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Der Ukraine Sammelthread

Erstellt von Zurich, 18.09.2014, 09:20 Uhr · 3.218 Antworten · 142.531 Aufrufe

  1. #1021

    Registriert seit
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    9.450
    Das dieser Kornblum nicht selbst an der scheiße erstickt, die er da von sich gibt

  2. #1022

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    Beiträge
    2.773
    heute Abend gab es in Donezk eine grosse Explosion das die Häuser wackelten, was es genau war ist noch nicht bekannt



  3. #1023

    Registriert seit
    09.05.2014
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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    heute Abend gab es in Donezk eine grosse Explosion das die Häuser wackelten, was es genau war ist noch nicht bekannt

    Dauert ca. 16sec bis die Druckwelle ran ist, d.h. von ca. 5,5km Entfernung gefilmt. Damit bei dem Abstand noch die Scheiben kaputtgehen, braucht man ca. 4 Tonnen TNT. Solche Sprengköpfe hat Kiew nicht, also haben sie ein Munitionslager oder etwas anderes Explosives getroffen, was dort gelagert wird.

  4. #1024
    onrbey
    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Dauert ca. 16sec bis die Druckwelle ran ist, d.h. von ca. 5,5km Entfernung gefilmt. Damit bei dem Abstand noch die Scheiben kaputtgehen, braucht man ca. 4 Tonnen TNT. Solche Sprengköpfe hat Kiew nicht, also haben sie ein Munitionslager oder etwas anderes Explosives getroffen, was dort gelagert wird.
    Ich kenne mich mit Bomben nicht aus. Wieso zieht diese hier einen sogenannten "Atompilz" mit sich oder sehe ich das falsch?


  5. #1025
    Avatar von Damien

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    6.590
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal v.a. unsere zwei etwas fragen.

    Abseits von Diskussionen um Staatsstreich gegen Janukowitsch. Abseits von der täglichen Nachrichtendosis über die Nationalisten in der Armee. (Btw. es gibt wohl eine merkliche Anzahl russische Nazis als Freiwillige auf Seiten der Separatisten/ opolchenzy.) Abseits von der tagtäglichen Dosis um ukrainische Kriegsverbrechen (btw. die gibt es von der anderen Seite auch genug). Über Reservisten, die vielleicht nicht alle so wollen wie die ukrainische Regierung.

    Mal ohne Nachrichten von Sputnik etc. Wer interessiert ist, kann sich wirklich mit Nachrichten selbst eigentlich versorgen. "Alternative" Quellen sind ja auch jedem User, der regelmäßig hier in den Thread schaut, bekannt. Ich wäre gerne mal einfach an einer Diskussion interessiert. Wofür ukrainische Soldaten kämpfen und sterben (müssen), ist klar. Aber was seht ihr als die Motivation und v.a. die Ziele der Separatisten/ opolczenzy? Seht ihr diese als realisierbar, nachvollziehbar? Welche Möglichkeiten seht ihr für Frieden und welche Möglichkeiten und Lösungen zur Beendigung des Krieges?

    Und was sollten und können aus eurer Sicht dafür auch jene, die als Dritte die Möglichkeit zur Einwirkung haben, tun?
    Also als erstes möchte ich mal ganz klar sagern das die Ukraine natürlich jedes recht hat sein Teretorium zu verteidigen.
    Auch das der Ukraine es natürlich nicht gefällt das sich im Osten einige teile abspalten möchten ist mehr als nachvollziehbar.

    Die art und weise wie es zu der späteren Rebellion im Osten kam geht hand in hand mit dem ebenfalls Illigalen umsturz in Kiew und der damaligen Ukrainischen Regierung.
    Die trotz zahloser behauptungen des Westens eben sehr wohl eine sehr hohe unterstützung genossen hat.

    Aber nun zu den Motiven der Separatisten.
    Nun für sie war das ganze eben ein sturz ihrer Regierung mit unterstützung von Außerhalb.

    Oder anders gesagt andere Staaten haben dabei geholfen die damalige Ukrainische Regierung zu stürzen.
    Und zwar in der Weisse das sie eine Illigale nicht Demokratische abstimmung bei der eben keine mehrheit erreicht wurde und bei dem die damalige Regierung so gut wie nicht anwesend war
    aktzeptierten, absegneten und ihr zustimmten.

