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Waffen-Initiative gescheitert!

Erstellt von Гуштер, 13.02.2011, 16:13 Uhr · 69 Antworten · 4.234 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von ProudEagle

    Registriert seit
    13.10.2010
    Beiträge
    4.442
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Also was in der Schweiz geschieht finde ich abgrundtief dumm.
    Wahnsinnsargument, muss man sagen - und du willst dich darüber aufregen dass dumme zu viel bestimmen?

    Bei den Argumenten wärst du wohl eher nicht bei denen die sagen wo es langgeht

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die österreichischen Gesetze sind sowieso nur von Deutschland übernommen und geringfügig abgeändert worden.
    Quatsch.

    Nach den Amokläufen hat man in Deutschland halt im Schnellschuss irgendwelche Gesetze geändert damit der Pöbel ruhe gibt. Ist so wie bei den Killerspielen... damit man halt ein paar Idioten beruhigt.

    Dass Faktisch die Anzahl der (illegalen) Waffen in Deutschland stetig steigt kapieren die meisten nicht.

    Schon 1999 hat man erkannt:

    Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU bekennt sich in einer Stellungnahme vom 16.11.1999 zu diesen Fakten:

    "... Denn richtig ist, daß nicht die über 10 Millionen in Deutschland in privatem Besitz befindlichen, legal zugelassenen Waffen, sondern die vielen illegal beschafften Waffen das eigentliche Problem der inneren Sicherheit darstellen. ..."
    Und was genau hilft da ein strengeres Waffenrecht? Richtig, gar nix.
    In England sieht es genau so aus:

    In Grossbritannien wurde nach einem Vorfall in der Kleinstadt Dunblane ein nahezu vollständiges Verbot der Privatwaffen durchgesetzt. Ein seelisch gestörter Mann hatte am 13.06.1996 unter Verwendung verschiedener legal besessener Schusswaffen mehrere Kinder getötet. Hierbei blieb in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, dass der Täter verhaltensauffällig war und der zuständigen Ordnungsbehörde seit Jahren Hinweise vorgelegen hatten, die auf eine Ungeeignetheit des Täters zum Waffenbesitz hindeuteten. Grossbritannien hat sich – nach eingehenden schmerzlichen Diskussionen im Unterhaus – die Auffassung zu eigen gemacht, die Innere Sicherheit könne durch ein vollständiges Verbot von Schusswaffen verbessert werden. Man ging sogar so weit, selbst die Notwehr unter Verwendung einer Schusswaffe unter Strafe zu stellen.

    Im Anschluß blieb die Frage offen, ob diese drastischen Massnahmen tatsächlich zu einer Verbesserung der inneren Sicherheit geführt haben könnten. Inzwischen sind Zweifel angebracht, denn in britischen Medien wird vielfach über eine Zunahme der Gewaltdelikte, auch derjenigen mit Schusswaffen berichtet:

    Im Januar berichtete BBC-Online von einem "gewaltigen Anstieg bei bewaffnetem Raub". Zitat:

    "Die Anzeichen bei den Kriminalstatistiken sind eine Ohrfeige für den Kreuzzug der Regierung gegen die Kriminalität. Zum ersten mal seit sechs Jahren steigt die Kriminalität in England und Wales wieder. Die Zahl der Raubüberfälle - die meisten davon bewaffnete – ist innerhalb eines Jahres bis September 1999 um 19 % angestiegen. Demgegenüber hatte es in den vorangegangenen 12 Monaten einen Rückgang um nur 6 % gegeben."

    Die Schlagzeile eines Artikels in der Londoner TIMES vom 16. Januar 2000 lautete:

    "Tötungsdelikte steigen, nachdem 3 Millionen illegale Waffen das Land überfluten." Im Zeitraum von September 1998 bis September 1999 sei die Kriminalität in London um 22 % und die bewaffnete Kriminalität um 10 % gestiegen. Das Waffenverbot habe drüber hinaus einen ausgedehnten Schwarzmarkt geschaffen, der über eingeschmuggelte, starke Schusswaffen für Kriminelle verfüge.

