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Tote bei Sturm auf Israels Grenzen

Erstellt von Yangkunnimle, 15.05.2011, 18:59 Uhr · 43 Antworten · 2.495 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
    18.05.2011
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    13
    Ist schon interessant, wie es Kritik hagelt, wenn jemand Araber als antisemiten pauschalisiert, aber es für alle anscheinend in Ordnung ist, dass Israel als Terrorstaat pauschalisiert wird...na brav!

    Araplara hayir diyoruz!

  2. #22
    Avatar von Domoljub

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Jetzt hör verdammt noch mal auf, alle arabischen Jugendliche als Terroristen bzw. antisemitistisch abzustempeln! JA, DU BIST HERZLOS. Und dass soviele Araber gegenüber Juden so empfinden, ist wohl das Menschlichste überhaupt, ich mein dass muss ein Kroate ja wohl wissen (und im Gegensatz zu dir sage ich nicht, dass alle Kroaten den Serben gegenüber feindlich sein müssen).
    Ein Idiot hat scheisse geschrieben, also darfst du auch scheisse schreiben? Jep, genau solche Argummentationen liebe ich... Sehr schön, weiter so.
    Nein, alle habe ich nicht abgestempelt. Ich habe in der Klammer dazugeschrieben, dass dies auf die meisten zutrifft und das tut es ja auch leider. Auch Menschen, die eigentlich nichts mit dem Konflikt zu tun haben und nur dieselbe Religion haben und ansonsten nichts anderes darüber wissen, wie in diesem Forum bzw. Privat bereits bewiesen wurde labern scheiße und betrachten alles nur engstirnig und sagen stets- "Scheiß Israel, scheiß Juden usw." den Rest will ich hier nichteinmal niederschreiben.... Ja unverständlich ist es nicht, aber trotzdem jeden einzelnen tot sehen zu wollen ist doch irgendwie sehr stark übertrieben. Das mit Kroatien und Serbien kann man nur schwer vergleichen, aber eines kannst du mir glauben direkt nach dem Krieg war es bei den meisten Kroaten und Serben sicher nicht anders. Israel und Palästina ist schon ein Konflikt, der sich bereits über ein halbes Jahrhundert zieht und wo die Emotionen wahrscheinlich nie abklingen werden, der Krieg auf dem Balkan ist mittlerweile 16 Jahre her, klar gibt es noch einige Deppen, manchen kann man es vielleicht nicht einmal verübeln, weil sie so viel durchmachen mussten. Aber da das ganze immer mehr abklingt, sieht die Lage doch um einiges anders aus.

    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Zum 2. Teil sagt Wiki folgendes:

    Ja, klar, ein damals elendiges Volk hat selber moderne Produktionshallen, hat die Technik, das Geld, den Glauben daran, ein Land zu verteidigen, wo man doch jahrelang dachte, u.a. in der NS-Zeit, Gott würde sie nur testen.
    Ja klar, das mit den Waffen habe ich ja auch gesagt, aber jeder bekommt im Krieg irgendwo Waffen her, das ist etwas "normales".

  3. #23

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    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Genau so viele Rechte hatten? Das ist ein Witz, es gab häufig Übergriffe auf Juden bevor Israel gegründet wurde.
    Hier ist mal das krasseste Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hebron_(1929)
    Ich denke du hast mich missverstanden, vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt. Mit "gleichen Rechten" meinte ich so etwas wie einen moralischen Anspruch an das Land Palästina. Die wenige Juden, die schon vor der zionistischen Zuwanderung da waren, waren genauso gerechtfertigt diesen Anspruch zu haben als die Araber. Nur dass sie viel weniger waren.

    Ich meinte nicht praktische Bürgerrechte. In der Mandatszeit waren diese sowieso sehr begrenzt für beide, die Briten haben die wichtigen Entscheidung getroffen, und früher in der osmanischen Zeit gab es die übliche Benachteiligung von nicht-Muslimen.

    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Und grösstenteils kann man ihm danke sagen, dass es Israel heute gibt:
    Mohammed Amin al-Husseini
    Ich habe schon bemerkt, dass die Geschichte von al-Husseini oft als Rechtfertigung für Zionismus benutzt wird. Also, ich denke das ist nicht richtig, weil dieser arabischer Anti-judaismus die Reaktion zum Zionismus war, nicht umgekehrt. Außerdem gab es nicht nur in Palästina Pogrome gegen Juden oder Kooperation mit den Nazis. Das gab es in fast allen Ländern von Europa, und trotzdem wurden in diesen keine jüdische Staaten gegründet.

