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Der Ukraine Sammelthread

Erstellt von Zurich, 18.09.2014, 09:20 Uhr · 3.224 Antworten · 143.013 Aufrufe

  1. #1431

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    Russland droht Dänemark mit Atomraketen - SPIEGEL ONLINE

    "Russland wisse sehr genau, dass das Raketenabwehrsystem der Nato zur Verteidigung gedacht sei."


  2. #1432
    Avatar von DZEKO

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  3. #1433
    Avatar von BlackJack

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    e sad je Putin jebo ježa

  4. #1434

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    Was ist das für ein Demo, Ukrainer demonstrieren für die Ukraine in Kroatien?


    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Russland droht Dänemark mit Atomraketen - SPIEGEL ONLINE

    "Russland wisse sehr genau, dass das Raketenabwehrsystem der Nato zur Verteidigung gedacht sei."

    ... zur Verteidigung gegen Nordkorea und Iran

    - - - Aktualisiert - - -

    Freiwilligen-Bataillone auf dem Maidan lesen "Das Gebet der ukrainischen Nationalisten": (Bandera, Schuchewitsch, Ruhm, Ehre, Tod, .... ) mit dabei auch der Stellvertretender Vorsitzenden der Rada Andrij Parubij




  5. #1435

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    Janukowitschs jungster Sohn ist tödlich verunglückt



    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Staat erhält wieder Kontrolle über Ölkonzern Ukrnafta
    Das ukrainische Parlament hat am Donnerstag ein Gesetz Nr. 2273 über Aktiengesellschaften verabschiedet. Von diesem Gesetz ist auch der Ölkonzern Ukrnafta betroffen. Im Gesetz wurde das Quorum für die Einberufung der Hauptversammlung der Aktiengesellschaften von 60 auf 50 Prozent plus eine Aktie gesenkt. Die Gruppe „Privat“ vom Milliardär Ihor Kolomojskyi, die 40 Prozent der Ukrnafta-Aktien hält, kann jetzt die Durchführung der Hauptversammlung und damit die Zahlung der Dividende nicht blockieren.
    Staat erhält wieder Kontrolle über Ölkonzern Ukrnafta

    Diese Nachricht von Ukrinform kam heute um 18:26, etwa 1 Stunde später berichten einige ukrainische Medien dass in das Hauptkwartier Ukrtransnafta der dnepropetrowsker Gouverneur und Oligarch Kolomoiski mit seiner rechten Hand Korban und mit Kalaschnikow bewaffneten Kämpfern der Rechten Sektor gekommen sind. Sie haben sich dort verbarrikadiert und wollen den neuen Direktor stürzen und den alten Direktor Losorko, der ein Mann von Kolomoiski ist wieder in den Führungssessel zu setzen. Die Journalisten erzählen dass einige Parlamentsabgeordneten, die zu dem Hauptkwartier Ukrtransnafta gekommen sind, haben den Innenminister Awakow angerufen aber er hat den Höhrer aufgelegt, dann ist der Energieminister Demtschischin gekommen, nach kurzer Zeit kam er heraus und fuhr wieder weg ohne was zu sagen, Kolomoiski mit seinen Leuten bleibt im Gebäude.
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    Der Kampf der Oligarchen kann nicht mehr unter dem Teppich geführt werden und bricht nach aussen, mal sehen wer gewinnt
    Krieg der Oligarchen geht weiter

    Um das Hauptkwartier der staatlichen Ölkonzern "Ukrnafta" im Zentrum von Kiew wird ein Zaun gebaut und das Gebäude selbst von bewaffneten Soldaten ohne Hochheitsabzeichen bewacht, das Schild "Ukrnafta" wurde vom Gebäude enfernt. Die Soldaten sprechen nicht mit Journalisten, die Journalisten vermuten das sie zu dem Bataillon "Dnepr" gehören und im Auftrag vom Oligarchen Kolomoiski handeln. Zurzeit ist Polizei eingetroffen und führt Verhandlungen






    Noch 2 Busse mit Verstärkung sind gekommen



    Kolomoiski ist eingetroffen


  6. #1436
    Avatar von Damien

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    Forbes: Krim ist glücklich mit Russland und will keine „Rettung“ aus dem Westen



    Ein Jahr nach dem Beitritt der Krim zu Russland sind die Bewohner der Schwarzmeerhalbinsel glücklich und wollen weder zurück in die Ukraine noch von den USA oder der EU „gerettet“ werden. Das belegen zahlreiche Studien westlicher Meinungsforschungsinstitute auf der Krim, wie das US-Magazin Forbes berichtet.

    Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union, die den Krim-Beitritt zu Russland nicht anerkennen wollen, versuchen, so Forbes, die Krimer „vor sich selbst zu retten“. Doch sind die Bewohnter der Halbinsel glücklich dort, wo sie jetzt sind. „Eine Umfrage nach der anderen zeigt, dass die Einheimischen — egal ob Ukrainer, ethnische Russen oder Tataren – einig sind: das Leben mit Russland ist besser als das Leben mit der Ukraine.“ So haben 82,8 Prozent der Krimer in einer Studie der US-Meinungsforschungsfirma Gallup im Juni 2014 geäußert, dass das Ergebnis des Referendums über den Beitritt zu Russland vom März 2014 ganz ihren Belangen entsprochen habe. Etwa 74 sprachen von einer Verbesserung ihres Lebens nach dem Beitritt zu Russland.

    Auch eine Umfrage der deutschen Forschungsfirma GfK Group hat im Februar 2015 ergeben, dass die überwältigende Mehrheit der Krimer mit der Wiedervereinigung mit Russland zufrieden ist. Auf die Frage, ob sie den Krim-Beitritt zu Russland unterstützten, antworteten 82 Prozent der Befragten mit „Ja, auf jeden Fall“ und weitere elf Prozent mit „Ja“. Nur zwei Prozent antworteten mit „Nein“.

    Die Krim war im März vergangenen Jahres wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Schwarzmeerhalbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Der Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in der Ukraine, bei dem die Opposition Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet und eine von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte. Die von Russischstämmigen dominierte Krim hat den Umsturz nicht anerkannt.

    Die Krim hatte seit 1783 zu Russland gehört, bevor der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow 1954 die Halbinsel symbolisch von der Russischen Sowjetrepublik an die Ukrainische Sowjetrepublik – beide im Bestand der Sowjetunion – „verschenkte“. Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 verblieb die Krim automatisch in der Ukraine.

    Forbes: Krim ist glücklich mit Russland und will keine ?Rettung? aus dem Westen / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    - - - Aktualisiert - - -

    OSZE wirft ukrainischem Militär anhaltende Behinderung der Beobachter vor



    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Waffenruhe in der Ost-Ukraine überwacht, hat das ukrainische Militär beschuldigt, die Bewegungsfreiheit der Beobachter anhaltend zu behindern. Trotz der Waffenruhe kommt es laut der OSZE zu immer neuen Schusswechseln.

    Eine Beobachtergruppe der OSZE sei in einem nordwestlichen Vorort von Lugansk vom ukrainischen Militär gestoppt worden, teilte das Presseamt der Organisation am Samstag mit. „Nach etwa 15-minütigem Warten hat der zuständige Kommandeur den Beobachtern die Weiterfahrt verwehrt.“ Ein weiteres Beobachterteam sei an einem ukrainischen Kontrollposten zwei Kilometer nördlich von Perwomajsk (50 km westlich von Lugansk) gestoppt worden. „Den Beobachtern wurde mitgeteilt, dass sie nicht weiterfahren dürften“, so dass Presseamt. Erst nachdem die OSZE an das Gemeinsame Koordinations- und Kontrollzentrum appelliert hatte, durften die Beobachter ihre Inspektionsfahrt fortsetzen. Darüber hinaus habe die ukrainische Armee vor der Hafenstadt Mariupol ein OSZE-Team gestoppt. Die Beobachter durften erst nach 35 Minuten weiterfahren.

    In der Ost-Ukraine war im April 2014 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 setzte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk ein, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass sind laut den UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.

    Seit dem 15. Februar gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe. Sie ist Teil eines Friedensplans, der am 12. Februar in Minsk unter Vermittlung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, des französischen Präsidenten François Hollande und des russischen Staatchefs Wladimir Putin ausgehandelt wurde. Dennoch hat die Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE am gestrigen Samstag von Dutzenden Explosionen und mehreren Schüssen aus Handfeuerwaffen in Donezk und der Umgebung sowie im Raum Mariupol und Lugansk berichtet.

    http://de.sputniknews.com/politik/20...301596237.html

  7. #1437
    Avatar von Triglav

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    In Kiew unterzeichnete Parlamentspräsident Wladimir Groisman eine Verordnung, nach der die abtrünnigen Regionen Luhansk und Donezk zu "okkupierten" Gebieten erklärt werden. Nach den jüngsten Beschlüssen der Obersten Rada sollen die Regionen erst "befreit" werden, damit dann anschließend freie Wahlen organisiert werden können. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko kündigte für den Nachmittag ein Treffen mit Kommandeuren der Streitkräfte an.
    Ist dem Focus ein Fehler unterlaufen,erst befreien und dann freie Wahlen.Entspricht voll und ganz Minsk 2,na dann auf ein neues Minsk 3.

