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Türkei Sammelthread

Erstellt von Stevan, 09.11.2004, 23:39 Uhr · 1.174 Antworten · 44.037 Aufrufe

  1. #761
    Avatar von Velez

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    Zitat Zitat von Sniperist Beitrag anzeigen
    Frechheit, der Typ wagt es noch Forderungen zu stellen.
    Keine Hilfe für den EU Beitritt.
    was los bosnischer orthodoxe? wenn ihr die polizeireform begrüsst dan würdet ihr euch auch langsam der eu beitreten.

  2. #762

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    21.11.2006
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    3.795
    Zitat Zitat von LanceVanceDance Beitrag anzeigen
    Was du leider vergisst, ist, dass die meisten Immigranten deutschen Pass haben also nix mit abschieben. Sie fühlen sich nur nach wie vor nicht wie Deutsche, sondern als Ausländer. Und dagegen kann man nix machen, denn der deutsche Staat darf seinen Bürgern nicht die Staatsbürgerschaft entziehen. Einzige Möglichkeit ist, das Schulsystem und die Bevölkerungsstruktur grundlegend zu ändern, d.h. die Hauptschule als solche abschaffen und den Ausländeranteil in bestimmten Regionen zu senken und in anderen anzuheben.
    Also der Staat darf nach der derzeitigen Rechtslage die Staatsangehörigkeit nicht entziehen, aber er darf auch niemandem vorschreiben, wo er zu wohnen hat. Also ist dein Vorschlag nicht durchführbar. Die Abschaffung der Hauptschule würde auch nichts ändern, denn es ist schon jetzt so, dass deutsche Eltern ihre Kinder gezielt von Schulen mit hohem Ausländeranteil fernhalten, was angesichts der Zustände an diesen Schulen verständlich ist. Würde man dagegen staatlicherseits vorgehen, könnte man als Partei oder Politiker höchstens Wähler verlieren - die Maßnahme würde so oder so unterlaufen werden.

    Abgesehen davon, möchte ich noch einmal auf deinen ersten Einwand eingehen: Man kann auch unterhalb des Staatsbürgerschaftsentzugs als Regierung/Gesetzgeber/Verwaltung viel tun, zb den Familiennachzug durch extrem hohe Anforderungen an Mindestalter und Sprachkenntnisse praktisch völlig unmöglich machen oder sogar offen abschaffen, man kann die bisher verliehenen Staatsbürgerschaften auf Formfehler im Verwaltungsverfahren durchforsten, man kann auch die Einbürgerungen ab sofort komplett stoppen (es sind bei weitem nicht alle Ausländer eingebürgert, wenn auch, da hast du Recht, sehr viele) und man kann letztendlich sehr streng kontrollieren, ob eingebürgerte Personen die alte Staatsangehörigkeit wieder angenommen haben (damit verlieren sie automatisch die deutsche).

    Und zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass man auch andere Maßnahmen durchsetzen kann, wenn die Lage kritisch wird. Die Unruhen in Frankreich und die Zustände in Teilen Berlins sind ja nur ein Anfang. Wenn die perspektivlose ausländische Jugend offen den Aufstand probt und es darauf ankommen lässt, dann wird auch der Entzug der Staatsbürgerschaft toleriert oder glaubst du ernsthaft dass selbst ein bürgerlicher Grüner oder ein auf die Grundrechte pochender Verfassungsrichter sich für die Rechte von Leuten einsetzen wird, die marodierend durch sein gutsituiertes Viertel ziehen und sein Töchterchen und sein Söhnchen auf dem Schulweg terrorisieren?

  3. #763

    Registriert seit
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    3.795
    Was ich damit sagen will: Rechtliche Regeln sind im Ausnahmezustand völlig bedeutungslos. Dummerweise existieren in Westeuropa in jedem Land ethnodemographische Zeitbomben, die ohne jeden Zweifel in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten explodieren werden. In Frankreich sieht man doch einen enormen Unmut in der Bevölkerung schon jetzt auf die Politik umschlagen, in Deutschland ist das noch gedeckelt, in Österreich hingegen ist die FPÖ nicht umsonst gerade in Wien so stark, in den Niederlanden und Belgien siehts ähnlich aus wie in Frankreich. Es hat sich einfach als Illusion herausgestellt, diese Idee, dass man Millionen Einwanderer aus den Unterschichten Asiens und Afrikas in Europa integrieren könne.

