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Türkei Sammelthread

Erstellt von Stevan, 09.11.2004, 23:39 Uhr · 1.174 Antworten · 44.022 Aufrufe

  1. #891
    Crane
    Was mich nervt ist, dass Israel im Moment alles dementiert. Wenn die dort wirklich etwas machen, dann sollten sie dazu auch Stellung nehmen. Schließlich ist es ja auch nicht so, dass es absolut keine Gründe geben könnte etwas gegen Syrien zu unternehmen.

    Die Türken sollten mal lieber schön die Fresse halten. Finden Treibstofftanks ohne Kennzeichnung. Einmal ist wohl klar, dass kaum jemand anderes außer Israel über Jets in der Region verfügt. Aber die Türkei hat doch ein Militärbündnis mit Israel und erlaubt Israel für militärische Manöver über die Türkei zu fliegen.

    Meiner Meinung versuchen die Türken wiedermal den Drahtseilakt zu schaffen indem sie einmal die Moslems unterstützen wollen und gleichzeitig auch den Westen stützen.

  2. #892

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    16.107

    Eiszeit zwischen USA und Türkei

    Zu einer Eiszeit in den Beziehungen zwichen der Türkei und der USA könnte sich der vorstoß
    des Amerikanischen Kongresses entwickeln den Genozid an den Armeniern als Völkermord einzustufen.
    Premier Erdogan soll dies Entrüstet zur Kenntnis genommen haben.
    Auch Präsident Busch war gegen den Vorstoß des Kongresses zu diesem Thema.

  3. #893
    r4k!
    Ich versteh irgendwie nur Bahnhof O_o

  4. #894
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
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    9.644
    Zitat Zitat von r4k! Beitrag anzeigen
    Ich versteh irgendwie nur Bahnhof O_o
    Die Tuerkei ist doch empfindlich in sachen Armeniergenozid.
    Die USA wird nun darauf verzichten die Tuerkei deswegen zu stressen.

  5. #895
    r4k!
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Die Tuerkei ist doch empfindlich in sachen Armeniergenozid.
    Die USA wird nun darauf verzichten die Tuerkei deswegen zu stressen.
    Achsooo
    Danke

  6. #896

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    Beiträge
    5.698
    Türkei zürnt USA wegen Armenier-Resolution « DiePresse.com

    [h1]Türkei zürnt USA wegen Armenier-Resolution[/h1]

    Kongressausschuss verurteilte Genozid an Armeniern. Umgehend rief die Türkei ihren Botschafter aus den USA zurück - nicht formell, sondern zu Beratungen, wie es heißt.

    ISTANBUL. Mitten in einer schwierigen Phase der türkisch-amerikanischen Beziehungen hat der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses eine Resolution zum türkischen Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg verabschiedet. In Ankara reagierte man erzürnt. Staatspräsident Abdullah Gül verurteilte die Entscheidung als "inakzeptabel". Solche Resolutionen hätten für das türkische Volk "keine Gültigkeit" und verdienten keinen Respekt. Umgehend rief die Türkei ihren Botschafter aus den USA zurück - nicht formell, sondern zu Beratungen, wie es heißt.

