischen Sendern gestoppt. Die Behörde fordert die komplette Abschaltung noch bis Dienstagabend.
    Das Abschalten der russischen Sender sei für die Informationssicherheit nötig und entspräche der Entscheidung des ukrainischen Sicherheitsrats „über Sofortmaßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit, Souveränität und territorialer Einheit der Ukraine“, hieß es. Russland kritisiert die Entscheidung als Verstoß gegen die Redefreiheit.

    Die politische Krise in der Ukraine war eskaliert, nachdem das Parlament am 22. Februar die Verfassung geändert, Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt und eine neue, von der Opposition dominierte Regierung bestimmt hatte. Russisch geprägte Regionen im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und Russland um Hilfe gebeten. Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim will in einem Referendum am 16. März über eine Abspaltung von der Ukraine und einen Beitritt zu Russland abzustimmen.

    Krim-Streit: Ukraine schaltet russisches Fernsehen

    - - - Aktualisiert - - -

    Kopfgeld auf Reporter ausgesetzt: Moskau geißelt Gewalt gegen Journalisten in Ukraine



    Das Außenministerium in Moskau beklagt Druck und Gewalt gegen russische Journalisten, die über die politische Krise in der Ukraine berichten.

    Wie das russische Außenministerium am Dienstag mitteilte, werden russische Medienleute in Kiew und in anderen Städten „psychologischem Druck und Gewalt ausgesetzt“.

    So sei auf den Reporter des Nachrichtensenders „Rossija 24“, Artjom Kol, ein Kopfgeld ausgesetzt worden. Den Kamerateams der TV-Sender WGTRK, TV Zentr und NTV sei in der vergangenen Woche die Einreise in die Ukraine verweigert worden. Hinzu kämen Hackerattacken auf die Webseiten des Senders RT und der Zeitung Rossijskaja Gaseta und die Blockade zentraler russischer Fernsehsender.

    „Das Außenministerium Russlands ist besorgt über die Einschränkung der Medienfreiheit und über die Verletzung der Rechte der Journalisten“, erklärte die Behörde. Russland erwarte, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schnell und unvoreingenommen auf die Verstöße reagiere.

    Kopfgeld auf Reporter ausgesetzt: Moskau geißelt Gewalt gegen Journalisten in Ukraine | Politik | RIA Novosti
    Kann man ja auch verstehen. Die russische antiukrainische Hasspropaganda die die Russen der Ukraine hypnotisert musste irgendwie ausgeschaltet werden. Bei dieser Maßnahme geht es zweifellos um die nationale Sicherheit der Ukraine. Das würde jedes andere Land an der Stelle der Ukraine auch tun.

  2. #812
    Avatar von Damien

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    Die freie Welt



    Angesichts der bevorstehenden Übernahme der Krim durch Russland verschärfen Politik und Medien in Deutschland ihre antirussische Agitation. In der allgemeinen Öffentlichkeit sei "das Verständnis für die vermeintlichen Motive Moskaus" in puncto Krim noch "beachtlich groß", bemängelt eine führende deutsche Tageszeitung; darin spiegele sich die Ansicht, die weltpolitischen Aggressionen des Westens seien "nicht besser oder sogar noch schlimmer". Vor diesem Hintergrund hat sich nun ein deutsches Leitmedium, die "Süddeutsche Zeitung", von einer russischen PR-Beilage getrennt, deren Verbreitung sie nach einem lukrativen europäisch-russischen Wirtschaftstreffen begonnen hatte. Ein anderes Leitmedium, das Wochenblatt "Die Zeit", "entschuldigt" sich für den Abdruck differenzierter Texte zur Ukraine, weil deren Autor, ein freier Journalist, sich mit redaktionellen Arbeiten für die erwähnte PR-Beilage über Wasser gehalten hatte. Die deutsche Spitzenkandidatin der "Grünen" im Europaparlament hat vergangene Woche für Ex-Kanzler Gerhard Schröder, der kritisch zur Ukraine-Politik der EU Position bezieht, ein Redeverbot verlangt. Die Forderung, das Recht auf freie Meinungsäußerung offen einzuschränken, ist erst vom Europaparlament zurückgewiesen worden, nicht von ihrer deutschen Partei.

