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Tony Blair entschuldigt sich für Iraq- Krieg

Erstellt von babyblue, 25.10.2015, 20:33 Uhr · 13 Antworten · 902 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von babyblue

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    Tony Blair entschuldigt sich für Iraq- Krieg

    Nach 12 Jahren entschuldigt sich Tony Blair für Fehler, die in Zusammenhang mit der Iraq-Invasion passiert sind.



  2. #2
    Avatar von Indiana Jones

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    Fakt ist, dass vor Saddam die bärtigen Typen alle eingesperrt waren und die Frauen in Irak mit Mini-Rock rumlaufen und studieren durften, um nur einige Beispiele zu nennen. Jetzt mit der künstlich eingesetzten Minderheiten-Marionetten-Regierung, damit sie den Hauptkriegsgrund das Öl günstiger bekommen können, ist es so, wie es kommen mussten, die Wölfe wurden rausgelassen, man hat ihnen rohes Fleisch vorgesetzt und nebenbei auch noch ihre Familienangehörigen mit Bomben getötet und Voila, schon hat man die heutige Situation im Nahen Osten erklärt. Viele vergessen, das in der heutigen globalisierten Welt, man sich die Probleme nach Hause holen kann, das Selbe geschieht mit den in Syrien einfallenden, unter anderem Oppositionelle Gruppierungen tötenden Russen.
    Jeder Mensch der einen anderen unschuldigen Menschen tötet, muss damit rechnen, dass seine Nachfahren sich ebenfalls dein Leben holen.

    PS: Dieser elende Feigling Tony entschuldigd sich erst jetzt? Er st älter geworden wie man sieht, sicher auch gottesfürchtiger, vorallem, wenn man mit so einer LÜGE einen Angriffskrieg startet, der ca. 850 000 Zivilisten das Leben kostet. Da bekommt man als Mitverantwortlicher sicher Magengeschwüre und will sich entschuldigen aber das bringt die unschuldigen Toten nicht zurück.

  3. #3
    Avatar von Aligatori

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    Den Krieg und die toten Zivilisten hätte es auch ohne Blair gegeben

  4. #4
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von Indiana Jones Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass vor Saddam die bärtigen Typen alle eingesperrt waren und die Frauen in Irak mit Mini-Rock rumlaufen und studieren durften, um nur einige Beispiele zu nennen. Jetzt mit der künstlich eingesetzten Minderheiten-Marionetten-Regierung, damit sie den Hauptkriegsgrund das Öl günstiger bekommen können, ist es so, wie es kommen mussten, die Wölfe wurden rausgelassen, man hat ihnen rohes Fleisch vorgesetzt und nebenbei auch noch ihre Familienangehörigen mit Bomben getötet und Voila, schon hat man die heutige Situation im Nahen Osten erklärt. Viele vergessen, das in der heutigen globalisierten Welt, man sich die Probleme nach Hause holen kann, das Selbe geschieht mit den in Syrien einfallenden, unter anderem Oppositionelle Gruppierungen tötenden Russen.
    Jeder Mensch der einen anderen unschuldigen Menschen tötet, muss damit rechnen, dass seine Nachfahren sich ebenfalls dein Leben holen.

    PS: Dieser elende Feigling Tony entschuldigd sich erst jetzt? Er st älter geworden wie man sieht, sicher auch gottesfürchtiger, vorallem, wenn man mit so einer LÜGE einen Angriffskrieg startet, der ca. 850 000 Zivilisten das Leben kostet. Da bekommt man als Mitverantwortlicher sicher Magengeschwüre und will sich entschuldigen aber das bringt die unschuldigen Toten nicht zurück.

    Demnächst wird ein Bericht zu dem Irakkrieg veröffentlicht, ein Untersuchungsausschuss untersucht schon mehrere Jahre. Und seine "Entschuldigung" ist nur ein taktischer Schachzug vor der Veröffentlichung. Er will im Vorfeld Gut Wetter machen.

  5. #5
    Avatar von lotus

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    Zitat Zitat von Aligatori Beitrag anzeigen
    Den Krieg und die toten Zivilisten hätte es auch ohne Blair gegeben
    Red kein Unsinn die meisten wollten keine Invasion im Irak.

  6. #6
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    12.379
    Der Grundstein für Saddams Ende wurde bereits schon vorher gelegt und liegt einige Jahrzehnte zurück.

    Saddam Husseins Naivität und der Glaube an ewige Verbündete hat ihm das Genick gebrochen. Anstatt sich aus dem Iran-Feldzug aus den achtziger Jahren zurückzuziehen (denn er auf Wunsch Washingtons begonnen hat) als er erfahren hatte, dass die Amis und ihre Verbündeten an alle Seiten Waffen geliefert hatte, führte er Washingtons Krieg weiter und musste am Ende völlig pleite einem Waffenstillstand zustimmen.

    Sein Bankrott liess schlussendlich seinen Blick auf Kuwait wandern und er holte sich bei der amerikanischen Botschaft eine "Blankoscheck" für den Einmarsch. Wieder vertraute er den Amis und wurde vom Freund von Gestern der Feind von Morgen. Das war eigentlich der Anfang vom Ende seiner politischen Karriere und 2003 wurde die Zeit reif ihn endgültig zu beseitigen.