    Al-Husseinis Politik hat vielleicht welche Rolle gespielt, war aber kein Hauptgrund für die Gründung Israels. Entscheidend waren die Balfour-Deklaration, die britische Zulassung zur jüdischen Einwanderung, die Zustimmung von USA und Sowjetuion zur Teilung Palästinas, die arabische Schwäche, sowie natürlich der Holokaust.

  4. #24

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    Zitat Zitat von TurkishJew Beitrag anzeigen
    Ist schon interessant, wie es Kritik hagelt, wenn jemand Araber als antisemiten pauschalisiert
    Das klingt auch schon deswegen ganz falsch, weil die Araber selbst semitisch sind.

    Es wäre viel richtiger wenn man lieber den Begriff anti-jüdisch benutzen würde.

  5. #25
    Ferdydurke
    Israel: Investigate Killings During Border Protests | Human Rights Watch

    Humanrights watch zu dem Thema- auch als Korrektur des nicht sehr eindeutigen Eingangsposts.

    Anscheinend kam es zu Toten und schwerverletzten nicht nur in Gegenden, wo die Grenze gestürmt wurde, sondern auch bei Demonstranten außerhalb der Sicherheitszone, und sowohl steinewerfenden Dewmonstranten, als auch offensichtlich friedlichen Demonstranen bzw. Journalisten.

    Hrw wirft Israel Menschenrechtsverletzungen vor, weil es sich um eine Situation außerhalb eines bewaffneten Konflikts handelte, und das Vorgehen in mehreren Fällen ungerchtfertigt war (keine Warnschüsse, kein Tränengas, Schüsse mit scharfer Munition, in denen israelische Soldaten nicht gefährdet waren) und fordert eine Untersuchung.

    None of the witnesses or other reports indicated that Israeli forces had deployed teargas or other non-lethal crowd-control measures before using live ammunition. Lethal force is an inappropriate response to the mere threat of unarmed civilians illegally crossing a border.

    Using intentional lethal force where not strictly necessary to protect life is likely to violate the right to life in a non-armed-conflict policing situation such as crowd control, even when carried out by soldiers, Human Rights Watch said. Unjustified killings should be prosecuted as crimes.
    bzgl der Vorfälle an der libanesischen Grenze


    In policing situations, security forces may use lethal force only when it is strictly necessary to protect life. The United Nations Basic Principles on the Use of Force and Firearms by Law Enforcement Officials state that security forces in such context shall "apply non-violent means before resorting to the use of force and firearms," and that "whenever the lawful use of force and firearms is unavoidable, law enforcement officials shall: (a) Exercise restraint in such use and act in proportion to the seriousness of the offence and the legitimate objective to be achieved; (b) Minimize damage and injury, and respect and preserve human life." The Basic Principles state that "Governments shall ensure that arbitrary or abusive use of force and firearms by law enforcement officials is punished as a criminal offence under their law."

  6. #26
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von zahav-bug Beitrag anzeigen
    ...bzw, wie einst Golda Meir sagte:

    "Es wird erst Friede für Israel geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie die Juden hassen!"
    Und ich sage: Jemand der mir meine Heimat und viell. sogar meine Kinder nimmt,den hasse ich. Das ist Beweis genug für meine Liebe.

  7. #27
    Avatar von Lilith

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    19.294
    Zitat Zitat von zahav-bug Beitrag anzeigen
    ...bzw, wie einst Golda Meir sagte:

    "Es wird erst Friede für Israel geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie die Juden hassen!"
    Friede wird es dann geben, wenn den Kindern beider "Seiten" echte Chancen und Perspektiven für eine Zukunft gegeben werden. Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen. Nur wird scheinbar unter diesem Deckmantel vielfach eine Politik betrieben, die rassistisch und kolonialistisch anmutet. Sei es von der Wasserversorgung bis hin zur Gängelung der Menschen an den Grenzübergängen und damit Schwierigkeiten in Bezug auf Arbeit, Schulbesuch etc. über die völkerrechtswidrige Siedlungspolitik bis hin zu möglicherweise nicht zu rechtfertigender Tötung Unschuldiger wie im Gazakrieg oder hier.
    Und wenn ich hier mich auf Israel konzentriere, dann deswegen, weil ich hier gerade auf die Aussage einer Israeli anspringe und weil die Israelis aus meiner Sicht aufgrund ihrer herausragenden militärischen und wirtschaftlichen Überlegenheit die Lösung des Koflikts durchaus auch zur mehr oder weniger beiderseitigen Zufriedenheit am ehesten in der Hand haben.
    Seht euch, wenn ihr da heran kommt nur mal die Dokus zu Checkpoints an. Übrigens israelische. Neta Efrony "Kalandia - A Checkpoin's story" oder klein wenig älter "Checkpoint" von Yoav Shamir.

