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Toleranz prädigen aber selber konsequent intolerant sein

Erstellt von Zurich, 27.01.2016, 09:18 Uhr · 53 Antworten · 3.132 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Der Begriff Toleranz ist so was von überstrapaziert und dazu noch meistens falsch eingesetzt. Eigentlich muss es um Akzeptanz gehen. Toleranz bedeutet nicht weiter als dulden/ertragen und die Geduld ist manchmal schnell überfordert. Was man nur duldet hat man eigentlich nicht akzeptiert. In gewissen gesellschaftlich wichtigen Bereichen ist Toleranz einfach zu wenig oder einfach nicht angebracht. Keiner muss etwas erdulden wenn er nicht will, ausgenommen gesellschaftliche Regeln und Gesetze, die kann man nicht nur dulden, die sind einfach zu akzeptieren.

    Aber ja, es sind oft die, die Toleranz einfordern, die nicht gewillt sind sie selbst zu üben. Da gehts nur streng der eigenen Linie und den eigenen Bedürfnissen nach.
    Schopenhauer hat mal gesagt: Toleranz heißt: die Fehler des anderen entschuldigen. Genie heißt: sie nicht zu bemerken.
    Ich finde das "Toleranzkonzept" ist sowieso fragwürdig.

    Kannst du tolerieren, dass dein Nachbar sein Frau vergewaltigt, weil es für ihn die Vergewaltigung in der Ehe gar nicht gibt, die Kinder mit Schlägen erzieht und dass die Tochter beschnitten wird etc.?

    Das sollen wir aber nach Schopenhauer akzeptieren....

    Es muss ein neuer Ansatz gefunden werden, Toleranz (alleine) kann es nicht sein.

    Überhaupt ist es wirklich Zeit dafür, dass wir die gegenwärtige Krise(n) dafür nützen, uns völlig neu zu definieren. Wir leben nicht mehr im 20 Jht., das ist in jeder Hinsicht vorbei. Wir stehen vor ganz neuen Herausforderungen und dafür müssen wir (neue) Fragen und/oder neue Antworten finden.

  2. #22
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von babyblue Beitrag anzeigen
    Ich finde das "Toleranzkonzept" ist sowieso fragwürdig.

    Kannst du tolerieren, dass dein Nachbar sein Frau vergewaltigt, weil es für ihn die Vergewaltigung in der Ehe gar nicht gibt, die Kinder mit Schlägen erzieht und dass die Tochter beschnitten wird etc.?

    Das sollen wir aber nach Schopenhauer akzeptieren....

    Es muss ein neuer Ansatz gefunden werden, Toleranz (alleine) kann es nicht sein.

    Überhaupt ist es wirklich Zeit dafür, dass wir die gegenwärtige Krise(n) dafür nützen, uns völlig neu zu definieren. Wir leben nicht mehr im 20 Jht., das ist in jeder Hinsicht vorbei. Wir stehen vor ganz neuen Herausforderungen und dafür müssen wir (neue) Fragen und/oder neue Antworten finden.
    Nein, Schopenhauer benutzt den Begriff Toleranz nur richtig, Vergewaltigungen sind inakzeptabel. Das meinte ich mit Toleranz vs Akzeptanz. Kleine Macken kann man tolerieren (ertragen/erdulden). Dazu hatte ich geschrieben: gesellschaftliche Regeln und Gesetze, die kann man nicht nur dulden, die sind einfach zu akzeptieren. Darunter fällt auch Vergewaltigung in der Ehe und Züchtigung von Kindern.

  3. #23
    Mudi
    Dass zwei homosexuelle Männer ein Baby adoptieren dürfen, sowas werde ich nie verstehen.

    Dass ADS kranke, nackte Bitches als Künstlerinnen und Frauen mit Kopftuch generell als gepeinigte betrachtet werden, sowas werde ich auch nie verstehen.

