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Der Ukraine Sammelthread

Erstellt von Zurich, 18.09.2014, 09:20 Uhr · 3.217 Antworten · 142.406 Aufrufe

  1. #3051

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    Truppen aus 14 Nationen starten Militär-Übungen in der Ukraine
    Am Donnerstag sind Militär-Übungen im Rahmen der „Sea Breeze 2016“ im ukrainischen Gebiet Schiroki Lan gestartet worden, an denen Soldaten aus 14 Ländern, darunter der Ukraine, den USA, Georgien und Moldawien beteiligt waren. Moldauische Aufklärungseinheiten starteten den ersten Teil der Übung und führten eine motorisierte Patrouille, die auf feindliches Feuer antwortete.


    https://deutsch.rt.com/kurzclips/396...ionen-starten/

  2. #3052

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    Zwei Friedensprozessionen marschieren auf einander zu, Eine aus dem Westen, die Andere aus dem Osten der Ukraine, in der Hauptstadt Kiew sollen sie sich treffen. Das gefällt den Nationalisten nicht, sie sehen dahinter Moskaus Hand und versuchen immer wieder die Friedensmärsche zu stoppen. Die Ikone der Mutter Gottes versuchten sie mit rohen Eiern zu bewerfen, sie wurde deswegen mit einem Stück Stoff verhüllt
    Morgen werden die Friedensprozessionen Kiew erreichen und sich dort vereinen

    25.07.2016 Borispol, 30 km von Kiew



    18.07.2016 Poltawa


  3. #3053

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    Rund 80.000 orthodoxe Pilger finden sich zur feierlichen Messe in Kiew ein



    Rund 80.000 orthodoxe Gläubiger aus mehreren Regionen der Ukraine haben sich am Mittwoch vor der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale des Kiewer Höhlenklosters eingefunden. Im Vorfeld des 1.028. Jahrestages der Taufe der Kiewer Rus soll ein feierlicher Gottesdienst zelebriert werden.
    Rund 80.000 orthodoxe Pilger finden sich zur feierlichen Messe in Kiew ein

  4. #3054

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    72 Jahrestag der Kesselschlacht bei Brody, Gebiet Lwiw

    In westukrainischen Brody wurden Überreste von Soldaten der SS-Division "Galizien" feierlich umbestattet

    Im Video:
    Veteran, ehem. Obergefreiter der SS-Division "Galizien" Iwan Mamtschur: "Die Sovietische Armee startete eine grosse Offensive, wir konnten nicht standhalten und die erste Linie wurde überrant. Die Deutschen hatten Panzer aber kein Treibstoff und keine Munition. Wir waren 12.000 Mann, von denen 3000 hier gefallen sind, 3000 gerieten in die Gefangenschaft, 3000 haben sich später der UPA angeschlossen, etwa 2000 sind über Transkarpatien nach Neuhammer (heute Świętoszów in Polen, Schlesien) gegangen, dort wurde dann die Division neu aufgestellt"






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    Die 14. Waffen-SS-Division "Galizien" wurde im Juli 1943 in Westukrainischen Lviv aufgestellt, gemeldet haben sich 83.000 Freiwilligen von denen 16.000 aufgenommen wurden.
    Im Juni 1944 wurde die Division der 1. Panzerarmee der Wehrmacht unterstellt und geriet in den Kessel bei Brody. 3.000 Mann der Division konnte sich zu den deutschen Linien durchschlagen, etwa 1.000 zur UPA. Die Division wurde aus aufgelösten galizischen Polizeiregimentern auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer neu aufgestellt und am 28. September 1944 als Besatzungstruppe in die Slowakei verlegt.
    Sie hat an der Zerschlagung des slowakischen Aufstand (Sommer-Herbst 1944) teilgenommen und in Jugoslawien gegen die jugoslawischen Partisanen gekämpft (Ende 1944).

