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Wohin steuert die Ukraine?

Erstellt von frank3, 02.12.2013, 21:46 Uhr · 9.045 Antworten · 471.343 Aufrufe

  1. #891
    Avatar von Arbeiter

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    Ich bin einfach nur schockiert was die F.A.Z über den Rechten Sektor schreibt:

    Der „Rechte Sektor“ will mehr Toleranz

    Von den drei neuen Ministers der Swoboda-Partei wurden allerdings bisher keine antisemitischen Aussagen gemeldet.
    Zuletzt suchten sowohl Tjahnybok als auch der Führer des „Rechten Sektors“, Dmitrij Jarosch, auffällig die Nähe von israelischen Diplomaten und Journalisten und berichteten stolz von solchen Treffen. Jarosch, der inzwischen angekündigt hat, bei den Präsidentenwahlen kandidieren zu wollen, versicherte Ende Februar dem israelischen Botschafter in der Ukraine, dass seine Bewegung für eine in Nationalitätenfragen tolerante Politik eintrete.
    Während des Gesprächs hob der politische Aktivist hervor, dass der „Rechte Sektor“ (der gerade angekündigt hat, eine Partei werden zu wollen) Antisemitismus nicht nur nicht unterstützte, sondern in Zukunft mit sämtlichen rechtlichen Mitteln bekämpfen werde.
    "Kein zunehmender Antisemitismus in der Ukraine"

    Ja natürlich, eine Partei welche sich offen zum Rechtsextremismus bekennt, und von denen die Rang hohen Politiker auch noch ehemalige Mitglieder vom UNA-UNS (Russland hassende Neonazi/Faschisten Partei, die während des Tschetschenien gegen die russischen Armee kämpfte) waren, soll also "tolerant" sein? ---> Lächerlich!

    Jedoch was ich interessant finde das Faschisten ernsthaft nähe zu Israel suchen ---> Wie passt das zusammen?

  2. #892

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    Zitat Zitat von Themistokles Beitrag anzeigen
    Denen sind doch die Menschen egal, die wollten doch Russland nur umkreisen, hätten die Krim unter ihrer Kontrolle gebracht währe die Schwarze Flotte praktisch nutzloss.
    in den letzten jahren haben die ukrainer zuviele krimtataren auf die krim gelassen,dem wurde nun hoffentlich ein riegel vorgeschoben.

    wo bleiben den merkels und obamas proteste und belehrungen beim blutigem völkerrechtsbruch im kosovo,irak,libyen........
    die wiedervereinigung krims mit russland ist genauso unblutig wie die vereinigung brds.

    wie undankbar mörkel doch ist........

  3. #893
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von dragonfire Beitrag anzeigen
    in den letzten jahren haben die ukrainer zuviele krimtataren auf die krim gelassen,dem wurde nun hoffentlich ein riegel vorgeschoben.

    wo bleiben den merkels und obamas proteste und belehrungen beim blutigem völkerrechtsbruch im kosovo,irak,libyen........
    die wiedervereinigung krims mit russland ist genauso unblutig wie die vereinigung brds.

    wie undankbar mörkel doch ist........
    Zu viele "Krim"tataren" auf die "Krim" gelassen? Sinn?

  4. #894

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Zu viele "Krim"tataren" auf die "Krim" gelassen? Sinn?
    krimtataren aus uzbekiztan,sine

  5. #895

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    "Darth Vader" als Präsidentschaftskandidat in der Ukraine

    Web.de/DerStandart.at/mail.ru

    Darth Vader hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine angekündigt. Die Ukrainische Internetpartei (UIP) wählte den Sith-Lord am Samstag zu ihrem Spitzenkandidaten.

    "Nachdem er die parteiinternen Vorwahlen erdrutschartig gewonnen hat, wird Kamerad Vader unser Kandidat sein", erklärte UIP-Chef Dmitri Golubow. "Nur ich allein kann aus einer Republik ein Imperium machen und alten Ruhm wiederherstellen, um verlorene Gebiete zurückzuholen und den Stolz dieses Landes wiederherzustellen", erklärte der UIP-Spitzenkandidat am Samstag. Laut örtlichen Medienberichten forderte er zudem ein Stück Land in der südwestukrainischen Stadt, um sein Raumschiff parken zu können.
    Die Bewerbungsfrist endete am Sonntag. Ob "Darth Alexejewitsch Vader", wie er sich nennt, bei der Abstimmung in der früheren Sowjetrepublik kandidieren darf, entscheidet die Wahlleitung in Kürze. In seinem .. Wahlprogramm fordert er unter anderem eine "allgemeine Frührente ab drei Lebensjahren" sowie "landesweit kostenlose Parkplätze für Raumschiffe".