    Am 14. September berichtete der MANCHESTER GUARDIAN, die Stadt hieße jetzt "GUNCHESTER". Die Polizei – nach wie vor üblicherweise unbewaffnet – berichtet, daß einige Gangs inzwischen mit vollautomatischen Waffen versehen seien und daß Schußwaffen unter den jungen Straßenkriminellen inzwischen "beinahe etwas wie ein Modeartikel" geworden seien.

    Am 20. Juni 1999 berichtete die SUNDAY EXPRESS:

    "In den vergangenen Monaten hat es eine beängstigende Anzahl von Schießereien in Englands bedeutenden Städten gegeben. Unsere Recherchen haben gezeigt, daß trotz des neuen Waffenverbotes Schußwaffen für jedermann erhältlich sind und zwar auf Wegen, die jedem offenstehen, der bereit ist kriminell zu handeln. Und die Reaktion der Regierung ? Weitere Gesetzgebungsvorhaben, die folgende Maßnahmen beinhalten: Weitere Verschärfung der Strafen für Waffenbesitz, Schaffung einer nationalen Datenbank mit DNA-Daten sowohl krimineller, als auch unbescholtener Bürger, Einschränkungen beim Besitz von Messern und Luftdruckwaffen. ...."
    Die Sicherheit des Volkes als Vorwand für ein Waffenverbot zu nennen ist also absolut lächerlich.

    Was aber ist nun der tatsächliche Grund dafür, wenn ein Staat keine Waffen im Volk haben möchte? Dazu sollte man einen peinlichen, gerne verschwiegenen aber nichtsdestotrotz vorhandenen Zusammenhang klar machen: Den nämlich, der besteht zwischen dem Grad der Umsetzung von Demokratie und den Waffengesetzen eines Staates.
    Ob man es anhand der Geschichte oder anhand der aktuellen Situation betrachtet, man wird immer feststellen, dass demokratische Staatsgebilde liberalere Waffengesetze haben und Polizeistaaten restriktive. Oft auch wird bestimmten, diskriminierten Teilen der Bevölkerung der Waffenbesitz verboten: Unfreie Bauern beispielsweise durften im Mittelalter keine Waffen tragen, dies war den Freien und den Adeligen vorbehalten.
    Unser Waffengesetz stammt im wesentlichen aus der Nazizeit. Seinerzeit wurde es vor allem auch dafür verwendet, Juden den Waffenbesitz zu verwehren, wenn dies nicht sogar der Hauptgrund für seine Einführung war. Was die weiteren Schritte gegen jüdische Bürger waren, braucht hier nicht weiter dargelegt zu werden.
    Auch in der DDR hatten die Staatsorgane einen gewaltigen Horror vor dem privaten Waffenbesitz: Jäger mussten ihre Wildschweine mit Flintenlaufgeschossen erlegen, weil dem normalsterblichen Genossen der Besitz einer Waffe mit gezogenem Lauf verboten war. Der Hintergrund ist klar: Von der Gefahr eines Aufstandes einmal abgesehen, vereinfacht sich das Abholen eines Bürgers aus seiner Wohnung doch erheblich, wenn man einigermaßen sicher gehen kann, dass er keine Schusswaffe besitzt. Und schließlich hat der Staat ja auch eine Fürsorgepflicht für seine Diener und muss sie daher vor Risiken schützen.
    Man kann der Schweiz nur gratulieren sich nicht den Populisten und der Anlassgesetzgebung gebeugt zu haben.

  2. #52
    Yunan
    Zitat Zitat von ProudEagle Beitrag anzeigen
    Warum? Damit einer Diktatur nichts im Wege steht?

    Vollkommener Quatsch. In jenen Bundesstaaten, in denen die Waffen verboten wurden bzw das Waffenrecht stark eingeschränkt wurde, kam es zu wesentlich mehr Verbrechen.

    Prozentual gesehen gibt es in den Staaten mit mehr Schusswaffen in privatbesitz eine geringere Mordrate. klingt komisch, ist aber so.


