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Yukos-Chef in ersten Punkten schuldig gesprochen

Erstellt von Krajisnik, 16.05.2005, 18:17 Uhr · 8 Antworten · 471 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Krajisnik

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    Yukos-Chef in ersten Punkten schuldig gesprochen

    Der einstige reichste Mann Russlands, Michail Chodorkowski, ist in ersten Punkten schuldig gesprochen worden. Der Chef des russischen Ölkonzerns Yukos und sein Geschäftspartner Platon Lebedjew hätten sich Gelder der Düngemittelfabrik "Apatit" angeeignet, in dem sie Konzentrat billig gekauft und teuer im Ausland abgesetzt hätten. Zudem hätten sie durch Betrug ein Aktienpaket eines Forschungsinstituts erworben.

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    Strafmaß nicht vor Mittwoch
    Die Urteilsverkündung wird am Dienstag fortgesetzt. Anwälte des früheren Besitzers des Ölkonzerns Yukos erklärten, angesichts des mehrere hundert Seiten langen Urteils werde das Strafmaß voraussichtlich nicht vor Mittwoch bekannt. Die Vorsitzende Richterin Irina Kolesnikowa erlaubte den Angeklagten, dem Vortrag im Sitzen zuzuhören. Vor dem streng bewachten Gerichtsgebäude demonstrierten rund 200 Unterstützer Chodorkowskis und riefen "Freiheit, Freiheit". Einige Demonstranten wurden festgenommen.

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    Bis zu zehn Jahre Gefängnis
    "Wir haben nichts anderes erwartet", kommentierte Chodorkowskis Anwältin Karina Moskalenko den Schuldspruch. Chodorkowski drohen bis zu zehn Jahre Haft und die Beschlagnahme seines Vermögens. Ihm werden Betrug, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Zudem legt ihm die Justiz die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last. Das Verfahren wird international kritisiert. Sowohl der Europarat als auch die US-Regierung hatten die Rechtmäßigkeit des Prozesses bezweifelt.


    Kritiker: Putin will Erzfeind entmachten
    Regierungskritiker sehen den Fall Chodorkowski und das Vorgehen der Steuerbehörden gegen Yukos als Versuch von Präsident Wladimir Putin, den Erzfeind Chodorkowski zu entmachten und die Erdölindustrie dem Kreml zu unterstellen. Chodorkowski war Ende Oktober 2003 verhaftet worden, sechs Wochen vor der Parlamentswahl. Zuvor hatte der vielfache Milliardär angekündigt, Oppositionsparteien zu unterstützen. Lebedew sitzt seit Juli 2003 in Untersuchungshaft.

    Ausverkauf an Kreml-nahen Konkurrenten
    Chodorkowski selbst sieht Wirtschaftsinteressen hinter dem Vorgehen der Justiz. Die Behörden hatten seinen hoch profitablen Konzern Yukos, einst der größte Ölexporteur des Landes, wegen Steuerschulden in Höhe von insgesamt 20 Milliarden Euro zerschlagen. Der Hauptförderbetrieb Juganskneftegas ging an den Konzern Rosneft. Vorsitzender des Rosneft-Aufsichtsrates ist der Vizestabschef des Kremls, Igor Setschin.

  2. #2

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    Ja, der Urteilspruch hätte früher gefällt werden können, aber Putin wollte während seines Israelbesuches seinen zionistischen Gastgebern nicht auf den Schlips treten.
    Der Einfluss dieses Personenkreises ist einfach schrecklich.

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Kimyager
    Ja, der Urteilspruch hätte früher gefällt werden können, aber Putin wollte während seines Israelbesuches seinen zionistischen Gastgebern nicht auf den Schlips treten.
    Der Einfluss dieses Personenkreises ist einfach schrecklich.
    Eine Million Russen leben schon in Israel und viele ausgewanderte Kriminelle und dubiose Millionäre aus Russland haben sich in Israel angesiedelt.

  4. #4

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von Kimyager
    Ja, der Urteilspruch hätte früher gefällt werden können, aber Putin wollte während seines Israelbesuches seinen zionistischen Gastgebern nicht auf den Schlips treten.
    Der Einfluss dieses Personenkreises ist einfach schrecklich.
    ...viele ausgewanderte Kriminelle und dubiose Millionäre aus Russland haben sich in Israel angesiedelt.
    Da haben sich „Menschen“ gesucht und gefunden.
    Durch dieses Gesocks wird die Lebensgrundlage der Palästinenser mehr und mehr eingeschränkt.

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Kimyager
    [q

    Da haben sich „Menschen“ gesucht und gefunden.
    Durch dieses Gesocks wird die Lebensgrundlage der Palästinenser mehr und mehr eingeschränkt.
    In Deutschland sind diese angeblichen Jüdischen Einwanderer im übrigen zu 70-85% Sozial Hilfe Empfänger und in Israel Motor für die Ethnischen Säuberungen und Nazi Terroristen Lebens Raum Gewinnung. Da werden die alten Oliven Bäume abgehackt, welche Lebens Grundlage der Palästinenser bilden und auf ihrem uralten Land, wird einfach mit Waffen Gewalt gebaut.

