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Zefällt der Irak nach Abzug der Amerikaner in 3 Teile ?

Erstellt von _KRG_, 12.12.2012, 20:38 Uhr · 1.235 Antworten · 46.737 Aufrufe

  1. #491
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    ich sympathisiere natürlich mit der kurdische Sache
    Du Schüft.

  2. #492
    Avatar von blacksea

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    Das ist die Kurdische Sache


  3. #493
    Avatar von Salvador

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    was haltet ihr von der karte ? verblüffent wie exact die newyorktimes im nahosten die grenzen zieht! stecken doch die amis wieder hinter alles um die nachbarstaarten von isreal in kleine binnenstaaten aufzuteilen !

  4. #494
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Salvador Beitrag anzeigen


    was haltet ihr von der karte ? verblüffent wie exact die newyorktimes im nahosten die grenzen zieht! stecken doch die amis wieder hinter alles um die nachbarstaarten von isreal in kleine binnenstaaten aufzuteilen !
    Ganz ehrlich, solange das saudische Königshaus herrscht, könnte ich mich mit der Karte gewissermaßen anfreunden.
    Einerseits sind die Araber ohnehin schon (auf)geteilt genug, was zusätzlich die Entfremdung voneinander fördern könnte. Es gibt einfach zu viele Pro und Contras, die man erst mal voneinander differenzieren muß.

  5. #495

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Das ist die Kurdische Sache

    Buuuuuuh die kurdische Sache ist alles. Das Streben nach Unabhängigkeit , der Kampf gegen die jihadisten , der wiederstand der PKK im Iran , in Syrien und in der Türkei. Halt alles.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Mach jetzt nicht alles kaputt. Wir haben so lange gewartet. Kewell, was machen wir jetzt mit dem Bub.
    Was meinst du damit ? worauf habt ihr solange gewartet und was mache ich kaputt ?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen
    ich sympathisiere natürlich mit der kurdische Sache
    Braver junge so gehört es sich

  6. #496
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von EmreKurde Beitrag anzeigen
    Buuuuuuh die kurdische Sache ist alles. Das Streben nach Unabhängigkeit , der Kampf gegen die jihadisten , der wiederstand der PKK im Iran , in Syrien und in der Türkei. Halt alles.
    Was jetzt?

    Entscheide dich, Unabhängigkeit, Autonomie, Föderation oder so wie es momentan ist.

    Du änderst deine Kurdische Sache, wie deine Socken.

  7. #497

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Was jetzt?

    Entscheide dich, Unabhängigkeit, Autonomie, Föderation oder so wie es momentan ist.

    Du änderst deine Kurdische Sache, wie deine Socken.
    Die KRG soll unabhängig werden und Westkurdistan anschließen und mit der Türkei eine Föderation bilden. Aber Nordkurdistan soll von mir aus bei der Türkei bleiben dafür aber kulturelle Autonomie erhalten und mehr Selbstbestimmungsrechte.

  8. #498
    Avatar von blacksea

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    Zitat Zitat von EmreKurde Beitrag anzeigen
    Die KRG soll unabhängig werden und Westkurdistan anschließen und mit der Türkei eine Föderation bilden. Aber Nordkurdistan soll von mir aus bei der Türkei bleiben dafür aber kulturelle Autonomie erhalten und mehr Selbstbestimmungsrechte.
    1. Sorry was ist KRG?

    2. Was für Selbstbestimmungsrechte? Was meinst du damit?

  9. #499
    Avatar von kewell

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    8.225
    Die irakischen Kurden leben plötzlich Seite an Seite mit Isis. Sie sehen das positiv. Denn durch die Krise könnte das passieren, was sie sich schon immer wünschten: die Unabhängigkeit Kurdistans.