    Der Staat kann das nicht 100%ig unterbinden. Und ein Waffenverbot sorgt dafür dass gerade die falschen über Waffen verfügen.
    Das ist ein Dauerargument der Waffenliberalen. Du folgerst also, dass man Waffen haben muss, um dem Staat im Notfall zur Demokratie zu bringen, vorbeugend sozusagen? Dann kannst du ja gleich alle Politiker vorbeugend erschießen, sie sind ja immerhin allesamt potentielle Diktatoren. Der Staat sorgt für die Sicherheit der Bürger, nicht der Bürger selbst. Selbstjustiz könnt ihr in Somalia üben. Wie krank ist das denn? Und wenn ein Staat einer brutalen Diktatur unterliegt, dann wird es eine Revolution geben, so wie in Ägypten. Ganz ohne den Gebrauch von Waffen seitens der Bürger.

    Das die USA ihre Kriminalitätsrate nicht im Griff haben liegt zum einen daran, dass es noch nie ein flächendeckendes Waffenverbot gab, denn was bringt es, in Arizona die Waffen zu verbieten wenn man an der Grenze zu Texas den nächsten Wall-Mart hat, der Waffen in Massen verkauft? Durch solche dummen Gesetze beispielsweise kommt eine tatsächliche Senkung der Gewaltverbrechen durch Schusswaffen nie zustande. Zum anderen liegt es an der miesen Wirtschaftslage, in der die Staaten seit den 80gern rumdümpeln. Aber muss man sich jetzt Waffen kaufen um sich zu schützen, weil der Staat nicht in der Lage ist, Kriminelle zu inhaftieren und die Wirtschaft anzukurbeln, wodurch erwiesenermaßen die Kriminalitätsrate immer sinkt, ausnahmslos. Geh doch einfach wählen oder gründe deine eigene Partei, mach von deinen wirklichen demokratischen Rechten Gebrauch, anstatt dich mit Waffen einzudecken.

    Ja, prozentual liegt die Mordrate in den USA trotzdem um ein vielfaches höher als z.B. im europäischen Durchschnitt. Willst du als Argument bringen, dass die Mordrate nicht mehr steigt und sich auf einem weit überhöhten Level eingependelt hat weil es mehr Waffen gibt? So einen Scheißdreck habe ich ja noch nie gehört.

    Und Waffen zu erlauben, weil nicht jede Waffe gefunden wird ist völlig hirnrissig. Das ist so als würde jemand um das Feuer zu löschen eine Bombe mitreinwerfen. Wirklich, ich kann diese Gedankengänge nicht nachvollziehen. Das müssen Parallelwelten sein, in denen die Waffenbefürworter leben.

  3. #53
    Avatar von ProudEagle

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    4.442
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das ist ein Dauerargument der Waffenliberalen. Du folgerst also, dass man Waffen haben muss, um dem Staat im Notfall zur Demokratie zu bringen, vorbeugend sozusagen? Dann kannst du ja gleich alle Politiker vorbeugend erschießen, sie sind ja immerhin allesamt potentielle Diktatoren. Der Staat sorgt für die Sicherheit der Bürger, nicht der Bürger selbst. Selbstjustiz könnt ihr in Somalia üben. Wie krank ist das denn? Und wenn ein Staat einer brutalen Diktatur unterliegt, dann wird es eine Revolution geben, so wie in Ägypten. Ganz ohne den Gebrauch von Waffen seitens der Bürger.
    Wenn in Ägypten das Militär hinter dem Regime gestande wäre, würden heute noch Menschen die Fetzen der Protestierenden aufkehren.
    Es geht nicht um selbstjustiz.