  4. #24
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Mudi Beitrag anzeigen
    Dass zwei homosexuelle Männer ein Baby adoptieren dürfen, sowas werde ich nie verstehen.
    Das musst du auch nicht. Wenn es gesetzlich verankert ist, ist es gesetzlich verankert. Ich vestehe zum Beispiel nicht warum Juden und Muslime ihre Knaben beschneiden lassen. Das Recht dazu ist aber gesetzlich verankert. Also hab ich das zu akzeptieren.

  5. #25
    Avatar von Hannibal

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    Zitat Zitat von Mudi Beitrag anzeigen
    Dass zwei homosexuelle Männer ein Baby adoptieren dürfen, sowas werde ich nie verstehen.

    Dass ADS kranke, nackte Bitches als Künstlerinnen und Frauen mit Kopftuch generell als gepeinigte betrachtet werden, sowas werde ich auch nie verstehen.
    Dass die Kurden keine eigene Republik haben dürfen, werde ich nie verstehen.

    Dass es manche Idioten gibt, die was gegen Homosexuelle haben, werde ich auch nie verstehen.

  6. #26
    Mudi
    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Das musst du auch nicht. Wenn es gesetzlich verankert ist, ist es gesetzlich verankert. Ich vestehe zum Beispiel nicht warum Juden und Muslime ihre Knaben beschneiden lassen. Das Recht dazu ist aber gesetzlich verankert. Also hab ich das zu akzeptieren.
    Erzähl mir was neues. Toleranz ist für mich andere Ansichten zu respektieren. Da geht es gar nicht um das Gesetz, das man sowieso befolgen sollte. Das Gesetz aber sollte nicht der alleinige Grund für die Toleranz sein, Toleranz sollte in einem selbst anfangen, ohne dass dir eine Strafe angedroht werden muss.

    Würden irgendwelche Leute einen Homosexuellen schlagen, wäre ich der erste der ihm helfen würde. Würde ich in eine Moschee gehen und mitbekommen, dass man einen Homosexuellen nicht rein lässt, weil er homosexuell ist, wäre ich der erste, der diese Moschee verlässt, weil das weder mit meiner Religion, noch mit meinem eigenen empfinden und meinen Werten vereinbar wäre.

    Und was Beschneidung betrifft. Sollte das hierzulande irgendwann nicht mehr möglich sein, werde ich mit dem zukünftigen Sohn einen Kurzurlaub machen hehe.

  7. #27
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von NovaKula Beitrag anzeigen
    Es heißt ja, dass Höcke mit der Deutschland Fahne provoziert habe.

    Wie kaputt muss man sein um so zu denken?
    Meinst du das bei Jauch? Diese Szene war doch voll peinlich, alle haben nur betreten geschwiegen und sich fremdgeschämt.

  8. #28
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von babyblue Beitrag anzeigen
    Jeden Tag ein neuer thread, und ein "gutes" Thema

    Mir geht es genauso, weder kann ich mit den einen noch mit den "falschen" Linken. Und tatsächlich nerven mich diejenigen, die iwelche klassisch Linken Fundithemen ansprechen noch mehr als diejenigen, die sowieso eindeutig rechts sind.

    Und das Flüchtlingsthema ist das beste Beispiel (wenn auch nicht das einzige): die Diskussion verläuft nur noch mehr nach dem Schema pro/contra, schwarz/weiß. Weder sind Flüchtlinge Heilige, nur weil sie Opfer sind, noch sind sie alle Verbrecher. Aber alles was nur ein bisschen von der jeweiligen Position abweicht, und das sind die falschen Linken viel mühsamer, wird bekämpft wie wenn es um einen Virus ginge, den man bereits im Ansatz abzutöten hätte. Genauso wird jede Diskussion sofort verhindert.

    Die abgehobene Linke ist zu abstrakt, es geht dabei um die Verteidigung von Ideen und viele Menschen spüren das auch (genau richtig). Eine Idee alleine ist aber noch lange keine Politik.