    Lob kam unterdessen von Armeniens Präsident Robert Kotscharian: "Die Tatsache, dass die Türkei die Anerkennung des Völkermordes ablehnt, erlaubt es ihr nicht, andere Länder ebenfalls zu zwingen, die historische Wahrheit zu verleugnen", sagte Kotscharian. Der Geschäftsführer des armenischen Verbandes in den USA, Bryan Ardouny, sprach von einem "historischen Tag". Die Armenier in den USA hatten sich für die Verurteilung der Türkei eingesetzt.
    [h2]Sorge um Beziehung zu Ankara[/h2]
    Auch Ankara hatte es mit Lobbying versucht - jedoch ohne Erfolg. Der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP, Egemen Ba?i?, war zusammen mit anderen Abgeordneten extra in die USA gereist, um die Abstimmung im Auswärtigen Ausschuss zu verhindern.
    Nach der Entscheidung erklärte Ba?i?, dass Ankara nun versuchen werde, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um zu verhindern, dass die Resolution von der Vollversammlung des Repräsentantenhauses angenommen werde. An Druck auf den Kongressausschuss hatte es allerdings auch nicht in den USA gemangelt. Präsident George W. Bush und Außenministerin Condoleezza Rice hatten gegen eine Verurteilung der Türkei plädiert. Acht ehemalige Außenminister der USA hatten einen Brief verfasst, in dem sie vor schwerem Schaden für die US-Außenpolitik gewarnt hatten, wenn die Resolution angenommen wird. Verteidigungsminister Robert Gates hatte darauf hingewiesen, dass ein großer Teil des Nachschubes für die amerikanischen Truppen im Irak über die Türkei abgewickelt wird.
    Ohnehin ist das Verhältnis zwischen Washington und Ankara nicht ungetrübt. Unter allen Ländern, in denen Umfragen durchgeführt wurden, ist die Türkei mittlerweile das Land, in dem die USA am wenigsten beliebt sind.
    Die Türkei wirft den USA vor, nichts gegen die Anwesenheit der kurdischen PKK-Rebellen im Irak zu unternehmen, ja sie sogar noch zu bewaffnen. Der türkische Ministerpräsident Reçep Tayyip Erdo?an sprach jüngst bei einem Besuch in Washington von amerikanischen "Panzern und Kanonen" in den Lagern der PKK, allerdings ohne Beweise zu präsentieren.
    Nach dem Tod von 15 türkischen Soldaten bei Gefechten nahe der irakischen Grenze will Ankara nun Härte zeigen.
    Das türkische Parlament wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen über eine Ermächtigung der Streitkräfte für Militäraktionen im Nordirak abstimmen. Das könnte zu einer neuen Konfrontation mit Washington führen, denn die USA lehnen einen türkischen Militäreinsatz im Nordirak entschieden ab. Washington fürchtet eine weitere Destabilisierung des Landes. Auch EU-Chefdiplomat Javier Solana warnte am Donnerstag Ankara vor Aktionen im Nordirak.
    Im Streit um den Genozid an den Armeniern goss indessen ein Gericht in Istanbul Öl ins Feuer. Das Gericht erster Instanz verurteilte den Chefredakteur der einzigen armenischen-türkischen Zeitung, Arat Dink, und den Inhaber der Zeitung Serkis Seropyan wegen "Herabwürdigung des Türkentums" zu je einem Jahr Gefängnis auf Bewährung.
    Arat Dink ist der Bruder von Hrant Dink, der als erster wegen des gleichen "Vergehens" verurteilt worden war und später von einem Jugendlichen in Istanbul ermordet wurde.s
    [h2]Druck aus Europa[/h2]
    Auf Druck aus Europa haben sowohl Erdogan als auch Präsident Abdullah Gül mehrfach eine Änderung des berüchtigten Paragrafen 301 (Herabwürdigung des Türkentums) versprochen. Doch bisher wurden keine Anstalten dazu getroffen. Der Kommentar zu diesem Paragrafen erwähnt die Armenierfrage als Beispiel.

  7. #897
    Popeye

    Deutsche in der Türkei

    Die ersten in der Türkei lebenden Deutschen waren seit dem 18. Jahrhundert Kaufleute in Izmir, Saloniki und anderen Hafen- und Handelsstädten des Osmanischen Reiches, später auch die sogenannten Bosporus-Deutschen, die sich seit etwa 1830 zumeist als Kaufleute und Handwerker in Istanbul niederließen.
    Nach 1933 fanden mehrere hundert deutsche Wissenschaftler und Künstler, die aus politischen oder rassischen Gründen von den Nazis verfolgt wurden, in der Türkei Zuflucht. Einige der bekanntesten Namen sind Rudolf Belling, Carl Ebert, Albert Eckstein, Ernst Eduard Hirsch, Fritz Neumark, Ernst Reuter und Eduard Zuckmayer. Sie leisteten einen Beitrag von entscheidender Bedeutung für den Aufbau eines modernen Hochschulwesens in der Türkei.
    Nach unbestätigten Angaben leben mindestens 25.000 Deutsche ständig in der Türkei. Die größte Anzahl davon lebt an der Türkischen Riviera - bevorzugt sind wegen des Klimas Antalya und Alanya, wo es Ansätze von Netzwerken gibt.