    Zwei Blöcke


    Wie auch maßgebende EU-Politiker einräumen, ist Moskau mit dem Referendum vom gestrigen Sonntag und der bevorstehenden Aufnahme der Krim in die Russische Föderation ein erster wirkungsvoller Gegenschlag gegen eine mehr als zwanzigjährige Offensive des Westens gelungen. So äußerte etwa der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn am 4. März in einem Interview mit dem ersten Programm des deutschen Fernsehens, der Westen sei den russischen Grenzen Schritt für Schritt näher gerückt, da "der Appetit beim Essen kam". Mit den Osterweiterungen der EU und der NATO sowie dem anschließenden Versuch, durch die "Östliche Partnerschaft" den noch nicht endgültig festgelegten Staatengürtel zwischen dem westlichen Bündnisgebiet und Russland zu vereinnahmen, hatten Berlin, Brüssel und Washington lange Zeit Erfolg. 2008 mussten sie einen ersten Rückschlag hinnehmen, als Russland auf eine georgische Militäraggression mit der faktischen Abspaltung Abchasiens und Südossetiens aus dem georgischen Staat reagierte. In der Perspektive staatlicher Machtpolitik ist die Übernahme der Krim, mit der Moskau den wiederholten Versuch des Westens beantwortet, die Ukraine fest an sich zu binden, der erste wirklich wirkungsvolle Konter: Im Gegensatz zu Abchasien und Südossetien handelt es sich bei der Halbinsel mitten im Schwarzen Meer um ein geostrategisch bedeutendes Gebiet (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Während Wirtschaftskreise sich noch bemühen, ihr Russland-Geschäft zu retten, verschärfen Berlin, Brüssel und Washington die politische Konfrontation; die Herausforderung des westlichen Herrschaftsanspruchs durch Moskau bleibt nicht unbeantwortet.

    Die freie Meinung

    Deutlich schägt sich dies zur Zeit in den deutschen Leitmedien nieder, die das Publikum auf die politische Konfrontation einzustimmen suchen. So warnt eine führende Tageszeitung, in der deutschen Öffentlichkeit sei "das Verständnis für die vermeintlichen Motive Moskaus" noch "beachtlich groß"; "in dieser Nachsicht" spiegele sich die Auffassung: "Was die Amis machen, ist nicht besser oder sogar noch schlimmer."[2] In der Tat können Vertreter dieser Auffassung auf die zahlreichen US-Kriege der vergangenen Jahrzehnte verweisen, ebenso auf deutsche militärische Aggressionen etwa gegen Jugoslawien; nach 20 Jahren wiederholter Völkerrechtsbrüche durch den Westen bis hin zu Angriffskriegen - nicht zuletzt mit deutscher Beteiligung - verfängt der Vorwurf, Moskau handle auf der Krim völkerrechtswidrig, offenkundig nicht hinlänglich. Führende Medien verschärfen daher ihren Kurs.

    Der freie Markt

    Ein Beispiel bieten aktuelle Auseinandersetzungen um die PR-Beilage "Russland Heute", die von der "Süddeutschen Zeitung" verbreitet wurde. Offizielles Ziel von "Russland Heute" ist es, ein "positives Russlandbild" zu vermitteln; das Blatt erschien als Beilage der "Süddeutschen" erstmals Ende 2010 unmittelbar nach einem Wirtschaftskongress im noblen Berliner Hotel Adlon, auf dem sich der damalige russische Ministerpräsident Putin für eine Intensivierung der europäisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen ausgesprochen hatte - mit lukrativen Angeboten an die deutsche Industrie. "Russland heute" wird auch von anderen europäischen und US-amerikanischen Medien verbreitet, etwa vom britischen "Daily Telegraph", dem französischen "Le Figaro", dem spanischen "El País" sowie den US-Tageszeitungen "New York Times" und "Washington Post". Wegen des Krim-Konfliktes wolle man eine russlandfreundliche Beilage, die vom russischen Staat kofinanziert werde, jetzt nicht mehr an die Öffentlichkeit bringen, heißt es nun bei der "Süddeutschen", die ihre Kooperation mit "Russland heute" beendet hat.[3]