  8. #1438

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Krieg der Oligarchen geht weiter

    Um das Hauptkwartier der staatlichen Ölkonzern "Ukrnafta" im Zentrum von Kiew wird ein Zaun gebaut und das Gebäude selbst von bewaffneten Soldaten ohne Hochheitsabzeichen bewacht, das Schild "Ukrnafta" wurde vom Gebäude enfernt. Die Soldaten sprechen nicht mit Journalisten, die Journalisten vermuten das sie zu dem Bataillon "Dnepr" gehören und im Auftrag vom Oligarchen Kolomoiski handeln. Zurzeit ist Polizei eingetroffen und führt Verhandlungen
    Wenn die Oligarchen eine dritte Front eröffnen, dürfte die Ukraine endgültig zerfallen. Denen dürfte ihr eigenes kleines Reich wichtiger sein als das Land.

  9. #1439
    Avatar von Damien

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    Machtkampf in Kiew: Oligarch Kolomoisky legt sich mit Poroschenko an



    In der Ukraine scheint eine neue Phase des Kampfes um die Macht und die Bodenschätze begonnen zu haben, schreibt die Zeitung "Kommersant" am Montag.

    Im Mittelpunkt stehen Präsident Pjotr Poroschenko und der wohl einflussreichste Oligarch in der Ukraine und Gouverneur des Gebietes Dnepropetrowsk, Igor Kolomoisky.

    Zum Streit zwischen den beiden kam es in der Nacht zum vergangenen Freitag in Kiew, als die Zentrale des für den Öltransport zuständigen staatlichen Konzerns Ukrtransnafta von Kolomojski-treuen Kräften besetzt wurde, nachdem Konzernchef Alexander Lasorko entlassen worden war.

    Energieminister Wladimir Demtschischin, mehrere Parlamentsabgeordnete und viele Journalisten eilten nach der Aktion in die Zentrale des Konzerns. Demtschischin traf sich mit dem Oligarchen, der die Entlassung der Ukrtransnafta-Leitung als „feindliche Übernahme“ bezeichnete und warnte, dass er in Kiew „über 2000 Kämpfer verfüge“. Ein Gewalteinsatz war jedoch nicht nötig. Nach einem eineinhalbstündigen Gespräch teilte Demtschischin mit, dass er mit Kolomoisky „gesprochen, Wasser getrunken und gelacht habe“. Kolomojski beschimpfte einen Reporter von „Radio Liberty“ nach seinem Krisengespräch mit dem Minister. Eine entsprechende Videoaufnahme gelangte ins Internet und sorgte für Empörung bei den ukrainischen Medien.

    Eine Eskalation wollte offenbar keine der Seiten. Nachdem der neue Ukrtransnafta-Chef Juri Miroschnik am nächsten Tag seinen Job antreten konnte, erteilte Präsident Poroschenko Kolomoisky eine Rüge „wegen Verletzung der professionellen Ethik“. Letzterer teilte mit, er hätte mit dem Präsidenten und dem Ministerpräsidenten Arsseni Jazenjuk eine internationale Wirtschaftsprüfung von Ukrtransnafta vereinbart. „Falls dabei keine Verstöße entdeckt werden, dann sollte Lasorko meines Erachtens ausgezeichnet werden“, betonte er.

    Lasorkos Vertrag sollte erst im August auslaufen, wurde aber am Donnerstag vom Aufsichtsrat des staatlichen Energieversorgers Naftogas Ukrainy aufgelöst. Lasorko wurde des Amtsmissbrauchs zugunsten der zu Kolomoisky gehörenden Finanzgruppe Privat beschuldigt. Experten betrachten den Konflikt um Ukrtransnafta als ersten Schlag gegen den mächtigen Dnepropetrowsker Gouverneur, der seinen Posten vor einem Jahr, nach der Entmachtung des Präsidenten Viktor Janukowitsch übernahm. Kolomojski finanziert Freiwilligen-Bataillone, die an den Kriegshandlungen in der Ostukraine teilnehmen. Viele Experten halten Kolomoisky für denjenigen Oligarchen, der vom so genannten „Euro-Maidan“ am meisten profitiert hat.