    Kurdische Truppen anders als die irakische Armee


    Selbstverständlich wäre man in der Lage, Isis zu besiegen. Die kurdischen Truppen seien anders als die irakische Armee, die vor den Islamisten floh. "Im Gegensatz zu uns ziehen sie nicht am gleichen Strang, weil sie keine nationale Identität haben", sagt der Oberst. Natürlich meint er seine kurdische Identität, obwohl das Autonomiegebiet offiziell noch Teil des Irak ist. Um Mossul oder andere irakische Städte will der Offizier nicht kämpfen. "Wir sind nur dazu da, unser Land zu verteidigen. Was außerhalb Kurdistans passiert, ist nicht unsere Sache." Auch wenn ein stabiler Bundesstaat Irak ganz schön wäre.
    Die mehr als 200.000 Mann starken Peschmerga könnten die Rettung für den schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki in Bagdad sein. "Aber da bin ich mehr als skeptisch", sagt Rebwar Karim Weli, altgedienter Journalist des kurdischen Medienkonzerns Rudaw. "Ich denke nicht, dass die Kurden über ihr Territorium hinausgehen. Wir haben jetzt exakt das, was sie schon immer haben wollten."
    Er meint damit die bisher umstrittenen Gebiete. Ein Referendum hätte klären sollen, ob die Bewohner von Bartilla und Kirkuk zu Kurdistan oder zum arabischen Teil des Irak gehören wollen. Aber Malikis Regierung verschob die Abstimmung immer wieder. Nun habe sich das erledigt, glaubt Journalist Weli. "Die irakische Armee ist vor den Islamisten davongelaufen, und die Peschmerga haben diese Territorien übernommen. Sie werden nicht wieder abziehen."
    Führt die Krise zur Unabhängigkeit Kurdistans?

    Man könne den Terroristen fast dankbar sein, fügt er amüsiert hinzu: "Sie haben geschafft, was wir seit dem Sturz Saddam Husseins 2003 wollten. Kurdistan kann sehr, sehr zufrieden sein." Und Herr Weli grinst breit in seinem Büro in der Innenstadt von Erbil. Hier, in der kurdischen Metropole, die in den letzten Jahren zum Wirtschaftszentrum erblühte, ist von Sorge über einen möglichen Übergriff durch Isis nichts zu spüren. Zwar laufen überall die Nachrichten, im Supermarkt, im Imbiss, in den Hotel-Lobbys. Aber viele Menschen schauen mit einer gewissen Genugtuung zu.
    Das liegt nicht daran, dass sie Sympathien für die Dschihadisten haben. Die Kurden sind traditionell relativ liberal eingestellt und sie sind nicht schadenfroher als andere Menschen. Aber der Regierung in Bagdad gönnt man hier eine Niederlage. "Ausgerechnet diese Verrückten von Isis haben Maliki eine richtige Lektion erteilt", freut sich der Politikstudent Abdurrahman Ali Bapir. Sein Vater Ali Bapi ist Führer der Partei Islamische Gruppe, die in Kurdistan an der Regierung beteiligt ist. Wie viele seiner Landsleute hofft er, dass die Krise sogar zur völligen Unabhängigkeit Kurdistans führen könnte.


    Ausgerechnet aus der Türkei wird diese Hoffnung jetzt genährt. Ein Sprecher der Regierungspartei AKP von Premierminister Recep Tayyip Erdogan erklärte dieser Tage, die irakischen Kurden sollten doch selbst über den Namen und die territoriale Einheit entscheiden, in der sie leben wollten. Dabei fürchtete Ankara stets die Unabhängigkeitsbestrebungen der Kurden, von denen etliche auch auf türkischem Territorium leben.
    Terror im Irak : "Kurdistan kann sehr, sehr zufrieden sein" - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

  10. #500
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von EmreKurde Beitrag anzeigen
    Buuuuuuh die kurdische Sache ist alles. Das Streben nach Unabhängigkeit , der Kampf gegen die jihadisten , der wiederstand der PKK im Iran , in Syrien und in der Türkei. Halt alles.

    Nix Buh. Es mag scherzhaft klingen, aber mehrere Kurden aus dem Nordirak spielt schon mit dem Gedanken sich der Türkei anzuschließen

    Die Quelle ist zwar paar Jährchen alt ,aber durchaus interessant.

    Iraks Kurden liebäugeln mit Türkei

    12.07.2009 | 18:25 | Von unserem Korrespondenten JAN KEETMAN (Die Presse)
    Trotz Konflikten sehnen sich Kurdenvertreter nach einer westlichen Anbindung. Die Kurden würden ihre Ölquellen mitbringen und Erdgas, das man nach Europa leiten könnte. Andererseits brächten sie aber auch jede Menge Konflikte mit.