  6. #6

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    Ist klar.
    Sobald man sich gegen sie wehrt und sie die Konsequenzen zu spüren bekommen, legen sie sich ihren gelben Davidsstern an und rennen heulend zu ihren Gesinnungsgenossen in den USA oder Statthaltern in Europa.
    Glaub’ mir, die werden diesen Chodorkowski loseisen und ihm ein neues Leben in Israel ermöglichen.

  7. #7

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    9 Jahre sind’s am Ende geworden.
    Tja, da war einer sehr gierig und konnte nicht genug kriegen..

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Kimyager
    Ist klar.
    Sobald man sich gegen sie wehrt und sie die Konsequenzen zu spüren bekommen, legen sie sich ihren gelben Davidsstern an und rennen heulend zu ihren Gesinnungsgenossen in den USA oder Statthaltern in Europa.
    Glaub’ mir, die werden diesen Chodorkowski loseisen und ihm ein neues Leben in Israel ermöglichen.
    Die Jüdischen Jammerer vertreten in Wirklichkeit nicht die Mehrheit dieses Volkes.

    Es sind reine Geld Abschneider und Geschäfte Macher übelster Art.

    siehe Paolo Pinkel und seine Einschleusung der Russischen Mafia nach Deutschland, wo diese Leute Millionen machten.

  9. #9
    Avatar von Krajisnik

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    Ex-Yukos-Chef will um "Gerechtigkeit" kämpfen


    Chodorkowski vor Gericht (Foto: dpa)
    Der frühere russische Ölmagnat und Yukos-Chef Michail Chodorkowski will seine Verurteilung zu neun Jahren Haft anfechten. Kurz nach dem Urteilsspruch am Dienstag in Moskau kündigte er an, vor übergeordneten russischen Gerichten Berufung einzulegen. "Für mich ist es prinzipiell wichtig, dass mir in der Heimat Gerechtigkeit widerfährt", sagte er. Seine Anwälte drohten zudem damit, den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg bringen.
    Porträt Aufstieg und Fall des Michail Chodorkowski
    Hintergrund Turbulenzen um den Ölkonzern Yukos




    Urteil: Neun Jahre Haft wegen Betrugs
    Das Moskauer Gericht hatte Chodorkowski nach einem umstrittenen Prozess zu neun Jahren Gefängnis wegen Betrugs, Steuerhinterziehung und anderer Vergehen verurteilt. Diese soll der Ölmagnat in einer Strafkolonie im normalen Strafvollzug verbüßen. Die Richter folgten mit seinem Urteil fast komplett dem Antrag der Staatsanwaltschaft, blieben allerdings beim Strafmaß ein Jahr unter der geforderten Höchststrafe. Auch der mitangeklagte Geschäftspartner Platon Lebedew erhielt neun Jahre Haft. Beide Männer müssen zudem 17 Milliarden Rubel, das sind rund 480 Millionen Euro, an den Staat zahlen.

    Anwälte wollen Berufung einlegen
    Chodorkowski bezeichnete das Urteil als von oben gesteuert. Die russische Generalsstaatsanwaltschaft sprach dagegen von einer "gerechten und objektiven" Entscheidung. Das Strafmaß sei den verübten Delikten angemessen.




    Kritiker: Putin will Erzfeind entmachten
    Regierungskritiker sehen den Fall Chodorkowski und das Vorgehen der Steuerbehörden gegen Yukos als Versuch von Präsident Wladimir Putin, seinen Erzfeind zu entmachten und die Erdölindustrie dem Kreml zu unterstellen. Chodorkowski hatte vor der Parlamentswahl 2003 Oppositionsparteien sowie Bürger- und Menschenrechtsgruppen finanziell unterstützt. Außerdem hatte sich der vielfache Milliardär offen gegen Putins Politik gestellt. Im Oktober 2003 wurde der Geschäftsmann festgenommen - sechs Wochen vor der Parlamentswahl.

    Yukos-Konzern zerschlagen - Staat profitiert
    Danach ging es mit dem Yukos-Konzern bergab. Die Behörden zerschlugen den hoch profitablen Konzern wegen Steuerschulden in Höhe von insgesamt 20 Milliarden Euro. Der Hauptförderbetrieb Juganskneftegas wurde an die bis dahin weitgehend unbekannte Baikalfinansgruppe zwangsversteigert. Kurz darauf übernahm der staatliche russische Ölkonzern Rosneft die Gruppe.

    Verfahren nicht rechtmäßig?
    Auch der Europarat und die USA bezweifeln die Rechtmäßigkeit des Verfahrens. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) sagte, es entstehe der "Eindruck einer Justiz, die sich mehr den Interessen der politischen Macht als den Prinzipien des Rechts verpflichtet" fühlt.

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