    „Das ist eine beispiellose Geschichte für die Ukraine“, sagte der Direktor des ukrainischen Zentrums für angewandte politische Forschungen
    „Penta“, Wladimir Fessenko. „Bis zuletzt hat es noch nie offene Konfrontationen zwischen Gouverneuren und dem Präsidenten gegeben.“ Der Politologe hält diese Situation für einen „taktischen Sieg“ Poroschenkos, der Kolomoisky eine Rüge erteilt habe. Der Staatschef „wird ihn aber nicht entlassen, denn das wäre ein zu riskanter Schritt.“

    Der Leiter des Kiewer Zentrums für politische Forschungen und Konfliktologie, Michail Pogrebinski, betrachtet Kolomoisky jedoch als Sieger. „Poroschenko hat eine zu milde Entscheidung getroffen. Der Konflikt zwischen dem Präsidenten und dem Gouverneur wird eine Fortsetzung haben“, vermutete er und ergänzte, dass sich Kolomojski dabei nicht nur auf seine finanziellen Möglichkeiten, sondern auch auf ihm ergebene Abgeordnete und seine Freiwilligen-Bataillone stützen könne. Der US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, sagte dazu: „Es ist sehr wichtig, dass diese Situation in Übereinstimmung mit den ukrainischen Gesetzen geregelt wird.“ Er habe bereits mit Kolomojski gesprochen und ihm seine Meinung geäußert. „Das Dschungel-Gesetz, dass es unter Janukowitsch gab, war ein tragisches und katastrophales Rezept für die Ukraine, das nicht mehr geeignet ist für die heutige Realität in der Ukraine“, so der Diplomat.


    - - - Aktualisiert - - -

    Nach Streit mit Poroschenko: Oligarch Kolomoisky nennt Volksrepubliken „Realität“



    Der einflussreiche ukrainische Oligarch und Gouverneur von Dnepropetrowsk Igor Kolomoisky hat die nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR bzw. LVR) im Osten des Landes als „gestandene Subjekte“ der Ukraine bezeichnet und deren Oberhäuptern „reale Macht“ attestiert.

    In diesen Volksrepubliken haben „Pseudowahlen“ stattgefunden, bei denen Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki gesiegt haben, sagte Kolomoisky in einem Interview des ukrainischen Fernsehsenders 1+1. Er selbst sei sich nicht sicher, dass Sachartschenko und Plotnizki nicht wieder siegen würden, wenn es in diesen Regionen Wahlen nach ukrainischem Recht geben würde. „Alle, die gegen sie (Sachartschenko und Plotnizki) stimmen könnten, sind bereits weggefahren.“ Die Volksrepubliken Donezk und Lugabnsk bezeichnete Kolomoisky „als gestandene Subjekte der Ukraine“. „Wir haben jetzt zwei Subjekte, die wir nicht anerkennen, aber die leider gestanden sind. Sie existieren und haben ihre Oberhäupter“, sagte Kolomoisky. Dieses Statement gab er vor dem Hintergrund seines Konfliktes mit dem ukrainischen Staatschef und Milliardär Pjotr Poroschenko ab.

    Kolomoisky hatte am Freitag mit Bewaffneten das Hauptquartier des Öl- und Gaskonzerns Ukrnafta gestürmt. Der Oligarch besitzt 42 Prozent an der Staatsfirma. Nach dem Sturm gab er vor dem Gebäude ein mit Flüchen gespicktes Interview, in dem er sich beleidigende Ausdrücke gegen Journalisten erlaubte. Daraufhin erteilte Präsident Poroschenko Kolomoisky öffentlich einen „Verweis“. Kurz danach berichteten ukrainische Medien, dass Kolomoiskys Privatbank die Konten von Porschenkos Unternehmen vorübergehend gesperrt habe. Die Bank sprach dabei von einem „technischen Fehler.“ Kolomoisky selbst finanziert mehrere Freiwilligenbataillone, die seit April 2014 auf der Seite der ukrainischen Regierungsarmee gegen die Milizen der Donezker und Lugansker Volksrepublik kämpfen. Die ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk haben im Frühjahr 2014 nach einem Referendum ihre Unabhängigkeit erklärt. Der Anlass dafür war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition den Staatschef Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt hatte. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht worden war, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten unverzüglich anerkannt wurde.