    Ankara. Nach Jahrzehnten kurdischer Rebellion in der Türkei mag es unglaublich klingen, aber bei den Kurden im Irak denken manche bereits über eine politische Union mit der Türkei nach. Angesichts der Möglichkeit, dass sich der Irak nach dem amerikanischen Abzug auflöst, sagt der Stabschef des Kurdenführers Mesud Barzani, Fuad Husein: „Wenn die Schiiten den Iran wählen und die Sunniten die arabische Welt, dann müssen sich die Kurden mit der Türkei verbinden.“ Das Zitat stammt aus einem Report der „International Crisis Group“, eines in Brüssel ansässigen Thinktanks.

    Bei manchen geht der Blick auch bereits über Ankara hinaus nach Europa. In dem Bericht kommt auch ein nicht namentlich genannter Minister der kurdischen Regionalregierung in Erbil mit der Ansicht zu Wort, die beste Lösung für die kurdische Region im Irak sei es, sich der Türkei anzuschließen, „und für die Türkei, sich der EU anzuschließen“. Mit dem Eintritt der Türkei in die EU würden dann auch die Probleme der Kurden in der Türkei gelöst.
    Solche Gedankenspiele sind keineswegs neu. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte der Irak zum Osmanischen Reich, und die Türkei hat den Anspruch auf den nördlichen Teil, das alte „Villayet Mosul“ (die Provinz Mosul), nie ganz aufgegeben. Nach dem Krieg um Kuwait 1991 kamen die Kurdenführer das erste Mal auf den Gedanken, sich in ihrer aussichtslosen Lage der Türkei anzuschließen. Der experimentierfreudige türkische Staatschef Turgut Özal war nicht einmal abgeneigt, doch das Projekt scheiterte mit Özals Tod.
    Wenn heute Kurden wieder von einem „Villayet Mosul“ sprechen, so signalisieren sie damit, dass sie auf einer unabhängigen Verwaltung bestehen. So und am besten noch mit einem US-Militärstützpunkt im Villayet Mosul ließe sich der Türkei vielleicht beitreten.

    Öl und Gas als Mitgift

    Die Kurden würden ihre Ölquellen mitbringen und Erdgas, das man nach Europa leiten könnte. Andererseits brächten sie aber auch jede Menge Konflikte mit. Zum Beispiel ließe sich das Verbot der kurdischen Sprache an den Schulen kaum ins Villayet Mosul übertragen und umgekehrt in der Türkei nur noch schwer verteidigen. Die Türkei würde auch in die Konflikte zwischen Kurden und Arabern um die Grenze ihrer Territorien hineingezogen. Schließlich hätte sie selbst das von ihr eisern verteidigte Prinzip der Unverletzlichkeit der Grenzen verletzt.
    Von Ankara ist daher wohl nicht mehr als ein Ausbau der ökonomischen Beziehungen auf informeller Basis zu erwarten. Anstatt über eine vorgelagerte kurdische Provinz nachzudenken, ist man in Ankara im Moment eher bemüht, territoriale Ansprüche der Kurden im Irak zu bekämpfen.
    Am 25. Juli soll in einem Referendum über eine neue Verfassung für die kurdische Region im Irak abgestimmt werden. In der Verfassung werden verschiedene strittige Gebiete im Irak, insbesondere die Erdölmetropole Kirkuk, den Kurden zugesprochen. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat deswegen bei US-Präsident Barack Obama angerufen und seine Beunruhigung übermittelt.
    Allerdings kann sich auch die Türkei ihre Partner nicht nach Belieben aussuchen. Die kurdische Region im Irak ist nicht nur ökonomisch interessant. Türkische Beobachter fürchten, dass nach einer möglichen Niederlage der Kurden im Irak das Land ganz unter iranischen Einfluss kommt und die Türkei in der Region abgehängt wird. Schließlich würde die Türkei mit einem von ihr abhängigen und formal nicht selbstständigen kurdischen Pufferstaat an ihrer Grenze gar nicht so schlecht fahren.



    http://diepresse.com/home/politik/ir...eln-mit-Turkei

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