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Wut auf Israel ist Fehl am Platz

Erstellt von Styria, 27.02.2010, 17:51 Uhr · 118 Antworten · 5.746 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Koma

    Registriert seit
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    Beiträge
    21.136
    die linke fraktion ist generell ein haufen voller scheisse

  2. #112
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Der folgende Text ist die wörtliche Übersetzung einer Rede, die die spani- sche Journalistin und Pro-Israel-Aktivistin Pilar Rahola unlängst gehalten hat. Rahola wirft einige Fragen auf, die jeder für sich im Stillen zu beantworten versuchen sollte. Natürlich sind ihre Worte nichts anderes als eine einseitige Stellungnahme - aber sie ist auch Reaktion auf eine ein- seitige ideologische Haltung, die derart bigott ist, dass sie ihre Einseitigkeit und Voreingenommenheit leugnen muss, um überhaupt bestehen zu kön- nen.

    Die Kernfrage der Linksliberalen ist: Warum richtet sich die ganze Wut der Welt gegen Israel? Es gibt so viele andere, weitaus verbrecherische Staaten, die von der öffentlichen Meinung geschont werden.
    «Warum sehen wir keine Demonstrationen gegen islamische Diktaturen in London, Paris oder Barcelona? Oder warum keine gegen die Diktatur von Myanmar? Warum gibt es keine Demonstrationen gegen die Versklavung von Millionen Frauen ohne irgendeinen rechtlichen Schutz? Warum gibt es keine Demonstrationen gegen den Missbrauch von Kindern als Menschliche Bomben überall da, wo der Islam in Konflikte verwickelt ist?

    Warum unterstützt keine Regierung die Opfer der islamischen Diktatur im Sudan? Warum gab es nie einen Aufschrei gegen die terroristischen Gewaltakte gegen Israel? Warum gibt es keinen Aufschrei der europäi- schen Linken gegen islamischen Fanatismus? Warum verteidigen sie nicht Israels Existenzrecht? Warum verwechseln sie Unterstützung der paläs- tinensischen Sache mit der Verteidigung palästinensischen Terrors?



    Pilar Rohala, eine spanische Linke, die sich mit Israel solidarisiert

    Und schlussendlich, die Eine-Million-Dollar-Frage: Warum ist die Linke in Europa und überall sonst so fokussiert auf zwei der stärksten Demokratien, die Vereinigten Staaten und Israel, und nicht auf die schlimmsten Dikta- turen des Planeten? Diese beiden starken Demokratien haben blutigste Terrorattacken durchlitten, und die Linke kümmert das nicht.

    Und dann, die Idee von der Freiheit. In jedem Pro-Palästina-Forum in Europa höre ich die Linken mit Nachdruck rufen: «Wir wollen Freiheit für das Volk». Das ist unwahr. Sie scheren sich nicht um die Freiheit der Menschen in Syrien, Yemen, Iran oder Sudan, oder anderer Nationen. Und es beschäftigt sie nicht, wenn die Hamas die Freiheit der Palästinenser zerstört. Es kümmert sie nur, dass sie die Idee von einem freien Palästina als Waffe gegen die Freiheit Israels nutzen können.

    Die Konsequenz dieser ideologischen Symptomatik ist die Manipulation der Presse. Die internationalen Medien richten großen Schaden durch ihre Berichterstattung über den Nahostkonflikt an. Was dieses Thema angeht, berichten sie nicht, sie machen Propaganda. Wenn sie über Israel schrei- ben, vergessen die meisten Journalisten ihr Ethos. Und so wird jeder Akt israelischer Selbstverteidigung zum Massaker, jede Konfrontation ein Genozid. So viele idiotische Behauptungen sind über Israel verbreitet worden, dass man gar nichts mehr gegen sie ausrichten kann.

    Unterdessen diskutieren die Medien nie die syrische und iranische Propa- ganda für Gewalt gegen Israel und die Indoktrinierung und Korrumpierung von palästinensischen Kindern. Und beim Bericht über die Opfer wird jedes palästinensische Opfer als Tragödie hingestellt, aber jedes Israelische versteckt, verschwiegen, oder nur mit Geringschätzung bedacht.

    Und nun lassen Sie mich über die spanische Linke sprechen. Vielfältig sind die Beispiele für den Antiamerikanismus und anti-israelische Ressenti- ments, die die spanische Linke definieren. Beispielsweise hat eine der spanischen Linksparteien gerade ein Mitglied ausgeschlossen für das Eröffnen einer pro-israelischen Website. Ich zitiere von der offiziellen Erklärung über den Parteiausschluss: «Unsere Freunde sind die vom Impe- rialismus unterdrückten Völker des Iran, Libyens und Venezuelas, und nicht ein Nazistaat wie Israel.»

    Der sozialistische Bürgermeister von Campozuelos hat den Gedenktag für die Opfer des Holocaust durch den palästinensischen Naqba-Tag ersetzt, an welchem die Gründung des Staates Israel beklagt wird - ein Akt der Ver- achtung gegenüber den Millionen europäischer Juden, die im Holocaust ermordet wurden. In meiner Heimatstadt Barcelona entschied der Stadtrat, den sechzigsten Jahrestag der Gründung Israels durch eine Solidari- tätswoche mit Palästina zu begehen. Dafür luden sie Leila Khaled ein, eine bekannte Terroristin aus den Siebzigern und derzeitige Führerin der Palästinensischen Volksbefreiungsfront, einer terroristischen Organisation nach den Maßstäben der Europäischen Union.