    Die freie Presse

    Getroffen hat die aktuelle Kursverschärfung auch einen renommierten Osteuropa-Korrespondenten, der in den vergangenen Wochen durch kenntnisreiche, differenzierte Beiträge zur Lage in der Ukraine aufgefallen ist. Moritz Gathmanns Artikel erschienen unter anderem in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit"; der freie Journalist Gathmann war seit 2010 auch als "Gast-Redakteur" für "Russland Heute" tätig. Am 8. März beschwerte sich der Leiter des WAZ-Investigativteams, David Schraven, öffentlich via Twitter bei der "Zeit": "Es wär besser zu sagen, dass Moritz Gathmann für Russlands Propagandadienst schafft". Zwei Stunden später teilte "Zeit Online"-Chefredakteur Jochen Wegner ebenfalls via Twitter mit, man habe "die Zusammenarbeit beendet". Seither verbreitet "Zeit Online" öffentlich unter jedem publizierten Gathmann-Text die "Offenlegung: Der Autor arbeitet für die vom russischen Staat mitfinanzierte Zeitungsbeilage 'Russland Heute'. Dies entspricht nicht unseren Grundsätzen. Wir entschuldigen uns dafür." In der aktuellen aufgeheizten Debatte kommt dies einer öffentlichen Stigmatisierung des Journalisten gleich. Der Vorgang schlägt in der Medienszene hohe Wellen; die Bereitschaft lohnabhängiger Journalisten, sich dem antirussischen Mainstream zu verweigern, hat er nicht gefördert.

    Die freien Eliten

    Dass es den von "Zeit Online" genannten "Grundsätzen" offenbar nicht widerspricht, eng mit den außenpolitischen Netzwerken Berlins und Washingtons zu kooperieren, zeigt der Fall des "Zeit"-Journalisten Jochen Bittner. Bittner war an einem Kooperationsprojekt der "Stiftung Wissenschaft und Politik" und des "German Marshall Fund" beteiligt, das - gefördert durch den Planungsstab des Auswärtigen Amts - "Elemente einer außenpolitischen Strategie für Deutschland" erarbeitete. Kritiker wollen Parallelen zwischen den Inhalten des Projektpapiers "Neue Macht. Neue Verantwortung" [4] und Aussagen in Beiträgen von Bittner erkannt haben. Eine "Offenlegung" unter seinen "Zeit"-Artikeln unterbleibt. Das gilt auch für Beiträge von "Zeit"-Mitherausgeber Josef Joffe. Seine Texte sind (Teil-)Gegenstand einer medienwissenschaftlichen Dissertation, die vergangenes Jahr veröffentlicht worden ist. Deren Autor kommt zu dem Schluss, Joffe bewege sich nicht nur in einem "transatlantisch geprägte(n) Elitenmilieu ..., ergänzt durch eine EU-Komponente" - gemeint ist seine Mitgliedschaft in diversen Organisationen der Berliner und der transatlantischen Außenpolitik -, sondern er nehme auch zentrale Ziele des deutschen bzw. des transatlantischen Polit-Establishments in partiell propagandistischer Weise in seine Texte auf (german-foreign-policy.com berichtete [5]).

    Die freie Rede


    Wie weit die Verschärfung der antirussischen Agitation mittlerweile vorangetrieben wird, lässt der Versuch von Abgeordneten der "Grünen" im Europaparlament erahnen, dem früheren deutschen Kanzler Gerhard Schröder partiell das Recht auf freie Meinungsäußerung zu entziehen. Schröder hatte sich kürzlich recht kritisch über die Ukrainepolitik der EU geäußert und auf einer öffentlichen Veranstaltung erklärt: "Ich frage mich, ob es richtig war, ein kulturell gespaltenes Land wie die Ukraine vor so eine Alternative zu stellen: Assoziierung mit der EU oder Zollabkommen mit Russland." Wie die Spitzenkandidatin der "Grünen" bei der Europawahl, Rebecca Harms, mitteilt, habe sie Schröders Äußerungen "als Teil einer Kampagne" empfunden, die "mehr Akzeptanz für Putin" erreichen solle. Deshalb hat sie gemeinsam mit dem "Grünen"-Politiker Daniel Cohn-Bendit am vergangenen Donnerstag dem Europaparlament eine Formulierung zur Entscheidung vorgelegt, der zufolge das Parlament Schröders Äußerungen "bedauere" und "betone", dass der Ex-Bundeskanzler "keine öffentlichen Aussagen zu Themen machen sollte, die Russland betreffen".[6]