    Deutsches Image in der Türkei

    Das Image der Deutschen in der Türkei war bis in das späte 20. Jahrhundert stark geprägt vom Mythos der "Historischen Türkisch-Deutschen Freundschaft", der auf die Waffenbrüderschaft im Ersten Weltkrieg zurückgeht. Inzwischen aber sind es die türkischen Bürger, die in Deutschland gearbeitet haben, ebenso die große Zahl von deutschen Touristen, die jedes Jahr in der Türkei Urlaub machen (2005: 4,2 Millionen), die dieses Bild bestimmen.
    Deutsche technische, pharmazeutische u.a. Industrieprodukte genießen bis heute einen guten Ruf.

    Politische Veränderungen

    Im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert war das deutsch-türkische Verhältnis den Bau der Anatolischen Bahn und der Bagdadbahn sowie durch die Tätigkeit der Militärmissionen überwiegend gut. Am Ersten Weltkrieg nahm das Osmanische Reich als Verbündeter Deutschlands und Österreich-Ungarns teil.

    Türkische Arbeiter wanderten nach 1960 in die Bundesrepublik Deutschland ein.
    In den 1990er Jahren trat der in Deutschland studierte Politiker Necmettin Erbakan mit Tansu Çiller in die Regierung ein.



    Deutsche Zeitungen

    Die meisten deutschsprachigen Zeitungen, die in der Türkei erscheinen, werden entweder im Abonnement oder in der Region Alanya angeboten. Ausnahmen sind die Internetzeitungen "Aktuelle Türkei Rundschau" und "Istanbul Post". Im Gegensatz zu den übrigen deutschsprachigen Zeitungen werden beide Zeitungen von Deutschen herausgegeben und berücksichtigen bei ihren Berichten und Kommentaren auch die Interessenlage der Deutschen.
    Derzeit (Stand März 2007) erscheinen folgende deutschsprachigen Zeitungen und sonstige Periodika. Eine Auflistung der Zeitungen findet sich im press-guide. Dieses sehr umfassende und informative weltweite Verzeichnis basiert überwiegend auf Angaben der Zeitungen, aber auch auf eigenen Recherchen.
    • Aktuelle Türkei Rundschau & Prima Leben (ATR & PL) - war die erste und einzige überregionale deutschsprachige Print-Wochenzeitung in der Türkei bis 12/2006, sie erscheint seit 1/2007 als Internet Zeitung, deutsche Herausgeber. Erscheint seit April 2004 in Antalya/Avsallar. Auflage: derzeit rund 2.000, Auflagensteigerung ist geplant; im Mai 2006 wurde die seit 2003 vierzehntägig erscheinende Zeitung «Prima Leben» in die ATR integriert. Seit diesem Zeitpunkt erscheinen die beiden Zeitungen unter dem Titel Aktuelle Türkei Rundschau – Prima Leben (ATR & PL). Zielgruppe: Leser der ATR & PL sind Deutsch sprechende Europäer und Türken, die in der Türkei leben sowie Menschen, die aus der Türkei Nachrichten über die Türkei in deutscher Sprache suchen.
    • Alanya Bote - erscheint seit 1999 alle zwei Wochen in Alanya. Geschätzte Auflage: 3.000 Exemplare. Zielgruppe: nicht definiert. Inhalt: fast ausschließlich Lokalnachrichten aus Alanya und Umgebung; bis zu 50 Prozent der Zeitung werden durch Werbung gefüllt.
