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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 472.412 Aufrufe

  1. #881
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von hrhrhrvat Beitrag anzeigen
    Warum Lubenica?

    Glupenica glaubt dass das im Video tatsätzlich Angela Merkel ist.

  2. #882
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Glupenica glaubt dass das im Video tatsätzlich Angela Merkel ist.
    Hast du etwas verwechselt möglicherweise?

  3. #883
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hast du etwas verwechselt möglicherweise?
    Hab mir das Video nicht angesehen, mag den Richling nicht. Aber so verkleidet könnte man ihn in Rußland schon für die Merkel halten.

  4. #884
    Avatar von Arbeiter

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    Ukraine-Krise: Russland und USA reden miteinander

    MOSKAU/PARIS – Russland und die USA haben im Ukraine-Konflikt einen neuen Anlauf für eine diplomatische Lösung unternommen. Während in der Nato über eine stärkere Präsenz an der russischen Westgrenze debattiert wird, berieten die Außenminister Sergej Lawrow und John Kerry in Paris über die Krise.
    Kreml-Chef Wladimir Putin hatte US-Präsident Barack Obama angerufen und mit ihm das Außenministertreffen vereinbart.

    (.....)
    Ukraine-Krise: Russland und USA reden miteinander | Newsticker - Frankfurter Rundschau

  5. #885
    Avatar von Arbeiter

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    Donezk fürchtet vor allem den »Raub am Volk«

    Protest gegen Kiewer Regierung hält in der Ostukraine an

    Die meisten Bewohner der ostukrainischen Industriemetropole Donezk scheinen eher auf den geflohenen Präsidenten Viktor Janukowitsch und Wladimir Putin als auf die Regierung in Kiew zu setzen.

    Demonstrantin in Donezk
    Foto: Ulrich Heyden

    »Wir sind es gewohnt, dass sich unsere Präsidenten persönlich bereichern«, meint die Lehrerin Nina, eine von 7000 Demonstranten, die sich am vergangenen Sonntag auf dem Leninplatz im ostukrainischen Donezk versammelt hatten. Einige hielten Plakate in den Händen, die den nach Russland geflohenen und am Wochenende aus der Partei der Regionen ausgeschlossenen Präsidenten Viktor Janukowitsch aufforderten, zurückzukehren und »Ordnung zu schaffen«. Auch Janukowitsch habe sich bereichert, gibt Nina zu. Aber »auch dem Volk« habe er etwas gegeben. Das Leben habe sich langsam verbessert, die Gehälter seien pünktlich gezahlt worden.

    Was die neue Regierung in Kiew jedoch vorhabe, sei der reinste »Raub am Volk«, meint die 50-jährige Lehrerin. Das könne man nicht hinnehmen. Die Gaspreise für die Bevölkerung sollen ab 1. Mai in einem ersten Schritt um 50 Prozent erhöht werden. Sie als Lehrerin sei außerdem betroffen von der Streichung aller Gehaltszuschläge und der Erhöhung der Unterrichtsstundenzahl von 18 auf 24 - ohne Gehaltsausgleich. In Zukunft werde sie statt 2500
    nur noch 2000 Griwna (umgerechnet 133 Euro) im Monat verdienen.

    Der Protest gegen die Regierung in Kiew hält in den Städten der Süd- und Ostukraine an. Am Wochenende demonstrierten in Donezk und anderen Städten Tausende gegen eine Assoziierung der Ukraine mit der EU, für die Zollunion mit Russland und ein Referendum über die Föderalisierung des Landes. Auch die Forderung nach Autonomie der russischsprachigen Gebiete wurde laut. Demonstranten des »Russischen Blocks« trugen in Donezk historische schwarz-blau-rote Fahnen der »Donezk-Republik«, die 1918 Teil Sowjetrusslands war.

    Vom Leninplatz zogen die Demonstranten zum Denkmal für die Befreier des Donbass im Zweiten Weltkrieg und legten dort rote Nelken für die vor 40 Tagen in Kiew getöteten Polizisten der Spezialeinheit Berkut nieder. »Referendum«, riefen sie und »Russland, Russland!« Es sei gut zu wissen, dass es Russland gibt, meinte einer im Zug. Auch wenn es nicht zur Vereinigung der Ostukraine mit Russland komme, sorge der große Nachbar doch dafür, dass Kultur und Sprache der Russen geschützt werden.

    Nach einer Gedenkminute für die »Berkutowzy« zogen die Demonstranten zum Donezker Bahnhof, offenbar in der Absicht, ihn zu blockieren. Nur mit Aktionen des zivilen Ungehorsams könne man sich Aufmerksamkeit verschaffen, erklärte ein Organisator per Megafon.

