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Zwei-Staaten-Lösung, ein Wunsch oder ein Märchen ?

Erstellt von Ilirus, 02.11.2011, 14:47 Uhr · 32 Antworten · 1.981 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Dolls

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    Zitat Zitat von Altrumas Beitrag anzeigen
    Ähm? Ich habe einen Arbeitskollegen der einst aus dem Libanon von einer sog. palästinensischen Familie abstammend nach Deutschland kam. Und dem sag ich das auch wenn wir diskutieren.

    Natürlich sind ALLE Nationen erfunden -der Witz dabei ist das dies gerade dem jüdischen Staat Israel, da noch ziemlich jung (gründung 1948) vorgeworfen wird.

    Und eine "palästinensische" Nation bzw. Staat gibt es nunmal nicht.

    Achtung. Israel werfe ich nicht die Gründung ihres Staates vor, sondern ihr Verhalten den Menschen gegenüber welche zu dieser Zeit dort gelebt haben bzw noch heute leben.

    Das werde ich nie tolerieren!


    Gute Nacht

  2. #22
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Witz von Salcia Landmann:

    Im ersten arabisch-israelischem Krieg liegen zwei Juden im Schützengraben, Granaten u. Maschinengewehrgarben jagen über ihren Kopf...Sagt der eine:
    "Wenn die Engländer uns schon Land geben, dass ihnen nicht gehört, warum zum Geier dann nicht die Schweiz???"


    Also ich bin alt genug, um noch oder schon wieder träumen zu dürfen:
    die Lösung wäre ein vereintes Palästina!
    Klingt bei den jetzigen Gegebenheiten verrückt, vlt sogar aberwitzig, aber die Hardliner auf beiden Seiten werden sich nicht ewig halten können, vor allem, wenn ihnen die Unterstützung aus dem interessierten Ausland wegbricht - und ich meine dabei beide Seiten.
    Man sollte ausserdem nicht vergessen, dass die (überwiegend sozialistischen) Zionisten keine religiösen Gründe zur Rückwanderung nach "Erez Israel" hatten...

    PS: Den Vergleich mit deutschen Vertriebenen nach WKII finde ich völlig falsch, aber dazu gab es schon andere Threads...

  3. #23
    Avatar von Altrumas

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    125
    Zitat Zitat von Dolls Beitrag anzeigen
    Achtung. Israel werfe ich nicht die Gründung ihres Staates vor, sondern ihr Verhalten den Menschen gegenüber welche zu dieser Zeit dort gelebt haben bzw noch heute leben.

    Das werde ich nie tolerieren!


    Gute Nacht
    So läuft das nunmal mit der Staats - bzw. Nationsbildung. Eine Staatsgründung erfolgt IMMER durch Gewalt und hat auch immer etwas gewaltätiges.
    Die deutsche Nationsbildung ging zum beispiel mit einer verstärkten Abneigung gegenüber Franzosen bzw. einer gewaltätigen Aus- und Abgrenzung der jüdischen Bevölkerung einher.

    Und wer hat denn bitteschön den UN-Teilungsplan von 1947 nicht aktzeptiert? Die Zionisten oder die Araber? Die Araber waren es die einen Tag nach der jüdischen Staatsgründung den Krieg erklärt haben und die Juden ins Meer treiben wollten.

    Nebenbei bemerkt gibt es im Staat Israel (nicht Westbank sondern Kernland) einen arabischen Bevölkerungsanteil von 20% die gleichberechtigte Staatsbürger sind und sogar einige Privilegien geniessen. So müssen z.B. israelische Araber keinen Wehrdienst leisten (der für Männer immerhin 3 Jahre dauert).

  4. #24
    Avatar von BeZZo

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    Schaut euch die jüdischen Siedlungen im Westjordanland an, wie kann man hier über Grenzen verhandeln?
    Die Palästinenser haben weder Kontrolle über ihren Luftraum, noch ihre Küsten, noch ihre Landgrenzen, Wasser oder Strom. Die Gebiete sind kreuz und quer durchschnitten von Zonengrenzen und Straßen nur für jüdische Siedler, vollgestopft mit Checkpoints.





    Einzige Möglichkeit: Rückzug auf die Grenzen von 1967, wie auch von der UNO gefordert.


  5. #25
    Avatar von Altrumas

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    125
    Zitat Zitat von BeZZo Beitrag anzeigen
    Schaut euch die jüdischen Siedlungen im Westjordanland an, wie kann man hier über Grenzen verhandeln?
    Die Palästinenser haben weder Kontrolle über ihren Luftraum, noch ihre Küsten, noch ihre Landgrenzen, Wasser oder Strom. Die Gebiete sind kreuz und quer durchschnitten von Zonengrenzen und Straßen nur für jüdische Siedler, vollgestopft mit Checkpoints.