  4. #764
    Crane
    Ich bin irgendwie nicht so pessimistisch.

    Klar gibt es da ein großes Problem und die Integration ist Momentan so ziemlich gescheitert. Aber ich stelle auch sehr oft große Unterschiede bei der Integration von Ausländern fest, wenn man ihr Herkunftsland mit in betracht zieht.
    Als Grieche muss ich sagen, dass ich die Griechen schon sehr weit vorne sehe und das obwohl unglaublich viele von ihnen sich als Griechen fühlen und sogar aus stolz den griechischen Pass nicht abgeben, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden. Ich kenne keinen Griechen, der seinen Pass abgegeben hat.
    Die Russen integrieren sich auch erstaunlich gut. Von ihnen kamen mittlerweile fast so viele, wie Türken und das in wesentlich kürzerer Zeit, aber gerade die 2. Generation von Russen, die hier geboren wurden, bezeichnen sich selber zwar als Russen und bleiben auch lieber unter sich, sind in meinen Augen aber schon deutlich integriert. Ich denke in der 3. Generation wird sich dies bei ihnen bereits völlig erledigt haben. Sie haben oft deutsche Nachnamen und sprechen dann sicher akzentfrei.
    Speziell bei den Türken sehe ich das größte Problem. Auch die 2. und manchmal 3. Generation spricht nur schlecht deutsch. Bezeichnet sich als türkisch, obwohl sie oft nen deutschen Pass besitzt. Aber ich kenne auch viele positive Beispiele. Integrierte Türken, die ihre Herkunft auch nicht leugnen. Ich denke der integrationsprozess ist bei ihnen blos ein wenig langsamer, da die kulturellen Unterschiede eben größer sind. In England sind die Pakistanis und Inder gut integriert aber auch schon länger dort.
    Ich denke, wenn man den Nachschub unterbindet, dann wird es sich eher positiv entwickeln, wenn man auch versucht ist Integrationsarbeit zu leisten.

  5. #765

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    1.894
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Also der Staat darf nach der derzeitigen Rechtslage die Staatsangehörigkeit nicht entziehen, aber er darf auch niemandem vorschreiben, wo er zu wohnen hat. Also ist dein Vorschlag nicht durchführbar. Die Abschaffung der Hauptschule würde auch nichts ändern, denn es ist schon jetzt so, dass deutsche Eltern ihre Kinder gezielt von Schulen mit hohem Ausländeranteil fernhalten, was angesichts der Zustände an diesen Schulen verständlich ist. Würde man dagegen staatlicherseits vorgehen, könnte man als Partei oder Politiker höchstens Wähler verlieren - die Maßnahme würde so oder so unterlaufen werden.

    Abgesehen davon, möchte ich noch einmal auf deinen ersten Einwand eingehen: Man kann auch unterhalb des Staatsbürgerschaftsentzugs als Regierung/Gesetzgeber/Verwaltung viel tun, zb den Familiennachzug durch extrem hohe Anforderungen an Mindestalter und Sprachkenntnisse praktisch völlig unmöglich machen oder sogar offen abschaffen, man kann die bisher verliehenen Staatsbürgerschaften auf Formfehler im Verwaltungsverfahren durchforsten, man kann auch die Einbürgerungen ab sofort komplett stoppen (es sind bei weitem nicht alle Ausländer eingebürgert, wenn auch, da hast du Recht, sehr viele) und man kann letztendlich sehr streng kontrollieren, ob eingebürgerte Personen die alte Staatsangehörigkeit wieder angenommen haben (damit verlieren sie automatisch die deutsche).

    Und zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass man auch andere Maßnahmen durchsetzen kann, wenn die Lage kritisch wird. Die Unruhen in Frankreich und die Zustände in Teilen Berlins sind ja nur ein Anfang. Wenn die perspektivlose ausländische Jugend offen den Aufstand probt und es darauf ankommen lässt, dann wird auch der Entzug der Staatsbürgerschaft toleriert oder glaubst du ernsthaft dass selbst ein bürgerlicher Grüner oder ein auf die Grundrechte pochender Verfassungsrichter sich für die Rechte von Leuten einsetzen wird, die marodierend durch sein gutsituiertes Viertel ziehen und sein Töchterchen und sein Söhnchen auf dem Schulweg terrorisieren?
    ich meinte gar nicht so den familiennachzug, sonder die leute die schon hier sind und fleißig kinder kriegen, die zwar den deutschen pass haben, aber ansonsten dieselben probleme haben wie ausländer. und von den ihre kinder kann man bestimmt nicht ihre staatsbürgerschaft auf fehler überprüfen, da sie hier geboren wurden, leben ja schon in der 2. oder 3. generation hier.