  6. #896
    Avatar von Arbeiter

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  7. #897
    Avatar von Arbeiter

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    Hier ein Interview mit der Psychopathin Timoschenko, was ihre radikale Asozialität bestätigt:

    Julija Timoschenko im Gespräch„Man darf dem Aggressor nicht geben, was er will“

    01.04.2014 · Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julija Timoschenko will die Ukraine „mit allen Mitteln vor der Aggression des Kreml verteidigen“. Das sagt sie im F.A.Z.-Interview und erklärt, wie der Westen auf Putins Politik reagieren sollte.
    Von KONRAD SCHULLER


    © ALEXANDER TETSCHINSKI
    Julija Timoschenko


    Frau Timoschenko, Russland hatte an den Grenzen der Ukraine in den vergangenen Wochen Zehntausende Soldaten zusammengezogen. Warum?

    Diese militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine kommt daher, dass der Führer Russland sich mit unserer europäischen Wahl nicht abfinden will. Die militärische Aggression, die Putin vom Zaun gebrochen hat, wird aber mit dem Territorium der Krim nicht aufhören. Er wird weitermachen – so weit, wie die internationale Gemeinschaft und das Volk der Ukraine ihm das erlauben werden.

    Was ist das Ziel dieser militärischen Machtentfaltung?


    Ich bin überzeugt, dass dies in einer militärischen Aggression gegen die Kontinentalukraine enden wird, um eine Landbrücke zwischen der Krim, Transnistrien, Moldau und der Südostukraine zu schaffen. Das ist Putins Plan zur Neuaufteilung der Welt und zur Schaffung eines neuen Imperiums. Wenn die Führer der westlichen Welt Putin nicht wirksam stoppen, wird er diesen Plan verwirklichen.


    Muss der Westen die Ukraine mit Ausrüstung, Waffen, vielleicht sogar mit Soldaten unterstützen?


    Ich möchte den Führern der EU und der Vereinigten Staaten für all das danken, was sie schon getan haben. Aber wie die Folgen gezeigt haben, war das nicht genug, um den Kreml zu stoppen. Ich glaube, wir müssen alle notwendigen Maßnahmen so fortsetzen, damit Russland eine Sache versteht: dass weitere Aggression für Russland selbst eine Gefahr ist. Wir müssen vor allem die finanziellen und ökonomischen Sanktionen schrittweise intensivieren.


    Bis jetzt haben diese Garantien offensichtlich nicht viel gebracht. Manche vergleichen die Haltung des Westens deshalb mit 1938, als die Welt es in München versäumte, Hitler seine Grenzen zu zeigen.


    Die führenden Länder der Welt müssen aus den historischen Ereignissen in Bezug auf die Tschechoslowakei im Jahre 1938 Schlüsse ziehen. Die Überlassung des Sudetenlands hat Hitler damals nicht gestoppt. Wer dem Aggressor alles gibt, was er will, wird ihn nicht aufhalten. Man muss aufhören, ihm alles zu geben, was er will.


    Hätte Ihr Land eine Chance, einen militärischen Konflikt mit Russland zu überstehen?


    Die Ukraine überprüft heute ihre Streitkräfte. Sie verstärkt auf jede mögliche Weise ihre Kampfkraft. Jeder Ukrainer ist heute bereit, die Grenzen der Ukraine mit der Waffe in der Hand zu schützen. Die Führer der demokratischen Welt müssen jetzt das Unmögliche möglich machen, um das Problem auf diplomatischem Weg zu lösen, um durch finanzielle und wirtschaftliche Sanktionen diese militärische Aggression gegen die Ukraine zu stoppen. Sonst werden Hunderttausende sterben, sonst werden wir in Europa wieder erleben, was Angst, Tod und Krieg bedeuten.


    Ist Ihr Land wirklich so vereint, wie Sie sagen? Gibt es im Süden und im Osten Ihres Landes nicht viele, die sich Russland verbunden fühlen?


    Das ist russische Propaganda. Meine ganze Familie lebt in der Ostukraine. Ich weiß, was meine Mutter über die russische Aggression empfindet. Die Leute haben Angst. Sie haben Angst vor einem Krieg, sie haben Angst, Flüchtlinge zu werden. Deshalb ist Putins Rückhalt in der Ukraine heute praktisch auf null gesunken – obwohl er hier früher ja zeitweise viel Unterstützung hatte. Putins Aggression hat die Ukraine geeint.

