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Türkei Sammelthread

Erstellt von Stevan, 09.11.2004, 23:39 Uhr · 1.174 Antworten · 44.101 Aufrufe

  1. #751

    Registriert seit
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    Also ich hoffe, dass Erdogan in Sachen Ausländerrecht nichts erreichen wird. Der sogenannte Familiennachzug ist einfach nur ein riesiges Schlupfloch für unkontrollierte Einwanderung, die wir nicht brauchen können. Und das sollte endlich mal gestopft werden. Wir haben von der Aufnahme dieser Leute rein gar nichts, schaffen uns im Gegenteil nur neue Probleme. Nur die Türkei profitiert von dieser Regelung, und Beziehungen zwischen Staaten sollten auf Regeln beruhen, die beiden Seiten nutzen.

  2. #752
    Popeye
    Mein ich auch
    Ich finde sogar alle Türken in DE sollten in die Heimat zurück geschickt werden.Daher bin ich für Merkel.Aber von der Bildung her bin ich für SPD, denn der Bildungssystem von Merkel is das letzte !!!

  3. #753

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    2.766
    Türkei hier Türkei da blabla.

  4. #754

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    Zitat Zitat von Istanbul-since-1453 Beitrag anzeigen
    Mein ich auch
    Ich finde sogar alle Türken in DE sollten in die Heimat zurück geschickt werden.Daher bin ich für Merkel.Aber von der Bildung her bin ich für SPD, denn der Bildungssystem von Merkel is das letzte !!!
    und was ist der grund dafür?

  5. #755
    Popeye
    Wir werden nicht als Deutsche gesehen also die die den Deutschen Pas haben.Mach ma ne Umfrage keiner will den Türken hier haben darum halt.Nur die zur Uni gehen sollten hier bleiben.

  6. #756

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    Zitat Zitat von Istanbul-since-1453 Beitrag anzeigen
    Wir werden nicht als Deutsche gesehen also die die den Deutschen Pas haben.Mach ma ne Umfrage keiner will den Türken hier haben darum halt.Nur die zur Uni gehen sollten hier bleiben.
    na und wenn sie die nicht hierhaben wollen.
    raus schmeißen können sie sie nicht denk doch nur an die ganzen familien deren lebenssituation sich drastisch verschlechtern würde.

  7. #757

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    Na ja, es zeugt nicht gerade von großer Würde, wenn man als Fremder/Gast in einem Land bleibt, dessen Bevölkerung damit nicht einverstanden ist. Noch würdeloser finde ich es, wenn man im Gegenteil noch leichtere Zuzugsbedingungen für noch mehr Einwanderer aus dem Mutterland fordert. Das kann doch nicht gutgehen, weil dadurch nur die Ghettos wachsen, die sozialen Spannungen und sich irgendwann die Sache entlädt. Zumal die demographische Entwicklung den sozialen Sprengfaktor noch potenziert.

    Hier zu sagen "Die können eh nichts dagegen machen", ist ziemlich kurzsichtig, denn irgendwann bekommt halt ein Haider, Le Pen oder Strache seine Mehrheiten. Es wäre doch viel vernünftiger und weiser, auf weitere Einwanderung bzw Familiengründung im Gastland zu verzichten, weil die Kinder offensichtlich eh keine Chance im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben des Gastlandes haben, jedenfalls 95%.

    Das gilt natürlich nicht für seit Jahrhunderten eingesessene Minderheiten oder solche, die durch Grenzverschiebungen entstanden sind.

  8. #758

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    PS.: Das mit der drastischen Verschlechterung sehe ich übrigens nicht so, im Gegenteil. Zuerst wäre es natürlich materiell schwieriger, aber überleg dir doch mal die Perspektiven der Leute hier: So eine Familie kann nur hoffen, dass ihre Kinder einen niedrig qualifizierten Billigjob bekommen, viel wahrscheinlicher sind aber Arbeitslosigkeit und/oder Kriminalität. Wenn sich diese Bevölkerungsgruppe nun auch noch stark vermehrt, dann wird irgendwann die Gastgesellschaft nicht mehr bereit sein, diesen Leuten den Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Es war natürlich ein großer Fehler, die Gastarbeiterregelung nicht konsequent durchzuziehen, da hat der Staat in Deutschland/Österreich wirklich einen großen Fehler gemacht, für den nun beide Seiten büßen müssen. Aber langfristig führt nichts daran vorbei, wieder in die Heimat zurückzukehren.

  9. #759

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    30
    Zitat Zitat von Istanbul-since-1453 Beitrag anzeigen
    Das wird kein unbeschwertes Treffen: Der türkische Ministerpräsident Erdogan wird Kanzlerin Merkel beim Deutschland-Besuch mit einer ganzen Reihe von Forderungen und Beschwerden konfrontieren. Die Mängelliste reicht von der Völkermord-Debatte bis zum Ausländerrecht.


    stanbul - Türkischen Zeitungsberichten zufolge will Recep Tayyip Erdogan das Treffen mit Angela Merkel für eine Art Generalabrechnung nutzen. Auf seiner Mängelliste stehen demnach das geplante EU-weite Verbot einer Völkermord-Leugnung und das vom Bundeskabinett beschlossene neue Ausländerrecht, berichtet die regierungsnahe türkische Zeitung "Zaman" heute. Außerdem werde er die EU-Ratsvorsitzende auffordern, wieder Schwung in die EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara zu bringen.