    Dagegen haben die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt. Dort demonstrierten tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Daraufhin startete die Regierung in Kiew in den Protestregionen eine „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz von Panzern, Raketenwerfern, Hubschraubern und Flugzeugen. Bei den blutigen Gefechten zwischen Militär und Milizen sind laut UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten getötet worden. Seit dem 15. Februar gilt im Kampfgebiet eine Waffenruhe, die unter Vermittlung Deutschlands, Frankreichs und Russlands ausgehandelt wurde.






  10. #1440

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    "Ukrnafta" ist der größte Ölkonzern der Ukraine, er produziert mehr als 86% Öl, 28% Gas-Kondensat und 16% des gesamten Gas Gewinnung von Kohlenwasserstoffen in der Ukraine. Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft gehört der "Naftogas der Ukraine", 40% der Anteile den Strukturen Igor Kolomoisky.

    Ukrnafta und Ukrtransnafta sind von Kolomoiski loyalen Leuten geführte Staats(Öl)unternehmen, hunderttausende Tonnen Öl von Ukrtransnafta werden in Kolomoiskis Raffinerien aufberwahrt (Kritiker sagen absolut unnötig), daführ kassieren die Raffinerien von Ukrtransnafta um die 2,5 Millionen Hriwna pro Tag. Das ist nur ein Teil der Kooperation beider Staatskonzernen mit den Unternehmen von dem Oligarchen, aber allein das zeigt schon wie wichtig sie für ihn sind.
    Neben der Privatbank, der grössten Bankgruppe der Ukraine, sind sie die Grundpfeiler seinen Imperium.

    19 März
    • Das Parlament verabschiedet das Gesetz Nr. 2273 über Aktiengesellschaften, der Staat erhält wieder Kontrolle über Ölkonzern Ukrnafta. "Von diesem Gesetz ist auch der Ölkonzern Ukrnafta betroffen. Im Gesetz wurde das Quorum für die Einberufung der Hauptversammlung der Aktiengesellschaften von 60 auf 50 Prozent plus eine Aktie gesenkt. Die Gruppe „Privat“ vom Milliardär Ihor Kolomojskyi, die 40 Prozent der Ukrnafta-Aktien hält, kann jetzt die Durchführung der Hauptversammlung und damit die Zahlung der Dividende nicht blockieren."
    • Kolomoiski lässt Ukrtransnafta besetzen


    21 März

    • US-Botschafter Payett spricht mit Kolomoiski: "„Das Dschungel-Gesetz,.. ist nicht mehr geeignet für die heutige Realität in der Ukraine“


    22 März

    • Parlamentsabgeordneter von Poroschenkos Partei Leschenko erzählt im TV dass das Parlament das Gesetz Nr. 2273, seiner Meinung nach, nach einem Telefonanruf aus Washington beschlossen habe.
    • Kolomoiski lässt Ukrtnafta besetzen
    • Kolomoisky nennt beide Donbass-Volksrepubliken „Realität“


    23 März Poroschenko startet Generalangriff auf Kolomoiski
    • Das Energieministerium der Ukraine lässt 2 Milliarden Griwna aus der "Privatbank" Kolomoisky zurückholen
    • Poroschenko erklärt "In der Ukraine wird es keine Taschen-Armeen der Gouverneure mehr geben"


    Innenminister Awakow und SBU-Chef Naliwaitschenko fordern Entwaffnung privater Sicherheitsfirmen
    Das Innenministerium verschärft Kontrolle über Feuerwaffen. Diese Waffen dürfen nur Mitarbeiter der staatlichen Sicherheitsbehörden tragen, schreibt Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, auf Facebok. Die lizenzierten Sicherheitsfirmen, die als Jagdwaffen angemeldete Schusswaffen benutzen, können ihre Lizenzen verlieren, die Waffen werden konfisziert, betont Awakow. Der Minister gab allen Sicherheitsunternehmen 24 Stunden, damit sie ihre Tätigkeit in Einklang mit den bestehenden Rechtsnormen bringen werden. Es würde keine Personenschützer von Geschäftsmännern und Politikern mehr auf den Straßen der Städte geben. Das gelte sowohl für „falsche und wirkliche Patrioten sowie für Oligarchen, als auch für persönlich Kolomojski, Pintschuk, Achmetow, Eremeew, Surkis, Hryhoryschyn“. Chef des Geheimdienstes SBU, Walentyn Nalywaitschenko, versprach der Polizei einen 100-prozentigen Beistand bei der Entwaffnung von bewaffneten Personen, die die Zentrale des Ölkonzerns Ukrnafta bewachen. Die Sicherheitsfirma aus Dnipropetrowsjk „Sitsch“, die den Konzern bewacht, handelt illegal, sagte Nalywaitschenko vor der Presse. Der SBU wolle Beteiligung dieser Gruppe an kriminellen Tätigkeiten im Gebiet der Antiterror-Operation überprüfen. Es gehe um eine Bande in den Regionen Donezk und Luhansk.
    Innenminister und SBU-Chef fordern Entwaffnung privater Sicherheitsfirmen


