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Zwei Kreml Kritiker in Moskau erschossen

Erstellt von skenderbegi, 19.01.2009, 23:32 Uhr · 13 Antworten · 990 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.090

    Zwei Kreml Kritiker in Moskau erschossen

    [h2]Zwei Kreml-Kritiker in Moskau erschossen[/h2]






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    Der bekannte russische Menschenrechts-Anwalt Stanislaw Markelow und eine Journalistin der kremlkritischen Zeitung «Nowaja Gaseta» sind in Moskau auf offener Strasse erschossen worden.
    In Moskau ist der bekannte Anwalt Stanislaw Markelow erschossen worden. Der Jurist wurde heute kurz nach einer Medienkonferenz in Kremlnähe von einem Unbekannten mit einem Kopfschuss getötet, wie die Staatsanwaltschaft nach Angaben der Agentur Interfax mitteilte. Die Journalistin Anastasja Baburowa, die für «Nowaja Gaseta» arbeitete und Markelow begleitet hatte, wurde durch Schüsse schwer verletzt und starb später im Spital. Die «Nowaja Gaseta» ist die Zeitung der 2006 ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja, die für ihre kritische Berichterstattung über das Vorgehen Russlands im Tschetschenien- Krieg bekannt war.
    Auf offener Strasse
    Dutzende Passanten wurden Zeugen der Bluttat im Zentrum der russischen Hauptstadt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte aus Polizeikreisen, Augenzeugen hätten ausgesagt, dass der mutmassliche Mörder dem Anwalt aufgelauert habe. Über mögliche Täter oder Verdächtige wurde zunächst nichts bekannt. Markelow hatte zuvor bei einer Medienkonferenz rechtliche Schritte gegen die Begnadigung des russischen Offiziers Juri Budanow angekündigt. Budanow war nach der Tötung eines tschetschenischen Mädchens zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt und Mitte Januar vorzeitig entlassen worden.
    Morddrohungen erhalten
    Bekannte Markelows berichteten, dass der Jurist seit einigen Tagen Morddrohungen erhalten habe. Budanow ist bis heute der ranghöchste russische Militärangehörige, der für Verbrechen an der Zivilbevölkerung während der Kriege in der Teilrepublik Tschetschenien verurteilt wurde. «Stanislaw Markelow ist ein weiteres Opfer, das sehr wahrscheinlich wegen seines Berufes und seiner mutigen Arbeit im Dienste der Menschenrechte getötet wurd»e, sagte die für Russland zuständige Direktorin der Organisation Amnesty International, Nicola Duckworth.
    Die russische Menschenrechtsaktivistin Ljudmila Alexejewa sagte, die Ermordung des Anwaltes habe eine ebenso grosse Bedeutung wie die Ermordung von Anna Politkowskaja. Markelow vertrat viele Mandanten, die sich als Opfer staatlich geduldeter Gewalt sehen. Er brachte viele Fälle vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.
    Kritiker des russischen Justizsystems
    Der 34-Jährige galt auch als unerschrockener Kritiker des russischen Justizsystems und war Gründer der Nichtregierungsorganisation Institut für die Vorherrschaft des Rechts. Markelow war im Verfahren gegen Budanow Anwalt der Opfer- Familie. Er vertrat aber zuletzt auch die Interessen des russischen Journalisten Michail Beketow, der im vergangen Jahr nur knapp einen Mordanschlag überlebt hatte und seither im Spital ist.
    Die Zeitung «Nowaja Gaseta» berichtete am Montag erneut über den Fall Budanow unter Nutzung von Recherchen von Politkowskaja aus dem Jahr 2004. Die für ihre Reportagen aus Tschetschenien berühmte Journalistin war im Oktober 2006 vor ihrer Wohnung ermordet worden. Ihr Mörder ist weiter auf der Flucht. Der Mordfall wird derzeit vor Gericht in Moskau aufgearbeitet. Politkowskaja hatte Markelow einmal als ersten Anwalt bezeichnet, der in Tschetschenien arbeitet und dort die Rechte der Einwohner schützt. (vin/se/sda)
    Erstellt: 19.01.2009, 16:30 Uhr



    Zwei Kreml-Kritiker in Moskau erschossen - News Ausland: Europa - tagesanzeiger.ch




    und wie lange wird es dauern bis es aufgeklärt wird?


    so wie die anderen morde!!!

