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Zefällt der Irak nach Abzug der Amerikaner in 3 Teile ?

Erstellt von _KRG_, 12.12.2012, 20:38 Uhr · 1.235 Antworten · 46.704 Aufrufe

  1. #321
    Avatar von Jonny_HR

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    Zitat Zitat von EmreKurde Beitrag anzeigen
    In Westkurdistan unterhält die PYD eine richtig gut organisierte Armee dank der Unterstützung der Bevölkerung die PKK in den Kandilbergen hingegen operieren im Guerilla Stil.
    sorry dass ich so blöd frage.. aber wo genau liegt westkurdistan? würde mich interessieren..

  2. #322
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von Jonny_HR Beitrag anzeigen
    sorry dass ich so blöd frage.. aber wo genau liegt westkurdistan? würde mich interessieren..


    man strebt aber keinen eigenen staat an, da man sich dieses gebiet auch mit arabern und assyrern/aramäern teilt.

  3. #323
    Avatar von Jonny_HR

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen


    man strebt aber keinen eigenen staat an, da man sich dieses gebiet auch mit arabern und assyrern/aramäern teilt.

    tut mir leid für meine unwissenheit.. aber jetzt komme ich mir noch dümmer vor... steht da nicht dick und fett syrien?

    EDIT: hab deinen text unterm bild erst im nachhinein gelesen

  4. #324
    Avatar von Muki-_x

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    Al-Qaida-Kämpfer erbeuten mehrere amerikanische Black-Hawk-Hubschrauber im Irak

    ++ ISIS-Kämpfer nehmen Zentralbank ein: Über 400 Mio$ Dollar beute ++

    10358564_647971305296731_1734263668909898699_n.jpg

    ISIS-Kämpfer zeigen über Twitter beschlagnahmte amerikanische Militärtechnik - Außerdem suchen sie nach geeigneten Piloten

  5. #325
    Avatar von Elk873

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    Zitat Zitat von Muki-_x Beitrag anzeigen
    Al-Qaida-Kämpfer erbeuten mehrere amerikanische Black-Hawk-Hubschrauber im Irak

    ++ ISIS-Kämpfer nehmen Zentralbank ein: Über 400 Mio$ Dollar beute ++

    10358564_647971305296731_1734263668909898699_n.jpg

    ISIS-Kämpfer zeigen über Twitter beschlagnahmte amerikanische Militärtechnik - Außerdem suchen sie nach geeigneten Piloten


    bin ein skilled arma 2 blackhawk pilot. War damals in der 109.german divison. Das teil fliege ich mit links

  6. #326
    Avatar von DerBossHier

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    Iran sichert Irak Unterstützung im Kampf gegen den "Terrorismus" zu

    http://www.welt.de/newsticker/news2/...rismus-zu.html
    Die Verbrecher haben schlechte Erfahrungen mit Nasrallahs Soldaten! Wäre nicht schlecht wenn er ein paar hundert schicken würde um die Verbrecher zu vernichten.


  7. #327
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Iraq Kurds take Kirkuk; Sunni militants surge toward Baghdad
    "The whole of Kirkuk has fallen into the hands of peshmerga," said peshmerga spokesman Jabbar Yawar. "No Iraqi army remains in Kirkuk now."
    Kurds have long dreamed of taking Kirkuk and its huge oil reserves. They regard the city, just outside their autonomous region, as their historical capital, and peshmerga units were already present in an uneasy balance with government forces.
    The swift move by their highly organised security forces to seize full control demonstrates how this week's sudden advance by ISIL has redrawn Iraq's map - and potentially that of the entire Middle East.
    Iraq Kurds take Kirkuk; Sunni militants surge toward Baghdad | Reuters

    - - - Aktualisiert - - -

    Meyer: "Lösung des Konflikts im Irak nicht absehbar"

    Nachdem ISIS-Kämpfer im Irak erfolgreich Gebiete erobern konnten scheint das Land nun gänzlich aus der Balance geworfen zu sein. Bagdads Strategien können die Lage nicht beruhigen, meint Nahost-Experte Günter Meyer.

    Die zweitgrößte irakische Stadt Mossul ist seit Dienstag (10.06.2014) unter der Kontrolle von radikalislamischen Aufständischen. Jetzt nehmen sie Kurs auf weitere Städte, darunter auch Bagdad. Seit Anfang dieses Jahres besetzen die sunnitischen Kämpfer bereits die Stadt Falludscha und Teile der Provinz Anbar. Hinter den Angriffen steht die Gruppe "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS).