    Für normale, gewöhnliche Menschen können auch Ideen von Bedeutung sein, aber noch viel wichtiger ist das Konkrete, Banale etc. und je näher sie sich am Rande der Gesellschaft befinden, desto entscheidender sind sie auch (Gibt es meinen Arbeitsplatz noch morgen? Komme ich mit meinem Gehalt bis Monatsende aus? Was esse ich heute? etc.) Aber gerade dafür (für das Konkrete und Banale) gibt es eine sehr lange Tradition der Verachtung. Das hat bei den alten Griechen angefangen und das zieht sich bis heute durch. Einer der wenigen Ausnahmen ist Zizek, gibt sicher auch andere, die das hinbekommen, aber es einfach der Spannendste von allen.

    Er sieht sich selbst als Kommunist, aber er hat eine sehr große Bereitschaft, mit linken Tabus zu brechen und ist auch noch überaus lustig dabei, reißt dreckige Balkanwitze und ist einfach genial. Aber sogar er wurde als Faschist, Nazi etc., der quasi die Seiten gewechselt hätte denunziert. Und gerade an ihm sieht man, wie sehr dieser - wie du es nennst - "Maulkorb" bzw. sogar Denkverbote fortgeschritten sind. Er bezieht aber sehr gerne Stellung dazu und antwortet zB mit Oskar Wilde: " Mitgefühl und Liebe zu Leidenden ist bequemer als Liebe zum Denken."

    Zum diesem Denken gehört es eben auch, dass man sich höchst unangenehme und auch teilweise offensichtlich tabuisierte Fragen stellen.

    Klar sind die Flüchtlingsströme auch eine Folge des globalen Kapitalismus, aber ist es nicht auch so, dass die Flüchtlinge gerade auch mit den eher billigen Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt konkurrieren werden? Ist es nicht so, dass durch den Zuzug, die Mietpreise erneut in die Höhe schießen werden, da eine weitere Knappheit entstehen wird? Werden die EU-STaaten sehr viel Geld in die Hand nehmen müssen, um zB entsprechend viele Klassen für Schüler zu schaffen, Deutschkurse, Berufsausbildung, Gesundheitsvorsorge etc. Es könnte auch sein, dass unsere Eliten die Flüchtlinge dafür benützen, um den Mindestlohn zu senken.

    Dh für die normalen, gewöhnlichen und - gerade aus der Perspektive der falschen Linken - erbärmlichen Menschen wird das nicht bloß bedeuten, dass sie weniger verdienen werden, falls sie überhaupt einen Arbeitsplatz noch haben, sondern auch, dass sie mehr Geld brauchen werden, um eine Decke über dem Kopf zu haben.

    Und wieso ist es dann so erstaunlich, wenn diejenigen, die am meisten davon betroffen sein werden, denn die Villenbewohner werden es ganz sicher nicht sein, auf diese Bedrohung reagieren und den fremdenfeindlichen Populisten in die Arme laufen. Noch dazu kommt, dass man gerade den Rechten dieses Thema seit Jahrzehnten überlassen hat, dafür war sich die "Linke" irgendwie viel zu gut offensichtlich.


    Und hier kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt, weil man es den fremdenfeindlichen Populisten wie ein heißes Eisen überlassen hat, ist jeder, der auch nur einen einzigen Aspekt anspricht, in Übereinstimmung mit den rechten Populisten. Aber wie soll es denn die nicht geben, wenn man jahrzehntelang mit den üblichen Argumenten die vielen Probleme einfach unter den Teppich gekehrt hat? Dadurch haben sie sich aber nicht von alleine gelöst, sondern ganz im Gegenteil.

    Und warum können wir nicht aus den letzten Jahrzehnten lernen und uns auch wirklich unangenehme Fragen stellen wie zB


    Was wenn nicht bloß der Rassismus der Europäer der Grund dafür war, dass sich viele nicht integriert haben? Was wenn sie sich gar nicht integrieren wollen? Und was, wenn in weiterer Folge auch die Neuankömmlinge sich nicht integrieren wollen?

