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Der Ukraine Sammelthread

Erstellt von Zurich, 18.09.2014, 09:20 Uhr · 3.222 Antworten · 142.933 Aufrufe

  1. #881
    koelner
    Eine Beschreibung der "Ukrainischen Pravda" derselben Pressekonferenz. Ob Absicht oder nicht, hier gibts noch einen Absatz mehr als bei Sputnik:

    По словам Лукашенко, он предупреждал руководство России о происходящих в Украине процессах и говорил, "что нельзя держать такую цену на газ".

    Президент Беларуси утверждает, что во времена Януковича в Украине "была создана страшная антирусская, антироссийская позиция внутри страны. Там большинство уже из-за высоких цен на газ ненавидели россиян и президента. И на востоке такие настроения были. И это создавала власть".

    Он также призвал российских журналистов не верить в то, что на западе Украины живут "фашисты и нацисты, а на востоке – наши"."Везде нормальные люди, но в семье не без урода и там, и там", – добавил Лукашенко.

    Ëóêàøåíêî: ßíóêîâè÷ ôèíàíñèðîâàë ''Ïðàâûé ñåêòîð'' | Óêðàèíñêàÿ ïðàâäà



    Grob übersetzt:


    Er empfahl der russischen Führung, dass man diesen Gaspreis nicht halten könne.

    Er sagt dass zu Janukowitsch' Zeit eine schreckliche antirussische Stimmung im Land geschaffen wurde. Wegen der hohen Gaspreise hasste man die Russen und den Präsidenten. Das war auch im Osten so.

    Er sate den russischen Journalisten auch, dass sie nicht glauben sollten, dass im Westen der Ukraine Faschisten leben und im Osten "Unsere" (=Russen/Russland-freundliche). Überall seien es normale Leute. In jeder Familie gibt es schwarze Schafe.

  2. #882
    Avatar von Damien

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    6.600
    MaCain erkennt Einsatz von Streumunition durch Kiewer Armee an

    Der einflussreiche US-Senator John McCain, Chef des Ausschusses für die Streitkräfte, hat den Einsatz der von internationalen Konventionen verbotenen Streumunition durch die Kiewer Armee im Osten der Ukraine anerkannt.

    „Hätten wir ihnen (Ukrainern) notwendige Waffen geliefert, wäre es nicht zum Einsatz von Streumunition gekommen. Hierbei sind wir auch zum Teil schuld“, sagte McCain am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Washington. Er werde im Senat einen Gesetzentwurf einbringen, der von Präsident Barack Obama die Lieferung von Waffen für die Ukraine fordern werde, sollte Obama dies nicht freiwillig tun, sagte der als Falke geltende McCain.

    Zuvor hatten internationale Organisationen, darunter Human Rights Watch (HRW), Kiew für den Einsatz derartiger Munition heftig kritisiert. Auch die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine hat Belege dafür, dass Kiew Ende Januar Streumunition gegen die Zivilbevölkerung in Lugansk eingesetzt hatte.

    MaCain erkennt Einsatz von Streumunition durch Kiewer Armee an / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    - - - Aktualisiert - - -

    Novelle in Ukraine: Bei Befehlsverweigerung darf man auf Soldaten schießen



    Das ukrainische Parlament hat am Donnerstag für ein Gesetz gestimmt, das die Bestrafung von Armeeangehörigen bis hin zur Erschießung durch Vorgesetzte wegen Verstöße gegen die Armeedisziplin und das Ungehorsam vorsieht.

    Das Gesetz sieht eine Erweiterung der Innendienstvorschrift durch den Artikel 221 vor.

    Darin heißt es, dass die Kommandeure in sogenannten Sonderperioden das Recht haben, „Maßnahmen physischer Einwirkung und spezielle Mittel anzuwenden“. Unter den Gefechtsbedingungen sind sie berechtigt, auch Waffen anzuwenden sowie den Unterstellten einen Befehl zum Waffeneinsatz zu erteilen, „wenn es unmöglich ist, verbrecherisches Vorgehen zu unterbinden“.