    und man kann die sehr wohl "zwangsumsiedeln", da sie oft in sozialwohnungen leben, die von den behörden verteilt werden... anstatt, dass die in ein viertel gesteckt werden könnte man großflächig verteilt wohnanlagen als sozialwohnungen deklarieren. würde die integration um einiges voranbringen und deutsche eltern könnten sich nicht drücken auch mal mit anderen leuten in kontakt zu treten.

    und das thema einheitsschule, was das 3gliedrige schulssystem ablösen könnte ist hier auch schon seit längerem auf dem tisch. scheitert aber oft an den beamten, nicht an der meinung der bevölkerung.


    Zitat Zitat von Hellenic Beitrag anzeigen
    Ich bin irgendwie nicht so pessimistisch.

    Klar gibt es da ein großes Problem und die Integration ist Momentan so ziemlich gescheitert. Aber ich stelle auch sehr oft große Unterschiede bei der Integration von Ausländern fest, wenn man ihr Herkunftsland mit in betracht zieht.
    Als Grieche muss ich sagen, dass ich die Griechen schon sehr weit vorne sehe und das obwohl unglaublich viele von ihnen sich als Griechen fühlen und sogar aus stolz den griechischen Pass nicht abgeben, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden. Ich kenne keinen Griechen, der seinen Pass abgegeben hat.
    Die Russen integrieren sich auch erstaunlich gut. Von ihnen kamen mittlerweile fast so viele, wie Türken und das in wesentlich kürzerer Zeit, aber gerade die 2. Generation von Russen, die hier geboren wurden, bezeichnen sich selber zwar als Russen und bleiben auch lieber unter sich, sind in meinen Augen aber schon deutlich integriert. Ich denke in der 3. Generation wird sich dies bei ihnen bereits völlig erledigt haben. Sie haben oft deutsche Nachnamen und sprechen dann sicher akzentfrei.
    Speziell bei den Türken sehe ich das größte Problem. Auch die 2. und manchmal 3. Generation spricht nur schlecht deutsch. Bezeichnet sich als türkisch, obwohl sie oft nen deutschen Pass besitzt. Aber ich kenne auch viele positive Beispiele. Integrierte Türken, die ihre Herkunft auch nicht leugnen. Ich denke der integrationsprozess ist bei ihnen blos ein wenig langsamer, da die kulturellen Unterschiede eben größer sind. In England sind die Pakistanis und Inder gut integriert aber auch schon länger dort.
    Ich denke, wenn man den Nachschub unterbindet, dann wird es sich eher positiv entwickeln, wenn man auch versucht ist Integrationsarbeit zu leisten.
    als deutsche fühlt sich so gut wie kein ausländer bzw. leute mit migrationshintergrund. der unterschied besteht darin, dass einige das bildungsangebot annehemn (besonders asiaten) und andere nicht.

  6. #766
    Avatar von Südslawe

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    21.089
    Ich finde, dass jeder abgeschoben bzw Deutschen Pass entzogen bekommen müsste, der nach 3 Jahren nicht gut Deutsch spricht bzw keine Anstalten macht es zu erlernen.
    Auch die kriminellen müssen raus, egal ob Türke, Jugo oder Russe usw.

    Aber die meisten Türken die ich kenne benehmen sich gut und sprechen gut Deutsch, und die wollen die Türken die nur scheisse bauen selber nicht haben.
    Fragt Istanbul, ob er die Türken leiden kann die nur scheisse bauen und assozial sind. Wegen assozialen Türken werden die Türken die sich gut integrieren in den selben Topf geworfen, und das ist die Schuld der drecks Regierung hier.

    Aber ich finde, man sollte nicht mehr Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen, die Deutschen haben ja selber auch keine Arbeit.

    Eher mehr Afrikaner einwandern lassen, die armen sind zufrieden wenn sie ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen haben, manche Ausländer hier wissen nicht mal wie gut sie es hier haben. Die Afrikaner integrieren sich sehr gut, sind bemüht die Sprache zu erlernen, und sind ausserdem kaum straffällig. Ich hab von einem Afrikaner auch nie ein schlechtes Wort über Deutschland oder Deutsche gehört.