    Für mich sind diese falschen Linken einfach nur Heuchler, verlogen und unehrlich. Es geht ihnen nur um die Abgrenzung von den Rechten und dem dummen, bildungsfernen etc. Pöbel. Mehr ist nicht dahinter. Das ist eitles Gesocks (wie stehe ich selbst dar?) und nicht mehr.
    Zizka sieht sich eben nicht als Kommunist. Er spielt mit dem Begriff. Zizek oder Srecko Horvat sind eigentlich Musterlinke.. Sie hängen nicht zwanghaft an irgendwelchen Ideologien oder Nationen. Aber sie sind auch nicht für jeden verständlich. Hier wird jetzt auf. Linke geschossen und die Hälfte hier, nein, mehr als. die Hälfte, ist immer gegen die NATO,, gegen den Westen und degradiert. Bürgerbewegungen zu manipulierten Irren. Zizek befürwortete den NATO Angriff auf Serbien.. Sagte aber über alle Parteien seine Meinung. Er ist auch kein Yu-Nostalgiker, der Titos Verbrechen rechtfertigt oder erzählt irgendwelchen Märchen

  9. #29
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Novi Auto Beitrag anzeigen
    Zizka sieht sich eben nicht als Kommunist. Er spielt mit dem Begriff. Zizek oder Srecko Horvat sind eigentlich Musterlinke.. Sie hängen nicht zwanghaft an irgendwelchen Ideologien oder Nationen. Aber sie sind auch nicht für jeden verständlich. Hier wird jetzt auf. Linke geschossen und die Hälfte hier, nein, mehr als. die Hälfte, ist immer gegen die NATO,, gegen den Westen und degradiert. Bürgerbewegungen zu manipulierten Irren. Zizek befürwortete den NATO Angriff auf Serbien.. Sagte aber über alle Parteien seine Meinung. Er ist auch kein Yu-Nostalgiker, der Titos Verbrechen rechtfertigt oder erzählt irgendwelchen Märchen
    Er sieht sich selbst als Kommunist und zwar in Abgrenzung zum Sozialismus. Für ihn hat Marx eine bislang unübertroffene Kapitalismuskritik geschrieben, mehr aber auch nicht. Ansonsten ist er ein Hegelianer, der Hegel mit und durch Lacan liest.

    Den Nato-Angriff auf Serbien hat er befürwortet, ja, und er ist auch jetzt gleichzeitig pro-Kurdisch wie auch pro-Palästina. Aber es ist sogar noch "schlimmer", er befürwortet die Todesstrafe, ich nehme an, er folgt da dem "Konzept" von Hegel. Nach den üblichen linken Kriterien, ist Todesstrafe völlig verpönt. Und ist er jetzt deswegen ein reaktionäres Arschloch?

    Yu-Nostalgiker ist er ganz sicher nicht, aber wenn er davon erzählt, dann stilisiert er sich selbst nicht zu einem verfolgten Opfer und tut so als ob Yu lediglich aus Rankovic und Goli Otok bestanden hätte. Auf so eine Idee würde er wahrsch gar nicht kommen, aber eben nicht, um das zu verleugnen, sondern weil es für ihn ein integrierender Bestandteil seiner eigenen persönlichen Geschichte war.

    Das ist ja genauso eine Diskussion die völlig daneben läuft, egal wie man sie angeht. Was Yu angeht gibt es auch nur schwarz/weiß. Die Zwischentöne werden genauso nicht geduldet, weil schon wieder dieser armselige Pöbel/Mob nicht erkennen kann, dass es im Leben um mehr geht, als darum, dass man einen Arbeitsplatz haben möchte und/oder bis zum Ende des Monats durchkommen will. Das sind völlig banale, gewöhnliche Probleme, die genauso mit Verachtung "bestraft" werden. Sie werden denunziert als nicht demokratiefähige, sich nach einem starken Mann sehnende Idioten etc. Den Politikern würde es aber völlig frei stehen, sich genau darum auch zu kümmern und zu zeigen, dass sie es besser können. Warum tun sie das nicht?

