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US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei

Erstellt von Styria, 29.11.2010, 13:33 Uhr · 29 Antworten · 1.954 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Styria

    Registriert seit
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    US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei

    US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei


    REUTERS
    Türkischer Ministerpräsident Erdogan: US-Diplomaten sehen islamistische Tendenzen



    Der Nato-Partner Türkei ist den USA unheimlich. Die Botschaftsdepeschen schildern Premier Erdogan als ignoranten Islamisten - berichtet wird außerdem von Korruption, Vetternwirtschaft und heiklen Großmachtvisionen.
    Hamburg - Diplomaten der Vereinigten Staaten haben tiefe Zweifel an der Verlässlichkeit der Türkei. Geheime oder vertrauliche Depeschen der US-Botschaft in Ankara, die WikiLeaks enthüllt hat und die dem SPIEGEL vorliegen, beschreiben islamistische Tendenzen in der Regierung des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.








    Das Urteil der US-Diplomaten über den Nato-Partner mit der zweitgrößten Bündnis-Armee ist insgesamt verheerend. Die türkische Führung sei zerstritten. Erdogans Berater sowie sein Außenminister Ahmet Davutoglu verstünden wenig von der Politik außerhalb Ankaras. Die Amerikaner sind besorgt über angebliche neoosmanische Visionen Davutoglus. Ein hochrangiger Regierungsbeamter warnte in Gesprächen, aus denen die US-Diplomaten zitieren, Davutoglu würde islamistischen Einfluss auf Erdogan ausüben: "Er ist besonders gefährlich."



    Ein Berater der Regierungspartei AKP überspitzte es wohl ironisch nach einem US-Dokument so:

    "Wir wollen Andalusien zurück und uns für die Niederlage bei der Belagerung Wiens 1683 revanchieren."

    Viele Spitzenkräfte der Regierungspartei AKP seien Mitglieder einer muslimischen Bruderschaft, so die Amerikaner, Erdogan habe islamistische Banker in einflussreiche Positionen gehoben. Er informiere sich fast ausschließlich über Islamisten-nahe Zeitungen. Der Regierungschef, so die US-Depeschen weiter, habe sich mit einem "eisernen Ring von unterwürfigen (aber hochnäsigen) Beratern" umgeben und inszeniere sich als "Volkstribun von Anatolien".

    Kritik an Erdogan: US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

  2. #2
    Avatar von Muratoğlu

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    4.724
    Weiter so Türkei!!!
    Scheiss auf die USA, man sieht ja wie sie über ihre "verbündeten" denken, danke Wikileaks.

  3. #3

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    Yarragimi yiyin Amerikan siyasiciler! (Fresst meinen Penis ihr Amerikanischen Politiker)

  4. #4

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    16.107
    Wieso läßt du den teil aus,wo die Saudis wollen das man den Iranischen Präsidenten killt.

  5. #5
    Avatar von Styria

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    3.231
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Wieso läßt du den teil aus,wo die Saudis wollen das man den Iranischen Präsidenten killt.
    Bist gerne eingeladen diesen Teil zu posten

  6. #6
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
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    19.295
    Erdogan kommt aus dem "politischen Islam", das ist wahr. Aber ich denke schon, dass er sich wenigstens aus pragmatischen Gründen nach seiner Haft glaubhaft davon losgesagt hat. Sicher "bedient" er (trotzdem) im gewissen Sinne auch ein wenig jene sog. schwarze, auch "fromme" Türkei, der er selbst entstammt. Man wirft ihm immer wieder vor, den Säkularismus aufweichen, gar aufheben zu wollen. Weil er mit seiner AKP sich etwa für die Lockerung des Kopftuchverbots an Unis eingesetzt hat? Es gibt Schlimmeres und selbst im extrem säkulären Frankreich, an dem sich Atatürk allgemein seinerzeit wohl etwas orientiert hatte, tragen muslimische Studentinnen, wenn sie wollen, Kopfuch an der Uni.
    Die Gesetzgebung und pragmatische Politik der letzten Jahre sprechen auch nicht dafür, dass nun die Scharia wieder kommen soll etc. Eher im Gegenteil.

    Und was die "Großmachtträume" anbelangt. Nun ja, die Türkei hat sich zu einer regionalen "soft power" entwickelt. Was ich aufgrund ihrer Lage und einigen anderen Gründen durchaus aber begrüße.

  7. #7
    Kelebek
    Warum, Styria, sollte die Türkei sich nach Europa zuwenden? Sonst seid ihr modernen Nazis in jeder Hinsicht gegen die Türkei - weder in der EU noch in Europa wollt ihr sie haben - und kritisiert dann den islamischen Zug der Türken, wieso also sollten sie diese Tendenzen nicht verwirklichen? Ihr habt ne Doppelmoral, die riecht man selbst aus dem All. Sonst seid ihr immer gegen die Türkei, wenn sie aber islamische Tendenzen aufweist, spricht ihr das an und kritisiert es. Wie lächerlich. Lang lebe ein unabhängiges, starkes, nationalistisches und islamisches Türkei!



    Yinede şahlanıyor aman
    Kolbaşının yandım da kır atı
    Görünüyor yandım aman
    Bize serhad yolları

    Davullar çalsınlar aman
    Aman da ceng-i cengide harbiyi
    Görünüyor yandım aman
    Bize sefer yolları

    Gahi sefer olur aman
    Aman da sefer seferde eyleriz
    Bahar erişince aman
    Aman güzel severiz

    Gülyüzlü yari de aman
    Aman da hile ile de sezeriz
    Sefersiz olamaz aman
    Aman er evlatarı


  8. #8
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.015
    Hersey vatan icin!

  9. #9
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Capo wo du recht hast, hast du recht!
    Die Türkei gehört nicht in die EU, allein schon aus wirtschaftlichen und politischen Gründen.
    Wegen ein paar Prozent europäischem Teritoriums kann man die Türkei nicht als ein europäisches Land bezeichen.

    Lang lebe ein nationalistisches und islamisches Türkei, ......aber in der Türkei

  10. #10
    Emir
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Capo wo du recht hast, hast du recht!
    Die Türkei gehört nicht in die EU, allein schon aus wirtschaftlichen und politischen Gründen.
    Wegen ein paar Prozent europäischem Teritoriums kann man die Türkei nicht als ein europäisches Land bezeichen.

    Lang lebe ein nationalistisches und islamisches Türkei, ......aber in der Türkei




    Aber Bulgarien ^^

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