  2. #2

  3. #3

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    20.935
    Kümmer dich lieber um die unaufgeklärten Morde und die Korruption im Kosovo Skenderbegi, wenn du schon so ankommst.
    Kaum passiert was in Russland heulen alle rum was für ein korrupter Staat das nur sei

    Aber egal, trotzdem ist das ziemlich unberuhigend, dass man in Russland seine Meinung nicht öffentlich sagen darf, ohne Gefahr zu laufen von einen Wahnsinnigen getötet zu werden. Ich finde Putin sollte da ein bisschen mehr unternehmen und gegen diese Nazis vorgehen

  4. #4

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Kümmer dich lieber um die unaufgeklärten Morde und die Korruption im Kosovo Skenderbegi, wenn du schon so ankommst.
    Kaum passiert was in Russland heulen alle rum was für ein korrupter Staat das nur sei

    Aber egal, trotzdem ist das ziemlich unberuhigend, dass man in Russland seine Meinung nicht öffentlich sagen darf, ohne Gefahr zu laufen von einen Wahnsinnigen getötet zu werden. Ich finde Putin sollte da ein bisschen mehr unternehmen und gegen diese Nazis vorgehen

    1.) Hier gehts um dein geliebtes Russijaaaaaaa!
    2.) In Kosovo werden sogut wie alle Mordfälle aufgeklärt und die Korruption verschwindet immer mehr!
    3.) Das war kein Wahnsinniger das war der Staat!
    4.) Putin wird den Täter wohl kaum verhaften lassen wenn er es selber organisiert hat!
    5.) Russland ist verdammt Korrupt!

  5. #5
    Avatar von Peyo

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    9.537
    Meinungsfreiheit pur...........

  6. #6

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    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    1.) Hier gehts um dein geliebtes Russijaaaaaaa!
    2.) In Kosovo werden sogut wie alle Mordfälle aufgeklärt und die Korruption verschwindet immer mehr!
    3.) Das war kein Wahnsinniger das war der Staat!
    4.) Putin wird den Täter wohl kaum verhaften lassen wenn er es selber organisiert hat!
    5.) Russland ist verdammt Korrupt!
    Man bist du blöd. Kosovo und alle Fälle aufgeklärt, Korruption verschwindet immer mehr. Ja klar, sonst noch was?

    Aber hier geht es ja um Russland.

    Bitte nenne mir auch nur einen Grund, warum der Staat (d.h. Putin) veranlassen sollte, diese Personen zu töten und dabei unnötig riskieren, dass er dafür verantwortlich gemacht wird. Nenne mir einen Grund

  7. #7
    Avatar von Der_Freak

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    4.351
    Natürlich traurig, aber schlussendlich werden im jedem Staat die Leute die Stören aus dem Weg geräumt.

  8. #8

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    18.03.2008
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    20.935
    Zitat Zitat von Bijeljina93 Beitrag anzeigen
    Natürlich traurig, aber schlussendlich werden im jedem Staat die Leute die Stören aus dem Weg geräumt.
    ICh weis nicht, aber irgendwie bezweifel ich, dass in diesem Fall Putin dahintersteckt. Es hat einfach keinen Sinn diese zwei Leute einfach umzubringen und unnötig Aufsehen zu erregen, wo es doch tausende von Menschenrechtlern gibt

  9. #9
    Avatar von Peyo

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    9.537
    Zitat Zitat von Bijeljina93 Beitrag anzeigen
    Natürlich traurig, aber schlussendlich werden im jedem Staat die Leute die Stören aus dem Weg geräumt.

    In Deutschland kann man alles was man will kritisieren und man kommt nicht mal in den Knast...


    In Russland sagt man nur einmal öffentlich " Putin macht schlechte Politik"
    Und man muss um sein Leben angst haben

  10. #10

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Man bist du blöd. Kosovo und alle Fälle aufgeklärt, Korruption verschwindet immer mehr. Ja klar, sonst noch was?

    Aber hier geht es ja um Russland.

    Bitte nenne mir auch nur einen Grund, warum der Staat (d.h. Putin) veranlassen sollte, diese Personen zu töten und dabei unnötig riskieren, dass er dafür verantwortlich gemacht wird. Nenne mir einen Grund
    In Kosovo wird mehr aufgeklärt als du denken kannst. Grund --> Auch war er der erste Anwalt, der in Tschetschenien arbeitete, wie die im Oktober 2006 in Moskau ermordete Journalistin Anna Politkowskaja berichtet hatte. Tschetscheniens umstrittener Präsident Ramsan Kadyrow ehrte ihn am Dienstag posthum mit einem Verdienstorden.

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