    • Deutsche Türkei Zeitung - Prima Türkei - erscheint seit 2003 und ist aus der „Deutschen Alanya Zeitung“ hervorgegangen. Die Zeitung erscheint alle zwei Wochen mit einer Auflage zwischen 10.500 (Winter) und 18.000 (Sommer) Exemplaren und wendet sich an Touristen und Residenten für die gesamte Region von Alanya über Side bis Antalya. Seit Oktober 2005 ist die Zeitung an über 100 Bahnhöfen und Flughäfen in Deutschland erhältlich.
    • ODA - Das Wirtschaftsmagazin der AHK Türkei - erscheint viermal im Jahr in Istanbul. Auflage: 1.000. Zielgruppe: Entscheidungsträger der Mitgliedsfirmen sowie Multiplikatoren (Verbände, Kammern) der Region. Inhalte: Überwiegend Wirtschaftsnachrichten.
    • Orange - Wochen-Zeitung in Deutsch und Englisch. Deutsche Redakteurin, Auflage: 12.000 Exemplare, kostenlos. Zielgruppe: ausländische Residenten und Türken, die eine der beiden Sprachen beherrschen, sowie Touristen in der Region Alanya/Antalya. Die Zeitung berichtet ausschließlich aus der Türkei und der Region. "Orange" ist seit Ende 2006 auch im Internet unter ORANGE ALANYA - NEWS - Nachrichten zu lesen.
    • Türkische Allgemeine - erschien seit 1995 monatlich in Istanbul. Auflage: nicht bekannt. Zielgruppe: Personen, Firmen und Organisationen, welche die deutsche Sprache im Privaten wie im Geschäftsalltag nutzen. Inhalte: Informationen zu Politik, Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Kunst, Erziehung und Sport. Die Zeitung ist dauerhaft eingestellt.
    Von christlichen Gemeinden werden folgende Mitteilungsblätter herausgegeben:
    • Istanbuler Gemeindebrief - wird von der Evangelischen Deutschen Gemeinde Istanbul zusammen mit der Katholischen Gemeinde Sankt Paul herausgegeben. Auflage: Zwischen 800 und 1.000. Zielgruppe: Christen aus Istanbul sowie in der Türkei verstreut lebende Christen. Weitere Gemeindebriefe erscheinen in Izmir und Ankara. Inhalt: Christliche Nachrichten aus dem Gemeindeleben.
    • Sankt Georgsblatt - wird monatlich vom Österreichischen St. Georgs-Kolleg in Istanbul herausgegeben. Zielgruppe: Mitglieder (Christen) der Österreichische St.-Georgs-Gemeinde. Inhalt: Christliche Nachrichten aus dem Gemeindeleben. Ein elektronisches Archiv im Internet ermöglicht Zugriff auf ältere Ausgaben.
    Ferner wird eine deutschsprachige Internetzeitung herausgegeben:
    • Istanbul Post - erscheint seit Juni 2001 samstags nur im Internet; deutsche Herausgeber. Zielgruppe: nicht definiert, Seiten werden häufig aus Deutschland aufgerufen. Auflage: entfällt; kostenloses Internet- Abonnement, derzeit rund 1.000 Internet-Abonnenten. Inhalt: Tägliche Auswertung der Türkei-spezifischen Berichterstattung in türkischen und deutschen Tageszeitungen zu Innen- und Außenpolitik sowie Wirtschaftsthemen.
    Kraftfahrzeug, Nummernschilder und Führerschein (für Ausländer)

