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US-News

Erstellt von papodidi, 28.02.2013, 22:04 Uhr · 3.629 Antworten · 121.674 Aufrufe

  1. #551
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen

    Trotzdem hat Russland Seperatisten auf georgischem Territorium ausgebildet und kein Interesse an Friedensgesprächen gehabt. Wer letztendlich den ersten Schuss abgegeben hat, das interessiert vielleicht die Propagandamedien, sonst aber niemanden.
    Und das reicht aus um einen krieg zu beginnen und dann menschen zu ermorden?

    Die USA haben Georgien zu einem Krieg angestachelt sie mit Waffen und ausrüstung versorgt.
    Ohne die Georgien nicht mal daran gedacht hätte einen schuss abzugeben.

    Es wurden Handgranaten in Krellerräume geworfen wo sich Frauen und Kinder versteckt haben.

    Aber das alles ist für dich wohl begründet?

    Am ende haben die USA dan Georgien fallen lassen nach dem sie sie angestachelt haben.
    Die Georgier hatten mit Hilfe von den USA gerechnet.

    Dabei haben die USA nur Russland testen wollen.

    Genau wie sie in der Ukraine die Regierung stürtzten und einen Putsch unterstützen.
    Demonstranten bezahlten und ausbildeten.

    Und jetzt dort den Krieg und das Morden mit krediten am leben erhalten.

    Es kommt eben alles auf die sichtweise drauf an.

    Aber lass mich raten den Kosovo und Tschetschenien krieg würdest du ohne weiteres recht geben und iunterstützen.
    Denn da wurde ja ein Volk unterdrückt.

  2. #552
    Avatar von papodidi

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    11.481
    Jetzt sind es auf Seiten der Republikaner 17 Kandidaten für die Präsidentschaft:

    Auch Jim Gilmore will US-Präsident werden

    31. Juli 2015, 15:24

    Als 17. Bewerber steigt der republikanische Ex-Gouverneur von Virginia in den Ring. Chancen hat der Armeeveteran, der fließend Deutsch spricht, kaum.
    ...
    Auch Jim Gilmore will US-Präsident werden - US-Wahlkampf - derStandard.at ? International


    Für alle, die den Überblick verloren haben: Hier wird sie geholfen:

    Der lange Weg ins Weiße Haus: Das Starterfeld der Präsidentenbewerber - US-Wahlkampf - derStandard.at ? International


    Bei den Republikanern führt übrigens z.Zt. Donald Trump deutlich, was gewisse Zweifel an der Intelligenz einiger Amis zulässt:

    RealClearPolitics - Election 2016 - 2016 Republican Presidential Nomination


    Die haushohe Favoritin, sowohl in den eigenen Reihen, als auch gegenüber den Reps, hat sich auch gemeldet:

    US-Präsidentschaftskandidatin
    Hillary Clinton: solvent und gesund


    16:51 Uhr Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat jetzt Daten zu Geld und Fitness offengelegt.
    ...
    US-Präsidentschaftskandidatin: Hillary Clinton: solvent und gesund - Politik - Tagesspiegel


    Schaun mer mal...

  3. #553

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    3.875
    Egal wer US Präsident wird, die Politik der USA wird weiterhin Fortgesetzt, ausserdem ist die US Wahl wie ein Popkonzert, verschiedene Sänger aber schlussendlich gleiches Genre, eben so läuft die US Präsidentschaftswahl, man sagt man hätte die Wahl für Verschiedene Kandidaten aber schlussendlich sind sie alle Gleich ein Unterschied ist nur die Verpackung, Republikaner sind ehrlicher und sagen direkt das es ein Kriegseinsatz ist, Demokraten benutzen Wörter wir "Humanitärer Einsatz in Kriegsgebieten", schluss endlich ist diese Wahl ein Witz.