    Am 8. Mai 1945 ergab sich die Division bei Tamsweg und Judenburg (Österreich) britischen Truppen. Da die meisten Soldaten aus Galizien stammen, galten sie als polnische Staatsbürger und wurden nicht an die Sowjetunion ausgeliefert, sondern in Rimini interniert.* Viele wanderten nach ihrer Entlassung nach Kanada, den USA und Australien aus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/14._Wa...izische_Nr._1)

    *und das obwohl Westukraine seit 1939 zu der UdSSR gehörte, die wollte man wohl für den möglichen zukunftigen Krieg mit der UdSSR bei sich behalten

    "Galizien"- Veteranen werden in der heutigen Ukraine als Freiheitskämpfer gefeiert

  5. #3055
    Avatar von Izdajnik

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    Des Dichters Roadtrip in den Krieg

    Bild: (c) Bilderbox
    Serhij Zhadan ist Maidan-Anhänger, Punkrocksänger und Poet. In seiner neuen Textsammlung „Warum ich nicht im Netz bin“ befasst er sich mit den Folgen des Krieges in der Ukraine. Am Dienstagabend liest er in Wien.
    04.07.2016 | 18:00 | von Jutta Sommerbauer (Die Presse)
    Serhij Zhadan schöpft seine Prosa und Poesie auf langen Reisen über Landstraßen, in wodkatrunkenen Gesprächen und immer öfter in Schützengräben. Als im Winter 2013/2014 Gegner und Befürworter des Maidan in seiner Stadt Charkiw auf die Straße gingen, war er unter den proeuropäischen Demonstranten. Seit sein Land vor zwei Jahren in den Krieg abrutschte, fährt er in das Konfliktgebiet im Donbass. Er begleitet Hilfstransporte für ukrainische Soldaten, tritt mit seiner Band in Jugendzentren und Kulturheimen in ostukrainischen Industriestädten auf, sitzt mit den örtlichen Bewohnern bei einem Bier am Tisch und redet. Und schreibt.



    Anfang August erscheint im Suhrkamp-Verlag die Textsammlung „Warum ich nicht im Netz bin“, die Zhadans Auseinandersetzung mit dem Krieg in seinem Land in Gedichten, Poemen und Tagebucheinträgen dokumentiert. Am Dienstagabend liest er aus dem Buch beim Wiener Lyrik-Festival Poliversale. Im Vorwort beschreibt Zhadan, was Krieg für ihn als Autor bedeutet: Der Tod liegt wie ein drohender Schatten über jeder Handlung. „Der Krieg ist wie eine Krankheit, die unerwartet ausbricht. Und deswegen weißt du auch nicht gleich, wie du dich verhalten und welche Wörter du verwenden musst.“
    Der 41-Jährige stammt selbst aus dem Donbass, aus Starobilsk, das heute knapp auf der ukrainisch kontrollierten Seite liegt. Seit vielen Jahren lebt Zhadan in der östlichen Großstadt Charkiw. Er spricht und schreibt auf Ukrainisch in einer größtenteils russischsprachigen Umgebung. Während man ihn in der Ukraine ebenso als Frontmann der Punk-Band Sobaky w kosmossi (übersetzt: Hunde im Kosmos) kennt, hat er hierzulande vor allem als Romanautor einen Namen. Im Vorjahr erschien auf Deutsch sein Charkiw-Roman „Mesopotamien“. In „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ (2012) erscheint das Industriegebiet Donbass als grenzenlose Landschaft, die es nicht mehr gibt. Die Front teilt nunmehr die Weite.
    In der Ukraine von heute ist es kein Widerspruch, Patriot und Punk zu sein. Zhadan hat stets die frühere Regierung des Oligarchen-treuen Präsidenten Viktor Janukowitsch für ihren Autoritarismus kritisiert und sich für eine proeuropäische Ukraine stark gemacht. Seit Beginn der Maidan-Bewegung hat er eine stärkere Beschäftigung mit den Bewohnern des Ostens gefordert, von denen viele indifferent gegenüber dem politischen Aufbruch und empfänglich für antiukrainische Agitation waren. Die Bestürzung über das Geschehene ist aus seinen Texten zu hören.