    Unter der „Sonderperiode“ werden gemeint: „Kriegszustand, Gefechtslage zum Ziel der Festnahme von Militärs, die Straftaten begehen, nämlich Ungehorsam, Widerstand oder Gewaltandrohung gegen den Vorgesetzten, eigenmächtiges Verlassen der Stellungen und bestimmter Stationierungsorte der Armeeverbände in Gebieten, wo Kampfaufgaben gelten“.

    Soweit es die Umstände gestatten, soll der Kommandeur vor dem Waffeneinsatz eine Warnung laut aussprechen oder einen Warnschuss abgeben.

    Der Gebrauch von Schusswaffen ist den Kommandeuren nur unter Gefechtsbedingungen sowie erst dann gestattet, wenn es unmöglich ist, die Straftat auf eine andere Weise zu beenden.

    Zudem sieht das Gesetz eine zivilrechtliche Verantwortung für fahrlässiges Verhalten zum Wehrdienst und Verstöße gegen die Grenzschutzbestimmungen sowie für den Alkoholverzehr vor.

    http://de.sputniknews.com/militar/20...300974011.html

    Demokratische werte 2.0

  3. #883

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    Zitat Zitat von 2hands1blatt Beitrag anzeigen
    So ein Maidan täte Belarus ganz gut, zumindest wenn er erfolgreich ist. Immerhin ist BY eine Diktatur, und die Weissrussen dürften inzwischen geschlossen von ihm genug haben.
    Die Weissrussen schauen sich ihre Nachbarn Russland, Ukraine und anderen GUS Republiken an und denken dann lieber ein Lukaschenko als Kriege, Revolutionen, Kriminalität, Mafia, Banditen, Korruption, Oligarchen, Arbeitslosigkeit, usw. Aber ewig wird Lukaschenko nicht regieren, was dann kommt weiss heute keiner

  4. #884
    Avatar von Damien

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Die Weissrussen schauen sich ihre Nachbarn Russland, Ukraine und anderen GUS Republiken an und denken dann lieber ein Lukaschenko als Kriege, Revolutionen, Kriminalität, Mafia, Banditen, Korruption, Oligarchen, Arbeitslosigkeit, usw. Aber ewig wird Lukaschenko nicht regieren, was dann kommt weiss heute keiner
    Vielleicht machen sie es ja wie in Amerika.

    Hat ja einen Sohn =) so bleibt alles in der Familie

  5. #885
    Guerrier
    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Die Weissrussen schauen sich ihre Nachbarn Russland, Ukraine und anderen GUS Republiken an und denken dann lieber ein Lukaschenko als Kriege, Revolutionen, Kriminalität, Mafia, Banditen, Korruption, Oligarchen, Arbeitslosigkeit, usw. Aber ewig wird Lukaschenko nicht regieren, was dann kommt weiss heute keiner
    Hat der nicht einen Nachfolger?

  6. #886
    koelner
    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Die Weissrussen schauen sich ihre Nachbarn Russland, Ukraine und anderen GUS Republiken an und denken dann lieber ein Lukaschenko als Kriege, Revolutionen, Kriminalität, Mafia, Banditen, Korruption, Oligarchen, Arbeitslosigkeit, usw. Aber ewig wird Lukaschenko nicht regieren, was dann kommt weiss heute keiner
    Gibt es in Weissrussland keine vergleichbare Mafia, Korruption und Oligarchen wie in RU und UA?

  7. #887

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Eine Beschreibung der "Ukrainischen Pravda" derselben Pressekonferenz. Ob Absicht oder nicht, hier gibts noch einen Absatz mehr als bei Sputnik:

    По словам Лукашенко, он предупреждал руководство России о происходящих в Украине процессах и говорил, "что нельзя держать такую цену на газ".

    Президент Беларуси утверждает, что во времена Януковича в Украине "была создана страшная антирусская, антироссийская позиция внутри страны. Там большинство уже из-за высоких цен на газ ненавидели россиян и президента. И на востоке такие настроения были. И это создавала власть".

    Он также призвал российских журналистов не верить в то, что на западе Украины живут "фашисты и нацисты, а на востоке – наши"."Везде нормальные люди, но в семье не без урода и там, и там", – добавил Лукашенко.