  4. #554
    Avatar von Jimmyl

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    282
    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Das siehst du falsch. Völkerbund und UNO wurden von den Demokraten Woodrow Wilson und FDR/Truman begründet. Jimmy Carter hat bspw. den Panama-Kanal einfach weggeschenkt, Frieden zwischen Israel und Ägypten vermittelt, Beziehungen zu der Volksrepublik China begonnen (zuvor ausschließlich mit Taiwan), einen Abrüstungsvertrag unterzeichnet,... Republikaner betreiben v.a. seit Reagan eine grundauf andere Außenpolitik auch mit anderen Zielsetzungen. Die Demokraten sehen maximale Sicherheit für die USA in einem internationalen Gleichgewicht und mit internationalen Regeln. Die Republikaner in globaler Dominanz und "selber über den Regeln stehen".
    Du darfst dich nicht von der (positiveren) medialen Aussendarstellung der Demokraten blenden lassen, denn genau wie auch die Republikaner streben auch die Demokraten die irdische Dominanz an (v.a. seit Anfang der 90er). Sie sind also nur die 2 Seiten der gleichen Medaille, wobei die Republikanische Seite schriller ist/mehr glänzt, als die vermeintlich bescheidene/bodenständigere Demokratische Seite (v.a. in den letzten 20-30 Jahren).
    Wenn du bei der Beurteilung der US-Aussenpolitik immer den Demokratisch-Republikanischen Gesamtzyklus betrachtest (also immer mind. 2 Präsidenten: 1 Demokratisch, 1 Republikanisch), dann wirst du möglicherweise erkennen, dass beide das gleiche übergeordnete Macht-Ziel verfolgen, aber jeweils andere Wege/Mittel/Methoden verwenden: Die Republikaner direkter/härter/ehrlicher/"straight-forward", die Demokraten hingegen "gemässigter"/indirekter/kooperativer/in Zick-Zack-Bewegung den Weltdominanz-Berg hinaufsteigend. Während die Republikaner nicht vor offizielle/direkte (Angriffs-)Kriege gegen seine Widersacher (Irak, Afghanistan) scheuen, machen die Demokraten alles wie schon mehrmals erwähnt verdeckter, durch sogenannte Stellvertreterkriege, Aufstachelungen & Pseudo-Demokratische Revolutionen (Ukraine, Arabischer Frühling, Probleme im südchin. Meer, Hong-Kong-Winter das gerade noch verhindert werden konnte etc.), was diese fast noch gefährlicher macht als die Republikaner.

    Beziehungen zu der Volksrepublik China begonnen (zuvor ausschließlich mit Taiwan)
    Die Hintergründe dieser Neuaufnahme der US-Beziehungen zur V.R. China sind sehr komplex, will hier auch nicht zu sehr ins Detail gehen, es waren damals Dinge zw. China, Sowjetunion & USA vorgefallen, welche - wie schon in der Kuba-Krise einpaar Jahren zuvor - fast wieder zu einem "Weltuntergang" geführt hatte (und somit auch die US-Sicherheitsinteressen massivst bedroht hatte). Also war es keinesfalls so, dass die USA (bzw. US-Demokraten/US-Republikaner) aus dem heiteren Himmel & Wohltätigkeit die eingefrorenen Aussenpol. Beziehungen (seit ca. 1950) mit der V.R. China wieder auftaute.

    Generell kann man unabhängig von der regierenden US-Partei die US-Geschichte der letzten 100 Jahren grob in folgende 3 Abschnitte unterteilen:

    - 1900-1945 (bzw. 1950): USA war (noch) keine Weltmacht sondern nur einer der aufstrebenden Mächte (obwohl sie am 1.WK noch teilnahm und am Ende quasi auf der Gewinner-Seite stand), die nicht im Mittelpunkt sondern eher am Rande des "Weltpolitik-Tisches" sitzt: aufmerksam, defensiv-isolationisch, vorsichtig, bescheiden, bodenständig.

    - 1950-1990: Aufstieg der USA zur Dualen Weltmacht (zusammen mit der Sowjetunion); Hauptziel der USA: Aktiver Eindämmung/Containment von Kommunismus, der für die USA nicht nur eine Wahnvorstellung war, sondern auch eine reale Gefahr darstellte (wegen Revolutionsexport/Gedankenexport von den jeweiligen kommunistischen Führer wie Stalin, Mao etc.). Somit ist das damalige Handeln der USA noch durchaus logisch/rational nachvollziehbar.