    Der Kauf eines Fahrzeuges in der Türkei ist möglich. Für die Anmeldung auf den eigenen Namen ist eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Die Einschaltung eines Notars und Dolmetschers ist für den Kaufvertrag erforderlich. Einen Kfz-Brief wie in D gibt es nicht. Das Fahrzeug erhält dann eine MA-Nummer, s.u., allerdings wird das Fahrzeug nicht im Pass eingetragen. Ein Fahrzeug mit MA - Nummer darf nicht von Türken gefahren werden, sondern nur von der eigenen Familie.
    Die Einfuhr des eigenen Autos/Krads durch Rentner/Pensionäre oder Personen mit Arbeitserlaubnis oder eigener Firma ist möglich, aber recht aufwändig und setzt eine gültige Aufenthaltsgenehmigung (Ikamet) voraus. Wird ein Kfz dauerhaft eingeführt, so muss ein Deposit gezahlt werden (dieses Deposit errechnet sich nach Art/Alter und Gewicht des Kfz und kann fast den Neuwert des Kfz erreichen.) Das erforderliche Carnet hat jeweils eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren, dann muss eine Verlängerung erwirkt werden. Für die Erteilung und Verlängerung des Carnets ist der türkische Automobilclub "Türkiye Turing ve Otomobil Kurumu" in Zusammenarbeit mit dem Zoll zuständig. Das Deposit wird bei einer türkischen Bank hinterlegt, es kann auch eine Bankbürgschaft hinterlegt werden. Fahrzeuge von Ausländern sind erkennbar an Buchstabenkombinationen beginnend mit der Provinzzahl z.B. 48 und dann „MA“ oder „MB“ usw. bis "MZ" und einer fortlaufenden Zahl, z.B. 48 MA 308. Die Fahrzeuge unterliegen dann auch der türkischen "TÜV und Abgasuntersuchungspflicht" und sind steuerpflichtig.
    Die Kosten der Pflicht-Kfz-Versicherung sind gering, allerdings sind auch die Versicherungssummen sehr niedrig. Es wird unbedingt Vollkasko empfohlen, das geht aber nur bei Kfz bis zu einem Alter von 10 Jahren. Die Kfz-Steuer wird in der Türkei für das laufende Halbjahr erhoben, auch dann, wenn das Kfz nur 1 Tag im Halbjahr angemeldet ist.
    Wird das Kfz wieder ausgeführt, erhält man dann das Deposit zurück, wenn der ganze Abmeldungsvorgang abgeschlossen ist. Ist das Kfz den Ausfuhraufwand nicht mehr wert, kann man es dem Zoll überlassen. In Deutschland kann der ADAC darüber Auskunft geben.
    Will der Halter eines Kfz mit MA-Nummer und Einfuhreintrag im Pass ohne das Kfz ausreisen, muss das Kfz für die Dauer der Ausreise beim Zoll gebührenpflichtig abgestellt werden. Das eingeführte Kfz wird im Pass eingetragen. Das betrifft jedoch nur Rentner, während Ausländer mit Arbeitserlaubnis mit einer notariellen Bescheinigung "über den Verbleib den KFZ" dieses nicht im Zoll abstellen müssen. Das betrifft auch importierte Kfz, die von Ausländern innerhalb der Türkei an Ausländer verkauft werden. Ein Verkauf an Türken ist nicht möglich.
    Wer sich über ein halbes Jahr in der Türkei aufhält muss seinen Führerschein umschreiben lassen, sonst fährt man ohne gültige Fahrerlaubnis. Das ist eine internationale Regelung, die auch innerhalb der EU gilt. Ein internationaler Führerschein reicht da nicht aus, denn er ist kein Führerschein in diesem Sinn, sondern nur eine international anerkannte Übersetzung des nationalen Führerscheins.

    Einrichtungen für Deutsche in der Türkei

    Botschaft und KonsulateAdressen hierzu [4]

    Deutsche Schulen

    Bis vor ein paar Jahren konnten nur Kinder von männlichen deutschen Ehepartnern die deutsche Schule besuchen. Deutsche Institute und Vereine Deutsche Firmen

    Zur Zeit gibt es (nach Angaben der dt. Botschaft in Ankara) über 1.100 deutsche Firmen in der Türkei. Einige davon sind:

  8. #898

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    Türkei baut Industriepark in der Westbank

    Der israelische Staatspräsident Schimon Peres und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben in Reden vor dem türkischen Parlament zu einem Friedensschluss in Nahost aufgerufen. Derweil sicherte die Türkei ihre Unterstützung beim Bau einer Industriezone in Ramallah zu.