    Nur ein Testlauf

    Das Europaparlament hat das Ansinnen der deutschen Grünen, das Recht auf freie Meinungsäußerung in einem ersten exemplarischen Fall einzuschränken, mit Verwunderung zurückgewiesen. Dennoch lässt der Vorfall erkennen, dass bisherige demokratische Tabus im Zusammenhang mit der aktuellen antirussischen Agitation gebrochen werden können, ohne dass dies für die Tabubrecher Folgen hat. Der Machtkampf um die Ukraine, der den Hintergrund bildet, gilt in Berlin als "Testlauf" [7] für die neue deutsche Außenpolitik, die sich, um möglichst erfolgreich zu sein, breite Unterstützung im Inland sichern muss - mit welchen Mitteln auch immer.


    Die freie Welt | russland.RU

  3. #813
    Avatar von Damien

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    Moskau: Anteil an Sowjetvermögen würde Ukraine 20 Milliarden US-Dollar kosten



    Nach der Ankündigung der Ukraine, Anspruch auf einen Anteil am Vermögen der ehemaligen Sowjetunion zu erheben, droht Moskau der neuen Regierung in Kiew damit, Forderungen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar geltend zu machen.

    Der ukrainische Justizminister Pawel Petrenko hatte am Montag angekündigt, die Ukraine würde Anspruch auf einen Anteil am ehemaligen Sowjetvermögen erheben, das Russland als Rechtsnachfolger der UdSSR übernommen hat.

    Das russische Außenministerium zeigte sich erstaunt. In einem Statement verwies die Behörde darauf, dass die Ukraine laut einer Vereinbarung vom 9. Dezember 1994 ihren Anteil an der sowjetischen Auslandsverschuldung Russland übertragen hat. „Damals hat dieser der Anteil 6,8 Milliarden US-Dollar betragen. Gegenwärtig macht er knapp 20 Milliarden US-Dollar aus“, so das Außenministerium weiter. Wenn die Ukraine dieses Problem wieder aufgreifen wolle, so behalte sich Russland das Recht vor, von Kiew eine umgehende Rückerstattung der 20 Milliarden Dollar zu fordern.

    Moskau: Anteil an Sowjetvermögen würde Ukraine 20 Milliarden US-Dollar kosten | Politik | RIA Novosti

    haha was für ein konter!

  4. #814
    Avatar von Damien

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    Putin: Westen hat in der Ukraine die rote Linie überschritten



    Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem Westen vorgeworfen, in der Ukraine-Krise die rote Linie überschritten zu haben.

    „In Sachen Ukraine haben unsere westlichen Partner die Linie überschritten. Sie haben grob, unverantwortlich und unprofessionell gehandelt“, sagte Putin am Dienstag im Kreml. Die westlichen Staaten hätten wohl gewusst, dass auf der Krim Millionen von Russen leben. Russland sei schließlich an einem Punkt angelangt, an dem es nicht weiter zurückweichen konnte, begründete der russische Staatschef die Entscheidung, die Krim in die Russische Föderation aufzunehmen.

    Russland habe nichts gegen eine Zusammenarbeit mit der Nato, könnte jedoch nicht dulden, dass dieses Militärbündnis auf historisch russischen Territorien „schaltet und waltet“, so Putin weiter.

    Zwei Tage nach dem Referendum auf der Krim, in dem die überwiegende Mehrheit für eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hatte, haben Russland und die ukrainische Halbinsel am heutigen Dienstag einen Vertrag über die Eingliederung der Krim und der Stadt Sewastopol in die Russische Föderation unterschrieben.

    Putin: Westen hat in der Ukraine die rote Linie überschritten | Politik | RIA Novosti

  5. #815
    Avatar von Baba Jula

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    also die Krim ist angekommen, wohin die Ukraine steuert ist noch unklar...^^


    Pozdrav
    Baba

  6. #816
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Baba Jula Beitrag anzeigen
    also die Krim ist angekommen, wohin die Ukraine steuert ist noch unklar...^^


    Pozdrav
    Baba
    Ich frage mich ernsthaft wie die Ukraine überhaupt überleben möchte ohne Russland. Da kann die EU und die USA 15Mrd sicken die werden in einem jahr aufgerbraucht sein.