    - Ab Anfang der 90er bis heute: Nach Zusammenbruch der Sowjetunion (die damals zusammen mit China wohl auch die 1-systemige Kommunismus-Gleichschaltung für die gesamte Welt anstrebte), und auch nach der Übernahme des kapitalistischen Systems durch V.R. China, wurde die USA quasi die einzige, monopolare Weltmacht. Hier hätte die gesamte US-Machtgeschichte eigentlich mit einem "Happy-End" zu Ende gehen sollen, indem die USA als Einzel-Weltmacht mit guten Beispiel vorangehen und eine weltliche Abrüstungskampagne (Nuklearwaffen und andere WMDs) einleiten würde. Andere militärische Organisationen wie NATO/CIA-OSS hätten dann ebenfalls neutralisiert/pazifiziert/aufgelöst werden sollen, denn Organisationen, welche in Kriegszeiten oder kurz danach gegründet wurden (u.a. auch gewisse Mafia-Organisationen, wie z.B. die sizilianische Mafia), können in Friedenszeiten zu grosse Probleme führen, weil aufgrund fehlender (militärische) Ziele & Aufgaben die NATO/CIA etc. nun bewusst Extra-Probleme/Aufgaben kreiert, um auf keinen Fall "unterbeschäftigt" zu sein, das fatal für den Weltfrieden ist, was man an der aktuellen chaotischen geopolitische Lage der Welt gut erkennen kann.
    Stattdessen ging die USA seit Anfang der 90er leider einen anderen Weg, rein aus egoistischen-opportunistischen Gründen, und nachdem sie den Kommunismus erfolgreich "eingedämmt" haben, wollten SIE nun ihr Einzel-Wertesystem, bestehend aus Kapitalismus/Demokratie/Menschenrechte/Freie Liebe zw. alle Lebewesen etc. exportieren, mit Zuckerbrot (v.a. Demokraten) & Peitsche (v.a. Republikaner), mit Beschwichtigungen/Bestechungen oder militärischen Gewalt/Gewaltandrohungen. Dieses US-Vorgehen wird aber langfristig scheitern, weil Einzel-Wertesysteme wie schon oft gesagt gegen die universellen Naturgesetzen (bzw. überirdisch-göttlichen Gesetzen) verstösst.

  5. #555

  6. #556
    JazzMaTazz
    Also da gabs einige. Vor 2000 hatte man in der Tuerkei z.B fast durchgaengig atheistische Minister und Preasidenten.

  7. #557
    Avatar von Damien

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    Apokalypso: US-Armaggedon



    Irak kaputt, Libyen kaputt, Syrien auf dem schlimmsten Weg

    Es gibt ordentliche Schuldner, die hängen sich selbst auf. Sie wollen sich und ihren Angehörigen die Schande des Untergangs ersparen. Und es gibt perverse Schuldner, die hängen lieber andere auf. In der Hoffnung, die Zahl der Zuschauer bei ihrem eigenen Untergang zu mindern. Zu diesen Schuldnern gehören die USA.

    Auf unfassbare 18,2 Billionen Dollar belaufen sich die Staatsschulden der USA. Wer so viel Schulden hat, der muss seine Gläubiger in Schach halten. Auch deshalb belegt die US- Armee Jahr für Jahr den Platz eins im "Global Firepower Index". Bei einem Kriegs-Budget von 633 Milliarden Dollar, davon allein 80,7 Milliarden für Auslandseinsätze, muss jeder, der sein Geld von den USA zurück haben will, oder sonst wie deren marode Geschäfte stört, mit dem Besuch der US-Armee rechnen.

    Es waren wunderbare Zeiten. Damals, als der syrische Staatspräsident Hafiz al-Assad – von Beruf Diktator und Vater des aktuellen Assad – noch der Waffenbruder von George Bush dem Älteren gewesen war. Er schickte 1991 seine Truppen – an der Seite der von Colin Powell kommandierten US-Einheiten – an den Golf, in den ersten Krieg gegen den Irak zur "Befreiung Kuwaits". Syrische Augenzeugen hielten und halten den Vater Assad für den weitaus schlimmeren Diktator als den Sohn.

    Es waren herrliche Zeiten, als die FAZ zur Frau des aktuellen Assad noch Sätze wie diesen drechselte: "Asma al Assad lächelt leicht verlegen, ist aber wie immer reizend anzusehen. Sie trägt Pumps und ein schwarzes kurzes Kleid." Es waren die Zeiten, als die amerikanische "Vogue" noch eine rührende Home-Story über die Assads zusammenrührte. Und als die Europäische Union noch sorgsam ein Kooperationsabkommen mit dem Diktator-Vater aus dem Jahr 1977 pflegte. Um es dann mit dem Sohn 2008 zu paraphieren und vom Rat der EU am 27. Oktober 2009 annehmen zu lassen.