    Es wurde der Mitschnitt eines Telefonats veröffentlicht, in dem Sie zu sagen scheinen, Sie seien bereit, „eine Kalaschnikow zu nehmen und diesem Dreckskerl in die Stirn zu schießen“. Meinten Sie den russischen Präsidenten?

    Ich finde es schwer, private Gespräche zu kommentieren, die der russische Geheimdienst FSB gefälscht hat. Gleichzeitig aber betone ich, dass ich mit allen Mitteln versuchen werde, die Ukraine vor der Aggression des Kremls zu verteidigen. Heute träumt jeder Ukrainer, der machtlos die Aggression Putins miterleben muss, davon, das Land mit der Waffe in der Hand zu verteidigen.


    Sie haben versprochen, als Präsidentin einen „persönlichen Krieg gegen Oligarchen“ zu führen. In den neunziger Jahren sind Sie im Gasgeschäft selbst so etwas wie eine Oligarchin gewesen. Sind Sie die Richtige für diesen Kampf?


    Vor 17 Jahren habe ich verstanden, dass die Ukraine keine Zukunft hat, wenn das große Unternehmertum und die große Politik immer nur zusammen Geld machen wollen. Ich habe mich damals ein für allemal entschieden, die Geschäftswelt zu verlassen.


    Sie hatten damals engste Beziehungen zu Ministerpräsident Pawlo Lasarenko, der später in Amerika wegen Korruption ins Gefängnis gekommen ist.


    Es gibt Gerichtsentscheidungen in der Ukraine und in Amerika, die klar darlegen, dass die Vereinigten Energiesysteme, die ich damals führte, niemals Gesetze gebrochen haben. Auch das amerikanische Urteil zu Lasarenko bezieht sich in keinem einzigen Fall auf mein damaliges Unternehmen.


    Julija Timoschenko im Gespräch: ?Man darf dem Aggressor nicht geben, was er will? - Europa - FAZ

    Ich empfehle euch, unter den Artikel, die Kommentare/Lesermeinungen durch zu lesen.

  8. #898
    Avatar von Arbeiter

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    02.40 Uhr: Die USA erwägen die Entsendung eines Kriegsschiffs in das Schwarze Meer. Ein solcher Vorschlag sei im Gespräch, sagte ein ranghoher Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Dienstag an Bord eines Flugzeugs, mit dem Minister Chuck Hagel in den Bundesstaat Hawaii unterwegs war. Zudem solle sich "bald" eine Delegation nach Europa begeben, um NATO-Manöver in den östlichen Mitgliedstaaten vorzubereiten.
    08.08 Uhr: Die ukrainische Politikerin und Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko stößt bei den Deutschen auf große Vorbehalte. Fast zwei Drittel (64 Prozent) halten sie nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin "stern" nicht für vertrauenswürdig. Besonders misstrauisch sind die Wähler der Linken (82 Prozent), aber auch die der SPD (69 Prozent) und der Grünen (67 Prozent). Dass man Timoschenko, die mit Gasgeschäften ein Vermögen gemacht hat, vertrauen könne, meinen lediglich 20 Prozent aller Bürger.
    +++ Krim-Krise im News-Ticker +++: USA wollen Kriegsschiffe ins Schwarze Meer schicken - Ukraine News-Ticker Krim - FOCUS Online - Nachrichten

  9. #899
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Jetzt sieht man, dass die dummen ukrainischen Nationalisten in dieser Geschichte nichts weiter als billige Schachfiguren gewesen sind. Die Polizei duldet jetzt keine rechte Gruppierungen mehr, bzw. sie räumen auf und man will sie vollständig eliminieren. Die aktuelle Marionetten-Regierung will nichts mehr von ihnen wissen und distanziert sich. Auch die EU hat sie fallen gelassen, wie erwartet. Die Zweitsprache Russisch wird weiterhin in fast sämtlichen Regionen bleiben, wo eine grosse Minderheit vertreten ist.

    Das alles zeigt uns zugleich, dass die ganzen Phrasen über den Nationalismus völliger Blödsinn waren, weil mithilfe des künstlichen Nationalismus wurde lediglich der aktuelle, ungehorsame Präsident gestürzt, und hier hört die Nationalismus-Waffe schon wieder auf. Man widmet sich wieder den "europäischen Werten".

    Die Folgen: in Ukraine herrschen jetzt westliche Lakaien, und Krim gehört jetzt zu Russland. Die Nationalisten und Neofaschisten erwartet entweder das Gefängnis oder der Friedhof, und beides ist bereits schon geschehen.

  10. #900
    Avatar von Arbeiter

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