    Deutsche Welle: Warum bekommt Ministerpräsident Nuri al-Maliki den Terror im Irak nicht in den Griff?

    Prof. Günter Meyer: Das liegt vor allem daran, dass er nach dem Abzug der US-amerikanischen Truppen im Jahr 2011 alles daran gesetzt hat, die Macht in das schiitische Lager zu lenken. Wir erleben derzeit einen brutalen Machtkampf unter der Leitung des Ministerpräsidenten al-Maliki, der versucht, die schiitische Bevölkerung, die unter Saddam Hussein von den Sunniten unterdrückt worden ist, überall in die führenden Positionen hineinzubringen. Vor diesem Hintergrund müssen wir die spezielle Situation im Nordwesten des Landes sehen. Hier liegen die Kerngebiete der arabischen Sunniten. 2007 erreichten die Terroranschläge meist sunnitischer Islamisten gegen die US-amerikanischen Besatzungstruppen und die Übergangsregierung ihren Höhepunkt.

    Damals war es den Amerikanern gelungen, die ansässige Bevölkerung in den sunnitischen Gebieten dadurch ins Boot zu holen, dass sie sich mit den Stammesführern zusammentaten. Sie honorierten die Stammeskämpfer dafür, dass diese mit großem Erfolg gegen die militanten Sunniten von Al-Kaida im Irak vorgingen. Als die Amerikaner abgezogen waren, dachte al-Maliki überhaupt nicht mehr daran, auf diese Unterstützung der sunnitischen Stämme zurückzugreifen. Im Gegenteil: Er hat als erstes die Besoldung der sunnitischen Kämpfer gestrichen. Auch Versprechen von Arbeitsplätzen für die Angehörigen der sunnitischen Stämme galten plötzlich nicht mehr. Stattdessen begann er mit einer massive Diskriminierung der sunnitischen Bevölkerung.

    In der Vergangenheit hat al-Maliki hauptsächlich auf das Militär gesetzt, um Angriffe seiner Gegner niederzuschlagen. Dieses Mal haben sich seine Soldaten vergleichsweise zügig zurückgezogen. Was ist passiert?

    In Mossul haben wir erlebt, wie einige hundert Kämpfer der ISIS in die Stadt eingedrungen sind und sie eingenommen haben, obwohl dort tausende Armeeangehörige stationiert waren. Dieser Erfolg der ISIS ist vor allem dadurch zu erklären, dass hier die Mehrheit der Einwohner arabische Sunniten sind, von denen die vorwiegend mit Schiiten besetzte Provinzregierung und Armee als Besatzungsmacht empfunden wird. Auch im gesamten Umland bilden sunnitische Stämme die Bevölkerungsmehrheit. Die Menschen dort sympathisieren zwar keineswegs in jeder Hinsicht mit den Zielen der Angreifer. Sie stellen sich aber dennoch zumindest teilweise hinter die ISIS-Kämpfer, weil sie in ihnen Unterstützer gegen die anti-sunnitische Regierung in Bagdad sehen.

    Ließe sich die ISIS überhaupt davon beeindrucken, falls al-Maliki noch Eingeständnisse gegenüber der sunnitischen Minderheit macht?

    Ich gehe davon aus, dass die Situation inzwischen soweit fortgeschritten ist, dass ISIS sich nicht damit zufrieden geben wird. Sie haben enorme militärische Erfolge verbucht und sehen den großen Rückhalt, den sie bei erheblichen Teilen der Bevölkerung haben. Sie werden gar nicht daran denken, Kompromisse einzugehen, die ihrem Ziel eines Islamischen Kalifats entgegenstehen.

    Die USA haben Hilfe angeboten, Bagdad hat die Kurden im Norden gebeten, ihre Miliz nach Mossul zu schicken, und al-Maliki will die Bevölkerung bewaffnen, um gegen die ISIS-Kämpfer vorzugehen. Ist davon irgendeine Strategie erfolgsversprechend, um die besetzten Gebiete zurückzuerobern?