    Die Zeiten – rund vier Millionen Flüchtlinge und 220.000 Tote weiter – haben sich geändert. Seit vier Jahren erlebt Syrien einen mörderischen Krieg, der offiziell immer noch Bürgerkrieg heißt, aber dank der kräftigen Einmischung von außen längst ein Krieg ausländischer Mächte unter Führung der USA geworden ist. Die schon im Irak zeitweilig nützliche US-Lüge vom Giftgas wurde reaktiviert. Die arabischen Freunde der USA lieferten Geld und Waffen. Assad der Jüngere wurde vom US-Außenminister Kerry zum "Hitler" erklärt, seine Frau ist auf dem besten Weg zur arabischen Eva Braun gemacht zu werden. Und weil Syrien immer noch nicht kaputt genug ist, hat das US-Militär ein Programm zur Ausbildung von 5400 "syrischen" Rebellen pro Jahr aufgelegt. Die sollen jetzt von der US-Luftwaffe auch gegen syrische Regierungstruppen unterstützt werden.

    Was hat Assad der Jüngere nur falsch gemacht? Baschar al-Assad hatte es gewagt, den US-Angriff gegen den Irak abzulehnen. Deshalb verhängten die USA 2004 eine Wirtschaftsblockade gegen Syrien – wegen "Unterstützung des Terrorismus". Und wer von den USA des Terrorismus bezichtigt wird, der kann die ganze Wucht amerikanischen Terrors erleben. Derweil rettet Obama, glaubt man den deutschen Medien-Märchenerzählern, mal eben die Welt: Die Kohle wird zum Klima-Terroristen erklärt und sie wird radikal vernichtet werden.

    Obama hatte mal das Ende des Afghanistankrieges angekündigt. Und auch die Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo. Erst jüngst hat er bei einer Trauerfeier begonnen, den brutalen Rassismus in den USA weg zu singen. Doch nichts ist schöner als der blaue Dunst, der über den Kriegen der USA schwebt: Mal ist es die Fahrt ins Blaue der Freiheit, dann ist es die Klima-Reise zum blauen Planeten. Immer wieder enden Ausflüge mit den USA in einem erlebnisreichen blauen Wunder für ihre Teilnehmer.

    Die USA können keine Kriege mehr gewinnen. Sie sind am Ende ihrer finanziellen, ökonomischen und auch politischen Kraft. Was sie sich immer noch leisten, sind angebrochene Kriege: Im Irak, in Libyen, in Syrien. Demnächst auch in der Ukraine? Die Kriege dauern an, weiten sich aus, verursachen ein ständiges Armageddon, eine endzeitliche Entscheidungsschlacht ohne wirkliche Entscheidung. Die Welt tanzt den Apokalypso, die Musik spielen die USA, bezahlt wird die Vorstellung mit dem Blut der Völker.

    Apokalypso: US-Armaggedon / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

  8. #558

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    US-Kriegsflotte nimmt „tödlichstes“ Atom-U-Boot unter Bewaffnung
    Laut einem CNN-Bericht hat die US-Marine ein weiteres Atom-U-Boot- der Virginia-Klasse in Dienst gestellt.
    „John Warner“ ist das zweite U-Boot der Block-III-Serie. US-Marinesoldaten nannten es die tödlichste Waffe der USA. „Dieses U-Boot verkörpert die Stärke der US-Marine und ist ein strategischer Mittel des Landes“, sagte der Leiter des US-Marinestabs, Jonathan Greenert, während der Zeremonie zum Stapellauf des U-Boots.