    Der Tod kommt ohne Erklärung

    Doch zu hören sind auch viele Zwischentöne, die in diesem Konflikt oft verdeckt werden. In den Tagebucheinträgen über seine Road Trips kommen Apathische, Begeisterungslose und Überrumpelte zu Wort. Und immer wieder die Ratlosigkeit ob der Entzweiung: „Einer staunt über den anderen, als hätten wir nicht die ganze Zeit in einem Land gelebt, uns nicht auf einem Territorium befunden. (. . .) Eigentlich haben wir so viele Gemeinsamkeiten, dass es keine Probleme geben dürfte. Aber das Problem liegt darin, dass uns ebenso viele Dinge verbinden wie trennen, und das darf man nicht vergessen. Um nicht irgendwann zur Waffe zu greifen.“
    Zhadans Prosagedichte wiederum sind Porträtskizzen, hart und weich zugleich. Ein Gedicht handelt von einem Tattookünstler, der an einer Straßensperre erschossen wird, „früh am Morgen, mit einer Waffe in der Hand, irgendwie aus Versehen – keiner begriff, was passiert war“.
    Zhadan hat sich in der Vergangenheit für die Verständigung zwischen Künstlern eingesetzt – mit gemischtem Erfolg. Bei der von deutschen Geldgebern geförderten Veranstaltung Debates on Europe im Dezember 2015 in Charkiw lud er ausgerechnet die Dichterin Elena Zaslawskaja aus Luhansk ein. Zaslawskaja, früher Mitglied der Künstlergruppe Stan, ist heute Unterstützerin der Separatisten der Luhansker Volksrepublik. Ihre Gedichte werden in prorussischen Gedichtbänden publiziert. Für Entrüstung sorgte ihr Heldenpoem über den für seine Brutalität bekannten Separatisten-Kommandanten Motorola. Zaslawskaja konnte in Charkiw nicht öffentlich auftreten, da nationalistische Gruppen drohten, die Veranstaltung zu sprengen. Die Dichterin musste aus dem Saal eskortiert werden. In Charkiw prallten Positionen aufeinander, Dialog missglückte.

    Dialog mit dem Feind?

    Das Thema Dialog mit Vertretern der gegnerischen Seite – sei es aus Russland, sei es aus den abtrünnigen Gebieten – ist nicht zuletzt deshalb hoch umstritten, weil der bewaffnete Konflikt noch nicht beendet ist und beinahe jeden Tag Menschen auf beiden Seiten sterben. Zwar unternehmen internationale Organisationen und NGOs erste Schritte in Richtung Aussöhnung, jedoch ist das aufgrund der politisierten Lage ein schwieriges Unterfangen. Treffen zivilgesellschaftlicher Gruppen können weder in der Ukraine noch in Russland stattfinden, sondern an einem dritten, neutralen Ort. So veranstaltete etwa die OSZE in Wien Treffen zwischen ukrainischen und russischen Journalistenvertretern.
    Zhadans Werk ist dennoch von Hoffnung getragen. Die ist nicht naiv, sondern ganz handfest. Menschen hüben und drüben werden einmal Antworten auf Fragen suchen, die heute noch nicht gestellt werden. „Der Krieg geht irgendwann zu Ende, auch wenn er heute endlos aussieht. Die Städte, die Straßen, die Stimmen bleiben, es bleibt der Wunsch zu reden, der Wunsch zuzuhören.“
    Lesung. 5. Juli um 19 Uhr im Rahmen des Lyrik-Festivals Poliversale in der Alten Schmiede, 1., Schönlaterngasse 9. Der Autor ist im Juli Fellow des Programms Ukraine in European Dialogue am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien.
    Buch. Serhij Zhadan: „Warum ich nicht im Netz bin. Gedichte und Prosa aus dem Krieg“. Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe, 180 Seiten, Edition Suhrkamp, 16,50 Euro. Erscheinungstermin: 6. August.
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.07.2016)

    Des Dichters Roadtrip in den Krieg « DiePresse.com


  6. #3056
    Avatar von Damien

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    Französische Abgeordnete besuchen Krim – Kiew reagiert empört



    Das ukrainische Außenministerium hat den Krim-Besuch französischer Abgeordneter verurteilt, heißt es auf der Webseite der Behörde.

    „Trotz zahlreicher Warnungen seitens der Ukraine haben die französischen Politiker demonstrativ die Rechtsvorschriften der Ukraine sowie das Völkerrecht verletzt und die Position ihres eigenen Landes missachtet, das kontinuierlich die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine verteidigt", heißt es in der Mitteilung.