    Was im hintergrund alles von langer hand geplant wurde liegt dabei wohl mehr als nur auf der Hand.
    durch abgefangene Telefongespräche und gechackte e-mails.

    +Dazu kommt noch das doch sehr auffallende und große interesse des Westens überhaupt an diesem konflickt.
    +Die sehr große unterstützung für die Oppostion und die Bewaffneten gewalttätigen Demonstranten auf dem Maidan. (von ihnen auch friedliche Demonstranten genannt.)
    +Das wegsehen der begangenen Kriegsverbrechen durch die heutige Ukrainische Regierung (damals hat man die gewalt gegen Zivilisten noch verurteilt).

    Und das alles führte eben dazu das die menschen im Osten sich so fühlten als hätten sie ihre Regierung verloren.
    Bei den darauf folgenden Ukrainischen Wahlen konnten sie niemanden Wählen der für sie ihre rechte hätte representieren können. (ein Kandidat wurde zusammengeschlagen)
    Ihnen wurde keine freie Wahl möglichkeit gelassen. Und die menschen wurden vor voländete tatsachen gestellt.

    Die ganze Nazi hier faschisten da sache ist vielleicht auch ein thema aber das sehe ich nicht als den hauptgrund. Sondern als nebensache.
    Vielleicht um ihre ziele zu untermauer. Und sich selbst recht geben zu können.

    Und was machen menschen die sich Regierungslos fühlen? Und das ist eine direckte folge des Umsturzes.
    Sie gründen z.b ihre eigene Regierung von der sie sich vertreten fühlen. Und genau das ist dort geschehen.
    Nur das sie noch weiter gingen und sich ganz von der Ukraine abtrennen wollen.

    Später stimmten sie ja sogar noch einer Föderalisierung zu aber das wurde dann ja von der Ukraine wieder abgelehnt.

    Ob das ganze realisierbar und nachvollziehbar ist.. Nun realisierbar wohl nicht auf dauer.
    Die Seperatisten haben zwar jetzt Militärischen erfolg und eine gewisse oberhand. Aber das kann sich mit den Jahren natürlich ändern.
    Auch ist der Wirtschaftliche teil zu beachten.

    Den die Region wird wohl ohne internationale aktzeptanz immer ein armenhaus bleiben.

    Nachvolziehbar... Vielleicht nur die beweggründe. Das bedeutet noch lange nicht das sie auch im recht sind.
    Den das glaube ich nicht.

    Welche Möglichkeiten es für Frieden und welche Möglichkeiten und Lösungen es zur Beendigung des Krieges gibt?

    Frieden kann es nur dan geben wenn beide seiten ihre herschaftsansprüche bei seite legen.
    Aufhören den anderen unter beschuss zu nähmen und die vereinbarten abmachungen und den sicherheitskorridor auch einhalten.

    Dann sind grundlagen für weitere gespräche und verhandlungen gegeben.

    Und am ende vielleicht auch einen Osten unter selbstverwaltung in und nicht gegen die Ukraine.
    Das wäre wünschenswert.

    Und alle aussenstehenden Dritten solten so weit es ihnen möglich ist dahin arbeiten und auch auf die einwirken auf die sie einwirken können.

    Und nicht heuchlerisch versuchen den anderen die meiste schuld zu schieben zu wollen.
    Obwohl sie wissen das sie selbst zu dem ganzen mehr als genug beigetragen und beigesteuert haben.

    Das gilt für alle Parteien.

  6. #1026

  7. #1027

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    Günther Jauch: Eine schöne Showveranstaltung für die Michels
    Jauch hat sich wie üblich nicht besonders bemüht, kritisch zu fragen und hat viele Chancen auf notwendige Tiefen-Erläuterungen verpasst, weil sein Bemühen eher in Richtung Generalabsolution geht als auf eine fundierte Aufklärung für seine Zuschauer. So war also dieser Abend wieder eine verharmlosende Michel-Veranstaltung, bei der zum Ende hin jeder sein Recht und seine Meinung behalten durfte. So geht Politik und Fernsehen in Deutschland – selbst in der akuten Kriegsgefahr.
    Günther Jauch: Eine schöne Showveranstaltung für die Michels | Contra-Magazin