    - - - Aktualisiert - - -

    In Russland Spotet man über die Sanktionen.

    Duma an Obama: Sanktionen müssen für alle Abgeordneten gelten




    Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) wollen sich für ihre Kollegen starkmachen, gegen die die USA und die EU nach dem Krim-Referendum Sanktionen beschlossen hatten. Sie schlagen vor, auch ihnen die Einreise in diese Länder zu verbieten, verlautete aus dem russischen Unterhaus am Dienstag.

    „Solche Ablehnung des Willens des Volkes ist verwunderlich: Sowohl die USA als auch die EU haben ständig ihre Treue zur Demokratie bekräftigt und das Recht der Völker verteidigt, ihr Schicksal selbständig zu bestimmen“, heißt es im Entwurf der Erklärung.

    „Wir schlagen Herrn Obama sowie den EU-Beamten vor, die für diese Erklärung gestimmten Abgeordneten auf die Liste der russischen Bürger zu setzen, gegen die die Sanktionen der USA und der EU gelten.“

    Am Montag hatten die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen russische Politiker beschlossen. Dabei geht es um Einreiseverbote und Kontosperrungen gegen diejenigen, die sie für das militärische Eingreifen sowie für die „Untergrabung der territorialen Integrität der Ukraine“ verantwortlich machen. Damit reagierten sie auf das Sonntagsreferendum auf der Krim, in dem fast 97 Prozent der Teilnehmer nach amtlichen Angaben für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben.

    Die Situation auf der Schwarzmeer-Halbinsel war eskaliert, nachdem das ukrainische Parlament (Oberste Rada) am 22. Februar die Verfassung geändert, Staatspräsident Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt und den Oppositionspolitiker Alexander Turtschinow zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Janukowitsch flüchtete nach Russland und wies die Entscheidung als Staatsstreich zurück.

    Oppositionsparteien, darunter auch die nationalistische Swoboda-Partei, bildeten eine neue Regierung. Russisch geprägte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und stellten Bürgerwehren auf. Tausende Demonstranten in mehreren Großstädten der Süd- und Ostukraine haben ein Referendum nach dem Vorbild der Krim gefordert.

    http://de.ria.ru/politics/20140318/268058727.html

  7. #817
    Avatar von Baba Jula

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ernsthaft wie die Ukraine überhaupt überleben möchte ohne Russland. Da kann die EU und die USA 15Mrd sicken die werden in einem jahr aufgerbraucht sein.
    ich gehöre ja zu den notorsichen Optimisten, aber in diesem Fall bin ich eher pessimistisch....
    Die Zeichen stehen auf Krieg. Eine völlige Loslösung von Russland kann im Grunde
    nur über einen bewaffneten Konflikt erreicht werden, und die völlige Loslösung ist wohl das
    Ziel der Putschisten. Wie dieses Land "überleben" soll - keine Ahnung ? Die EU/USA kann den Staat
    künstlich erhalten in dem man die Regierungseliten und den Staatsaparat (v.A. die Polizei)
    finanziert....wie es mit dem Volk aussieht ist dann nicht so wichtig....






    [/QUOTE]
    In Russland Spotet man über die Sanktionen.

    Duma an Obama: Sanktionen müssen für alle Abgeordneten gelten




    Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) wollen sich für ihre Kollegen starkmachen, gegen die die USA und die EU nach dem Krim-Referendum Sanktionen beschlossen hatten. Sie schlagen vor, auch ihnen die Einreise in diese Länder zu verbieten, verlautete aus dem russischen Unterhaus am Dienstag.

    „Solche Ablehnung des Willens des Volkes ist verwunderlich: Sowohl die USA als auch die EU haben ständig ihre Treue zur Demokratie bekräftigt und das Recht der Völker verteidigt, ihr Schicksal selbständig zu bestimmen“, heißt es im Entwurf der Erklärung.

    „Wir schlagen Herrn Obama sowie den EU-Beamten vor, die für diese Erklärung gestimmten Abgeordneten auf die Liste der russischen Bürger zu setzen, gegen die die Sanktionen der USA und der EU gelten.“

    Am Montag hatten die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen russische Politiker beschlossen. Dabei geht es um Einreiseverbote und Kontosperrungen gegen diejenigen, die sie für das militärische Eingreifen sowie für die „Untergrabung der territorialen Integrität der Ukraine“ verantwortlich machen. Damit reagierten sie auf das Sonntagsreferendum auf der Krim, in dem fast 97 Prozent der Teilnehmer nach amtlichen Angaben für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben.