    Der Satz von Golda Meir ist für mich insofern, sorry, Humbuk, weil er einseitige Schuld an dem ganzen Konflikt suggeriert. Zumindest so wie ich ihn interpretiere. Und das ist definitiv nicht der Fall.

  8. #28

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    15
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Friede wird es dann geben, wenn den Kindern beider "Seiten" echte Chancen und Perspektiven für eine Zukunft gegeben werden...

    Der Satz von Golda Meir ist für mich insofern, sorry, Humbuk, weil er einseitige Schuld an dem ganzen Konflikt suggeriert. Zumindest so wie ich ihn interpretiere. Und das ist definitiv nicht der Fall.

    Hallo,

    wenn man einen kurzen Blick auf die Charta der Hamas wirft, wird man resigniert feststellen müssen, dass es niemals Frieden in dieser Region geben wird...

    ein Auszug aus der Charta:

    PRÄAMBEL:
    "Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat."

    ART. 6:
    "Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten."

    ART. 7:
    "Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten.


    ...im übrigen wurde genau dieselbe Diktion von den anderen arabischen Staaten verwendet, bevor sie mehrere Male über Israel herfallen wollten und sie "wörtlich" ins Meer treiben wollten. Im Zuge dieser Kriege wurden auch über 800.000 Juden aus den arab. Ländern vertrieben. Sie wurden selbstverständlich in Israel integriert. Das Problem der Araber ist halt, dass sie "Ihre" Flüchtlinge lieber in Lager halten und so den Konflikt zusätzlich pushen möchten!

    Auch kann ich Israel gut verstehen, dass sie gewisse Gebiete besetzt halten, um mögliche weitere Angriffe best möglich abwehren zu können - wie zb die Golan-Höhen - denn so ehrlich muss man sein - jeder verlorene Krieg hat Konsequenzen - das musste sowohl Deutschland, Österreich als auch etwa Serbien schmerzhaft zur Kenntnis nehmen! Weshalb sollten die Araber ungeschoren davon kommen?

    Solange die Araber nicht verstehen, dass sie Israel nicht von der Landkarte tilgen können, wird ihr vermeindliches, zukünftiges arabisches Staatsgebiet, innerhalb des historischen Israels, immer kleiner werden - denn wer zu spät kommt, den bestraft ja bekanntlich das Leben! (ohne zynisch sein zu wollen)

  9. #29

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    Zitat Zitat von Jangkunnimle Beitrag anzeigen
    Die Palästinenser trauern am Tag der Katastrophe um den Verlust ihrer Heimat vor 63 Jahren. Damals wurde der Staat Israel gegründet - Hunderttausende Araber flohen oder wurden vertrieben. Meist blieb es am 15. Mai ruhig, doch in diesem Jahr war alles anders.

    Neue Eskalation in Nahost: Beim Sturm auf Israels Grenzen sind am sogenannten Nakba-Tag zahlreiche Palästinenser getötet oder verletzt worden. Erstmals seit Jahrzehnten durchbrachen am Sonntag Tausende Zivilisten von Syrien aus die streng bewachte Grenze zu den von Israel besetzten Golanhöhen, wie die israelische Armee mitteilte. Im südlichen Libanon wurden fünf Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und 30 weitere verletzt.

    Auch im Gazastreifen gab es unter Demonstranten Dutzende Verletzte. An Militärsperren im Westjordanland und in Ost-Jerusalem kam es zu heftigen Krawallen. Die Palästinenser gedenken am Tag der Nakba (Katastrophe) der Flucht und Vertreibung Hunderttausender Araber aus dem historischen Palästina nach der israelischen Staatsgründung von 1948.



    Quelle: Neue Eskalation in Nahost - Tote bei Sturm auf Israels Grenzen - Politik - sueddeutsche.de
    Wie kann man nur die Grenzen dort durchbrechen und nicht erwarten, erschossen zu werden? :-O Da muss man sich doch NICHT wundern, lol.
    Mir tut es trotzdem Leid, dass es dort Tote gab!

  10. #30

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    Domoljob beweist schon wieder, dass sein Gehirn nicht in der Lage ist normale Gedankengänge zu verstehen und logisch miteinander zu verknüpfen. Aber dumm sein macht nichts, wenn man wenigstens Charisma hat. Aber selbst das fehlt ihm, er ist also ein dummer unsympathischer Trottel.

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