    Politisch korrekte Denke hat selbst die Reden von Ministerpräsident Zapatero verschmutzt. Seine Außenpolitik fällt in die Kategorie «Wahn- sinnige Linke», und er ist durch und durch pro-arabisch in Fragen bezüglich des Nahen Ostens. Ich kann aus eigener Erfahrung versichern, dass Zapatero im kleinen Kreis Israel für den Nahostkonflikt verantwortlich macht, und die Politik von Außenminister Moratinos spiegelt dies auch wider.

    Die Tatsache, dass Zapatero während dem Libanonkrieg eine Kufyia trug, ist kein bloßer Zufall, sondern ein bewusstes Zeichen. Spanien hat den furchtbarsten Terrorangriff in Europa durchlitten und ist nach wie vor im Fadenkreuz der Islamisten. Wie ich bereits zuvor geschrieben habe, sie töten uns mit den Mobiltelefonen ihrer Gefolgsleute, die direkt mit dem Mittelalter verbunden sind. Und doch ist die spanische Linke die am meisten anti-israelischste in der Welt. Und da erzählt sie, sie sei gegen Israel aus Solidarität [mit Palästina]. Das ist der Unsinn, den ich anpran- gern will.

    Ich bin nicht jüdisch. Ideologisch bin ich links und von Beruf Journalistin. Warum bin ich nicht so anti-israelisch wie meine Kollegen? Weil ich als Nicht-Jüdin eine historische Verantwortung habe, den Hass auf Juden und ihre historische Heimstätte Israel zu bekämpfen. Gegen Antisemitismus zu kämpfen ist nicht die Aufgabe von Juden, sondern die der Nicht-Juden.

    Als Journalistin ist es meine Aufgabe, hinter Vorurteilen, Lügen und Manipulation nach der Wahrheit zu suchen. Die Wahrheit über Israel wird Ihnen nicht erzählt. Als eine fortschrittliche Linke, fühle ich mich verpflichtet Freiheit, Kultur, humanistische Erziehung, friedliche Koexistenz und die universellen Prinzipien zu verteidigen, die aus den zehn Geboten entstanden sind. Prinzipien, die islamistischer Fundamentalismus systema- tisch zerstört.

    Sozusagen habe ich als Nicht-Jüdin, Journalistin und linke Denkerin eine dreifache Verantwortung gegenüber Israel, denn wenn Israel zerstört würde, würden auch Freiheit, Moderne und Kultur zerstört. Der Kampf Israels ist, auch wenn die Welt das nicht wahrhaben will, der Kampf der ganzen Welt.»


    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Was die mediale Aufmerksamkeit betrifft, hat sie recht, was den letzten Satz betrifft- Schwachsinn. Eine typische argumentative Geiselhaft- der Rundumschlag, mit dem sie gleich die gesamte Welt einbezieht ist- beachtlich. Vielleicht auch typisch links Interressanterweise blendet sie auch- was für eine Journalistin ein Anzeichen einer völligen historischen Amnesie ist, völlig aus,daß die einseitige Sympathie der Linken eher etwas damit zu tun hat, daß der palästinensische Widerstand sich ursprünglich aus der linken, nicht aus der islamistischen Ecke formierte- die islamistische Vereinnahmung des Konflikts kam wesentlich später. Und das es keinen linken Aufschrei gegen den islamischen Fundamentalismus gibt, wage ich zu bezweifeln (man könnte hier vielleicht das Verhältnis Spanier-muslimische Einwanderer etwas genauer untersuchen).

    Warum bloß habe ich immer solche Probleme mit Menschen, die zugunsten einer schmissigen Rhetorik langweilige Dinge wie eine differenzierte Betrachtung, geschichtliche Zusammenhänge etc. über Bord schmeißen

  3. #113
    Avatar von SLO_CH86

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  4. #114

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  5. #115
    Avatar von lotus

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  6. #116
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    Wäre schön wenn Juden und Araber freundschaftlich in Nachbarschaft leben könnten.

  7. #117
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Wäre schön wenn Juden und Araber freundschaftlich in Nachbarschaft leben könnten.
    Das kauft dir keiner ab Patrida.

  8. #118
    Avatar von Jovan

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    Zitat Zitat von lotus Beitrag anzeigen
    It´s Just a Dream, just a Dream...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    Wäre schön wenn Juden und Araber freundschaftlich in Nachbarschaft leben könnten.
    dan schliess mal frieden mit Frieden.

  9. #119
    Avatar von SLO_CH86

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    Zitat Zitat von Jovan Beitrag anzeigen
    dan schliess mal frieden mit Frieden.
    Hab kein Problem mit diesem User.

    Ich ignoriere Ihn lediglich aufgrund seiner zahlreichen Beleidigungen, antichristlichen Aussagen und Verleumdungen.

    Dachte ist besser als sich ständig zu streiten.

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