    Recep Tayyip Erdogan: Mängelliste im Gepäck
    AP

    Recep Tayyip Erdogan: Mängelliste im Gepäck
    Die Pläne für ein Verbot der Leugnung von Völkermorden sorgen in der Türkei für großen Wirbel, weil Ankara davon ausgeht, dass damit die türkische Haltung zu den Massakern an den Armeniern im Ersten Weltkrieg für illegal erklärt werden soll. Die Zeitung "Sabah" schrieb, das Thema könnte zur schwersten deutsch-türkischen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg führen.

    Die Pläne seien beunruhigend, zitierte das Blatt einen Vertreter des türkischen Außenministeriums. Laut "Zaman" will Erdogan die Bundeskanzlerin vor negativen Folgen des Gesetzes für die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU warnen und einen Verzicht auf das Gesetz fordern.

    Der deutsche Botschafter in Ankara, Eckart Cuntz, wandte sich in der Zeitung "Turkish Daily News" gegen den Eindruck, das geplante Gesetz ziele auf die Türkei. In dem Entwurf würden die Massaker an den Armeniern nicht als Völkermord definiert, sagte der Diplomat der Zeitung zufolge. Die Türkei betrachtet den Tod von mehr als hunderttausend anatolischen Armeniern in den Jahren 1915 bis 1917 nicht als Völkermord, sondern als tragische Folge einer kriegsbedingten Umsiedlungsaktion.

    Auch das neue deutsche Zuwanderungsgesetz und die darin enthaltene Forderung, dass nachziehende Ehegatten vor der Einreise nach Deutschland grundlegende Deutschkenntnisse erwerben sollen, wird laut "Zaman" in den Gesprächen zwischen Erdogan und Merkel zur Sprache kommen. Erdogan werde die Sorgen der in Deutschland lebenden Türken bei diesem Thema ansprechen.

    Das schwierige Verhältnis zwischen der Türkei und der EU dürfte ebenfalls eines der Themen sein. Erdogans Regierung hatte sich vor einigen Wochen bitter darüber beschwert, dass sie nicht zu den Feiern zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge nach Berlin eingeladen wurde. Erdogan selbst hatte kritisiert, in Europa gebe es die Ansicht, dass die EU ein "Christenclub" sein solle, und angekündigt, dies bei Merkel anzusprechen.

    Zudem verlangt die Türkei, die deutsche EU-Präsidentschaft solle bis Juni die Eröffnung weiterer Verhandlungskapitel in den türkischen EU-Beitrittsgesprächen durchsetzen. Die EU hatte die Türkei-Verhandlungen im Dezember wegen des Streits um das türkische Nein zu einer Hafenöffnung für Zypern teilweise auf Eis gelegt.

    Erdogan und Merkel eröffnen am Sonntag die Hannover-Messe, bei der die Türkei in diesem Jahr Partnerland ist.

    Frechheit, der Typ wagt es noch Forderungen zu stellen.
    Keine Hilfe für den EU Beitritt.

  10. #760

    Registriert seit
    10.06.2006
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    1.894
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    PS.: Das mit der drastischen Verschlechterung sehe ich übrigens nicht so, im Gegenteil. Zuerst wäre es natürlich materiell schwieriger, aber überleg dir doch mal die Perspektiven der Leute hier: So eine Familie kann nur hoffen, dass ihre Kinder einen niedrig qualifizierten Billigjob bekommen, viel wahrscheinlicher sind aber Arbeitslosigkeit und/oder Kriminalität. Wenn sich diese Bevölkerungsgruppe nun auch noch stark vermehrt, dann wird irgendwann die Gastgesellschaft nicht mehr bereit sein, diesen Leuten den Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Es war natürlich ein großer Fehler, die Gastarbeiterregelung nicht konsequent durchzuziehen, da hat der Staat in Deutschland/Österreich wirklich einen großen Fehler gemacht, für den nun beide Seiten büßen müssen. Aber langfristig führt nichts daran vorbei, wieder in die Heimat zurückzukehren.
    Was du leider vergisst, ist, dass die meisten Immigranten deutschen Pass haben also nix mit abschieben. Sie fühlen sich nur nach wie vor nicht wie Deutsche, sondern als Ausländer. Und dagegen kann man nix machen, denn der deutsche Staat darf seinen Bürgern nicht die Staatsbürgerschaft entziehen. Einzige Möglichkeit ist, das Schulsystem und die Bevölkerungsstruktur grundlegend zu ändern, d.h. die Hauptschule als solche abschaffen und den Ausländeranteil in bestimmten Regionen zu senken und in anderen anzuheben.

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