    Die USA haben bereits in den letzten Monaten - nach der Besetzung von Falludscha und Ramadi - im großen Stil Waffen zur Bekämpfung von Terroristen an al-Maliki geliefert. Viel mehr können sie nicht tun. Mit einer Unterstützung aus Kurdistan ist nicht zu rechnen. Gerade in den letzten Wochen hat sich der Streit mit der Regierung in Bagdad um die Erdölexporte aus dem kurdischen Gebiet massiv verschärft. Die Kurden haben eine eigene Pipeline gebaut und exportieren Erdöl über die Türkei ans Mittelmeer. Die irakische Regierung versucht, internationale Konzerne daran zu hindern das Erdöl zu kaufen. Der Streit zwischen dem weitestgehend autonomen Kurdistan und Bagdad bedeutet, dass die Kurden sicherlich nicht in Mossul den Regierungstruppen zu Hilfe eilen werden. Der Aufruf zur Bildung von Bürgerwehren hilft im sunnitischen Norden nicht. Die dortigen Stämme werden nicht bereit sein, für die anti-sunnitische Regierung die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

    Welche Handlungsmöglichkeiten sehen Sie noch für den Präsidenten?

    Er hat im Parlament beantragt, Notstandgesetze zu erlassen, also de facto das Kriegsrecht auszurufen. Darüber wird am Donnerstag (12.06.2014) entschieden. Wenn er dem Drängen der Amerikaner folgt und militärisch gegen die sunnitische Bevölkerung vorgeht, wird der Widerstand im Norden noch zunehmen. Bei der gesamten Einschätzung muss man sich auch die geostrategische Lage vor Augen führen. Maliki hat die Unterstützung der iranischen Führung und er kooperiert eng mit der syrischen Regierung. Die schiitische Achse - die über Teheran und Bagdad nach Damaskus bis in den Süden des Libanons zur Hisbollah reicht - gilt es in den Augen der ISIS-Kämpfer und ihrer Unterstützer zu zerstören. Maliki hat gerade eine schwere Niederlage erlitten, die auch eine Schwächung der schiitischen Achse bedeutet. Man kann davon ausgehen, dass größtenteils aus Saudi Arabien finanzielle Unterstützung und Waffenlieferungen kommen. Auch die Türkei hat ein gewisses Interesse daran, die Schiiten zu schwächen. Waffen von dort gelangen offenbar nach Syrien und weiter in die Hände der ISIS-Kämpfer. Es ist also relativ eindeutig, woher nun der Vormarsch der sunnitischen Rebellen im Irak befeuert wird.

    Was halten die nächsten Wochen und Monate wohl für den Irak bereit?

    Ich sehe keine Möglichkeit, die Lage zu beruhigen. Im Gegenteil, es deutet alles auf eine Eskalation des Machtkampfes zwischen Sunniten, Schiiten und Kurden hin. Der Bürgerkrieg im Irak, an dessen Ende der Zerfall der staatlichen Einheit stehen könnte, hat bereits begonnen. Es ist nicht abzusehen, wie dieser Konflikt auf friedlichem Wege gelöst werden kann.

    Prof. Günter Meyer ist Professor für Geographie an der Universität Mainz und Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt.

    http://www.dw.de/meyer-l%C3%B6sung-d...bar/a-17700496

  8. #328

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    Emre, Gonzo gibt es im Irak nur sunnitische Kurden? Wenn es beide Richtungen unter den Kurden gibt, wie stehen sie zueinander?

  9. #329
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Emre, Gonzo gibt es im Irak nur sunnitische Kurden? Wenn es beide Richtungen unter den Kurden gibt, wie stehen sie zueinander?
    Es gibt noch die Yeziden, die von der Majorität der sunnitischen Kurden gehasst werden. Zahlenmäßig sind die eher unbedeutend, so dass man getrost behaupten kann, dass die Kurden nur dem sunnitischen Glauben angehören.

  10. #330
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Emre, Gonzo gibt es im Irak nur sunnitische Kurden? Wenn es beide Richtungen unter den Kurden gibt, wie stehen sie zueinander?
    Nein, auch alevitische/schiitische und viel Assyrer/Aramäer. Besonders durch die vielen Flüchtlinge. Dominierend sind aber die sunnitischen/Schafi&Hanifi u.a.). Gab in grauer Vorzeit mal ein paar durchgeknallte Schafi-Kurden, die jagd machten auf aleviten. Ich pers. habe kein kontakt zu sunnitschen Kurden. >Nur aleviten(türkisch/kurdisch)< Aber die kurmanschi Kurden haben untereinander keine Probleme. Die halten wohl zusammen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Es gibt noch die Yeziden, die von der Majorität der sunnitischen Kurden gehasst werden. Zahlenmäßig sind die eher unbedeutend, so dass man getrost behaupten kann, dass die Kurden nur dem sunnitischen Glauben angehören.
    Das war mal. Die Jeziden sind mittlerweile respektierter. Aber die haben halt ihre eigenen Lifestyle.

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