    Ëóêàøåíêî: ßíóêîâè÷ ôèíàíñèðîâàë ''Ïðàâûé ñåêòîð'' | Óêðàèíñêàÿ ïðàâäà


    Ganz grob:
    Er empfahl der russischen Führung, dass man diesen Gaspreis nicht halten könne. (Ich vermute er meint damit, er sei zu hoch?)

    Er sagt dass zu Janukowitsch' Zeit eine schreckliche antirussische Stimmung im Land geschaffen wurde. Wegen der hohen Gaspreise hasste hasste man die Russen und den Präsidenten. Das war auch im Osten so.

    Er sate den russischen Journalisten auch, dass sie nicht glauben sollten, dass im Westen der Ukraine Faschisten leben und im Osten "Unsere" (=Russen/Russland-freundliche). Überall seien es normale Leute. In jeder Familie gibt es schwarze Schafe.
    Hier gehts jetzt schon um andere Themen, um Gaspreise, Antirussische Stimmung und Nationalisten, was er über die letzteren sagt ist imho mehr für die Ukraine bestimmt, er weiss bescheid über Banderowzi und die ganze Geschichte über antirussische Stimmung in Westukraine.
    Zu den Gaspreisen, Weissrussland zahlt $50 pro M3, soviel hat auch Ukraine bis Orang. Revolution 2004 gezahlt und? Andere Republiken zahlen auch Marktpreise, warum muss das zum Hass führen? In Ukraine hat man in den Medien diesen Hass bewusst geschührt und hochgeputscht

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Gibt es in Weissrussland keine vergleichbare Mafia, Korruption und Oligarchen wie in RU und UA?
    Nein, Korruption vielleicht, aber wenig, in "normalen" Rahmen sozusagen, nicht mit anderen ehem. Republiken zu vergleichen

  8. #888
    koelner
    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Zu den Gaspreisen, Weissrussland zahlt $50 pro M3, soviel hat auch Ukraine bis Orang. Revolution 2004 gezahlt und? Andere Republiken zahlen auch Marktpreise, warum muss das zum Hass führen? In Ukraine hat man in den Medien diesen Hass bewusst geschührt und hochgerutscht
    Zu Janukowitsch' Zeiten waren die Medien auch Russland-feindlich?

    Mich wundert diese Pressekonferenz von ihm, er ist ja auch von Putin abhängig wegen des Gaspreises und der Wirtschaftsunion. Angeblich hat er sogar noch das hier gesagt, und das wäre schon ein Affront gegenüber Putin:

    белорусский лидер заявил, что если бы не Путин, никакого кризиса в Украине вообще бы не было, а если бы не Россия, дни ДНР и ЛНР были бы сочтены.
    "Er sagte, ohne Putin hätte es überhaupt keine Krise in der Ukraine gegeben. Und ohne Russland wären die Tage der DNR und LNR gezählt."

    Was sind DNR und LNR?


    http://www.unian.net/politics/997270-lukashenko-v-ukraine-net-fashistov-a-v-voyne-vinovnyi-putin-i-yanukovich.html

  9. #889

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    Zitat Zitat von R25-300 Beitrag anzeigen
    Die Weissrussen schauen sich ihre Nachbarn Russland, Ukraine und anderen GUS Republiken an und denken dann lieber ein Lukaschenko als Kriege, Revolutionen, Kriminalität, Mafia, Banditen, Korruption, Oligarchen, Arbeitslosigkeit, usw. Aber ewig wird Lukaschenko nicht regieren, was dann kommt weiss heute keiner
    Da hast Du vermutlich Recht, allerdings verschwinden da die Waren aus den Regalen und Euros bekommt man nicht mehr. Es knirscht schon ganz gehörig. Lukashenko hat aber nicht viele Optionen. Ohne Russland ist BY ganz pleite. Und die EU wird mit L. höchstens kurzfristig taktisch zusammenarbeiten, in die EU kommt das Land mit ihm nicht. Deshalb wird er sich an die Macht klammern.

  10. #890
    Avatar von Yu-Rebell

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    Vor Besuch in Moskau: McCain kritisiert Merkels Ukraine-Politik - heute-Nachrichten

    Da ist jemand anscheinend sehr verärgert, weil wir Europäer es im Alleingang versuchen einen großen Krieg auf unserem Kontinent zu verhindern...