    Bei dem als historisch bezeichneten Auftritt vor den Abgeordneten sagte beide Politiker, die Chance der für Ende November geplanten Nahostkonferenz in Annapolis (US-Bundesstaat Maryland) müsse ergriffen werden. Es war die erste Rede eines israelischen Staatspräsidenten vor dem Parlament eines Staates mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

    Israel wolle den Konflikt mit den Palästinenser beenden, sagte Peres. Er rief dazu auf, gegen Terrorismus vorzugehen. Für Terror gebe es kein moralisches Fundament. Die Türkei sei in der islamischen Welt ein Vorbild und bei Bemühungen um Frieden ein Partner. «Europa braucht die Türkei nicht weniger, als die Türkei Europa braucht», sagte Peres.

    Abbas rief zu maximalen Anstrengungen auf, um eine historische Gelegenheit für einen Friedensschluss nicht verstreichen zu lassen. Als Hindernisse für einen Frieden nannte er den jüdischen Siedlungsbau im Westjordanland, die fortgesetzte Inhaftierung von Palästinensern in Israel und den Bau der israelischen Sperranlage im Westjordanland. Die Demokratie in der Türkei bezeichnete Abbas als Vorbild für die Palästinenser.

    Gemeinsame Industriezone

    Zuvor vereinbarten sie, mit türkischer Hilfe im Westjordanland ein gemeinsames Industriegebiet zu bauen. Es soll bei Ramallah entstehen und Platz für 200 Firmen mit 5000 Arbeitsplätzen bieten. Es soll nach dem Muster der früheren Wirtschaftszone Eres am gleichnamigen Übergang von Israel in den Gazastreifen entstehen.

    Diese war nach dem Abzug der israelischen Armee aufgegeben und dann von Palästinensern geplündert worden. Pläne für einen Wiederaufbau mit türkischer Hilfe wurden auf Eis gelegt, nachdem die radikal-islamische Hamas die Kontrolle im Gazastreifen übernommen hatte.

    Das nun geplante Industriegebiet soll in Tarkumia bei Ramallah auf palästinensischem Boden entstehen. Den Platz haben die Palästinenser ausgewählt.

    Israel stellt einen Zugang zu Energie und technischer Infrastruktur sicher und muss zudem garantieren, dass der Im - und Export der Produkte nicht behindert wird. Es gibt bereits Pläne für ein zweites Industriegebiet bei Dschenin im nördlichen Westjordanland.


    Alle Islamischen Länder sollten ein Beispiel an uns nehmen HAHAHA wi sind die Macht und die Erben der Osmanen.

    Quelle: www.20minuten.ch: News von jetzt!

  9. #899
    Avatar von albaner

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    türkei eine macht ? türkei und demokratie ?


  10. #900

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    GfK: Jeder Zehnte reist in die Türkei

    Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat aus einer repräsentativen Stichprobe in 1.200 Reisebüros ermittelt, dass sich die Türkei mit einem Marktanteil von 13 Prozent als zweitstärkstes Reiseland behauptet. Über das Jahr gerechnet buche jeder zehnte Reisebüro-Kunde einen Urlaub in der Türkei, so das Tourismus-Vertriebspanel der GfK.

    Von Januar bis Oktober 2007 sind 3,7 Millionen Deutsche in das Land gereist, das derzeit Schauplatz der DRV-Jahrestagung ist. Dies entspricht gegenüber 2006 einer Steigerung um rund zehn Prozent. Der Wert des Jahres 2005 wird damit allerdings noch nicht wieder erreicht. Unter den Quellmärkten für die Türkei bleibt Deutschland nach Aussage von DRV-Präsident Klaus Laepple "mit weitem Abstand noch vor Russland der größte".

    quelle:GfK: Jeder Zehnte reist in die Türkei - travel-one.net

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