    Die Situation auf der Schwarzmeer-Halbinsel war eskaliert, nachdem das ukrainische Parlament (Oberste Rada) am 22. Februar die Verfassung geändert, Staatspräsident Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt und den Oppositionspolitiker Alexander Turtschinow zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Janukowitsch flüchtete nach Russland und wies die Entscheidung als Staatsstreich zurück.

    Oppositionsparteien, darunter auch die nationalistische Swoboda-Partei, bildeten eine neue Regierung. Russisch geprägte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und stellten Bürgerwehren auf. Tausende Demonstranten in mehreren Großstädten der Süd- und Ostukraine haben ein Referendum nach dem Vorbild der Krim gefordert.

    Duma an Obama: Sanktionen müssen für alle Abgeordneten gelten | Politik | RIA Novosti
    [/QUOTE]


    ))


    Pozdrav
    Baba

  8. #818
    Avatar von Albokings24

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    Zitat Zitat von Baba Jula Beitrag anzeigen
    ich gehöre ja zu den notorsichen Optimisten, aber in diesem Fall bin ich eher pessimistisch....
    Die Zeichen stehen auf Krieg. Eine völlige Loslösung von Russland kann im Grunde
    nur über einen bewaffneten Konflikt erreicht werden, und die völlige Loslösung ist wohl das
    Ziel der Putschisten. Wie dieses Land "überleben" soll - keine Ahnung ? Die EU/USA kann den Staat
    künstlich erhalten in dem man die Regierungseliten und den Staatsaparat (v.A. die Polizei)
    finanziert....wie es mit dem Volk aussieht ist dann nicht so wichtig....





    In Russland Spotet man über die Sanktionen.

    Duma an Obama: Sanktionen müssen für alle Abgeordneten gelten




    Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) wollen sich für ihre Kollegen starkmachen, gegen die die USA und die EU nach dem Krim-Referendum Sanktionen beschlossen hatten. Sie schlagen vor, auch ihnen die Einreise in diese Länder zu verbieten, verlautete aus dem russischen Unterhaus am Dienstag.

    „Solche Ablehnung des Willens des Volkes ist verwunderlich: Sowohl die USA als auch die EU haben ständig ihre Treue zur Demokratie bekräftigt und das Recht der Völker verteidigt, ihr Schicksal selbständig zu bestimmen“, heißt es im Entwurf der Erklärung.

    „Wir schlagen Herrn Obama sowie den EU-Beamten vor, die für diese Erklärung gestimmten Abgeordneten auf die Liste der russischen Bürger zu setzen, gegen die die Sanktionen der USA und der EU gelten.“

    Am Montag hatten die USA und die Europäische Union Sanktionen gegen russische Politiker beschlossen. Dabei geht es um Einreiseverbote und Kontosperrungen gegen diejenigen, die sie für das militärische Eingreifen sowie für die „Untergrabung der territorialen Integrität der Ukraine“ verantwortlich machen. Damit reagierten sie auf das Sonntagsreferendum auf der Krim, in dem fast 97 Prozent der Teilnehmer nach amtlichen Angaben für eine Abspaltung von der Ukraine und eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben.

    Die Situation auf der Schwarzmeer-Halbinsel war eskaliert, nachdem das ukrainische Parlament (Oberste Rada) am 22. Februar die Verfassung geändert, Staatspräsident Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt und den Oppositionspolitiker Alexander Turtschinow zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Janukowitsch flüchtete nach Russland und wies die Entscheidung als Staatsstreich zurück.

    Oppositionsparteien, darunter auch die nationalistische Swoboda-Partei, bildeten eine neue Regierung. Russisch geprägte Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt und stellten Bürgerwehren auf. Tausende Demonstranten in mehreren Großstädten der Süd- und Ostukraine haben ein Referendum nach dem Vorbild der Krim gefordert.

    Duma an Obama: Sanktionen müssen für alle Abgeordneten gelten | Politik | RIA Novosti
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    Pozdrav
    Baba[/QUOTE]

    Wie konnte Serbien ohne Russland überleben so wird es auch die Ukraine tun.