    "Gemeinsam zum Sieg!": Patriarch Filaret hat Angehörige der "Freiwilligen Georgischen Legion" die gegen die Terroristen aus Russland kämpfen mit Medaillen ausgezeichnet
    Patriarch der Ukrainisch-orthodoxen Kirche - Kiewer Patriarchat Filaret hat georgischen Freiwilligen die Ukraine verteidigen Medaillen "Für Opferbereitschaft und Liebe zu der Ukraine" verliehen. Unter den Ausgezeichneten sind 29 Offiziere der "Freiwilligen Georgischen Legion", 3 Regiment-"Asow"-Kämpfer und 2 Gefallene Freiwillige Kämpfer denen die Medaille posthum verliehen wurde. An der Veranstaltung hat auch der Ex-Präsident Georgiens Michail Saakaschwili teilgenommen. Er hielt eine Rede in ukrainischer Sprache die er mit "Ruhm der Ukraine!" beendete.



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    29 georgische Offiziere, "Georgische Freiwilligenlegion" - was man aus so einer Verleihung alles erfahren kann, aber warum so viele Offiziere und keine Soldaten dabei, sind sie alle Ausbilder? Wie gross ist die "Georgische Freiwilligenlegion", wem wird sie unterstellt, sind es wirklich "Freiwillige" oder hat sie die georgische Regierung dorthin geschickt? Fragen über Fragen

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Dauert ca. 16sec bis die Druckwelle ran ist, d.h. von ca. 5,5km Entfernung gefilmt. Damit bei dem Abstand noch die Scheiben kaputtgehen, braucht man ca. 4 Tonnen TNT. Solche Sprengköpfe hat Kiew nicht, also haben sie ein Munitionslager oder etwas anderes Explosives getroffen, was dort gelagert wird.
    Die Separatisten sagen eine Grad-Rakete hat die Chemiefabrik wo Farben und Lacke hergestellt wurden getroffen, die ukr. Seite behauptet es war ein Munitionsdepot

  8. #1028
    Avatar von Lynes

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    Man liest fast nichts mehr von der Front. Stimmt es dass viele ukrainische Soldaten von den Russen eingekesselt sind?

  9. #1029

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    Man liest fast nichts mehr von der Front. Stimmt es dass viele ukrainische Soldaten von den Russen eingekesselt sind?
    Weiss ich nicht. Aber die privaten rechten Milizen wie Asov etc. werden eingesetzt, um die reguläre ukrainische Armee zum Kämpfen zu zwingen, laut diesem Artikel, der sonst auch sehr gut ist.

    Ukraine: Neue Kurve in der Gewaltspirale | Telepolis

  10. #1030

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Weiss ich nicht. Aber die privaten rechten Milizen wie Asov etc. werden eingesetzt, um die reguläre ukrainische Armee zum Kämpfen zu zwingen, laut diesem Artikel, der sonst auch sehr gut ist.

    Ukraine: Neue Kurve in der Gewaltspirale | Telepolis
    Und noch ein Artikel, den ich gut finde, weil er meine Meinung wiedergibt:

    www.freitag.de/autoren/lutz-herden/von-minsk-i-zu-minsk-ii

    besonders:

    "Ein Teil der osteuropäischen EU-Staaten wie die baltischen Republiken bedient mit dem Ukraine-Konflikt eine ganz eigene Agenda – sie erklären sich ohne Not, aber mit klaren Motiv zum potenziellen Opfer russische Aggressivität und empfehlen sich größter Fürsorge der NATO."

    "
    Im März 2014 sprach Angela Merkel dem russischen Präsidenten die politische Rationalität ab, als sie meinte, Putin lebe „in einer anderen Welt“. Knapp ein Jahr später scheint das Bewusstsein dafür gereift zu sein, in einerWelt miteinander auszukommen zu müssen."

    "
    Bei alldem wurde generös übersehen, dass es ein diplomatisches Geleit Deutschlands, Frankreichs und Polens für die putschartigen Umstände gab, unter denen Präsident Viktor Janukowytsch am 22. Februar 2014 in Kiew gestürzt wurde. Was kaum den demokratischen Verhältnissen zur Ehre gereichte, die man in der Ukraine doch etablieren wollte."