    Einzige Möglichkeit: Rückzug auf die Grenzen von 1967, wie auch von der UNO gefordert.


    Ich will ja nix sagen aber alleine die Bezeichnung "besetzt" ist im Falle deiner tollen Karten falsch. Die Westbank z.B. gehörte niemals einen souveränen, anerkannten Staat an - somit kann man allenfalls von umstrittenen Gebieten (die durch Verhandlungen zu klären sind) sprechen.

  6. #26
    Avatar von Toruko-jin

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    Die Araber haben sich von den Briten überrumpeln lassen. Dieser Scheißkopf Sharif Husain hat sich gegen Türken erhoben, könnt ihr euch das vorstellen? Gegen den Kalifen haben sie sich erhoben und mit Ungläubigen gemeinsame Sache gemacht.

  7. #27
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Die Araber haben sich von den Briten überrumpeln lassen. Dieser Scheißkopf Sharif Husain hat sich gegen Türken erhoben, könnt ihr euch das vorstellen? Gegen den Kalifen haben sie sich erhoben und mit Ungläubigen gemeinsame Sache gemacht.
    Na ja, in der osmanischen Zeit hat man auf das Kalifat nicht sehr viel Wert gelegt, erst als die Macht der "Pforte" schwand, erinnerte man sich wieder des hohen Titels...
    Wiki:
    Ab dem 13. Jahrhundert beanspruchten immer wieder muslimische Herrscher den Titel Kalif, der aber nun politisch bedeutungslos war. Dieser geringe Stellenwert blieb lange auch unter den Osmanen erhalten, die 1517 Ägypten erobert und das Osmanische Kalifat errichtet hatten. Erst im 19. Jahrhundert, als mehr und mehr Christen in muslimischen Gebieten siedelten, pochten die Sultane auf den Titel als geistliches Oberhaupt, um dadurch die Unterstützung der Muslime außerhalb ihres Machtbereiches zu erlangen. Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg wurde Sultan Mehmed VI., nach Abschaffung des Sultanats durch das türkische Parlament, 1922 abgesetzt und sein Vetter Abdülmecit II. zum Kalifen gewählt. Bereits zwei Jahre später, 1924, schaffte die neue türkische Regierung auch das Kalifat mit dem Gesetz Nr. 431[2] ab. Abdülmecit II. und alle Mitglieder der osmanischen Dynastie wurden des Landes verwiesen.

    Ich kenn übrigens genug Türken und Araber, um genauestens über die gegenseitigen "Gefühle" unterrichtet zu sein...

  8. #28
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Na ja, in der osmanischen Zeit hat man auf das Kalifat nicht sehr viel Wert gelegt, erst als die Macht der "Pforte" schwand, erinnerte man sich wieder des hohen Titels...
    Wiki:
    Ab dem 13. Jahrhundert beanspruchten immer wieder muslimische Herrscher den Titel Kalif, der aber nun politisch bedeutungslos war. Dieser geringe Stellenwert blieb lange auch unter den Osmanen erhalten, die 1517 Ägypten erobert und das Osmanische Kalifat errichtet hatten. Erst im 19. Jahrhundert, als mehr und mehr Christen in muslimischen Gebieten siedelten, pochten die Sultane auf den Titel als geistliches Oberhaupt, um dadurch die Unterstützung der Muslime außerhalb ihres Machtbereiches zu erlangen. Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg wurde Sultan Mehmed VI., nach Abschaffung des Sultanats durch das türkische Parlament, 1922 abgesetzt und sein Vetter Abdülmecit II. zum Kalifen gewählt. Bereits zwei Jahre später, 1924, schaffte die neue türkische Regierung auch das Kalifat mit dem Gesetz Nr. 431[2] ab. Abdülmecit II. und alle Mitglieder der osmanischen Dynastie wurden des Landes verwiesen.

    Ich kenn übrigens genug Türken und Araber, um genauestens über die gegenseitigen "Gefühle" unterrichtet zu sein...
    Gott weiß am besten, was ich von diesen Kameltreibern halte.

  9. #29
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Gott weiß am besten, was ich von diesen Kameltreibern halte.
    Aber, ne richtige, ehrliche Antwort war es nicht...:balkangrins::balkangrins:

  10. #30
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Aber, ne richtige, ehrliche Antwort war es nicht...:balkangrins::balkangrins:
    Habe ich die Frage verpasst????

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