    Die Zahl der Teilnehmer an prorussischen Demonstranten sei jedoch in jüngster Zeit zurückgegangen, schätzte die Chefredakteurin des Donezker Blattes »Krjasch«, Marina Charkowa, im Gespräch mit »nd« ein. Wenn aber Gehälter gekürzt werden und Preise steigen, müsse man mit einem Wiederanschwellen der Protestwelle rechnen.
    Für den Großteil der Menschen im Südosten ist Russland auch wirtschaftlich ein Partner, mit dem man sich enge Verbindungen wünscht. Renten und Gehälter sind in Russland doppelt so hoch wie in Donezk. Nicht von ungefähr verdingen sich jedes Jahr mehrere Millionen Ukrainer als Gastarbeiter in Russland.

    Dass es an der ukrainisch-russischen Grenze in den letzten Wochen zu Schwierigkeiten bei Verwandtenbesuchen kam, beunruhigt viele Menschen. So berichtet Julia, eine Angestellte, ihre Schwester aus Südrussland habe sie zum 8. März besuchen wollen, sei aber von ukrainischen Grenzbeamten abgewiesen worden. Auch das Gerücht, ukrainische Grenzer würden die Pässe von Bürgern zerreißen, die Verwandte in Russland besuchen wollen, macht die Runde.

    Wer heute in der Ukraine den Fernseher einschaltet, sieht rechts oben eine ukrainische Flagge und darunter die Worte »Einiges Land«. Doch wie die Regierung in Kiew die Einheit mit dem Südosten des Landes herstellen will, ist unklar. Dort fühlt man sich durch die Abschaltung russischer Fernsehkanäle und die drohende Abschaffung des Russischen als zweite Amtssprache diskriminiert. Die Regierung in Kiew sei durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen, ist die weitverbreitete Meinung. Außerdem wolle man sich von den »Faschisten«, die in der Kiewer Regierung sitzen, keine Vorschriften machen lassen. Schon Väter und Großväter hätten im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazikollaborateure in der Westukraine gekämpft. Deshalb sei auch heute die Devise: »Der Faschismus kommt nicht durch.«
    01.04.2014: Donezk fürchtet vor allem den »Raub am Volk« (neues-deutschland.de)

  6. #886
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Die russischen Standpunkten waren also u.a.:

    -die Rechte der nationalen Minderheiten
    -das Recht auf die Muttersprache
    -die irreguläre Garde/Armee aufzulösen
    -Föderation der Ukraine

    Kerry's Hauptanliegen war (schizophren wie immer) dass die Russen ihre Truppen von der Grenze entfernen sollten. Wo sollen die Russen ihre Truppen verlegen, sind die Russen nicht schon bereits in ihrem Territorium? Sollen die Russen im Gegenzug von den Amis verlangen, dass sie ihre Truppen aus Europa abziehen, bzw. aus Ländern die an Russland grenzen?

    Der russische Aussenminister Sergej Lavrov ist ein Kaliber der ersten Liga. Er ist der neue "Gorchakov".

    Zum Gorchakov-Lavrov Vergleich, damit ich zeigen kann, worauf ich hinaus will:

    He has an enduring reputation as one of the most influential and respected diplomats of the nineteenth century.

  7. #887
    Avatar von Themistokles

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    Solange Nazis an der Regierung der Ukraine ihr Umwesen treiben steuert die Ukraine natürlich in ganz schlechte Zeiten zu. Von der Geschichte kennen wir das solche Leute nie freiwillig oder ohne Gewalt die macht überlassen.

  8. #888
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Das Land ist ideologisch gesehen sehr geteilt, sogar mal als ethnisch. Das einzige Gegenmittel für die vergiftete Stimmung im Land ist die Föderalisierung der Ukraine und eine stärkere lokale Selbstverwaltung.

  9. #889

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    was erwarten obama und merkel?
    das sich die zahlreiche russigsprachige minderheit einfach so von heute auf morgen der offen russenhassenden geputschten faschoregierung unterwirft?

  10. #890
    Avatar von Themistokles

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    Zitat Zitat von dragonfire Beitrag anzeigen
    was erwarten obama und merkel?
    das sich die zahlreiche russigsprachige minderheit einfach so von heute auf morgen der offen russenhassenden geputschten faschoregierung unterwirft?
    Denen sind doch die Menschen egal, die wollten doch Russland nur umkreisen, hätten die Krim unter ihrer Kontrolle gebracht währe die Schwarze Flotte praktisch nutzloss.

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