    Nach CNN-Angaben kostet das U-Boot „John Warner“ rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Es kann in einer Tiefe von bis zu 488 Metern tauchen. Die Wasserverdrängung liegt bei 7.800 Tonnen, die Länge bei 115 Meter, die Geschwindigkeit im Tauchgang bei 34 Knoten, die Besatzung bei 100 bis 120 Menschen. Am Bug des U-Boots befinden sich zwölf Startvorrichtungen für „Tomahawk“-Marschflugkörper. Zudem ist das U-Boot mit vier Torpedos bewaffnet. Das U-Boot kann im Tauchgang Drohnen starten...
    In den kommenden 20 Jahren wollen die USA 30 U-Boote der Virginia-Klasse an die US-Flotte übergeben.
    US-Kriegsflotte nimmt ?tödlichstes? Atom-U-Boot unter Bewaffnung / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    "Wurzel allen Übels“: USA machen Assad-Regierung für IS-Ausbreitung verantwortlich
    Das US-Außenministerium hat der syrischen Regierung die Schuld für die Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegeben, wie die TV-Anstalt RT mitteilt.
    Die diesbezügliche Erklärung wurde kurz nach dem ersten US-Luftangriff gegen die IS-Stellungen in Syrien abgegeben. Bei dem Angriff war eine Drohne im Einsatz, die von einer Militärbasis in der Türkei gestartet worden war.
    „Gerade das Regime von Assad ist die Wurzel allen Übels. Durch sein Verschulden gibt es im Norden des Landes einen Abschnitt, wo Gesetzlosigkeit herrscht. Der Islamische Staat hat dieses Territorium erobern können und breitet sich nun von dort weltweit aus“, sagte der amtliche Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner.
    "Wurzel allen Übels?: USA machen Assad-Regierung für IS-Ausbreitung verantwortlich / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    US-Historiker: Zweiter Bürgerkrieg in Ostukraine in Sicht
    Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine könnten auf einen beginnenden zweiten Bürgerkrieg in dem Land hindeuten, sagte der US-Geschichtsforscher Stephen Cohen in der „John Batchelor“-Show.
    Laut Cohen wird es sich um einen Krieg zwischen der von Washington unterstützten Kiewer Regierung und der stetig zunehmenden Bewegung von Ultranationalisten handeln. Dabei seien Kämpfer der Gruppierung Rechter Sektor, unter ihnen ein großer Anteil radikaler Neonazis, wahrscheinlich am einflussreichsten.
    US-Historiker: Zweiter Bürgerkrieg in Ostukraine in Sicht / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

  9. #559
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Apokalypso: US-Armaggedon



    Irak kaputt, Libyen kaputt, Syrien auf dem schlimmsten Weg

    Es gibt ordentliche Schuldner, die hängen sich selbst auf. Sie wollen sich und ihren Angehörigen die Schande des Untergangs ersparen. Und es gibt perverse Schuldner, die hängen lieber andere auf. In der Hoffnung, die Zahl der Zuschauer bei ihrem eigenen Untergang zu mindern. Zu diesen Schuldnern gehören die USA.

    Auf unfassbare 18,2 Billionen Dollar belaufen sich die Staatsschulden der USA. Wer so viel Schulden hat, der muss seine Gläubiger in Schach halten. Auch deshalb belegt die US- Armee Jahr für Jahr den Platz eins im "Global Firepower Index". Bei einem Kriegs-Budget von 633 Milliarden Dollar, davon allein 80,7 Milliarden für Auslandseinsätze, muss jeder, der sein Geld von den USA zurück haben will, oder sonst wie deren marode Geschäfte stört, mit dem Besuch der US-Armee rechnen.

    Es waren wunderbare Zeiten. Damals, als der syrische Staatspräsident Hafiz al-Assad – von Beruf Diktator und Vater des aktuellen Assad – noch der Waffenbruder von George Bush dem Älteren gewesen war. Er schickte 1991 seine Truppen – an der Seite der von Colin Powell kommandierten US-Einheiten – an den Golf, in den ersten Krieg gegen den Irak zur "Befreiung Kuwaits". Syrische Augenzeugen hielten und halten den Vater Assad für den weitaus schlimmeren Diktator als den Sohn.

    Es waren herrliche Zeiten, als die FAZ zur Frau des aktuellen Assad noch Sätze wie diesen drechselte: "Asma al Assad lächelt leicht verlegen, ist aber wie immer reizend anzusehen. Sie trägt Pumps und ein schwarzes kurzes Kleid." Es waren die Zeiten, als die amerikanische "Vogue" noch eine rührende Home-Story über die Assads zusammenrührte. Und als die Europäische Union noch sorgsam ein Kooperationsabkommen mit dem Diktator-Vater aus dem Jahr 1977 pflegte. Um es dann mit dem Sohn 2008 zu paraphieren und vom Rat der EU am 27. Oktober 2009 annehmen zu lassen.

    Die Zeiten – rund vier Millionen Flüchtlinge und 220.000 Tote weiter – haben sich geändert. Seit vier Jahren erlebt Syrien einen mörderischen Krieg, der offiziell immer noch Bürgerkrieg heißt, aber dank der kräftigen Einmischung von außen längst ein Krieg ausländischer Mächte unter Führung der USA geworden ist. Die schon im Irak zeitweilig nützliche US-Lüge vom Giftgas wurde reaktiviert. Die arabischen Freunde der USA lieferten Geld und Waffen. Assad der Jüngere wurde vom US-Außenminister Kerry zum "Hitler" erklärt, seine Frau ist auf dem besten Weg zur arabischen Eva Braun gemacht zu werden. Und weil Syrien immer noch nicht kaputt genug ist, hat das US-Militär ein Programm zur Ausbildung von 5400 "syrischen" Rebellen pro Jahr aufgelegt. Die sollen jetzt von der US-Luftwaffe auch gegen syrische Regierungstruppen unterstützt werden.