    Der einfache, gewöhnliche, zu rechts neigende armselige pöbelhafte Mob ist halt zu banal für große Ideen, vor allem sind sie ihnen tatsächlich egal

    Habe letztens ein Buch über Ägypten gelesen, da war es genauso. Es ging um eine Ehepaar, die sich eine OP nicht leisten konnten. Sie sagte, für sie ist das völlig egal, ob die Regierung mehr Richtung Islam oder Militär geht, sie hat eben andere (konkrete) Probleme, denn ohne die OP kann ihr Mann nicht arbeiten, und das, was sie selbst verdienen kann, das reicht nicht.

    In Wahrheit ist das Thema völlig austauschbar, es ist egal, ob es um den Rassismus oder Feminismus etc. geht. Ich kann den Kampf dagegen/dafür als ein progressives Mittel für die Emanzipation der Armen, Frauen, Unterdrückten etc. betreiben oder ich setze es als ein (vernichtendes) Werkzeug ein, um die eigene Überlegenheit über die sehr oft patriarchale, intolerante, fremdenfeindliche Unterschicht/klasse einzusetzen.

    Letzteres machen sehr oft Vertreter und Vertreterinnen der oberen Mittelschicht. Und meine Ansicht ist, dass es sehr, sehr oft um die die Abgrenzung zur Unterschicht geht. Nur ein Beispiel: welcher Arbeiter würde sich mit dem Thema "Arbeiterbewegung" auf die Art und Weise auseinandersetzen, dass im Begriff "Arbeiter", die Frauen nicht enthalten sind und man sie deswegen mit einem anderen "sichtbar" machen muss? Man tut iwie so, als ob schon die Sprache diskriminieren würde und glaubt dadurch auch noch so eine Art Frauenpolitik zu betreiben. Frauenpolitik ist aber nicht Verwaltung von Sprache, sondern ganz konkrete Dinge, wie Kita-Plätze, Einkommensunterschiede etc.

    Und genauso ist es mit dem Rassismus - das ist abstrakt. Auf der konkreten Ebene geht es bei den Meisten um ganz konkrete Dinge wie zB eine Perspektive, einen Ausweg, Arbeitsplatz, Wohnen etc. Sie werden früher oder später fragen, wieso habt ihr soviel Mitgefühl und Liebe für die Flüchtlinge, während wir neben euch verrecken können, ohne dass es irgendjemanden kümmert. Ist das nicht eine berechtigte Frage? Und warum wird hier die eine Gruppe gegen die andere ausgespielt?

  10. #30
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Mudi Beitrag anzeigen
    Erzähl mir was neues. Toleranz ist für mich andere Ansichten zu respektieren. Da geht es gar nicht um das Gesetz, das man sowieso befolgen sollte. Das Gesetz aber sollte nicht der alleinige Grund für die Toleranz sein, Toleranz sollte in einem selbst anfangen, ohne dass dir eine Strafe angedroht werden muss.

    Würden irgendwelche Leute einen Homosexuellen schlagen, wäre ich der erste der ihm helfen würde. Würde ich in eine Moschee gehen und mitbekommen, dass man einen Homosexuellen nicht rein lässt, weil er homosexuell ist, wäre ich der erste, der diese Moschee verlässt, weil das weder mit meiner Religion, noch mit meinem eigenen empfinden und meinen Werten vereinbar wäre.

    Und was Beschneidung betrifft. Sollte das hierzulande irgendwann nicht mehr möglich sein, werde ich mit dem zukünftigen Sohn einen Kurzurlaub machen hehe.
    Ich hatt dich nur bestätigt, dass du Dinge nicht verstehen musst.

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