  7. #7
    Avatar von Lilith

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    19.294
    und 2003 wurde die Zeit reif ihn endgültig zu beseitigen.
    Völkerrecht und Rechtsempfinden haben sich von einer starken Sicht von der absoluten Unantastbarkeit und Achtung der Souveränität und Integrität von Staaten quasi verschoben hin zu dem, dass mittlerweile etwa dem Selbstbestimmungsrecht der Völker viel mehr Gewicht eingeräumt wird, auch z.B. Eingreifen bei grober Verletzung von Menschenrechten bis hin zu existenziellen Gefährdungen ganzer Volksgruppen. Nichtdestotrotz habe ich starke Zweifel, ob die Aufgabe fremder Mächte sein kann, ob nun USA oder welcher Hegemonialmacht auch immer sein, darüber zu entscheiden, was und wer für ein Land oder Volk ein legitimer Präsident, Regierung ist whatever. Erzwungene Regimechanges von außen in der jüngeren und jüngsten Geschichte haben sich seltenst bis in eigentlich keinem Fall als "fruchtbar" erwiesen. Und die Leidtragenden sind in aller Regel nicht jene, die da etwas voran getrieben haben.

  8. #8
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Der Grundstein für Saddams Ende wurde bereits schon vorher gelegt und liegt einige Jahrzehnte zurück.

    Saddam Husseins Naivität und der Glaube an ewige Verbündete hat ihm das Genick gebrochen. Anstatt sich aus dem Iran-Feldzug aus den achtziger Jahren zurückzuziehen (denn er auf Wunsch Washingtons begonnen hat) als er erfahren hatte, dass die Amis und ihre Verbündeten an alle Seiten Waffen geliefert hatte, führte er Washingtons Krieg weiter und musste am Ende völlig pleite einem Waffenstillstand zustimmen.

    Sein Bankrott liess schlussendlich seinen Blick auf Kuwait wandern und er holte sich bei der amerikanischen Botschaft eine "Blankoscheck" für den Einmarsch. Wieder vertraute er den Amis und wurde vom Freund von Gestern der Feind von Morgen. Das war eigentlich der Anfang vom Ende seiner politischen Karriere und 2003 wurde die Zeit reif ihn endgültig zu beseitigen.
    Wenn man die USA als Freund hat, braucht man keine Feinde...



    Naja, mir fällt es immer schwerer überhaupt noch von USA zu sprechen. Handelte es sich um den nahen Osten, würde man von Vetternwirtschaft sprechen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Völkerrecht und Rechtsempfinden haben sich von einer starken Sicht von der absoluten Unantastbarkeit und Achtung der Souveränität und Integrität von Staaten quasi verschoben hin zu dem, dass mittlerweile etwa dem Selbstbestimmungsrecht der Völker viel mehr Gewicht eingeräumt wird, auch z.B. Eingreifen bei grober Verletzung von Menschenrechten bis hin zu existenziellen Gefährdungen ganzer Volksgruppen. Nichtdestotrotz habe ich starke Zweifel, ob die Aufgabe fremder Mächte sein kann, ob nun USA oder welcher Hegemonialmacht auch immer sein, darüber zu entscheiden, was und wer für ein Land oder Volk ein legitimer Präsident, Regierung ist whatever. Erzwungene Regimechanges von außen in der jüngeren und jüngsten Geschichte haben sich seltenst bis in eigentlich keinem Fall als "fruchtbar" erwiesen. Und die Leidtragenden sind in aller Regel nicht jene, die da etwas voran getrieben haben.
    Nicht vergessen: die 10 Jahre anhaltenden Sanktionen....500.000 Kinder sind gestorben/verhungert, das ist es offensichtlich Wert, wenn es um "Menschenrechte" geht....

    - - - Aktualisiert - - -


  9. #9
    JazzMaTazz
    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Der Grundstein für Saddams Ende wurde bereits schon vorher gelegt und liegt einige Jahrzehnte zurück.

    Saddam Husseins Naivität und der Glaube an ewige Verbündete hat ihm das Genick gebrochen. Anstatt sich aus dem Iran-Feldzug aus den achtziger Jahren zurückzuziehen (denn er auf Wunsch Washingtons begonnen hat) als er erfahren hatte, dass die Amis und ihre Verbündeten an alle Seiten Waffen geliefert hatte, führte er Washingtons Krieg weiter und musste am Ende völlig pleite einem Waffenstillstand zustimmen.

    Sein Bankrott liess schlussendlich seinen Blick auf Kuwait wandern und er holte sich bei der amerikanischen Botschaft eine "Blankoscheck" für den Einmarsch. Wieder vertraute er den Amis und wurde vom Freund von Gestern der Feind von Morgen. Das war eigentlich der Anfang vom Ende seiner politischen Karriere und 2003 wurde die Zeit reif ihn endgültig zu beseitigen.


    Du hast gerade die zerstörerische Seite der opportunistischen Politik des Westens erklärt.

  10. #10
    Avatar von babyblue

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Völkerrecht und Rechtsempfinden haben sich von einer starken Sicht von der absoluten Unantastbarkeit und Achtung der Souveränität und Integrität von Staaten quasi verschoben hin zu dem, dass mittlerweile etwa dem Selbstbestimmungsrecht der Völker viel mehr Gewicht eingeräumt wird....

    Bedenkt man, dass es auf der Erde rd. 500 Nationen gibt und davon ca. 140 nicht in dem Land leben, in der sie von "ihrer" Nation regiert werden, dann kann man sich auch gut vorstellen, welche "Sprengkraft" das von Wilson propagierte Selbstbestimmungsrecht der Völker hat, zumal es auch inzwischen Beispiele dafür gibt, wie es sich auswirkt, wenn diejenigen, die ihr Selbstbestimmungsrecht erhalten haben gleichzeitig den neuen Minderheiten jegliche Form von Rechten, wenn auch nicht de iure aber de facto verweigern...

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