    • SBU-Chef Naliwaitschenko nennt dnepropetrowsker Stadtadministration (Kolomoiski ist dort der Gouverneur) eine Bande und wirft ihnen, Mord von einem SBU-Offizier, Folter und Kidnapping vor, beide Kolomoiskis Stellvertreter wurden verhört.
    • Nach Dnepropetrovsk werden zwei Bataillone der Nationalgarde geschickt
    • Kolomoiski Stellevertreter Gennadi Korban droht Kiew: "Es ist Zeit in Kiew Ordnung zu schaffen. Genug über die Dezentralisierung, die Erfolge in den Krieg in Donbass und über die Zahl der Todesopfer zu lügen, wir haben genaue Zahlen, die wir die ganze Zeit gesammelt haben. Heute sitzen in Kiew Diebe. Sie müssen gehen, damit ehrliche Leute kommen und Reformen durchführen können"


    Vier Abgeordneten verliessen heute aus Protest die Fraktion "Poroschenkos Block"
    Auf einer Pressekonferenz in Dnipropetrovsk sagte einer von ihnen dass die Austritt der Abgeordneten aus der Fraktion geschieht aufgrund der Tatsache, dass jemand die Führung dnipropetrowsker Gebiet in Misskredit bringen will.
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    Grosse gemeinnützige Stiftung "Volksarmee" fordert Rücktritt von Geheimdienst-Chef Nalyvaytchenko
    Die Gemeinnützige Stiftung "Volksarmee" und die Freiwilligenhelfer fordern in einer Erklährung den Rücktritt von Herrn Nalyvaytchenko wegen Verleumdung und Verbreitung falscher Informationen.
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    Dnepropetrovsker öffentliche Organisationen sind gegen den Druck auf die Stadtadministration seitens Geheimdienst SBU
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    Russischer Diplomat: Situation um ukrainisches Ölunternehmen zeugt von Staatskollaps
    Die Situation um das ukrainische Staatsunternehmen UkrTransNafta zeugt von einem faktischen Kollaps des ukrainischen Staates, wie der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow am Montag zu RIA Novosti sagte.
    Russischer Diplomat: Situation um ukrainisches Ölunternehmen zeugt von Staatskollaps / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    Jazenjuk: Szenario von politischer Krise in der Ukraine nicht durchsetzbar
    Das von Oligarchen unterstützte Szenario einer politischen Krise ist in der Ukraine nicht durchsetzbar. „Die ukrainische Regierung wird ihren Job weiter tun“, versicherte Premierminister Arseni Jazenjuk am Montag in Kiew.
    Jazenjuk: Szenario von politischer Krise in der Ukraine nicht durchsetzbar / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    Jazenjuk hält eine Dringlichkeitssitzung mit Sicherheitsbeamten
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    Kolomoiskis Paramilitärs, die der Polizei in Odessa ab dem 6 Mai 2014 geholfen haben, verließen die Stadt in Richtung Dnepropetrowsk
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    • Abgeordneten die den Kolomoisky unterstützen berufen in Dnepropetrovsk eine Volksversammlung ein: "Wir sehen uns auf den Barrikaden!"


    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    Wenn die Oligarchen eine dritte Front eröffnen, dürfte die Ukraine endgültig zerfallen. Denen dürfte ihr eigenes kleines Reich wichtiger sein als das Land.
    Kolomoiski ist der stärkste und gefährlichchste von allen ukr. Oligarchen, wenn keinen Kompromiss gefunden wird kann dieser Krieg der Oligarchen zum Zerfall der Ukraine führen. Ihm hat die Ukraine zu verdanken dass es noch keine grosse Noworossija von Donbass bis Odessa gibt, und daführ ist er bei vielen Ukrainern populär. Die nächsten Tage werden zeigen...



    "Wo beginnt die Polizei, schrie er, und wo endet Benja? - Polizei endet dort, wo Benja beginnt, - antworteten vernünftige Leute."
    Isaak Babel, "Geschichten aus Odessa"