  7. #767

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    Zitat Zitat von Hellenic Beitrag anzeigen
    Ich bin irgendwie nicht so pessimistisch.

    Klar gibt es da ein großes Problem und die Integration ist Momentan so ziemlich gescheitert. Aber ich stelle auch sehr oft große Unterschiede bei der Integration von Ausländern fest, wenn man ihr Herkunftsland mit in betracht zieht.
    Als Grieche muss ich sagen, dass ich die Griechen schon sehr weit vorne sehe und das obwohl unglaublich viele von ihnen sich als Griechen fühlen und sogar aus stolz den griechischen Pass nicht abgeben, selbst wenn sie in Deutschland geboren wurden. Ich kenne keinen Griechen, der seinen Pass abgegeben hat.
    Die Russen integrieren sich auch erstaunlich gut. Von ihnen kamen mittlerweile fast so viele, wie Türken und das in wesentlich kürzerer Zeit, aber gerade die 2. Generation von Russen, die hier geboren wurden, bezeichnen sich selber zwar als Russen und bleiben auch lieber unter sich, sind in meinen Augen aber schon deutlich integriert. Ich denke in der 3. Generation wird sich dies bei ihnen bereits völlig erledigt haben. Sie haben oft deutsche Nachnamen und sprechen dann sicher akzentfrei.
    Speziell bei den Türken sehe ich das größte Problem. Auch die 2. und manchmal 3. Generation spricht nur schlecht deutsch. Bezeichnet sich als türkisch, obwohl sie oft nen deutschen Pass besitzt. Aber ich kenne auch viele positive Beispiele. Integrierte Türken, die ihre Herkunft auch nicht leugnen. Ich denke der integrationsprozess ist bei ihnen blos ein wenig langsamer, da die kulturellen Unterschiede eben größer sind. In England sind die Pakistanis und Inder gut integriert aber auch schon länger dort.
    Ich denke, wenn man den Nachschub unterbindet, dann wird es sich eher positiv entwickeln, wenn man auch versucht ist Integrationsarbeit zu leisten.
    Die Russen sind ja eh zu einem sehr großen Teil russifizierte Deutsche, sonst wären sie gar nicht in Deutschland. Daher haben sie auch automatisch die Staatsangehörigkeit. Wobei erst die letzten Wellen wirklich russifiziert sind und auch sehr oft russische Ehepartner etc haben, vorher kamen auch sehr viele Leute, die sogar noch Deutsch gesprochen haben (wenn auch oft nur Dialekt; übrigens Dialekte, die in Deutschland längst ausgestorben sind).

    Und die Griechen sind halt weniger zahlreich, wirtschaftlich erfolgreicher, haben keine exorbitante Geburtenrate, sie sind nicht gewalttätig - es gibt einfach keine Probleme mit euch.

    Also hast du recht, es gibt nur mit außereuropäischen Einwanderern nennenswerte Probleme. Leider wird jedoch der "Nachschub" gerade nicht gestoppt, denn a) gibt immer noch den Familiennachzug, auch wenn gerade daran gearbeitet wird und b) ist die Geburtenrate einfach sehr hoch.

    Und die Bereitschaft der Gesellschaft, viel Geld in Integrationsarbeit zu stecken ist ziemlich gering, wenn es um gewaltbereite Jugendliche geht, die unter Umständen kriminell sind, etc. Du siehst ja gerade in Frankreich, dass die Linken, die die Unruhen in den Ausländervierteln zum Teil als tolle soziale Revolte bejubelt haben, politisch völlig bedeutungslos geworden sind.

  8. #768

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    Zitat Zitat von LanceVanceDance Beitrag anzeigen
    ich meinte gar nicht so den familiennachzug, sonder die leute die schon hier sind und fleißig kinder kriegen, die zwar den deutschen pass haben, aber ansonsten dieselben probleme haben wie ausländer. und von den ihre kinder kann man bestimmt nicht ihre staatsbürgerschaft auf fehler überprüfen, da sie hier geboren wurden, leben ja schon in der 2. oder 3. generation hier.

    und man kann die sehr wohl "zwangsumsiedeln", da sie oft in sozialwohnungen leben, die von den behörden verteilt werden... anstatt, dass die in ein viertel gesteckt werden könnte man großflächig verteilt wohnanlagen als sozialwohnungen deklarieren. würde die integration um einiges voranbringen und deutsche eltern könnten sich nicht drücken auch mal mit anderen leuten in kontakt zu treten.

