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Tote bei Sturm auf Israels Grenzen

Erstellt von Yangkunnimle, 15.05.2011, 18:59 Uhr · 43 Antworten · 2.498 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.360
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Guckst du hier:
    Ja, ich denke, ich habe diesen Dokumentar schon früher geguckt.

  2. #42
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Denkst du ernstlich, die Hamas wir jemals damit aufhören? Niemals!.
    Israel wird weiterhin seine Bürger schützen wollen bez. müssen.

    Meines Wissens nach, hat Israel immer auf eine Provokation reagiert. Ohne Provokation keine Reaktion, ist doch rigendwei logesch, oder?
    Das stimmt nicht so ganz- in der Vergangenheit sind Provokationen auch ganz eindeutig von Israel ausgegangen, einige Ministerpräsidenten haben da leider eine unrühmliche Rolle inne. Insofern handelt es sich eher um eine Kreislauf von Reaktionen und Provokationen, allerdings sind ALLE der Meinung, ständig nur zu reagieren.

    Mein Problem mit der aktuellen Situation im Gazastreifen- in der Vergangenheit hat sich doch gezeigt, daß radikale Kräfte moderater werden (müssen! Ansonsten verlieren sie ihre Machtgrundlage in der Bevölkerung) sobald sie in Verhandlungen einbezogen werden. sobald jedoch moderate bKräfte in Verhandlungen erfolglos bleiben, kommt es zur Radikalisierung. Ich denke, die gegenwärtige Blokadepolitik gegenüber Gaza produziert in erster Linie einen Haufen arbeitsloser, perspektivloser junger Männer und verarmte, verzweifelte Familienväter, die auf Gedeih und Verderb von der Zuteilungspolitik der Hamas abhängig sind- kurz: Zulauf für die Hamas (die bereits einen sich zunehmend radikalisierenden Flügel hat, bei dem es fraglich ist, in wieweit er noch unter Kontrolle ist) Abgesehen davon handelt es sich meiner Meinung nach um eine Kollektivbestrafung. Denn- was sollte denn die positive Folgen dieser Blokade sein? Ein Aufstand der Bevölkerung gegen die Hamas (die alle Vorräte kontrolliert, und letztendlich gewählt wurde, weil die Fatah versagt hatte, und außerdem ihre politischen Feinde verrotten foltern und hinriuchten läßt)?

    Sagen ewir also- der Durchschnittsbewohner Gazas- mit einer wahrscheinlich großen Familie, zerstörter Existenzgrundlage und arbeitslos, der in einem wahrscheinlich von der letzten Militäraktion noch zerstörten Haus wohnt, soll sich jetzt spontan gegen die Hamas auflehnen? Viel wahrscheinlicher ist doch, das er den Kopf einzieht, versucht, sich zu arrangieren und irgendwie mit der Hamas so gutzustellen, daß er an Baumaterial kommt.

    Hat jemals eine wirtschaftliche Blokade zum Sturz einer Regierung geführt?

  3. #43
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Das Problem ist nur, nehmen die Israelis die Mauer und Zäune weg, was passiert dann?
    Selbstmordattentäter, Sprengstoffanschläge......... ersteres habe ich hautnah erlebt und ich garantiere jeden, wer das erlebt hat, kennt auch Hass.
    Würde das aufhören, wäre ein Weg zum Frieden eher möglich.
    Was die Mauer betrifft- letztendlich scheint mir das für den Moment eine notwendige Lösung zu sein. Allerdings sollte der Verlauf nicht den Eindruck erwecken, man schnappt sich was zu schnappen ist und schafft vollendete Tatsachen in Beton. Der Verlauf der Mauer muß irgendwie rechtlich legitimiert sein, und nicht in erster Linie durch Interessen von Siedlern bestimmt sein. Außerdem sollte es für Anwohner des Grenzgebietes möglich sein, menschenwürdig zu leben- d.h. auch Besuche empfangen zu dürfen, und ein gewisses Maß an Privatsphäre zu genießen, das man z.B. nicht hat, wenn man sein Haus mit der Armee teilt, sowie Zugang zu Land etc. Ich denke, letztendlich sind es auch diese dauernden Schikanen, die Menschen völlig zermürben und ein großes Hindernis für den Friedensprozess sind. Es braucht Lösungen, die den Palästinensern irgendwie Normalität erlauben. Natürlich kann man argumentieren- warum soll eine Mutter aus Gaza ihr chronisch krankes Kind im Krankenhaus in Betlehem besuchen können, solange Raketen auf Israel geschossen werden? Oder DAAD-Stipendianten ihr Stipendium antreten können? Man könnte aber auch davon ausgehen, daß eben diese Stipendianten Hoffnungsträger für den Friedensprozess sind, und wahrscheinlich genausowenig Bombenbauer wie besagte Mutter, und daß es nicht nur ungerecht ist, sie pauschal mitzubestrafen sondern auch kontraproduktiv- denn diese Art von Erlebnissen stärkt eher das Bild von Israel als Besatzermacht, die eine Willkürherrschaft ohne Rücksicht auf internationales Recht ausübt, als einem zukünftigen Nachbarn.

  4. #44
    Avatar von Domoljub

    Registriert seit
    27.08.2008
    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von Masar Beitrag anzeigen
    Nein, dass du gegen Palästina bist ist die Tatsache die dich unsympathisch macht. Die Tatsache die dich zum Deppen macht ist deine Argumentation weshalb du gegen Palästina bist.
    Du hast beim ersten Satz ein nicht vergessen und es ist mir auch egal wem oder was ich symphatisch bin oder nicht. Ich habs aber schon in einen anderen Thread niedergeschrieben, wieso ich jetzt besonders bei diesem Thema argumentiere. Geht schon einem auf den Sack oder?

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