    Serbien hintergeht Russland aber und flirtet mit der EU.

    Es gibt halt solche die Wasser predigen und Wein trinken ...??

    Du bist alt genug und weisst sicher wie Tito mit den Russen getan hat nachdem die Russen meinten die Jugoslawen sind Russen zweiter Klasse. Moskau macht das mit allen ihren Provinzen.

  9. #819
    Avatar von Baba Jula

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen

    Wie konnte Serbien ohne Russland überleben so wird es auch die Ukraine tun.

    Serbien hintergeht Russland aber und flirtet mit der EU.

    Es gibt halt solche die Wasser predigen und Wein trinken ...??

    Du bist alt genug und weisst sicher wie Tito mit den Russen getan hat nachdem die Russen meinten die Jugoslawen sind Russen zweiter Klasse. Moskau macht das mit allen ihren Provinzen.
    um ehrlich zu sein, mich interessieren die Ansichten aus dem albanischen Kulturkreis überhaupt nicht....
    es ist grauenhaft langweilig sich mit euren Phantasien auseinanderzusetzen....))

    nur soviel, ein "Hintergehen" gibt es nicht ! Russland unterstützt sogar den serbischen EU Beitritt.
    Eine andere Frage wäre ein NATO Beitritt, der aber sehr unwahrscheinlich ist, bzw. in
    Serbien kaum durchzusetzen wäre.....

    zum Rest, Tito usw....siehe meinen 1. Satz ))

    Pozdrav
    Baba

  10. #820
    Avatar von Damien

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    Putin und Singh erörtern Lage in der Ukraine und Resultate von Krim-Referendum



    Russlands Präsident Wladimir Putin und Indiens Regierungschef Manmohan Singh haben am Dienstag in einem Telefongespräch nach Kreml-Angaben die Lage in der Ukraine und das Ergebnis des jüngsten Referendums auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim erörtert.

    „Putin informierte Singh über die Krise in der Ukraine und über die vom multinationalen Volk der Krim beim Referendum am 16. März getroffene Entscheidung“, teilte die Pressestelle des Kreml nach der Unterredung mit. „Viel Raum nahmen auch Fragen der Beziehungen Russland und Indiens in Handel, Wirtschaft und einigen anderen Bereichen ein.“

    Singh bekräftigte das Interesse seines Landes an einer umfassender Kooperation, darunter auch auf multilateraler Ebene wie zum Beispiel im Rahmen der Zollunion und des Einheitlichen Wirtschaftsraumes. „Beide Politiker bekundeten ihre unbeirrte Absicht, die Beziehungen einer strategischen privilegierten Partnerschaft zwischen Moskau und Neu Delhi weiter zu entwickeln“, hieß es.

    Putin und Singh erörtern Lage in der Ukraine und Resultate von Krim-Referendum | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Kasachstan zeigt Verständnis für Wiedervereinigung der Krim mit Russland



    Die zentralasiatische Republik Kasachstan hat das jüngste Referendum auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim als eine „freie Willensbekundung des Volkes“ bezeichnet und Verständnis für die Entscheidung Russlands (zur Übernahme der Krim) gezeigt. Das erklärte das kasachische Außenamt am Dienstag in der Hauptstadt Astana.

    „Wir sind für friedliche Formen der Überwindung der Krise in der Ukraine unter der Schirmherrschaft der UN und anderer angesehener internationaler Organisationen“, hieß es in der Erklärung. Das kasachische Außenministerium bekräftigte seine Treue zu den völkerrechtlichen Prinzipien gemäß der UN-Charta.

    http://de.ria.ru/politics/20140318/268064399.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin und Lukaschenko erörtern Wiedervereinigung der Krim mit Russland



    Die Präsidenten Russlands und Weißrusslands, Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko, haben am Dienstag in einem Telefongespräch die Wiedervereinigung der Krim mit Russland erörtert. Das teilte der Kreml nach der Unterredung mit.

    Die beiden Staatschefs hätten auf die „große historische Bedeutung der Wiedervereinigung der Halbinsel mit der Russischen Föderation“ hingewiesen, hieß es. Das Telefongespräch fand auf Initiative der weißrussischen Seite statt.

    http://de.ria.ru/politics/20140318/268064618.html

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