    und das thema einheitsschule, was das 3gliedrige schulssystem ablösen könnte ist hier auch schon seit längerem auf dem tisch. scheitert aber oft an den beamten, nicht an der meinung der bevölkerung.




    als deutsche fühlt sich so gut wie kein ausländer bzw. leute mit migrationshintergrund. der unterschied besteht darin, dass einige das bildungsangebot annehemn (besonders asiaten) und andere nicht.
    1. Einfach Wohnungen zu Sozialwohnungen deklarieren heißt übersetzt doch wohl, diese Wohnungen zu enteignen. Das ist rechtlich unmöglich. Ansonsten kannst du nur Wohnungen bauen oder kaufen. Dafür ist kein Geld da. Außerdem besteht doch sowieso die Tendenz, dass jeder, der die Möglichkeit hat, aus Gegenden mit hohem Ausländeranteil wegzieht. Also mal abgesehen vom finanziellen Aspekt der Angelegenheit: Solange die Durchschnittsbevölkerung nicht gezwungen wird, mit den Leuten aus den Problemvierteln zusammen zu leben, neigt sie dazu, die Sache zu ignorieren. Jetzt stell dir mal vor, du setzt in jede gutbürgerliche Siedlung ein paar Ausländerfamilien aus Kreuzberg. Sobald sich da eine Jugendgang bildet und die im vergleich natürlich eher wehrlosen deutschen Jugendlichen terrorisiert, hast du aus der netten Siedlung eine Hochburg der NPD gemacht.

    2. Ich glaube du unterschätzt in der Schulfrage den Widerstand der Eltern. Ob offen oder einfach durch Boykott der öffentlichen Schulen - du wirst ihn spüren. Es ist doch auch logisch, dass niemand will, dass seine Kinder mit "Rütli-Schülern" zusammen zur Schule gehen.

    3. Es ist halt einfach so, dass man entweder als Deutscher geboren wird oder nicht. Das ist doch bei den meisten Ethnien so, besser gesagt bei allen. Oder kann sich irgendjemand vorstellen, dass ein svabo jemals als Serbe angesehen wird?

  9. #769

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    Zitat Zitat von Slo_Power Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass jeder abgeschoben bzw Deutschen Pass entzogen bekommen müsste, der nach 3 Jahren nicht gut Deutsch spricht bzw keine Anstalten macht es zu erlernen.
    Auch die kriminellen müssen raus, egal ob Türke, Jugo oder Russe usw.

    Aber die meisten Türken die ich kenne benehmen sich gut und sprechen gut Deutsch, und die wollen die Türken die nur scheisse bauen selber nicht haben.
    Fragt Istanbul, ob er die Türken leiden kann die nur scheisse bauen und assozial sind. Wegen assozialen Türken werden die Türken die sich gut integrieren in den selben Topf geworfen, und das ist die Schuld der drecks Regierung hier.

    Aber ich finde, man sollte nicht mehr Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen, die Deutschen haben ja selber auch keine Arbeit.

    Eher mehr Afrikaner einwandern lassen, die armen sind zufrieden wenn sie ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen haben, manche Ausländer hier wissen nicht mal wie gut sie es hier haben. Die Afrikaner integrieren sich sehr gut, sind bemüht die Sprache zu erlernen, und sind ausserdem kaum straffällig. Ich hab von einem Afrikaner auch nie ein schlechtes Wort über Deutschland oder Deutsche gehört.
    Wenn überhaupt Bedarf an Einwanderern besteht, dann sollte man sich doch eher um Leute kümmern, die der einheimischen Bevölkerung möglichst nahe stehen. Warum nicht ehemalige Auswanderer, die heute in Nord- oder Südamerika etc leben, umwerben? Es besteht doch eh wenn überhaupt der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften und nicht an Masseneinwanderung.

  10. #770
    Avatar von Velez

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    Zitat Zitat von Hellenic Beitrag anzeigen
    Die Russen integrieren sich auch erstaunlich gut. Von ihnen kamen mittlerweile fast so viele, wie Türken und das in wesentlich kürzerer Zeit, aber gerade die 2. Generation von Russen, die hier geboren wurden, bezeichnen sich selber zwar als Russen und bleiben auch lieber unter sich, sind in meinen Augen aber schon deutlich integriert.
    ja auf dem strich braucht man auch nicht viel zeit um sich zu integrieren.

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