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das die USA ihre Kriminalitätsrate nicht im Griff haben liegt zum einen daran, dass es noch nie ein flächendeckendes Waffenverbot gab, denn was bringt es, in Arizona die Waffen zu verbieten wenn man an der Grenze zu Texas den nächsten Wall-Mart hat, der Waffen in Massen verkauft? Durch solche dummen Gesetze beispielsweise kommt eine tatsächliche Senkung der Gewaltverbrechen durch Schusswaffen nie zustande. Zum anderen liegt es an der miesen Wirtschaftslage, in der die Staaten seit den 80gern rumdümpeln. Aber muss man sich jetzt Waffen kaufen um sich zu schützen, weil der Staat nicht in der Lage ist, Kriminelle zu inhaftieren und die Wirtschaft anzukurbeln, wodurch erwiesenermaßen die Kriminalitätsrate immer sinkt, ausnahmslos. Geh doch einfach wählen oder gründe deine eigene Partei, mach von deinen wirklichen demokratischen Rechten Gebrauch, anstatt dich mit Waffen einzudecken.
    In den Staaten, in denen die meisten Waffen in privatbesitz sind, gibt es am wenigsten Verbrechen. Klingt komisch, is aber so.
    USA und Schweiz kann man schwer vergleichen. (Ethnien, Einwohlerzahl, Sozialsystem... usw)

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ja, prozentual liegt die Mordrate in den USA trotzdem um ein vielfaches höher als z.B. im europäischen Durchschnitt. Willst du als Argument bringen, dass die Mordrate nicht mehr steigt und sich auf einem weit überhöhten Level eingependelt hat weil es mehr Waffen gibt? So einen Scheißdreck habe ich ja noch nie gehört.
    Was bringst du immer die USA ins Spiel - das oben ist Großbritannien, nicht die USA.

    Aber nun gut, die Kriminalitätsrate sinkt ständig, trotz immer mehr Waffen:
    US-Statistik: So wenig Morde wie seit den 60er-Jahren nicht mehr - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - WELT ONLINE

    Klingt komisch, is aber so.

    Die meisten Verbrechen werden auch in den USA mit illegalen Waffen begangen, was genau soll dann ein Waffenverbot bringen? Nüsse.

    Z.b. New York:
    Mehr als jedes zweite Mordopfer wurde laut der Statistik von einem ihm bekannten Täter erschossen, häufig ging es dabei um Rauschgift.
    Die bekommen legal keine Waffe.

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Und Waffen zu erlauben, weil nicht jede Waffe gefunden wird ist völlig hirnrissig. Das ist so als würde jemand um das Feuer zu löschen eine Bombe mitreinwerfen. Wirklich, ich kann diese Gedankengänge nicht nachvollziehen. Das müssen Parallelwelten sein, in denen die Waffenbefürworter leben.
    Die absolute Anzahl der Verbrechen und der Waffen ist seit dem generellen Verbot von Handfeuerwaffen in Großbritannien stark angestiegen. Auch wenn dir das nicht in den Kopf gehen will, es ist Fakt.

    Generelles Waffenverbot für Privatpersonen hilft genau 2 Menschengruppen:

    1) Verbrechern
    2) Einem Staat der die Bürger entrechten will.

    Ansonsten gibt es FAKTISCH nur Nachteile.

    Aber weil du schon immer die USA als Vergleich heranziehst:
    Weniger Verbrechen nach Liberalisierung des Waffenrechts

    Um 25 Prozent ist die Mordrate in der Hauptstadt der USA, Washington DC, innerhalb eines Jahres gesunken. Grund: Das extrem restriktive Waffengesetz ist gelockert worden.
    Washington DC hatte mit bis zu 44 Morden auf 100 000 Einwohner eine der höchsten Mordraten der gesamten Vereinigten Staaten, was ihr auch den Beinamen „Mordhauptstadt“ einbrachte. Seit 1975 galt in der Hauptstadt ein totales Waffenverbot, und damit einhergehend gab es dort eine circa achtfach höhere Mordrate als im Rest des Landes. Im direkten Vergleich mit dem Nachbarstaat Vermont lag diese sogar 40 Mal so hoch. (In Vermont gibt es keine solche waffenrechtliche Beschränkung.) Nachdem im Jahre 2008 nach einer erfolgreichen Klage vor dem Obersten Gerichtshof der USA das Waffenverbot für verfassungswidrig erklärt wurde, und sich die Bürger nun wieder legal bewaffnen dürfen, konnte im Jahr 2009 ein Rückgang der Mordrate um ganze 25% und damit die niedrigste Verbrechensrate der letzten 40 Jahre verzeichnet werden. Auch für Georg Zakrajsek, Generalsekretär der IWÖ (Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich), steht dies im direkten Zusammenhang. In der Ausgabe 1/10 des Nachrichtenblattes der IWÖ kommentiert er diesen Sachverhalt damit, „daß jetzt die schöne Zeit der wehrlosen Opfer beendet ist. Die Opfer können sich wehren und sie werden es auch tun. Eine bessere und wirksamere Prävention gegen die ausufernde Kriminalität gibt es nicht.“
    Oder:
    http://netzwerkrecherche.wordpress.c...tkriminalitat/