    Die Delegation französischer Parlamentarier, die von dem ehemaligen Verkehrsminister und Abgeordneten Thierry Mariani geleitet wird, ist am Freitag auf der Halbinsel eingetroffen, schreibt die Zeitung „Iswestija". In erster Linie besuchten die Politiker das Mahnmal für die Opfer des Faschismus, das an der Stelle des ehemaligen Konzentrationslagers „Krasnyj" bei Simferopol errichtet worden war. Die Delegation legte Blumen am ewigen Feuer nieder.

    Die französischen Parlamentarier wollen die Städte Jalta und Sewastopol besuchen und eine Reihe von Treffen abhalten. Zum Höhepunkt ihres Aufenthalts soll die Teilnahme der Delegation an den Feierlichkeiten anlässlich des Tages der russischen Marine werden, so der Pressedienst des Parlaments der Republik Krim.

    Vor einem Jahr hatte eine Delegation französischer Parlamentarier, ebenfalls von Mariani geleitet, die Krim bereits besucht. Damals hatten die Abgeordneten eine Reihe von sensationellen Erklärungen abgegeben, die von Kiew und vom Westen verurteilt wurden. Unter anderem sagten die Franzosen, die Krim sei nicht besetzt worden, und die Bevölkerung der Halbinsel sei glücklich.

    Die Reaktion von Paris auf die Reise war negativ, es stufte sie als Verletzung des Völkerrechts ein. Der ukrainische Sicherheitsdienst hat den beteiligten Abgeordneten die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten.

    Die Krim war im März 2014 — nach gut zwei Jahrzehnten in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für das Referendum war der Februar-Umsturz in Kiew, bei dem die Opposition den Präsidenten Viktor Janukowitsch entmachtet und eine von Nationalisten geprägte Regierung aufgestellt hatte.

    Die Ukraine, die USA und die westlichen Länder hatten das Ergebnis der Volksabstimmung nicht anerkannt. Die ukrainische Regierung betrachtet die Krim noch immer als ihr — zwar besetztes — Gebiet und verspricht, die Halbinsel zurückzuholen. Moskau unterstreicht, dass das verfahren des Krim-Beitritts dem Völkerrecht völlig entsprochen habe.

    Französische Abgeordnete besuchen Krim ? Kiew reagiert empört

  7. #3057

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    In der letzten Woche vom 23 bis 29 Juli gab es 3279 Beschusse durch die ukrainische Armee, es wurden 26 Häuser zerstört, insgesamt 15 Menschen verwundet, 12 getötet von denen einer ein Zivilist war

    dieser Hund ist taub er geht nicht weg und überbewacht immer noch die überreste des Hauses



    ein Mann erzählt wie er um 2 Uhr nachts von der Artilleriegranate die im Garten seines Hauses explodierte erweckt wurde


  8. #3058
    Avatar von Damien

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    Französischer Politiker nennt Frist für Diskussionsbeginn über Krim-Anerkennung



    Wie der französische Abgeordnete Thierry Mariani während seines Krim-Besuchs erklärt hat, können die Diskussionen über die Anerkennung der Krim als Teil Russlands erst im nächsten Frühling beginnen.

    „In acht Monaten finden die Wahlen in Frankreich statt, später noch in den USA und dann in Deutschland. Ich denke, dass sich viele Dinge ändern können", so Mariani.

    Es handele sich nicht nur um die Anerkennung der Krim als Teil Russlands sondern auch um die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Am 30. Juli hatte der ehemalige französische Verkehrsminister erklärt: „Hätte sich im Frühling 2014 die Krim nicht Russland angeschlossen, würde hier die dritte Kampffront neben Lugansk und Donezk sein. Das hätte durchaus möglich sein können".

    Französischer Politiker nennt Frist für Diskussionsbeginn über Krim-Anerkennung

  9. #3059
    Avatar von Damien

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    Krim-Besuch: Französischer Abgeordneter kanzelt ukrainischen Journalisten ab



    Der französische Ex-Verkehrsminister und Abgeordnete Thierry Mariani hat einen ukrainischen Journalisten in die Schranken gewiesen, nachdem ihm dieser unterstellt hatte, von der russischen Regierung bezahlt zu werden. Der Anlass für die provokatorische Frage des Ukrainers war Marianis jüngste Krim-Reise, die Politikern in Kiew nicht gefallen hatte.