    Was hat Assad der Jüngere nur falsch gemacht? Baschar al-Assad hatte es gewagt, den US-Angriff gegen den Irak abzulehnen. Deshalb verhängten die USA 2004 eine Wirtschaftsblockade gegen Syrien – wegen "Unterstützung des Terrorismus". Und wer von den USA des Terrorismus bezichtigt wird, der kann die ganze Wucht amerikanischen Terrors erleben. Derweil rettet Obama, glaubt man den deutschen Medien-Märchenerzählern, mal eben die Welt: Die Kohle wird zum Klima-Terroristen erklärt und sie wird radikal vernichtet werden.

    Obama hatte mal das Ende des Afghanistankrieges angekündigt. Und auch die Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo. Erst jüngst hat er bei einer Trauerfeier begonnen, den brutalen Rassismus in den USA weg zu singen. Doch nichts ist schöner als der blaue Dunst, der über den Kriegen der USA schwebt: Mal ist es die Fahrt ins Blaue der Freiheit, dann ist es die Klima-Reise zum blauen Planeten. Immer wieder enden Ausflüge mit den USA in einem erlebnisreichen blauen Wunder für ihre Teilnehmer.

    Die USA können keine Kriege mehr gewinnen. Sie sind am Ende ihrer finanziellen, ökonomischen und auch politischen Kraft. Was sie sich immer noch leisten, sind angebrochene Kriege: Im Irak, in Libyen, in Syrien. Demnächst auch in der Ukraine? Die Kriege dauern an, weiten sich aus, verursachen ein ständiges Armageddon, eine endzeitliche Entscheidungsschlacht ohne wirkliche Entscheidung. Die Welt tanzt den Apokalypso, die Musik spielen die USA, bezahlt wird die Vorstellung mit dem Blut der Völker.

    Apokalypso: US-Armaggedon / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio
    Was für typisch dummer Populismus. Nichtskönner Samo_Josip natürlich gleich mit dem Danke.

    Der größte Gläubiger der USA ist die eigene Zentralbank. Der Anteil an ausländischen Gläubigern ist vergleichsweise gering. Diese Aussage, die USA halten sich mit ihrem Militär ihre Gläubiger vom Hals, was soll man zu so viel Dummheit noch sagen?

    Und wer hätte das gedacht, in der internationalen Politik gibt es wechselnde Partnerschaften. Jemand sollte dem Autor einen Pulitzer-Preis, am besten noch einen Friedensnobelpreis geben für diese sensationelle Erkenntnis.

    Und natürlich ist die USA an allen Kriegen schuld, an denen sie irgendwie beteiligt sind. Es ist eindeutig, vor der Gründung der USA hat die gesamte Menschheit in Friede und Eintracht gelebt. Jetzt, wo die USA existieren, zündeln sie auf der ganzen Welt. Nur deswegen gibt es Krieg. Ist klar. Die Wahrheit ist eher, dass kurz nach dem Kalten Krieg, als die USA die einzige und unangefochtene Supermacht war, die Menschheit die friedlichste Periode ihrer gesamten Geschichte hatte. Kleine Möchtegerns, die ihr eigenes kleines Imperium erobern wollten, a la Saddam Hussein oder Slobodan Milosevic, hat man schnell und ohne große Komplikationen den Gar ausgemacht. Wäre der Jugoslawienkrieg heute passiert, dann wäre Milosevic und die serbischen Nazis von Putin unterstützt worden und der Bürgerkrieg hätte sich ewig hingezogen und die Toten in die Zehntausende gegangen, so, wie jetzt auch in Syrien.

  10. #560
    Avatar von Lilith

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    16.999
    Hal, ich empfehhle dir mal zum Nahen und Mittleren Osten das Buch von Michael Lüders: "Wer den Wind säht". Glaube aber kaum, dass es jemanden, der so nach USA lechzt und für den die Welt so schwarz-weiß und aufgeteilt in Gut und Böse ist, das interessieren wird.

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