    Konnte bis zum 31. Dezember 1999 jeder Schweizer Bürger noch recht problemlos eine Schusswaffe auf der Straße führen (in der Hälfte der Kantone bedurfte es dazu nicht einmal eines behördlichen Dokumentes), so ist dies durch das am 01. Januar 2000 in Kraft getretene neue Waffengesetz erheblich erschwert bis unmöglich gemacht worden. In der Folge kam es 2001 im Vergleich zum Vorjahr laut dem Schweizer Bundesamt für Statistik zu einem Anstieg der Gewaltkriminalität:
    - Vorsätzliche Delikte gegen Leib und Leben (Tötungsdelikte): plus 8,0 Prozent
    - Vorsätzliche Körperverletzungen: plus 6,7 Prozent
    - Vergewaltigungen: plus 12,4 Prozent
    Dagegen nahmen Diebstähle und Einbrüche insgesamt nur um 0,47 Prozent zu und auch die Gesamtzahl der erfassten Straftaten stieg nur um 1,48 Prozent.
    Dies könnte als Zufall gewertet werden, wenn nicht in Australien und England ähnliche Tendenzen mit jedoch weitaus schlimmeren Konsequenzen beobachtet worden sind, nachdem quasi alle legal besessenen Waffen eingezogen wurden. So zog Australien 1996 insgesamt 640.381 private Schusswaffen ein und vernichtete sie zum Preis von 500 Millionen Dollar. Bereits 1997 stieg die Zahl der Gewaltverbrechen um 3,2 Prozent und Überfälle nahmen um 8,6 Prozent zu. Bewaffnete (!)Raubüberfälle legten satte 44 Prozent drauf. Makabrer Spitzenreiter ist der Staat Victoria, in welchem Schusswaffendelikte sogar um 300 Prozent anstiegen. Dagegen gab es in Australien in den 25 Jahren vor 1996 unter anderem bei bewaffneten Raubüberfällen einen stetigen Rückgang.

  4. #54
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
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    Beiträge
    16.274
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    du denkst aber net wirklich die schweiz wirklich ne direkte demokratie lebt?
    Es ist so, auch wenn es euch möchtegern "Linken" nicht passt.
    Wenn dir die Staatsform der Schweiz nicht passt, dann ab mit dir nach Deutschland, oder China, dort lebt es sich bestimmt demokratischer.

    Die Schweiz ist das einzige Land das man noch demokratisch nennen kann, das Volk entscheidet, und es hat entschieden findet euch damit ab.

    Die Argumente für die Entwaffnung sind ein absoluter Witz, es würde zu mehr Gewaltverbrechen führen, und einen neuen Markt für illegale Waffen schaffen, aber soweit denken die Spinner von SP und Grüne nicht, die ganze Initiative wurde lanciert damit die Spinner vor den Wahlen ein paar Pluspunkte ernten können, der Schuss ging aber nach hinten los.

    Aber die Schweiz hat ja sonst keine Probleme, muss man sich halt welche schaffen damit die Politiker was zutun haben.