    Mariani hatte in der vergangenen Woche an der Spitze einer französischen Parlamentsdelegation mehrere Städte auf der Krim besucht und damit für Ärger in Kiew gesorgt. Die ukrainische Regierung betrachtet die Schwarzmeerhalbinsel, die nach dem nationalistischen Umsturz in Kiew von 2014 wieder zu Russland beigetreten ist, noch immer als ukrainisch. Am Montag gaben die Franzosen in Moskau eine Pressekonferenz.

    Ein ukrainischer Journalist fragte Mariani, wieviel er von der russischen Regierung für seine Position in der Krim-Frage bekommen habe. Doch der Franzose ließ sich nicht aus der Fassung bringen. „Wieviel bekommen Sie für solche Fragen?“, konterte er. Und weiter:

    „Ich nehme ihre Frage nicht an. Ich bin bereit, auf beliebige politische Fragen und beliebige politische Bemerkungen zu antworten. Aber Ihre Frage ist, offen gesagt, eine Scheißfrage. Ich werde auf sie nicht antworten. Sie haben meine volle Verachtung.“

    „Dass Sie hier in Russland solche abscheulichen Fragen überhaupt stellen dürfen, zeugt davon, dass Russland ein freies Land ist“, so der französische Politiker weiter. Er mutmaßte, dass in der Ukraine vergleichbare Fragen nicht geduldet würden.


    Krim-Besuch: Französischer Abgeordneter kanzelt ukrainischen Journalisten ab

    - - - Aktualisiert - - -

    Französischer Abgeordneter nach Krim-Besuch: Rechte der Krimtataren voll gewahrt



    Die ukrainische Seite hat faktisch zugegeben, dass die Mehrheit der Krim-Bevölkerung den Beitritt ihrer Region zur Russischen Föderation unterstützt hat, wie Thierry Mariani, Leiter einer französischen Abgeordnetengruppe nach deren Besuch auf der Krim zu Sputnik France sagte.

    Mariani nahm damit Stellung zum Empörungsbrief der ukrainischen Delegation bei der PACE an den PACE-Vorsitzenden Pedro Agramunt im Zusammenhang mit dem Aufenthalt der französischen Delegation auf der Krim. Mariani bestritt die von der ukrainischen Seite geäußerte Meinung, beim Krim-Beitritt sei der Wille der Minderheiten der Region nicht berücksichtigt worden.

    Er müsse konstatieren, dass die Rechte der (Krim-)Tataren in vollem Umfang gewahrt werden, sagte der Abgeordnete. Mariani erwähnte in diesem Zusammenhang den diesbezüglichen Bericht von Gerard Studman, dem Sonderbeauftragten des Chefs des Europarates, laut dem die Situation auf der Krim sich allmählich normalisiert.

    Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.

    Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.

    http://de.sputniknews.com/politik/20...n-gewahrt.html

  10. #3060

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    Ukraine droht demografische Katastrophe



    Das staatliche Statistikamt der Ukraine veröffentlichte Daten über die demographische Lage im Land. Nach offiziellen Schätzungen, von Januar bis Juni 2016 hat sich die Bevölkerungszahl um fast 87.000 Menschen zurückgegangen und in den letzten 1,5 Jahren auf um als 250 Tausend Menschen, so verringert sich die Bewohnerzahl der Ukrainer durchschnittlich um 15.000 Menschen im Monat.

    Laut Statistikamt leben in der Ukraine 42.7 Millionen Menschen, diese Zahl umfasst auch die Bevölkerung der selbsternannten Luhansker und Donezker Volksrepubliken (LNR und DNR)
    Unabhängige Experten kommen dagegen aufgrund vom Verbrauch von Getreide und Strom zu dem Schluss, dass das Land gegenwärtig eine Bevölkerungszahl von nicht mehr als 36 Millionen Menschen hat.

    Laut Meinungsumfragen mehr als ein Drittel ukrainischer Bürger wollen das Land für immer verlassen und rund 40 Prozent arbeiten illegal im Ausland

    Vor dem Zusammenbruch der UdSSR lebten im Jahr 1990 in der Ukraine noch 52,2 Millionen Menschen
    https://lenta.ru/articles/2016/08/02/nenka_kak_je_tak/