  5. #55
    Avatar von BalkanXpress

    Registriert seit
    20.01.2011
    Beiträge
    365
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Also was in der Schweiz geschieht finde ich abgrundtief dumm. Die österreichischen Gesetze sind sowieso nur von Deutschland übernommen und geringfügig abgeändert worden.

    warum? das ist doch ausgezeichnet. wenn es so abgrundtief dumm ist, was in der schweiz läuft, warum strömen dann massenweise menschen aus der EU in die schweiz? vorwiegend top-ausgebildete. nee, also wenn es wirklich so schlimm wäre...

    das schweizer volk bekommt eine vorlage und entscheidet ob die umsatzsteuer (mwst) erhöht wird.. das ist ein beispiel..

    es entschied, ob die NEAT-röhre gebaut wird.. (ca. 24 mrd. franken, dann gibts keine strassenschlachten a la stuttgart 21, wo das volk übergangen wurde)
    es entschied, bzgl. dem schengen-abkommen.. und und und.
    .. EU-beitritt.. (abgelehnt) usw

    unzählige weltkonzerne haben ihren hauptsitz in den letzen jahren in die schweiz verlegt (oder headquarter europe zumindest)

    trotz der finanzattacken der EU und USA wird die schweiz immer stärker im finanzsektor (offshore geschäfte v.a.).. die EU und USA betreiben übrigens ihre eigenen steuerparadise (USA z.b. delaware und in GB z.b. cayman, jersey inseln etc)

    in der EU heisst es "schnauze furry". keiner fragt den bürger.. und warum gibt es in der EU überall massenproteste? erinnere dich: lyon, athen, saloniki, rom, paris, london, strassburg, stuttgart (z.b. stuttgart21) und viele andere orte..

    warum? stellenabbau. massenarbeitslose, soziale unruhen. spannungen, etc... die "classe politique", die diktatoren der EU kümmern sich gar nicht um euch. es interessiert sie nicht. kurzum.. der wutbürger entstandt. er hiel es nicht mehr aus.. dieser begriff ist neu und nicht von ungefär.

    warum gibts das in der schweiz nicht? das volk wird miteinbezogen..
    von daher ist es m.e. viel besser als die EU-politik.

  6. #56
    bolan
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Es ist so, auch wenn es euch möchtegern "Linken" nicht passt.
    Wenn dir die Staatsform der Schweiz nicht passt, dann ab mit dir nach Deutschland, oder China, dort lebt es sich bestimmt demokratischer.

    Die Schweiz ist das einzige Land das man noch demokratisch nennen kann, das Volk entscheidet, und es hat entschieden findet euch damit ab.

    Die Argumente für die Entwaffnung sind ein absoluter Witz, es würde zu mehr Gewaltverbrechen führen, und einen neuen Markt für illegale Waffen schaffen, aber soweit denken die Spinner von SP und Grüne nicht, die ganze Initiative wurde lanciert damit die Spinner vor den Wahlen ein paar Pluspunkte ernten können, der Schuss ging aber nach hinten los.

    Aber die Schweiz hat ja sonst keine Probleme, muss man sich halt welche schaffen damit die Politiker was zutun haben.
    das orakel hat gesprochen
    nach dem ersten satz brauch ich den restlichen mist von dir net lesen...

  7. #57
    Mulinho
    Ja voll beschissen, seit dem ich abstimmen kann, habe ich noch nie bei einer Abstimmung gewonnen

    Ich stimm gar nicht mehr ab, scheiss auf Demokratie.

  8. #58
    bolan
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Ja voll beschissen, seit dem ich abstimmen kann, habe ich noch nie bei einer Abstimmung gewonnen

    Ich stimm gar nicht mehr ab, scheiss auf Demokratie.

    hab noch nie abgestummen... bekomm immer das gefühl dass die mich dann registrieren würden und ich doch noch ins militär muss

  9. #59
    Mulinho
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    hab noch nie abgestummen... bekomm immer das gefühl dass die mich dann registrieren würden und ich doch noch ins militär muss
    Hahaha...jaa...und ich bin als FRAU drin und hatte auch gehofft, desewegen nicht ins Militär zu müssen aber pff^^

  10. #60
    bolan
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Hahaha...jaa...und ich bin als FRAU drin und hatte auch gehofft, desewegen nicht ins Militär zu müssen aber pff^^

    bei mir klappts bisher hervorragend ^^

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